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183 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EOS 6D: Die Reise-Vollformat
Umstieg von Crop auf Vollformat?
Bei der Entscheidung sollt im Vordergrund stehen für welche Zwecke man eine Kamera der gehobenen Preisklasse benötigt, denn die 5D MkIII und die 6D trennen knapp 1000 €. Ich bin ein ambitionierter Hobbyfotograf der hauptsächlich in der Natur unterwegs ist und selten mal auf Hochzeiten aushilft und natürlich...
Vor 11 Monaten von Martin veröffentlicht

versus
13 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen erst ab Iso 2000 erste Wahl.
Ich bin von der Canon 5D MK II auf die 6D umgestiegen.

Auf den ersten blick sahen die Bilder im unteren Iso Bereich sehr gut aus. Doch nach mehreren Vergleichsfotos mit der 5 D MK II entpuppte sich die 6 D als weichzeichnend.

Bei Iso 100 deklassiert die 5D II die 6 D geradezu. (ok auch die 6D ist noch gut bis sehr gut. Aber die Rasierklingenscharfen...
Vor 2 Monaten von H. Detlef veröffentlicht


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183 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EOS 6D: Die Reise-Vollformat, 14. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Umstieg von Crop auf Vollformat?
Bei der Entscheidung sollt im Vordergrund stehen für welche Zwecke man eine Kamera der gehobenen Preisklasse benötigt, denn die 5D MkIII und die 6D trennen knapp 1000 €. Ich bin ein ambitionierter Hobbyfotograf der hauptsächlich in der Natur unterwegs ist und selten mal auf Hochzeiten aushilft und natürlich auf Reisen gerne fotografiert.
Ich möchte nun nach mehreren 1000 Auslösungen berichten warum ich den Kauf nicht bereue.

Übersicht: (+ Top / o Ausreichend / - Negativ)

+ Bildqualität (Auflösung/Rauschen/dynamischer Umfang)
+ kompakt und leicht für einer Vollformatkamera
+ WLAN u. GPS
o Sucherbild und Autofokus
o Bilder/Sekunde
o Preis/Leistungsverhältnis

Bildqualität:

-Die 20.2 Megapixel machen mit dem richtigen Objektiv sehr scharfe Fotos und lassen bei der Nachbearbeitung viel Spielraum für das Beschneiden von Motiven.
-Das Rauschverhalten ist ebenfalls ein Genuss. Man muss schon genau hinschauen um bei ISO 1.600 ein leichtes Rauschen zu finden. Falls man mal gezwungen ist ISO 25.600 zu nutzen ist das bei kleinen Fotodrucks auch nicht zu erkennen.
-Der Dynamikumfang im RAW-Modus ist auch sehr gut. Bei der Nachbearbeitung am PC ist somit der Kreativität viel Freiraum gegeben.

Verarbeitung/Features:

-Die kompakte Bauweise gefällt mir sehr gut. Die Kamera liegt gut in der Hand und nach etwas Eingewöhnungszeit trifft man jeden Knopf während man durch den Sucher schaut (z.B.: ISO-Knopf).
-Das fehlende Schwenkdisplay kann durch die WLAN–Funktion ersetzt werden. Somit erspart man sich ein Verschleißteil mehr an der Kamera.
-97% Sucherbild? Warum man hier nicht 100% wie bei der 5D MkIII schafft kann ich auch nicht sagen. Nur so viel: Hätte ich das nicht irgendwo aufgeschnappt, dann wäre es mir wohl nie aufgefallen.
-Autofokus ist für meine Ansprüche ausreichend. Wer sehr viel Sport- u. Aktionfotografie betreibt ist mit der 5D MkIII besser bedient. Das gilt auch für die Bilder pro Sekunde.
-Der eine SD-Speicher-Slot kann natürlich mit SDXC-Karten bestückt werden.
-1/4000-30s kann bei der Belichtungszeit eingestellt werden. Der BULB-Modus hat einen eigenen Slot.

Gimmicks:
-Die WLAN-Funktion über Smartphone, Tablet, usw. funktioniert spielend leicht. Ich benutze gerne diese Funktion als Ersatz eines Klapp-Displays oder auch als Fernauslöser. Am Anfang hatte ich dies nur als Spielerei empfunden doch es biete ungeahnte Möglichkeiten. Gerade in Situationen wo es nicht mehr möglich ist durch den Sucher oder über LiveView die Bildgestaltung zu bestimmen, kann hier ein entscheidender Vorteil entstehen.
-Die GPS-Funktion funktioniert ohne Probleme und ist auch ausreichend genau. Ich benutze die nur auf Reisen und schalte sie auch aus wenn die Kamera nicht benötigt wird, denn sie frisst nun mal Strom.

Preis:
-Die Kamera ist nun mal für eine andere Zielgruppe konzipiert als die 5D MkIII, was ich auch sehr begrüße. Die knapp 1000€ Unterschied kann man lieber in ein nettes Objektiv stecken ;) . Man hat zwar einige Einbußen gegenüber der 5D MkIII aber auch zwei nette Spielereinen, wobei die WLAN-Funktion sich nun mal prima für das kreative fotografieren eignen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist daher fair.

Fazit: Die perfekte Vollformatkamera für Einsteiger die es lieben kreativ zu fotografieren. Für Presse und Aktionfotografie lohnt sich die Investition für die 5D MkIII. Ich vergebe hier 5 Sterne, da diese Kamera mir einfach sehr viel Spaß macht und für meine Anwendungen optimal ist (Bildqualität ist für mich entscheidend).

Ich hoffe ich konnte bei Ihrer Entscheidung weiterhelfen. Bei Fragen und Kritik werde ich versuchen diese zu beantworten.
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713 von 748 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welche Fragen Sie sich vor dem Kauf wirklich stellen müssen..., 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Die Canon EOS 6D ist auf den ersten Blick ein Mauerblümchen: Die Spezifikationen auf dem Datenblatt lesen sich (abgesehen von WLAN und GPS) so, als sei die Kamera in vielen Punkten nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich habe diese Punkte hier einmal zusammengestellt und will Ihnen aus meiner Perspektive zeigen, ob Sie tatsächlich ins Gewicht fallen. Noch kurz zu meinem Profil: Ich arbeite hauptberuflich als Dozent an einer Universität, wo ich schwerpunktmäßig Theorie und Praxis der Fotografie unterrichte. Privat komme ich paradoxerweise meist nur noch im Urlaub zum Fotografieren. Die Kamera sollte daher möglichst reisetauglich sein, einen funktionalen Autofokus haben und natürlich über einen zeitgemäßen Sensor verfügen, der das Beste aus meinen (doch recht zahlreichen) Objektiven herausholt. Hier also meine Eindrücke zu besonders intensiv diskutierten Punkten:

- Sucher. Leider nur 97 Prozent, im Vergleich zur Canon EOS 5D II oder auch den direkten Nikon-Vollformatkonkurrenten ein Rückschritt. Weitaus praxisrelevanter ist jedoch, dass der Sucher sehr hell ausfällt und alle Informationen dort präsentiert, wo ich sie als Fotograf brauche. Der Unterschied zu professionellen Gehäusen ist nahezu irrelevant.

- Body. Das Gehäuse ist stark an die EOS 60D angelehnt, was ich persönlich begrüße. Es ist verhältnismäßig klein, dennoch mit großen Händen gut zu bedienen und wirkt von der Tastenanordnung wohl sortiert. Ich kann daher schnell mit der Kamera kommunizieren und werde nicht durch überflüssige Features abgelenkt. Die Haptik ist weitaus kunstofflastiger als beispielsweise bei meiner EOS 1Ds Mark II - aber deren Robustheit habe ich trotz Zehntausenden von Auslösungen noch nie gebraucht. Sie sollten sich also fragen, ob Sie tatsächlich die staubige Rally Paris Dakar fotografieren und ihre Kamera auf Kriegseinsätzen herumtragen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird sie dieser Body bei normaler Beanspruchung jahrelang begleiten.

- Verschluss. Die Kamera packt nur 1/4000 Sekunde im Normalbetrieb und nur 1/180 Sekunde Blitzsynchronzeit. Auch hier ist die hausinterne und -externe Konkurrenz schneller - aber selbst im professionellen Einsatz reichen beide Werte meist völlig.

- Autofokus. Hier ist der erste Punkt, wo Sie tatsächlich Ihr Anwendungsziel unter die Lupe nehmen müssen. Nur 11 Autofokusfelder, und davon auch nur ein Kreuzsensor, der dafür besonders lichtempfindlich ist. Sollten Sie schwerpunktmäßig Rennwägen, Pferderennen, Fußballspiele oder Flugshows fotografieren, sind Sie vermutlich eine Leistungsklasse höher (5D III) besser aufgehoben. Bei mir kommen derartige Situationen relativ selten vor (und wenn weiß ich, wie man durch Vorfokussieren und Abblenden dennoch zum Ziel kommt). Für mich ist weitaus wichtiger, dass der AF sein Ziel zuverlässig trifft und leicht zu programmieren ist - was beides zutrifft.

- Videofunktion. Für Gelegenheitsnutzer hervorragend, etwa auf dem Level der Canon EOS 5D Mark II. Für Profis wegen stärkerer Neigung zu Moiré-Effekten und fehlender Kopfhörerbuchse eher ungeeignet. Da ich diese Funktion kaum nutze, kann ich mit den Einschränkungen des Sensors an dieser Stelle gut leben.

- Bildqualität. Deutlich besser als die 5D II, in einzelnen Testberichten im Lowlight-Bereich sogar eine halbe Blende besser als die 5D III. Dank relativ leisem Silent-Mode daher eine nahezu perfekte Lowlight-Maschine. Mit lichtstarken Festbrennweiten ein Traum.

- Speichermedium. Nur ein Kartenslot (SD-Karte) wird oft als Gegenargument genannt. In mittlerweile 15 Jahren Digitalfotografie habe ich es noch nicht ein Mal geschafft, eine Speicherkarte kaputtzumachen. Man muss also trotz fehlender zweiter Karte nicht in Angst und Schrecken leben. Sollten Sie jedoch überlebenswichtige Dinge fotografieren (dazu zählen bekanntlich auch Hochzeitsfotos, wo bei Datenverlust schnell Tränen fließen), könnte dies dennoch ein Killerargument gegen die 6D sein.

- WLAN und GPS. Weitaus weniger relevant als beim Kauf von mir gedacht. Nette Gimmicks, die sich vielleicht einmal als nützlich erweisen. Wegen (technikbedingter) Latenz zwischen Kamera und Eingabegerät (etwa Smartphone/Tablet) ist die WLAN-Funktion für mich vielleicht einmal interessant bei der Bildbetrachtung auf Reisen.

Unter dem Strich würde ich sagen: Eine unaufgeregte Kamera ohne zu viel Schnickschnack, die schnell reagiert und das tut, was ich möchte. Die Bildqualität ist mit Zoomobjektiven wie dem 16-35L II 2,8 oder dem 70-300L 4-5,6, aber auch mit Festbrennweiten wie dem 50 1,4 oder dem 85 1,8 absolut herausragend. Der Kauf dieser Kamera (in Kombination mit dem Pancake 40 2,8) gibt mir die Möglichkeit, endlich eine kompakte Vollformatkamera mit geringem Gewicht fast immer dabei zu haben. Von mir bekommt die Kamera daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Sollten Sie Ihre Gedanken zur Canon EOS 6D mit mir teilen wollen, freue ich mich auf Ihre Kommentare!
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342 von 370 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die EOS 6D als Hochzeitskamera? EOS 6D vs 7D, 1. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Zugegeben: Eine kühne Behauptung angesichts der 5D Mark III und der D1X. Oder im Lager der Nikonianer der D800 oder der D4. Kann eine "Einsteiger-Kamera" da wirklich mithalten? Über die 6D wurde schon viel diskutiert, bevor sie überhaupt auf dem Markt war. Da wurden Features gelobt und verrissen, die noch niemand getestet hatte, Canon wurde beschimpft und gehuldigt: Kurzum, ein uneinheitliches Bild. Inzwischen ist sie auf dem Markt, die ersten Test liegen vor und -noch viel wichtiger als aller Laborkram- Fotografen aus Fleisch und Blut fotografieren damit u.a. andere Menschen aus Fleisch und Blut.
Ich bewerte die Kamera hier genau für meine Zwecke und unter meinen persönlichen Voraussetzungen: Dies ist kein wissenschaftlicher Test, kein strukturierter Modellvergleich, sondern ein Praxisbericht. Ich fotografiere fast ausschließlich Hochzeiten, manchmal Hunde. Und ich habe bereits eine 7D im Schrank. Diese war bisher mein Arbeitspferd. Sie ist schnell, hat einen tollen Autofokus, liegt großartig in der Hand und ist zuverlässig wie ein Lanz-Bulldog. Ja: 18 MP auf einem Crop-Sensor machen sie zu einer kleinen Diva, aber ich liebe sie. Eine kleine 550D war Backup für den schlimmsten aller möglich denkbaren Fälle: Totalausfall der EOS 7D. Zum Glück ist dieser Fall nie eingetreten.
Solange es die 5 DMark II gab, habe ich immer wieder überlegt, die 7D gegen die 5D Mark II zu tauschen, denn der Wunsch nach Vollformat wurde doch größer. Tests gelesen, angefasst, Bilder angeschaut, Features verglichen und bei der 7D geblieben: Es ist und war in den letzten Jahren einfach die modernere, schnellere Kamera, nach dem großen Firmware-Update war sie erst recht wieder up to date. Also habe ich meine ersten 15 Hochzeiten mit einer Crop-Kamera fotografiert. Yes we can!
Weshalb ich überhaupt nach einer neuen Kamera Ausschau hielt? Ich wollte mit 2 Kameras gleichzeitig fotografieren, um nicht ständig Objektive wechseln zu müssen und trotzdem von 24-200mm immer alles dabei zu haben. Die Arbeitsweise mit nur einer "echten" Kamera und einer "Notlösung" als Backup in der Tasche war für mich unbefriedigend. Dabei wollte ich die Vorteile von Vollformat und Crop kombinieren.
Nach Erscheinen der 5D Mark III war ich kurz versucht, mir diese zuzulegen: Toller Autofokus, hohe ISO-Empfindlichkeit, geniales Gehäuse, guter Griff, stabil, wetterfest, schnell. Aber 3300,- Einstieg und jetzt noch 2800,- Straßenpreis sind einfach nicht drin und vielleicht auch den Preis nicht wert?
Also weiter warten. Dann kam die Ankündigung zur 6D. Viel Krams, den ich im Leben nicht brauche: GPS, WLAN, Video. Dafür: kärglicher Autofokus, langsamer, weniger Konfigurationsmöglichkeiten, kein Joystick, kleinerer Sucher, keine Master-Blitzsteuerung. Hmm..., ob das was taugt?
Was mich schließlich zum Kauf bewogen hat: Die allseits gelobte Bildqualität auch in hohen ISO-Bereichen. Seit ich sie habe, möchte ich sie nicht mehr hergeben. Nicht obwohl ich noch die 7D habe, sondern gerade weil ich sie habe: Die beiden sind in der Kombination unschlagbar: Alles was der 7D fehlt, bringt die 6D mit und umgekehrt. Die beiden sind wie für einander gemacht:
Die 7D ist schnell und hat einen klasse Autofocus. Am Crop wird aus meinem 70-200 2.8 L ein Tele bis 320mm. Sie ist robust und wassergeschützt und die professionellste Crop-Kamera, die ich kenne.
Dafür sind ihre ISO-Möglichkeiten begrenzt, sie ist laut wie ein Traktor (vor allem im Serienbild-Modus) und im Weitwinkelbereich muss man sich mit Ultraweitwinkeln (bei mir ein Tamron 10-24mm) behelfen, die nur eine begrenzte Bildqualität liefern. Außerdem sind die klassischen Immerdraufs (24-70 2.8 L) keine Immerdraufs, weil sie doch recht weit in den Telebereich verschoben sind. Für jemanden, der gerne weitwinkelig unterwegs ist, fehlt dort immer etwas, bzw. es werden ständig Objektivwechsel nötig, weil einem ein paar Millimeter Brennweite untenrum fehlen.
In dunklen Kirchen kam die 7D immer wieder an ihre Grenzen: ISO-Bereich und Geräuschkulisse waren die entscheidenden Faktoren, ihr die 6D an die Seite zu stellen. Auf geht's:
Ausstattung:
Auf den Autofokus gehe ich unten gesondert ein, hier nur ein paar Dinge, die mir auffielen:
• Leider nur zwei Speicherplätze für persönliche Einstellungen, die ich gerne nutze, insbesondere, um schnell zwischen "Kirche" und "Draußen" umstellen zu können. Die 7D hat drei, schade.
• SD-Karten statt CF. Ich persönlich hatte meinen bisher einzigen Kartencrash mit CF-Karten, stehe deshalb der SD nicht allzu skeptisch gegenüber. SD sind deutlich billiger, weiter verbreitet und kleiner. Was eher fehlt: Ein zweiter Schacht für Backups. Hat die 7D zwar auch nicht, wäre aber toll gewesen. Andererseits: Früher war auch kein Backup-Film in der Kamera. Meine Lösung: Eher kleine Karten wählen und häufiger wechseln, statt eine Hochzeit auf eine Karte zu packen.
• Keine Drahtlossteuerung für externe Blitze, da kein Aufklappblitz vorhanden. Zugegeben, blitzen wird angesichts durchaus verwendbarer ISO 12500 immer seltener, aber das System der 7D ist schon toll, um drahtlos Blitze in Gruppen auszulösen und zu steuern.
• Gleiche Akkus wie die 7D und auch die 5D (Mark II und III). Theoretisch sind also alle austauschbar. Leider hat Canon mal wieder alles getan, um Fremdhersteller zu ärgern: Meine Fremdakkus, die an der 7D super funktionieren, werden von der 6D nicht erkannt. Man kann zwar fotografieren, aber hat keiner verlässliche Akkuanzeige im Display: Auch bei vollen Akkus, ist dort das Zeichen für leer. Andererseits: Seit ich zwei Originale von Canon habe, lade ich irgendwie nicht mehr: Ich habe jetzt einen Geburtstag, ein Hundeshooting und eine Taufe fotografiert, ohne nachzuladen. Vielleicht machen 40,- € Preisdifferenz doch einen Unterschied?
• Was ich nicht brauche und deswegen auch nicht bewerte: Video, WLAN, GPS, Szenenprogramme. WLAN könnte mal ein interessantes Feature werden, ich habe die Steuerung über iPhone ausprobiert und kann zumindest sagen, dass die Konfiguration easy ist: Die 6D baut ein eigenes WLAN auf, in das man sich mit dem Iphone einloggt, fertig.
Autofokus:
Der etwas abgespeckte Autofokus mit nur 11 Sensoren, von denen nur der mittlere ein Kreuzsensor ist, schreckte mich etwas und ist in der Tat das einzige echte Manko der EOS 6D. Das Arbeiten ist etwas anders: Wo ich mit der 7D den AF-Punkt verschiebe, fokussiere ich mit der 6D zentral und verschwenke dann den Bildausschnitt. Zugegeben, das kann auch mal ins Auge gehen und zu Unschärfen führen, wenn man mit Blende 1.4 und langen Brennweiten fotografiert.
Bedienung:
Bedienung ist immer etwas "Gefühltes" und damit sehr individuell, ich kann daher nur meinen eigenen Eindruck wiedergeben: Die Kamera liegt gut in der Hand, die Knöpfe und Räder laufen satt und sauber. Der von "Profis" und auch von mir früher vielgelobte Joystick ist bei der 6D durch eine 8-Wege-Wippe rund um das Daumenrad ersetzt worden. Ich muss zu meiner Überraschung sagen: Ich liebe es! Wo ich bei der 7D immer zwischen Daumenrad und Joystick wechseln muss, habe ich bei der 6D alles in der Hand, respektive im Daumen. Da ich mit beiden Kameras täglich arbeite, kann ich voller Überzeugung sagen: Die Wippe rockt!
Einige Buttons liegen anders, die Buttons am oberen Display sind nur noch einfach belegt, was ich vorteilhaft finde. Was etwas fehlt ist ein Button für den Weißabgleich, der nun über das Quickmenü erreicht wird, aber unter dem Strich gibt es nichts, was mich täglich stört.
Endlich habe ich einen Verriegelungsknopf am Wahlrad, das hat mich bei der 7D häufig zur Verzweiflung gebracht, wenn ich nach 20 Bilder feststellte, dass ich in AV und nicht mehr in M fotografierte, weil sich das Rad verdreht hatte.
Die Lupenansicht im Wiedergabemodus liegt mir mehr als die beiden Zoom-Daumentasten der 7D: Bild anschauen, reinspringen, Schärfe beurteilen, rausspringen. Dagegen dauert das schrittweise Reinzoomen der 7D sehr lange.
Die 6D ist etwas kleiner als die 7D. Ich liebe große schwere Kameras, deswegen war das eine kleine Umgewöhnung. Aber mit Batteriegriff gleicht sich alles wieder aus, insgesamt liegt die 6D gut in der Hand, ist wertig verarbeitet und weit entfernt vom Gefühl eines "Einsteigermodels". Sie ist definitiv keine 60D im Vollformat! Sie ist übrigens ebenso aus Magnesium wie die 7D und die anderen Vollformater, nur oben, wo WLAN und GPS sitzen, muss konstruktionsbedingt Kunststoff genutzt werden.
Serienbildfunktion
Langsamer (5/s) als das Rennpferd 7D (8/s), allerdings habe ich die 7D nur im Hundesport voll ausgereizt, bei Hochzeiten fotografiere ich überlegt und lasse nicht einfach das MG knattern. Maximal habe ich die 7D beim Brautstraußwerfen mal ausgereizt, ansonsten steht sie auf Einzelbild oder maximal auf dem langsamen Serienbildmodus.
Bildqualität:
Es macht fast keinen Sinn mehr, dazu etwas zu schreiben: Die Bildqualität ist inzwischen über alle Hersteller, alle Fabrikate und alle Preisklassen durchgehend sehr gut. Die 6D macht da keine Ausnahme. Tolle Farben, großer Dynamikumfang im RAW: Es gibt nichts zu meckern, gab es aber auch bei der 7d schon nicht...
Geräusch:
Für mich als Hochzeitsfotograf ein entscheidendes Kriterium, vor allem in Kirchen. Die 6D hat einen "Flüstermodus" sowohl im Einzelbild als auch im Serienbild, der seinem NAmen alle Ehre macht. Außer einem kleinen "klack" hört man nichts. Sie steht bei mir standardmäßig immer auf "Silent Mode" und ich liebe es. Endlich eine Kamera, mit der ich ungestört und dezent fotografieren kann, für mich neben den ISO-Werten das entscheidende Kaufkriterium.
FAZIT:
Ja, für mich ist sie die ultimative Hochzeitskamera. Wäre ich Dagobert Duck, würde ich auch die 5D Mark III nehmen, da ich hier alles in einem Gehäuse habe. So ist sie für mich die ideale Ergänzung zu meiner 7D. In dunklen Kirchen ist sie großartig, draußen habe ich den Gestaltungsspielraum des Vollformats zur Verfügung und kann mit Unschärfe arbeiten.
Ich habe an der 7D das 70-200 2.8 und an der 6D das 24-70 2.8 oder auch gerne mal das neue Sigma 35 1.4 Ich decke damit alle Brennweiten ab, mit einer kleinen, gut verkraftbaren Lücke zwischen 70mm und 112mm (Beginn des 70-200 an Crop 1,6), dafür habe ich dazwischen noch das 100mm Macro 2.8 L, das eine großartige Porträtlinse ist (ja, das meine ich ernst!)
Die 7D ist als Telemonster und für schnelle Aktionen mit dabei, zusammen sind sie das ideale Team, um großartige Fotos machen zu können. Wenn das nicht gelingt, liegt es definitv an mir und nicht an der Technik.
Aus meiner Sicht, unter meinen Voraussetzungen und mit meinen Themengebieten ist die EOS 6D ganz klar eine Kaufempfehlung. Wer im Geld schwimmt oder Minderwertigkeitskomplexe hat ist mit der Mark III besser beraten, ebenso alle Profis, die wirklich alles in einem Gehäuse brauchen und für die der Autofokus eine echte Einschränkung wäre. Ich hoffe, ich habe manchem Zweifler oder Zögerer die Entscheidung erleichtert.

Nachtrag September 2013

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Rückmeldungen zu meiner Rezension. Viele Kommentare betrafen meine Gedanken zur Notwendigkeit einer 5DIII angesichts einer sehr guten 6D, einige stießen sich an dem Begriff "Minderwertigkeitskomplex". Ich gebe offen zu: Ich habe inzwischen auch eine 5D MarkIII und meine 7D verkauft. Meine Rezension bezog sich auf meine spezifische Situation, in der ich bereits ein 7D hatte und diese um eine 6D ergänzt habe. Mit der schnellen, professionellen 7D und der etwas mager ausgestatten Vollformat-6D war ich gut aufgestellt, weil sie zusammen ein gutes Team waren. Letztlich habe ich die 7D ersetzt, weil mir die ISO-Leistung wichtig war und ich fast überwiegend die 6D in Kirchen genutzt habe und mir dann als Hauptkamera doch die Autofocus-Senoren fehlten. Ich korrigiere meine Einschätzung der 6D also ein ganz klein wenig: Das Bedienkonzept der 6D alleine mag gut sein, wenn man sie neben einer 7D oder 5D im Einsatz hat, merkt man die Einschränkungen doch: die Wege sind länger, manches Knöpfchen fehlt etc. Und der Autofokus bleibt der Schwachpunkt: Zwar hat die 6D schon zwei Felder mehr als die 5D Mark II, aber die 11, rechts zentrumsnah angeordneten Felder sind in Kombination mit dem fehlenden Joystick doch eine Einschränkung. Was bleibt, ist die überragende Bildqualität, die großartigen Gestaltungsmöglichkeiten des Vollformats, der wirklich leise Silent-Mode und die hohen ISO-Fähigkeiten. Deswegen wird sie mich trotz der Mark III immer begleiten und kein Dasein als Back up-Body fristen, sondern echte Zweitkamera sein, die mit einem 35 1.4 bestückt immer dabei ist. Trotz dieser kleinen Einschränkungen, trotz der Entscheidung, mir als Hauptkamera eine 5DIII zuzulegen bleibt die 6D eine tolle Kamera, mit der großatige Fotos gelingen. Für Sport, egal ob Tier oder Mensch würde ich nach wie vor die betagte 7D empfehlen, wer alles in einem braucht, kommt letztlich an der 5DIII nicht vorbei: Schnell, lichtstark, ausgereift und üppig ausgestattet. Und Nein: Ich bekomme kein Geld von Canon...
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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Canon 6D - Die Frage ist, was man wirklich braucht., 3. März 2014
Ich besitze die Canon 6D nunmehr etwa ein halbes Jahr und denke, dass ich mittlerweile bereit bin, meine Rezension zu verfassen. Meine fotografischen Schwerpunkte liegen vornehmlich in der Hochzeits-, Produkt-, und Event-, und Portrait-Fotografie, mit einer Vorliebe für das entfesselte Blitzen.

Vor dem Kauf machte ich mir wahrscheinlich dieselben Gedanken, wie die meisten anderen ambitionierten Hobby-Fotografen auch. Ich begann vor vielen Jahren mit einer Canon 1000D und schaffte mit Jahre später eine 550D an, welche ich ebenfalls jahrelang benutzte. Doch irgendwann gelangt man nun mal an den Punkt, an dem einen die alte Kamera einschränkt. Insbesondere das Rauschverhalten genügte irgendwann nicht mehr meinen wachsenden Ansprüchen, die Kamera hätte größer sein können und es fehlten mir einfach einige sinnvolle (!) Einstellungsmöglichkeiten, wie eine Autofokuskorrektur, welche zusammen mit dem Rauschverhalten meine beiden obersten Kriterien waren. Zunächst sah ich mir die 60D an – Bessere Einstellungsmöglichkeiten bot sie, jedoch war die Bildqualität prinzipiell dieselbe, wie die meiner 550D. Danach folgte eine Begutachtung der 7D: Schneller und größer ist sie und bessere Einstellungsmöglichkeiten hat sie auch – Das Autofokussystem ist wirklich super. Doch sie verfügt über einen baugleichen, bzw. sehr ähnlichen Sensor. Also 1200 Euro in die Hand nehmen, für einen Vorteil, den ich persönlich nicht unbedingt brauche? Nein, diesmal nicht. Ein weiter Blick auf die ersten Vorab-Tests der 70D ließen in mir die Frage aufkommen, ob ich schon wieder solche Beträge in die Hand nehmen soll, um erneut eine Crop-Kamera zu kaufen und irgendwann dann doch auf Vollformat umzusteigen. Zur Auswahl standen nun für mich die 5D Mark III, die 5D Mark II sowie die 6D. Ich beschäftigte mich wochenlang mit Vergleichen, eigenem Ausprobieren beim Händler, Rezensionen sowie Tests in Zeitschriften und dem Internet. Für rund 2250 Euro besorgte ich mir also die 6D zusammen mit einem Canon 24-105 L. Alleine der Body der 5D Mark III wäre 600 Euro teurer gewesen, als die 6D mit dem Objektiv - Mit der genannten Linse sogar 1000 Euro. Doch warum habe ich diesen Betrag nicht drauf gelegt, um beispielsweise vom eindeutig besseren Autofokus zu profitieren? Weil ich diesen persönlich gar nicht brauche! Mal abgesehen davon, dass tausende von Profi-Fotografen viele Jahre lang mit einer 5D Mark II bestens zurecht gekommen sind, die sogar noch weniger Fokusfelder besitzt. Eine höhere Serienbildgeschwindigkeit benötige ich ebenfalls nicht, da „Sport“ nicht in mein Repertoire fällt und ich hieran gar nicht interessiert bin. In meinem Fotografen-Dasein gab es vielleicht zwei Situationen auf Hochzeiten, bei denen 1-2 Bilder pro Sekunde vielleicht besser gewesen wären. Und diese bietet die 6D gegenüber der 550D!

Doch warum dann keine 5D Mark II? Die Unterschiede im Rauschverhalten sind marginal und einige Tests bestätigen folgende Reihenfolge in der Qualität des Bildrauschens, beginnend mit den besten Werten: 5D Mark II, 6D, 5D Mark III (Bei den letzten beiden streiten sich die Fachberichte jedoch immer wieder). Aber auch hier sind die Unterschiede derart minimal, dass man sie getrost außeracht lassen kann. Einen Unterschied konnte ich im direkten Vergleich nicht wirklich erkennen. Viel interessanter war da für mich der mittlere Kreuzsensor, welcher eine Fokussierung auch bei wenig Licht ermöglicht und noch besser sein soll, als die Sensoren der 5D Mark III. Ich bin häufig in Situationen, in denen es einfach zu lange dauern würde, den Fokuspunkt zu verstellen. Für alles andere arbeiten die einfachen Fokusfelder aber tadellos und schnell – Wenn dies auch kein Vergleich zur Kreuzsensor-Batterie der Mark III darstellt. Benötigt man diese, braucht man hier nicht weiter lesen und kann der 6D guten Gewissens den Rücken kehren.

Zudem möchte ich betonen, dass die so oft erwähnten, technischen Features wie GPS(-Tracking), WLAN, etc. meine Entscheidung nicht beeinflusst haben. Wie sooft sind 99% nur „Nice to have“. In der Praxis nutze ich die WLAN-Funktion eigentlich nie. Selbst die Live-View-Funktion nutze ich nur zum pixelgenauen, manuellen Scharfstellen. Für Naturfotografen könnte die Bedienung über das Smartphone/Tablet vielleicht interessant sein oder als erstklassiger Selbstauslöser mit der Möglichkeit, die Szene vor der Kamera zu beurteilen. Die GPS-Funktion macht für mich nur auf Fototouren oder Reisen Sinn. Diese Features funktionieren zwar sehr gut, unbedingt gebraucht habe ich sie bislang allerdings nicht. Zur Nutzung mit dem Tablet möchte ich noch erwähnen, dass diese im Falle eines Apple-Gerät insofern eingeschränkt ist, dass man sich hierfür bislang noch die iPhone-App installieren muss. Diese ist auf das kleinere Display des iPhones ausgerichtet, auf einem iPad muss man es größer skalieren, was mir persönlich nicht so gut gefällt.

Viel Spaß macht hingegen die Möglichkeit, bis zu 7 Aufnahmen in einer Belichtungsreihe aufzunehmen. Auch die Autofokuskorrektur ist toll, wenn man mal ein Objektiv erwischt, welches nicht 100%ig zentriert ist, sondern nur zu 99%. Die eingebauten HDR-Funktionen benutze ich jedoch ebenfalls nicht, da ich meine HDRs gerne selber zusammensetze. Auch die Mehrfachbelichtungsfunktion ist nett, aber nicht unbedingt notwendig für meine Zwecke. Erstklassig ist hingegen die Silent-Funktion – Hiermit löst die Kamera deutlich leiser aus. Ich wurde auf Hochzeiten bereits von „Kirchenpersonal“ angesprochen, die sich bedankten, dass ich derjenige war, der die Zeremonie nicht gestört hat. Nicht nur wegen der leiseren Auslösung, sondern auch, weil ich auf einen Blitz verzichten konnte.

Zur Bildqualität (im Vergleich zu einer Crop-Kamera) möchte ich an dieser Stelle nur sagen, dass hier Welten aufeinander treffen. Tolles Rauschverhalten, sehr gute Schärfe, erstaunliche Detailwiedergabe – Es macht einfach Spaß hiermit zu arbeiten. Knirschte ich bei der 550D bereits ab ISO 1600 mit den Zähnen, freue ich mich heute bei ISO 3200 jedes Mal erneut über einwandfreie Fotos. Selbst bei ISO 6400 ist noch alles im grünen Bereich. Für kleinere Abzüge (10x15) kann man selbst bis ISO 12800 gehen. Toll ist auch, dass sich nun manuell die ISO-Zwischenschritte auswählen lassen und dass man die Custom-Funktionen auf dem Wahlrad (C1, C2) frei einstellen kann.

Wie bereits erwähnt, habe ich die 6D zusammen mit dem Kit-Objektiv 24-105 4.0 L bestellt. Den Namen „Kit-Linse“ hat es meiner Meinung nach aber eigentlich nicht verdient, da es sich hierbei um ein wirklich gutes Stück handelt. Gut, es verfügt nicht über eine 2.8er Blende, aber das ist in meinen Augen auch die einzige Schwachstelle. Selbst bei Offenblende zeichnet das 24-105 4.0 L noch sehr scharf, die Bedienung ist wirklich gut gelungen und es ist robust wie ein Panzer. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut und gelangt bei ca. 1/25 Sek erst an seine Grenzen – Wohlgemerkt bei 105mm! Problematisch wird es nur bei wenig Licht in Kombination mit Bewegungen – Das weiß die 4er-Blende natürlich nicht zu kompensieren, weshalb ich hier gerne einen Blitz dazu nehme. Eine Alternative mit größerer Lichtstärke wäre dem hingegen das 24-70 f/2.8 L II IS USM. Hier bewegen wir uns aber bei rund 2000 Euro und haben noch keine Kamera gekauft… Ich würde das 24-105 4.0 L auch einem 24-70 L vorziehen, da die Brennweite größer ist, die Bildqualität aber nicht schlechter ausfällt.

Mein persönliches Fazit ist dahingehend, dass diese Kamera eine sehr gute und günstigere Alternative darstellt, wenn man keinen Sport fotografieren möchte. Ich persönlich habe auch die zusätzlichen Kreuzsensoren bislang noch nie vermisst, da die vorhandenen für meine Einsatzzwecke bislang stets schnell und präzise genug waren – Auch auf Hochzeiten. Benötigen Sie hingegen einen hochkomplexen Autofokus mit ausschließlich Kreuzsensoren, sollte die Wahl auf die 5D Mark III fallen. Hier lieber etwas sparen, als sofort zu kaufen und einen Kompromiss einzugehen. Zudem empfehle ich das Kit aus 6D und 24-105 4.0 L zu nehmen – Mehr Objektiv fürs Geld werden Sie nicht bekommen. Natürlich nur, wenn es das Budget zulässt und/oder Sie kein besseres Objektiv besitzen. Aber selbst dann lohnt der Kauf des Objektives, wenn Sie einen Verkauf nicht scheuen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachtsichtgerät!, 17. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Vorweg: Ich bin nicht nur Fotograf, sondern seit vielen Jahren selber Musiker und habe beides ideal kombiniert, indem ich als Konzert- und Tourfotograf unterwegs bin. Ich kenne neben dem Handwerk der Fotografie also auch das, was vor, hinter und auf der Bühne und abseits der Bühne passiert. Das ist ein unheimlicher Vorteil und fast schon Bedingung, will man in diesem Genre bestehen.

Vorweg 2: mindestens so wichtig wie die Kamera sind die Objektive, die man damit verwendet. Das wird immer wieder verdrängt. Lieber eine Semipro-Kamera und dafür ein tolles Objektiv als umgekehrt, das wird immer so sein. Wer mit Konzertfotografie beginnt ist mit einer 70D bestens bedient und hat reichlich Geld für 1-2 gute Objektive übrig.

Praxis: Ich fotografiere keine Test-Charts und selten unter guten Lichtbedingungen im Studio. Meine Motive sind keine makellosen Models. Ich muss fast immer improvisieren und brauche eine vielseitige Kamera mit hervorragender Lichtempfindlichkeit und schnörkelloser Bedienung. Die 6D ist genau so ein Teil, es ist die mit Abstand beste Kamera für Konzert- und Theaterfotografie derzeit am Markt. In Sachen Rauschverhalten und Bildqualität übertrifft sie eine 5D Mk3 deutlich. Die Defizite im Autofokus, die so gerne zitiert werden, können absolut vernachlässigt werden! Diese Leute haben mit der 6D nicht gearbeitet (!). Vieles zeigt sich erst nach Wochen Einsatz – diese Zeit nehmen sich die Reviewer kaum. Wenn man mit Spot-Metering arbeitet – und das muss man in dem Bereich – fokussiert man eh mit dem hypersensiblen Center AFP. Die Vorteile im AF kann eine 5D Mk3 in meinem „Fachgebiet“ nicht ausspielen.

Die 6D bezeichne ich inzwischen als „Nachtsichtgerät“. In Verbindung mit dem 70-200 2.8 IS USM II ist diese Kombination das absolute Dreamteam. ISO 6400 ist absolut kein Problem, selbst 12800 liefert noch hervorragende respektive professionell absolut brauchbare Ergebnisse. GPS ist on Tour ganz nett, viel interessanter ist aber die mit einem iPhone tadellos funktionierende WiFi Funktion: mit einem kleinen Gorilla-Stativ kann ich die Kamera mit Weitwinkel z.B. direkt auf die Bühne z.B. auf den Rand stellen und fernauslösen.

Kurzum: die 6D ist DIE Kamera für Low-Light. Beispielfotos finden sich u.a. in meinem Flickr Account unter nschr
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufstieg zum Vollformat, 11. Januar 2014
Von 
Howie1006 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Bisher habe ich mit einer Canon EOS 600D gearbeitet; nun habe ich den Wechsel zum Vollformat vollzogen. Dieser Umstieg wird auch der Schwerpunkt meiner Rezension sein; einen Vergleich zur 5D oder gar 1D kann ich leider nicht anbieten. Auch zur Video-Funktion kann ich nicht viel beitragen außer der Feststellung, dass sie funktioniert.

Was also erwartet den wagemutigen Um- und Aufsteiger?

- Crop-Faktor
Die wohl auffälligste Veränderung ist der Wegfall des Crop-Faktors. Zur Erinnerung: Bei APS-C Kameras verlängert sich die Brennweite scheinbar um den Faktor 1,6. Folglich führt der Wegfall des Crop-Faktors bei Vollformatkameras gewissermaßen zu einer Verkürzung der Brennweite. Bei Weitwinkelaufnahmen ist das erst einmal positiv, man hat mehr Platz auf dem Bild. Bei Tele-Aufnahmen hätte man ihn allerdings doch gerne wieder. Vielleicht ein Trost: Durch den Gewinn an Bildqualität kann man dies zu einem gewissen Teil kompensieren und über Ausschnittvergrößerungen croppen.

- Objektive
Wer aufsteigen möchte, sollte seinen Objektivbestand überprüfen: Nur EF-Objektive passen auf eine Vollformat-Kamera. Ich setze diesen eigentlich trivialen Aspekt bewusst weit nach oben, weil man hier teure Fehler machen kann.

- Rauschverhalten
Ich hatte mir eine deutliche Verbesserung des Rauschverhaltens vom Aufstieg versprochen. Kam ich mit der 600D mit ISO 800 gut hin, hoffte ich, nunmehr auch mit ISO 3.200 noch akzeptable Bilder zu bekommen. Was ich nicht erwartet hatte: Trotz langsam einsetzenden Rauschens hatte ich selbst mit ISO 12.800 noch hervorragende Bilder, die eine Ausschnittvergrößerung zuließen. Bei 25.600 war das Rauschen nicht mehr zu verleugnen, möglich sind noch 51.200 und 102.400. Wozu das? Ganz einfach: Manchmal möchte man das Bild unbedingt haben - und dann ist es auf alle Fälle besser, wenn das Bild verrauscht ist, als wenn es verwackelt ist. Man kann in der Kamera unabhängig voneinander die ISO-Bereiche für die manuelle und die automatische ISO-Einstellung festlegen, beide mit unterem und oberen Wert.

- Blitz
Auf der 600D thronte ein eingebauter Blitz; diesen bietet die 6D nicht. Man kann viel darüber diskutieren, ändern wird dies vermutlich nicht viel. Da ich bereits vorher vorwiegend mit externen Blitzen gearbeitet habe, ist der Verlust für mich nicht so dramatisch. Außerdem kann man in vielen Situationen, die bei der 600D noch einen Blitz erforderten, gänzlich ohne Blitz auskommen.

- WLAN
Ins Auge sticht die WLAN-Fähigkeit der Kamera. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu nutzen; ich verwende ein Smartphone, eigentlich aber nur zur Bildanzeige. Auch eine Fernbedienung der Kamera über WLAN ist möglich.

- GPS
Ein Novum für Canon im DSLR-Bereich ist das eingebaute GPS. Damit kann man seinen Bildern Standortinformationen mitgeben. Ein GPS-Logger zeichnet auf Wunsch die Strecke auf. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass der GPS auch bei ausgeschalteter Kamera Strom verbraucht; ich las von 1% pro Stunde.

- Autofokus
Über diesen Punkt habe ich lange nachgedacht und auch viel im Internet recherchiert. Denn die 11 AF-Sensoren, nur der mittlere ein Kreuzsensor, klingen zunächst sehr dürftig im Vergleich zur 5D Mark III, aber auch verglichen mit der 7D. Aber in der Praxis ist dies nicht so dramatisch, zumal der mittlere Sensor extrem lichtstark ist. Bei Tests konnte ich Punkte fokussieren, bei der sich die 600D sogar mit Blitz noch schwertat.

- Geschwindigkeit
Angegeben ist die Kamera mit 4,5 JPEGs pro Sekunde. Dies ist zwar eine ordentliche Leistung; wer aber vorwiegend Sportaufnahmen tätigt, sollte sich ggf. alternativ die 7D anschauen.

- Akku
Der Akku ist angegeben mit knapp 1.000 Auslöungen für eine Ladung. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass WLAN und GPS Stromfresser sind. Im Menü kann man sich nicht nur die Balkenanzeige anschauen, sondern erhält die prozentuale Restkapazität, die Zahl der Auslösungen sowie ein Information über den Allgemeinzustand des Akkus. Das Ladegerät zeigt durch die Blinkfrequenz an, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist. Grundsätzlich gehe ich nur mit geladenem Ersatz-Akku aus dem Hause.
Wichtig: Beim allerersten Laden kann es sein, dass die LED schnell blinkt. Dann nimmt man den Akku heraus, wartet 10 Sekunden und versucht es nochmal. Spätestens beim dritten Mal sollte es funktionieren, so die Canon-FAQ hierzu.

- Sonstiges
-- Bildqualität: Lässt keine Wünsche offen. Da man sich den Fokuspunkt in der Bildanzeige heranzoomen kann, hat man deutlich bessere Möglichkeiten einer schnellen Qualitätsprüfung.
-- Haptik: Die Kamera liegt gewohnt gut in der Hand. Umstellen muss man sich ein wenig, weil man plötzlich ganz viele Rädchen zum Drehen hat. Das Modus-Wahlrad hat eine Sperre, um unabsichtliches Verstellen zu verhindern. Auch die anderen Rädchen lassen sich, selber konfigurierbar übers Menü, über einen kleinen Schalter sperren.
-- Menüs: Deren gibt es reichlich. Daher empfiehlt es sich, die häufig benutzten Funktionen in sein individuelles Menü aufzunehmen, wie es auch beim kleinen Schwestermodell schon möglich war. Die ersten Menüpunkte, die ich dort aufgenommen hatte, waren WLAN und GPS (wegen Stromverbrauch) sowie die ISO-Einstellung (weil ich da noch mit einer Lernkurve rechne).
-- Belichtungsreihen: Bracketing wird weiterhin in verschiedenen Formen (Belichtungsreihe, Blitz, Weißabgleich) unterstützt. Neu hinzugekommen sind HDR-Aufnahmen sowie das Zusammenführen mehrerer Nachtaufnahmen zu einem Bild. HDR werde ich aber vermutlich weiter am PC machen, wenn mir danach ist. Und die Optimierung der Nachtaufnahmen wird wohl auch eher selten zur Anwendung kommen.
-- Sucher: Kommt mir groß und hell vor, das kann aber auch ein "Placebo-Effekt" sein.
-- LCD-Display: Keine Veränderung, aber im Gegensatz zur 600D nicht schwenkbar.
-- Software: Neben einem Softwarepaket von Canon, welches ich nur eingeschränkt nutze, sind im Lieferumfang (zur Zeit?) Adobe Lightroom und Adobe Premiere enthalten.

Fazit:
Mit der 6D hat man einen nicht billigen, aber relativ kostengünstigen Einstieg in die Vollformat-Klasse von Canon. Dabei vermittelt sie nicht den Eindruck eines Kompromisses zwischen Preis und Leistung. Kann ich empfehlen.

Anmerkung:
Da die 6D ein recht komplexes Produkt ist, habe ich hier nicht alle Aspekte herausstellen können. Sollten Sie noch Fragen haben, nutzen Sie hierzu gerne die Kommentarfunktion.
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180 von 204 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der 60D zur 6D - der Umstieg hat sich gelohnt., 22. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Seit ein paar Tagen bin ich nun Besitzer der Canon 6D. Gekauft hab ich das KIT mit dem 24-105 4L IS.

Gehäuse:
Die Qualität des Gehäuses ist um einiges besser als die der Canon 60D. Es fühlt sich einfach besser an. Von der Größe bin ich sehr angetan - alles was man braucht ist mit der rechten Hand zu bedienen und erreichen. Dennoch werde ich mir in Kürze den BG-E13 kaufen. Der Interne Blitz fehlt mir überhaupt nicht, da ich diesen mit der 60D auch nicht genutzt hatte. Hier kommt mein Canon 580 ex II in Einsatz.

Neue Funktionen (WLan, GPS und Silent shutter mode)

Die WLan Anbindung zu meinem Iphone 4s mittels der Canon Remote App funktioniert super. Die neuen Möglichkeiten die sich hierdurch (z.B. im Makro Bereich) ergeben, sind wirklich super. Das GPS hab ich noch nicht ausprobiert, daher kann ich nichts dazu sagen. Eine wirklich super Funktion ist der leise Auslöser. Dieser (oder ein ähnlicher) wurde bereits in der Canon EOS 5D Mk III verbaut. Es ist wirklich ein Genuss in sehr leiser Umgebung, z.B. bei einer Hochzeit, zu Fotografieren.

Autofokus

Hier muss man ganz klar wissen, was man will, bzw. braucht. Das Autofokussystem besteht aus einem 11 - Punkt Autofokus. Das Mittlere Feld ist ein Kreuzsensor, die anderen Liniensensoren. Ich empfinde das Mittlere Feld als wirklich hervorragend, da auch noch bei sehr dunklen Situationen noch treffsicher. Die anderen Sensoren sind hier schlechter. Dennoch muss ich sagen, dass ich bei den äußeren Sensoren keine Verschlechterung zu den Kreuzsensoren der 60D festgestellt habe. Beim mittleren Feld ist der Unterschied zur 60D enorm groß. Wie gesagt, die 6D trifft selbst bei sehr dunklen Bedingungen immer noch zuverlässig. Wer hier mehr benötigt, muss zur Canon 5D MK III greifen (wobei bei dieser keines der Sensoren bis EV-3 geht).

Bildqualität

Hier kommt der größte Unterschied zur 60D. Die Bildqualität ist sichtbar besser. Da ich ausschließlich in RAW fotografiere kann ich nur sagen, dass bei der Entwicklung viel mehr Reserven vorhanden sind, als bei der 60D. Das enorme Freistellungspotential des Vollformatsensors war für mich eines der Kaufgründe. Ein anderer Grund war die viel bessere ISO Performance der 6D. Für mich sind es Welten, die zwischen den Systemen liegen. Bei der 60D hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich die ISO-Automatik auf 3200 beschränkte, da hier das Rauschen, je nach Bedingung schon enorm wurde. Bei der 6D hab ich jetzt diese Begrenzung auf 12800 gestellt, da die Ergebnisse hier ungefähr vergleichbar sind. Diese Aussage beruht jedoch auf eigenen Feststellungen und nicht auf irgendwelchen Labor Tests.

Warum die Canon 6D und nicht die Nikon D600

Hier kommt das vielleicht größte Streitthema der jeweiligen Systembesitzer. Ich war kurz davor, zu Nikon zu wechseln, da die D600 auf dem Papier die Bessere Kamera ist. Nach langer und reichlicher Überlegung, hab ich mich für die Canon entschieden. Hier die Gründe warum:
Ich hatte beide in der Hand und mir gefiel die 6D besser. An die Bedienung der D600 wollte ich mich einfach nicht gewöhnen (vielleicht hätte es auch nur mehr Zeit gebraucht). Zwar hat die Nikon das vermeintlich bessere Autofokussystem (deutlich mehr Sensoren), diese liegen aber so nahe und zentral beisammen, da ich diese sicher nicht benötigt hätte. Hier gefällt mir das System von Canon mit dem sehr lichtempfindlichen mittleren Punkt besser. Der Eingebaute Blitz bei der Nikon D600 ist zwar schön, aber auch nur, wenn man diesen braucht. Wie oben beschrieben, brauch ich diesen nicht und würde ihn auch nicht verwenden. Die Wlan-Funktion und das GPS waren dann zwei Punkte, welche ich als für mich sehr schöne Neuerungen ansehe. Beide Funktionen muss man bei der D600 hinzu kaufen.

Der Hauptgrund war aber die Tatsache, dass ich seit Jahren mit Canon fotografiere und sich daher sehr viel Zubehör (1x Canon Speedlite 580 EX II 2x 430 ex II, ein EF 100 2,8 L IS Makro und ein EF 70-200 4L IS usw.) angesammelt hatte. Der Umstieg wäre nicht nur sehr aufwendig, sonder auch finanziell zu teuer gekommen.

Hier muss man aber auch ganz klar sagen, dass beide Systeme wirklich spitze sind und zurecht die Marktführer darstellen.

Fazit:

Für mich ist es ein gelungener Umstieg in eine höhere Kameraklasse. Bis jetzt, bin ich hoch auf begeistert von der "Neuen" und kann diese uneingeschränkt weiterempfehlen.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsatzbereich ist entscheidend ...., 21. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
man sollte sich natürlich vor dem Kauf dieser Kamera Gedanken machen, wie das eigene "Fotografierverhalten" denn so ist...

In meinem Fall jetzt weniger "Action", sondern eher Reise, Natur und ein wenig Makro.

DAFÜR ist die 6D meiner Meinung nach auch konstruiert worden.

Ob jetzt 1 Kreuzsensor (der dafür aber genial) & 10 mit Liniensensor ausreicht, sollte und muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich habe die Cam nun seit 3 Wochen und bin mittlerweile sehr überzeugt von der Bildqualität, auf jeden Fall
ein lohnenswertes, wenn auch nicht ganz günstiges Upgrade von der 60D.

Kurz zusammengefasst die Punkte, die für mich positiv sind:

- Bildqualität TOP
- ISO / Low Light unglaublich gut, kannte ich bisher nicht
- WLAN über Iphone 5 / Ipad mit EOS Remote-APP steuerbar
- GPS zur Nachverfolgung der Reiseroute (zweiter Akku ist aber Pflicht)
- relativ leicht & klein für Vollformat

Negativ eigentlich nur ein Punkt, den ich aber verschmerzen kann:
- kein Klappdisplay

Natürlich muss ich aber auch zugeben, dass der "Haben wollen Effekt" schon auch bei mir im Focus war,
habe es aber nicht bereut, diese Kamera gekauft zu haben.

Als Objektive werden das Canon EF 24-105 L IS 4.0, Canon EF 17-40 L 4.0 und dass hammermäßige Canon EF 100 L, 2.8
meiner Frau benutzt...

So...abschließend würde ich jedem der nicht gerade täglich Autorennen, Hallensport und dergleichen fotografiert diese
Kamera empfehlen, ansonsten wegen des dann doch besseren Autofocus mit 61 Messfeldern die EOS 5D MIII,
die mir aber persönlich zu teuer ist...

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Nachtrag vom 12.02.2014

Bin immer noch voll und ganz zufrieden mir dieser tollen Cam und bereue den Kauf in kleinster Weise !

Nachdem ich ja die 6D nun doch schon einige Zeit besitze, kann ich wirklich offen und ehrlich behaupten,
dass diese Kamera für mich "gebacken" wurde. Mir fehlt es an nichts und die Bildqualität, Handling und Haptik
ist nach wie vor TOP!!!

Zur Zeit benutze ich vorwiegend das wunderbare EF 35 1.4 L und das auch sehr gute EF 24-70 2.8 I als
sogenanntes "Immerdrauf" an der 6D. Auch das EF 135 2.0 L ist der Wahnsinn, diese Linse ist einfach nur g*** !

Meine Frau hat sich vor 2 Wochen nun auch dazu entschlossen, von der EOS 650D auf das KIT 6D & EF 24-70 IS 4.0 L
zu wechseln und auch sie ist hellauf begeistert von den Möglichkeiten, die diese Kamera bietet.

Zum Abschluss .... würde die 6D wie oben beschrieben jedem empfehlen, der den Einstieg in`s Vollformatlager
wagen möchte und dies zu einem in meinem Augen sehr vernünftigen Preis.

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Ich hoffe, ich konnte mit meiner Bewertung weiterhelfen...

Beste Grüße aus Augsburg
Stephan
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geeignet für Umsteiger von der EOS 7D, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Als Umsteiger der sehr hochwertigen Canon EOS 7D war ich skeptisch, ob mir das Gehäuse der 6D nicht zu "schlecht" ist. Hin wieder wieder liesst oder hört man vom "Plastik-Feeling". Diese Befürchtung wurde zum Glück nicht bestätigt, zumal mir die 7D einen Hauch zu schwer für den längeren Outdoor-Einsatz war - die 6D scheint bezüglich Grösse und Gewicht genau richtig. Auch das leichte 40mm Pancake STM macht sich sehr gut an dieser Kamera (anders als an Modellen mit APS-C Sensor). Zum Vergleich: Die 6D bringt ca. 755g auf die Waage, während die 7D bei 820g liegt und die 5D Mk3 sogar bei 950g.

Vor der 7D hatte ich übrigens bereits die 5D, also auch eine Full-Frame-Kamera. Diese war mir jedoch irgendwann zu altmodisch und auch etwas zu unhandlich, so dass ich damals das "Downgrade" zur 7D gemacht habe. Wer EF-S Objektive (nur für APS-C) im Besitz hat, wird sich den Umstieg nicht ganz so leicht machen.

VERARBEITUNG

Wie in der Einleitung geschrieben, bin ich zufrieden mit der Verarbeitung. Ein anderer Rezensent hat geschrieben, dass man sich überlegen sollte, ob man wirklich eine Kamera für den Kriegseinsatz braucht und daher gar keine Kompromisse eingehen kann. Meine 10 Jahre alte 10D funktioniert auch noch einwandfrei. Die ist durch Wüsten und Regenwälder gereist und hat etliche Auslösungen hinter sich. Glaubt man einigen Experten im Internet wäre das vollkommen unmöglich.

Hält man die 6D und die 7D direkt nebeneinander, fällt tatsächlich auf, dass einige Elemente wie Knöpfe um den Bruchteil eines Millimeters kleiner/flacher sind - für die Praxis ist das kaum relevant, da die dahinter liegenden Schalter vermutlich weder früher kaputt gehen noch sich der Knopf deswegen schlechter bedienen lässt. Die 6D hat eben ein minimal schlankeres Design, was auch seine guten Seiten hat, wenn man damit viel unterwegs ist. Mit der wirklich vergleichsweise (!) minderwertig wirkenden 60D hat die 6D nicht viel gemeinsam, ausser vielleicht die Aufteilung der Knöpfe an der Oberseite oder die im Rad integrierte Wippe. Es ist verständlich, dass Canon einige künstliche Unterschiede zur teuren 5D Mk3 schaffen will.

Optisch fällt das Oberteil aus Kunststoff nicht auf. Dieses ist für WLAN und GPS notwendig und hat weniger mit den möglicherweise geringeren Kosten zu tun.

BEDIENUNG

Merkbar ist hingegen die geringere Anzahl an Knöpfen an der 6D, die mir jedoch als Purist wenig ausmacht - wer muss z.B. schon ständig zwischen JPEG und RAW umschalten? Den "Picture Style"-Button der 7D finde ich ähnlich nutzlos, wenn man ohnehin als RAW speichert und sich später am Computer um Details wie Weissabgleich, Farben, Helligkeit und Schärfe kümmert. Über den fehlenden Joystick kann man vermutlich geteilter Meinung sein: Ich komme mit der im Rad integrierten Wippe sehr gut zurecht. Eine kleine Umstellung ist es natürlich.

Der Sucher ist im Vergleich zur 7D nicht mit einem LCD im Bildbereich ausgestattet und kann daher nicht dynamisch angepasst werden. Dieses Feature fehlt mir nicht - bei der 7D hatte ich den Eindruck, dass das LCD den Sucher ganz leicht abdunkelt. Die einzige Konsequenz ist, dass man die ungenutzten Fokus-Punkte bei der 6D nicht ausblenden kann.

Dafür kann die EOS 6D vom Smartphone aus gesteuert werden und es können kabellos Bilder übertragen werden, was besonders unterwegs ein grosser Vorteil ist, da man sich das Tragen eines Notebooks mit entsprechenden Adaptern/Kabeln erspart.

AUTOFOKUS

Der eingeschränkte Autofokus mit nur einem Kreuzsensor fällt bei mir in der Praxis nicht ins Gewicht, ebenso wenig wie die relativ mittige Anordnung der restlichen Sensoren. Das mag bei Sport/Action-Fotografen anders sein - hier ist auch die grössere Bildfolge der 7D vorteilhaft (8 Bilder/s). Das wäre tatsächlich ein guter Grund bei der 7D zu bleiben.

GPS

Bei einigen Rezensenten gibt es scheinbar Probleme mit dem GPS. Diese kann ich nicht nachvollziehen. Es funktioniert sogar in meiner Wohnung. Ganz so schnell wie bei einem Smartphone, dass die ungefähren Koordinaten bereits über das Mobilfunknetz erhält, geht es selbstverständlich nicht. Eine reine Spielerei sehe ich im GPS nicht, da ich viele meiner Bilder bisher manuell mit Koordinaten versehen habe und mir die 6D deshalb viel Zeit spart. Es hängt ganz davon ab, was und wo man fotografiert. Arbeitet man viel zuhause, im Atelier oder an der Uni muss natürlich nicht jeder wissen, wo das Bild entstanden ist.

BILDQUALITÄT

Zur Bildqualität muss ich nicht viel sagen. Diese ist, wie in zahlreichen Tests zu lesen, hervorragend. Bei ISO 3200 sieht man ein leichtes Rauschen, jedoch deutlich weniger wie bei der 7D, bei der die Bilder meiner Meinung nach unbrauchbar sind. Wenn man bei niedrigen ISO-Zahlen dunkle Bildbereiche aufhellen will, gibt einem die 6D zusätzlichen Spielraum. Bei mir war das Rauschen der 7D der Hauptgrund für den Umstieg.

FAZIT

Zusammenfassend kann man sagen, dass die schnelle 7D deutlich besser für Action-Fotografie geeignet ist, während die 6D perfekt für ambitionierte Reise/Reportage-Fotografen ist, die das Maximum an Bildqualität erreichen wollen. Bei Reisen kann das eingebaute GPS (und WLAN) zudem sehr nützlich sein. Eingefleischte Profis, die keine Kompromisse eingehen können, werden weiterhin zur 5D Mk3 greifen, die zudem bessere Video-Eigenschaften hat, die ich mangels Erfahrung leider nicht bewerten kann. Auch die 5D/7D kann man durch entsprechendes Zubehör mit GPS ausstatten.

TIPP: Ich empfehle sehr stark das Canon EF 40mm 1:2,8 STM zu dieser Kamera. Es kostet ca. 150 EUR und ist von der Bildqualität vergleichbar mit den besten Canon-Objektiven (insbesondere wesentlich besser als viele Zooms, auch aus der L-Serie). Umsteiger von EF-S oder anderen Systemen wie Nikon können so erstmal viel Geld sparen ohne Kompromisse bei der Qualität eingehen zu müssen.

ACHTUNG: Akkus von Drittherstellern (z.B. weiss) die in der 7D einwandfrei funktionieren, machen in der Regel in der 6D Probleme. Ein Infochip-Update scheint hier notwendig und gibt es wohl inzwischen bei einigen Akkus. Auf jeden Fall muss man die alten Akkus beim Umstieg auf die 6D verkaufen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollformat mit ein paar Profifeatures, 26. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
In vielen Berichten und Beurteilungen der EOS 6D wird gerne beschrieben, was die Kamera alles nicht kann in Bezug auf die EOS 5D Mark III. Für jemand wie mich der, wie soviel andere, von einer EOS 60D zum Vollformat aufsteigen wollte, ist eine andere Frage aber wichtiger und die ist, was kann die Kamera mehr wie die 60D um den Preisunterschied zu rechtfertigen.
Beschäftigt man sich etwas näher mit der Kamera, so findet man Funktionen, die bis dato nur im „Profisegment“ zu finden wahren. Für mich hebt das die Kamera vom reinen Amateursegment ab und bleibt dabei, wie schon gesagt, oft unerwähnt. Kann natürlich sein, dass Konkurrenzprodukte diese Dinge auch beherrschen, allerdings kommt ein Systemwechsel auf Grund meines Zubehörs für Canon Spiegelreflex nicht in Frage.
Neben dem Vollformatsensor, der wie schon oft beschrieben sehr gute Ergebnisse bei wenig Licht erzielt, kann die Kamera noch folgende Dinge, die einer 60D fehlen:

Anpassung des /Front-/Backfokus pro Objektiv (AF_Feinabstimmung)
Manuelle Anpassung des Autofokus in Bezug auf Nachführverzögerung und Fokuspriorität
Individuelle Kameraeinstellungen (C1 und C2 am Wahlrad)
Belichtungsreihen mit 3, 5 oder 7 Aufnahmen
Merhfachbelichtung

Dies sind die auffälligsten Unterschiede. Ich habe mir die 6D wegen des Vollformatsensors gekauft. Eine 5D Mark III war mir schlicht zu teuer. Ich falle eindeutig in die von Canon anvisierte Zielgruppe, so wie es scheint. Das Canon nicht nur eine 60D mit Vollformat, sondern eine mit Profifeatures aufgewertete Version gebaut hat, macht die Sache nur um so besser.
Somit sehe ich die Kamera als nächste Stufe zu einer 60D, sowie ich eine 5D Mark III als nächste Stufe zu einer 6D sehen würde.

Der Autofokus, der Aufgrund des einen Kreuzsensors, oft in der Kritik steht, ist mir bis jetzt, bei meiner Art der Fotografie, nicht negativ aufgefallen. Ich muss allerdings sagen, dass ich wenig sich schnell bewegende Dinge fotografiere. Beim Fotografieren merke ich persönlich bis jetzt keinen Unterschied zur 60D in der Anwendung.

Noch ein paar Worte zur WLAN Funktion. Wenn man es verstanden hat, wie Canon es umgesetzt hat, was zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist es eine fantastische Sache.
Zum einen kann man mehrere Mobilgeräte mit der Kamera koppeln. Man kann die Kamera in ein bestehendes WLAN aufnehmen oder sie ein Adhoc-Netz aufbauen lassen. Letzteres ist sehr hilfreich, wenn man sich im Freien befindet. Zusätzlich kann man die Kamera mit einem Rechner verbinden, so dass die Kamera problemlos ferngesteuert werden kann (mit den EOS-Utils nahezu alle notwendigen Funktionen). Dazu stehen in der Kamera verschiedene Speicherplätze zur Verfügung, so dass man schnellen Zugriff auf die Einstellungen hat, die man gerade benötigt.
Das Smartphone ersetzt somit das Klappdisplay. Ich bin eh kein Freund der Klappdisplays. Zu selten benötige ich die Funktion, fest eingebaute sind mir lieber.

Alles in allem stellt die 6D für mich eine gelungenes Upgrade zu meiner 60D dar. Es fühlt sich auch so an. Ich habe nicht das Gefühl, im Vergleich zur 60D, Kompromisse machen zu müssen. Natürlich gibt es durch die 5D Mark III Luft nach oben, was aber auch mit einem viel höheren Preis bezahlt werden muss.
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