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99 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Kamera ist erwachsen geworden !
Die XZ-1 ist gut………. Die XZ-2 ist viel besser !
Sie hat alle guten Eigenschaften der XZ-1 übernommen und noch einiges mehr zu bieten .
Sie liegt viel besser in der Hand hat aber etwas an Taschen Tauglichkeit eingebüßt .

Der Objektivring kann jetzt auch zum zoomen und fokussieren benutzt werden ,die Rasterung...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2012 von T.Meyn

versus
26 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht so positiv, wie erhofft
Olympus hat mit der XZ-2 den Nachfolger der XZ-1 auf den Markt gebracht, die mich im letzten Jahr als Ersatzkamera für eine auf der Reise zerstörte GH-2 in Fernost begleitete.
Hatte die XZ-1 doch recht erhebliche Defizite im Bildrauschen und der grundsätzlichen Bildqualität oberhalb von 200 ISO, verspricht vor allem die neue Bildengine der XZ-2,...
Vor 19 Monaten von Cavolo veröffentlicht


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99 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Kamera ist erwachsen geworden !, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Die XZ-1 ist gut………. Die XZ-2 ist viel besser !
Sie hat alle guten Eigenschaften der XZ-1 übernommen und noch einiges mehr zu bieten .
Sie liegt viel besser in der Hand hat aber etwas an Taschen Tauglichkeit eingebüßt .

Der Objektivring kann jetzt auch zum zoomen und fokussieren benutzt werden ,die Rasterung
wird hierfür mittels des kleinen Schalters auf der Frontseite deaktiviert so das es sich wunderbar
sanft zoomen und manuell scharf stellen lässt , letzteres ist durch die zuschaltbare
Fokussierhilfe ( Lupenfunktion ) mit dem nun auch nach oben u. unten neigbaren Monitor der
außerdem noch eine höhere Auflösung hat als bei der Vorgängerin, insbesondere bei der Makrofotografie sehr hilfreich .
Dazu handelt es sich um ein Touchdisplay und es macht in manchen Situationen Sinn
und sehr viel Spaß hierüber per Fingertipp den Fokuspunkt zu setzen und auszulösen .

Das es sich nicht wie bei der “1 “um ein OLED -Display handelt ist nur dadurch zu merken
das der Kontrast auf dem fertigen Bild nun der Vorschau auf dem Display entspricht !
Auch hat man der “kleinen” (sie hat etwas an Gewicht und Größe zugelegt ) das enorm
praktische und jetzt auch per Fingertipp zu bedienende “Olympus- Supermenü ( SCP. )
und zwei individuell belegbare Funktionstasten (FN) spendiert.

Durch das auf “PEN -Niveau erweiterte Menü ist die Kamera nun in Sachen Aufnahme-
Einstellungen und Funktionen so gut wie in jeder Hinsicht nach persönlichen Vorstellungen
konfigurierbar geworden .
Diese umfangreichen Einstellungen lassen sich in den beiden Benutzer Programmen “ C 1+ C2 “
zum direkten Zugriff über das Einstellrad speichern .

Ein schönes Gimmick finde ich die Einstellung : ”warme Farben erhalten “ Ein / Aus
Wobei über diese eine Einstellung Einfluss auf die Darstellung künstlicher Lichtquellen
genommen wird.
So lässt sich die warme Stimmung bei Glühlampenlicht oder Kerzenschein einerseits erhalten
oder z.B.. in der Nächtlichen Streetfotografie eine kältere Stimmung erzeugen ohne den
Standardmäßig eingestellten Weißabgleich zu verändern, die Funktion wirkt sich nur bei
Mischlicht und wärmerer künstlicher Beleuchtung aus.

Das CCD. wurde durch einen rückseitig belichteten C-MOS -Sensor mit nun mehr
12 MP. Auflösung ersetzt was sich hier ausnahmsweise nicht negativ auf die Bildqualität auswirkt
sondern ganz im Gegenteil die BQ. hat sich gegenüber der XZ-1 sogar um einiges verbessert.

So hat sich zur XZ-1 der Dynamikumfang , die Auflösung , und das Rauschverhalten verbessert .
(die Rauschunterdrückung ist in 3 Stufen einstellbar und auch ganz auszuschalten ! )
Was wohl zum Teil auch an dem neuen aus der OM-D bekannten “TruePic VI” Prozessor liegt ,
der jetzt auch in der XZ-2 werkelt .

Die Unterschiede sind merklich , auch im Videomodus.
Meinen EVF-2 ( elektron.Sucher ) und Olympus Systemblitz kann ich dank des Olympus eigenen
Zubehöranschlusses und des Blitzschuhs problemlos weiterbenutzen wobei die XZ-2
sogar den Blitz (oder mehrere) fernsteuern kann.

Den VF-2 Sucher brauche ich dank des klappbaren Monitors nur noch selten .
Auch der Adaptertubus der XZ- 1 passt wie angegossen so das ich Filter , Nahlinsen,
Konverter usw. weiterbenutzen kann .
Und der etwas dünnere Akku der XZ-1 ( Li 50B ) passt mechanisch und elektrisch in die
neue Kamera und man kann ihn sehr gut als Reserveakku benutzen .
Das zur XZ-1 zugekaufte externe Ladegerät von “ vhbw “

Amazon : http://www.amazon.de/LADEKABEL-LADEGERÄT-LADESCHALE-KFZ-LADER-OLYMPUS/dp/B0054K1YJ2/ref=sr_1_26?ie=UTF8&qid=1354540807&sr=8-26

funktioniert problemlos mit den Akkus der XZ-2 ( Li 90B ) .

Zum freistellen oder um lange Belichtungszeiten in heller Umgebung zu ermöglichen kann
ein interner ND -Filter in den Strahlengang geschwenkt werden . ( Neutral Graufilter )

Dank des von der XZ-1 bekannten sehr lichtstarken Zuiko Objektivs
( F 1,8 im Weitwinkel und ziemlich konkurrenzlosen F 2,5 im Telebereich bei 112mm )
braucht man nur sehr selten hohe ISO -Empfindlichkeiten einzustellen !
Das Objektiv ist voll Offenblendtauglich und bildet bis zum Rand scharf ab.
Die XZ-2 kann aber noch besser damit umgehen , das merkt man an der Fokussiergeschwindigkeit
und der Ausnutzung der Optischen Auflösungsfähigkeiten des Objektivs .

Ich zog auch noch andere Kameras in Erwägung zum Kauf , aber das
Gesamtpaket der XZ- 2 gefiel mir am besten .
Bei der Konkurrenz fehlte es mal am Blitzschuh dann wieder an der
nötigen Lichtstärke im Telebereich oder der Monitor war nicht zu bewegen bzw.
Es fehlte ein Sucher oder die Möglichkeit einen EVF. anzustecken .
Alles zusammen ist die XZ-2 für mich eine “ tolle Kompakte ” mit
Systemkameraeigenschaften aber eben ohne wechselbare Optik .

Da ich den obigen Text schon vor ein paar Tagen geschrieben habe als hier noch keine
weitere Beurteilung zu finden war hier noch ein kleiner Zusatz im Bezug zu der
vorangegangenen Rezension von A. Hohnwald.

Zusatz : Ich habe bisher bei Aufnahmen in Dunkelheit keine ausgefressenen Lichter
bemerkt und ich hab seit ca. 4 Wochen schon einige Fotos im dunklen
aufgenommen .
Es mag wohl an den Einstellungen liegen z.B.. Vivid erhöht den Kontrast
und die Schärfe enorm so das ich im dunklen meist ein modifiziertes Normal
benutze ev. sogar wegen der Kontraste Gradition Auto einschalte und sehr
gute Ergebnisse erhalte.
LG.
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61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus ist nun auch bei den Kompakten oben angekommen, 5. Dezember 2013
Von 
Lutz Ludwig "lutzludwig" (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Profil: freiberuflicher Fotograf i.R

Meine Ausrüstung: kleine Kamera Sammellleidenschaft und ein bisschen Olympus Liebhaber geworden

Olympus OM-D EM5,Olympus E-PL1 / PL2 / E-P1 / P2 / P3, E1, E3

Nikon D1
Fuji FinePix S2 / S3 / S5 Pro

Canon 1D MkII

Olympus XZ-2

Jetzt hab ich es getan und mir die XZ-2 gekauft.
Warum die XZ-2, nach dem ich ja jede Menge andere Kameras im Schrank habe?
Ganz einfach, einmal die Freude an Kameratechnik und speziell zu Olympus (seit ca.2008).
Zum anderen hab ich mich im Laufe der Jahre durch alle Anbieter durchgewurschtelt, gekauft, getestet, verkauft usw....
Wollte aber schon immer etwas Kompaktes zum immer dabei haben aber so wenig wie möglich auf Bildqualität verzichten.
Nicht so einfach bei den kleineren Sensoren und den Pixel-(Größen)-Wahn der Hersteller.
Abstriche muss man bei Kompaktkameras machen aber bei der XZ-2 kann man damit leben.

Nicht bewertet wird die Videoeigenschaft der Kamera, diese nutze ich nicht. Ich bin nach wie vor der Meinung entweder Fotoapparat oder Videokamera, jedes Gerät für sein speziell entwickeltes Nutzungsgebiet.
Auch brauche ich keine Funktion um die Kamera vom Handy aus fernzubedienen oder sofort der ganzen Welt meine fotografierten Ergebnisse zu zeigen, alles Eigenschaften die manche brauchen, wo für auch immer ;)
Ich suchte eine Kompaktkamera die sehr gute Bildergebnisse liefert, ein Fotoapparat ist und nicht klingelt wenn mich jemand anruft.

Plus = +
Minus = -
Neutral = +-

+ Bevor man sich das gute Stück zulegt sollte man vorab die Kamera mal in die Hand nehmen, sie ist schon recht klein aber trotzdem und dank des Metallgehäuses ausreichend schwer, ca.350gr Einsatzbereit.
+ Kleiner aber feiner Handgriff, für kleine bis mittlere Handgrößen, farblich austauschbar.
+ Die Kamera liegt trotzdem gut in der Hand und ist gut zu halten, egal ob man mit Display fotografiert oder einen Aufstecksucher.
+ Für große Hände würde ich die Kamera nicht empfehlen, sie ist schon recht klein und liegt dann irgendwie verloren in den großen Pranken, man muss halt vorher probieren.
+ in der Größe sehr nah an den Pen`s von Olympus, wirkt auch wie eine PEN mit fest verbauten Objektiv.
+ Zuiko Objektiv, Olympus typisch vom Feinsten, 1.8-2.5 Blende und 28-112 Brennweite sind eine Hausnummer und das in den meist genutzten Brennweitenbereich.
+ Das LCD Klappdisplay ist, für diese kleine Kamera sehr gut bei der Bildbetrachtung.
* Ein (Aufsteck)-Sucher ist aber immer noch das Optimale bei Sonneneinstrahlung und auch zur optimalen Motivbetrachtung.
* Da ich den VF4 schon hatte, nutze diesen bei der OM-D E-M5 & den PEN`s als Winkelsucher, hat man das optimale an Bildbetrachtung mit seiner vergrößerten Darsstellung im Kleinbildformat.
* Der Sucher der Stylus 1 ist der gleiche wie in der OM-D E-M5
+ Das Klappdisplay ist sehr stabil verarbeitet und erinnert mich an meine Olympus E-20N von 2003.
* auch das Klappdisplay hat die gleiche Größe wie bei der neuen Stylus 1 und nur minimal kleinere Auflösung 920.000 bei der XZ-2 und 1.040.000 bei der Stylus 1
+ Touchscreen Display
* Ich nutze es nicht zum auslösen, da bin ich noch altmodisch und drücke aufs Knöpfchen.
* Bin aber begeistert wenn ich die Funktionsübersicht komplett auf dem Bildschirm habe und einen Wert so schnell verändern kann ohne lange zu drücken oder rumzuscrollen, zB.Ändern des Fokuspunkt oder ISO Wertes
+ Sensor 1/1.7" mit 12MP völlig ausreichend und ebenfalls gleich mit der neuen Stylus 1
+ Der eingebaute Blitz hat mich überrascht und ist für diesen Kameratyp sehr gut, ausreichend und super wenn man keinen anderen dabei hat.
* ausgefahren sieht er etwas wie ein schwarzer Schornstein am weißen Modell aus.
+-Warum nicht in weiß wie die Kamera.
* Ich nutze sonst den Olympus Blitz FL-300R, diesen kann man immer dabei haben, passt in Größe und Gewicht perfekt zur XZ-2.
* Dieser kann über den Blitzschuh betrieben werden.
+ Der konfigurierbare Wahlhebel F2 neben dem Objektiv und damit verbunden der Objektivdrehring für z.B ZOOM, Blende/Belichtungszeitänderung oder anderes.
+ Das Menü ist sehr Umfangreich, Olympus typisch, aber nicht unverständlich. Auch ohne Handbuch (CD) kann man die wichtigsten Funktionen einstellen.
* Für die Tiefen des Menüs empfehle ich das Handbuch auszudrucken und die individuelle Feinabstimmung vorzunehmen.
+ Einstellmöglichkeiten sind auf hohen Niveau bei dieser Kamera, alles was das Fotografenherz braucht oder auch nicht.
+-Der Bildstabilisator ist sehr gut aber nicht so gut wie bei der OM-D E-M5 mit den 5 Wege Stabi.
+ Die Bildqualität ist, wer nicht Meter große Leinwände bedrucken muss oder will oder auf 200fache Vergrößerung seiner Pixel steht, beeindruckend und absolut Zukunft weisend.
* Wer`s nicht glaubt, ausprobieren!
* Man sollte aber die ISO von 100-400 begrenzen, das sind die optimalen Bedingungen für den kleinen Sensor in dieser Kamera.
* Blende 1.8-2.5 machen es möglich das man in den meisten Situationen damit auskommt.
* optimale Bilqualität bringt das Objektiv bis maximal Blende 5, dann kommt es unweigerlich zu Bildstörungen.
+ Die XZ-2 hat eine sehr natürliche und ausgewogene Farbdarstellung, genau wie man das Motiv sieht, bei Einstellung neutral und Olympus typisch eine sehr gute JEPG Ausgabe.
* Keine Überschärfung, keine grellen Farben, lässt viel Spielraum nach oben offen.
* Das ist schon auf sehr hohen Niveau und stellt manche DSLR mit Kitzoom im Einstiegsbereich, gibt es den überhaupt oder ist das Marketinggehabe, in den Schatten.
* RAW oft genannt und "angeblich" immer benutzt erübrigt sich in den meisten Situationen bei der sehr guten Olympus JEPG Ausgabe
* Kompaktkameras werden Hauptsächlich genutzt um unkompliziert Fotos zu machen und nicht danach ewig RAW zu bearbeiten
* Ich spreche deshalb RAW nicht die Berechtigung ab wer das "Letzte" aus seinen Fotos herauskitzeln möchte, mach das auch aber nur bei meiner OM-D E-M5 wenn ich es auch wirklich brauche.
+ 2 eigene Programme für Fotosituationen mit den unendlichen Menü-Einstellmöglichkeiten lassen sich abspeichern.
* bei mir programmiert für Landschaft & SW.
+- wenn man das einmal getan hat sollte man es sich aufschreiben, denn leider kann man die Programme nicht umbenennen und auch nur 2 C Einstellungen kann man vergessen ;)
+ der mitgelieferte Objektivdeckel.
* Darüber kann man gut streiten. Mir gefällt das angebundene Teil besser wie das komische Automatikgetöns.
+ Der Adapter, egal welcher Hersteller, zusätzlich bestellbar, zum anbringen von Filtern und anderen Zubehör!
* Nutze den"Kiwi"Adapter, 52mm Filtergewinde auch gleichzeitig als Gegenlichtblende, ohne Abschattungen in allen Brennweitenbereichen
+ zuschaltbarer ND Filter, bei mir fest auf F1 gelegt, man braucht/nutzt ihn öfter als man denkt.
+ ISO schon bei 100 beginnend, vermiss ich oft bei den PEN`s oder der O-MD E-M5, hier erst ab ISO200.
- wirklich misserable Akkulaufzeit von 100-150Bildern wenn auch noch ab und zu geblitzt wird.
* mit angesetzten Sucher VF4 wird es noch weniger
* ohne Blitz und Sucher ca. 150-200 Bilder
* hab insgesamt 4 Akkus dabei
- Akku geht nur in Kamera mit mitgelieferten Ladegerät zu laden
* das macht den weiteren Kauf eines externen Ladegerätes notwendig.
* möchte, wenn ich z.B. im Hotel bin, einen leeren Akku laden aber die Kamera auch weiterhin mit einen Ersatzakku nutzen

Ich hab den Schritt weg von DSLR hin zur Systemkamera nicht bereut und bin seit langen wieder mal hoch zufrieden mit dem Ergebniss und jetzt erst recht mit der "Kleinen" Olympus XZ-2.
Viele werden jetzt sagen ein Vergleich mit Systemkamera und DSLR geht nicht, doch, geht, Mut zur Lücke und mal objektiv die Bildqualität betrachten.
Für eine Kompakte volle 5 Sterne zum heutigen Zeitpunkt.
Es gibt immer etwas zu verbessern, zum mäkeln, andere Hersteller mit FAN`s usw., aber es ist eine sehr gute Kamera für viele Einsatzgebiete, ohne Wenn und Aber.
Spezielle Motive erfordern spezielles Equipment, das kann und will eine Kompakte Kamera nicht lösen.

Von mir eine klare Kaufempfehlung und wer einen Olympus Sucher schon sein Eigen nennt oder diesen sogar garnicht braucht und auf einige neue "Zutaten" der Stylus 1 verzichten kann eine absolute Kaufempfehlung, so kann viel Geld gespart und auf die Stylus 1 verzichtet werden.

Die kann etwas mehr, aber braucht man immer so viel mehr?!

Warum hab ich nun die XZ-2 und nicht die Stylus 1 gekauft, welche ich vorab testen durfte?
~ Die geringere Brennweite und die damit verbundene bessere Abbildungsleistung über den gesamten Bereich.
~ 28 - 112 der meist genutzte Brennweitenbereich.
~ Das lichtstärkere Objektiv 1.8-2.5 statt 2.8 der Stylus 1
~ Die kleinere Kamera für immer dabei.
~ im wesentlichen ist die Stylus 1 viel näher an der XZ-2 wie an der OM-D E-M5.
~ Beide nutzen den gleichen Sensor und True Pic VI Bildprozessor
~ die XZ 2 hat den Olympus Accessory Port (Systemanschluss) welcher unverständlicherweise bei der Stylus 1 fehlt, damit kann man z.B. die kleinen Macro Beleuchtungsarme oder das Olympus Microphone Adapterset nicht mehr anschließen, auch keinen VF Sucher den man als Winkelsucher nutzen könnte
~ Nutze PEN`s und die OM-D E-M5 als "professionellere" Kameras
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel gelobte Kamera mit überraschend gutem Kundendienst, 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Schon nach kurzer Einarbeitung kann man - mit der Olympus XZ-2 - vorausgesetzt man verfügt über fotografische Erfahrung - sehr gute Bilder gestalten. Sämtliche Einstellungen sind über satt einrastende Schalter und Drehrädchen vorzunehmen. Der griffige Ring am Objektiv kann - je nach Vorwahl - mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden. Es macht richtig Freude mit der Kamera zu fotografieren. Die Bildqualität liegt etwa gleich auf mit anderen Edelkompakten - wie der Sony RX 100 III - die uns zu Vergleichsaufnahmen zur Verfügung stand.
Für ein schnelles Foto genügt ein Fingertipp auf das sehr gut auflösende Display. . Darüber hinaus ist das Display schwenkbar - kann so abgeschattet werden - damit vermisst man bei hellem Licht nicht unbedingt den Sucher. Die Videofunktion ist von Olympus vernachlässigt. Die zum Vergleich herangezogene Sony RX 100 III liefert vergleichsweise sehr gute Video-Aufnahmen.
Wer keine filmende Fotokamera sucht findet in der Olympus XZ-2 ein hervorragendes Werkzeug zum Fotografieren - deren vielfältige Funktionen sich einem nach und nach erschließen.
Bei so viel Elektronik ist wohl ein Hängen - möglicherweise durch Fehlbedienung - zu schnelle Befehlseingaben - eine falsche oder nicht formatierte Karte - nicht auszuschließen. Nach unseren Erfahrungen - mit Kundendienst allgemein - wollten wir lieber die Kamera zurück schicken, als den Service in Anspruch zu nehmen. Der kostenlose Anruf bei Olympus, 00800 67 1083 00, war dann eine sehr positive Überraschung. Mit Kompetenz und Geduld erfuhren wir eine telefonische Führung durch das Menü - mit dem Ergebnis einer Rückstellung auf die Werkseinstellung und Hilfestellung für die Handhabung und das Update. Ganz toll - sogar das Ergebnis des notwendigen Probefotos wurde abgefragt.
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178 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eierlegende Wollmilchsau - leider mit einigen unschönen Problemen, 3. Dezember 2012
Von 
A. Hohnwald - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
NACHTRAG 02.01.2014

Offenbar gibt es seit Erscheinen meiner inzwischen ziemlich alten Rezension mehrere Softwareupdates, die wohl insb den anfangs bei Dunkelheit etwas schwächelnden AF deutlich verbessert haben.

Ein Grund diese Rezension zu überarbeiten ist für mich ausgerechnet die neue Oly Stylus One; gerade die rückt die schon länger am Markt befindliche XZ-2 wieder in ein aktuell sehr interessantes Licht. Dem eher unbedeutenden Televorteil der Stylus One hält sie nämlich das weitaus lichtstärkere Objektiv entgegen, und selbst wenn man den Top-EVF noch dazu kauft, ist sie noch billiger als die One, ohne sowieso. Sensor und Prozessor sind mW identisch.

Zwischenzeitlich habe ich noch etliche weitere hochkarätige Kameras in den Fingern gehabt (ua Sony RX100M2, Oly XZ10, Fuji X10 / XF1 / XQ1, Nikon P330, Sony A57 und 58, NEX3 etc etc) und bin heute mehr als damals überzeugt, daß die XZ-2 noch immer eine der absolut attraktivsten Kompaktkameras auf dem Markt darstellt. Das Objektiv ist eine Klasse für sich und der Rest absolut professionelles Werkzeug das einfach nur größte Freude beim Fotografieren bereitet und nahezu jede Nische bedient. Wie gut und liebevoll konstruiert und ausgearbeitet sie wirklich bis ins kleinste Detail ist, merkt man erst wenn man sich bei den konkurrentinnen mit völlig unverständlichen Unzulänglichkeiten herumärgern mußte, die bei der Oly einfach mit beschämender Selbstverständlichkeit gut funktionieren.

Die einzige Kamera die mir ähnlich viel Freude bereitet ist meine Canon S100, mit der zu arbeiten ähnlich traumhaft flutschig funktioniert, der aber leider die Lichtstärke im Tele fehlt (dafür paßt sie aber auch wirklich in jede Jeanstasche).

Für mich ist XZ-2 heißer denn je, trotz bzw gerade angesichts neuer "Konkurrenz" wie der RX100 etc.

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Ab hier folgt die alte Rezension von damals:

Hier nun meine aktualisierte Rezension der XZ-2, nachdem ich nun doch einiges mehr an Erfahrungen mit ihr sammeln konnte. Natürlich sind meine Meinungen völlig subjektiv, unprofessionell und lückenhaft - so wie es von Amazon vorgesehen ist ;-)

Ich habe mich mit der XZ-2 nun etwas eingehender beschäftigt und sie auch in Ruhe mit Panasonic LX7 und Sony RX100 vergleichen können, dabei aber natürlich längst nicht alle Belange komplett ausgelotet (hab ich auch nicht vor, das Erstellen von Iso-Reihen mit unbeleuchteten Kellerbildern und Backsteinwandfotos hab ich mittlerweile hinter mir gelassen, ich geh lieber wieder fotografieren).

Und ich komme zu dem Schluß, daß die Kamera trotz aller vorhandenen überragenden Qualitäten leider noch nicht ganz ausgereift ist; aufgrund drei gravierender Mängel schicke ich sie schweren Herzens zurück und warte noch ein wenig bis diese Probleme behoben sind. Bis dahin fotografiere ich mit der LX7 die mich insb im alltäglichen Handling immer mehr begeistert, auch wenn diese in der reinen BQ nicht ganz mithalten kann. Die Sony hab ich schon nach kurzer Zeit enttäuscht wieder eingepackt und zurückgeschickt, neben XZ2 und LX7 nervt sie nur.
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Zurück zur Oly XZ-2:
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Für diese Probleme ziehe ich trotzdem nur einen Stern ab, da alle drei vorhersehbar sind und man sie somit weitgehend umschiffen kann (im Gegensatz zB zum WDS der Fuji X10 damals). Für die reine BQ der XZ-2 müßte ich ansonsten zudem 7 von 5 Sternen vergeben.
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Problem 1:

Helle Lichtquellen (wie zB jetzt grad die unzähligen Lichterketten auf den Weihnachtsmärkten) werden übertrieben hell dargestellt und haben bei Abblenden (auch im Dunkeln hab ich manchmal gern etwas Tiefenschärfe) einen ekligen Strahlestern drumrum (kommt konstruktiv bedingt von der Irisblende, bei Offenblende kein Thema), sodaß manche Bilder aussehen, als hätte ein Photoshop-Frischling einen dieser albernen Sternchenfilter drübergelegt, wie man sie auf kitschigen Postkarten sieht. Tritt abgeblendet ständig zutage und ist ein absolutes NoGo. Meine alte XZ-1 und andre Kameras haben denselben Sterncheneffekt natürlich auch, stellen diesen aber nicht so extrem hell dar und somit störts dort auch nicht. Beispielbilder hab ich unter Kundenfotos eingestellt, eine zweite Kamera machts genauso, und es liegt nicht an irgendwelchen Einstellungen.

Problem 2:

Der Weißabgleich haut bei Kunstlicht, insb bei den immer häufigeren Energiesparlampen so dermaßen daneben, daß die Fotos oft unbrauchbar sind. Sehen aus wie mit dem PopArt-Filter gemacht, und selbst ein manueller WB wird nicht wirklich gut.

Problem 3:

Der Stabi arbeitet unzuverlässig; wenn man die Hände auflegt, dreht er völlig durch und verwischt die Bilder reproduzierbar. Heutzutage sollte eine Art Stativerkennung kein Thema mehr sein, meine LX7 hat das Prob nicht. Jedes Mal abschalten müssen nervt.

Für den Rest der Kamera gilt weiterhin meine uneingeschränkte Begeisterung und ich lasse daher den alten Text weitgehend unverändert stehen.

Insbesondere die BQ ist, von obigen Problemen mal abgesehen, einfach absolut outstanding, sicher hauptsächlich ein Verdienst des überragenden Zuiko Objektivs. LX7 und erst recht RX100 können da nicht mit. Der Bildeindruck ist dermaßen plastisch, daß man glaubt um die Objekte auf dem Bild herumlaufen zu können; ich tu mich schwer es treffender zu beschreiben. Zudem gelingen 80% aller Bilder auf diesem Niveau ohne viel Mühe.

HIER DER REST DER BISHERIGEN REZENSION, die oben genanten Probleme ausdrücklich ausgeklammert:

Seit einem guten Jahr fotografiere ich begeistert wie entnervt mit der XZ-1, ich kenne aber auch die großen PENs sowie die Sony Nex5n und diverse Sony DSLRS/SLTs ein wenig, kann daher durchaus vergleichen.

Um es vorwegzunehmen: Wer mit der XZ-1 trotz ihrer 1001 Schwächen und Marotten klarkam und sie trotzdem liebte (oder wie ich gerade dafür), kann sich die XZ-2 sofort zulegen, wenn es ihm der Aufpreis wert ist. Die XZ-2 ist in nahezu allen, wirklich allen Punkten eine absolut konsequent weiterentwickelte, verbesserte, aktualisierte XZ-1. Alles, was die XZ-1 konnte und sie fast konkurrenzlos machte, beherrscht die 2er weiterhin, alles was die XZ-1 NICHT konnte oder nur mit nervenzehrendem Drückdrehschiebgemache, geht nun mühelos von der Hand.

Wo die XZ-1 als Wolf im Schafspelz daherkam, zeigt die 2er offen sofort, daß sie nicht mehr als edles Yuppiespielzeug fürs Handtäschchen mißverstanden sein will, sondern (wie die XZ-1 auch) an erfahrene Fotografen gerichtet ist, die sich in ihrer Kreativität in keiner Form mehr ausbremsen lassen wollen. (Was nicht heißt, daß sie als einfache Automatikknipse nicht auch einen exzellenten Job machen würde, aber das wäre echt eine Perle vor die Säue geworfen)

Einen Vergleich zu LX-7 RX100 etc stelle ich in Kürze ein. Von der Konzeption her liegt die XZ-2 eindeutig näher bei den Pana LX- und großen Oly PEN-Reihen als zB der Sony RX100, in der BQ kann sie es mit den großen PENs lockerst aufnehmen; meine PL3 läßt sie klar hinter sich, was natürlich auch dem Objektiv geschuldet ist. Wer für seine PEN ein höchstwertiges 28-112er Zoom mit f1.8-2.5 auftreibt darf meinen Vergleich gern korrigieren ;-)

Mein erster Eindruck beim Auspacken war auch eher, eine kleine PEN PL3 in der Hand zu halten und keine XZ mehr; dabei trügt das, denn die Abmessungen XZ alt-neu sind nahezu identisch, nur der neue Klappmonitor trägt rückseitig ca 5mm dick auf. Wo die XZ-1 hineingepaßt hat (die berühmte Jackentasche), bekommt man auch die 2er unter.

Die augenfällig größte Verbesserung (das muß sich nun noch zeigen) zur XZ-1 ist sicher der neue, viel modernere CMOS Sensor, der den völlig veralteten CCD ablöst, aber das ist vordergründig. Denn schon nach wenigen Stunden Fotografieren mit der XZ-2 begreift man, daß es eher die Summe der vielen kleinen und großen Weiterentwicklungen, Verbesserungen und neuen Features ist, die einem mit jedem weiteren Foto den Umstieg mehr schmackhaft macht. Den spielzeughaft-irreführenden Charme der XZ-1 hat sie dabei leider verloren, dafür gewann sie noch mehr an wirklicher Professionalität und macht vom Auspacken an klar, daß sie es nun ernst meint.

An dieser Stelle möchte ich festhalten, daß nach meinem Dafürhalten nicht nur die Techniker, sondern ganz besonders auch die Lastenheftverantwortlichen im Marketing einen hervorragenden Job gemacht haben. Denn die Neue wurde in fast allen wesentlichen Kritikpunkten der Vorgängerin konsequent verbessert, ohne dafür marktschreierischen Werten zuliebe Bewährtes, sprich v.a. das Objektiv, auf Kosten der Qualität zu ändern. Und Kritikpunkte gab es genug - für die guten Seiten der XZ-1 nahm man sie aber halt in Kauf. Das muß man jetzt nicht mehr, die Bereitschaft zu einer Investition im Bereich einer einfachen SLR-Festbrennweite vorausgesetzt.

Dazu eine generelle und klare Ansage: Wer mit der XZ-1 keine guten Fotos hinbekam, wird es auch mit der XZ-2 nicht schaffen. Allerdings auch mit keiner andren Kamera. Umgekehrt: Wer wirklich fotografieren kann, gelangt mit beiden zu überragenden Ergebnissen, mit der neuen nur etwas einfacher (und wieder: Vorbehalt!). Beide sind herausragend gute Kameras, wenn man mit ihnen umgehen kann und bereit ist, sich mit ihren Marotten zu beschäftigen um die Schwachstellen umschiffen zu können. Für ahnungslose Automatikknipser würde ich andre Kameras empfehlen, und wer ein Dasein unterhalb Iso 3200 für nicht mehr lebenswert hält, muß sich auch woanders umsehn.

Folgende Punkte halte ich fest:

- Wofür ich Olympus nicht genug danken kann: Das überragende Objektiv blieb in Daten und Qualität unverändert, und es bleibt der Hauptkaufgrund für diese Kamera. Für welche Systemkamera oder SLR gibt es ein 28-112mm Zoom mit f1.8-2.5, in dieser überragenden Qualität, bei voller Offenblendtauglichkeit, mit eingebautem ND-Filter und erstklassig arbeitendem Stabi, eingefahren von Größe und Gewicht eines mittleren Weihnachtskekses?
Gäbe es diesen Traum überhaupt, und käme er für 1.000 in die Läden, würden sich die Systemkamerafans an den Kassen drum prügeln. Mit der XZ-2 bekomme ich dieses irre Glas für schlappe 550, und Olympus schenkt mir noch eine tolle Kamera dazu, nur weil sie halt grad nicht abnehmbar ist. 25mm WW wären klar schön, aber etwas mehr Tele hat auch Vorteile. Wers dennoch braucht, kann sich hochwertiger Konverter bedienen, und letztendlich sind solche Brennweitenextreme auch bald der letzte verbleibende Grund für Systemkameras.

- Die teilweise miserable Bedienung und mangelhafte Konfigurierbarkeit der XZ-1 sind passé, was auch bitterst nötig war. Die Neue läßt sich in einem Maße nach Herzenslust konfigurieren, anpassen, programmieren, daß man zwischendurch fast schon mal was essen gehn muß.

- es sind nun zwei frei belegbare Nutzer-Speicherpositionen am Drehrad abrufbar, und man kann sie wirklich völlig frei programmieren, supi. Dazu kommen zwei frei belegbare Funktionstasten, das hilft im Alltag enorm.

- Die Rauschminderung kann endlich, endlich, endlich stufenweise eingestellt oder gleich ganz deaktiviert werden. Besitzer anderer Edelkompakter können über diese Selbstverständlichkeit nur lachen, XZ-1-Eignern kommen Glückstränen.

- jpegs sind jetzt auch oberhalb Iso400 brauchbar. Die katastrophale jpeg-engine zusammen mit der nicht deaktivierbaren Rauschminderung war einer der größten Schwachpunkte der XZ-1, der auch immer unverständlich blieb; nur weil man eine Semiprofi-Kompaktkamera nutzt, muß man nicht sein Leben vor dem PC mit RAW-Gemache verbringen wollen. Mit der neuen kein Thema mehr. Und es kann jetzt auch Superfine komprimiert werden. Ob aus RAW heraus entwickelte Bilder noch besser werden, kann ich noch nicht sagen, es ist aber zu erwarten. Bei der XZ-1 lagen hier Welten dazwischen, das geniale Objektiv blieb bei den Kamera-jpegs zu 80% ungenutzt hatte man oft das Gefühl.

- Insbesondere ist sie in allem rundum schneller, vor allem bei Reaktionen auf Menu- und sonstige Tasteneingaben, die Zugriffs- und Einstellmöglichkeiten wurden stark verbessert, moderne Features wie HDR kamen hinzu.

- Der frei belegbare Drehring mit integriertem, frei programmierbarem Funktionsknopf vorne ist ein Segen, die Umschaltung zwischen freiem und fein gerastertem Drehen je nach Anwendung zeigt die Liebe zum Detail bei der Weiterentwicklung. Selbst das kleine Daumendrehrädchen wurde nicht zu optimieren vergessen, endlich kann man es auch mal fix bedienen, ohne jedesmal ungewollt eine der vier Steuerkreuzfunktionen auszulösen, was bei der XZ1 extrem nervte. Sony NEX-Besitzer können über sowas nur schmunzeln, dort ist das vom ersten Modell an perfekt vorgemacht wie es sein soll.

- die idiotische Macroaktivierung der XZ-1 braucht man nicht mehr, geht jetzt automatisch, der Supermakromodus kann auf eine der F-Tasten gelegt oder unter den nun zwei Speichern abgelegt werden (ging bislang natürlich auch, aber dann war der nur eine Platz eben dafür belegt)

- man muß sich nicht mehr vor der Aufnahme entscheiden ob man mit ART-Filter (die ich häufig + gerne nutze) oder normal ablichten möchte, die Kamera speichert beides, sogar ganze Filterreihen vom selben Bild ab, und man kann später in Ruhe auswählen. Ging früher nur mit Umweg über RAW und nachträgliches Entwickeln, was viel Speicher und vor allem Geschwindigkeit kostete und deshalb nicht für alle Gelegenheiten infrage kam.

- die vielfältigen Blitzfunktionen mit sämtlichen Anschlußmöglichkeiten blieben erhalten, selbes gilt für alle denkbaren AF-Feldverschiebereien und -fukntionen sowie Belichtungsmessungen die an weißderhimmelwas gekoppelt werden können.

- wer trotz des sehr guten Klappdisplays einen Sucher vermißt, kann sich weiterhin einen der weltbesten externen elektronischen Sucher kaufen und aufstecken, freilich für ordentlich Geld.

- der neue BSI-CMOS-Sensor ist sicherlich die wichtigste Änderung an der XZ-2 zur Vorgängerin; er macht sie zwar noch immer nicht zu einem High-Iso-Monster wie die NEX5 oder RX100, aber nun gehen auch Iso1600 sehr gut nutzbar, bei nur leichten Einbußen - die Bilder werden besser als mit meiner (gar nicht so) alten Sony SLT A33. Selbst 3200 sind für Notfälle oder verpönte, aber (auch von mir) oft festgehaltene Motive wie "Opa mit Enkel vorm Weihnachtsbaum im Kerzenlicht" geeignet, bei den oft üblichen Ausdrucken bis 13x18 o.ä. auf jeden Fall. Das auch im Tele lichtstarke Objektiv macht den Iso-Nachteil zB gegenüber der RX100 locker wieder wett, zB bei blitzlosen Innenraum-Portraits ist mir Lichtstärke lieber als Superisogemache, zumal man da auch durchaus brauchbare Freistelleffekte erzielt.

- der schon in der 1er flotte Autofokus ist noch schneller geworden und endlich auch für schummrige Wohnzimmerbeleuchtung einigermaßen tauglich, aber speziell hier noch immer weit von einer SLR entfernt. Wie gut das die RX100 kann, werde ich noch vergleichen. Wer zB deshalb manuell focussieren mag, kann das über den großen Drehring tun, es funktioniert ganz wunderbar und butterweich, und das schnelle Aktivieren über den kleinen Hebel auf der Front ist herrlich praxisfreundlich gelöst. Lediglich im Blendenmodus stört, daß man dann zwischen Blendenwahl und Fokussieren erst mit dem Hebelchen umschalten muß, aber viell hab ich noch eine Konfigurationsoption übersehen. Die optional einblendbare Lupe hilft gut, die geniale Kantenanhebungsfunktion von Sony fehlt leider, das wäre das Über-Sahnehäubchen.

- der oft als billig geschmähte Abwurfdeckel blieb unverändert erhalten - DANKE! eine bessere Lösung gibt es nicht, schon gar nicht dieser ominöse Automatikdeckel der manchen so gefällt (bittesehr, jedem das seine). Im Gegensatz zu diesem oder den sonst üblichen Lamellenstaubschaufeln absolut staubdicht, im Gegensatz zu den Fummeldeckeln a la Pana LX 3/5/7 beim Einschalten selbstabwerfend (ok, ans vorher Anbinden sollte man schon denken...), und schützt in der berühmten Jackentasche das Objektiv selbst vor Hausschlüsseln, die selbstverständlich nie jemand da mal vergessenerweise drin hat wenn er die Kamera einsteckt. Zwar nicht schick, aber für mich das Optimum.

- der eingebaute ND-Filter ist Gold wert. Für eine Kamera mit derart lichtstarkem Objektiv ist das kein Gimmick, sondern ein unverzichtbares Extra. Fuji und Sony verzichten unverständlicherweise darauf. Offenbar haben nur Oly und inzwischen auch Panasonic kapiert, daß man auch bei Sonnenschein mal gerne mit voll offener Blende freistellen möchte. (Ohnehin hat man in letzter Zeit zunehmend den Eindruck, daß alle Welt nur noch schwarze Löcher in unbeleuchteten Kohlekellern mit 100.000 Iso fotografiert, da brauchts klar keinen ND-Filter)

- Die Auflösung blieb auf ein gesundes Maß beschränkt. Daß dies zwar heutzutage keine Ausrede mehr ist, wenn es um Rauschfreiheit geht, beweist Sony mit der überragend rauschfreien 20-MP-RX100, aber wenn mans noch nicht so toll kann wie die, dann lieber so. zudem bin ich froh wenn ich in RAW keine Monsterdateien handeln muß.

- Die Videoqualität (jetzt in HD und fullHD) ist weit besser und überhaupt endlich wirklich brauchbar, der AF funktioniert super, und jetzt bekomme ich Filmchen, wie sie mein hy (allerdings ein Nokia N8) oder unsre Baggerseeknipse Sony TX5 schon seit Jahren machen. Ist mir aber auch nicht soo wichtig, aber schön zu haben. Daß der Bildprozessor bei Verwendung der ART-Filter im Filmen überfordert ist und die Bilder das Stolpern anfangen, kann mit dem sw-Filter sogar schöne nostalgische Effekte erzielen, sieht ein bissle aus wie die handgedrehten Chaplinfilme aus den 20ern :-)

- Endlich ein Klappmonitor. Ich will hier nicht über dessen Sinnhaftigkeit diskutieren - ICH brauche und nutze den Klappmonitor ständig, und ICH habe durch Sucher gucken müssen schon zu Analogzeiten gehasst, weil es die Kreativität auf die körpereigene Fähigkeit zum Verrenken und Klettern beschränkt und man gelegentlich dann doch mal ohne Ganzkörper-Schlammanzug unterwegs ist und trotzdem ein interessantes Motiv aus der Ameisenperspektive einfangen will. Auch bei Konzerten freut sich manch ein Hintermann, wenn er nicht beim Überkopffilmen an meinem hell leuchtenden Bildschirm mit erfreuen muß. Jedem das seine, mir das meine. Der Schwenkbereich ist ok, 180°-Überkopfschwenken für Selbstportraits brauche ich nicht da ich mich nicht so schön finde daß ich mich ständig knipsen müßte. Daß der Klappi natürlich etwas dick aufträgt und das Gehäuse nicht unbedingt eleganter macht - schade, aber den Tribut zahle ich gern.

- Die Bildschirmauflösung ist stark verbessert, wie auch die Helligkeit. An die überragende Qualität der Sony-Monitoren kommt das Display noch immer nicht heran, aber es ist jetzt ok so. Ich will ja nicht damit fernsehen.

- Und es ist jetzt ein Touchscreen. Wers nicht mag schaltet ihn einfach ab (wofür man nichtmal ins Menu muß), aber man lernt ihn schnell schätzen, er reagiert sehr gut und treffsicher und das Auslösen per Antippen was scharf werden soll geht sofort in Fleisch und Blut über. Allerdings muß man bei einer Offenblende von 1.8 schon genau zielen wenn die Augen scharf werden sollen und nicht die Nasenspitze.

Jetzt noch etwas Gemecker:

- Der Weißabgleich liegt mitunter, besonders bei Energiesparlampenlicht, gewaltig daneben, da muß man manuell nachhelfen, sonst kriegt man Bilder wie mit dem Pop-Art-Filter. Sehr ärgerlich.

- Warum kann eine Kamera nicht einfach sofort, ich meine SOFORT das Objektiv einziehen wenn ich AUS drücke, um meinen plötzlich Richtung Hauptstraße davonrennenden Kleinen hinterherzuflitzen? Speichern und sich den Sensor putzen kann sie in meiner Tasche meinetwegen noch minutenlang, so renne ich mit ausgefahrenem Objektiv hinterher. (Wie ichs schreibe, versteh ichs auch, so verkauft man eine Menge Kamerareparaturen)

- Warum dauert das Löschen eines einzelnen Bildes bis zu 5sek? Mit verschiedenen Speicherkarten probiert aber auch nicht so wichtig.

- Die Akkulaufzeit ist lächerlich, ein Ersatzakku unumgänglich. Das Laden in der Kamera sollte zudem bestenfalls eine praktische Option für den Urlaub sein, nicht mangels Ladeschale unumgängliche Pflicht.

Das waren die mir wichtigsten Punkte; die XZ-2 taugt, definitiv, bis auf... na noch abwarten. Geht man nach einer Woche mit ihr wieder auf die gute alte XZ-1 zurück, nerven deren altbekannten Unzulänglichkeiten erst so richtig (Eine RX100 möchte am allerdings sofort an die Wand werfen). Andrerseits merkt man trotzdem schnell, daß die Xz1 noch immer eine tolle sympatische kleine Kamera geblieben ist, mit allen Macken. Und hier ist der Umstieg ja in erreichbarem Rahmen:-), Daß es diese sagenhaft gute kleine XZ-1 mittlerweile ab ca 250 neu gibt, ist eigentlich die größte Konkurrenz für die XZ2, wenn man deren Vorzüge nicht zwingend benötigt.

Alles in allem eine wirklich konsequent und gekonnt in fast allen bisherigen Kritikpunkten weiterentwickelte XZ-1, mir kommt es vor als hätte Olympus (sicher nicht nur) meinen Gedanken-Wunschzettel ausgelesen und komplett der Entwicklungsabteilung übergeben.

Jetzt hoffe ich sehr, daß die genannten Probleme schnell behoben werden, ich werde es buchstäblich im Auge behalten; vielleicht finden sich dann ja auch schon weitere Erfahrungen hierzu.

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PS: es ist natürlich völlig legitim, eine Rezension abzuwerten, wenn sie einem nicht gefallen hat; dann wäre ein Kommentar mit einem Hinweis, was an ihr gefehlt hat, aber nicht nur eine Sache des Anstands, sondern auch anderen Nutzern durchaus hilfreich, denn dann kann der Verfasser nachbessern. Den einen Stalker, der mich seit meiner negativen Sony-RX100-Rezension verfolgt, werde ich wohl nie mehr los; nicht weiter schlimm, aber andere Leser mögen dieses tolle Forum vielleicht gerne weiterhin sinnvoll mit Leben füllen anstatt nur anonym ihre persönlichen Probleme abzuladen.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Teil mit leichten Luxusproblemen., 11. April 2013
Von 
Knorpel Weise (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Für die Bewertung dieser herrlichen Kamera habe ich mir bewußt Zeit gelassen, da ich kein besonders bewanderter oder gar professioneller Fotograf bin, mithin eine der Säue, denen, einer früheren Rezension folgend, diese Perle einer Kamera vorgeworfen wird.

Ich habe bisher hauptsächlich mit Handykameras Schnappschüsse gemacht und für die höheren Ansprüche eine ältere digitale Olympus Spiegelreflexkamera benutzt.

Ich suchte eine Kamera, die nicht ganz so groß und schwer ist wie die Spiegelreflex, aber trotzdem hervorragende Bilder schießen kann und mit der es außerdem möglich ist, einigermaßen akzeptable Videos zu "drehen".

Anders als bei der Spiegelreflex, die von vornherein zum Spielen und dazu einlädt, alle Einstellungen manuell vorzunehmen, hatte ich bei dieser Kamera Lust, mich auf das zu verlassen, was das Gerät automatisch einstellt.

Ich finde auch nicht, daß ich damit die Kamera mißbrauche oder ihr unrecht tue, denn wäre sie nicht (auch) für eine solche Verwendung vorgesehen, hätte man die mannigfaltigen Motivprogramme und die Vollautomatik auch weglassen können. Diese Kamera ist eindeutig nicht nur für Profis oder Menschen, die sich für solche halten, sondern auch für solche wie mich gedacht. Wenn man sie sich leisten kann.

Die Fotos, die diese Kamera macht, sind für mich meistens völlig überzeugend. Wo sie nicht überzeugend sind, ist die Umgebung dunkel und das Foto ohne Blitzverwendung im Automatikmodus hell wie der Tag. Aber das ist kein Problem der Kamera, sondern der unsachgemäßen Verwendung. Insofern hätte ich zur Qualität der Bilder nichts als Begeisterung zu bemerken gehabt, wenn ich nicht schon andere Rezensionen gelesen hätte, in denen auf die Auren um Lichtquellen hingewiesen wird. Auch ich habe diese auf meinen Fotos bemerkt, und ich habe keine Einstellung gefunden, in der sie sich vermeiden lassen. Sie sind immer da. Das kann man schlimm finden oder auch nicht. Ich finde es nicht so schlimm.

Der Autofocus, über dessen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten man an anderer Stelle nachlesen mag, überzeugt mich immer. Ich habe in der Vergangenheit so viele unscharfe Bilder gehabt, daß es für mich eine Hauptfreude war zu erleben, wie ich bei einer sparsam beleuchteten Abendgesellschaft an einer langen Tafel viele, viele gut beleuchtete und herrlich scharfe Bilder von nur kurz sichtbaren Minen einfangen konnte, unverwackelt auch weit herangezoomt. Das macht viel Spaß, und dafür lohnt sich das Geld.

ie Bilder werden - für meine Verhältnisse - unglaublich schnell eingefangen und abgespeichert. Man kann in ein paar Sekunden mehrere zig Serienbilder anfertigen lassen und sich daraus den besten Treffer aussuchen. Das ist für jemanden, der oft genug nicht den richtigen Moment trifft, viel wert.

Die Kamera liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes Gewicht. Mehrmals schon bin ich fast zu Tode erschrocken, als der Autofocus nicht mehr funktionierte. Das war aber nie ein Defekt der Kamera, sondern kam immer daher, daß sich der kleine Hebel unterhalb des Objektivs beim In-die-Tasche-Stecken oder Wiederherausnehmen auf die Einstellung manueller Focus verlegt hatte.

Den manuellen Focus begann ich zu schätzen, als ich anfing, Videos zu machen. Denn in leisen Umgebungen, und für die Videofunktion dieser Kamera ist auch eine gitarrespielende und dazu singende Frau leise, in leisen Umgebungen also ist auf der Aufnahme ein deutliches Fokussiergeräusch hörbar. Das kann den Spaß an der aufgenommenen Musik erheblich verringern.

Den Spaß hat man aber, wenn man auf manuelle Scharfstellung umsteigt: Das Audiosignal wird in sehr akzeptabler Qualität und in Stereo aufgenommen und relativ authentisch wiedergegeben. Natürlich kann man von einer Fotokamera keine professionelle Audioaufnahmequalität erwarten. Zum Beispiel läßt sich der Aufnahmepegel nicht regeln, sondern paßt sich immer automatisch der Gesamtlautstärke an. Das ist ein bißchen schade, aber nicht zu ändern. Auch die Belichtungseinstellungen sind im Videomodus nicht beeinflußbar. Die Kamera will alles selbst machen und macht es meistens recht gut und stimmungsvoll. Sowohl Außenaufnahmen von spielenden Hunden als auch Livekonzertmitschnitte gelingen in ordentlicher und weit über Handykamera hinausgehender Qualität, so daß man sich nicht zu schämen braucht, sie jemandem zu zeigen.

Da die Fotokamera nun mal eine Videofunktion hat, finde ich, daß sie auch ähnlich gut ausgestattet sein sollte wie die Fotofunktion. Das ist eindeutig nicht der Fall. Sie ist mehr eine Zugabe, eine gut gemeinte, aber halbherzig durchgeführte. Ich hätte es - wie bei vielen anderen Fotokameras, deren Videos man überhaupt zu nichts gebrauchen kann - besser gefunden, man hätte die Videofunktion weggelassen.

Über die Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen. Weder habe ich das Gerät testweise fallen gelassen oder geworfen, noch habe ich es in der sengenden Sonne liegen gelassen, um seine Temperaturbeständigkeit zu testen. Bei pfleglicher Behandlung macht es nach den ersten Monaten den Eindruck, als würde es ewig halten.

Ich bin mit dieser Kamera rundum zufrieden, was die Fotos betrifft. Die Videofunktion ist nutzbar, kann aber kaum eine anständige Videokamera ersetzen. So manche kleine und billigere allerdings schon.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich der beste Allrounder bis 300€, 19. Februar 2014
Von 
Uwe Tripmacher (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
+ Haptik ist dem Preis angemessen sehr gut ;)
+ Touchdisplay funktioniert wirklich gut
+ AF ist sehr flott und sehr treffsicher
+ Tolle Idee mit dem Drehring um das Objektiv so kann man wunderbar einfach die Blende verändern... oder mit anderen Funktionen belegen
+ Toller Makromodus bei 28mm von 1cm!
+ Herrlich scharfes Objektiv, definitiv bei 1,8 nutzbar
+ Toller Stabilisator
+ einblendbare horizontale und vertikale Wasserwaage, habe ich sehr schätzen gelernt! kein Schiefer Horizont mehr ;)

-+ ein irrsinnig umfangreiches Menü sowas hab ich noch nicht gesehen :-D stellt sicher manche DSLR in den Schatten, um die Wasserwaage im Display erstmal freizuschalten muss man durch 5 Menüs..
- der seelten dämliche Objektivdeckel!! der einfach nur drauf gesteckt ist und beim Start einfach von der Kamera gesprengt wird aber das haben ja noch mehr Kameras....
- Standardmäßig NUR in der Kamera zu ladende Akkus! Es gibt also kein externes Akkuladegerät im Lieferumfang, gibts aber mittlerweile extra zu kaufen

Das ist aber Meckern auf ganz hohem Niveau, denn die Kamera ist einfach Genial, für mich bis 300€ die eierlegende Wollmilchsau, ich vermisse echt nichts, ich wüsste zum Beispiel nicht warum man sich eine G16 von Canon kaufen sollte.. außer man will unbedingt 140mm am Zoomende.

PS: Es gibts seit einiger Zeit ein Firmwareupdate! EInfach auf der Olympus Seite die Software "OLYMPUS Digital Camera Updater" runterladen und Kamera anstecken... die neueste ist die 1.3 erheblich verbessert hat sich da der AF in nicht so gutem Licht :)
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lichtempfindlich und experimentierfreudig, 3. Januar 2013
Von 
Kaito "a.k." (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Preislich greift die XZ-2 schon in den Bereich, in der sich schon recht gute Systemkameras befinden. Hält man sie in der Hand, kommt sie von der Anfassqualität einer Systemkamera schon recht nah. Das robuste Metallgehäuse, die kompakten Maße, der Blitzschuh und das Gewicht lassen schon äußerlich auf ein höherwertiges Modell schließen. Aber auch mit den inneren Werten wirbt Olympus mit der XZ-2. So ist das Modell mit einem neigbaren, hochauflösenden Display mit Berührungssensor ausgestattet, auf das man per Fingertipp das gewünschte Objekt direkt anfokossieren kann. Des weiteren ist die Kamera mit einem sehr lichtempfindlichen Sensor ausgestattet, der auch bei wenig Licht noch gute Fotos liefern soll.
Damit werben natürlich auch Vertreter der niedrigen Preisklasse. Ob das so in etwa zutrifft habe ich anhand des manuellen Modus getestet.

Bildqualität:
Das Objektiv fängt mit einem Weitwinkel von 28mm an und nimmt somit auch in kleineren Räumen genug Objekte und Fläche aufs Bild, ohne das dabei starke Verzerrungen der Proportionen an den Bildseiten stattfinden. Außenaufnahmen werden mit einer natürlichen Farbgebung und Schärfe abgelichtet, ohne sichtbares Rauschen. Der Kontrast wirkt sehr fein abgestuft und auch die Details an den Bildrändern verwischen nicht. Aufnahmen in schwächer belichteten Räumen (hier wurde nur eine Lichtquelle, nämlich eine kleine Tischlampe, die etwa drei Meter von den Aufnahmeobjekten "schlafender Hund und schlafende Katze" entfernt waren, verwendet) gelingen in der Tat sehr gut. Hier ist es jedoch wichtig mit den Verschlusszeiten und der Iso-Lichtempfindlichkeit zu experimentieren. Von den bisherigen, günstigeren Modellen war ich es gewohnt, die Belichtungszeit zu erhöhen und den ISO-Wert möglichst niedrig zu lassen, damit weniger Bildrauschen auf das Bild kommt. Das ist bei der XZ-2 glücklicherweise nicht nötig, denn hier ist eine sehr rauscharme Aufnahme bis ISO400 möglich. Und selbst darüber hinaus glänzen die Aufnahmen mit recht geringem Rauschverhalten, welches nur bei penibel genauer Betrachtung auffällt. Kritik gebührt jedoch der Bildschärfe, die bei lichtschwachen Aufnahmen sichtbar geringer wirkt. Der Bildstabilisator leistet, gemessen an der Preisklasse, eine eher befriedigende Leistung. Da hatte ich in der Vergangenheit weniger teure Modelle unter gleichen Bedingungen mit besserer Bildstabilisation.

Blitzlichtaufnahmen sehen mit dem internen Blitz befriedigend aus. Die Ausleuchtung ist in der Mitte des Bildes deutlich heller. Abhilfe schafft da ein externes Blitzgerät. Dank des Blitzschuhs, können hier auch qualitativ bessere Geräte installiert werden. Die Blitzstärke ist im Übrigen einstellbar.

Die Videofunktion ist ebenfalls eine Stärke. Außer in VGA oder 720p, lassen sich die Filme (Format MOV) auch in Full HD aufnehmen und in Stereoton. Auch hier leistet die Olympus eine saubere Arbeit. Es gibt keine Ruckler, wenig Bildrauschen bei künstlichem Licht und einen recht brauchbaren und angenehmen Stereoton. Der Weißabgleich arbeitet zuverlässig und neigt nicht zur Orientierungslosigkeit oder zum Pumpen.

Bedienung:
Wie zuvor erwähnt, ist ein manuelles fokussieren per Fingertipp am Bildschirm möglich. Das gelingt jedoch nicht ganz so reibungslos, wie man es sich in einer Situation wünscht, in der schnelles Handeln erforderlich ist. Manchmal erkennt die Kamera nicht das Objekt, welches man anfokussieren möchte. Das ist natürlich auch abhängig davon, wie stark beleuchtet die Umgebung ist. Tagsüber gelingt dies in Räumen eher befriedigend, während es im Freien dann doch deutlich besser klappt.
Den Großteil aller Einstellungsmöglichkeiten werden jedoch (und glücklicherweise) wie bei anderen Kameras üblich über das Steuerkreuz und Rädchen eingestellt. Da die Kamera einen riesigen Umfang an Einstellungsmöglichkeiten bietet, ist dies jedoch nicht immer sehr durchschaubar. Oft irrt man in den Menüs herum, bis dann das "Aha!" kommt. Für Einsteiger ist diese Kamera auf jeden Fall nicht zu empfehlen. Für jene, die es nicht bleiben wollen, können hier eine Menge neuer Erfahrungen machen.

Fazit:
Die Kamera verdient wegen ihrer kompakten und massiven Verarbeitung, so wie ihrer guten Bildqualität und ihrer sehr umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten vier Sterne. Anlass zur Kritik bietet lediglich der aus meiner Sicht zu hohe Preis, der sich auf Systemkamera-Niveau bzw. schon auf Einstiegs-Spiegelreflex-Niveau befindet.

Pro:
+ Gute Fotoqualität
+ Gute Videoqualität
+ Verarbeitung
+ Neigbarer Touchscreen mit hoher Auflösung
+ Wenig Bildrauschen
+ Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten
+ Bildspeicherung wahlweise in RAW, JPG oder beides

Contra:
- Effekt-/Art-Programme ruckeln bei Bildschwenker
- Videos werden nur in MOV gespeichert
- Kein optischer oder elektronischer Sucher
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hab sie schon richtig gerne, 22. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Nach vielen Jahren Spiegelreflexschlepperei sollte eine Kompakte mir einige Wege (und Fototaschen) erleichtern. Und ich kann sagen, die XZ-2 hat es schon fast geschafft meiner Nikon D7000 den Rang abzulaufen. Trotzdem bekommt sie von mir nur 4 Sterne - warum? Da es schon etliche sehr ausführliche Rezensionen gibt, beschränke ich mich auf das (subjektiv) Wesentliche:

Zuerst das Positive
- top Verarbeitung
- schönes, stabiles Gehäuse
- durchdachte Ergonomie und sauber funktionierende Knöpfe/Schalter (für große Hände allerdings etwas fummelig)
- Einstellmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen, trotzdem einfache Menüführung, Steuerungsring am Objektiv, individuell belegbare Funktionsknöpfe
- großartiges, lichtstarkes Objektiv
- super BQ
Im Vergleich mit Nikon P330 und Canon S110, die ich weiterhin in die nähere Auswahl gezogen hatte, kann ich sagen: die XZ-2 bietet eine hervorragende Bildqualität, v.a. mit RAW lassen sich auch feinste Details rausholen - das macht Spaß! Aber auch in Punkto Haptik und Verarbeitung spielt sie in einer anderen Liga. (Auch wenn ich meine D7000 mag, aber das klapperige Plastikgehäuse der P330 von Nikon konnte ich mir einfach nicht antun.)

Was mir die Entscheidung dann aber doch nicht so leicht gemacht hat
- Die Kamera ist im Vergleich mit (den) anderen Modellen deutlich schwerer. Das spricht zwar für ihrer Qualität, aber hosentaschentauglich ist sie leider definitiv nicht. Für meinen Geschmack hätte Olympus besser auf das (dicke, schlecht gemachte) Klappdisplay verzichten sollen. Das Gehäuse könnte um einige Millimeter schlanker sein.
- Fokussieren per Touch ist eine prima Sache, warum verschenkt Olympus aber die weiteren Möglichkeiten, die ein Touchscreen bietet? Für mich unverständlich: keine Menübedienung per Touch, das könnte die Bedienbarkeit noch weiter vereinfachen.
- Die Videofunktion ist nur rudimentär. Kein Touch-Fokus während der Aufnahme (sehr schade!), keine Pausenfunktion und auch die sog. Art-Filter kann man trotz Werbeversprechen (!) im Videomudus vergessen (Bild ruckelt, geht gar nicht).
- automatischer Objektivdeckel für 30,- als Extra ist ein Ärgernis (bei einer 550,- Euro-Kamera)!
- Brennweite leider erst ab 28mm
- unbrauchbare Panoramafunktion

Fazit: Für 550,- hätte ich sie mir sicherlich nicht gekauft. Aber für den Preis (240,-) ist meiner Einschätzung nach kaum etwas besseres in dem Segment zu bekommen. Alles in allem eine klare Empfehlung.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualitätswunder dass begeistert, 22. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Meine Beurteilung basiert auf eigener Erfahrung mit dieser Kamera und Vergleichsbildern mit einer Sony Nex 5 der 1. Generation

Die Olympus XZ-2 ist mein derzeitiger Preis/Leistungssieger im Bereich der Kompaktkameras. Besser geht immer. Keine Frage. Aber mit einem Preis von unter 300 Euro ist sie mittlerweile auch in Fotofachgeschäften erhältlich. Sie verfügt über ein top verarbeitetes Metallgehäuse und ist mit einem lichtstarken Objektiv (F/1,8 im Weitwinkel und F/2,5 im Tele) ausgerüstet, welches im Gegensatz zu vielen anderen Kompaktkameras auch über die gesamte Bildfläsche scharf abbildet. Wo andere Kameras schwächeln hat die XZ-2 hier ihre Stärken. Das Bildrauschen bewegt sich für eine Kompaktkamera bis einschließlich ISO 800 ebenfalls auf einem sehr guten Niveau wenn man die Größe des Sensor betrachtet. Der LCD-Monitor (Seitenverhältnis 3:2) löst mit etwa 920.000 Px höher auf als der der Systemkamera OM-D E-M5 aus gleichem Hause. Ein überragend scharfes Display was nebenbei auch über eine Touch-Funktion verfügt. Über den Objektivring lässt sich in verschiedenen Aufnamhe-Modi z.B. die Schärfe einstellen, die Blende oder aber die Belichtungszeit ändern.

Für Fotografen die gerne im Raw-Format fotografieren und diese ausdrucken oder entwickeln lassen sei noch folgendes gesagt:

Im Menü kann ein Seitenverhältnis von 3:2 auch bei Aufnahmen in Raw-Format eingestellt werden. Hier muss man jedoch sagen, dass die Aufnahmen im Gegensatz zu den abgeschnittenen Jpg-Bildern weiterhin im 4:3 Format erstellt werden. Öffnet man dieses Raw-Bild anschließend im auf der CD beiliegenden Olympus Viewer, der auch zur Bearbeitung und Verwaltung der Bilder dient, dann wird das bei der Aufnahme angeblich im 3:2 Format erstellte Bild mit Hilfe eines weißen verschiebbaren Rahmens im Raw (4:3) angezeigt. So kann dieser Bildteil der zum Zeitpunkt der Aufnahme auf dem Liveview zu sehen war ohne Verschnitt ausgeschnitten werden.

Ich habe mir die XZ-2 in erster Linie als Reportagekamera gekauft um z.B. bei Urlaubsreisen nicht die ganze Ausrüstung mit mehreren Objektiven tragen zu müssen und neben Platz auch noch Gewicht zu sparen. Die Kamera kommt mit ihrer Bildqualität nicht direkt an die von renommierten Kameras mit APS-C Sensoren ran. Aber das sollte man auch bei der unterschiedlichen Sensorgröße auch nicht erwarten. Dafür ist die Abbildungsleistung des Objektivs deutlich besser als die der meisten Kit-Objektive von Systemkameras oder DSLR's. Ich habe mich nicht zuletzt wegen der tollen Leistung für den Kauf dieser Kamera entschieden und sie sogar der Sony RX 100 vorgezogen, die mich teils mit deutlichen CA's und unnatürlichen Farben trotz 1" großen Sensors nicht so richtig begeistern konnte.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch kompakt, aber eine der Besten, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-2 Stylus Digitalkamera (12 MP BSI-CMOS Sensor, True Pic VI Prozessor, Full-HD, Sucheranschluss) (Elektronik)
Diese Kamera verdient einfach eine weitere Rezension. Ich besitze sie seit nunmehr 6 Wochen und kann nur sagen, den Olympus-Ingenieuren ist hier etwas großartiges gelungen. Bevor ich mich für die Olympus entschied, habe ich ca. 3 Monate recherchiert. Lange Zeit war mein Favorit die Sony RX100 - neben der LX7 von Panasonic.

Hier die Gründe für meine Wahl:

1. Bildqualität. Bei den Bildvergleichen in z.B.:
dpreview

Vor Allem hier mit "Studio Comparison Tool" gut zu vergleichen

oder auch:
digital-photography-school

zeichnet die Olympus bei allen ISO-Stufen schärfer, sie ist eher mit der LX7 gleichauf, als mit der Sony. Ja, beim Rauschen, bei hohen ISO-Werten hat die Sony die Nase vorn. Wenn ich jedoch 90% der Bilder bei normalen Lichtverhältnissen knackscharf bekomme, ist mir das lieber. Durch die hohe Lichtstärke des XZ-2 Objektivs, tritt das Rauschen erst bei sehr dunkler Umgebung in Erscheinung. Auf alle Fälle ist die LowLight-Fähigkeit der XZ-2 ein enormer Fortschritt zu meiner LX2: Ich erhalte bis ISO 1600 noch scharfe kontrastreiche Bilder mit natürlichen Farben, die ich so bisher nicht kannte.

2. Bedienung
Die Oly hat einen Klappmonitor. Man kann mit ihr nicht nur aus der Froschperspektive, oder über Kopf, sondern auch weniger auffällig fotografieren, ein enormer Vorteil.
Zu den vielen Möglichkeiten der Kameraeinstellungen ist schon viel gelobt worden. Hier möchte ich die etwas versteckte Monitor-Funktionsanzeige erwähnen: Im englischen Manual heißt sie etwas aussagekräftiger "super control panel". Ja, ich finde sie ist auch super, hat man doch nach Drücken der OK-Taste und ggf. der INFO-Taste alle wichtigen und veränderbaren Einstellungen komplett auf dem Monitor. Mit den Pfeiltasten oder über den Touchscrenn können nun die gewünschten Anpassungen rasch vorgenommen werden.
Zum Ausprobieren von verschiedenen Einstellungen eignen sich hervorragend die Benutzermodi: In der Stellung C1 oder C2 verändert man nach Herzenslust zB. Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit etc. und danach kommt man - weil man ja vergessen hat, was man vorher eingestellt hatte - wieder zurück zu den ursprünglichen Einstellungen: einfach durch vor- und zurückdrehen der Programmwählscheibe .

3. Ausstattung
Der Zubehörschuh: Einen externen Blitz werde ich eher nicht mit mir herumschleppen, aber, der elektronische Sucher (muss man allerdings extra kaufen) ist es. Endlich kann man sein Motiv - auch bei strahlender Sonne - wieder so gestalten, wie man es aus der Analogzeit kannte. Und übrigens, der interne Blitz: Für normale Zimmer völlig ausreichend und im Aufhellmodus erhält man Bilder, die so natürlich wirken, als hätte man gar keinen Blitz verwendet.

Da ich gerne Panorama-Aufnahmen mache, brauche ich den Belichtungsspeicher - der integrierte Panorama-Modus funktioniert nur horizontal oder vertikal, das reicht mir manchmal nicht.

Bei der LX2 gab es eine Taste, die man entweder mit dem Focus- oder dem Belichtungsspeicher belegen konnte. Bei der Oly ist der Belichtungsspeicher etwas versteckt: Man kann ihn der Fn1-Taste und nur dieser Taste zuordnen. Da es zwei frei konfigurierbare Benutzereinstellungen C1 und C2 gibt, kann der Fn1-Taste noch eine zweite Funktion wie z.B. Digitaler Tele-Konverter zugewiesen werden.

3. Macros
In vielen Reviews wird eine Naheinstellgrenze von 10 cm angegeben; das ist nicht richtig! Zumindest im Weitwinkel kann man bis auf einen Zentimeter ans Motiv heran. Übrigens gelingen tolle Macros mit der Raynox-Linse im Tele-Bereich, weil es sich doch manche Tierchen nicht gefallen lassen, wenn man ihnen zu Nahe kommt. Man braucht hierzu allerdings den Adapter-Tubus, z.B. von Kiwifotos, gut und preiswert.

Noch einige Bemerkungen zu Problemen in anderen Kommentaren:

Das Kälteproblem gibt es bei meinem Exemplar zum Glück nicht.
Strahlensterne bei hellen Lichtquellen erscheinen so, wie in der Realität.
Beim Aufnehmen von Videos werden die Geräusche des Autofocus und des Zooms mit aufgezeichent. Bei ruhiger Umgebung kann das schon stören.

Alle anderen positiven Details (Touch-Screen, Einstellräder, manueller Focus etc.) sind bereits ausführlich in anderen Rezensionen beschrieben worden, die ich hier nicht wiederholen muss.

Alles in allem eine tolle Kamera - zwar nicht ganz leicht und sie hat auch ihren Preis, der aber, wie ich finde, gerechtfertigt ist. Beides weiß man ja vor dem Kauf.
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