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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine halben Sachen
Lange spukte es umher und erschrak mich in unberechenbaren Abständen in der fachkundigen Musikpresse: das Gespenst namens „Soundgarden-Reunion“. Als die Band aus Seattle 1996 ihr letztes Album „Down To The Upside“ veröffentlichte, war ich noch viel zu jung um mich weder für Rockmusik noch speziell für dieses essenzielle Kapitel...
Vor 20 Monaten von Schillorius veröffentlicht

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stillstand
Für mich ist King Animal bisher eine zwielichtige Angelegenheit, ich hoffe dass der aha-Effekt sich noch einstellt.

Ich habe Soundgarden immer für ihre kleinen Weiterentwicklungen bewundert. Mit jedem Album kam eine neue Facette, ob sie mir nun gefiel oder nicht, aber die Band hat sich immer wieder ein stückweit entwickelt. Alles was ich bisher...
Vor 20 Monaten von kajuku veröffentlicht


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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine halben Sachen, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Deluxe Edition inkl. 3 Bonustracks) (Audio CD)
Lange spukte es umher und erschrak mich in unberechenbaren Abständen in der fachkundigen Musikpresse: das Gespenst namens „Soundgarden-Reunion“. Als die Band aus Seattle 1996 ihr letztes Album „Down To The Upside“ veröffentlichte, war ich noch viel zu jung um mich weder für Rockmusik noch speziell für dieses essenzielle Kapitel der frühen 90er zu interessieren. Jetzt, 16 Jahre und hunderte von Platten später ist das Quartett aus der einstigen, nord-westlichen Rock-Metropole Amerikas mittlerweile längst ein wichtiger Teil meiner musikalischen Sozialisation gewesen und zählt zu den All-Zeit-Favoriten meiner Musiksammlung. Da hinterließ das erste Lebenszeichen ihrer Wiederauferstehung „Telephantasm“ bei mir eher Ratlosigkeit und ihr Beitrag zum Soundtrack zu „The Avangers“ klang letztendlich einfach nur müde, lauwarm und lustlos, weswegen mein Interesse an weiterer, neuer Musik dieser Band gegen Null tendierte. Und als mit der Nachricht über das neue Album schließlich die Katze aus dem Sack gelassen wurde, breitete sich endgültig die Angst in mir aus, dass hier mit einer schnellen Marknummer und der Zerstörung einer Legende zu rechnen sein muss. Die Band um den späteren Audioslave-Sänger Chriss Cornell hatte in ihrer 13-jährigen Schaffensphase alles gesagt und sich auf dem sowohl künstlerischen, als auch kommerziellen Höhepunkt ihrer Karriere aufgelöst. Warum also nur dieses Comeback? Nun, einer Antwort bleiben Soundgarden mit ihrem sechsten Album „King Animal“ auch nach dem zehnten Mal hören zwar immer noch schuldig, aber dafür macht die Band auf ihrem neuen Album überraschend wenig falsch. Und das ist gut. Sogar sehr gut. Denn bei all den großen Erwartungen, die, gemessen an den Erinnerungen und Emotionen im Zusammenhang mit der Band, die, jetzt wo sie einmal wieder da ist, entstehen, ist einer der wichtigsten Erkenntnisse auf „King Animal“, dass sich Soundgarden nicht nur wiedergefunden haben, sondern auch ihr Band-demokratisches Arbeitsgerüst. Mit „Bones“ Of Birds“, „Black Saturday“, „Halfway There“ und „Worse Dreams” befinden sich auch wieder reine Cornell-Kompositionen auf dem Album, doch auch Kim Thayil, Ben Sherpherd und Matt Cameron waren tief in der Entstehung als Schreiber und Komponisten beteiligt. Auch die technische Versiertheit ist den vier Musikern, insbesondere Matt Cameron, nicht abhandengekommen. Einen Hit, der einen den Einstieg in dieses über weite Strecken zähe Album erleichtert, findet man allerdings vergebens. „King Animal“ ist ein „komplettes“ Soundgarde-Album geworden, das wieder von etlichen Fassetten und Wendungen lebt, dessen Fokus aber immer auf das dynamische Zusammenspiel der vier Musiker liegt. Also eigentlich alles wie immer. Man könnte munkeln, ob „King Animal“ wie ein verspätetes Bindeglied zwischen dem Meilenstein „Superunknown“ und dem etwas in dessen Schatten stehendem Abschiedswerk „Down To The Upside“ klingt. Es zeichnet sich durchaus durch dieselbe Wärme und Geschlossenheit seines Vorgängers aus, traut sich aber das eine oder andere Mal in die Offensive, im Stil der früheren Alben. Zeitgemäß und aufregend klingen die Grunge-Helden der 90er auch 2012. Aber ob die Band ihre eigne Geschichte mit- und nach „King Animal“ ernsthaft fortschreiben wird, bleibt vorerst offen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht weinen., 2. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Audio CD)
Ich versteh nicht, warum so viele Leute so skeptisch sind dem Album gegenüber. Die Burschen haben meinen Musikgeschmack geprägt und gutes Zeug verzapft. King Animal steht um nichts hinten, und hat meiner Meinung nach sehr wohl die "Songs an die man sich erinnert". Wem Soundgarden gefällt, dem wird King Animal definitiv auch gefallen. Mittlerweile ist die CD warscheinlich schon gleich oft gelaufen wie die anderen, und die Stromkosten für die Stereo Anlage sind längst höher, als die Kosten von der CD selbst. Kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außenseiter, 9. November 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Deluxe Edition inkl. 3 Bonustracks) (Audio CD)
Von den ganzen Band, die Anfang der 90er aus dem dunstigen Nebel und Regen des Nordens der USA kamen, mit fettigen Haaren und dicken Hemden, so ganz als Gegenentwurf zum Hardrock der Westküste, war Soundgarden immer so eine Art Zwitter. Cobain hat die Nirvana Legende auch kommerziell mit einem Schuss zementiert. Pearl Jam waren Anfangs zu poppig und wurden dann zu Eremiten. Bands wie Mudhoney erhielten sich ihre Glaubwürdigkeit, in dem sie immer unter dem Radar der Massenkompatibilität flogen. Soundgarden war irgendwie beides, auf der einen Seite immer noch sehr alternative, auf der anderen Seite aber auch MTV und Stadion.

Nach 16 Jahren und langen Vorankündigungen (manchmal hatte ich schon befürchtet hier lauert "Chinese Democracy II" ;-) kommen sie jetzt mit "King Animal" aus dem Off zurück. Und zwar so, dass einem ziemlich schnell klar wird, dass diese Band noch etwas zu beweisen hat. “I’ve been away for too long / Though I never really wanted to stay.” heisst eine Zeile im klasse Opener BEEN AWAY TOO LONG. Deutet Cornell hier etwa an, dass ihm die Publikumsreaktionen auf Audioslave und seine mittelprächtigen Soloalben nicht gut genug waren? Musikalisch ist der Song wie gesagt klasse, er beamt mich sofort zurück zu "Superunknown" Zeiten, besonders mit seiner Bass und Drum Arbeit. Nur Cornell's Stimme, immer noch unverkennbar, scheint ein wenig glatter geworden zu sein.

Toller Opener, wie gesagt, und genau der richtige Vorgeschmack auf das was dann noch kommt. Soundgarden hatte immer die einzigartige Fähigkeit, Düsterness mit immensen Grooves und Rhythmus zu verbinden, so dass die Songs zäh aber doch mächtig klingen. Diese Fähigkeit behalten sie natürlich bei, und transportieren sie ins 21. Jahrhundert. Breiten es aus wie flüssiges Lava, das schönste Beispiel hierfür der Song TAREE. "King Animal" bezieht seine Stärke für mich dadurch, dass es sich auf ihre zugängliche Superunknown Phase zurückzieht, hier aber nie aufwärmend oder abgehangen sondern sehr frisch klingt. A THOUSAND DAYS beispielsweise ist eine lärmendes, aber hochmelodisches Monster von einem Song. Oder aber auch das schon fast sinnliche BLOOD ON THE VALLEY FLOOR. Lyrisch ist das Haupthema die dunklen Seiten des Amerikanischen Lebens, hier sind die Texte sehr bildreich, schon fast Poe mässig an manchen Stellen, auf der anderen Seite aber auch oft direkt und politisch. Mit niederschmetternden Schlussfolgerungen zu unseren modernen Zeiten wie im Chorus zu BONES OF BIRDS wo es knapp und brutal heisst ... "Too weak to survive"

Soundgarden werden auch 2012 ihren Platz finden, bei alten Fans sowieso aber hoffentlich auch bei neuen. Allerdings weit entfernt vom Nu Metal oder anderen Rock Mainstream. So muss es aber auch sein, ja, sie sind weiter eine Stadioband, die die Massen bewegen kann und ja, sie werden aber auch weiter Aussenseiter bleiben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundgarden - Reunion..., 27. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Audio CD)
Nach Jahren der musikalischer Abstinenz gaben Soundgarden 2010 ihre Reformierung bekannt. Erstes musikalischer Lebenszeichen war eine eher überflüssige Best-Of-Scheibe, dann folgte ein gutklassiges Live-Album und nun wird die Reunion mit dem Studio-Album *King Animal* endlich perfekt gemacht.

Wo Soundgarden drauf steht, ist auch Soundgarden drin - auch wenn dieser Spruch jetzt sehr abgedroschen klingt, aber er trifft genau zu. Shephard, Cornell, Thayil und Cameron sind zurück und zünden ein erneutes Feuerwerk aus alternativen Rock, Hardrock, Punk und einem Schuß Metal.

Die Songs wirken dabei absolut locker und lässig runter gerotzt, aber bereits nach dem dritten Hördurchgang entfalten sie ihren ganze Intensität, Klangdichte und Spielfreude. Soundgarden waren in ihrer Musik nie sonderlich kommerziell ausgelegt und das setzt sich auf *King Animal* nahtlos fort. Bereits vom ersten Ton an sticht die Band wieder aus der Masse heraus und ich hoffe das sich Soundgarden in erfolgstechnischer Hinsicht wieder so stark positionieren können wie damals in den 90ern.

Anspieltipps:*A Thousand Days Before*, *Black Saturday*, *Rowing*, *By Crooked Steps*

FAZIT: Soundgarden sind endlich wieder zurück - wäre zu kurz gewesen für eine Rezension...
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3.0 von 5 Sternen Stillstand, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Deluxe Edition inkl. 3 Bonustracks) (Audio CD)
Für mich ist King Animal bisher eine zwielichtige Angelegenheit, ich hoffe dass der aha-Effekt sich noch einstellt.

Ich habe Soundgarden immer für ihre kleinen Weiterentwicklungen bewundert. Mit jedem Album kam eine neue Facette, ob sie mir nun gefiel oder nicht, aber die Band hat sich immer wieder ein stückweit entwickelt. Alles was ich bisher aus King Animal herausgehört habe, kenne ich irgendwie bereits.

Die Platte ist sicher weit davon entfernt eine Enttäuschung zu sein, dafür sind die Songs einfach zu stark. Und dafür hat die Band noch immer zu viel Qualität, doch ich hatte mir nach ihrem Schwanengesang "Down On The Upside" 15 Jahre lang mehr vorgestellt...
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5.0 von 5 Sternen gut, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Deluxe Edition inkl. 3 Bonustracks) (Audio CD)
Eine sehr gute CD. Macht Laune die CD zu hören. Die Lieder sind sehr gut. Kann man nur empfehlen. DANKE
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 6 Sterne, 9. November 2012
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Deluxe Edition inkl. 3 Bonustracks) (Audio CD)
Wer hätte das gedacht... nach eher mittelprächtigen und langweiligen Liveauftritt bei "Rock im Park 2012" und dünner Film-Single "Live to Rise" kommt "King Animal" wie ein Grunge-Monster aus guten, alten Zeiten daher! Der Soundgarden-Sound von "Superunknown" und "Badmotorfinger" wurde mit viel Geschick in die heutige Zeit gerettet, die Band drückt als gäbe es kein Morgen mehr und Cornell singt alles in Grund & Boden, fantastisch.

Einzelne Songs will und kann ich gar nicht rauspicken, aber Werbung für die "Deluxe-Edition" kann ich machen. Ich habe lange mit dem Kauf der teureren Version des Albums gezögert, schließlich sind es ja "nur" 3 Demos von Stücken, die sowieso schon auf der regulären Version sind. ABER diese Demos habe es in sich und sind im Gegensatz zu den offiziellen Versionen der Songs meist akustisch eingespielt. Hier kommt Cornells Stimme noch besser rüber und die Songs klingen tatsächlich völlig anders. Alleine die Demo-Version von "Black Saturday" ist jeden Mehreuro wert und zählt zu meinen absoluten Album-Highlights.

Kurz: Phänomenales Comeback, für mich ein ganz heißer Anwärter auf den Titel "Platte des Jahres".
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Album ohne wirkliche Höhepunkte, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Titel sollte bereits für sich sprechen. Das Album ist nett, aber es fehlen die Songs, an die man sich auch nach mehrmaligen Durchhöhren erinnert - die Hits. Schade, ich hatte mir aufgrund einer Empfehlung und der vielen positiven Bewertungen deutlich mehr versprochen.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typischer Soundgarden-Sound - wie zu Zeiten von "Superunknown" oder "Down On The Upside", 9. November 2012
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Audio CD)
Nun ist es endlich da, das neue SOUNDGARDEN-Album, das erste seit 1997.
Und es klingt, als wäre es irgendwann zwischen "Badmotorfinger" und "Superunknown" oder zwischen "Superunknown" und "Down On The Upside" entstanden. 13 Tracks sind darauf zu finden. Bereits der Opener "Been Away Too Long" hätte auf "Superunknown" stehen können, es erinnert an "My Wave" von eben diesem Album.
Das stoner-rockig-groovigen "Non-State Actor" und "My Crooked Steps" hätten sogar auf "Badmotorfinger" stehen können.
Mit dem ruhigeren, sphärischen "A Thousand Days" geht es dann mehr in Richtung "Down On The Upside". Hier lässt musikalisch auch mal wieder Indien schön grüßen. "Blood On The Valley Floor" ist dann wieder so ein typisches schleppendes Groove-Riff-Monster, wie man sie von "Superunknown" kennt.
"Bones Of Birds" ist ein ruhigerer melancholischer Groover mit starker Melody Line. Das Led Zeppelin - beeinflusste "Taree" klingt wie in den Siebzigern entstanden, hat aber gleichzeitig immer noch typischen SOUNDGARDEN-Sound, so wie mehr oder weniger jeder der Songs. "Taree" gefällt mit starkem Chorus und tollem Gitarren-Spiel und -Solo.
"Attrition" ist ein knarziger Rock'n'Roller, der auch gut zu den HELLACOPTERS gepasst hätte.
"Black Saturday" fängt ruhig an und entwickelt sich dann zu einem melanchalolisch-düsteren Groover, der in Richtung STONE TEMPLE PILOTS geht, aber immer noch unverkennbar SOUNDGARDEN bleibt.
Mit "Halfway There" folgt dann der "poppigste" Song des Albums (geht fast in Richtung Brit-Pop), aber die Grundstimmung ist auch hier immer noch "typisch" SOUNDGARDEN. Das riffig-groovige "Worse Dreams" geht dann wieder in Richtung "Superunknown" oder "Down On The Upside".
"Eyelid's Mouth" ist ein ruhigerer melancholischer Groover, wieder mit schönem Riffing und catchy Mitsing-Chorus, der auch auf jene Alben gepasst hätte. Und der letzte Song klingt bis zur Hälfte irgendwie nach um's Feuer tanzenden Indianern, der Häuptling kräht Gebete zum Himmel, dann erst kommen die Gitarren richtig zum Zuge und es wird stoner-rockig, bevor es zum Schluss wieder ruhiger wird.
So, Album zuende...und weil's so schön war, höre ich's mir gleich nochmal an.
Mir haben alle Songs ziemlich gut gefallen, die trotz des immer vorhandenen typischen 90er-Jahre-SOUNDGARDEN-Sounds nie langweilig werden, weil voller guter Ideen, Melodien, Harmonien, Riffs und Spielfreude.

Merkwürdig ist nur, dass man die bekannte Vorab-Single "Live To Rise" nicht mit auf das Album drauf gepackt hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchweg gut, 22. April 2013
Rezension bezieht sich auf: King Animal (Audio CD)
Nachdem ich kurz nach der Reunion auf einem Best-Of Live-Konzert feststellen konnte, dass die Jungs es immer noch drauf haben, war ich sehr gespannt auf das neue Album, hatte jedoch Angst, enttäuscht zu werden. Andere Bands mit langer Alben-Liste haben es in letzter Zeit einfach nicht verstanden, ihre Qualität zu halten. Wenn eine Band auf dem 20. Album immer noch gleich klingt, ist das irgendwo okay. Wenn sie sich auf Krampf verändern wollen, das Weiterentwicklung nennen und ihnen die Fans in Scharen davon rennen, ist das leider auch gutes Recht der Musiker. Nur zu schade für den alteingesessenen Fan.
Um so erfreulicher ist es, dass Soundgarden nicht nur an ihre bisherigen Alben anknüpft, sondern sich in einem gesunden Maße weiter entwickelt. Betrachtet man die Vorgängeralben in Bezug auf die Entwicklung des Soundgarden-Sounds und ihr Bemühen, unkonventionell zu sein, zeigt sich hier ein befreites Album, welches nicht auf Krampf anders sein will oder muss, aber auch nicht im Einheitsbrei aktueller Rock- und Grungevertreter untergeht. Das Album ist in sich schlüssig, viele Songs haben Ohrwurm-Charakter und nachdem der Player nach 13 Songs verstummt, hat man das Gefühl, einem runden Werk sein Ohr geliehen zu haben.

Man sollte vorsichtig mit Aussagen sein, dass ein Album mit Ohrwurmcharakter automatisch kommerziell und mainstream ist. Wir reden hier von Bands, die damit Geld verdienen wollen. Warum also verurteilen für eingängige Melodien und Songs, die einen nicht fremd-schämen lassen. Was für Soundgarden mainstream-tauglich meint, ist für einen Großteil der potentiellen Zuhörer immer noch unhörbar. Und das ist auch gut so. Sie sind ihrem Stil treu geblieben.

Fazit: Kurzweilig, eingängig, aber auch seichter als die Vorgänger-Alben.
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