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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen54
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am 21. Oktober 2013
Die CD mag nicht dem entsprechen, was Diane Krall bisher aufgenommen hat.
Inspiriert ist sie von den musikalischen Anfängen des 20. Jahrhunderts, wer Ragtime oder Zwanzigerjahre- Jazz mag ist damit gut bedient;
ich fühle mich beim Anhören in diese Zeit zurückversetzt.
Die ganze CD ist aus einem Guss, die meisten Stücke haben Ohrwurmcharakter, und Instrumentierung und Stimme passen hervorragend zusammen.
Kaufen, geschmuggelten Whisky trinken, hören!
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am 18. Januar 2014
Immer wieder habe ich mir neue Alben von Diana Krall zugelegt.
Immer wieder waren sie gut.
Immer wieder habe ich sie gehört, unendliche Male.
Immer wieder habe ich auf eine Überraschung gewartet.
Immer wieder bin ich wenig überrascht worden.

Jetzt ist es passiert. Das Album ist anders und beim ersten Hören war ich irritiert.
Inzwischen habe ich es unendlich viele Male gehört. Deutlich öfter als jedes andere
ihrer Alben.
Bei jedem Stück hört man neue kleine Überraschungen. Nie wird man es allen recht machen
können. Mir jedoch gefällt die Spielerei mit den Elementen anderer Musikrichtungen.
Endlich ein Album, dass sich nicht "immer wieder"holt. Und trotz alledem ist es doch
ganz eindeutig Diana Krall.

Mir macht es Spaß mich überraschen zu lassen.

Wer offen für Veränderungen ist, der wird mit diesem Album gut bedient sein. Wer
"Immer wieder" die Sicherheit von Konstanz haben möchte, der sollte sich lieber
ein älteres Album zulegen.
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am 13. Januar 2014
Hab zufällig "lonely Avenue" auf Rock & Blues Radio gehört. Oh mein Gott, was war das?? Ein leicht verstimmtes Piano, unverkennbar Marc Ribon von Tom Waits an der Gitarre, atonale Klaviereinlagen, rollende Drums und eine faszinierende Stimme. Analog aufgenommen, wie am Bandrauschen zu hören. Diana Krall!? Die Künstlerin, deren massentauglichen, weichgespülten Jazz ich nie mochte??

Doch dieses Album ist ein wahres Erlebnis. Dass sie mit dieser weitaus reiferen, ernsteren und experimentelleren Musik viele ihrer langjährigen Fans aus dem Pseudo-Bildungsbürgertum vor den Kopf gestoßen hat, ist verständlich. 20er Jahre Musik meisterlich und teilweise avantgardistisch in die Neuzeit zu transferieren, trifft sicher nicht jedermanns Geschmack. Ich hoffe jedoch, dass sie damit neue Zielgruppen für ihre Musik erschließen kann.
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am 23. Februar 2013
3 Sternchen = nicht schlecht / aber eben auch nicht wirklich gut!

als ausgrochener Diana Krall Fan habe ich mir die GladRagDoll Deluxe Version zugelegt. Nach dem ersten "Durchzappen" habe ich das Werk erst einmal mit zugekniffenen Lippen auf die Seite gelegt. Keine Ahnung was Frau Krall umtreibt, aber vermutlich der Einfluss von Kollegen, Produzenten und vom Ehemann Elvis.

Ich habe es nicht geschaft die scheppernden und klappernden Tracks komplett durchzuhören. Vielleicht bin ich aber noch nicht reif genug dafür. Das ist vermutlich wie mit so manchen (anderen) Käsesorten, die man auch erst mit zunehmendem Alter schätzen lernt :-)
Selbst die so hoch gelobte Interpretation von 'Lonely Avenue' (Track 11 auf der DeLuxe Version), der laut Jazzecho durch Ray Charles 1956 zu einem Rhythm’n’Blues-Hit gemacht wurde, schafft nicht in mein Herz. Bei 'Wide River To Cross' (Autoren: Buddy und Julie Miller) und bei 'Garden in the Rain' kommt mir der so typische Charm von Diana Krall's Singart noch am nächsten. Ob sich Produzent T Bone Burnett und Toningenieur Mike Piersante den Diana Krall Fans wirklich einen Gefallen mit dieser Produktion getan haben, wird sich zeigen. Ich vermute: die Zeit ist noch nicht reif.

Mein Fazit:
Glaubt man den Jazz-Kennern, handelt es sich bei “Glad Rag Doll” um ein Projekt. Gut zu wissen, Projekte haben in der Regel einen Anfang und ein Ende. Dieser Gedanke tut mir gut, ist doch zu erwarten dass es für Diana Krall weitere Projekte in ihrer MusikerInnen Karriere geben wird. ABER: “Glad Rag Doll” wird sich bei mir in der Cloud neben anderen, hervorragenden Diana Krall Produktionen einreihen und dort auf den Tag warten, an dem ich es irgendwann einmal 'downstreamen' werde. Bis dahin wünsche ich mir schon bald die nächste Produktion ...
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am 18. Dezember 2014
... aber wenn man sich die Hörproben vorher anhört und die Beschreibungen liest, sollte das keine große Überaschung sein. Mir gefällt die Scheibe.
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am 25. März 2015
Ich habe dieses Album als LP Geschenk bekommen,ich muß dazu sagen ich kannte Diana Krall nicht (ich komme aus einer ganz anderen Richtung(Heavy Metal/Hard Rock)und war ganz überrascht um nicht begeistert zu sagen,diese sexy Stimme gepart mit dem Bar Sound ist einfach toll....das Piano,der Contrabas die Gitarre,die schepernden Drums und Dianas Stimme und man fühlt ich in eine verrauchte Bar versetzt!!!!!!! Ich habe mir danach noch das best off Album(um mir einen Überblick über ihr Schaffen zu bekommen) das Girl in the other room und das neuste Wallflower besorgt ....alle gut aber keines kommt an dieses Meisterwek ran!!!!!!Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.....
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am 5. Oktober 2012
Lange habe ich auf die CD gewartet. Es schien, dass Diana Krall nach der Hochzeit mit Costello sich schwer mit dem Jazz tat.
Nach den ersten Alben in den 90ern kamen hervorragende Interpretationen von Cole u.a., die so oft in meinem CD Spieler liefen, dass bald der Laser durch die Oberfläche kommt. Danach verflachte ihr Spiel, nur mehr Riffs mit gehauchten Phrasen, viel Streichern und Gitarren. Girl in the other room war in Teilen schon Andre Rieu verdächtig, Quiet Nights nicht mehr innovativ.

Nun also die 20er und es geht weiter in Richtung Mainstream Pop und Folk. Schlichtweg langweilig ("Wide River to Cross") oder unmotiviert geträllert (Let it rain).

Nur wenige Stücke (A little mixed up) erinnern an den Stomp der 20er, daher auch 2 Sterne

Die Abmischung der CD ist eine weitere Katastrophe. Krall's Tonmeister vergriffen sich früher eh schon in zu viel Bass, doch das wird langsam nicht mehr erträglich (Lonely Avenue). Alles verwaschen.

Schade, dass war wohl meine letzte Krall CD.
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am 2. Oktober 2012
insbesondere beim Prärie-Gutenacht-Lied, feuchte Cowboyträume, für die auch das Cover taugt. Die Ikone des "Cool-Jazz" macht sich irgendwie an alle ran und genau so wirkt es dann auch. Natürlich hat sie eine tolle Stimme, Klavier ist wenig und klassischen Jazz sucht man vergebens, aber was haben wir dann hier? Die nächste Dolly Parton - dafür sind die Hooks zu schlapp, das Material (ich meine wirklich die Musik) doch recht platt (20er, 30er Songs) - Country läuft im Amiland wie geschnittenes Brot, aber musste es deshalb sein, so ein Album zu machen? Und da sich von Pink über Beth Hart bis hin zu anderen Sängerinnen nun eine Art Dessous-Cover etabliert, lachen wir darüber, schütteln den Kopf über die Verpackungskünstler, auch wenn hier ein Starfotograf am Werk war. Irgendwie gibt es Probleme, das Ganze einzuordnen, die deutsche Krall-Website blieb 2009 stehen, die offizielle amerikanische Seite verspricht demnächst einen Neuauftritt und bietet erst mal nur die Shoplinks an. Laut Krall war das Album ein Spaß, so wie ein Vorpartyfoto vielleicht, muss ich dann aber nicht haben, denn Krall hatte immer das Problem ziwschen Kommerz und Sex-Appeall sich als Künstlerin zu etablieren. Jetzt ist sie einen Halbton nach unten gerutscht, aber es geht auch schnell wieder nach Oben.
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am 4. Oktober 2012
Nun, dass ich keinerlei Geschmack und Stil habe, ist nicht neu. Dass ich von Musik erst recht nichts verstehe, auch nicht. Und das habe ich in dieser Woche wieder eindrucksvoll bewiesen, indem ich mir die ganz ganz nigelnagelneue CD von Diana Krall gekauft habe. Außerdem habe ich damit natürlich ein weiteres Mal bewiesen, dass ich ein in ferner Vergangenheit verhafteter Idiot bin, weil ich mir einen physischen Datenträger kaufe, anstatt mir (legal? illegal? egal!) einfach die notwendigen digitalen Daten herunterzuladen. Aber dann hätte ich natürlich auch auf das Coverbild verzichten müssen - allein über dieses könnte man seitenlang Kontroverses schreiben.

Immerhin aber bin ich konsequent. Seit “Stepping Out” habe ich jede CD gekauft und das bisher eigentlich nicht bereut. Diana Krall ist eine fantastische Jazz-Pianistin mit einer interessanten Stimme und das hat ihren bisherigen CDs immer eine attraktive Würze gegeben. Der Höhepunkt ihres Schaffens aber schien mir mit “The Girl In The Other Room” überschritten zu sein. Dieses Album, das erstmals eine Abkehr vom Reproduzieren uralter Standards hin zu herrlich arrangierten und unnachahmlich interpretierten Eigenkompositionen brachte, hat gezeigt, was man von dieser Künstlerin noch hätte erwarten können.

Und dann kam – nichts dergleichen mehr. Die aktuellen Tiefpunkte markieren die aufeinander folgenden CDs “Quiet Nights” und jetzt eben “Glad Rag Doll”. Ursprünglich hatte ich die ziemlich uninspiriert dahinsäuselnden Schnulzen-Standards auf “Quiet Nights” noch als Ausrutscher in den Extremkommerz verziehen, jetzt aber wird mir klar, dass dies nur ein Meilenstein auf dem konsequenten Weg in die falsche Richtung war.

Auf dem Debutalbum “Stepping Out” konnte man sich noch umfassend von Dianas virtuoser Beherrschung des Klaviers begeistern lassen, beispielsweise in dem Stück Jimmy, das dankenswerterweise gänzlich auf Gesang verzichtet. Im Lauf der Zeit aber begann der Gesang immer mehr das Klavierspiel zu dominieren, wobei eben auf “Quiet Nights”, als vorläufiger Schlusspunkt, nur mehr beliebiges Geklimper und bemühtes Hauchen und Säuseln zu hören war.

Deshalb war ich durchaus gespannt, was die neue CD so bieten würde, zumal der Feuilleton sich größtenteils im artigen Bückling übte und beispielsweise im Focus lobhudelte:

»[…] der Neuling ist alles andere als niedlich. Krall ist darauf verschmitzt wie selten, das aber mit einem gerüttelt Maß an klanglichem Ruch – was zum einen an der Songauswahl liegt. Vieles entspringt dem 1920ern und 30ern. Dazu gibt es unter anderem den Doc-Pomus-Klassiker “Lonely Avenue”, den Ray Charles 1956 zu einem Rhythm’n’Blues-Hit gemacht hatte, Kralls sehr zeitgemäße Version der alten Gene-Austin-Nummer “Let It Rain” oder ihr Remake der Ballade “Wide River To Cross”, die 2004 von dem in Nashville lebenden Songwriter-Gespann Buddy und Julie Miller geschrieben wurde. Es liegt aber auch und vor allem an den fantastischen Musikern, die Krall verpflichten konnte, allen voran der großartige Gitarrist Marc Ribot […] oder Schlagzeuger Jay Bellerose […]. Sie verwandeln „Glad Rag Doll“ in ein sehr intimes, wunderbar kraziges Stück Musik mit deutlichem Blues-Einschlag. Reinhören!«

Nun, am Reinhören hat es nicht gemangelt, ich habe mir auf Amazon drei Tracks (also die legal vorhörbaren 30-Sekunden-Schnipsel) angehört und war durchaus angetan, auch, weil ich dort ein authentisches (und wohl leicht verstimmtes) Piano aus dem frühen 20. Jahrhundert hörte, wie es in so manchem Saloon gestanden sein mag. Seit ich die CD besitze, weiß ich aber, dass dieses Piano viel zu selten wirklich zu hören ist und stattdessen wieder viel Gesang. Da helfen auch die “fantastischen Musiker” nicht viel, wenn das “wunderbar krazige Stück Musik” mit stellenweise planlos drauf los rumpelnder Percussion (→“You know – I know…”), weit aus dem Panorama fallenden Instrumenten (→“There Ain’t No Sweet Man…”) und einem bisweilen wie aus der Dose gepressten Klangbild (→“Loneley Avenue”) nervt. Dass viele Tracks letztlich – auch mit relativ gutem Equipment – klingen, als wären sie von einem gehörlosen Dreijährigen versehentlich mit seinem Fisher Price Kassettenrecorder aufgenommen worden, wird der zweifellos vorhandenen Klasse der beteiligten Musiker einfach nicht gerecht.

Zugegeben – diese Kritik entspringt primär meiner Aversion gegen die immer wieder anzutreffende Unsitte, im Jahr 2012 Aufnahmen mit “Stilmitteln” von vor 20 oder 50 Jahren (wie Ping-Pong-Stereo, künstlichen Verzerrungen und Klokabinen-Akustik) künstlerisch zu verunstalten.

Wenn man sich damit erst einmal arrangiert hat, dann klingt das neue Album immerhin sehr erfrischend anders. Nachdem ich mir für diesen Text die einzelnen Tracks noch einmal in ausreichender Lautstärke durch den Kopfhörer gejagt habe, möchte ich sogar fast so weit gehen, zu behaupten, ich hätte meinen Frieden mit diesem Werk geschlossen und würde den Kauf gar nicht (mehr) bereuen. Ist es nicht herrlich, was man sich mit etwas gutem Willen so alles herbeischreiben kann?

Den jenseits der Erwartung trifft den Biegsamen gelegentlich eine freudige Überraschung.
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am 2. Juli 2015
Großartige Interpretation, sehr launisch, aufregend und stimmungsvoll. Das kann gut nebenher laufen, aber dient auch als Beschäftigung. Diana Krall beweist einmal mehr großes Talent und eine sehr abwechslungsreiche Stimmkunst, das sie von einer anderen ihres Faches, die in Kaffeehäusern rauf- und runter läuft (lief) deutlich abhebt.
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