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5.0 von 5 Sternen Starkes letztes Studioalbum!
In der letzten Zeit war oft zu lesen und zu hören, dass die schwedische Doom Metal Legende Candlemass sich auflösen und das Psalms For The Dead das letzte Studioalbum der Band sein wird. Auflösen werden sich Candlemass wohl nicht, man wird sich stattdessen nur noch auf Liveauftritte konzentrieren. Psamls Of The Dead soll allerdings tatsächlich das...
Veröffentlicht am 8. Juni 2012 von RJ + YDJ

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Raus mit Applaus ???
Alle Fans der schwedischen Doom-Institution CANDLEMASS hatten es in diesem Jahr wirklich nicht leicht und mussten gleich mehrere Hiobsbotschaften ertragen. Als größten Tiefschlag kann man dabei gewiss verbuchen, dass mit "Psalms for the dead" - das brandaktuelle Langeisen von Leif Edling & Konsorten - nun tatsächlich das allerletzte Studio-Album von...
Veröffentlicht am 2. September 2012 von kwichybo


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes letztes Studioalbum!, 8. Juni 2012
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Psalms for the Dead (CD + Dvd) (Audio CD)
In der letzten Zeit war oft zu lesen und zu hören, dass die schwedische Doom Metal Legende Candlemass sich auflösen und das Psalms For The Dead das letzte Studioalbum der Band sein wird. Auflösen werden sich Candlemass wohl nicht, man wird sich stattdessen nur noch auf Liveauftritte konzentrieren. Psamls Of The Dead soll allerdings tatsächlich das letzte Studioalbum der Schweden sein. Ob sich so eine Band am Leben halten lässt, dies könnte man durchaus kritisch diskutieren. Kurz vor der Veröffentlichung hat die Band im übrigen Sänger Robert Lowe vor die Tür gesetzt, Grund dafür soll wohl die Qualität seiner Liveauftritte gewesen sein, so steht es zumindest auf der Homepage der Band.

Sollte Psalms For The Dead tatsächlich das letzte Studioalbum von Candlemass sein, so wäre es zumindest ein würdiger Abschluss. Schon die ersten tonnenschweren Riffs von 'Prophet' zeigen, daß die Band nichts verlernt hat. Düster, schwer und episch, dies sind noch immer die Grundzutaten aus denen Candlemass ihre Songs kreieren. Hervorzuheben sind dabei das lange und sehr heavy ausgefallene 'Waterwitch'. Sänger Robert Lowe singt hier wirklich sehr gut und verpasst dem Song eine düstere Stimmung. 'The Killing Of The Sun' überrascht mit dem Riff von Black Sabbaths Iron Man, welches so deutlich aus dem Song raussticht, dass dies eher als Verbeugung denn als Kopie zu verstehen ist. 'Dancing In The Temple (Of The Mad Queen Be)' ist ein wenig flotter ausgefallen als der Rest des Album und zeigt das die Band auch mit schnellerem Tempo eindrucksvoll umgehen kann. Das Gitarrensolo dieses Songs ist besonders gelungen.

Psalms For The Dead ist ein tolles Album geworden. Ich bin gespannt wie die Zukunft von Candlemass aussieht!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Raus mit Applaus ???, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Psalms for the Dead (Audio CD)
Alle Fans der schwedischen Doom-Institution CANDLEMASS hatten es in diesem Jahr wirklich nicht leicht und mussten gleich mehrere Hiobsbotschaften ertragen. Als größten Tiefschlag kann man dabei gewiss verbuchen, dass mit "Psalms for the dead" - das brandaktuelle Langeisen von Leif Edling & Konsorten - nun tatsächlich das allerletzte Studio-Album von CANDLEMASS erschienen sein soll, und die Band fortan nur noch livetechnisch zu bewundern sein wird. Kurz nach Veröffentlichung setzte man zudem auch noch den gestandenen Wundersänger Rob Lowe (u.a. auch SOLITUDE AETERNUS) vor die Tür. Für viele Fans eine fragwürdige Entscheidung, wenn gleich man wohl zugeben muss, dass die Traumehe Edling/Lowe qualitativ nie das gehalten hat, was man sich anhand der Namen versprechen konnte. Für mich persönlich ist der geschasste Mr. Lowe zweifellos einer der besten Metal-Sänger der gesamten Szene...und trotzdem hat es halt irgendwie nicht gepasst. Kommt schonmal vor!
Und vermutlich wäre dies alles auch halbwegs gut zu kompensieren, wenn das finale Studiowerk "Psalms for the dead" der von allen herbeigesehnte Doom-Hammerschlag geworden wäre. Doch anstatt "der Szene" auf den letzten Metern noch ein letztes mal Freudentränen in die Augen zu treiben und sich musikalisch auf Klassiker-Niveau ("Ancient dreams" , "Nightfall") zu verabschieden, macht sich nach dem Genuss dieses 9-Trackers doch eher Ernüchterung breit. Oder um es treffender auszudrücken: Rein was das Songwriting betrifft hielten sich auf einer CANDLEMASS-Scheibe Licht und Schatten noch nie zuvor sooo deutlich die Waage. So enthält der 50-Minüter mit "Prophet" , den beiden bedrohlich inzenierten Moll-Epen "The sound of dying demons" und "Waterwitch" sowie dem überraschend eingängigen Treiber "Dancing in the temple of the mad queen bee" durchaus genügend klassisches Material...exakt so, wie man es von den fünf Kult-Schweden erwarten konnte. Wirklich herausragende Songs muss man jedoch wirklich mit der Lupe suchen. Einzig und allein der tolle Titelsong "Psalms for the dead" (wundervoller Refrain!) sticht als größtes Album-Highlight hervor, wobei Mikrofon-Gott Rob Lowe hier den entscheidenden Mammutanteil hat, dass diese Nummer sich vor allem gesanglich auf Augenhöhe mit den "ollen Kamellen" bewegt. Auf der Gegenseite wirkt der musikalische RAINBOW/DIO-Kniefall bei "The lights of thebe" zwar gut gemeint, aber dann doch zu unentschlossen. Richtig schwach ist hingegen das Abschluss-Triple geworden, auf dem CANDLEMASS ihrer Fan-Basis - und nicht zuletzt sich selbst - einfach eingestehen müssen, dass sie mit dem Gros der heranreifenden Doom-Bands einfach nicht mehr Schritt halten können. Denn leider stehen behäbige Nummern wie "Siren song" , "Black as time" oder "The killing of the sun" (rigoros geklauter Abschuss!) nicht mehr für das unvergleichliche, euphorische Glänzen in den Musikeraugen...dafür für gähnend langweilige B-Ware aus dem Doom-Gemischtwarenladen. Hier ist die neue Schwermuts-Elite (u.a. BLACK OATH , PROCESSION oder GRIFTEGARD) heutzutage mindestens eine Nasenlänge voraus. Wenn nicht sogar mehr!
Als größtes Misverständnis auf "Psalms for the dead" muss man den Herren Musikern jedoch ankreiden, auf jedem der 9 Songs zwanghaft eine Orgel bzw. Keyboard einbauen zu müssen. Weil klingt ja gut - und könnte ja klappen!
An dieser Stelle muss ich mich den Worten einer hiesigen Metal-Radiosendung (aus Nürnberg) anschließen, bei der der Moderator sinngemäß formulierte: "Eine Hammondorgel ist wirklich ein großartiges Instrument, dem man auch als Rock/Metal-Fan gern zuhört und das in der Vergangenheit vielen Bands positive Impulse gegeben hat. Im CANDLEMASS-Konzept passt aber ganz und garnicht!". Dieser Aussage stimme ich hundertprozentig zu. Warum versucht die Band hier auf Gedeih und Verderb etwas zusammenzufügen, was einfach nicht funktionieren will ?! Denn anstatt hier seinen krankhaften Hammondwahn auszutoben, hätte man ein viel größeres Augenmerk auf mächtige Riffs und magische Melodiemomente legen sollen. Doch hier hat sich Chef-Songwriter Leif Edling schlichtweg verkalkuliert, so dass der Großteil von "Psalms for the dead" beim Hörer selbst nach 95,8 Durchläufen nicht "Zosh!" macht. Schade, dieser Band hätte ich einen besseren Abgang gewünscht.
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4.0 von 5 Sternen Schöne Abschiedsgrüße aus Schweden! - darkscene.at, 10. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Psalms for the Dead (CD + Dvd) (Audio CD)
Candlemass gaben schon vor längerem bekannt, dass "Psalms Of The Dead" zwar das Abschiedsalbum markieren werde, jedoch nicht das endgültige Aus der Band. Man gedenke, "sich in Zukunft ausschliesslich auf den Live Sektor zu konzentrieren!" ... so aus dem Lager der chronisch trauernden Schweden, die ihr aktuelles Werk - man lese und staune - über das steirische Napalm Label promoten lassen.

Der wohl letzte Totenschmaus dürfte keinen Fan enttäuschen. Zumindest gilt das für jene Klientel, welche die beiden, ebenso von Solitude Aeturnus' Robert Lowe gesanglich veredelten Longplayer "King Of Grey Island" und "Death Magic Doom" seit deren Veröffentlichung regelmäßig in den CD Schacht einführt, was die nicht selbstverständliche Toleranz des Marcolin Nachfolgers automatisch miteinschließt.

Beim überraschend fetzigen Eröffnungsreigen "Prophet" werden gleich mal alle Zweifel, Candlemass würden etwa nur mehr eine lästige Pflicht erfüllen, gleich mal platt gemacht - die tolle Bridge samt Chorus muss man gehört haben. Das darauf folgende, schwer dahin kreuchende "The Sound Of Dying Demons" ist dann (selbstredend) eine richtig zähe Doom-Visitenkarte erster Klasse, welche klar an die eigene Frühphase erinnert. Und weil wir gerade von "zäh" faseln ... stilistisch schliesst sich die herrlich perfide "Waterwitch" an vierter Position gleich an. Das mit prickelnden Leadgitarren aufgemotzte "Dancing In The Temple" (Of The Mad Queen Bee) stellt den – Achtung Ironie – zweiten Speed-Knaller auf "Psalms For The Dead" zur Schau, während der von dominanten Hammondorgelsounds gekleidete Titelsong, so widersprüchlich es auch klingen mag, durchaus positive Vibes reflektiert. Vergessen wurden auch diesmal nicht die britischen Urväter: mehr wie deutliche Black Sabbath (also die ganz alten!) Riff und Groove Reminiszenzen sind bei "The Killing Of The Sun" zu beschnuppern. Soweit alles im erfreulich-sattgrünen Bereich, aber beim finalen, hart voran treibenden "Black As Time" haben Bandmotor/Bassist Leif Edling und Co. nochmals alle Register ihres Könnens gezogen. Speziell deshalb, weil der sensationelle Refrain nach einem plötzlichen Break wie Lava aus den Boxen strömt um anschliessend eine derart bedrohliche Kulisse zu hinterlassen, die einfach alles, was nur irgendwie nach Leben riecht, gnadenlos erstickt – echt krass, könnte man da sagen.

Das offizielle Abschiedsalbum der legendären Epic-Doom-Metal Truppe kann sich absolut hören lassen. Im Repertoire hält man sämtliche Bandattribute der ganzen Karriere bereit, die drückend-triste Atmosphäre verschlingt so gut wie jeden Funken Hoffnung, die Songs selbst – und das ist halt doch noch am wichtigsten – bleiben zügig an den Lauschern kleben und warten ergo auf eine baldige Live-Präsenz. Auch wenn dies laut letzten Meldungen ohne den charismatischen US Sänger (Ersatz: Mats Leven) statt finden wird, darf man hier getrost zugreifen.
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7 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur noch ein Schatten ihrer selbst!, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Psalms for the Dead (CD + Dvd) (Audio CD)
Eines mal vorweg: Technisch gesehen ist "Psalms Of The Dead" natürlich über jeden Zweifel erhaben, insbesondere die durchweg sehr, sehr starken Soli!

Andererseits sind Songs wie das langweilige "Dancing In The Temple ..." (auch Lowe schläft hier fast ein) oder das unspektakuläre "Siren Song", welches noch mit (für mich) nervigen Hammondorgel-Passagen angereichert ist, nicht das Gelbe vom Doom-Ei.

Aber es kommt noch heftiger: Bei "The Killing Of The Sun" "kopiert" man sehr dreist "Iron Man" von Black Sabbath (wem das nicht auffällt, hat definitiv einen Hörschaden), genau wie "Waterwitch" vom Aufbau her doch ziemlich an "Electric Funeral" von BS erinnert!
Wo wir gerade dabei sind - Das Anfangsriff von "Black As Time" (nach dem unnötigen Vorspann) ist von "Bearer Of Pain" (Ancient Dreams) ausgeliehen. Auch "The Lights Of Thebe" greift ein mir sehr bekanntes Riff "und" Melodyline aus der Candlemass-Frühphase auf. Das soll jetzt nicht falsch verstanden werden, jede Band macht das mal. Aber wenn es dann so auffällig ist, könnte man schon vermuten, dass ein gewisser Ideenmangel vorhanden ist. Vielleicht auch der Grund dafür, dass dieses Album den Abschluß der Candlemass-Ära sein soll.

Da mich auch die anderen Songs nicht unbedingt vom Hocker hauen, die Breaks wirken z. B. phasenweise etwas unpassend, wie bei "Prophet" oder "The Sound Of Dying Demons", ist das für mich die uninteressanteste Candlemass-Scheibe der "Robert Lowe Phase".

Dafür gibts zwei Sterne!
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Psalms For The Dead
Psalms For The Dead von Candlemass
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