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237 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Privat Test: Kindle Paperwhite vs. Kobo Glo
Die seltene Möglichkeit hatte ich in den letzten Tagen, zwei hervorragende E-Reader ausführlich zu testen und zwar den Amazon Kindle Paperwhite und den Kobo Glo. Ich verlinke jetzt keine Testergenbnisse anderer, dazu benutze einfach die Google-Suche, ich glaube sogar, die unterschiedlichen Tests sind alle samt geldgesteuert. Aber eines vorweg: Beide Geräte...
Vor 23 Monaten von Georg B. Mrozek veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfänger
Ich habe nun beide Reader Paperwhite und Kobo in Gebrauch
Die Unterschiede sind gering und Geschmacksache.
Mit Beiden macht man nichts verkehrt.
Beide sind gleich schnell, Schriften lassen sich feiner beim Kobo einstellen.
Der Kobo zeigt Bemerkungen über das Buch auch ohne Onlinezugang.

Warum Punktabzug?

Beide werben mit ca...
Vor 13 Monaten von G. W. K. veröffentlicht


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237 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Privat Test: Kindle Paperwhite vs. Kobo Glo, 1. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Die seltene Möglichkeit hatte ich in den letzten Tagen, zwei hervorragende E-Reader ausführlich zu testen und zwar den Amazon Kindle Paperwhite und den Kobo Glo. Ich verlinke jetzt keine Testergenbnisse anderer, dazu benutze einfach die Google-Suche, ich glaube sogar, die unterschiedlichen Tests sind alle samt geldgesteuert. Aber eines vorweg: Beide Geräte sind definitiv ebenbürtig, es ist ein Unentschieden.

Display:

Hier ist das Display des Kindles eindeutig besser. Es ist "glasartiger", die Fingerbewegungen reagieren sensibler und was in einigen Tests mit dem Mikroskop belegt worden ist, der Kontrast, die Schärfe der Buchstaben ist besser. Auch lassen sich hässliche fettige Fingerabdrücke ganz leicht abwischen, was beim Kobo nicht so einfach gelingt. Dennoch: was unter dem Mikroskop bewiesen wird, sieht mein Auge genausowenig wie deines. Als Otto-Normalverbraucher siehst du keinen Unterschied - übrigens, wenn du mit einem Mikroskop normale Schrift auf Papier vergrößerst, zerfasern die Buchstaben um einiges mehr.

Beleuchtung:

Beide bieten natürlich eine ausreichende Beleuchtung, am unteren Rand sind bei hell eingestelltem Licht die Lichtquellen der LEDs leicht erkennbar und werfen minimal ihre Lichthöfe. Sie werden in normaler Beleuchtung auf beiden Geräten beim Lesen nicht wahrgenommen.

Externer SD-Karten-Einschub:

Der Kindle hat es nicht, der Kobo hat es. Jetzt muss die Frage erlaubt sein, welchen Vorteil eine externe Karte denn überhaupt hat. Ohne Karte kann man auf beiden Readern Hunderte Bücher laden, mit Karte kannst du dir so um die 30.000 Bücher auf den E-Reader laden. Wozu denn? Noch dazu kommt, dass man vom Reader aus die SD-Karte überhaupt nicht verwalten kann (!), so dass man immer einen Rechner mit einer entsprechenden Software wie z.B. "Calibre" dazu benötigt.

Bei einem Tablet oder MP3-Player sind 32 GB zusätzlicher Speicher Gold wert, bei einem E-Reader sind sie am Ende nur ein Werbe-Gag. Kein Werbe-Gag? Dann hier noch eine Kleinigkeit an diejenigen, die die externe 32 GB SD-Karte so sehr loben: Angenommen dieser Speicherplatz würde benutzt werden (er reicht für ca. 30.000 E-Books) um zu lesen, und weiter angenommen, man liest ein Buch in 2 Tagen (nur theoretisch, diese Nicht-Leser denken tatsächlich so etwas), dann benötigt man 164 Jahre, um alles zu lesen. Das zum Thema Sinn und Unsinn der SD-Karte.

Einstellmöglichkeiten:

Im Prinzip sind die Leseeinstellungen identisch. Beim Kindle werden sie in Stufen dargestellt und beim Kobo werden diese Einstellmöglichkeiten mittels eines Schiebereglers stufenlos dargestellt. Der Fehler in vielen Tests ist der, dass manche Tester den Schieberegler schnell hin- und hergeschoben haben und dann urteilten, dies sei variabler und deshalb auch besser als bei der Stufeneinstellung. Das ist aber leider falsch, denn nur die Darstellung wird per Schieberegler angezeigt, wenn du langsam schiebst, erkennst du, dass ebenfalls einzelne Stufen dahinterstecken.

Der Kobo kann entgegen dem Kindle die Schrift linksbündig darstellen. Bei einer starken Vergrößerung des Textes ist das nützlich, da allzugroße Wortlücken im Blocksatz vermieden werden - aber auch hierbei musste ich feststellen: dies geht nur bei einigen E-Books, bei vielen lassen sich die Formatierungen nicht verändern.

Passwortsicherung:

Mit dem Kindle Paperwhite kann man den Zugang zu a: dem Gerät, b: der Cloud, c: dem Shop und d: dem Webbrowser wahlweise einzeln mit Passwort sichern. Das finde ich vorbildlich. Der Kobo Glo lässt sich gar nicht sperren - aber (es gibt immer ein Aber), beim Kindle kann man mit nur zwei bis drei Fingerstips (wie nennt man das eigentlich?) ein Buch kaufen. Wenn der Kindle irgendwo liegengelassen wird und jemand möchte dir schaden, kann er in 5 Minuten dein Girokonto um viel Geld belasten. Und gerade weil das Bestellen so einfach ist, hat der Kindle diese prima Passwortsicherung.

Der Kobo Glo hat zwar keine Passwortsicherung, man kann aber auch nicht einfach so durch Fingertippen Bücher kaufen, sondern muss seine Daten dann eingeben, da der Kobo nicht so streng personalisiert ist. Also, beides ist letztendlich eine Geschmackssache. Komfortabler aber unsicherer ist der Kindle.

Zwischenbilanz:

Bis hierher ist eigentlich kein wertender Unterschied zwischen den beiden Geräten vorhanden, es liegt an den Vorlieben der Kunden, der eine mag dieses lieber, der andere jenes - technisch sind sie gleich gut.

Jetzt aber:

Der Kindle zwingt dich, Bücher bei Amazon zu kaufen. Das ist definitiv schlecht. Wenn man nun von zwei Möglichkeiten ausgeht, dann sieht es wie folgt aus:

1. Wer Bücher nur bei Amazon kauft, dem kann es egal sein. Alle gekauften Bücher sind eh kopiergeschützt. Amazon hat außerdem einen der größten und preisgünstigsten Shops. Die Konkurrenten schützen ihre Bücher gleichermaßen, benutzen aber das "epub-Format", das bis heute am weitesten Verbreitung hat. Wir wissen aber nicht, was morgen sein wird, da sich Amazon mit den anderen Herstellern und Händlern derzeit mitten in einem Krieg befindet. Hier kann niemand seriös ein Ende vorhersagen, ählich wie beim Browser-Krieg des InternetExpores mit Netscape und Firefox.

2. Wer E-Books benutzt, die nicht kopiergeschützt sind, hat mittels der freien, legalen und kostenlosen Software "Calibre" immer die Möglichkeit, jedes E-Book in jedes Format zu verwandeln. Somit kann auch der Kindle Paperwhite problemlos umgewandelte e-pub-Dateien verarbeiten.

Quintessenz:

Beide Geräte bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die hauptsächlich mit dem Vertrieb der E-Books zu tun haben, kaum aber etwas mit der Technik. Das sollte man bei den vielen Tests der unterschiedlichen Illustrierten oder Blogs unbedingt beachten und sich die Testresultate im Einzelnen auch ansehen. Meist sind halt "andere" Interessen für die Ergebnisse ausschlaggebend. Übrigens auch die "Computer-Bild" hat meines Erachtens nicht objektiv getestet (sondern politisch: die Tester mochten Amazon als Riesen nicht so sehr, so wie ja auch Microsoft in bestimmten Kreisen oft abgelehnt wird).

Ebenfalls ist m.E. die Schriftvergrößerung mit einem Mikroskop, darunter dann vergleichende Bilder beider Reader in Normalgröße, wobei aber bei einem das Licht deutlich dunkler eingestellt ist, mit der Aussage: "Diesen Unterschied im Kontrast sieht auch das normale Auge", absolut unseriös.

Die Nummer 3 im Computerbild-Test, den Thalia E-Reader hat eine Freundin von mir und ist damit ebenfalls super zufrieden. Alle drei Reader kosten im Handel gleich viel.

Georg B. Mrozek

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NACHTRAG 1/2:

Amazon macht hier einen ganz fiesen Trick, um seinen eigenen Kindle Paperwhite besser darzustellen als den Kobo Glo, nämlich sie verteilen die Kundenrezensionen tatsächlich auf drei identische Geräte:

KOBO Glo eBook Reader

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook-Reader/dp/B009A9SWOS/ref=pd_rhf_cr_s_cp_2_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SX42/ref=pd_rhf_cr_s_cp_1_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SV6M/ref=cm_cr-mr-title

Ich würde dies als unlauteren Wettbewerb bezeichnen.

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NACHTRAG 2/2:

Dank einer Anregung in den Kommentaren, die mich darauf hinwies, auch etwas zur Menüführung zu schreiben, möchte ich folgende Bemerkungen dazu meiner Rezension hinzufügen:

Grundsätzlich wird eine Menüführung dann zu einem Problem, wenn man nach der Eingewöhnungsphase immer noch über sie stolpert, da sie verwirrend oder unlogisch aufgebaut ist. Das ist bei beiden Geräten nicht der Fall. Zwar unterscheidet sie sich ein wenig, wie dies beispielsweise auch bei unterschiedlichen Telefonen der Fall ist, jedoch findet man sich bei beiden Geräten ziemlich schnell zurecht.

Das Vokabular, die Begrifflichkeit, ist dabei unterschiedlich. Die Einsortierung der Bücher der besseren Übersichtlichkeit halber erfolgt beim Kobo in sog. "Regale". Der Kindle bietet dieselbe Funktion, nennt ein Regal aber "Sammlung". Ob bei dem einen Gerät oben oder unten der "Home-Button" (um den Startbildschirm zu erreichen) steht oder ob das Icon der Einstellmöglichkeiten, das übrigens durch ein ähnliches Symbol bei beiden Geräten vorhanden ist (übernommen vom Linux-Betriebsystem via Android) an einem unterschiedlichen Ort des Bildschirms zu finden ist, spielt in der Menüführung keine Rolle, da nach dem ersten Ausprobieren die jeweilige Anordnung der Punkte sofort ins Gehirn wandert und man intuitiv den entsprechenden Menüpunkt findet.

Überhaupt ist die Menüführung bei beiden E-Readern intuitiv und selbsterklärend gestaltet, so dass sogar ein der Computerbedienung unerfahrener Mensch sich dennoch sehr schnell zurecht findet.

Ein letztes Wort zu dem in den Amazon-Rezensionen oft angesprochenen Missverhältnis der Anzeige von PDF-Dateien: Sie sind grundsätzlich nicht die favorisierten Dateien für einen Reader. Auch der Kindle zeigt sie längst nicht so gut an wie MOBI- oder AZW3-Dateien. Mittels des kostenlosen und frei verfügbaren Programms "Calibre" lassen sich aber PDF-Dateien ganz einfach in lesbare Dateien für alle Reader umwandeln - hier beim Kobo halt E-Pub-Dateien. Sämtliche E-Books und Regale sind darüber hinaus mit "Calibre" auch vom heimischen Computer aus bestens zu verwalten.
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263 von 275 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich der optimale eBook Reader, 17. November 2012
Von 
Strg-Alt-Entf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Nachdem ich mir vor einiger Zeit meinen ersten eBook-Reader, einen Acer LumiRead, zugelegt hatte, war mir mit diesem nach kurzer Zeit die Lust am Lesen elektronischer Bücher wieder vergangen. Das Gerät war zu groß, der Akku zu schnell leer und oftmals stürzte die Firmware des Gerätes ab und ließ sich nur aufwendig wieder in Gang setzen.

Als dann der Kindle paperwhite angekündigt wurde, war mein Interesse sofort geweckt. Insbesondere die Tatsache, dass es nun gelungen war, ein E-Ink Display mit einer Beleuchtung zu kombinieren, faszinierte mich. Bereits nach kurzer Zeit erfuhr ich durch einen Beitrag in einem Internetforum von dem technisch nahezu identischen kobo glo. In der Tat scheint das Display einschließlich der Beleuchtung von demselben Zulieferer zu stammen. Die technischen Daten diesbezüglich sind identisch. Vor ein paar Tagen bemerkte ich einen größeren Stapel von kobo glo Geräten bei einem örtlichen Elektronik-Markt, was dann den endgültigen Ausschlag gab, mich für dieses Gerät zu entscheiden.

Was unterscheidet den kobo glo vom Kindle paperwhite?

1.: Kobo unterstützt die gängigen eBook-Formate
Während die Kindle-Geräte nur die bei Amazon gekauften eBooks darstellen können, hält sich Kobo an die gängigen Standards. Zwar unterstützt das Gerät von sich aus nur den Kauf und den Download von Büchern aus dem Kobo-eigenen Angebot, jedoch kann ich problemlos auch meine bereits zuvor über libri.de (jetzt eBook.de) gekauften Bücher im ePub-Format auf den kobo glo laden und dort lesen.

2.: Der Speicher ist erweiterbar
Den kobo glo kann man mit einer microSD-Karte um bis zu 32 GB Speicherplatz erweitern. Für eBooks bedeutet das eine schier unendliche Bibliothek! Der Kindle verzichtet auf einen Kartenslot, braucht ihn aber auch weniger, da Amazon die Bücher ja auch in der Amazon-eigenen Cloud speichert.

3.: Konfigurierbarkeit
Der Kobo lässt sich vielfältig konfigurieren. Neben mehreren Schriftarten kann ich die Schriftgröße, den Zeilenabstand und die Ränder stufenlos einstellen. Der Kindle bietet hier nur ein paar festgelegte Einstellungen. Aufgrund des sehr guten, hochauflösenden Displays habe ich die Schrift und den Zeilenabstand relativ klein eingestellt. Dadurch passt mehr auf den Bildschirm und das Seitenbild entspricht eher dem eines richtigen Buches. Ränder sind verschenkter Platz; die habe ich also auf Minimum reduziert.
Weiter lassen sich auch der Satz (linksbündig, Blocksatz oder wie vom Verlag vorgegeben) und der Seiten-Refresh einstellen. Letzteres bezeichnet das komplette Neuzeichnen einer Seite. Konventionelle Reader machen diesen Refresh bei jedem Seitenwechsel, was dazu führt, das der Bildschirm kurzzeitig dunkel wird. Ohne diesen Refresh würde die Schrift nicht vollständig gelöscht und als leichte Schatten sichtbar bleiben. Das Flackern jedoch stört den Leseeindruck, ohne Refresh ist der Seitenwechsel sanfter. Der Kobo führt diesen Refresh erst nach 6 Seiten durch, was ich für einen sinnvollen Kompromiss halte. Wer möchte, kann jedoch andere Werte einstellen.

4.: Ausstattung
Der kobo glo bringt neben einem Web-Browser noch eine Malanwendung und zwei Spiele (Schach und Sudoku) mit. Mehrere Wörterbücher und Lexika sind ebenfalls an Bord. Über die Ausstattung des Kindle paperwhite ist mir nichts bekannt. Jedoch gibt es den Kindle auch mit 3G-Empfang, den Kobo nicht, diesen gibt es nur in der WLAN-Version.

Beiden Geräten gemein dürfte das sehr gute Display sein. Es löst sehr hoch auf. Schrift und Grafiken sehen gestochen scharf aus, auch Graustufen werden sehr schön abgestuft. Der Hintergrund ist zwar nicht so hell weiß wie das Papier eines Buches, aber der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund ist dennoch sehr hoch. So richtig schön wird es mit Beleuchtung. Sie ist wirklich sehr angenehm! Damit kann man bequem im Dunkeln lesen, ohne auf eine Nachttischlampe angewiesen zu sein. Nun ist der Hintergrund tatsächlich "paperwhite", allerdings verliert, je nach Helligkeitseinstellung, auch das Schwarz der Schrift an Sättigung. Vom Kindle wird berichtet, dass die Beleuchtung ungleichmäßig sei. Im unteren Bereich des Displays seien dunkle Flecken zu sehen. Das ist beim Kobo auch der Fall, dürfte also prinzipbedingt sein. Die dunkleren Stellen treten jedoch nur am unteren Rand auf, der Rest ist gleichmäßig ausgeleuchtet. Kobo begegnet diesem Effekt dadurch, dass der kobo glo bei eingeschalteter Beleuchtung die Statusleiste in der unteren Zeile invertiert (weiße Zeichen auf schwarzem Hintergrund). Sehr clever, wie ich finde! Dadurch fällt dieser Effekt zumindest beim Lesen überhaupt nicht mehr auf.
Beim Kindle paperwhite lässt sich die Beleuchtung nur dimmen, nicht ganz ausschalten. Dies ist beim Kobo glo dagegen problemlos über eine Hardwaretaste möglich.

Zur Akku-Laufleistung kann ich noch keine Angaben machen, da ich das Gerät zwischenzeitlich immer mal wieder am Computer angeschlossen hatte, wodurch natürlich der Akku immer wieder aufgeladen wird. Es scheint aber so zu sein, dass die von Kobo angegebenen Laufzeiten durchaus realistisch sein könnten.

Der kobo glo ist sehr leicht und liegt angenehm in der Hand, wozu auch die stumpfe Rückseitenoberfläche beiträgt. Das Display fühlt sich rau an, was daran liegt, dass man auf eine Glasabdeckung verzichtet hat. Dadurch ist der Bildschirm absolut reflex- und spiegelfrei. Das Touch-Display reagiert etwas weniger sensibel, als man es von einem Smartphone-Display gewohnt ist, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Ich mag den kobo glo und kann ihn insgesamt nur empfehlen. Ob man zum vergleichbaren Kindle paperwhite oder eher zum kobo glo tendiert, sollte man davon abhängig machen, wo man überwiegend seine eBooks kauft. Ich würde dem standardkonformen Kobo den Vorzug geben, wer bereits viele eBooks von Amazon hat oder sowieso nur dort bestellt, sollte eher zum Kindle greifen.

Zum Schutze des Gerätes kann ich diese Hülle empfehlen: Die original GeckoCovers Luxus Kobo Glo Hülle für den neuen Kobo Glo E-Reader Ebook Cover Case in der Farbe schwarz / black - im praktischen Buchstyle mit original Gecko Applikation und automatischer wake up und sleep Funktion. (Automatische Ein-und Aus...
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115 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Gerät!, 15. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Bei der Recherche für einen Ebook-Reader kamen für mich foglende Modell in die engere Auswahl:
Kindle Paperwhite
Kobo Glo

Die Entscheidung war dann relativ schnell klar, da ich nicht an den Amazon Shop gebunden sein wollte und auch die Onleihe meiner Bibliothek nutzen wollte. Dies ist mit allen Kindle-Modellen leider nicht möglich. Somit blieb nur noch der Kobo.
Da ich ausschließlich Bücher lese, kann ich auch nur zu den epub Formaten Stellung beziehen. PDFs lese ich an dem Gerät nicht, da es dafür auch nicht ausgelegt ist.

Inhalt des Pakets:
Der Packungsinhalt ist relativ übersichtlich. Geliefert werden das Gerät, ein Verbindungskabel (USB, über das das Gerät auch aufgeladen wird), eine Schnellstartanleitung und Entsorgungshinweise bzw. Garantieansprüche. Eine ausführlichere Anleitung ist eigentlich auch nicht notwendig, da alles selbsterklärend ist.
Das Gerät macht einen robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck, diesbezüglich kann ich nichts kritisieren.

Erstinstallation:
Das Gerät muss, bevor es benutzt werden kann, an den PC angeschlossen werden, alternativ lässt sich das Gerät auch über WLAN konfigurieren. Ich habe es via PC durchgeführt. Zuerst muss auf der Kobo-Homepage ein Programm installiert werden, fand ich zwar nicht so toll, ich habe es aber nach der Einrichtung des Gerätes gleich wieder deinstalliert. Den Rest übernimmt dann der PC/Kobo Glo. Updates und Firmware werden aktualisiert, insgesamt ein Zeitaufwand von ca. 10 Minuten.

Zum Gerät:
Nachdem ein paar Bücher übertragen wurden, ging es an das Ausprobieren. Bei meinem Gerät funktioniert der Touchscreen zuverlässig. Die Bedienung des Gerätes ist sehr einfach. Das Menü ist leicht durchschaubar, vielleicht in mancher Hinsicht nicht ganz optimal gestaltet (bspw. dass man, um in den Internetbrowser zu kommen, über Einstellungen → Extras gehen muss). Das Menü und Einstellungen sind hier eben als Synonym zu betrachten. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran und das Menu hat nun auch nicht so viele Punkte, dass dies sonderlich stört.
Was ich wirklich toll finde, ist die integrierte Beleuchtung. Sie ist sehr gleichmäßig und erleichtert das Lesen immens bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich lese nie bei voller Lichtstärke. Das untere Drittel der Einstellungsmöglichkeit reicht mir völlig aus.
Ich habe den Kobo seit ca. 3 Wochen und lese durchschnittlich1-2 Stunden am Tag, abends natürlich mit eingeschalteter Beleuchtung. Im Lieferzustand und nach Einrichtung lag die Akkukapazität bei 84%, nun zeigt das Gerät immer noch 32% an. Ich musste das Gerät seither nicht aufladen.

Aufbau der Software:

Homeseite:
Sie zeigt die aktuellsten fünf Bücher an, die man gerade liest. Von dort aus kann auf den Kobo Shop zugegriffen werden. Ebenfalls findet man dort die Bibliothek, in der man explizit nach Bücher, Zeitungen &Zeitschriften, Leseproben oder Regale suchen kann. Die Regale sind jeweils vom Besitzer anzulegen, in denen man seine Bücher einsortieren kann, um den Überblick über die Masse der Bücher zu behalten. Ebenfalls kann hier auf das Reading Life zugegriffen werden (hier kann man bspw. Sehen, wie lange man schon beim aktuellen Buch gelesen hat, bzw. wie weit man fortgeschritten ist und wie oft geblättert wurde,...). Mit Sync kann man den Kobo synchronisieren mit dem Kobo-Shop Konto, über den man Bücher erwerben kann (nutze ich allerdings nicht).

Lesen eines Buches:
Hat man ein Buch geöffnet, so lassen sich die Seiten blättern durch Tippen oder Wischen. Tippt man auf das rechte Drittel der Seite, blättert man weiter, umgekehrt auf dem linken Drittel des Bildschirms. Tippt man in die Mitte, hat man die Möglichkeit wieder auf die Homeseite zu gelangen durch Tippen des Haussysmbols. Am unteren Bildschirm blendet sich eine Leite ein, in der man sieht, wie weit man mit dem aktuellen Buch fortgeschritten ist, außerdem kann man hier Schriftgröße, Zeilenabstand, Ränder und Schriftart einstellen. Praktisch ist auch, dass durch Tippen von diesem Symbol ↔ im Buch mehrere Seiten blättern lassen durch Verschieben auf einem Balken. So muss man nicht, wenn ein bestimmtes Kapitel lesen möchte, jede einzelne Seite einzeln durchtippen.
Um in das Menü zu gelangen, muss man an der oberen rechten Ecke des Bildschirms tippen. Hier kann entschieden werden, ob das WLAN aktiviert sein soll, oder nicht. Außerdem sieht man Datum und Akkukapazität. Des weiteren kann man hier über die Suchfunktion nach Bücher auf dem Kobo suchen. Die Einstellungen sind wie folgt gegliedert:
-Konto
-Beleuchtung, Ruhemodus & Energie
-Datum & Uhrzeit
-Sprache
-Leseeinstellungen
-Reading Life
-WLAN- Verbindung
-Geräteinformation (in dieser Option kann das Gerät auch in die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden – ebenfalls gibt es hier Inforamtionen über Hardware- und Softwaredetails)
-Über Kobo Glo (hier wird kurz die E-Ink-Technik erklärt)
-Extras
--Schach
--Notizblock (über Berührung am Bildschirm können Notizen geschrieben oder Bilder gemalt werden – Finger dient als Stift)
--Sodoku
--Webbrowser (ist sehr praktisch, da Bücher auch über Seiten, wie Projekt Gutenberg etc. direkt auf den Kobo geladen werden können. Seiten laden relativ schnell, jedoch ist es bei mir schon vorgekommen, dass dieser abstürzt und dann einfriert und man über Reset das Gerät neu starten muss – aber das Gerät ist nun mal nicht zum surfen ausgelegt! - an Bücher kommt man ohne Probleme ran)

Ausschalten des Gerätes:
Man hat zwei Möglichkeiten: man kann das Gerät in den Ruhezustand versetzten oder herunterfahren. Ich lasse es immer im Ruhezustand, da dieser dann schneller wieder zugriffsbereit ist.

Tipps:
-Adobe Digital Editions 2.0: Wer Bücher über eine Onlinebibliothek ausleihen möchte, benötigt mit ziemlicher Sicherheit von Adobe eine Software, genannt Digital Editions 2.0. Darüber kann der Kobo legitimiert werden und es können DRM-geschützte Bücher gelesen werden, natürlich für den ausgeliehen Zeitraum.
-Calibre: Um Bücher zu verwalten, bietet sich das Freewareprogramm Calibre an. Hier können ebenfalls Bücher konvertiert werden in das epub-Format, natürlich nur solche, die keinen DRM-Schutz besitzen. Das Programm bietet noch reichlich Möglichkeiten, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen werde.
-Sleep-Cover: Sie dienen dazu, dass durch Aufklappen des Deckels des Covers der Kobo „erwacht“, ohne das man hierfür die Schiebetaste am Gerät bedienen muss. Das originale Sleep-Cover von Kobo ist relativ teuer. Diese Wake-up und Sleep-Funktion funktioniert aber so einfach, dass ich mit eine günstige Schutzhülle gekauft habe und anschließend diese so modifiziert habe, dass ich diese Funktion ebenfalls nutzen kann. Man kann dies selbst ausprobieren, indem sie einen Magneten ungefähr am rechten unteren Bildschirm hinhalten. Geht man mit dem Magneten an diese stelle, wird das Gerät in den Ruhemodus versetzt. Entfernt man den Magneten, ist der Kobo sofort einsatzbereit. Man kann sich einfach einen flachen Magneten an eine herkömmliche Hülle befestigen und trotzdem die praktische Sleepfunktion nutzen.
-Strom: Um Strom zu sparen sollte das WLAN, wenn es nicht benötigt wird, ausgeschaltet werden, da die wohl ein ziemlicher Stromfresser sein soll.

Fazit:
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Kobo Glo, vor allem genieße ich die Unabhängigkeit von unterschiedlichen Shops Bücher beziehen zu können und auch über Onleihe Bücher ausleihen zu können, was mit dem Kindle nicht möglich ist. Bücher lassen sich bequem lesen, die Schrift ist super. Ich würde ihn nicht mehr hergeben. Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfänger, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Ich habe nun beide Reader Paperwhite und Kobo in Gebrauch
Die Unterschiede sind gering und Geschmacksache.
Mit Beiden macht man nichts verkehrt.
Beide sind gleich schnell, Schriften lassen sich feiner beim Kobo einstellen.
Der Kobo zeigt Bemerkungen über das Buch auch ohne Onlinezugang.

Warum Punktabzug?

Beide werben mit ca 1000 möglichen speicherbaren Büchern. Beide werden langsamer ab ca 50-100 Büchern
Beide haben ab und an "Hänger". Sie benötigen dann mehrere Minuten um weiter zu arbeiten.
Die Menüführung ist umständlich und nicht logisch aufgebaut.
Die Schriftgröße der Menüführung ist nicht verstellbar.So benötige ich keine Brille um das Buch zu lesen aber um ein Neues zu finden.
Beide haben keine austauschbaren Akkus.
Beide sind PDF untauglich
Kindle zeigt die Inhaltsbeschreibung der Bücher nur im Onlinemodus an.
beide haben Registrierzwang.

Fazit: Beide sind nutzbar, vor allem auch ohne Brille, auch bei schlechtem Licht.
Beide haben noch einige Mißstände zu korrigieren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Reader, 14. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Ich habe meiner Freundin den Ebookreader zum Geburtstag geschenkt und muss sagen ich bin jetzt schon ziemlich neidisch darauf.

Positiv:

- schnelle Ladezeit/ lange Akkudauer
- sehr gutes Display, dass man sogar im Freibad in der Sonne bruzelt und immernoch perfekt lesen kann
- relativ leichte Bedienung und Einrichtung
- schickes Design (immer Geschmackssache)
- die Lichtfunktion fürs Bett
- Preis/Leistungsverhältniss (Gibt günstigere, aber auch schlechtere Qualität)

Negertiv:

- Die zwei Gb interner Speicher sind nach dem Update nur noch ca. 1,6 Gb (Klagen auf hohem Niveau)
- Durch eine Speicherkarte kann man den Speicher auf bis zu 32Gb erweitern, leider hat der Kobo schon ordentlich zu tun wenn er 500Mb verarbeiten soll, vom Gb-Bereich möchte ich erst gar nicht anfangen. Da hängt er sich auf und es geht nichts mehr, ausser einer Systemwiederherstellung. Ich war kurz davor ihn iweder zurück zu schicken. Wenn man damit leben kann, nach und nach bzw. nur ein paar Bücher drauf zu spielen, ist das Gerät wirklich klasse.
- Die Software für den PC/Laptop ist für meinem Geschmack ein wenig überflüssig, ausser zum Kaufen neuer Bücher oder zum aktualisieren (kann man auch direkt am Gerät...WLAN fähig), taugt die Software nicht viel.
- Die Lesestatistik finde ich eigentlich sehr gut, nur leider kann man sie nicht reseten und wenn das Gerät mal spinnt, hat man gleich zwei- drei Bücher durchgelesen, obwohl man gerade erst die erste Seit auf geschlagen hat.

Trotz dem anfänglichen Ärger, kann ich dieses Gerät nur empfehlen und werde mir auch noch eins zulegen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe, 6. Juni 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit Ebook-Readern aufhalte. Da Schwiegermutter aber - wie viele potentielle Käufer - sich erst einmal an diese "neue" Technologie heran tasten möchte, war sinnigerweise die Prämisse "Ebook-Reader statt multifunktionaler Hochglanz-Telefonzelle". Das dadurch Geräte wie der Kindle Fire, den ich weiter unten auch kurz ansprechen werde, durchaus "durch das Raster" fallen, ist gewollt. Es soll hier um Ebook-Reader gehen - also Geräte, die mehr oder weniger "schlicht und einfach" für das Darstellen von Ebooks da sind.

1. Die Grundfrage: Bin ich überhaupt ein Ebook-Reader-Nutzer?
Okay, wenn Sie sich als passionierter Urlaubs-Leser bereits (wie Bekannte von mir) mit der Frage beschäftigt haben, ob es nicht gut wäre, im Reisekoffer ein wenig mehr Platz für abgekochtes Wasser und Konserven zu haben, indem sie die ganzen schweren Bücher einfach daheim lassen, dann ist die Antwort wohl ziemlich klar. Wenn Sie "nur" durch die Dauerbeschallung im Fernsehen und Radio hellhörig geworden sind und "mal gucken" möchten, dann sieht das schon etwas anders aus. Sehen wir der Tatsache ins Auge: Ebook-Reader haben mit wenigen Ausnahmen kaum noch etwas mit einem herkömmlichen Buch aus Papier (beinahe hätte ich "Fleisch und Knochen" geschrieben) zu tun. Wer die Haptik von Büchern liebt und buchstäblich auf Papier "steht", der wird sicherlich etwas vermissen - papierartige Bildschirme hin oder her, es ist eben nicht das selbe. Die Vorteile von Ebooks jedoch liegen abseits dieser "Gefühlsfrage" durchaus auf der Hand: Wer kann schon seine komplette Bibliothek mit sich herum schleppen? Eben: Niemand. Bei einigen Readern sind zudem Notizen möglich, die man mit anderen Geräten quer-synchronisieren - oder auch nur "Lesezeichen", die man z.B. in dem Reader-Programm auf dem PC setzt und auf dem eigentlichen Ebook-Reader dann ebenfalls hat. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, zumal in meinen Augen ein wesentlicher Faktor ist, dass sogar recht sperrige und gleichzeitig empfindliche Großformate oder z.B. Erstausgaben in Form von Hardcovers bisher schon dafür gesorgt haben, dass man manche Bücher eben nicht "mit in den Garten" genommen hat. Das fällt heute weg, weil der Ebook-Reader das alles auf eine Größe, ein Gewicht und eine schützenswerte Komponente reduziert (nämlich seine eigene bzw. auf sich selbst).
Wer sich insgesamt überhaupt nicht sicher ist, der sollte - jetzt mal nur meine Meinung, obwohl manch einer das vielleicht lachhaft findet - im Einzelhandel ausprobieren, ob einem so ein Gerät überhaupt "liegt". Ich kenne Leute (z.B. mich selbst), die haben sich vor Jahren schon bei dem "das ist was Neues"-Hype einen Ebook-Reader zugelegt und dann gemerkt, dass so ein Reader irgendwie mal gar nichts für sie ist. Fazit: Vorher ausprobieren. Es reicht ja schon, wenn man generell mal ausprobiert hat, ob die Technologie generell liegt.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für aktuelle Ebook-Reader, die mich interessieren könnten?
Nun, ein schneller Blick bei Chip oder einem anderen Test-Portal kann da schon helfen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass im Moment etwa ein halbes Dutzend Hersteller noch mit aktuellen Geräten am Markt auftreten. Die Zahl mag schwanken, aber die "Großen" wie Amazon, SOny, Kobo, Longshine/Tolino machen aktuell den Markt ziemlich untereinander aus. Hinzu kommen bei relativ aktuellen Geräten noch PocketBook, Blaupunkt, TrekStor und ein paar Nischenhersteller, die ich zwar nicht generell "auslassen" möchte, die sich aber weder wegen eines Kosten- oder eines funktionalen Vorteils irgendwie profilieren können. Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen für die Beschaffung für "Schwiegermama" ziehen:

2.I - Amazon
Amazon ist im Moment mit dem Paperwhite in der "alten" und der "neuen" (2013er) Version in den Medien omnipräsent, bietet aber auch das Kindle 4 an und hat ja außerdem die diversen Modelle des Kindle Fire (mit oder ohne HD in verschiedenen Versionierungen) zu bieten, das sich aber im Grunde nur den Namen mit den anderen Kindles teilt. Wichtig: Ist es bunt, dann ist es ein Fire, dann ist es KEIN reiner Ebook-Reader. Hier mögen sich die Geister scheiden, aber die Differenzierung ist schon nötig. Das Kindle Fire (in egal welcher Version) ist ein vollwertiges Tablet mit einem Android-Derivat, das nur von Amazon benutzt und betreut wird und hat nur mittelbar noch etwas mit Ebooks zu tun. Beim Fire geht es eher darum, in das Tablet-Segment vorzudringen. Ich bin hier auch nur der Vollständigkeit halber darauf eingegangen. Fakt ist: Kindle Fires laufen hier "außer Konkurrenz".
Aber wie dem auch sei - Amazon hat ja auch vollwertige "reine" Ebook-Reader im Angebot. Dabei ist das "alte" Kindle Paperwhite bereits lange Spitzenreiter in diversen Rankings gewesen, weil es eben ein sehr gutes Touchscreen mit der Pseudo-Papier-Technik von Amazon und einer eingebauten Beleuchtung kombiniert, sehr gut über Amazon befüttert werden kann und allgemein von den Funktionalitäten so gehalten ist, dass sogar Einsteiger mit dem Gerät gut klarkommen. Im Grunde stünde damit schon die erste Empfehlung, wenn da nicht das Problem wäre, dass das "neue" Paperwhite aus 2013 noch besser aufgestellt ist. Es wirkt allgemein "runder" von den Leistungsmerkmalen (Reaktionszeiten und dergleichen), was an neuerer Hardware liegt, bringt aber auch eine Menge Komfort-Features und Vereinfachungen (z.B. einen Flugzeug-Modus), die dem "alten" Paperwhite bisher fehlten. Wichtig zu wissen ist aber: Die meisten Software-Features des "neuen" Paperwhite werden mit den aktuellen Firmware-Updates für den "alten" Paperwhite auch auf diesen Geräten eingespielt. Wer also die ca. 20 Euro Preisunterschied irgendwie nicht bezahlen möchte, der kann hier getrost auch noch auf die "alte" Version zurückgreifen.
Wichtig bei Paperwhite & Co: Sie können "nur" MOBI, AZW (das hauseigene Amazon-Format, das MOBI entspricht) und bedingt auch PDF. Mehr nicht. Vor allem kein EPub. Falls das böhmische Dörfer für Sie sind, so lassen Sie es mich platt sagen: Auf dem Kindle kann man nicht "jedes" Ebook nutzen, sondern nur "manche" und insgesamt eigentlich "fast nur" Ebooks, die Amazon ausgeliefert hat.
Den Kindle 4 will ich Ihnen nicht vorenthalten: Er ist die touch-lose, unbeleuchtete Variante des Kindle und wirkt alles in allem etwas altbacken mit seinen Knöpfen, über die man Menüs steuern muss, die einen gewissermaßen anschreien "los, drück auf den Menüpunkt". Tja, geht nicht, da kein Touch. Man muss sich dort definitiv mit den Knöpfchen durchhangeln. Wer das noch will (und ich wüsste nicht warum), der mag den Kindle 4 in Betracht ziehen. Ich empfehle ihn nicht mehr zu kaufen.
Für Amazon-Kunden wichtig, ja, beinahe magisch sollte übrigens das Wort "Calibre" anmuten. Suchen Sie mal danach bei Google und sie werden eine Software finden, die Ihnen die Verwaltung Ihrer Ebooks erleichtert. Wozu man sowas braucht, fragen Sie? Nun, wenn Sie Ebooks in einem ungeschützten EPub-Format vorliegen haben und rein zufällig diese Ebooks im MOBI-Format (das Amazon beherrscht) benötigen, so erlaubt Ihnen die Software "Calibre" eine Konvertierung in dieses (und andere) Formate. Calibre soll dabei nur ein Beispiel sein und eine Möglichkeit aufzeigen, aus der "Ich kann nur mit Amazon"-Misere heraus zu kommen.
Ebenfalls für Amazon-Kunden wichtig: Amazon wirbt damit, dass man über das "Whispernet" kostenlos weltweit seine Bücher herunterladen kann. Das funktioniert übrigens auch (habe es mal in Mittelamerika getestet), aber ob man das braucht ... tja? Das Whispernet kommt ja nur dann zum tragen, wenn man nicht sowieso z.B. per Hotspot Internet nutzen kann, was deutlich schnellere Downloads ermöglicht. Aber schön, dass es das Feature gibt. Der Sinn ist jedoch für den kaum nomadisierenden mitteleuropäischen Nutzer eher fraglich.
Fraglich - hm. Bei "fraglich" fällt mir bzgl. des Paperwhite noch ein, dass es fraglich ist, ob alle Kunden mit dem Begriff "white" einverstanden wären. Die Werbung ist hier etwas irreführend. Wir reden hier nämlich eher von einem angegrauten Weiß, auch wenn es seit dem ältesten Kindle durchaus heller geworden ist. Es ist dennoch nicht "Weiß", sondern "Dreckweiß". Das sollte man wissen, um die Erwartungen nicht falsch zu hängen.

2.II - Sony:
Sony hat eine echte Tradition von guten bis sehr guten Ebook-Readern, die aber allesamt ein Manko haben, das ich direkt voraus schicken möchte: Sie haben keine Beleuchtung. Sony geht irgendwie davon aus, dass man so etwas nicht braucht. Fakt ist: Das stimmt nur eingeschränkt und man sollte dieses Manko von Anfang an beim Kauf berücksichtigen. Ein Vorteil hingegen bei Sony sind die haptischen Tasten am Gehäuse: Man kann also abseits der beim aktuellen PRS-T3 und dem Vorgänger PRS-T2 vorhandenen Touch-Funktion auch mit den Tasten etwas an dem Gerät ausrichten. Interessant vor allem für Situationen, bei denen man (warum auch immer - von Handschuhen bis Pflastern ist ja alles drin) mit der eigenen Hand nichts auf dem Touchscreen ausrichten kann. Insofern: Definitiv ein Pluspunkt.
Wie bei Sony üblich sind Qualität und Leistungsfähigkeit sowohl des PRS-T3, als auch seines Vorgängers über jeden Zweifel erhaben. Man bewegt sich auf dem Niveau der jeweiligen Konkurrenzprodukts von Amazon (also des Paperwhite in der "neuen" bzw. "alten" Version) und kann dort gut mithalten. Tatsächlich bietet Sony einen der wenigen echten Konkurrenten für den Paperwhite und kommt dabei noch mit einem Benefit um die Ecke, der in meinen Augen Sony noch einmal interessanter macht: Man verzichtet auf ein eigenes, proprietäres Format und nutzt EPub und PDF, wobei PDF meiner Meinung besser unterstützt wird als bei Kindle & Co und auch ansonsten die Sony-Geräte sehr damit glänzen können, es "jedem" recht machen zu wollen im Sinne von "Welche Formate und welche Shops unterstützt das Gerät denn?". Sony unterstützt mit dem PRS-T3 nämlich diverse Shops, so dass man nicht daran gebunden ist, ob z.B. Amazon gerade Buch X oder Y im Verkauf hat.
Das PRS-T3 bietet übrigens gegenüber dem Vorgänger ein fest (!) verbautes Cover an, was einerseits das Gerätegewicht leicht erhöht und dem Kunden gewissermaßen ein Cover "aufzwingt", einen andererseits aber von der gar nicht so unbegründeten Angst befreit, das das Display mal zerkratzt. Nun, "befreit" ist vielleicht nicht das richtige Wort - es hilft, weniger Angst vor Kratzern zu haben.
Interessant: Anders als die Amazon-Geräte bietet zumindest das PRS-T3 einen Speicherkarten-Slot, mit dem man per Micro-SD-Karte den Speicher des Gerätes signifikant erhöhen kann. Typisch Sony eigentlich.

2.III - Tolino bzw. Longshine:
Nicht zuletzt dank der Partnerschaft mit Telekom, Hugeldubel, Bertelsmann & Co ist Tolino im Moment mit seinem "Shine" ebenso medial präsent wie Amazon mit dem Paperwhite. Rückschlüsse auf eine Vergleichbarkeit sind dadurch jedoch nicht gegeben, denn in den Augen des Berufs-IT-lers (also in meinen Augen) wirkt der "Shine" wie der etwas verspätete (um nicht zu sagen "typisch späte") Versuch, dem digitalen "Kindle-Kosmos" von Amazon noch etwas entgegen zu setzen. Meiner Meinung hätte man sich in dieser Sache vielleicht eher mit Sony zusammen tun sollen, aber das sei jetzt mal als rein subjektiver Kommentar in den Raum gestellt. Fakt ist: Der "Shine" kommt medial als "Paperwhite-Killer" daher und entpuppt sich im direkten Vergleich als "Stubentiger".
ABER schlimm ist das nicht. Jedenfalls wäre es das nicht, wenn die Preise der Endgeräte sich nicht gleichen würden wie ein Ei dem anderen. Das mag aber auch daran liegen, dass man zumindest bei Amazon am unteren Ende der möglichen "Preisskala" mit minimaler Marge kalkuliert, weil man das eigentliche Geld ja gar nicht mit dem Endgerät, sondern mit den Kindle-Ebooks machen möchte (inklusive einer "lebenslangen" Kundenbindung an Amazon).
Der Shine jedenfalls liefert Qualität (von der Leistung her jedenfalls) auf dem Niveau des "alten" Paperwhite ab, hat aber auch eine theoretisch überragende Akku-Laufzeit und ist mit EPub und PDF (unter anderem) zu "befeuern", so dass man theoretisch unabhängig von irgendwelchen bestimmten Webshops ist. Das bietet jedoch Sony auch - zu einem leicht höheren Preis, ja, aber auch in einem leicht bis deutlich besser verarbeiteten Gerät. Zudem wird im Vergleich zwischen Tolino und Sony schon irgendwie deutlich, wohin der Hase beim Tolino läuft: Hier sind mehrere große Distributoren von geschriebenem Content auf der Suche nach einem Gerät gewesen, mit dem Sie Ihren Content am bisherigen Big-Player "Amazon" vorbei in den Markt bringen können. Daß auch Thalia mit seiner "Multi-Channel-Strategie" (buch.de) dabei ist, sagt schon sehr viel über den Zweck dieses Endgerätes aus. Mit anderen Worten und um den Sachverhalt zu vereinfachen: Der Shine ist das Gegenstück zum Paperwhite. Man muss ihn daher sinngemäß trennen von einem Gerät wie dem PRS-T3 von Sony, der im Grunde erst einmal dafür da ist, um dem Kunden ein möglichst breites Spektrum an Ebook-Formaten verfügbar zu machen. Beim Tolino und beim Paperwhite stehen (meine Meinung) Vermarktung von Ebooks in Vordergrund und nicht die Funktionalität als Ebook-Reader. Das ist ein feiner, aber sehr signifikanter Unterschied.
Geistige oder tatsächliche Vorgänger des Tolino Shine, die Ihnen vielleicht auch unterkommen könnten, sind der inzwischen nicht mehr zeitgemäße OYO (von Thalia in 2010 als Konkurrent zum Kindle noch vor dessen Veröffentlichung vorgestellt) und der Odyssey HD (von Bookeen als Konkurrent zum "alten" Paperwhite gebaut).
Seit April 2014 gibt es zudem den Tolino Vision, der auf mich etwas irritierend wirkt, weil er die überlegene Akkulaufzeit des Shine gegen gute 10 Gramm weniger Gewicht eintauscht. Vielleicht ist mir hier aber auch ein wesentlicher Vorteil entgangen. Für Hinweise bin ich hier dankbar.
Sowohl Vision, als auch Shine sind über Micro-SD erweiterbar. Wichtig hier: bei 32 GB ist Schluss (gilt so aber auch für Sony-Geräte - hier greift einfach eine Limitierung von Android, das bei diesen Geräten durchweg als Betriebssystem eingesetzt wird).
Anzumerken bleibt, dass der Funktionsumfang der Tolinos ursprünglich mal sehr eingeschränkt war und sich mit fortlaufenden Updates immer mehr an den Leistungsumfang von z.B. Amazon Kindle angenähert hat. Wichtig hier: Es zeigten sich im Rahmen des "Ausrollens" des Tolino Shine mehrfach Bugs, die inzwischen größtenteils beseitigt wurden. So war das Lesen mancher Bücher z.B. nur dann möglich, wenn man mit dem Internet verbunden war. Internet-Zwang ist aber in meinen Augen ein No-Go. Gut, dass hier (weitgehend) nachbessert wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die diversen Buchhändler miteinander in Konkurrenz stehen und man durchaus mit mehreren Accounts hantieren muss, wenn man Buch X eben nicht bei Thalia bekommt, aber dafür bei Hugeldubel. Gilt aber bei den Sony-Geräten ebenfalls.

2.IV - Kobo:
Kobo hieß früher mal "Shortcovers" und produziert eigene Ebook-Reader auf Basis von Android, die vor allem dadurch glänzen können, dass sie viele Formate können, unter anderem üblich auch MOBI, weshalb hier durchaus die Brücke zum Kindle geschlagen werden kann.
So gesehen bewegt sich Kobo insgesamt durchaus auf Augenhöhe mit Sony und den Tolinos. Kobo selbst beschränkt sich dabei nicht nur auf den Reader-Verkauf, sondern vermarktet auch selber; wenn auch nicht so aufdringlich wie andere Anbieter. Die diversen Geräte am Markt heißen Kobo glo, Touch, Aura und Aura HD, sind durchgehend technisch im "Mittelfeld" anzusiedeln und finden sich dort auch preislich wieder, so dass man hier nicht viel falsch (sinngemäß aber auch nicht viel richtig) machen kann.
Kurz zusammengefaßt kann man sagen: Finger weg vom Aura - das Gerät hat eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Der Aura HD ist ziemlich groß (6,8 Zoll) und damit für manche zu unhandlich - geht insgesamt sowieso eher in die Richtung "schlechtes Tablet" als "guter Ebook-Reader", ist aber durchaus interessant für jemanden, der eine Alternative zum PRS-T3 oder dem Shine sucht. Der "Touch" wiederum lässt die Beleuchtung flöten und bleibt mit allen Merkmalen deutlich hinter dem (alten) Paperwhite zurück, könnte aber als Alternative zum Kindle 4 in Frage kommen. Insgesamt ein nettes Unter-bis-Mittelklasse-Gerät. Mehr aber nicht. Tja - und der glo? Nun, der glo hat ein sehr gutes Display, gute Leistungsdaten, eine sehr augenschonende Beleuchtung und ist auch per Micro-SD-Karte erweiterbar. Insgesamt ein nettes Paket, das man bei diesem Gerät geschnürt hat. Insgesamt kommt es durchaus als Konkurrent zum Paperwhite und zum PRS-T3 in Frage zumal die Bedienung sehr intuitiv ist.

2.V - die Anderen:
Unter all den anderen Geräteherstellern wie PocketBook, TrekStor und sogar Blaupunkt gibt es, wie schon angedeutet, wenige, die "nach oben" aus der Masse heraus stechen. In der Regel kann man hier sagen: Finger weg! Interessant ist für manche Kunden vielleicht noch der PocketBook Touch Lux, der dank Klinken-Stecker auch Hörbücher und Musik abspielen kann, aber ansonsten auch eher enttäuscht als begeistert. Gerade bei den Displays bleiben viele Geräte einfach deutlich hinter den Erwartungen zurück - bei Preisen, die sich mit denen der "großen" Anbieter durchaus decken. Man bekommt also de facto weniger für das gleiche Geld. Wer sich trotzdem umgucken möchte, der suche mal neben dem PocketBook Touch Lux nach dem TrekStor Pyrus und dem Blaupunkt Livro - um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen zu denen es relativ viele Tests im Internet gibt. All diesen Geräten gemein (aber beileibe kein Standard) ist, dass sie EPub und PDF können, der Livro auch noch MOBI.

2.VI - Apple:
Ja, was ist mit Apple? Nun, Apple vermarktet ja selber Bücher über iTunes. Leider (oder zum Glück) hat man jedoch nie einen passenden Reader in den Markt geworfen, sondern sich darauf beschränkt, diese Bücher auf den sonstigen Endgeräten von Apple darzustellen - z.B. auf den diversen iPads. Amazon wiederum nutzt eine eigene Kindle-App, um in der Gegenrichtung die Apple-Nutzer mit Büchern bespaßen zu können. Ob das klappt - nun, das sei dahin gestellt. Fakt ist: Es gibt keinen Ebook-Reader von Apple.

3. Meine Wahl - oder: Was hat er denn nun für die Schwiegermutter gekauft?
Nun, ich hatte drei, vier Favoriten, die ich gegeneinander abwiegen musste. Sehr gut präsentierte sich der aktuelle Branchen-Primus und regelmäßige Testsieger - der aktuelle Paperwhite (2013). Direkt dahinter teilen sich gleich drei Geräte den zweiten Platz: Der Kobo glo, der Tolino Shine und der Sony PRS-T3. Alle anderen Geräte - zum Beispiel der PRS-T2 - fielen aus meiner Beurteilung schon deshalb heraus, weil sie in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß waren und zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie einer "alten" Generation angehören, gefühlt zu teuer waren.
Hat der Paperwhite denn nun gewonnen? Nein bzw. jein. Vorab: Es ist der Paperwhite geworden. Aber ich habe mich schwer damit getan. Ich bin nämlich (obwohl selber Kindle-Buch-Autor) kein großer Freund von Amazons Vermarktungs- und Formate-Politik. Mir wäre hier EPub oder wegen meiner ein auf EPub basierendes "eigenes" Format von Amazon lieber gewesen als MOBI bzw. AZW. FÜr meine Schwiegermutter ist das Gerät aber genau das Richtige: Die Tatsache, dass man eh nur bei Amazon kaufen kann - mit einem eingebauten Buchladen, der einem nicht viele Möglichkeiten bietet, etwas "falsch" machen zu können (diese Angst schwingt ja bei vielen Nutzern mit), und einem Whispernet für das man eben kein WLAN einrichten können muss ... das sind Features, die mich zum Paperwhite tendieren ließen. Ich mag außerdem die Aufmachung des Gerätes und das bei der neueren Version irgendwie "wärmere" Licht der Beleuchtung. Alles rein subjektiv - aber über den objektiven Teil sind wir ja schon hinweg (der fand in 2. statt).
Eine andere Frage ist für sie definitiv interessanter:

4. Alternativen - oder: Was wäre es denn sonst geworden?
Wie gesagt liegen dicht an dicht auf Platz 2 die drei Geräte Sony PRS-T3, Tolino Shine und Kobo glo. Ich kann für Nicht-Amazon-Nutzer alle drei eingeschränkt empfehlen. Viel falsch machen kann man mit keinem der Geräte. Der Sony bietet meiner Meinung die bei weitem beste Haptik und unterstützt viele Formate, ist allgemein sehr wertig und hat ein eingebautes Cover. Das macht ihn für manche Kunden aber schon zu einem No-Go. Außerdem fehlt die Beleuchtung, die man aber optional dazu erwerben kann.
Der glo von Kobo hat ein wirklich sehr gutes Display, eine nette Beleuchtung (wenn Ihnen andere Geräte "in den Augen beißen", dann probieren Sie mal den Kobo glo aus) und eigentlich nur das Manko, dass Kobo eben eine nordamerikanische Firma mit inzwischen japanischen Besitzern ist und daher vielleicht der angeschlossene Ebook-Shop nicht unbedingt alles liefert, was man gerade so haben möchte. Hier muss man dann selber aktiv werden und sich anderweitig Ebooks beschaffen und auf den Reader packen. Soweit aber kein Problem - wenn man denn darauf Lust hat (Schwiegermutter wäre das sicher zu doof).
Der Tolino Shine wiederum macht es anders herum: Er ist von der Darstellung und anderen Leistungsparametern leicht unterhalb des Paperwhite und des PRS-T3 und etwas über dem Niveau des Kobo glo (also quasi in der Mitte dazwischen) angesiedelt und bietet sich von daher schon als Alternative zum glo an, sticht aber vor allem durch die diversen Shops hervor, die man zum Kauf von Ebooks nutzen kann. Damit bietet der Shine das, was dem glo fehlt - und in gewissem Maße auch dem PRS-T3, das einen auch nicht mit Möglichkeiten zum Buchkauf überhäuft. Ob das ein großer Vorteil ist - nun, wer weiß?
Preislich tun sich die drei Geräte übrigens nichts. Sie liegen alle im 100€-Bereich (mal mehr, mal weniger) und sind damit geringfügig günstiger als der Paperwhite mit seinen aktuell knapp 120€, der allerdings immer mal wieder zu wirren Aktionspreisen mit Sondergutscheinen und allem Pi-Pa-Po für weit unter 100€ über den virtuellen Ladentisch geht.
Fazit ist: Ich bin immer noch zwischen den drei Geräten hin und her gerissen. Der Kobo glo fällt irgendwie nach unten heraus (stammt ja auch schon aus 2012), krallt sich dann aber "am Brunnenrand" fest, weil er eine nette Beleuchtung und ein ebenso nettes Display hat. Hm. Subjektiv würde ich die Geräte (und den Paperwhite) in diese grobe Reihenfolge bringen:

Paperwhite > Tolino Shine > Sony PRS-T3 > Kobo glo

Die Abstände sind nicht sehr groß - hier entscheiden in der Tat Einzelmerkmale wie die fehlende oder vorhandene Beleuchtung und dergleichen. Sie sollten hier ganz genau abwägen. Aber das Feld ist wenigstens etwas eingegrenzt.

5. Entscheidungshilfe - oder: Was soll ich denn nun kaufen?
Ich würde mich an Ihrer Stelle im Moment (April 2014) zwischen den vier oben genannten Geräten entscheiden. Also zwischen dem Paperwhite, dem Shine, dem PRS-T3 und dem glo. Alle anderen Geräte der selben Hersteller können Sie unter "günstige Alternative" einordnen und beschaffen, falls Ihnen die eigentlichen Geräte zu teuer sind. Machen Sie sich hier klar, dass Sie hier Geräte der vorherigen Generation kaufen. Das ist aber - wichtig! - bei Ebook-Reader eigentlich auch nicht das MEGA Problem. Zwickt es also beim Geld, dann greifen Sie hier ruhig zu.

Die Geräte aus dem "aktuellen" Segment im Einzelnen:

5.I - Paperwhite (2013):
Definitiv zu empfehlen. Sie kaufen aber ein Produkt, das Sie auf Amazon festlegt. Das sollten Sie vorab bedenken.

5.II - Tolino Shine:
Nette Paperwhite-Alternative. Ähnlicher Ansatz wie bei den Kindles, aber von diversen, konkurrierenden Distributoren bedient. Sie sollten vorab abklären, ob Ihnen das Angebot reicht. Großer Vorteil: Sie können sich in fast jedem größeren Buchladen-Ketten das Gerät mal ansehen.

5.III - Sony PRS-T3:
Wird auch häufig in Buchladen-Ketten vorhanden sein. Nette Alternative zum Paperwhite und zum Shine, allerdings ohne Beleuchtung (die kostet extra) und mit fest verbautem Cover. Technisch top vom Rest her okay. Liegt damit leicht hinter dem Shine. Wer allerdings den ganzen Tolino-Allianz-Krempel nicht haben will, der kann sich hier wiederfinden.

5.IV - Kobo glo:
Der glo ist eine gute Alternative für Kunden, die von den "großen Drei" nichts hören wollen und sich dennoch gute Qualität wünschen. Insgesamt schon etwas älter, aber vom Display und der Beleuchtung her definitiv einen Versuch wert.

Meine Empfehlungen aus dem "Kleines Geld"-Segment:

5.V - Paperwhite (vor 2013) und Sony PRS-T2:
Sollten die Geräte mal günstiger zu bekommen sein, sind sie gute Alternative zu den aktuell "neuen" Gegenparts Paperwhite (2013) und PRS-T3. Gleichfalls ist es aber wichtig, darauf zu achten, dass man nicht versehentlich "alt" zum Preis von "neu" kauft.

5.VI - Wie? Keine anderen mehr?
Nein, ehrlich gesagt finde ich in dem Qualitätssegment unterhalb des Kobo glo im Moment kaum Geräte, die Ihr Geld wert sind. Wer Kobo Aura HD und dergleichen für weniger als die teilweise noch aufgerufenen 130/140 Euro bekommen kann, der freue sich und erkenne darin vieleicht tatsächlich ein Schnäppchen. Da der Branchen-Primus bei maximal (!) 120 Euro liegt, sind alle Geräte, die darüber liegen deutlich zu teuer. Im absoluten Low-Budget-Bereich unterhalb von 70/80 Euro finden sich heute kaum Geräte der aktuellen Generation, so dass wir schnell im "Finger Weg"-Segment liegen.

Das "Finger-Weg"-Segment:

5.VII - Die "Bloß nicht kaufen"-Fraktion:
Klingt unfair, ist es aber nicht. Geräte wie sie aktuell noch von TrekStor, Blaupunkt, Kobo (ältere Geräte) und dergleichen angeboten werden - der Kindle 4 zählt hier für mich ausdrücklich auch in diese Fraktion - kosten für das, was sie leisten definitiv zu viel und sind für mich ein absolutes No-Go. Für ein paar Euro mehr ein aktuelles Gerät aus der oben angegebenen Liste zu kaufen macht hier viel mehr Sinn.

6. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich umsehen. Z.B. gab es vor kurzem bei Shell eine Aktion, bei der Paperwhites (allerdings wohl die "alte" Version - man mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege) für ein paar Shell-Punkte und ein Taschengeld rausgehauen wurden. Man darf gespannt sein, welche Werbemaßnahme als nächstes kommt.
Apropos Werbemaßnahme: Es gibt immer mal wieder Ansätze, dass Ebook-Reader "für umme" unter das Volk gebracht werden, indem man den Screensaver oder Bildschirm-Hintergründe oder dergleichen als Werbefläche mißbraucht. Wer auf seinem Auto routinemäßig mit dem Werbebanner des Telefonseelsorgers seiner Wahl in der Gegend herum fährt, der mag so etwas gut finden. Meine Schwiegermutter nicht. Davon abgesehen, dass man selten weiß, was außer solchen offensichtlichen Anpassungen noch so alles mit den betroffenen Geräten gemacht wurde.

Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen hilfreich ist, so freue ich mich über eine entsprechende "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik in Form eines Kommentars und nehme diese gerne als Diskussionsgrundlage auf. Vielen Dank :-)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiptop....., 4. Dezember 2013
Von 
Zippo (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Nach langer Zeit und ausführlichem Produktstudium verschiedenster Geräte habe ich mir jetzt den glo gegönnt. Wichtig war für mich das offene System, damit man u.a. auch bei Online-Büchereien ausleihen kann. Die Beleuchtung ist ein absolutes Muss, ich habe diese meist auch tagsüber an, das ist allerdings persönliche Vorliebe, nötig wäre es nicht.
Anfänglich war ich wegen der Displaygrösse von 6" etwas skeptisch, die 7" Geräte haben da doch eher die Ausmaße eines normalen A6 Taschenbuchs. Doch aufgrund Größe und des geringen Gewichts im Vergleich zu den größeren Brüdern ist der Reader selbst mit seiner Hülle absolut "Hosentaschen-tauglich". Ich habe ihn schon genauso dabei wie mein Handy.
Letztes Wochenende konnte ich im Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt direkt mit dem Aura und Aura HD vergleichen. Der Aura HD ist für meine Begriffe zu gross, eher was für Studenten, die ihre Studienbücher konsumieren möchten, der Aura hat wie ein Tablet eine grosse Scheibe ohne Rand. Ich persönlich finde den Rand beim glo gut, da kann man wenigstens angrabbeln.

Positiv:
- klein, geringes Gewicht
- laaaaaaaange Akkulaufzeit, selbst mit Beleuchtung (ich nutze immer 38%)
- Beleuchtung sehr gleichmässig, keine Schatten und kann bei Bedarf abgeschaltet werden
- gestochen scharfes Schriftbild, ich brauche keine Lesebrille mehr!
- offenes System, ich nutze zur Verwaltung Adobe Digital Edition 2.0
- WLAN-fähig
- intuitives, ausreichend schnelles Betriebssystem
- interner Speicher von 2GB reicht für mich voll und ganz aus, ist aber mit micro-sd erweiterbar

Negativ:
- nicht geeignet für pdfs, Bedienung nervt voll ab, da ist der Aura perfekt geeignet
- konnte bisher kein pdf zufriedensstellend in ebook wandeln
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo is frei und International.Jeder Buchladen. Kindle ist Amazon gebunden! Aus schluss., 18. August 2013
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Amazon macht hier einen ganz fiesen Trick, um seinen eigenen Kindle Paperwhite besser darzustellen als den Kobo Glo, nämlich sie verteilen die Kundenrezensionen tatsächlich auf drei identische Geräte:

KOBO Glo eBook Reader

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook-Reader/dp/B009A9SWOS/ref=pd_rhf_cr_s_cp_2_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SX42/ref=pd_rhf_cr_s_cp_1_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SV6M/ref=cm_cr-mr-title

Ich würde dies als unlauteren Wettbewerb bezeichnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scharf, hell, große Schrift, kleine Mängel, 24. September 2014
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Nach langem Vergleichen im Elektrofachgeschäft habe ich mich für den Kobo Glo entschieden. Ein Kindle wollte ich von vorneherein nicht und da blieb dann die Auswahl zwischen einem Kobo und einem Tolino. Im Direktvergleich ist das Licht beim Kobo Glo vieeeeel heller einstellbar als beim Tolino Shine und Tolino Shine. Und da mir gerade das Lesen bei hellem Tageslicht und beim dämmrigen Schummerlicht enorm wichtig ist, fiel die Wahl schnell auf den Kobo.

Pluspunkte:
+ Super hell einstellbar
+ deutliche Schrift
+ kein Ghosting
+ durchgängig beleuchtet, keine Streifen oder helle Partien
+ blendet nicht
+ haptisch sehr angenehm durch die gummiartige Rückseite. So kann der Reader einem nicht aus der Hand rutschen, auch nicht einhändig.
+ Schriftgröße ist sehr groß einstellbar
+ Ebooks aus anderen Stores als dem integrierten KoboShop zu kaufen, klappt problemlos und die Übertragung läuft über das Wlan super schnell.
+ Umblätter funktioniert für mich gut. Manchmal reagiert der Reader nicht perfekt (gerade wenn ich ihn vom ausgeschalteten Zustand neu hochfahre), aber generell ist die Oberfläche sehr sensitiv. Mir ist aufgefallen, dass es besser funktioniert, wenn man leicht mit der Fingerkuppe tippt. Festes Tippen oder von links-nach-rechts Wischen funktioniert nicht immer.

Minuspunkte:
- man kann über den Reader nur mit Visacard bezahlen! Paypal geht nur über den Internet-Shop über den Pc. So entfällt leider die tolle Möglichkeit mobil Bücher zu kaufen.
- kein Passwortschutz möglich (aber wenn man nur über den Internet-Shop kauft und keine Zahlmethode hinterlegt hat, ist das auch egal, da kein Dieb auf das eigene Konto zugreifen kann ohne das Emailpasswort des Accounts zu wissen)
- die griffige Rückseite vermatscht sehr schnell, weil die Finger doch mal fettig sind oder man gerade Handcreme benutzt hat.
- Ich persönlich finde die Lösung mit dem Touchpad zum Seiten-Umblättern nicht so gelungen. Ich lese häufig beim Essen und wenn ich den Reader mit einer Hand halte, brauche ich die andere um umzublättern. Dafür muss ich dauernd die Gabel aus der Hand legen. Da hätte ich Knöpfe auf beiden Seiten besser gefunden...

Von diesen kleinen Mängeln abgesehen, die mich kaum stören, empfinde ich den Kobo als eReader perfekt und die Vorteile überwiegen für mein Empfinden deutlich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr empfindlich - nicht empfehlenswert, 16. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Lesen auf dem Gerät hat gut funktioniert, auch das Programm ist in Ordnung, allerdings ist es direkt in den ersten Wochen ein paar Mal abgestürzt - ohne erkennbaren Grund. Dann hat es sich allerdings komplett abgemeldet - der Kundendienst sagt, aufgrund von äußeren Einwirkungen. Dazu muss man wissen, dass ich das Gerät immer in einer Schutzhülle hatte - vielleicht ist es dennoch beim Reisen gedrückt worden. Viel kann es allerdings nicht gewesen sein, da ich es immer im Handgepäck hatte. Das Ergebnis: der Kundendienst (den ich in seiner ganzen Abwicklung sehr befremdlich fand) kann nichts für mich tun. Bei äußeren Einwirkungen gibt es keine Garantie. Und auch sonst ist das Gerät nicht reparierbar - kann also in die Tonne. Mich machen diese Geräte, die für den Müll entwickelt werden, nur noch wütend.
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