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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2013
Bei der Recherche für einen Ebook-Reader kamen für mich foglende Modell in die engere Auswahl:
Kindle Paperwhite
Kobo Glo

Die Entscheidung war dann relativ schnell klar, da ich nicht an den Amazon Shop gebunden sein wollte und auch die Onleihe meiner Bibliothek nutzen wollte. Dies ist mit allen Kindle-Modellen leider nicht möglich. Somit blieb nur noch der Kobo.
Da ich ausschließlich Bücher lese, kann ich auch nur zu den epub Formaten Stellung beziehen. PDFs lese ich an dem Gerät nicht, da es dafür auch nicht ausgelegt ist.

Inhalt des Pakets:
Der Packungsinhalt ist relativ übersichtlich. Geliefert werden das Gerät, ein Verbindungskabel (USB, über das das Gerät auch aufgeladen wird), eine Schnellstartanleitung und Entsorgungshinweise bzw. Garantieansprüche. Eine ausführlichere Anleitung ist eigentlich auch nicht notwendig, da alles selbsterklärend ist.
Das Gerät macht einen robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck, diesbezüglich kann ich nichts kritisieren.

Erstinstallation:
Das Gerät muss, bevor es benutzt werden kann, an den PC angeschlossen werden, alternativ lässt sich das Gerät auch über WLAN konfigurieren. Ich habe es via PC durchgeführt. Zuerst muss auf der Kobo-Homepage ein Programm installiert werden, fand ich zwar nicht so toll, ich habe es aber nach der Einrichtung des Gerätes gleich wieder deinstalliert. Den Rest übernimmt dann der PC/Kobo Glo. Updates und Firmware werden aktualisiert, insgesamt ein Zeitaufwand von ca. 10 Minuten.

Zum Gerät:
Nachdem ein paar Bücher übertragen wurden, ging es an das Ausprobieren. Bei meinem Gerät funktioniert der Touchscreen zuverlässig. Die Bedienung des Gerätes ist sehr einfach. Das Menü ist leicht durchschaubar, vielleicht in mancher Hinsicht nicht ganz optimal gestaltet (bspw. dass man, um in den Internetbrowser zu kommen, über Einstellungen → Extras gehen muss). Das Menü und Einstellungen sind hier eben als Synonym zu betrachten. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran und das Menu hat nun auch nicht so viele Punkte, dass dies sonderlich stört.
Was ich wirklich toll finde, ist die integrierte Beleuchtung. Sie ist sehr gleichmäßig und erleichtert das Lesen immens bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich lese nie bei voller Lichtstärke. Das untere Drittel der Einstellungsmöglichkeit reicht mir völlig aus.
Ich habe den Kobo seit ca. 3 Wochen und lese durchschnittlich1-2 Stunden am Tag, abends natürlich mit eingeschalteter Beleuchtung. Im Lieferzustand und nach Einrichtung lag die Akkukapazität bei 84%, nun zeigt das Gerät immer noch 32% an. Ich musste das Gerät seither nicht aufladen.

Aufbau der Software:

Homeseite:
Sie zeigt die aktuellsten fünf Bücher an, die man gerade liest. Von dort aus kann auf den Kobo Shop zugegriffen werden. Ebenfalls findet man dort die Bibliothek, in der man explizit nach Bücher, Zeitungen &Zeitschriften, Leseproben oder Regale suchen kann. Die Regale sind jeweils vom Besitzer anzulegen, in denen man seine Bücher einsortieren kann, um den Überblick über die Masse der Bücher zu behalten. Ebenfalls kann hier auf das Reading Life zugegriffen werden (hier kann man bspw. Sehen, wie lange man schon beim aktuellen Buch gelesen hat, bzw. wie weit man fortgeschritten ist und wie oft geblättert wurde,...). Mit Sync kann man den Kobo synchronisieren mit dem Kobo-Shop Konto, über den man Bücher erwerben kann (nutze ich allerdings nicht).

Lesen eines Buches:
Hat man ein Buch geöffnet, so lassen sich die Seiten blättern durch Tippen oder Wischen. Tippt man auf das rechte Drittel der Seite, blättert man weiter, umgekehrt auf dem linken Drittel des Bildschirms. Tippt man in die Mitte, hat man die Möglichkeit wieder auf die Homeseite zu gelangen durch Tippen des Haussysmbols. Am unteren Bildschirm blendet sich eine Leite ein, in der man sieht, wie weit man mit dem aktuellen Buch fortgeschritten ist, außerdem kann man hier Schriftgröße, Zeilenabstand, Ränder und Schriftart einstellen. Praktisch ist auch, dass durch Tippen von diesem Symbol ↔ im Buch mehrere Seiten blättern lassen durch Verschieben auf einem Balken. So muss man nicht, wenn ein bestimmtes Kapitel lesen möchte, jede einzelne Seite einzeln durchtippen.
Um in das Menü zu gelangen, muss man an der oberen rechten Ecke des Bildschirms tippen. Hier kann entschieden werden, ob das WLAN aktiviert sein soll, oder nicht. Außerdem sieht man Datum und Akkukapazität. Des weiteren kann man hier über die Suchfunktion nach Bücher auf dem Kobo suchen. Die Einstellungen sind wie folgt gegliedert:
-Konto
-Beleuchtung, Ruhemodus & Energie
-Datum & Uhrzeit
-Sprache
-Leseeinstellungen
-Reading Life
-WLAN- Verbindung
-Geräteinformation (in dieser Option kann das Gerät auch in die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden – ebenfalls gibt es hier Inforamtionen über Hardware- und Softwaredetails)
-Über Kobo Glo (hier wird kurz die E-Ink-Technik erklärt)
-Extras
--Schach
--Notizblock (über Berührung am Bildschirm können Notizen geschrieben oder Bilder gemalt werden – Finger dient als Stift)
--Sodoku
--Webbrowser (ist sehr praktisch, da Bücher auch über Seiten, wie Projekt Gutenberg etc. direkt auf den Kobo geladen werden können. Seiten laden relativ schnell, jedoch ist es bei mir schon vorgekommen, dass dieser abstürzt und dann einfriert und man über Reset das Gerät neu starten muss – aber das Gerät ist nun mal nicht zum surfen ausgelegt! - an Bücher kommt man ohne Probleme ran)

Ausschalten des Gerätes:
Man hat zwei Möglichkeiten: man kann das Gerät in den Ruhezustand versetzten oder herunterfahren. Ich lasse es immer im Ruhezustand, da dieser dann schneller wieder zugriffsbereit ist.

Tipps:
-Adobe Digital Editions 2.0: Wer Bücher über eine Onlinebibliothek ausleihen möchte, benötigt mit ziemlicher Sicherheit von Adobe eine Software, genannt Digital Editions 2.0. Darüber kann der Kobo legitimiert werden und es können DRM-geschützte Bücher gelesen werden, natürlich für den ausgeliehen Zeitraum.
-Calibre: Um Bücher zu verwalten, bietet sich das Freewareprogramm Calibre an. Hier können ebenfalls Bücher konvertiert werden in das epub-Format, natürlich nur solche, die keinen DRM-Schutz besitzen. Das Programm bietet noch reichlich Möglichkeiten, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen werde.
-Sleep-Cover: Sie dienen dazu, dass durch Aufklappen des Deckels des Covers der Kobo „erwacht“, ohne das man hierfür die Schiebetaste am Gerät bedienen muss. Das originale Sleep-Cover von Kobo ist relativ teuer. Diese Wake-up und Sleep-Funktion funktioniert aber so einfach, dass ich mit eine günstige Schutzhülle gekauft habe und anschließend diese so modifiziert habe, dass ich diese Funktion ebenfalls nutzen kann. Man kann dies selbst ausprobieren, indem sie einen Magneten ungefähr am rechten unteren Bildschirm hinhalten. Geht man mit dem Magneten an diese stelle, wird das Gerät in den Ruhemodus versetzt. Entfernt man den Magneten, ist der Kobo sofort einsatzbereit. Man kann sich einfach einen flachen Magneten an eine herkömmliche Hülle befestigen und trotzdem die praktische Sleepfunktion nutzen.
-Strom: Um Strom zu sparen sollte das WLAN, wenn es nicht benötigt wird, ausgeschaltet werden, da die wohl ein ziemlicher Stromfresser sein soll.

Fazit:
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Kobo Glo, vor allem genieße ich die Unabhängigkeit von unterschiedlichen Shops Bücher beziehen zu können und auch über Onleihe Bücher ausleihen zu können, was mit dem Kindle nicht möglich ist. Bücher lassen sich bequem lesen, die Schrift ist super. Ich würde ihn nicht mehr hergeben. Von mir eine klare Kaufempfehlung!
66 Kommentare|99 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Handlich, leicht, schon in der Grundausstattung reichlich Platz für einige hundert Bücher, flexibel hinsichtlich der eingelesenen und zu lesenden Formate, keine fixe Bindung an irgend eine Buchhandelskette, rattenscharf zu lesen, super Beleuchtung, Steckplatz für microSD-Speicherkarten, was will man mehr?

OK, der Bildschirmaufbau bei Nutzung des Internets ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, es ruckelt und blendet auf und blendet ab. Aber das ist ja auch nicht der hauptsächliche Sinn und Zweck eines eBook-Readers. oder? Auf jeden Fall kommt man überall, wo ein offenes oder bekanntes WLAN existiert ins Netz. Hätte ich mehr gewollt, hätte ich mir das aktuell wohl optimale Tablet angeschafft: das SONY Xperia. Aber das Ding ist drei- bis viermal so teuer und auch drei- bis viermal so schwer.

Ins Haus gekommen ist mir der Kobo Glo, nachdem ich vor einiger Zeit auf einer Asienreise mal um die 100,00 US-$ für Übergepäck zahlen musste. Kein Wunder bei einem Trolley voller Bücher... Einen deutlich teureren Reader von Sony, den Tolino und das Kindle Paperwhite habe ich mehr als intensiv angeschaut. Kindle Paperwhite ist zwar ebenfalls Spitzenklasse, aber die Bindung an Amazon für den Erwerb von Büchern hat mir nicht zugesagt. Der Tolino ist wahrlich nicht übel, aber doch recht zäh im Bildschirmaufbau.

Und der Glo: mehr als ein optimaler Kompromiss, das Gerät ist schlicht umwerfend.

Was verbessert werden könnte? Ein UMTS-Zugang wäre was nettes. Aber kein 'Must have', sondern nur ein 'Nice to have'.

>>> Nachtrag 1: wer über ein Smartphone mit Tethering-Funktion verfügt, kommt überall dort, wo ein Mobilfunknetz zur Verfügung steht ins Internet. Der im Kobo unter dem Hauptmenupunkt 'Extras" integrierte Browser arbeitet zwar mit sehr ruckeligem, flackernden Bildschirmaufbau. Aber der komplette Zugriff aufs Netz ist dann über Mobilfunk ebenso möglich wie über ein WLAN. Für das Nachschlagen eines unbekannten Begriffes, der im integrieten Lexikon nicht zu finden ist bspw. bei Wikipedia oder zum Abrufen/Schreiben von E-Mails über einen Mail-Account bei WEB.DE, GMX, Freenet oder wie sie alle heißen reicht es allemal.

>> Nachtrag 2: bei der Sychronisation zwischen dem Kobo Glo und der auf dem Rechner installierten Kobo-Software scheint im Hintergrund auch das Betriebssystem des Glo regelmäßig ge'updated' zu werden. Auf jeden Fall ist jetzt der für die Eingabe von Internet-Adressen so oft gebrauchte Punkt (".") in der ersten Ebene der deutschen Tastatur zu finden. Das lästige Hin- und her schalten zwischen Ebene 1 und Ebene 2, nur um an den Punkt zu kommen, ist damit hinfällig geworden.

>> Nachtrag 3: unter dem etwas längeren Stichwort "Schwarz Magnetverschluss Leder Schutzhülle Tasche Etui Lederhülle Mit Ruhemodus für eReader eBook Kobo Glo" wird hier bei Amazon eine Leder-(?)-Schutzhülle angeboten, die hält, was sie verspricht. Wird die Klappe geschlossen, geht der Glo sofort in den Ruhemodus. Klapp man die Hülle vor Erreichen der definierten Ausschaltzeit wieder auf, ist sofort wieder die Buchseite da, auf der das Lesen unterbrochen wurde. Super.

Und das leise Rascheln beim Umblättern, den Duft von Büchern, den vermisse ich schon sehr. Aber für Reisen und zum Lesen Abends und Nachts im Bett - der Hit.
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am 24. April 2013
Die seltene Möglichkeit hatte ich in den letzten Tagen, zwei hervorragende E-Reader ausführlich zu testen und zwar den Amazon Kindle Paperwhite und den Kobo Glo. Ich verlinke jetzt keine Testergenbnisse anderer, dazu benutze einfach die Google-Suche, ich glaube sogar, die unterschiedlichen Tests sind alle samt geldgesteuert. Aber eines vorweg: Beide Geräte sind definitiv ebenbürtig, es ist ein Unentschieden.

Display:

Hier ist das Display des Kindles eindeutig besser. Es ist "glasartiger", die Fingerbewegungen reagieren sensibler und was in einigen Tests mit dem Mikroskop belegt worden ist, der Kontrast, die Schärfe der Buchstaben ist besser. Auch lassen sich hässliche fettige Fingerabdrücke ganz leicht abwischen, was beim Kobo nicht so einfach gelingt. Dennoch: was unter dem Mikroskop bewiesen wird, sieht mein Auge genausowenig wie deines. Als Otto-Normalverbraucher siehst du keinen Unterschied - übrigens, wenn du mit einem Mikroskop normale Schrift auf Papier vergrößerst, zerfasern die Buchstaben um einiges mehr.

Beleuchtung:

Beide bieten natürlich eine ausreichende Beleuchtung, am unteren Rand sind bei hell eingestelltem Licht die Lichtquellen der LEDs leicht erkennbar und werfen minimal ihre Lichthöfe. Sie werden in normaler Beleuchtung auf beiden Geräten beim Lesen nicht wahrgenommen.

Externer SD-Karten-Einschub:

Der Kindle hat es nicht, der Kobo hat es. Jetzt muss die Frage erlaubt sein, welchen Vorteil eine externe Karte denn überhaupt hat. Ohne Karte kann man auf beiden Readern Hunderte Bücher laden, mit Karte kannst du dir so um die 30.000 Bücher auf den E-Reader laden. Wozu denn? Noch dazu kommt, dass man vom Reader aus die SD-Karte überhaupt nicht verwalten kann (!), so dass man immer einen Rechner mit einer entsprechenden Software wie z.B. "Calibre" dazu benötigt.

Bei einem Tablet oder MP3-Player sind 32 GB zusätzlicher Speicher Gold wert, bei einem E-Reader sind sie am Ende nur ein Werbe-Gag. Kein Werbe-Gag? Dann hier noch eine Kleinigkeit an diejenigen, die die externe 32 GB SD-Karte so sehr loben: Angenommen dieser Speicherplatz würde benutzt werden (er reicht für ca. 30.000 E-Books) um zu lesen, und weiter angenommen, man liest ein Buch in 2 Tagen (nur theoretisch, diese Nicht-Leser denken tatsächlich so etwas), dann benötigt man 164 Jahre, um alles zu lesen. Das zum Thema Sinn und Unsinn der SD-Karte.

Einstellmöglichkeiten:

Im Prinzip sind die Leseeinstellungen identisch. Beim Kindle werden sie in Stufen dargestellt und beim Kobo werden diese Einstellmöglichkeiten mittels eines Schiebereglers stufenlos dargestellt. Der Fehler in vielen Tests ist der, dass manche Tester den Schieberegler schnell hin- und hergeschoben haben und dann urteilten, dies sei variabler und deshalb auch besser als bei der Stufeneinstellung. Das ist aber leider falsch, denn nur die Darstellung wird per Schieberegler angezeigt, wenn du langsam schiebst, erkennst du, dass ebenfalls einzelne Stufen dahinterstecken.

Der Kobo kann entgegen dem Kindle die Schrift linksbündig darstellen. Bei einer starken Vergrößerung des Textes ist das nützlich, da allzugroße Wortlücken im Blocksatz vermieden werden - aber auch hierbei musste ich feststellen: dies geht nur bei einigen E-Books, bei vielen lassen sich die Formatierungen nicht verändern.

Passwortsicherung:

Mit dem Kindle Paperwhite kann man den Zugang zu a: dem Gerät, b: der Cloud, c: dem Shop und d: dem Webbrowser wahlweise einzeln mit Passwort sichern. Das finde ich vorbildlich. Der Kobo Glo lässt sich gar nicht sperren - aber (es gibt immer ein Aber), beim Kindle kann man mit nur zwei bis drei Fingerstips (wie nennt man das eigentlich?) ein Buch kaufen. Wenn der Kindle irgendwo liegengelassen wird und jemand möchte dir schaden, kann er in 5 Minuten dein Girokonto um viel Geld belasten. Und gerade weil das Bestellen so einfach ist, hat der Kindle diese prima Passwortsicherung.

Der Kobo Glo hat zwar keine Passwortsicherung, man kann aber auch nicht einfach so durch Fingertippen Bücher kaufen, sondern muss seine Daten dann eingeben, da der Kobo nicht so streng personalisiert ist. Also, beides ist letztendlich eine Geschmackssache. Komfortabler aber unsicherer ist der Kindle.

Zwischenbilanz:

Bis hierher ist eigentlich kein wertender Unterschied zwischen den beiden Geräten vorhanden, es liegt an den Vorlieben der Kunden, der eine mag dieses lieber, der andere jenes - technisch sind sie gleich gut.

Jetzt aber:

Der Kindle zwingt dich, Bücher bei Amazon zu kaufen. Das ist definitiv schlecht. Wenn man nun von zwei Möglichkeiten ausgeht, dann sieht es wie folgt aus:

1. Wer Bücher nur bei Amazon kauft, dem kann es egal sein. Alle gekauften Bücher sind eh kopiergeschützt. Amazon hat außerdem einen der größten und preisgünstigsten Shops. Die Konkurrenten schützen ihre Bücher gleichermaßen, benutzen aber das "epub-Format", das bis heute am weitesten Verbreitung hat. Wir wissen aber nicht, was morgen sein wird, da sich Amazon mit den anderen Herstellern und Händlern derzeit mitten in einem Krieg befindet. Hier kann niemand seriös ein Ende vorhersagen, ählich wie beim Browser-Krieg des InternetExpores mit Netscape und Firefox.

2. Wer E-Books benutzt, die nicht kopiergeschützt sind, hat mittels der freien, legalen und kostenlosen Software "Calibre" immer die Möglichkeit, jedes E-Book in jedes Format zu verwandeln. Somit kann auch der Kindle Paperwhite problemlos umgewandelte e-pub-Dateien verarbeiten.

Quintessenz:

Beide Geräte bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die hauptsächlich mit dem Vertrieb der E-Books zu tun haben, kaum aber etwas mit der Technik. Das sollte man bei den vielen Tests der unterschiedlichen Illustrierten oder Blogs unbedingt beachten und sich die Testresultate im Einzelnen auch ansehen. Meist sind halt "andere" Interessen für die Ergebnisse ausschlaggebend. Übrigens auch die "Computer-Bild" hat meines Erachtens nicht objektiv getestet (sondern politisch: die Tester mochten Amazon als Riesen nicht so sehr, so wie ja auch Microsoft in bestimmten Kreisen oft abgelehnt wird).

Ebenfalls ist m.E. die Schriftvergrößerung mit einem Mikroskop, darunter dann vergleichende Bilder beider Reader in Normalgröße, wobei aber bei einem das Licht deutlich dunkler eingestellt ist, mit der Aussage: "Diesen Unterschied im Kontrast sieht auch das normale Auge", absolut unseriös.

Die Nummer 3 im Computerbild-Test, den Thalia E-Reader hat eine Freundin von mir und ist damit ebenfalls super zufrieden. Alle drei Reader kosten im Handel gleich viel.

Georg B. Mrozek

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NACHTRAG 1/2:

Amazon macht hier einen ganz fiesen Trick, um seinen eigenen Kindle Paperwhite besser darzustellen als den Kobo Glo, nämlich sie verteilen die Kundenrezensionen tatsächlich auf drei identische Geräte:

KOBO Glo eBook Reader

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook-Reader/dp/B009A9SWOS/ref=pd_rhf_cr_s_cp_2_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SX42/ref=pd_rhf_cr_s_cp_1_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SV6M/ref=cm_cr-mr-title

Ich würde dies als unlauteren Wettbewerb bezeichnen.

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NACHTRAG 2/2:

Dank einer Anregung in den Kommentaren, die mich darauf hinwies, auch etwas zur Menüführung zu schreiben, möchte ich folgende Bemerkungen dazu meiner Rezension hinzufügen:

Grundsätzlich wird eine Menüführung dann zu einem Problem, wenn man nach der Eingewöhnungsphase immer noch über sie stolpert, da sie verwirrend oder unlogisch aufgebaut ist. Das ist bei beiden Geräten nicht der Fall. Zwar unterscheidet sie sich ein wenig, wie dies beispielsweise auch bei unterschiedlichen Telefonen der Fall ist, jedoch findet man sich bei beiden Geräten ziemlich schnell zurecht.

Das Vokabular, die Begrifflichkeit, ist dabei unterschiedlich. Die Einsortierung der Bücher der besseren Übersichtlichkeit halber erfolgt beim Kobo in sog. "Regale". Der Kindle bietet dieselbe Funktion, nennt ein Regal aber "Sammlung". Ob bei dem einen Gerät oben oder unten der "Home-Button" (um den Startbildschirm zu erreichen) steht oder ob das Icon der Einstellmöglichkeiten, das übrigens durch ein ähnliches Symbol bei beiden Geräten vorhanden ist (übernommen vom Linux-Betriebsystem via Android) an einem unterschiedlichen Ort des Bildschirms zu finden ist, spielt in der Menüführung keine Rolle, da nach dem ersten Ausprobieren die jeweilige Anordnung der Punkte sofort ins Gehirn wandert und man intuitiv den entsprechenden Menüpunkt findet.

Überhaupt ist die Menüführung bei beiden E-Readern intuitiv und selbsterklärend gestaltet, so dass sogar ein der Computerbedienung unerfahrener Mensch sich dennoch sehr schnell zurecht findet.

Ein letztes Wort zu dem in den Amazon-Rezensionen oft angesprochenen Missverhältnis der Anzeige von PDF-Dateien: Sie sind grundsätzlich nicht die favorisierten Dateien für einen Reader. Auch der Kindle zeigt sie längst nicht so gut an wie MOBI- oder AZW3-Dateien. Mittels des kostenlosen und frei verfügbaren Programms "Calibre" lassen sich aber PDF-Dateien ganz einfach in lesbare Dateien für alle Reader umwandeln - hier beim Kobo halt E-Pub-Dateien. Sämtliche E-Books und Regale sind darüber hinaus mit "Calibre" auch vom heimischen Computer aus bestens zu verwalten.
33 Kommentare|60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 24. März 2014
Zur Info:
Ich habe nun einige ebook-reader zuhause und andere getestet und wieder verkauft, daher werde ich in nächster Zeit mehrere Bewertungen zu verschiedenen Readern einstellen:

- kobo glo
- Pocketbook touch 622
- Pocketbook touch lux 623
- kobo touch
- kobo mini
- kindle (mit Tastatur und mit Tasten)
- bookeen cybook Opus
- Samsung Reader
- Aluratek libre

Ich habe mir den kobo glo als beleuchteten Zusatz zu meinem kindle geholt, weil ich bei meinem "alten" immer Licht benötige und es abends im Bett dann immer gestört hat mit Lampe, Leselicht etc. Das Leselicht hält entweder nicht oder macht den reader unnötig schwer, die Lampe im bett stört meinen Mann beim einschlafen. Ich dachte, ich versuche nun mal diesen ebook-reader, weil er für mich ein paar pro-Punkte mehr hatte, als andere vergleichbare reader.
Hier meine Auswertung nach 4 Monaten Nutzung:

positiv:
- er kann viele Formate lesen, vor allem epub UND mobi, was mir sehr wichtig war
- nicht Shop-gebunden, ich kann überall meine ebooks kaufen
- man kann den internen Speicher mit einer micro-SD ausbauen
- die Beleuchtung ist gleichmäßig, angenehm und individuell dimmbar
- er hält sehr lange den Akku, habe in der letzten Woche z.B. 6 Bücher (a ca. 350-400 Seiten jeweils) mit Beleuchtung gelesen und er ist immer noch bei 53% Akku
- man kann das Blättern individuell einstellen (z.B. links blättern für vor und rechts für zurück oder umgekehrt)
- Schriftgröße, Zeilenabstand, etc. kann man alles einstellen, wie man es haben möchte
- mit einer passenden Hülle mit Wake-Funktion, muss man sich gar nicht groß um ein- oder ausschalten kümmern ( ich habe diese hier: )
- man kann - wenn man die Funktion nutzt, ist WLAN-pflichtig - seine Lesestatistik aufzeichnen
- super handlich und leichter als ein Buch - selbst mit Hülle - passt in jede meiner Handtaschen

negativ:
- wenn man die microSD-Karte über den PC befüllt, braucht der kobo hinterher ziemlich lange um zu aktualisieren und hat sich bei mir anfangs ca. 4mal aufgehängt, dann musste ich ihn immer reseten, weil sonst nichts hilft, am besten immer über das PC-Kabel Bücher auf den kobo laden, seit dem letzten Firmware-update ist dies besser
- man kann eine große Speicherkarte nutzen, jedoch musste ich feststellen, je mehr auf dem Reader drauf ist, desto langsamer und schwerfälliger reagiert er
- manchmal muss man 3mal antippen, damit er blättert, manchmal blättert er, wenn man nur mit einem Haar drauf kommt
- auf der schwarzen , gerippten Oberfläche sieht man leider jeden Fingerabdruck
- die Suche nach einem Buch ist nicht ganz optimal, hier hab ich öfters schon verschiedene Schreibweisen ausprobieren müssen
- die kobo-Software auf dem PC ist ein wenig träge im synchronisieren, ich finde sie zum aufspielen von Büchern nicht optimal.

Mein Fazit:
Trotz einiger Abstriche finde ich den kobo glo super praktisch, er ist mein liebster reader und folgt mir auf jedem Weg. Von mir 4 Sterne.
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am 24. Dezember 2013
Erst war ich begeistert vom Kobo Glo und erkenne auch seine Stärken: das tolle Display, das schöne Design.
Was mich aber total nervt, sind die häufigen Aussetzer, so ein Stocken im Ablauf von Umblättern, aber auch in der Menüsteuerung.
Die Anmeldung an ein Kobo-Konto ist ein Witz, kann man aber ignorieren: Einweg-Emailadresse, die man dann einfach vergisst.
ABER: nach dem neuesten Update erkennt der Reader die gekauften und auf die eigene Adobe-ID geprägten Bücher nicht mehr, obwohl das Adobe-ID-Konto richtig angezeigt wird - das geht gar nicht! Kobo, wenn Ihr Reader verkaufen wollte, dann schaut nach einer brauchbaren Firmware oder lasst es bleiben!
Ich überlege mir eine Rücksendung...
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am 23. Mai 2013
Nach langem Abwägen, lesen von Tests und vor allem Vergleich mit anderen Geräten bei Freunden haben wir uns für dieses Gerät entschieden. Volltreffer!

+ Erstklassiges Display, das bei Tageslicht oder in der Nacht unglaublich gut funktioniert
+ Wlan + Speicherkartenslot (doch, man braucht eine separate Speicherkarte!!!) + Browser (schnell mal bei Facebook was nachsehen)
+ Offenes System für alle Formate, keine Einschränkung auf nur einen eBook-Anbieter (Hauptargument)
+ extrem lange Akku-Laufzeit

Sind die unschlagbaren Argumente!

Kaufen!
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am 2. Oktober 2013
Ich bin vollsten zufrieden mit dem glo
Es macht spass mit dem ding zu lesen ,er ist leicht handlich und auch mit dem nachtlicht top und ich stör den bettnachbarn nicht.

er ist zwar etwas reaktionslahmer als der oben angedeutete konkurent aber dafür ist hier beim glo nicht der zwang nur bestimmte bücher laden zu können.

für mich einfach besser und würde ihn nur weiter empehlen.
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am 26. Juni 2013
.... Kobo Glo ist heute.

Das Display des Kobo Glo ist sehr scharf und die ebook`s lassen sich sehr gut lesen.
Die Beleuchtung lässt sich individuell einstellen, die Beleuchtung ist nicht störend und überall am Bildschirm gleich.

Der Akku hält ewig, auch mit Beleuchtung.

Die Kaufentscheidung fiel auf den Kobo Glo, da er

1. deutlich bessere Testergebnisse bei sämtlichen Test erziehlt hat, wie seine Konkurrenz (Kindle Paperwhite, Tolino Shine, etc.).
2. er deutlich mehr Formate der ebook`s akzeptiert als seine Konkurrenz.
3. er durch seine farbliche Rückseite sich ebenfalls von seinen konkurrenten abheben kann.
4. Kobo schon auf jahrelange Erfahrung in sachen Ebook-Reader mit Beleuchtung zurückgreifen kann.

Ebenfalls sehr gut ist, dass man beim lesen wichtige Statistiken einsehen kann, wie z.B. wie lange man noch an dem Buch zu lesen hat.
Schaltet man das Gerät aus, ist auf dem Display immer das Titelbild des Buches zu sehen, einfach Toll.

Negativ ist an diesem Gerät bisher überhaupt nichts, deshalb klare Kaufentscheidung.
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am 24. Oktober 2015
Ich benutze den Kobo Glo seit zwei Jahren und war sehr zufrieden. Habe meine Bücher legal erworben und nicht geteilt. Der Kopierschutz, der jetzt verwendet wird, ist hochgradigst mühsam. Ich habe Bücher im Kobo-Shop erworben und kann sie nun nur mit größtem Aufwand auf meinen Kobo-Rader laden. Das ist nicht das erste Problem, wenn ich versuche E-Bücher zu kaufen. Verständlich, wenn Menschen auf wesentlich einfacher Wege ausweichen.
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am 25. August 2013
ist ein gutes Gerät, aber für diesen Preis könnte es ein bisschen komfortabler in der Bedienung sein. Aber alles in allem komme ich gut damit zurecht und bereue es nicht, dass ich ihn mir gekauft hbe.
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