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244 von 251 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich der optimale eBook Reader
Nachdem ich mir vor einiger Zeit meinen ersten eBook-Reader, einen Acer LumiRead, zugelegt hatte, war mir mit diesem nach kurzer Zeit die Lust am Lesen elektronischer Bücher wieder vergangen. Das Gerät war zu groß, der Akku zu schnell leer und oftmals stürzte die Firmware des Gerätes ab und ließ sich nur aufwendig wieder in Gang...
Vor 17 Monaten von Strg-Alt-Entf veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das war nix
Da habe ich wohl ein Montagsgerät erwischt. Das Teil ist mehrere Male abgestürzt und Bücher aus der Leihbücherei wurden nicht angezeigt.
Das Startmenue ist unübersichtlich und alles ist sehr stark auf den Kobo-Shop fixiert. Wir haben es gegen eins von Tolino getauscht, da klappt alles reibungslos.
Vor 3 Monaten von ruedirecords veröffentlicht


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244 von 251 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich der optimale eBook Reader, 17. November 2012
Von 
Strg-Alt-Entf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Nachdem ich mir vor einiger Zeit meinen ersten eBook-Reader, einen Acer LumiRead, zugelegt hatte, war mir mit diesem nach kurzer Zeit die Lust am Lesen elektronischer Bücher wieder vergangen. Das Gerät war zu groß, der Akku zu schnell leer und oftmals stürzte die Firmware des Gerätes ab und ließ sich nur aufwendig wieder in Gang setzen.

Als dann der Kindle paperwhite angekündigt wurde, war mein Interesse sofort geweckt. Insbesondere die Tatsache, dass es nun gelungen war, ein E-Ink Display mit einer Beleuchtung zu kombinieren, faszinierte mich. Bereits nach kurzer Zeit erfuhr ich durch einen Beitrag in einem Internetforum von dem technisch nahezu identischen kobo glo. In der Tat scheint das Display einschließlich der Beleuchtung von demselben Zulieferer zu stammen. Die technischen Daten diesbezüglich sind identisch. Vor ein paar Tagen bemerkte ich einen größeren Stapel von kobo glo Geräten bei einem örtlichen Elektronik-Markt, was dann den endgültigen Ausschlag gab, mich für dieses Gerät zu entscheiden.

Was unterscheidet den kobo glo vom Kindle paperwhite?

1.: Kobo unterstützt die gängigen eBook-Formate
Während die Kindle-Geräte nur die bei Amazon gekauften eBooks darstellen können, hält sich Kobo an die gängigen Standards. Zwar unterstützt das Gerät von sich aus nur den Kauf und den Download von Büchern aus dem Kobo-eigenen Angebot, jedoch kann ich problemlos auch meine bereits zuvor über libri.de (jetzt eBook.de) gekauften Bücher im ePub-Format auf den kobo glo laden und dort lesen.

2.: Der Speicher ist erweiterbar
Den kobo glo kann man mit einer microSD-Karte um bis zu 32 GB Speicherplatz erweitern. Für eBooks bedeutet das eine schier unendliche Bibliothek! Der Kindle verzichtet auf einen Kartenslot, braucht ihn aber auch weniger, da Amazon die Bücher ja auch in der Amazon-eigenen Cloud speichert.

3.: Konfigurierbarkeit
Der Kobo lässt sich vielfältig konfigurieren. Neben mehreren Schriftarten kann ich die Schriftgröße, den Zeilenabstand und die Ränder stufenlos einstellen. Der Kindle bietet hier nur ein paar festgelegte Einstellungen. Aufgrund des sehr guten, hochauflösenden Displays habe ich die Schrift und den Zeilenabstand relativ klein eingestellt. Dadurch passt mehr auf den Bildschirm und das Seitenbild entspricht eher dem eines richtigen Buches. Ränder sind verschenkter Platz; die habe ich also auf Minimum reduziert.
Weiter lassen sich auch der Satz (linksbündig, Blocksatz oder wie vom Verlag vorgegeben) und der Seiten-Refresh einstellen. Letzteres bezeichnet das komplette Neuzeichnen einer Seite. Konventionelle Reader machen diesen Refresh bei jedem Seitenwechsel, was dazu führt, das der Bildschirm kurzzeitig dunkel wird. Ohne diesen Refresh würde die Schrift nicht vollständig gelöscht und als leichte Schatten sichtbar bleiben. Das Flackern jedoch stört den Leseeindruck, ohne Refresh ist der Seitenwechsel sanfter. Der Kobo führt diesen Refresh erst nach 6 Seiten durch, was ich für einen sinnvollen Kompromiss halte. Wer möchte, kann jedoch andere Werte einstellen.

4.: Ausstattung
Der kobo glo bringt neben einem Web-Browser noch eine Malanwendung und zwei Spiele (Schach und Sudoku) mit. Mehrere Wörterbücher und Lexika sind ebenfalls an Bord. Über die Ausstattung des Kindle paperwhite ist mir nichts bekannt. Jedoch gibt es den Kindle auch mit 3G-Empfang, den Kobo nicht, diesen gibt es nur in der WLAN-Version.

Beiden Geräten gemein dürfte das sehr gute Display sein. Es löst sehr hoch auf. Schrift und Grafiken sehen gestochen scharf aus, auch Graustufen werden sehr schön abgestuft. Der Hintergrund ist zwar nicht so hell weiß wie das Papier eines Buches, aber der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund ist dennoch sehr hoch. So richtig schön wird es mit Beleuchtung. Sie ist wirklich sehr angenehm! Damit kann man bequem im Dunkeln lesen, ohne auf eine Nachttischlampe angewiesen zu sein. Nun ist der Hintergrund tatsächlich "paperwhite", allerdings verliert, je nach Helligkeitseinstellung, auch das Schwarz der Schrift an Sättigung. Vom Kindle wird berichtet, dass die Beleuchtung ungleichmäßig sei. Im unteren Bereich des Displays seien dunkle Flecken zu sehen. Das ist beim Kobo auch der Fall, dürfte also prinzipbedingt sein. Die dunkleren Stellen treten jedoch nur am unteren Rand auf, der Rest ist gleichmäßig ausgeleuchtet. Kobo begegnet diesem Effekt dadurch, dass der kobo glo bei eingeschalteter Beleuchtung die Statusleiste in der unteren Zeile invertiert (weiße Zeichen auf schwarzem Hintergrund). Sehr clever, wie ich finde! Dadurch fällt dieser Effekt zumindest beim Lesen überhaupt nicht mehr auf.
Beim Kindle paperwhite lässt sich die Beleuchtung nur dimmen, nicht ganz ausschalten. Dies ist beim Kobo glo dagegen problemlos über eine Hardwaretaste möglich.

Zur Akku-Laufleistung kann ich noch keine Angaben machen, da ich das Gerät zwischenzeitlich immer mal wieder am Computer angeschlossen hatte, wodurch natürlich der Akku immer wieder aufgeladen wird. Es scheint aber so zu sein, dass die von Kobo angegebenen Laufzeiten durchaus realistisch sein könnten.

Der kobo glo ist sehr leicht und liegt angenehm in der Hand, wozu auch die stumpfe Rückseitenoberfläche beiträgt. Das Display fühlt sich rau an, was daran liegt, dass man auf eine Glasabdeckung verzichtet hat. Dadurch ist der Bildschirm absolut reflex- und spiegelfrei. Das Touch-Display reagiert etwas weniger sensibel, als man es von einem Smartphone-Display gewohnt ist, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Ich mag den kobo glo und kann ihn insgesamt nur empfehlen. Ob man zum vergleichbaren Kindle paperwhite oder eher zum kobo glo tendiert, sollte man davon abhängig machen, wo man überwiegend seine eBooks kauft. Ich würde dem standardkonformen Kobo den Vorzug geben, wer bereits viele eBooks von Amazon hat oder sowieso nur dort bestellt, sollte eher zum Kindle greifen.

Zum Schutze des Gerätes kann ich diese Hülle empfehlen: Die original GeckoCovers Luxus Kobo Glo Hülle für den neuen Kobo Glo E-Reader Ebook Cover Case in der Farbe schwarz / black - im praktischen Buchstyle mit original Gecko Applikation und automatischer wake up und sleep Funktion. (Automatische Ein-und Aus...
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168 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Privat Test: Kindle Paperwhite vs. Kobo Glo, 1. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Die seltene Möglichkeit hatte ich in den letzten Tagen, zwei hervorragende E-Reader ausführlich zu testen und zwar den Amazon Kindle Paperwhite und den Kobo Glo. Ich verlinke jetzt keine Testergenbnisse anderer, dazu benutze einfach die Google-Suche, ich glaube sogar, die unterschiedlichen Tests sind alle samt geldgesteuert. Aber eines vorweg: Beide Geräte sind definitiv ebenbürtig, es ist ein Unentschieden.

Display:

Hier ist das Display des Kindles eindeutig besser. Es ist "glasartiger", die Fingerbewegungen reagieren sensibler und was in einigen Tests mit dem Mikroskop belegt worden ist, der Kontrast, die Schärfe der Buchstaben ist besser. Auch lassen sich hässliche fettige Fingerabdrücke ganz leicht abwischen, was beim Kobo nicht so einfach gelingt. Dennoch: was unter dem Mikroskop bewiesen wird, sieht mein Auge genausowenig wie deines. Als Otto-Normalverbraucher siehst du keinen Unterschied - übrigens, wenn du mit einem Mikroskop normale Schrift auf Papier vergrößerst, zerfasern die Buchstaben um einiges mehr.

Beleuchtung:

Beide bieten natürlich eine ausreichende Beleuchtung, am unteren Rand sind bei hell eingestelltem Licht die Lichtquellen der LEDs leicht erkennbar und werfen minimal ihre Lichthöfe. Sie werden in normaler Beleuchtung auf beiden Geräten beim Lesen nicht wahrgenommen.

Externer SD-Karten-Einschub:

Der Kindle hat es nicht, der Kobo hat es. Jetzt muss die Frage erlaubt sein, welchen Vorteil eine externe Karte denn überhaupt hat. Ohne Karte kann man auf beiden Readern Hunderte Bücher laden, mit Karte kannst du dir so um die 30.000 Bücher auf den E-Reader laden. Wozu denn? Noch dazu kommt, dass man vom Reader aus die SD-Karte überhaupt nicht verwalten kann (!), so dass man immer einen Rechner mit einer entsprechenden Software wie z.B. "Calibre" dazu benötigt.

Bei einem Tablet oder MP3-Player sind 32 GB zusätzlicher Speicher Gold wert, bei einem E-Reader sind sie am Ende nur ein Werbe-Gag. Kein Werbe-Gag? Dann hier noch eine Kleinigkeit an diejenigen, die die externe 32 GB SD-Karte so sehr loben: Angenommen dieser Speicherplatz würde benutzt werden (er reicht für ca. 30.000 E-Books) um zu lesen, und weiter angenommen, man liest ein Buch in 2 Tagen (nur theoretisch, diese Nicht-Leser denken tatsächlich so etwas), dann benötigt man 164 Jahre, um alles zu lesen. Das zum Thema Sinn und Unsinn der SD-Karte.

Einstellmöglichkeiten:

Im Prinzip sind die Leseeinstellungen identisch. Beim Kindle werden sie in Stufen dargestellt und beim Kobo werden diese Einstellmöglichkeiten mittels eines Schiebereglers stufenlos dargestellt. Der Fehler in vielen Tests ist der, dass manche Tester den Schieberegler schnell hin- und hergeschoben haben und dann urteilten, dies sei variabler und deshalb auch besser als bei der Stufeneinstellung. Das ist aber leider falsch, denn nur die Darstellung wird per Schieberegler angezeigt, wenn du langsam schiebst, erkennst du, dass ebenfalls einzelne Stufen dahinterstecken.

Der Kobo kann entgegen dem Kindle die Schrift linksbündig darstellen. Bei einer starken Vergrößerung des Textes ist das nützlich, da allzugroße Wortlücken im Blocksatz vermieden werden - aber auch hierbei musste ich feststellen: dies geht nur bei einigen E-Books, bei vielen lassen sich die Formatierungen nicht verändern.

Passwortsicherung:

Mit dem Kindle Paperwhite kann man den Zugang zu a: dem Gerät, b: der Cloud, c: dem Shop und d: dem Webbrowser wahlweise einzeln mit Passwort sichern. Das finde ich vorbildlich. Der Kobo Glo lässt sich gar nicht sperren - aber (es gibt immer ein Aber), beim Kindle kann man mit nur zwei bis drei Fingerstips (wie nennt man das eigentlich?) ein Buch kaufen. Wenn der Kindle irgendwo liegengelassen wird und jemand möchte dir schaden, kann er in 5 Minuten dein Girokonto um viel Geld belasten. Und gerade weil das Bestellen so einfach ist, hat der Kindle diese prima Passwortsicherung.

Der Kobo Glo hat zwar keine Passwortsicherung, man kann aber auch nicht einfach so durch Fingertippen Bücher kaufen, sondern muss seine Daten dann eingeben, da der Kobo nicht so streng personalisiert ist. Also, beides ist letztendlich eine Geschmackssache. Komfortabler aber unsicherer ist der Kindle.

Zwischenbilanz:

Bis hierher ist eigentlich kein wertender Unterschied zwischen den beiden Geräten vorhanden, es liegt an den Vorlieben der Kunden, der eine mag dieses lieber, der andere jenes - technisch sind sie gleich gut.

Jetzt aber:

Der Kindle zwingt dich, Bücher bei Amazon zu kaufen. Das ist definitiv schlecht. Wenn man nun von zwei Möglichkeiten ausgeht, dann sieht es wie folgt aus:

1. Wer Bücher nur bei Amazon kauft, dem kann es egal sein. Alle gekauften Bücher sind eh kopiergeschützt. Amazon hat außerdem einen der größten und preisgünstigsten Shops. Die Konkurrenten schützen ihre Bücher gleichermaßen, benutzen aber das "epub-Format", das bis heute am weitesten Verbreitung hat. Wir wissen aber nicht, was morgen sein wird, da sich Amazon mit den anderen Herstellern und Händlern derzeit mitten in einem Krieg befindet. Hier kann niemand seriös ein Ende vorhersagen, ählich wie beim Browser-Krieg des InternetExpores mit Netscape und Firefox.

2. Wer E-Books benutzt, die nicht kopiergeschützt sind, hat mittels der freien, legalen und kostenlosen Software "Calibre" immer die Möglichkeit, jedes E-Book in jedes Format zu verwandeln. Somit kann auch der Kindle Paperwhite problemlos umgewandelte e-pub-Dateien verarbeiten.

Quintessenz:

Beide Geräte bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die hauptsächlich mit dem Vertrieb der E-Books zu tun haben, kaum aber etwas mit der Technik. Das sollte man bei den vielen Tests der unterschiedlichen Illustrierten oder Blogs unbedingt beachten und sich die Testresultate im Einzelnen auch ansehen. Meist sind halt "andere" Interessen für die Ergebnisse ausschlaggebend. Übrigens auch die "Computer-Bild" hat meines Erachtens nicht objektiv getestet (sondern politisch: die Tester mochten Amazon als Riesen nicht so sehr, so wie ja auch Microsoft in bestimmten Kreisen oft abgelehnt wird).

Ebenfalls ist m.E. die Schriftvergrößerung mit einem Mikroskop, darunter dann vergleichende Bilder beider Reader in Normalgröße, wobei aber bei einem das Licht deutlich dunkler eingestellt ist, mit der Aussage: "Diesen Unterschied im Kontrast sieht auch das normale Auge", absolut unseriös.

Die Nummer 3 im Computerbild-Test, den Thalia E-Reader hat eine Freundin von mir und ist damit ebenfalls super zufrieden. Alle drei Reader kosten im Handel gleich viel.

Georg B. Mrozek

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NACHTRAG 1/2:

Amazon macht hier einen ganz fiesen Trick, um seinen eigenen Kindle Paperwhite besser darzustellen als den Kobo Glo, nämlich sie verteilen die Kundenrezensionen tatsächlich auf drei identische Geräte:

KOBO Glo eBook Reader

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook-Reader/dp/B009A9SWOS/ref=pd_rhf_cr_s_cp_2_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SX42/ref=pd_rhf_cr_s_cp_1_2FGN

KOBO GLO eBook

http://www.amazon.de/KOBO-GLO-eBook/dp/B009A9SV6M/ref=cm_cr-mr-title

Ich würde dies als unlauteren Wettbewerb bezeichnen.

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NACHTRAG 2/2:

Dank einer Anregung in den Kommentaren, die mich darauf hinwies, auch etwas zur Menüführung zu schreiben, möchte ich folgende Bemerkungen dazu meiner Rezension hinzufügen:

Grundsätzlich wird eine Menüführung dann zu einem Problem, wenn man nach der Eingewöhnungsphase immer noch über sie stolpert, da sie verwirrend oder unlogisch aufgebaut ist. Das ist bei beiden Geräten nicht der Fall. Zwar unterscheidet sie sich ein wenig, wie dies beispielsweise auch bei unterschiedlichen Telefonen der Fall ist, jedoch findet man sich bei beiden Geräten ziemlich schnell zurecht.

Das Vokabular, die Begrifflichkeit, ist dabei unterschiedlich. Die Einsortierung der Bücher der besseren Übersichtlichkeit halber erfolgt beim Kobo in sog. "Regale". Der Kindle bietet dieselbe Funktion, nennt ein Regal aber "Sammlung". Ob bei dem einen Gerät oben oder unten der "Home-Button" (um den Startbildschirm zu erreichen) steht oder ob das Icon der Einstellmöglichkeiten, das übrigens durch ein ähnliches Symbol bei beiden Geräten vorhanden ist (übernommen vom Linux-Betriebsystem via Android) an einem unterschiedlichen Ort des Bildschirms zu finden ist, spielt in der Menüführung keine Rolle, da nach dem ersten Ausprobieren die jeweilige Anordnung der Punkte sofort ins Gehirn wandert und man intuitiv den entsprechenden Menüpunkt findet.

Überhaupt ist die Menüführung bei beiden E-Readern intuitiv und selbsterklärend gestaltet, so dass sogar ein der Computerbedienung unerfahrener Mensch sich dennoch sehr schnell zurecht findet.

Ein letztes Wort zu dem in den Amazon-Rezensionen oft angesprochenen Missverhältnis der Anzeige von PDF-Dateien: Sie sind grundsätzlich nicht die favorisierten Dateien für einen Reader. Auch der Kindle zeigt sie längst nicht so gut an wie MOBI- oder AZW3-Dateien. Mittels des kostenlosen und frei verfügbaren Programms "Calibre" lassen sich aber PDF-Dateien ganz einfach in lesbare Dateien für alle Reader umwandeln - hier beim Kobo halt E-Pub-Dateien. Sämtliche E-Books und Regale sind darüber hinaus mit "Calibre" auch vom heimischen Computer aus bestens zu verwalten.
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97 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Gerät!, 15. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Bei der Recherche für einen Ebook-Reader kamen für mich foglende Modell in die engere Auswahl:
Kindle Paperwhite
Kobo Glo

Die Entscheidung war dann relativ schnell klar, da ich nicht an den Amazon Shop gebunden sein wollte und auch die Onleihe meiner Bibliothek nutzen wollte. Dies ist mit allen Kindle-Modellen leider nicht möglich. Somit blieb nur noch der Kobo.
Da ich ausschließlich Bücher lese, kann ich auch nur zu den epub Formaten Stellung beziehen. PDFs lese ich an dem Gerät nicht, da es dafür auch nicht ausgelegt ist.

Inhalt des Pakets:
Der Packungsinhalt ist relativ übersichtlich. Geliefert werden das Gerät, ein Verbindungskabel (USB, über das das Gerät auch aufgeladen wird), eine Schnellstartanleitung und Entsorgungshinweise bzw. Garantieansprüche. Eine ausführlichere Anleitung ist eigentlich auch nicht notwendig, da alles selbsterklärend ist.
Das Gerät macht einen robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck, diesbezüglich kann ich nichts kritisieren.

Erstinstallation:
Das Gerät muss, bevor es benutzt werden kann, an den PC angeschlossen werden, alternativ lässt sich das Gerät auch über WLAN konfigurieren. Ich habe es via PC durchgeführt. Zuerst muss auf der Kobo-Homepage ein Programm installiert werden, fand ich zwar nicht so toll, ich habe es aber nach der Einrichtung des Gerätes gleich wieder deinstalliert. Den Rest übernimmt dann der PC/Kobo Glo. Updates und Firmware werden aktualisiert, insgesamt ein Zeitaufwand von ca. 10 Minuten.

Zum Gerät:
Nachdem ein paar Bücher übertragen wurden, ging es an das Ausprobieren. Bei meinem Gerät funktioniert der Touchscreen zuverlässig. Die Bedienung des Gerätes ist sehr einfach. Das Menü ist leicht durchschaubar, vielleicht in mancher Hinsicht nicht ganz optimal gestaltet (bspw. dass man, um in den Internetbrowser zu kommen, über Einstellungen → Extras gehen muss). Das Menü und Einstellungen sind hier eben als Synonym zu betrachten. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran und das Menu hat nun auch nicht so viele Punkte, dass dies sonderlich stört.
Was ich wirklich toll finde, ist die integrierte Beleuchtung. Sie ist sehr gleichmäßig und erleichtert das Lesen immens bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich lese nie bei voller Lichtstärke. Das untere Drittel der Einstellungsmöglichkeit reicht mir völlig aus.
Ich habe den Kobo seit ca. 3 Wochen und lese durchschnittlich1-2 Stunden am Tag, abends natürlich mit eingeschalteter Beleuchtung. Im Lieferzustand und nach Einrichtung lag die Akkukapazität bei 84%, nun zeigt das Gerät immer noch 32% an. Ich musste das Gerät seither nicht aufladen.

Aufbau der Software:

Homeseite:
Sie zeigt die aktuellsten fünf Bücher an, die man gerade liest. Von dort aus kann auf den Kobo Shop zugegriffen werden. Ebenfalls findet man dort die Bibliothek, in der man explizit nach Bücher, Zeitungen &Zeitschriften, Leseproben oder Regale suchen kann. Die Regale sind jeweils vom Besitzer anzulegen, in denen man seine Bücher einsortieren kann, um den Überblick über die Masse der Bücher zu behalten. Ebenfalls kann hier auf das Reading Life zugegriffen werden (hier kann man bspw. Sehen, wie lange man schon beim aktuellen Buch gelesen hat, bzw. wie weit man fortgeschritten ist und wie oft geblättert wurde,...). Mit Sync kann man den Kobo synchronisieren mit dem Kobo-Shop Konto, über den man Bücher erwerben kann (nutze ich allerdings nicht).

Lesen eines Buches:
Hat man ein Buch geöffnet, so lassen sich die Seiten blättern durch Tippen oder Wischen. Tippt man auf das rechte Drittel der Seite, blättert man weiter, umgekehrt auf dem linken Drittel des Bildschirms. Tippt man in die Mitte, hat man die Möglichkeit wieder auf die Homeseite zu gelangen durch Tippen des Haussysmbols. Am unteren Bildschirm blendet sich eine Leite ein, in der man sieht, wie weit man mit dem aktuellen Buch fortgeschritten ist, außerdem kann man hier Schriftgröße, Zeilenabstand, Ränder und Schriftart einstellen. Praktisch ist auch, dass durch Tippen von diesem Symbol ↔ im Buch mehrere Seiten blättern lassen durch Verschieben auf einem Balken. So muss man nicht, wenn ein bestimmtes Kapitel lesen möchte, jede einzelne Seite einzeln durchtippen.
Um in das Menü zu gelangen, muss man an der oberen rechten Ecke des Bildschirms tippen. Hier kann entschieden werden, ob das WLAN aktiviert sein soll, oder nicht. Außerdem sieht man Datum und Akkukapazität. Des weiteren kann man hier über die Suchfunktion nach Bücher auf dem Kobo suchen. Die Einstellungen sind wie folgt gegliedert:
-Konto
-Beleuchtung, Ruhemodus & Energie
-Datum & Uhrzeit
-Sprache
-Leseeinstellungen
-Reading Life
-WLAN- Verbindung
-Geräteinformation (in dieser Option kann das Gerät auch in die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden – ebenfalls gibt es hier Inforamtionen über Hardware- und Softwaredetails)
-Über Kobo Glo (hier wird kurz die E-Ink-Technik erklärt)
-Extras
--Schach
--Notizblock (über Berührung am Bildschirm können Notizen geschrieben oder Bilder gemalt werden – Finger dient als Stift)
--Sodoku
--Webbrowser (ist sehr praktisch, da Bücher auch über Seiten, wie Projekt Gutenberg etc. direkt auf den Kobo geladen werden können. Seiten laden relativ schnell, jedoch ist es bei mir schon vorgekommen, dass dieser abstürzt und dann einfriert und man über Reset das Gerät neu starten muss – aber das Gerät ist nun mal nicht zum surfen ausgelegt! - an Bücher kommt man ohne Probleme ran)

Ausschalten des Gerätes:
Man hat zwei Möglichkeiten: man kann das Gerät in den Ruhezustand versetzten oder herunterfahren. Ich lasse es immer im Ruhezustand, da dieser dann schneller wieder zugriffsbereit ist.

Tipps:
-Adobe Digital Editions 2.0: Wer Bücher über eine Onlinebibliothek ausleihen möchte, benötigt mit ziemlicher Sicherheit von Adobe eine Software, genannt Digital Editions 2.0. Darüber kann der Kobo legitimiert werden und es können DRM-geschützte Bücher gelesen werden, natürlich für den ausgeliehen Zeitraum.
-Calibre: Um Bücher zu verwalten, bietet sich das Freewareprogramm Calibre an. Hier können ebenfalls Bücher konvertiert werden in das epub-Format, natürlich nur solche, die keinen DRM-Schutz besitzen. Das Programm bietet noch reichlich Möglichkeiten, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen werde.
-Sleep-Cover: Sie dienen dazu, dass durch Aufklappen des Deckels des Covers der Kobo „erwacht“, ohne das man hierfür die Schiebetaste am Gerät bedienen muss. Das originale Sleep-Cover von Kobo ist relativ teuer. Diese Wake-up und Sleep-Funktion funktioniert aber so einfach, dass ich mit eine günstige Schutzhülle gekauft habe und anschließend diese so modifiziert habe, dass ich diese Funktion ebenfalls nutzen kann. Man kann dies selbst ausprobieren, indem sie einen Magneten ungefähr am rechten unteren Bildschirm hinhalten. Geht man mit dem Magneten an diese stelle, wird das Gerät in den Ruhemodus versetzt. Entfernt man den Magneten, ist der Kobo sofort einsatzbereit. Man kann sich einfach einen flachen Magneten an eine herkömmliche Hülle befestigen und trotzdem die praktische Sleepfunktion nutzen.
-Strom: Um Strom zu sparen sollte das WLAN, wenn es nicht benötigt wird, ausgeschaltet werden, da die wohl ein ziemlicher Stromfresser sein soll.

Fazit:
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Kobo Glo, vor allem genieße ich die Unabhängigkeit von unterschiedlichen Shops Bücher beziehen zu können und auch über Onleihe Bücher ausleihen zu können, was mit dem Kindle nicht möglich ist. Bücher lassen sich bequem lesen, die Schrift ist super. Ich würde ihn nicht mehr hergeben. Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiptop....., 4. Dezember 2013
Von 
Zippo (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Nach langer Zeit und ausführlichem Produktstudium verschiedenster Geräte habe ich mir jetzt den glo gegönnt. Wichtig war für mich das offene System, damit man u.a. auch bei Online-Büchereien ausleihen kann. Die Beleuchtung ist ein absolutes Muss, ich habe diese meist auch tagsüber an, das ist allerdings persönliche Vorliebe, nötig wäre es nicht.
Anfänglich war ich wegen der Displaygrösse von 6" etwas skeptisch, die 7" Geräte haben da doch eher die Ausmaße eines normalen A6 Taschenbuchs. Doch aufgrund Größe und des geringen Gewichts im Vergleich zu den größeren Brüdern ist der Reader selbst mit seiner Hülle absolut "Hosentaschen-tauglich". Ich habe ihn schon genauso dabei wie mein Handy.
Letztes Wochenende konnte ich im Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt direkt mit dem Aura und Aura HD vergleichen. Der Aura HD ist für meine Begriffe zu gross, eher was für Studenten, die ihre Studienbücher konsumieren möchten, der Aura hat wie ein Tablet eine grosse Scheibe ohne Rand. Ich persönlich finde den Rand beim glo gut, da kann man wenigstens angrabbeln.

Positiv:
- klein, geringes Gewicht
- laaaaaaaange Akkulaufzeit, selbst mit Beleuchtung (ich nutze immer 38%)
- Beleuchtung sehr gleichmässig, keine Schatten und kann bei Bedarf abgeschaltet werden
- gestochen scharfes Schriftbild, ich brauche keine Lesebrille mehr!
- offenes System, ich nutze zur Verwaltung Adobe Digital Edition 2.0
- WLAN-fähig
- intuitives, ausreichend schnelles Betriebssystem
- interner Speicher von 2GB reicht für mich voll und ganz aus, ist aber mit micro-sd erweiterbar

Negativ:
- nicht geeignet für pdfs, Bedienung nervt voll ab, da ist der Aura perfekt geeignet
- konnte bisher kein pdf zufriedensstellend in ebook wandeln
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Lesevergnügen, 2. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Ich hatte zur auswahl den Kobo Glo oder den neuen Paperwhite, habe mich aus diversen Gründen für den Kobo Glo entschieden (welche positiver erscheinen als beim kindle):

+ Display-beleuchtung ohne bzw. geringe Schattenbildung
+ unabhängige Store wahl
+ Beleuchtung, Schriftgröße, Zeilenabstand, Seitenränder, Schriftart besser bzw. leichter einzustellen und mehr Auswahl
+ extra Sudoku, Schach
+ und ganz wichtig hohe Akku-laufzeit / höchstens einmal im Monat muss ich ihn laden bei täglichen Gebrauch

gering negativer zum kindle Paperwhite:

- Touchescreen reagiert etwas besser beim kindle
- Regale bzw. Sammlungen sind beim Kindle minimal übersichtlicher

neutral:

* Preis ist ähnlich hoch
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden!, 1. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Ich habe vor rund 6 Wochen nach längerem Suchen und Vergleichen über Amazon den Kobo Glo gekauft. Erst war ich durchaus skeptisch hinsichtlich eBook-Readern ("kleiner Bildschirm, ständiges Blättern"), dann aber schnell überzeugt. Für mich gibt's keine Krimis o.ä. mehr in Papierform und der Gang zur Bücherei gehört der Vergangenheit an. Bei Büchern, wo häufig geblättert/gesprungen werden muss (Fachbücher, Reiseführer o.ä.) oder die von Fotos, Grafiken usw. leben, sieht's wohl aber noch lange anders aus.
Unglücklicherweise hatte ich wohl ein "Montagsgerät" erwischt, samstagmorgen um drei Uhr machte er schlapp und war nicht wieder zu reaktivieren. Da die Hotline (vermutlich in Kanada selbst) zu dieser Zeit nicht auf deutsch verfügbar war und mir mein Englisch für die Problembehebung als nicht ausreichend erschien, wurde der weitere Verfahrensgang am Montag darauf per Mail fortgesetzt.
Fazit: Das Gerät hat mich absolut überzeugt (trotz dieser unglücklichen Panne!!), die Hotline war das beste, was ich bisher im EDV-Bereich kennen gelernt habe und die Firma Kobo hat sich als ausgesprochen pragmatisch und kundenorientiert erwiesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das war nix, 12. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Da habe ich wohl ein Montagsgerät erwischt. Das Teil ist mehrere Male abgestürzt und Bücher aus der Leihbücherei wurden nicht angezeigt.
Das Startmenue ist unübersichtlich und alles ist sehr stark auf den Kobo-Shop fixiert. Wir haben es gegen eins von Tolino getauscht, da klappt alles reibungslos.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wörterbücher im Kobo Glo, 9. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Die positiven allgemeinen Kritiken kann ich alle bestätigen. Es gibt aber eine Schwachstelle, die kaum erwähnt wird. Wer den Kobo nutzt um fremdsprachige Literatur zu lesen, der wird enttäuscht sein, denn die Wörterbücher sind... . Das English-Englisch Wörterbuch ist sicher ganz o.k., aber wenn mann die Bedeutung doch nicht so einfach herausfindet und durch eine zweiten Klick auf das zweisprachige Wörterbuch klickt um die deutsche Bedeutung des Wortes nachzuschlagen, wird schnell deutlich, dass hier nur ein ganz, ganz einfaches Wörterbuch hinterlegt ist, dass die meisten Worte einfach nicht enthält. Schade. Ich gebe den Kobo daher meiner Frau zum lesen der deutschen Bücher und warte, bis mein Sony TS1 aus der Reparatur zurück ist. Die Wörterbuchfunktion ist einfach besser und wahrscheinlich von keinem anderen Reader erreicht. Da ist es mir auch egal, dass das Display des Sony keine Beleuchtung hat. Zum Kobo habe ich in einem Forum noch gelesen, dass andere Wörterbücher nicht vorgesehen sind, auch nicht gegen Bezahlung. Schade, Kobo und Kindel sind also nicht so geeignet für Leute, die mit Englisch als Fremdsprache über Englische Bücher ihre Sprachkenntnisse verbessern möchten.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Generell: positiv überrascht - Speziell: Geht auch mit Linux/Unix, 17. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Lange hat es gedauert, bis ich mir endlich sicher war ob ich überhaupt ein eBook will. Von brauchen kann ja bei derlei Luxusgut keine Rede sein ;) Der Hauptgrund meiner Überlegung war, dass ich immer rechte Schinken lese, die oft nicht in meine Tasche passen. Und da ich meist noch das eine oder andere Fachbuch dabei habe, wird die Tasche schnell übervoll.

Voraussetzungen habe ich folgende:

1 Muss sich mindestens so gut lesen lassen, wie bedrucktes Papier (Ich kann auf Tablets und Rechner partout nicht gescheit längere Passagen entspannt lesen)
2 Kein Vendor Lock-In bzgl Formaten
3 Muss mit Allen Linux- & Unix-Varianten laufen (hier speziell FreeBSD)
4 WLAN
5 SD-Kartenslot kommt immer gut
6 Beleuchtung wäre nicht schlecht

Nun ging es an's Suchen.
Ich fing beim Kindle Paperwhite an. Der flog aber schon bei Punkt 2 raus. Welcher klar denkende Mensch legt sich freiwillig fesseln an bitteschön?
Nächster war der Sony PRS-T2. Punkt 3 konnte ich bisher nicht zweifelsfrei mit der Suchmaschine meiner Wahl bestätigen und Punkt 6 ist nicht vorhanden. Er hat zwar Evernoteanbindung, so als kleines Extra. Aber das ist mir nicht ganz so wichtig. Darum auch nicht in der Liste der Muss-Features. Also weiter. Lt Chip Bestenliste kommt nun der Kobo Glo.

Habe also angefangen nach Tests zu suchen und auch einige gefunden. Am Meisten haben mich dabei Vergleiche mit dem Paperwhite interessiert, da er ja doch von der reinen Technik her sehr gut ist. Wenn Amazon hier beim Support von Standards nicht so eingeschränkt wäre, dann hätte ich mir der Paperwhite durchaus gekauft.
Einer der Interessanteren Tests ist u.a. dieser hier [...]
Im Hinterkopf die Tests, bin ich ab in einen Laden, um die Punkte mal zu verifizieren...

Zu 1 - Beim Glo wird immer bemängelt, dass das Schriftbild nicht so gestochen scharf ist. Kann ich nicht bestätigen. Ich empfinde den Screen als äußerst angenehm.
Zu 2 - ePub, PDF, TXT, RTF, Adobe DRM (ich hasse es, aber man braucht es leider...immerhin ein Standard), JPEG, GIF, ... - alles dran also was man will
Zu 3 - Lt Internet geht es ... wollen wir denen mal glauben. (siehe "Positives")
Zu 4 - Ja, sogar 802.11 n
Zu 5 - Micro SD, bis 32 GB sollte reichen
Zu 6 - Hat es auch und sieht sogar besser aus als beim Paperwhite (viel gleichmäßiger und keine Schatten)

Da der Preis im Laden ca 15 Euro unter Amazon lag, habe ich es dann dort gleich mitgenommen (sorry Amazon)

Nun habe ich den Reader ein paar Tage und komme zu folgendem Schluß:

Positives:
+ Einfache Aktivierung über WLAN und es kam sofort ein Update rein. Das bringt mich dann gleich zum nächsten Punkt ...
+ OTA Updates scheinen problemlos zu sein.
+ Lässt sich sehr gut, auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen. Da es mein erstes eBook ist, war ich überrascht wie "echt", also gedruckt das Alles aussieht
+ Ich habe bisher keine Probleme mit irgendwelchen Formaten gehabt.
+ Per USB an der Rechner angesteckt, wird das Gerät als Massenspeicher erkannt und ich habe eBooks, die ich u.a. von Safaribooks habe, einfach drauf geschoben und sie werden richtig angezeigt.
+ WLAN ist nur aktiv, wenn es benötigt wird. Spart Strom.
+ Die Beleuchtung ist so gut, dass ich abends im Bett mit 1% Beleuchtungsstärke im dunkeln lese. So stört man die Frau nicht unnötig.
+ Der Koboshop hat bisher alle Titel die ich gesucht habe, auch als englische Fassung gehabt. Erspare ich mir das rumsuchen auf anderen Plattformen. Probelesen der Koboshopbücher ist auch ohne weiteres möglich und praktisch.
+ Das Deutsche und Englische Wörterbuch ist jeweils recht vollständig.

Generelles:
Ich habe mehrmals gelesen, dass einige sich über den schwergängigeren Touchscreen beschweren. Beim lesen auf bem Balkon ist ein Löwenzahnsahmen auf das Display gesegelt. Das hat gereicht, um das Menü zu öffnen ;)

Was noch dabei ist, ich aber nicht unbedingt brauche:
* Achivements ala xbox
* Facebook sharing

Negatives bisher:
- Bezahlung im koboshop ist nur mit Kreditkarte möglich. Paypal wäre z.B. eine nette Option für viele. Mich stört es nicht so, da ich sowieso eine Kreditkarte habe. Im Notfall kauft man sich seine eBooks einfach woanders
- Deutsch <-> Englisch Wörterbücher sind für mich nicht zu gebrauchen. Die Wörter die mich interessieren stehen da nicht drin. Dafür sind die einsprachigen Wörterbücher sehr vollständig und das reicht mir.

So, viel Text ;) Hoffe aber es hilft einigen bei der Entscheidung. Auch wenn der Test wie immer subjektiv ist.

Für mich ist es eine glatte 4.5 ... ich runde hier mal auf 5 auf.

Ach ja ... Onleihe geht mit dem Reader auch. Nutze ich aber bisher nicht.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Reader und System offen!, 23. November 2012
Von 
Richard Von Knoblauch "Duron" (Kiel Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Das Gerät ist ideal zum lesen und dank seiner Beleutung kann man das auch im absolut dunklen Schlafzimmer ohne die Partnerin zu stören.
Schach und Sudoku sind bereits eingebaut und man darf eine Micro-SD Karte nutzen. Selbstverständlich ist das Gerät abschaltbar! Das der
zuletzt gelesene Titel sichtbar bleibt ist ein E-Ink feature und ohne Stromverlust machbar.
Ich vermisse nichts und ich würde das Gerät jedem empfehlen der noch keinen Reader hat und gerne und gut im dunklen lesen mag.
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