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60 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2013
man sollte sich natürlich vor dem Kauf dieser Kamera Gedanken machen, wie das eigene "Fotografierverhalten" denn so ist...

In meinem Fall jetzt weniger "Action", sondern eher Reise, Natur und ein wenig Makro.

DAFÜR ist die 6D meiner Meinung nach auch konstruiert worden.

Ob jetzt 1 Kreuzsensor (der dafür aber genial) & 10 mit Liniensensor ausreicht, sollte und muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich habe die Cam nun seit 3 Wochen und bin mittlerweile sehr überzeugt von der Bildqualität, auf jeden Fall
ein lohnenswertes, wenn auch nicht ganz günstiges Upgrade von der 60D.

Kurz zusammengefasst die Punkte, die für mich positiv sind:

- Bildqualität TOP
- ISO / Low Light unglaublich gut, kannte ich bisher nicht
- WLAN über Iphone 5 / Ipad mit EOS Remote-APP steuerbar
- GPS zur Nachverfolgung der Reiseroute (zweiter Akku ist aber Pflicht)
- relativ leicht & klein für Vollformat

Negativ eigentlich nur ein Punkt, den ich aber verschmerzen kann:
- kein Klappdisplay

Natürlich muss ich aber auch zugeben, dass der "Haben wollen Effekt" schon auch bei mir im Focus war,
habe es aber nicht bereut, diese Kamera gekauft zu haben.

Als Objektive werden das Canon EF 24-105 L IS 4.0, Canon EF 17-40 L 4.0 und dass hammermäßige Canon EF 100 L, 2.8
meiner Frau benutzt...

So...abschließend würde ich jedem der nicht gerade täglich Autorennen, Hallensport und dergleichen fotografiert diese
Kamera empfehlen, ansonsten wegen des dann doch besseren Autofocus mit 61 Messfeldern die EOS 5D MIII,
die mir aber persönlich zu teuer ist...

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Nachtrag vom 12.02.2014

Bin immer noch voll und ganz zufrieden mir dieser tollen Cam und bereue den Kauf in kleinster Weise !

Nachdem ich ja die 6D nun doch schon einige Zeit besitze, kann ich wirklich offen und ehrlich behaupten,
dass diese Kamera für mich "gebacken" wurde. Mir fehlt es an nichts und die Bildqualität, Handling und Haptik
ist nach wie vor TOP!!!

Zur Zeit benutze ich vorwiegend das wunderbare EF 35 1.4 L und das auch sehr gute EF 24-70 2.8 I als
sogenanntes "Immerdrauf" an der 6D. Auch das EF 135 2.0 L ist der Wahnsinn, diese Linse ist einfach nur g*** !

Meine Frau hat sich vor 2 Wochen nun auch dazu entschlossen, von der EOS 650D auf das KIT 6D & EF 24-70 IS 4.0 L
zu wechseln und auch sie ist hellauf begeistert von den Möglichkeiten, die diese Kamera bietet.

Zum Abschluss .... würde die 6D wie oben beschrieben jedem empfehlen, der den Einstieg in`s Vollformatlager
wagen möchte und dies zu einem in meinem Augen sehr vernünftigen Preis.

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Ich hoffe, ich konnte mit meiner Bewertung weiterhelfen...

Beste Grüße aus Augsburg
Stephan
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2014
Nach über 5 Jahren sehr zufriedener und intensiver Nutzung meiner EOS 40D hatte ich einfach Lust auf etwas Neues und natürlich auch "Besseres". Dabei ging der Gedanke ursprünglich in Richtung 70D, aber schnell wurde mir klar, dass ich mir vom Vollformat einfach mehr verspreche. Deswegen die Entscheidung für die 6D. Als alten Canon-Nutzer entsprechen zudem Haptik, Verarbeitungsqualität und Bedienung der 6D meinen Erwartungen und Gewohnheiten.

Das war vor knapp einen Jahr und nun 3000 Aufnahmen weiter bin ich immer noch begeistert, welche Bildqualität die 6D liefert. Lediglich am Anfang braucht es beim Umstieg vom APS-C auf das Vollformat ein wenig Eingewöhnung zum Handling der Schärfentiefe, aber das hat man schnell im Griff, so dass kein Frust aufkommt.

Schon mit der 40D habe ich bevorzugt Festbrennweiten eingesetzt (EF-S 60 2.8, EF 85 1.8, EF 100 2.8 Macro) und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Was die 6D dagegen liefert ist geradezu ein Quantensprung. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies natürlich nur bei einer 100%-Ansicht auf einem entsprechend hochwertigen Monitor in seiner gesamten Brillanz deutlich wird. Was dann noch auf manchen Foto zu entdecken ist, ist genial. Eine normale HD-Ansicht oder ein Papierabzug (13x18, sogar 20x30) lassen die Qualität nur erahnen.

Ich benutzte übrigens meine 6D wie auch schon meine 40D genauso wie meine alte analoge A-1, d.h. im Modus TV, Av oder M. Den Fokus setzte ich bevorzugt über den zentralen Sensor, Liveview nutze ich nicht, selten verwende ich mehr als 400ISO (dann lieber Stativ mit 100), gespeichert wird in RAW, das Feintuning erfolgt in Lightroom. Das einzige elektronische Gimmick, was ich ab und zu einsetze, sind Belichtungsreihen. Insofern kann ich viele der technischen Eigenschaften gar nicht beurteilen. Ich will eben Fotos machen, weder den Weg finden noch Filmchen drehen.

Meine 40D habe ich nach wie vor als Zweitkamera im Einsatz. Auch eine Powershot G15, die ich noch für Schnappschüsse habe, benutze ich gelegentlich. Beide machen wirklich gute Bilder, aber neben dem, was die 6D liefert, verblassen sie dann doch. Nach Allem was ich gelesen und auch gesehen habe, spielen die 6D-Aufnahmen sogar in einer Liga mit denen einer 5D-MK3. Und weil sie mir so Spaß, habe ich Ihr mittlerweile noch einen Batteriegriff und zwei weitere Objektive zur Seite gestellt.
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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2014
Ich besitze die Canon 6D nunmehr etwa ein halbes Jahr und denke, dass ich mittlerweile bereit bin, meine Rezension zu verfassen. Meine fotografischen Schwerpunkte liegen vornehmlich in der Hochzeits-, Produkt-, und Event-, und Portrait-Fotografie, mit einer Vorliebe für das entfesselte Blitzen.

Vor dem Kauf machte ich mir wahrscheinlich dieselben Gedanken, wie die meisten anderen ambitionierten Hobby-Fotografen auch. Ich begann vor vielen Jahren mit einer Canon 1000D und schaffte mit Jahre später eine 550D an, welche ich ebenfalls jahrelang benutzte. Doch irgendwann gelangt man nun mal an den Punkt, an dem einen die alte Kamera einschränkt. Insbesondere das Rauschverhalten genügte irgendwann nicht mehr meinen wachsenden Ansprüchen, die Kamera hätte größer sein können und es fehlten mir einfach einige sinnvolle (!) Einstellungsmöglichkeiten, wie eine Autofokuskorrektur, welche zusammen mit dem Rauschverhalten meine beiden obersten Kriterien waren. Zunächst sah ich mir die 60D an – Bessere Einstellungsmöglichkeiten bot sie, jedoch war die Bildqualität prinzipiell dieselbe, wie die meiner 550D. Danach folgte eine Begutachtung der 7D: Schneller und größer ist sie und bessere Einstellungsmöglichkeiten hat sie auch – Das Autofokussystem ist wirklich super. Doch sie verfügt über einen baugleichen, bzw. sehr ähnlichen Sensor. Also 1200 Euro in die Hand nehmen, für einen Vorteil, den ich persönlich nicht unbedingt brauche? Nein, diesmal nicht. Ein weiter Blick auf die ersten Vorab-Tests der 70D ließen in mir die Frage aufkommen, ob ich schon wieder solche Beträge in die Hand nehmen soll, um erneut eine Crop-Kamera zu kaufen und irgendwann dann doch auf Vollformat umzusteigen. Zur Auswahl standen nun für mich die 5D Mark III, die 5D Mark II sowie die 6D. Ich beschäftigte mich wochenlang mit Vergleichen, eigenem Ausprobieren beim Händler, Rezensionen sowie Tests in Zeitschriften und dem Internet. Für rund 2250 Euro besorgte ich mir also die 6D zusammen mit einem Canon 24-105 L. Alleine der Body der 5D Mark III wäre 600 Euro teurer gewesen, als die 6D mit dem Objektiv - Mit der genannten Linse sogar 1000 Euro. Doch warum habe ich diesen Betrag nicht drauf gelegt, um beispielsweise vom eindeutig besseren Autofokus zu profitieren? Weil ich diesen persönlich gar nicht brauche! Mal abgesehen davon, dass tausende von Profi-Fotografen viele Jahre lang mit einer 5D Mark II bestens zurecht gekommen sind, die sogar noch weniger Fokusfelder besitzt. Eine höhere Serienbildgeschwindigkeit benötige ich ebenfalls nicht, da „Sport“ nicht in mein Repertoire fällt und ich hieran gar nicht interessiert bin. In meinem Fotografen-Dasein gab es vielleicht zwei Situationen auf Hochzeiten, bei denen 1-2 Bilder pro Sekunde vielleicht besser gewesen wären. Und diese bietet die 6D gegenüber der 550D!

Doch warum dann keine 5D Mark II? Die Unterschiede im Rauschverhalten sind marginal und einige Tests bestätigen folgende Reihenfolge in der Qualität des Bildrauschens, beginnend mit den besten Werten: 5D Mark II, 6D, 5D Mark III (Bei den letzten beiden streiten sich die Fachberichte jedoch immer wieder). Aber auch hier sind die Unterschiede derart minimal, dass man sie getrost außeracht lassen kann. Einen Unterschied konnte ich im direkten Vergleich nicht wirklich erkennen. Viel interessanter war da für mich der mittlere Kreuzsensor, welcher eine Fokussierung auch bei wenig Licht ermöglicht und noch besser sein soll, als die Sensoren der 5D Mark III. Ich bin häufig in Situationen, in denen es einfach zu lange dauern würde, den Fokuspunkt zu verstellen. Für alles andere arbeiten die einfachen Fokusfelder aber tadellos und schnell – Wenn dies auch kein Vergleich zur Kreuzsensor-Batterie der Mark III darstellt. Benötigt man diese, braucht man hier nicht weiter lesen und kann der 6D guten Gewissens den Rücken kehren.

Zudem möchte ich betonen, dass die so oft erwähnten, technischen Features wie GPS(-Tracking), WLAN, etc. meine Entscheidung nicht beeinflusst haben. Wie sooft sind 99% nur „Nice to have“. In der Praxis nutze ich die WLAN-Funktion eigentlich nie. Selbst die Live-View-Funktion nutze ich nur zum pixelgenauen, manuellen Scharfstellen. Für Naturfotografen könnte die Bedienung über das Smartphone/Tablet vielleicht interessant sein oder als erstklassiger Selbstauslöser mit der Möglichkeit, die Szene vor der Kamera zu beurteilen. Die GPS-Funktion macht für mich nur auf Fototouren oder Reisen Sinn. Diese Features funktionieren zwar sehr gut, unbedingt gebraucht habe ich sie bislang allerdings nicht. Zur Nutzung mit dem Tablet möchte ich noch erwähnen, dass diese im Falle eines Apple-Gerät insofern eingeschränkt ist, dass man sich hierfür bislang noch die iPhone-App installieren muss. Diese ist auf das kleinere Display des iPhones ausgerichtet, auf einem iPad muss man es größer skalieren, was mir persönlich nicht so gut gefällt.

Viel Spaß macht hingegen die Möglichkeit, bis zu 7 Aufnahmen in einer Belichtungsreihe aufzunehmen. Auch die Autofokuskorrektur ist toll, wenn man mal ein Objektiv erwischt, welches nicht 100%ig zentriert ist, sondern nur zu 99%. Die eingebauten HDR-Funktionen benutze ich jedoch ebenfalls nicht, da ich meine HDRs gerne selber zusammensetze. Auch die Mehrfachbelichtungsfunktion ist nett, aber nicht unbedingt notwendig für meine Zwecke. Erstklassig ist hingegen die Silent-Funktion – Hiermit löst die Kamera deutlich leiser aus. Ich wurde auf Hochzeiten bereits von „Kirchenpersonal“ angesprochen, die sich bedankten, dass ich derjenige war, der die Zeremonie nicht gestört hat. Nicht nur wegen der leiseren Auslösung, sondern auch, weil ich auf einen Blitz verzichten konnte.

Zur Bildqualität (im Vergleich zu einer Crop-Kamera) möchte ich an dieser Stelle nur sagen, dass hier Welten aufeinander treffen. Tolles Rauschverhalten, sehr gute Schärfe, erstaunliche Detailwiedergabe – Es macht einfach Spaß hiermit zu arbeiten. Knirschte ich bei der 550D bereits ab ISO 1600 mit den Zähnen, freue ich mich heute bei ISO 3200 jedes Mal erneut über einwandfreie Fotos. Selbst bei ISO 6400 ist noch alles im grünen Bereich. Für kleinere Abzüge (10x15) kann man selbst bis ISO 12800 gehen. Toll ist auch, dass sich nun manuell die ISO-Zwischenschritte auswählen lassen und dass man die Custom-Funktionen auf dem Wahlrad (C1, C2) frei einstellen kann.

Wie bereits erwähnt, habe ich die 6D zusammen mit dem Kit-Objektiv 24-105 4.0 L bestellt. Den Namen „Kit-Linse“ hat es meiner Meinung nach aber eigentlich nicht verdient, da es sich hierbei um ein wirklich gutes Stück handelt. Gut, es verfügt nicht über eine 2.8er Blende, aber das ist in meinen Augen auch die einzige Schwachstelle. Selbst bei Offenblende zeichnet das 24-105 4.0 L noch sehr scharf, die Bedienung ist wirklich gut gelungen und es ist robust wie ein Panzer. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut und gelangt bei ca. 1/25 Sek erst an seine Grenzen – Wohlgemerkt bei 105mm! Problematisch wird es nur bei wenig Licht in Kombination mit Bewegungen – Das weiß die 4er-Blende natürlich nicht zu kompensieren, weshalb ich hier gerne einen Blitz dazu nehme. Eine Alternative mit größerer Lichtstärke wäre dem hingegen das 24-70 f/2.8 L II IS USM. Hier bewegen wir uns aber bei rund 2000 Euro und haben noch keine Kamera gekauft… Ich würde das 24-105 4.0 L auch einem 24-70 L vorziehen, da die Brennweite größer ist, die Bildqualität aber nicht schlechter ausfällt.

Mein persönliches Fazit ist dahingehend, dass diese Kamera eine sehr gute und günstigere Alternative darstellt, wenn man keinen Sport fotografieren möchte. Ich persönlich habe auch die zusätzlichen Kreuzsensoren bislang noch nie vermisst, da die vorhandenen für meine Einsatzzwecke bislang stets schnell und präzise genug waren – Auch auf Hochzeiten. Benötigen Sie hingegen einen hochkomplexen Autofokus mit ausschließlich Kreuzsensoren, sollte die Wahl auf die 5D Mark III fallen. Hier lieber etwas sparen, als sofort zu kaufen und einen Kompromiss einzugehen. Zudem empfehle ich das Kit aus 6D und 24-105 4.0 L zu nehmen – Mehr Objektiv fürs Geld werden Sie nicht bekommen. Natürlich nur, wenn es das Budget zulässt und/oder Sie kein besseres Objektiv besitzen. Aber selbst dann lohnt der Kauf des Objektives, wenn Sie einen Verkauf nicht scheuen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2015
Hallo,

ich möchte alle "Wechselwilligen" nur bekräftigen:
Der Wechsel von einer bereits sehr guten 70D vollzog sich zwar weniger spektakulär aber mit sehr schönen "Aha-Effekten.

Um nicht all zu viel zu wiederholen, fasse ich meine wichtigsten Stichpunkte zusammen:

- Der Sensor ist wirklich spitze. Vollformat ist in dieser Auflösung sehr "gutmütig". Das bedeutet, ich erreiche eine bessere Bildqualität bei den gleichen Objektiven (100mm L IS & 50mm STM). Der Sensor verzeiht leichte Verwackelungen, was auch deutlich in Videoaufnahmen zu sehen ist. Der Sensor der 70D war toll aber erforderte mehr Präzision (klar, gleiche Auflösung bei geringerer Dichte!) ISO Rauschen ist super aber halt auch typisch für Vollformat.

- Das AF System ist eingeschränkt aber völlig brauchbar. Sehe hier keine Probleme oder Einschränkungen gegenüber z.B. der 70D. Nur der AF im Videomodus war mit der 70D wirklich brauchbar. Aber das ist nun mal eine ganz andere Technik (Dual Pixel).

- Größe und Kompaktheit ist gleich mit der 70D und mein Kaufkriterium. Die Kamera ist handlich. Wer sie viel Unterwegs nutzen möchte, wird hiermit zufrieden sein.

- Akkulaufzeit ist ein wenig geringer wie zB mit der 70D aber locker im 1000er Bereich (inkl. Bildkontrolle und GPS).

- WLAN funktioniert mit meinem iPhone 5S zwar problemlos aber die Reichweite ist miserabel. Liegt aber wohl auch am iPhone, welches kaum guten WLAN Empfang zeigt. GPS ist wirklich super und ich finde es praktisch.

Ich kann die Kamera für den Anwendungsbereich der durchschnittlichen Vollformat Fotografie sehr empfehlen. Alle Situationen können problemlos (wenn auch nicht in Perfektion) abgedeckt werden, hierbei zähle ich Sport, Kinder, Landschaft, Low Light, Portrait und Makro. Wer sich spezialisiert zB nur auf schnellen Sport in Turnhallen oder ähnliches wird sicherlich mit einem anderen Modell sich mehr erfreuen. Das AF System schränkt hier ein, wenn auch nicht mit der Treffsicherheit (diese ist stets gegeben) sondern der Verfügbarkeit von AF Messfeldern.
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. Januar 2014
Bisher habe ich mit einer Canon EOS 600D gearbeitet; nun habe ich den Wechsel zum Vollformat vollzogen. Dieser Umstieg wird auch der Schwerpunkt meiner Rezension sein; einen Vergleich zur 5D oder gar 1D kann ich leider nicht anbieten. Auch zur Video-Funktion kann ich nicht viel beitragen außer der Feststellung, dass sie funktioniert.

Was also erwartet den wagemutigen Um- und Aufsteiger?

- Crop-Faktor
Die wohl auffälligste Veränderung ist der Wegfall des Crop-Faktors. Zur Erinnerung: Bei APS-C Kameras verlängert sich die Brennweite scheinbar um den Faktor 1,6. Folglich führt der Wegfall des Crop-Faktors bei Vollformatkameras gewissermaßen zu einer Verkürzung der Brennweite. Bei Weitwinkelaufnahmen ist das erst einmal positiv, man hat mehr Platz auf dem Bild. Bei Tele-Aufnahmen hätte man ihn allerdings doch gerne wieder. Vielleicht ein Trost: Durch den Gewinn an Bildqualität kann man dies zu einem gewissen Teil kompensieren und über Ausschnittvergrößerungen croppen.

- Objektive
Wer aufsteigen möchte, sollte seinen Objektivbestand überprüfen: Nur EF-Objektive passen auf eine Vollformat-Kamera. Ich setze diesen eigentlich trivialen Aspekt bewusst weit nach oben, weil man hier teure Fehler machen kann.

- Rauschverhalten
Ich hatte mir eine deutliche Verbesserung des Rauschverhaltens vom Aufstieg versprochen. Kam ich mit der 600D mit ISO 800 gut hin, hoffte ich, nunmehr auch mit ISO 3.200 noch akzeptable Bilder zu bekommen. Was ich nicht erwartet hatte: Trotz langsam einsetzenden Rauschens hatte ich selbst mit ISO 12.800 noch hervorragende Bilder, die eine Ausschnittvergrößerung zuließen. Bei 25.600 war das Rauschen nicht mehr zu verleugnen, möglich sind noch 51.200 und 102.400. Wozu das? Ganz einfach: Manchmal möchte man das Bild unbedingt haben - und dann ist es auf alle Fälle besser, wenn das Bild verrauscht ist, als wenn es verwackelt ist. Man kann in der Kamera unabhängig voneinander die ISO-Bereiche für die manuelle und die automatische ISO-Einstellung festlegen, beide mit unterem und oberen Wert.

- Blitz
Auf der 600D thronte ein eingebauter Blitz; diesen bietet die 6D nicht. Man kann viel darüber diskutieren, ändern wird dies vermutlich nicht viel. Da ich bereits vorher vorwiegend mit externen Blitzen gearbeitet habe, ist der Verlust für mich nicht so dramatisch. Außerdem kann man in vielen Situationen, die bei der 600D noch einen Blitz erforderten, gänzlich ohne Blitz auskommen.

- WLAN
Ins Auge sticht die WLAN-Fähigkeit der Kamera. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu nutzen; ich verwende ein Smartphone, eigentlich aber nur zur Bildanzeige. Auch eine Fernbedienung der Kamera über WLAN ist möglich.

- GPS
Ein Novum für Canon im DSLR-Bereich ist das eingebaute GPS. Damit kann man seinen Bildern Standortinformationen mitgeben. Ein GPS-Logger zeichnet auf Wunsch die Strecke auf. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass der GPS auch bei ausgeschalteter Kamera Strom verbraucht; ich las von 1% pro Stunde.

- Autofokus
Über diesen Punkt habe ich lange nachgedacht und auch viel im Internet recherchiert. Denn die 11 AF-Sensoren, nur der mittlere ein Kreuzsensor, klingen zunächst sehr dürftig im Vergleich zur 5D Mark III, aber auch verglichen mit der 7D. Aber in der Praxis ist dies nicht so dramatisch, zumal der mittlere Sensor extrem lichtstark ist. Bei Tests konnte ich Punkte fokussieren, bei der sich die 600D sogar mit Blitz noch schwertat.

- Geschwindigkeit
Angegeben ist die Kamera mit 4,5 JPEGs pro Sekunde. Dies ist zwar eine ordentliche Leistung; wer aber vorwiegend Sportaufnahmen tätigt, sollte sich ggf. alternativ die 7D anschauen.

- Akku
Der Akku ist angegeben mit knapp 1.000 Auslöungen für eine Ladung. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass WLAN und GPS Stromfresser sind. Im Menü kann man sich nicht nur die Balkenanzeige anschauen, sondern erhält die prozentuale Restkapazität, die Zahl der Auslösungen sowie ein Information über den Allgemeinzustand des Akkus. Das Ladegerät zeigt durch die Blinkfrequenz an, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist. Grundsätzlich gehe ich nur mit geladenem Ersatz-Akku aus dem Hause.
Wichtig: Beim allerersten Laden kann es sein, dass die LED schnell blinkt. Dann nimmt man den Akku heraus, wartet 10 Sekunden und versucht es nochmal. Spätestens beim dritten Mal sollte es funktionieren, so die Canon-FAQ hierzu.

- Sonstiges
-- Bildqualität: Lässt keine Wünsche offen. Da man sich den Fokuspunkt in der Bildanzeige heranzoomen kann, hat man deutlich bessere Möglichkeiten einer schnellen Qualitätsprüfung.
-- Haptik: Die Kamera liegt gewohnt gut in der Hand. Umstellen muss man sich ein wenig, weil man plötzlich ganz viele Rädchen zum Drehen hat. Das Modus-Wahlrad hat eine Sperre, um unabsichtliches Verstellen zu verhindern. Auch die anderen Rädchen lassen sich, selber konfigurierbar übers Menü, über einen kleinen Schalter sperren.
-- Menüs: Deren gibt es reichlich. Daher empfiehlt es sich, die häufig benutzten Funktionen in sein individuelles Menü aufzunehmen, wie es auch beim kleinen Schwestermodell schon möglich war. Die ersten Menüpunkte, die ich dort aufgenommen hatte, waren WLAN und GPS (wegen Stromverbrauch) sowie die ISO-Einstellung (weil ich da noch mit einer Lernkurve rechne).
-- Belichtungsreihen: Bracketing wird weiterhin in verschiedenen Formen (Belichtungsreihe, Blitz, Weißabgleich) unterstützt. Neu hinzugekommen sind HDR-Aufnahmen sowie das Zusammenführen mehrerer Nachtaufnahmen zu einem Bild. HDR werde ich aber vermutlich weiter am PC machen, wenn mir danach ist. Und die Optimierung der Nachtaufnahmen wird wohl auch eher selten zur Anwendung kommen.
-- Sucher: Kommt mir groß und hell vor, das kann aber auch ein "Placebo-Effekt" sein.
-- LCD-Display: Keine Veränderung, aber im Gegensatz zur 600D nicht schwenkbar.
-- Software: Neben einem Softwarepaket von Canon, welches ich nur eingeschränkt nutze, sind im Lieferumfang (zur Zeit?) Adobe Lightroom und Adobe Premiere enthalten.

Fazit:
Mit der 6D hat man einen nicht billigen, aber relativ kostengünstigen Einstieg in die Vollformat-Klasse von Canon. Dabei vermittelt sie nicht den Eindruck eines Kompromisses zwischen Preis und Leistung. Kann ich empfehlen.

Anmerkung:
Da die 6D ein recht komplexes Produkt ist, habe ich hier nicht alle Aspekte herausstellen können. Sollten Sie noch Fragen haben, nutzen Sie hierzu gerne die Kommentarfunktion.
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183 von 210 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2012
Seit ein paar Tagen bin ich nun Besitzer der Canon 6D. Gekauft hab ich das KIT mit dem 24-105 4L IS.

Gehäuse:
Die Qualität des Gehäuses ist um einiges besser als die der Canon 60D. Es fühlt sich einfach besser an. Von der Größe bin ich sehr angetan - alles was man braucht ist mit der rechten Hand zu bedienen und erreichen. Dennoch werde ich mir in Kürze den BG-E13 kaufen. Der Interne Blitz fehlt mir überhaupt nicht, da ich diesen mit der 60D auch nicht genutzt hatte. Hier kommt mein Canon 580 ex II in Einsatz.

Neue Funktionen (WLan, GPS und Silent shutter mode)

Die WLan Anbindung zu meinem Iphone 4s mittels der Canon Remote App funktioniert super. Die neuen Möglichkeiten die sich hierdurch (z.B. im Makro Bereich) ergeben, sind wirklich super. Das GPS hab ich noch nicht ausprobiert, daher kann ich nichts dazu sagen. Eine wirklich super Funktion ist der leise Auslöser. Dieser (oder ein ähnlicher) wurde bereits in der Canon EOS 5D Mk III verbaut. Es ist wirklich ein Genuss in sehr leiser Umgebung, z.B. bei einer Hochzeit, zu Fotografieren.

Autofokus

Hier muss man ganz klar wissen, was man will, bzw. braucht. Das Autofokussystem besteht aus einem 11 - Punkt Autofokus. Das Mittlere Feld ist ein Kreuzsensor, die anderen Liniensensoren. Ich empfinde das Mittlere Feld als wirklich hervorragend, da auch noch bei sehr dunklen Situationen noch treffsicher. Die anderen Sensoren sind hier schlechter. Dennoch muss ich sagen, dass ich bei den äußeren Sensoren keine Verschlechterung zu den Kreuzsensoren der 60D festgestellt habe. Beim mittleren Feld ist der Unterschied zur 60D enorm groß. Wie gesagt, die 6D trifft selbst bei sehr dunklen Bedingungen immer noch zuverlässig. Wer hier mehr benötigt, muss zur Canon 5D MK III greifen (wobei bei dieser keines der Sensoren bis EV-3 geht).

Bildqualität

Hier kommt der größte Unterschied zur 60D. Die Bildqualität ist sichtbar besser. Da ich ausschließlich in RAW fotografiere kann ich nur sagen, dass bei der Entwicklung viel mehr Reserven vorhanden sind, als bei der 60D. Das enorme Freistellungspotential des Vollformatsensors war für mich eines der Kaufgründe. Ein anderer Grund war die viel bessere ISO Performance der 6D. Für mich sind es Welten, die zwischen den Systemen liegen. Bei der 60D hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich die ISO-Automatik auf 3200 beschränkte, da hier das Rauschen, je nach Bedingung schon enorm wurde. Bei der 6D hab ich jetzt diese Begrenzung auf 12800 gestellt, da die Ergebnisse hier ungefähr vergleichbar sind. Diese Aussage beruht jedoch auf eigenen Feststellungen und nicht auf irgendwelchen Labor Tests.

Warum die Canon 6D und nicht die Nikon D600

Hier kommt das vielleicht größte Streitthema der jeweiligen Systembesitzer. Ich war kurz davor, zu Nikon zu wechseln, da die D600 auf dem Papier die Bessere Kamera ist. Nach langer und reichlicher Überlegung, hab ich mich für die Canon entschieden. Hier die Gründe warum:
Ich hatte beide in der Hand und mir gefiel die 6D besser. An die Bedienung der D600 wollte ich mich einfach nicht gewöhnen (vielleicht hätte es auch nur mehr Zeit gebraucht). Zwar hat die Nikon das vermeintlich bessere Autofokussystem (deutlich mehr Sensoren), diese liegen aber so nahe und zentral beisammen, da ich diese sicher nicht benötigt hätte. Hier gefällt mir das System von Canon mit dem sehr lichtempfindlichen mittleren Punkt besser. Der Eingebaute Blitz bei der Nikon D600 ist zwar schön, aber auch nur, wenn man diesen braucht. Wie oben beschrieben, brauch ich diesen nicht und würde ihn auch nicht verwenden. Die Wlan-Funktion und das GPS waren dann zwei Punkte, welche ich als für mich sehr schöne Neuerungen ansehe. Beide Funktionen muss man bei der D600 hinzu kaufen.

Der Hauptgrund war aber die Tatsache, dass ich seit Jahren mit Canon fotografiere und sich daher sehr viel Zubehör (1x Canon Speedlite 580 EX II 2x 430 ex II, ein EF 100 2,8 L IS Makro und ein EF 70-200 4L IS usw.) angesammelt hatte. Der Umstieg wäre nicht nur sehr aufwendig, sonder auch finanziell zu teuer gekommen.

Hier muss man aber auch ganz klar sagen, dass beide Systeme wirklich spitze sind und zurecht die Marktführer darstellen.

Fazit:

Für mich ist es ein gelungener Umstieg in eine höhere Kameraklasse. Bis jetzt, bin ich hoch auf begeistert von der "Neuen" und kann diese uneingeschränkt weiterempfehlen.
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am 15. August 2015
Nachdem Ich von der 70D wegen dem bekannten Autofocusproblem enttäuscht war, gab ich Canon mit der 6D nochmal eine Chance.
Ich muss sagen SUPER!
Diese Kamera ist genauso wie Ich mir eine Kamera wünsche und ist jeden Cent den sie im vergleich zur 70d mehr kostet wert!
Haptik ist super, die Kamera liegt super in der Hand.
ISO rauschen top!
Selbst bei ISO 6400 ist das rauschen noch so gut wie unsichtbar und bei der richtigen belichtung sogar noch 12800 absolut top.
Dann die Schärfe Top!
Ich finde es super von Canon das sie kein total vollgestopftes Megapixelmonster in die 6D gepackt haben denn 20,2 Megapixel reichen vollkommen!
Einziges mit dem Autofocus wurde gespart da wären mehr als nur 1 Kreuzsensor schon nett gewesen aber die 11 Sensoren der Kamera sind dafür absolut Punktgenau und superschnell.
Mir reichen Sie eigentlich.
Sonst Wlan und gps sind super wenn man Sie hat, war und ist für mich aber nicht ausschlaggeben für den Kauf, sondern einzig die einfach Canon typisch einfache und intuitive Bedienung und die Hammer Bildqualität!
Ich kann diese Kamera nur jeden empfehlen und würde sie mir immer wieder Kaufen!
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am 20. Oktober 2013
Es handelt sich hier um eine Rezension über die 6d mit dem 24-105er Canon Objektiv.

Ich habe von der 600d auf die 6d gewechselt und folgende Dinge waren mir wichtig:

- Rauschverhalten
- Bedienbarkeit

Gehäuse und Bedienung:
Das Gehäuse fühlt sich extrem wertig an, kein Vergleich zur 600d. Es ist rau und der Griff ist viel wuchtiger und liegt somit viel besser in der Hand. Der Sucher viel klarer und größer, die Schärfe lässt sich nun wirklich richtig gut beurteilen.
Die Fokuspunkte im Sucher sind größere Quadrate die eine Schärfeprüfung vereinfachen. Das Menürad und die Wippe sind einfach von der Bedienung leichter und schneller. Das Drehrad geht leichter und auch der Auslöser hat einen sehr schwachen aber angenehmen Druckpunkt.
Hier sei noch erwähnt, dass die Spiegelbewegung im Vergleich zur 600d sehr leise ist.
Die C1 und C2 Funktion am Wahlrad sind wirklich sehr hilfreich. Man stellt die Kamera so ein, wie man möchte z.B. für Landschaftsaufnahmen und speichert diese unter einem Programm z.B. C2. Ein Beispiel wäre das Drehrad auf AV zu stellen, Weißabgleich und Messmethode einstellen wie man es z.B. für Portrait benötigt und dann ins Menü wechseln und unter C1 registrieren. Auch die frei konfigurierbaren Tasten vereinfachen die Bedienung und stimmen die Kamera so ab, wie man diese benötigt.

Abbildungsleistung:
Man sieht schon bei 100% Ausschnitt, dass die 6d mehr Linien zeichnet als die 600d und das Bild insgesamt schärfer ist.
In der Galerie habe ich dazu ein Bild eingestellt, in dem jeder für sich beurteilen kann, was die Kamera leistet.
Vom 24-105er Objektiv bin ich etwas enttäuscht da dies dem Preis/Leistungsvergleich nicht entspricht.
Ich würde empfehlen, das 24-70mm 2.8 zu kaufen und später ein 70-200 2.8 ohne IS (wer es sich leisten kann, mit IS). Diese Kombination verwende ich und bin voll zufrieden und sie deckt für mich alles ab.

Das Rauschverhalten hat mich wirklich beeindruckt, auch hier habe ich ein Testbild in die Galerie gestellt. Es war mir wichtig auch bei schlechten Lichtbedingungen, rauschfreie Bilder schießen zu können, ohne gleich ein Stativ oder Blitz verwenden zu müssen. Alle meine Testbilder sind im RAW-Format - an der 600d habe ich immer mit max. ISO von 800 gelebt. Mit der 6d kann ich sagen, ich habe ähnliche für mich grenzwertige Bilder bei max. ISO von 6400.

Die Fokus-Schnelligkeit und dessen Leistung kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich nie eine 5d III in der Hand hielt und keine großen Unterschiede zur 600d mit USM Objektiv ausmachen konnte.

Letzter Punkt, sei eigentlich nur noch das Display zu erwähnen. Bei der 600d ist dies drehbar und bietet entscheidende Vorteile, wenn man sich selbst fotografieren möchte oder in schwierigen Position Bilder schießt.
Schlimm ist dies dennoch nicht, da die 6d mit ihrer WiFi Verbindung zu meinem Handy eingerichtet habe.
Einen Stern habe ich abgezogen, da das Objektiv mich nicht ganz überzeugt.

Empfehlen kann ich dazu nur noch den DSLR Controller als App. Die Eos Remote App bietet leider so gut wie keine Einstellmöglichkeiten und ist (noch)nicht zu empfehlen. (Edit: Die App wurde nachgebessert)

Wer eine Kamera für Landschafts und Portrait-Aufnahmen sucht, ist mit der 6d gut beraten. Für Tier und Sportaufnahmen, eignet sich die 7d mehr und bietet mit dem Crop-Faktor und AF-System bessere Ergebnisse.

Ich hoffe ich konnte mit meiner kleinen Beschreibung und den Bildern helfen und würde mich über Feedback freuen.
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am 13. März 2014
Hallo,

Ich nutze eine Canon EOS 5DMK3 und eine Canon 1DX.
Warum nun noch eine weitere "Vollformatkammera" ?

Ganz einfach..... als zweites flüsterleises, High ISO fähiges Gehäuse für Hochzeiten etc.
Ich habe sehr viele positive Berichte über die 6D gelesen und der haben wollen Effekt wurde auch immer stärker.
Ferner reizt mich die WLAN und GPS Funktion, die ich an meinen anderen Canon Kameras nicht nicht integriert habe und durch sündhaft teueres Zubehör zukaufen müsste.

Wirklich besser in der Bildqualität ist die 6D gegenüber meinen anderen Canons bei fast allen Situationen nicht, außer ........extreme High ISO Einstellungen mit sehr langen Belichtungszeiten.
Hier kann die 6D punkten und erreicht bessere Bildqualität als die größeren Geschwister.
Das kann man bei einschlägigen Astrofotografen-Seiten nachlesen/anschauen.

Zitat:
The 6D is the clear winner at 15 and 30 seconds for ISO 3200 and 6400 [...] I would expect that no one could detect a noise difference between the 6D and 5D3 for the vast majority of daylight photography. Only in low light conditions would a 6D deliver observably better results.
Zitat Ende:

Quelle:
[...]

Die Ausstattung der 6D ist natürlich nicht so üppig wie bei den Großen Canons,.

Wer also nicht unbedingt auf High Speed Aufnahmen und den damit verbundenen Autofokus Funktionen angewiesen ist, der kann getrost zur 6D greifen.
Wer keine 3.000 oder 6.000 Euro ausgeben möchte, aber dennoch nicht auf die Bildqualität verzichten möchte, der nimmt eine 6D.

Irgend welche Schwächen/Einschränkungen, die nicht vorher bekannt waren (wie kürzere Verschlusszeit, nur einen Kreuzsensor, Serienbildgeschwindigkeit etc.) konnte ich nicht feststellen.

Die 6D mach alles was sie von Hause aus können soll richtig perfekt und bekommt von mir volle 5 Punkte....gut gemacht Canon.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2014
Vorweg: Ich bin nicht nur Fotograf, sondern seit vielen Jahren selber Musiker und habe beides ideal kombiniert, indem ich als Konzert- und Tourfotograf unterwegs bin. Ich kenne neben dem Handwerk der Fotografie also auch das, was vor, hinter und auf der Bühne und abseits der Bühne passiert. Das ist ein unheimlicher Vorteil und fast schon Bedingung, will man in diesem Genre bestehen.

Vorweg 2: mindestens so wichtig wie die Kamera sind die Objektive, die man damit verwendet. Das wird immer wieder verdrängt. Lieber eine Semipro-Kamera und dafür ein tolles Objektiv als umgekehrt, das wird immer so sein. Wer mit Konzertfotografie beginnt ist mit einer 70D bestens bedient und hat reichlich Geld für 1-2 gute Objektive übrig.

Praxis: Ich fotografiere keine Test-Charts und selten unter guten Lichtbedingungen im Studio. Meine Motive sind keine makellosen Models. Ich muss fast immer improvisieren und brauche eine vielseitige Kamera mit hervorragender Lichtempfindlichkeit und schnörkelloser Bedienung. Die 6D ist genau so ein Teil, es ist die mit Abstand beste Kamera für Konzert- und Theaterfotografie derzeit am Markt. In Sachen Rauschverhalten und Bildqualität übertrifft sie eine 5D Mk3 deutlich. Die Defizite im Autofokus, die so gerne zitiert werden, können absolut vernachlässigt werden! Diese Leute haben mit der 6D nicht gearbeitet (!). Vieles zeigt sich erst nach Wochen Einsatz – diese Zeit nehmen sich die Reviewer kaum. Wenn man mit Spot-Metering arbeitet – und das muss man in dem Bereich – fokussiert man eh mit dem hypersensiblen Center AFP. Die Vorteile im AF kann eine 5D Mk3 in meinem „Fachgebiet“ nicht ausspielen.

Die 6D bezeichne ich inzwischen als „Nachtsichtgerät“. In Verbindung mit dem 70-200 2.8 IS USM II ist diese Kombination das absolute Dreamteam. ISO 6400 ist absolut kein Problem, selbst 12800 liefert noch hervorragende respektive professionell absolut brauchbare Ergebnisse. GPS ist on Tour ganz nett, viel interessanter ist aber die mit einem iPhone tadellos funktionierende WiFi Funktion: mit einem kleinen Gorilla-Stativ kann ich die Kamera mit Weitwinkel z.B. direkt auf die Bühne z.B. auf den Rand stellen und fernauslösen.

Kurzum: die 6D ist DIE Kamera für Low-Light. Beispielfotos finden sich u.a. in meinem Flickr Account unter nschr
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