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157 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn
*kann kleine Spoiler enthalten*

Ich schreibe nur selten Rezensionen. Leuten die virtuelle Keule über den Kopf zu ziehen, weil sie meine Meinung nicht teilen, ist mir zu anstrengend. Aber nur 3,5 Sterne hat der mit Abstand beste "Horrorfilm" der letzten Jahre nicht verdient. Ich selbst bezeichne mich als Cineasten. Besonders Horror- und Suspensefilme haben...
Veröffentlicht am 31. Januar 2013 von S.e.b.o. schweift aus

versus
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hüttengaudi
(Kinoversion)

“The Cabin in the Woods” wurde ja beim Kinostart überall besprochen, hoch gelobt, gefeiert und gepriesen. Eine ganz neue Art Horrorfilm sei das, voller unerwarteter Wendungen, sehr spannend, mit einem Hammer-Finale, das die Welt so noch nicht gesehen hat usw. usf. Je weniger man über den Film weiß, umso mehr und...
Vor 23 Monaten von MissVega veröffentlicht


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157 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, 31. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods [Blu-ray] (Blu-ray)
*kann kleine Spoiler enthalten*

Ich schreibe nur selten Rezensionen. Leuten die virtuelle Keule über den Kopf zu ziehen, weil sie meine Meinung nicht teilen, ist mir zu anstrengend. Aber nur 3,5 Sterne hat der mit Abstand beste "Horrorfilm" der letzten Jahre nicht verdient. Ich selbst bezeichne mich als Cineasten. Besonders Horror- und Suspensefilme haben es mir angetan. Manche sind gut, manche weniger gut. Aber "Cabin in the woods" war pure Kinomagie.

Man sollte fair sein. Leute die einen "normalen" Horrorfilm erwarten, sind mit CitW offensichtlich falsch bedient. Diese sollten eher zu Streifen ala "Wrong Turn" oder "Texas Chainsaw Massacre" greifen. Für alle anderen gilt: anschauen!! Während normale Horrorstreifen gewohnten Mustern folgen (5 Teenager im Wald, ein unheilvoller Fremder der sie vor der drohenden Gefahr warnt, etc.), stellt CitW das komplette Horrorgenre auf den Kopf, schüttet ordentlich Humor rein und rührt einmal kräftig um. Der Film schafft es auf faszinierende Weise, sich vor dem klassischen Horrorfilm zu verbeugen, gar wie eine Liebeserklärung daran zu wirken, ihn aber gleichzeitig auf den Arm zu nehmen, und mit ihm abzurechnen. Selten hatte ein "Horrorfilm" genialeren Humor und ein konsequenteres Ende. Was Joss Whedon und sein Team an Kreativität und Abgedrehtheit in diesen Film gesteckt haben, sucht seinesgleichen. Ein ganzes Horror-Universum wurde erschaffen.

Der beste Tip ist möglichst wenig vorher über den Film zu wissen, da jede kleine Andeutung über die (abgedrehte) Story schon ein massiver Spoiler wär. Ohne zu viel verraten zu wollen: Der Film erinnert mehr an "Cube" oder "Truman Show", als an die oben genannten. Dies wird allerdings erst im Laufe des Films klar.......Anfangs scheint alles die normalen Horrorwege zu gehen, wären da nicht diese zwielichtigen Menschen vor ihren Monitoren, die die Protagonisten die ganze Zeit beobachten.....

Ich hoffe meine kleine Rezension kann potentielle Schauer/Käufer überzeugen, diesen Film trotz der relativ niedrigen Sternenanzahl doch zu schauen/zu kaufen, denn dieses kleine Meisterwerk hat es auf jeden Fall verdient Beachtung zu bekommen. Und sollte ich auch nur einen einzigen überzeugt haben, hat sich dieser Aufwand gelohnt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastischer Horrorstreifen für Fans, 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
Einleitend ist zu sagen daß Horrorfilme immer eine Geschmacksfrage sind. Cabin in the Woods ist jedoch ein ein exzellenter Film von begeisterten Horrorfilm Macher für Fans des Genres. The Cabin in the Woods erfindet das Genre nicht neu, jedoch mischt der Film jede Menge Zutaten aus anderen Filmen und bringt einen begeisternden Film für Freunde des Genres. Ohne wirklich zu viel verraten zu wollen, die Truman Show trifft Scream mit Versatzstücken aus jeder Menge anderer Filme. Ein großer Ratespaß bei einem Abend im Freundeskreis wer welchen Film erkannt hat. Sensationell ist der Angriff der Monster...

Die DVD besticht durch ein sehr gutes und klares Bild und jede Menge Extras machen den Film zu einem Erlebnis und lassen den begeisterten Zusschauer an der Entstehung dieses Films teilhaben. Eine absolute Empfehlung.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror mal ganz anders - mit überraschender Wende, 16. Februar 2014
Von 
Baltor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
Cabin in the Woods ist ein Horrorfilm, der durchaus auch satirische Züge beinhaltet. Im Prinzip ist an der Grundidee absolut nichts Ungewöhnliches: Fünf junge Leute wollen Urlaub in einer einsamen Hütte im Wald machen. Sie werden von einer geheimen Organisation heimlich beobachtet und manipuliert; dann werden sie nach und nach auf gruselige Weise blutig abgeschlachtet. Nur die Ausführung wird völlig anders angegangen. Wenn man es genau betrachtet, wird in diesem Film jedes Horrorfilm-Klischee persifliert, gründlich demontiert und auf den Arm genommen. Andere Filme des Genres werden schamlos zitiert und der absolut ungewöhliche Schluss des Filmes führt die üblichen Horrorstreifen eigentlich ad absurdum. Ich erzähle bewusst möglichst wenig zum Inhalt, weil ich die überraschende Wende, von der der Film auch lebt, nicht vorweg nehmen möchte.

In jedem Fall ein sehr empfehlenswerter Film, den man sich gerade auch als Nicht-Horrorfan mit viel Vergnügen anschauen kann.

In eigener Sache: Wenn Ihnen meine Rezension gefallen hat oder hilfreich war, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen. Denn nur auf diese Art erfährt der Rezensent, ob sich die Mühe dies zu schreiben überhaupt gelohnt hat. Im voraus vielen Dank! ;-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WELCOME into the Slaughterhouse- grandioses, virtuelles Spektakel!!, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
Auf den ersten Blick beginnt THE CABIN IN THE WOODS so
gewöhnlich wie fast alle Grusel- oder Horrorschocker.
Die man eben so kennt.-
EIN leichtes Mädchen, EIN Athlet, EIN Gelehrter, EIN Narr.
Zum Beispiel.
Ich fasse mal kurz zusammen:

Und EINE Jungfrau,- ich vergaß-, sind unterwegs mit ihrem Wohnmobil.
Zu einem Haus, das schön gelegen scheint- in der quasi abgeschiedenen
Einöde. Kanadas.
EIN dubioser( frech wie Dreck) Tankebetreiber schmeisst den Spruch
in die Runde:" Sprit habt ihr jetzt genug....WIE ihr wieder zurück
kommt, das ist euer Problem." - Boing!!
Und die Spannung steigt. Doch was ist das? Szenenwechsel...bin ich in
der Truman- Show? Oder wie? Oder was?
NEIN! Befinde mich immer noch in THE CABIN.......geiloo. Aber voll.
" Die Lämmer sind durch das Gatter....sie sind auf dem Schlachthof...
angekommen!"
Upps...und ohoh. Von jetzt an, liebe erwartungsfreudige eventuelle
Kaufanwärter/ innen schnallt euch an. Besser ist das.

ICH war bis zur ca. vierzigsten Minute gerade mal bei einer Bewertung
von drei bis vier Sternchen. Aber dann....einfach irre.
Ach, aber nein, ich spoiler doch nicht. Seht mal selber.
" WIR OPFERN SIE IN DEMUT UND FURCHT!! "

********************************************************--------*

Story:

Ein entspanntes Wochenende in der Mitte von Nirgendwo-
sollte es werden. Kein Handy, keine Zivilisation, no Internet....
keine Menschenseele mehr- weit und breit.
Nur fünf Freunde und die Natur. Alles läuft zunächst auch prima.
Bis die Gruppe einen verborgenen Kellerzugang entdeckt........
Gleichzeitig sitzen zwei Wissenschaftler in einem geheimen Labor-
weit entfernt. Und drücken ein paar Knöpfe........!!!!!!!!!!

*--------********************************************************

Fazit, immer noch atemberaubt:

" Gebt mir alles, liebe Leute. Bald schließt das Wettbüro! "
EINE Prise Hostel.
EINE Messerspitze Tanz der Teufel.
EIN Hauch von Kellerromantik.
EIN bisschen Reality- TV Show.
UND EINE Kelle Cube!!
DAS ist das Rezept für einen schmackhaften, rustikalen,leckeren AUFLAUF!!
Der dem verwöhnten Gourmet das Wasser im Rachen zusammenlaufen lässt.
Wetten?
Jason und Co können hier noch was lernen. Ketten, Fangeisen, Messer...
sind hier nur die Utensilien, die eh in so einen Film gehören!
DU DENKST, DU KENNST DIE GESCHICHTE?! FALSCH GEDACHT!

" WIR SIND NICHT, WAS WIR SIND! "

Lauflänge: 87 Minuten!!
Über sechzig Monster- selbst konstruiert. Und erschreckend gut.

****>>>>>>>>>

Und noch etwas:
BONUS!!:

- Making of: 27 Minuten, natürlich genial!
" Wir brauchen noch etwas Blut! Bedeck`den ganzen Raum damit! "
" Und noch eine Packung Eingeweide- so groß wie der Bauch eines Nilpferdes. Bitte! "

- An Army of Nightmares; Make up & Animatronic Effects: 12 Minuten!!

- Visual Effects: 11 Minuten!!

- The Secret Secret Stash: 12 Minuten!!

- Trailer, Trailershow!

THE CABIN IN THE WOODS hat echt Spass und Entsetzen gemacht!!
Eine Liebeserklärung an alle Horrorfilme!!
Klasse Visual Effects, klasse Kostümbilder, krasse Maskenbildner!!

Freundlichste Kaufempfehlung vom Girl!!
;o)
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51 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei Kratos Hand. Yeah!,, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
Bei einem Film der bereits 2009 abgedreht wurde und erst jetzt in die Kinos kam ist für den kundigen Filmschauer Skepsis angebracht. Zu oft wurden schon Ladenhüter durch den Ruhm eines beteiligten Schauspielers (in diesem Fall Chris Hemsworth) in eine Kinoauswertung geprügelt. Als Grund für den verzögerten Start findet man im Internet eine gewisse Ratlosigkeit des Studios mit welcher Strategie sie diesen Film bewerben können. Angesichts der Penetranz mit der viele Studios ihre Filme als lupenreine und risikominimierte Popcornfilmchen (John Carter) anpreisen verwundert diese Ratlosigkeit bei dem Anschauen von "The Cabin in the Woods" nicht.

Vorallem aus dem gekonnte Spiel mit den üblichen Horrorfilmkonventionen zieht der Film seine Frische. Die größten Stärken liegen dabei in der Charakterzeichnung sowie in dem Handlungsverlauf die beide zu bestimmten Zeiten des Films gewollt bekannt wirken. Der Film schafft es trotz einiger thematischen Wechsel einheitlich und ohne Brüche zu erscheinen. Was der Film dann im letzten Akt abliefert kann getrost als Feuerwerk bezeichnet werden. Der Film feuert dort Schauwerte und klassische sowie kreative Momente im Dauerfeuer ab welche den Streifen alleine deshalb sehenswert machen.

Daher ist der Film für mich 4 Sterne wert. Den einen Stern abzug vergebe ich für die beliebig wirkenten "Entwicklungen" welche die Geschichte bis hin zu ihrer Auflösung antreiben. Alleine bei dem Verfassen einer Rezension befindet man sich in dem ständigen Twist nicht alle Inhalte des Filmes ansprechen zu können ohne zu viel preiszugeben. Wer gefallen an einem athmosphärisch dichten Film mit toll gestalteten Monstern sowie einem ereignissreichen Schlussakt findet sollte einen Blick riskieren. Denn alleine über die Schlusseinstellung konnte ich noch Stunden später schmunzeln. In einem Interview wollte der Regisseur seinen filmischen Beitrag zum Horrorgenre sowohl als Hassbrief sowie als Liebesbrief verstanden haben. Dieses Anliegen hat er mit Bravur auf die Leinwand gebannt.
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4.0 von 5 Sternen Die Götter müssen verrückt sein, 28. März 2015
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf den Film aufmerksam gemacht worden und bin mit einiger Erwartung
herangegangen.
Ich hatte kaum eine Ahnung um was es sich eigentlich handelt, wusste nur das es ein Horrorfilm sein soll.
Als ich ihn mir dann ansah, glaubte ich nicht wie lange es dauern kann bis endlich mal was passiert,aber
dann nach einer knappen 3/4 Stunde ging es los.
Allerdings wusste ich immer noch nicht um was es geht, ausser das 5 Teenies im Wald ein Wochenende
verbringen wollten.

Vorsichtshalber gebe ich mal eine "SPOILER"-Warnung raus.

Als ich dann die Überwachungsbildschirme sah, kam mir sofort der Filmklassiker "Westworld" in den Sinn.
Das hier 5 Freunde ein Horrorwochenende verbringen wollten und die computergesteuerten Zombies,Werwölfe,Monster etc.
durch einen Defekt ausser Kontrolle gerieten.
Wär ja auch ganz nett gewesen.

Mittlerweile wusste man jetzt aber,dass die fünf zum Tode verurteilt sind und Wetten wurden abgeschlossen, wer als erster
abgeschlachtet wird.
Diese fünf mussten sterben um irgend welche Götter zu besänftigen, oder die ganze Welt musste daran glauben.
Und da hielten sich die Zombie-Buckners ganz schön ran. Aber sie schafften nicht alle und das wird fatal für die Welt.
Als Boss kann man am Ende noch Sigourney Weaver sehn, die ja schon Erfahrung mit Monster und Aliens hat.

Als ich fertig war wusste ich nicht was ich sagen sollte, ich war wie zwischen zwei Stühlen.Auf der einen Seite, ja ok,
auf der anderen, OmG.
Deshalb gab ich ihm noch eine Chance und sah ihn mir ein paar Tage später noch einmal an.
Und ich muss sagen, da ich wusste um was es geht ,sah ich ihn mit anderen Augen an und natürlich auch
aufmerksamer.
Und ich bin zu einem positiveren Entschluss gekommen als beim ersten mal.
Der Anfang wurde mir auch nicht zu lang, alles hat plötzlich gepasst. Auch der ganze Ablauf war mir jetzt
einleuchtender und alles hatte mehr Sinn als vorher, ob es eine Aktion war oder auch nur ein Wort.
Vielleicht muss man manchen Film auch ein zweites mal ansehn um ihn zu verstehn, oder es liegt einfach
nur an mir.

Ja, natürlich ist das kein neuer Tanz der Teufel, aber es gibt doch einige Parallelen,zumindest am Anfang,so wie:
Die 5 Freunde, die Hütte im Wald, der Keller, die lateinischen Worte die gesprochen werden.
Und bei Evil Dead hat man wohl genauso viel Blut verspritzt wie hier.
Fazit: An "Tanz der Teufel" kommt er nie ran und Evil Dead ist immer noch einen Tick besser als Cabin in the Woods.
Aber das ist natürlich meine eigene, persönliche Meinung.
Bild und Ton waren OK.
Als Bonus: Making Of,
MakeUp & Animatronic Effects,
Marty's Stash,
Wondercon O&A,
Kinotrailer, u.a.
Für Horrorfans auf jeden Fall empfehlenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kritik und Liebeserklärung zugleich, 31. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
Kurz zu meiner persöhnlichen Beziehung zum Horrorfilm-Genre:

Ich kann das ganze Genre überhaupt nicht leiden, war nie Fan von Horrorfilmen und werde es wohl auch nie werden. Dennoch liebe ich diesen Film, was gar nicht so einfach zu erklären ist, ohne zu viel zu verraten. Ich habe diesen Film also recht zufällig für mich entdeckt.
Deshalb nur eine ganz kurze Checkliste, was man zu erwarten hat und welche Erwartungen man als Zuschauer setzen sollte. Zur Geschichte an sich möchte ich jedoch nichts verraten:

- Dieser Film ist großartig, wenn man Horrorfilme liebt, weil unglaublich viele Referenzen auf andere Filme des Genres aufgeboten werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Horrorfilmkenner bei jeder zweiten Szene freudig aufschreit, weil er eine Referenz zu ,,Friedhof der Kuscheltotenköpfe Teil 5" entdeckt hat oder ähnliches.
Selbst als Horror-Laie entdeckt man wirklich sehr viele Anspielungen auf andere Filme oder Videospiele.

......oder man sollte Horrorfilme eigentlich hassen, gerade weil einem die vielen Klischees, die dieses Genre oft mit sich bringt, auf die Nerven gehen und man bei Splatter/Torture Porn nur mit dem Kopf schüttelt. Gerade diese Kritikpunkte greift dieser Film wunderbar und mit viel Humor auf und entwickelt sich zu einer filmgemachten Kritik am ganzen Genre.

- Man sollte wirklich keinen super angsteinflößenden und ernsten Horrorfilm erwarten. Das will der Film überhaupt nicht sein, auch wenn einige jump scares schon dabei sind.

Kleines Fazit:
Gebt diesem Film unbedingt eine Chance ,auch wenn ihr normalerweise nichts mit Horrorfilmen anfangen könnt. Ich finde, dass man ihn gerade dann schauen sollte.
Schaut euch diesen Film auch unbedingt an, wenn ihr ein Fan dieses Genres seid, denn er ist neben der Kritik auch eine augenzwinkernde Liebeserklärung an alle Horrorfilme.

5/5 Sterne
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders als erwartet, aber dennoch spannend und unterhaltsam, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods [Blu-ray] (Blu-ray)
Als ich mir "The Cabin in the Woods" gekauft habe, habe ich einen spannenden Horrorfilm erwartet, der mit einer düsteren Atmosphäre überzeugen kann. Tzja, was habe ich bekommen? Sagen wir mal, es ist ein Horrorfilm mit sehr vielen Comedy-Einlagen und unterwarteten Momenten, die ich nicht erwartet habe. Die Geschichte spielt nicht nur in diesem Wald und in der Hütte, sondern auch in einem Zentrum, das dafür sorgt, dass die Welt sozusagen im Gleichgewicht bleibt.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Zuschauer von diesem Film enttäuscht sind, weil sie etwas anderes erwartet haben. Ich muss jedoch sagen, dass ich nach dem ersten 'Schock' mich dann doch sehr schnell auf die Handlung einlassen konnte und somit doch noch großen Spaß an dem Film hatte. Sicherlich, man kann diesen Film auch gut und gerne in die Trash-Ecke drängen, dennoch wurde ich wirklich gut unterhalten und könnte mir vorstellen, diesen auch noch ein weiteres Mal zu schauen.

Der Cast ist nicht unbedingt der große Kracher. Es gibt zwar hier und da durchaus erfolgreiche Schauspieler, die hier mitspielen, jedoch sollte man hier nicht unbedingt die größten Glanzleistungen erwarten, was mich aber auch nicht gestört hat, da ich bei dem Genre gar nicht erwarte, dass die Schauspieler mit Preisen überhäuft werden.

Insgesamt hat mir "The Cabin in the Woods" nach anfänglichen Zweifeln doch besser gefallen, als ich zuvor gedacht habe. Der Cast ist okay, aber nichts besonderes, die Handlung ist unvorhersehbar und die nötige Portion Horror ist ebenfalls durchaus vorhanden - wenn man sich denn darauf einlässt. Ich fand ihn gut und kann ihn nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, witzig und abgedreht - The Cabin in the Woods rockt, 6. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (Amazon Instant Video)
Erwartet hatte ich einen Grusel- oder Horrorfilm, aber dieser hier ist so klasse und abgedreht, dass er selbst mich als Film-Freak noch überraschen konnte. Am Anfang strange wird er immer interessanter und abgedrehter. Ein klasse Halloween-Film, der für viel Furore sorgt. Ich will nix von der Handlung erzählen, weil sonst der Kick verloren geht; nur so viel: unbedingt anschauen!!!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hüttengaudi, 12. April 2013
Rezension bezieht sich auf: The Cabin in the Woods (DVD)
(Kinoversion)

“The Cabin in the Woods” wurde ja beim Kinostart überall besprochen, hoch gelobt, gefeiert und gepriesen. Eine ganz neue Art Horrorfilm sei das, voller unerwarteter Wendungen, sehr spannend, mit einem Hammer-Finale, das die Welt so noch nicht gesehen hat usw. usf. Je weniger man über den Film weiß, umso mehr und öfter kann man sich von ihm überraschen lassen, weil praktisch permanent etwas Neues und Ungewöhnliches passiert, was niemand so erwartet hätte…Leute, mal ganz im Ernst…das ist natürlich mal wieder alles heillos übertrieben und dient meiner Meinung nach nur dazu, dem Film ordentlich Zuschauer zu bescheren. Na ja, oder…ich bin einfach nicht mehr leicht zu überraschen. Wobei ich das Meiste, was bei „The Cabin in the Woods“ als total neu und faszinierend und unerwartet angepriesen wird, weder total faszinierend noch super unerwartet finde. Der erste Twist wird fast von der ersten Szene an regelmäßig in die Handlung mit eingewoben und der Finaltwist ist vielleicht so noch nicht da gewesen, haut einen vor Kreativität nun aber auch nicht aus den Socken. Sicherlich eine nette Idee, aber diese ganzen Lobhudeleien kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Vor allem, weil der Film deutliche Mankos in der Bildqualität und bei den Darstellerleistungen aufweist. Der Film ist gut, aber er ist kein bahnbrechendes, überwältigendes, vor Twists und Überraschungen strotzendes Meisterwerk.

Dana (Kristen Connolly, „Zeiten des Aufruhrs“) und Jules (Anna Hutchison, „Legend of the Seeker“), zwei junge Studentinnen, machen sich mit Jules’ Freund Curt (Chris Hemsworth, „Thor“), dessen Freund Holden (Jesse Williams, „Grey’s Anatomy“) und Kiffer-Kumpel Marty (Fran Kranz, „The Village“) auf in die Ferienhütte von Curts Cousin. Die liegt natürlich irgendwo mitten im Wald und ist ne ganz schön modrige Rumpelbutze. Das scheint die Twens aber nicht zu stören, flugs machen sie sich an die Erkundung der wurmstichigen Bretterbude. Schwerer Fehler…denn im Keller des gammeligen Hauses finden sie ein Tagebuch und lauter seltsame Gegenstände. Und kurz darauf stehen flodderfritzige Untote vor der Tür und wollen den verängstigten Kids ans junge Fleisch. Parallel dazu wird immer wieder eine offenbar unterirdische Kommandozentrale eingeblendet, in der Wissenschaftler das Handeln der Twens beeinflussen und sogar Wetten auf ihre nächsten Aktionen abschließen. Was hat das alles zu bedeuten? Wer sind diese Leute und was haben sie mit unseren fünf Jungs und Mädels zu tun, die, wie wir auf dem riesigen Bildschirm der Kommandozentrale mitverfolgen können, einer nach dem anderen von den Untoten abgeschlachtet werden?

„The Cabin in the Woods“ büßt schon gleich am Anfang viel von seinem Überraschungs-Potenzial ein, da praktisch von Beginn an immer wieder in die merkwürdige Kommandozentrale geschaltet wird, die die Geschicke unserer fünf Freunde offenbar zu lenken und zu steuern weiß. Man weiß zwar noch nicht, warum das passiert, aber es ist von Anfang an klar, dass hier etwas nicht stimmt und die Kids beobachtet und gelenkt werden. Da wird die sexunwillige Jules mit einem fein über den Waldboden gedieselten Pheromon-Nebel umgestimmt oder Curt wird, ebenfalls durch in die Hütte geschleuste Duftstoffe, von seiner Meinung abgebracht, dass die Gruppe zusammenbleiben sollte, um sich der drohenden Gefahr zu stellen. Überall sind versteckte Kameras und Mikrofone, so dass jeder Schritt und jeder Satz, den die Fünf tun und sprechen, genau beobachtet und abgehört werden kann. Die Wissenschaftler verfolgen einen ganz genauen Plan und dürfen davon offensichtlich nicht abweichen. Wenigstens bleibt noch eine Weile im Dunkeln, warum die Twens gejagt und getötet werden sollen.

Und ganz so chancenlos, wie es am Anfang den Anschein hat, sind sie dann eben doch nicht. Wobei das, was sie dann letztendlich entdecken, schon eine ziemlich üble Sache ist. Und wenigstens hier ist es Regisseur Drew Goddard, der hier debütiert und Drehbuchschreiber Joss Whedon gelungen, einen netten Twist einzubauen. Goddard hat ebenfalls am Drehbuch mitgeschrieben, die Beiden kennen sich wahrscheinlich von der Serie „Buffy - Im Bann der Dämonen“. Beide haben zahllose Folgen für diese Serie und auch für „Lost“, „Alias“ und „Angel“ geschrieben. Whedon hat sogar das Script zu „The Avengers“ geschrieben und dort auch Regie geführt. Es handelt sich also um erfahrene Profis der Branche, denen ich trotzdem etwas mehr zugetraut hätte, bei der Filmographie.

Woran es „The Cabin in the Woods“ fehlt, ist zweierlei: Witz und Licht. Der Film ist zwar halbwegs temporeich inszeniert und durch das Hin- und Herschalten zwischen den beiden Handlungssträngen kommt in den 95 Minuten kaum Langeweile auf, aber er hätte eindeutig mehr Humor vertragen können. Die Dialoge der Wissenschaftler sind noch ganz amüsant, aber die Twens reden überwiegend langweiliges, dröges, belangloses Zeug, das einem kaum einen Lacher entlockt. Und Humor hätte diesem doppelbödigen Horrorfilm eindeutig gut zu Gesicht gestanden. Darüber hinaus ist der Film in den meisten Szenen, die in und um die Hütte herum spielen, wahnsinnig schlecht ausgeleuchtet. Die Untoten sind kaum jemals richtig zu erkennen, und auch das, was sie da an blutigem Werk verrichten, ist kaum erkennbar. Das ist bei einem Film, der (auch) auf Schockeffekte ausgerichtet ist, ziemlich kontraproduktiv. Es nervt zunehmend, dass man oft kaum etwas erkennen kann von dem, was sich auf der Leinwand abspielt. Übrigens Schockeffekte: davon gibt es bestenfalls eine Handvoll und auch diese sind latent vorhersehbar. Wirklich gruselig geht es hier also nicht zu.

Was die Darstellerleistungen angeht, ist man erstaunt, dass diese allesamt vielbeschäftigten Mimen bestenfalls durchschnittlich agieren. Die zwei Damen der Riege wirken steif, unnatürlich und farblos, die Kerle verfügen (bis auf Marty) auch eher nur über optisches Profil. Hemsworth und Williams, beide erwiesenermaßen souveräne Darsteller, agieren unbeholfen und lustlos und können ihren Charakteren kaum Kontur verleihen. Selbst der Freak, Marty, der natürlich dauerbekifft ist und mit bekloppten Klamotten rumläuft, kann hier durch Fran Kranz kaum Akzente setzen und bleibt so blass, wie der Marihuana-Nebel, den er um sich herum bildet. Da haben die Wissenschaftler (Richard Jenkins, „Das Leuchten der Stille“ und Bradley Whitford, „The West Wing“) deutlich mehr Profil und spielen sowohl souveräner als auch überzeugender.

Alles in allem ist „The Cabin in the Woods“ kein schlechter Film. Besonders im Finale bekommt der erfahrene Horrorfan Einiges geboten, was das Herz erfreut, auch, wenn es viel zu schnell an ihm vorbeizieht. Allerdings ist die Parallelebene, die hier zur Spannung beitragen bzw. ordentlich Verwirrung stiften soll, von Anfang an erkenn- und auch halbwegs deutbar, was dem Film viel von seinem Drive nimmt. Der Part, der dann in der Hütte und in den Wäldern drumrum spielt, ist konventionell inszeniert und leider sehr schlecht ausgeleuchtet. Es fehlt an Kreativität und Humor, besonders letzteres hätte dem Film gut getan. Das Finale ist dann noch mal ganz hübsch ausgedacht, kann aber nicht mehr alles retten und ist jetzt auch nicht so bahnbrechend innovativ, dass der geneigte Horrorfan in Freudentränen ausbricht. Die Darsteller wirken erstaunlich blass, lustlos und teilweise sogar untalentiert, obwohl sie alle über reichlich Schauspielerfahrung verfügen und recht bekannt sind. Für Genreunerfahrene sicherlich eine tolle, sehr überraschende Erfahrung, für Kenner des Genres ein Film, der größtenteils solide gemacht ist und ein, zwei kleine Asse im Ärmel hat, aber das Genre nun wirklich nicht neu erfindet oder maßgeblich bereichert. Ergo genau drei von fünf Waldhütten, die ganz schnell zur tödlichen Falle werden können.
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The Cabin in the Woods
The Cabin in the Woods von Kristen Connolly (DVD - 2013)
EUR 7,97
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