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5.0 von 5 Sternen Meine neue Begleiterin für lange Zeit...
Nach einer Woche intensiven Testens möchte ich hier nun auch meine Meinung zur Nikon D600 kundtun.

Ich komme aus der Canon-Fraktion - hatte zuvor die 5D Mark II sowie die 600D - beides großartige Kameras.
Den Schritt zu Nikon habe ich einfach aus Interesse gemacht - und mit der D600 nicht bereut.

Zum Staubproblem - nach ca. 2500...
Vor 20 Monaten von T. Mach veröffentlicht

versus
187 von 196 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich will Sie nicht zurückschicken! ...auch die zweite nicht!
Diese Kamera ist mir innerhalb einer Woche sehr ans Herz gewachsen! Dann war da dieser wolkige Tag und Bild 468. Bei Blende 16 wollte ich Details im Vorder- und Hintergrund sichtbar haben. Leider wurden dabei auch Flecken auf dem Sensor sichtbar.

Ich dachte die vielen Warnungen seien nur ein kleiner Prozentsatz aller D600-Besitzer. Dann sehe ich dieses Bild vor...
Vor 15 Monaten von Pondor veröffentlicht


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187 von 196 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich will Sie nicht zurückschicken! ...auch die zweite nicht!, 2. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Diese Kamera ist mir innerhalb einer Woche sehr ans Herz gewachsen! Dann war da dieser wolkige Tag und Bild 468. Bei Blende 16 wollte ich Details im Vorder- und Hintergrund sichtbar haben. Leider wurden dabei auch Flecken auf dem Sensor sichtbar.

Ich dachte die vielen Warnungen seien nur ein kleiner Prozentsatz aller D600-Besitzer. Dann sehe ich dieses Bild vor mir, welches ich schon in einigen Foren sehr ähnlich sehen musste. Vor allem in der linken Bildhälfte überall Flecken. Blende 32 und Gradiationskurven machen das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar.

Es ist so schade um diese tolle Kamera, die jeden Cent wert wäre - ohne dieses Problem, das sie leider stark entwertet. Ein Air-Blower der Marke Giottos konnte einen großen Fleck nach minutenlanger Behandlung entfernen. Leider bleiben die meisten kleineren Flecken dauerhaft.

Das ist keine Marketing-Kampagne gegen Nikon - wenn dann von Nikon selbst. Ich liebe meine D5000 und die D600 ist nochmal so viel besser. Ohne dieses Problem kriegt die D600 5 Sterne und eine hervorragende Rezension von mir. Mit diesem Problem mache ich mir Sorgen um Nikon und ob der Wert meiner Objektive erhalten bleibt wenn Nikon diesen Weg weiter geht...

Die Kamera wurde Ende April gekauft und ist laut Aussage des Händlers einen Tag vorher von Nikon geliefert worden (SN 60780XX).

Ein Fleckenbild habe ich hochgeladen (kein Crop):
http://www.amazon.de/gp/customer-media/permalink/mo224BVIO6REECP/B009A689TE/ref=cm_ciu_images_pl_link

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Update1: Auch nach 3000 Auslösungen mit 1/2000s treten immer neue Flecken auf. Einige lassen sich entfernen, einige nicht. Bei Blende 16 fallen die Flecken auch auf 13x10cm Abzügen negativ auf. Ich bin definitiv nicht überempfindlich. Im Nachhinein bereue ich, dass ich auf diejenigen gehört habe, die das Problem (aus welchen Gründen auch immer) verharmlosen. Für den Nächsten dem es wie mir vor 2 Wochen geht: Lassen Sie es! Sparen Sie Sich den Ärger!

Die Kamera geht jetzt nach Düsseldorf zu Nikon und ich mit meiner D5000 nach Florenz. Danke Nikon!

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Update2: Nikon Düsseldorf war sehr schnell mit dem Service inkl. Verschlusstausch (etwa 1 Woche). Die alten Flecken waren direkt nach der Reinigung nur noch sehr schwach bei Blende 22 zu sehen. Das hätte ich akzeptiert. Nach 30 Auslösungen waren aber wieder neue hartnäckige Flecken bei Blende 16 sichtbar, diesmal mitten im Bild. Der Händler verweigert die Rücknahme, also geht die Kamera wieder zu Nikon. Ist das Problem danach nicht gelöst, werde ich mit allen Mitteln auf einen Austausch oder mein Geld zurück bestehen.

Fazit nach vier Wochen: Drei Tage Spaß und sonst nur sehr viel Bauchschmerzen für sehr viel Geld. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht den gleichen Fehler wie ich machen. Vor Winter 2013 und der entsprechenden Stellungsnahme Nikons würde ich die Finger von der D600 lassen.

Im übrigen berichten knapp ein Drittel der 5-Sterne-Rezensionen auch von dem Problem - davon habe ich mich leider täuschen lassen.

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Update3: Nikon Düsseldorf hat diesmal ein Austauschgerät für mich bestellt. Nach wenigen Wochen Wartezeit und kurzer Nachfrage ist dieses Mitte Juni bei mir eingetroffen. Seriennummer der neuen Kamera ist 6087XXX. Die erste Auslösung hatte nur einen sehr kleinen Fleck ganz oben links. Zehn Auslösungen mit 1/2000s plus zehn Auslösungen mit 1/4000s später machte ich Testbilder bei f32, f22 und f16 von blauem Himmel. Nach 22 Auslösungen waren 2 Flecken mit einem Durchmesser von 16 Pixeln (f32) links mittig und rechts oben zu sehen. Bei Blende 22 war der Durchmesser etwa 20 Pixel und die Verdunklung noch deutlich sichtbar und bei Blende 16 waren die Flecken, wenn man weiß wo man suchen muss, noch sichtbar (etwa 30 Pixel Durchmesser, leicht verdunkelt).

Sowohl Nikon als auch der Händler (auf Grund der wenigen Auslösungen) haben sich bereit erklärt die Kamera zurückzunehmen. Ich habe noch überlegt, ob ich anfange regelmäßig selbst nass zu reinigen. Aber "regelmäßig" wäre mir im Fall der D600 einfach viel zu oft, und jedes Bild ab Blende 16 in Photoshop nachbearbeiten will ich nicht.

Fazit nach 7 Wochen und 2 mal D600: Nikon stellt offensichtlich auch knapp ein Jahr nach Verkaufsstart noch Kameras mit diesem Mangel her. Bei mir war der Fehler bei 100% der Kameras vorhanden. Ob wirklich 100% aller D600 befallen sind, kann und will ich nicht beurteilen. Laut einer Nikon Mitarbeiterin "handelt [es] sich jedoch nicht um alle ausgelieferten D600 Geräte". Ich beende mein D600-Drama jetzt und nach 7 Wochen bin ich immerhin eine Erfahrung reicher: "Kaufe nie wieder Nikon-Produkte, die weniger als 1 Jahr auf dem Markt sind." (Ob ich auf Grund dieser Erfahrungen den zweiten Teil des Satzes weglassen sollte, weiß ich noch nicht...)

Nachtrag: Den Wunsch nach einer Vollformat-Kamera habe ich mir jetzt doch mit der D800 erfüllt. Meine Erfahrungen damit und einen kleinen Vergleich zur D600 habe ich in meiner Rezension für die D800 zusammengefasst: http://www.amazon.de/review/R8JRAWWW2QPOY
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133 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine neue Begleiterin für lange Zeit..., 8. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nach einer Woche intensiven Testens möchte ich hier nun auch meine Meinung zur Nikon D600 kundtun.

Ich komme aus der Canon-Fraktion - hatte zuvor die 5D Mark II sowie die 600D - beides großartige Kameras.
Den Schritt zu Nikon habe ich einfach aus Interesse gemacht - und mit der D600 nicht bereut.

Zum Staubproblem - nach ca. 2500 Aufnahmen ist mein Sensor immer noch sauber - sollte sich das ändern, werde ich meine Rezension entsprechen ergänzen.

Ich habe mir das 50mm 1,8G-Objektiv zu der Kamera gekauft - kann diese Kombination nur empfehlen - sie ergänzen sich ganz hervorragend!

Der Autofokus sitz sicher und schnell - selbst bei ungünstigen Lichtbedingungen. Leider sind die Fokusfelder der Kamera sehr mittig angeordnet - will man mehr, muss man zur D800 oder 5d Mark III wechseln... zu einem nicht unerheblich höheren Preis. Mit etwas Eingewöhnung und Übung gelingen einem aber auch mit dem mittleren Fokusfeldern alle Aufnahmesituationen.

Die Haptik der Kamera ist ganz ausgezeichnet - genau richtig vom Gewicht und Gefühl - man nimmt sie immer wieder gern in die Hand. Alle Knöpfe sind gut zu erreichen und wertig verarbeitet - zudem ist sie rundherum Staub- und Spritzwassergeschützt. Den ersste Fototour im Schneeschauer hat sie wohlbehalten überstanden, obwohl die Kamera am Ende klatschnass war.

Die Bilqualität ist das bisher beste, was ich sehen durfte. Und ich denke, um dort Fortschritte zu machen, muss man den dreifachen Preis auf den Tisch legen.
Es ist möglich, Ausschnitte der Fotos so stark zu vergrößern, wie ich es noch nie erlebt habe - damit erschließen sich ganz neue Freistell-Möglichkeiten.
Auch das Rauschverhalten der Kamera ist fantastisch - es ist mir schon unangenehm, diese Superlative zu verwenden - aber hier passen sie tatsächlich. Bis ISO 6400 kann man ganz wunderbare Fotos schießen - danach sieht man zwar leichte Körnung, aber erhält immer noch brauchbare Fotos. Sehr gute Arbeit von Nikon.
Die Farben der Fotos wirken sehr natürlich - die Dynamik haut einen aus den Socken - super!

Es macht unglaublich viel Spaß mit dieser Kamera loszuziehen und Fotos zu machen.
Die Nikon ist meine neue Begleiterin für eine lange Zeit und ich freue mich darauf, mit ihr großartige Aufnahmen zu machen.

Update nach 3 Wochen und ca. 4000 geschossenen Fotos:

Auch meine Kamera ist nun von dem Staub- / oder Dreckproblem auf dem Sensor betroffen. Bei f8-16 machte sich ein schwarzer Fleck im unteren Bildbereich deutlich bemerktbar (auf einer weiß lackierten Tür - bei normalen Fotos hätte ich den Fleck wahrscheinlich nicht entdeckt).
Habe die Kamera heute zur Reinigung bei meinen Fachhändler gebracht, der sie auf Kulanz kostenlos reinigt.

Nikon hat das Problem mittlerweile auch bestätigt und arbeitet an einer Lösung.
Da ich nie das Objektiv gewechselt habe, gehe ich davon aus, dass es sich um Abriebs-Dreck innerhalb der Kamera handelt. Sollte dies der Fall sein, könnte sich das Problem im Laufe er Zeit legen. Dies bestätiten auch diverse Video-Tests, die bewiesen haben, dass die Kamera nach 3000-4000 Bilern deutlich weniger reck auf dem Sensor hinterlässt.

Wohlgemerkt - das sind alles nur Mutmaßungen. Ich werde die Kamera behalten, da sie mir sehr ans Herz gewachsen ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es mit dem Dreck-Problem bei mir weitergeht.
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159 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste und aktuelle Eindrücke, 27. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nachtrag vom 28.Juni 2013 nach 9 Monaten Nutzung:

Von diesen Monaten, habe ich die Kamera eigentlich erst ab Mai wieder intensiv genutzt.

Wen es interessiert: Ich habe ganz am Ende der Kundenbilder ein paar Freihandfotos von Insekten mit ISO 1000+ eingestellt. Hier kamen mir die hohe Auflösung, der gute AF und das geringe Bildrauschen der D600 sehr zustatten. Mit geeigneter Ausleuchtung (entfesseltes Blitzen, Reflektor, Schirm) und Stativ hätte man diese aber auch mit einer günstigen Kamera im MF und Liveview so gut oder teils noch besser hinkriegen können.

Inzwischen sind auch bei meinem Exemplar einige echte Probleme aufgetretene :
Ölflecken habe ich allerdings nur sehr wenige (da kein Kit-Objektiv verwendet wurde)Ein paar hellere Flecken sind auf der linken Seite sichtbar (Dazu kommt der Staub und Pollen, die sich inzwischen abgesetzt haben, aber dafür kann der Hersteller nichts).

Jetzt aber zu den echten Problemen: Mein Apparat gehört zu einer der ersten und von Nikon inzwischen anerkannt defekten! Baureihen (alle vor 605....) Sensor wird, so wurde mir telefonisch versichert, ausgetauscht werden. Ausserdem zeigte der Akku bereits nach rund 5000 Auslösungen eine Lebensdauer von 4! Jahren an und hielt von Anfang an nur ca. 400 bis 500 Auslösungen am Stück aus (Bei einem Ersatzakku sind es nach mehrmaligem Aufladen etwa 1'000 Auslösungen)

Besonders schwerwiegend: Die Cameraelektronik spinnt rum: Immer wieder muss ich das Datum neu einstellen,mit dem Originalakku, den ich inzwischen gar nicht mehr nutze, nach jedem Aufladen. Mit dem Ersatzakku, oder beim Hochladen von Fotos auf den Computer: jedes 2. bis 3. Mal. Mit Fremdobjetiv (Tamron 90 VC) funktioniert die Belichtungsmessung nicht.

Ausserdem besteht bei meinem Exemplar ein deutlicher Grünstich, dem ich aber seinerzeit mit neuer Einstellung des Auto1 Weissabgleiches auf M1-A2 zu meiner Zufriedenheit gegensteuern konnte.

Da ich nur im RAW-Modus fotografiere, war der Apparat für mich bisher fast uneingeschränkt nutzbar und hat mir trotz aller Probleme viele schöne Aufnahmen beschert.

Da sich hier (und in allen möglichen anderen Nutzerforen) einige Leute bereits nach 1 Tag Nutzung als Profis outen und Fotoapparate über den grünen Klee loben oder als totalen Schrott verdammen, und ich inzwischen weder der einen noch der anderen Meinung bin, möchte ich meine ursprünglichen 5 Sterne nicht einfach so zurückziehen. Denn eigentlich verdient dieser Fotoapparat, wenn er denn problemlos funktioniert, allein schon für sein Preis-Leistungsverhältnis durchaus 5 Sterne. Die Vorteile der direkten Einstellungsmöglichkeiten am Body, der grosse und helle Sucher, der bildliche Eindruck von Vollformat und der gute (wenn auch nicht überragende) und relativ schnelle Autofokus überwiegen für mich die Probleme. Nachdem ich von Analog auf Digital-Kompakt und dann über DX nach FX umgestiegen bin, fühle ich mich in diesem Sektor gut aufgehoben. Ein noch präziserer und schnellerer Autofokus wäre zwar mein Traum, aber bei meinem Einkommen und der rein privaten Nutzung völlig übertrieben (Ich spreche hier von der 1D.. oder D4s oder x nicht von der 5D oder D800!) Ich bin immer noch der Meinung, dass, wer leidenschaftlich gerne fotografiert, mit guten Bodys und Objektiven wesentlich glücklicher wird!

Nun ja, mal sehen, wie und wie schnell der Nikon-Kundendienst die Probleme regelt.

Danach werde ich eine neue Bewertung abgeben und nötigenfalls einen oder mehrere Sterne abziehen. Fehler können immer auftreten, und dann sollte der Kundendienst auf der Höhe sein!

Alte Rezension:

Ich habe den Fotoapparat erst gestern erhalten und rund 150 Fotos gemacht. Eigentlich noch zu früh, um eine richtige Meinung abzugeben und meine 5 Sterne gebe ich unter Vorbehalt neuerer Erkenntnisse.

Auch besitze ich bisher neben ein paar "Scherben" nur eine wertige FX-Linse: das 105 VR f2.8 micro. Also auch hier müssen erst noch neue Objektive und Erfahrungen kommen.

Was ich bisher sagen kann: Von der Bedienung her sehr ähnlich wie die Vorgänger D7000 und D300. Ich selbst besitze eine D5100 und eine D300.

Rauschverhalten: sehr viel besser als bei den beiden anderen Modellen. Bei ISO 2000 sieht man ein feinkörniges Rauschen am Bildschirm, das aber nicht wirklich stört.
Autofokus: in etwa so gut wie bei der D300 (um einiges besser als bei der D5100)
Auflösung: viel besser als bei der D300, besser als bei der D5100.
Gewicht und Ergonomie: ähnlich der D7000
Sucher: sieht von aussen aus wie der Sucher der D7000. Beim Hineinblicken erschliesst sich einem aber ein grösseres Sichtfeld. Wenn man von einer D5100 kommt, ist das ein AHA-Erlebnis! Um in etwa eine Vorstellung zu bekommen: Ins Geschäft gehen, D5100 (oder 3200) mit D7000 vergleichen, das entspricht in etwa dem Vergleich zwischen D7000 und D600!
Dioptrienausgleich: vorhanden aber bei der D300 für Weitsichtige besser.
Bedienung: einfach bis sehr einfach für Umsteiger

Achtung: eventuell schlechter Farbabgleich im Automatischen Weissabgleich : Bei meinem Apparat ist das Grün zu poppig und dominant. Es lässt sich relativ gut beheben, indem man ins Menü Weissabgleich - Automatisch normal - rechtsklick und auf dem Koordinatenkreuz ein Kästen nach unten und zwei nach rechts geht. Für meinen Geschmack ist das Ergebnis gut und Portraittauglich. Bei meiner D5100 die ich kurz nach Einführung gekauft hatte, war dies auch so. Damals habe ich sie enttäuscht zurückgeschickt. Bei der neuen D5100, die ich vor ein paar Monaten gekauft habe, ist alles perfekt. Ist das nur ein Zufall, oder hat man kurz nach Einführung eher Pech mit dem Weissabgleich? Diesmal werde ich den Fotoapparat nicht zurücksenden, mit dem Behelfsabgleich geht es recht gut. Wenn es mich später stören sollte, schicke ich sie direkt zu Nikon zum Kalibrieren.

So, mehr kann ich bisher noch nicht sagen. Wer gerne Englisch liest, kann ja auch mal bei Ken Rockwell (ehemaliger ! Nikon Fan und jetzt Canon Liebhaber) oder Tom Hogan, Mansurovs.com oder imaging resource nachschauen.

Nachtrag nach zwei weiteren Tagen und etwa 200 Fotos mehr:

Worin ist die D600 denn jetzt so viel besser als meine D5100 oder die D300?
Ganz eindeutig: Sie bietet die Möglichkeit, bei wenig Umgebungslicht ohne Blitz und Stativ sehr brauchbare und scharfe Fotos zu erzielen!!!!
Für alle Liebhaber von available light Fotographie ist sie ein echtes Highlight! Bei ISO 6400 sehen meine Fotos so aus wie die der D300 bei ISO 400 und bieten zudem noch mehr Details.
Das heisst: mit einem ordentlichen Objektiv (z.B. dem kleinen und günstigen 50 mm 1.8 oder dem 85 mm 1.8) kann ich ohne Blitz und ohne Stativ bei Kerzenlicht fotografieren und sehr schöne Ergebnisse erzielen. Das ginge natürlich auch auf einer Party oder im Konzert, in einer Kirche, Museum etc.
Bei Tageslicht: Der Bildeindruck ist runder und irgendwie räumlicher. Die Auflösung ist höher und somit sieht man mehr feine Details. Auch der Dynamikumfang ist höher und deshalb bleiben in sehr hellen oder sehr dunklen Bildbereichen mehr Details erhalten. Aber hier finde ich, fallen die Unterschied nicht so gravierend aus.
Für Portraitfotografen ist natürlich auch die bessere Freistellungsmöglichkeit mit schönem Bokeh nicht zu verachten.

Apropos Farben: der LCD-Bildschirm gibt die Farben zu gelblich wieder. So habe ich einige schöne Portraitaufnahmen vorschnell gelöscht. Also am besten immer erst am Bildschirm prüfen.

Nachtrag nach ca. 2 Wochen:

Ich bin immer noch zufrieden. Eigentlich noch zufriedener. Der Dynamikumfang ist einfach toll!. Wer noch keine DSLR hat und sich die D600 mit zwei - drei gescheiten Objektiven leisten kann, kann auf jeden Fall zuschlagen und das DX-Format getrost überspringen (auch wenn ich mit dieser Aussage den Marketingheinis von Nikon voll in die Tasche spiele, sorry) Ich habe mir inzwischen noch das Nikkor 50 1.4 G zugelegt. Ein 85 mm (leider nicht das 1.4 G, das ist dann doch zu teuer, seufz) wird voraussichtlich folgen. Ich habe auch mein altes 70-210 f4 getestet. Die Ergebnisse sind viel besser als mit der D300.

Mein Fazit zum jetzigen Zeitpunkt: Mir macht die D600 viel Freude, war aber auch kein billiger Spass. Ich würde sie vor allem denen empfehlen, die gerne Portraits und Landschaft fotografieren. Für Makro- und Tierfotografie und HDR wäre eine D400 oder etwas Vergleichbares toll!! Wenn die Nikon-Leute hier in die Gänge kämen, wäre das für mich noch einmal eine grosse Versuchung. Sport kann ich nicht beurteilen aber für Kids und Hunde reicht die D600. Auch die Video-Funktion kann ich nicht wirklich beurteilen. Selbst das Automatikprogramm und die Scene-Modi, über die ich eigentlich naserümpfend hinweggehen wollte, habe ich teilweise getestet und finde sie gar nicht mal schlecht (wenn man dem Gehirn mal eine Ruhepause gönnen möchte).

Meine alte D300 ist von den Funktionen her toll und in mancher Weise der D600 sogar überlegen (Belichtungsreihen mit bis zu 9! Bildern für HDR-Fotografie, 51 Autofokus-Messfelder, die über das ganze Feld gehen, mehr Geschwindigkeit mit Batteriegriff, Möglichkeit günstigere DX-Objektive zu nutzen), aber der Sensor und die kamerainterne Bildverarbeitung sind einfach nicht mehr zeitgemäss!!!

Früher habe ich auch analog fotografiert (teils sogar fast alles manuell eingestellt) und die Bilder der D600 können jetzt endlich an diese Zeit anschliessen (ohne den ganzen Fotoausschuss). Filmqualität auf Digital, super! Gibt es natürlich auch bei anderen Kameras, diese konnte ich aber leider noch nicht nutzen.

Es wird wohl immer wieder etwas neues und noch begehrenswerteres im Fotobereich geben. Die Versuchung lauert in allen Ecken (Objektive, Beleuchtung, Stativ, noch "besseres" Modell). Die Fotoindustrie wird wohl noch so einiges an mir verdienen.

Weiterhin viel Spass beim Fotografieren wünscht Euch
Silvia
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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ausgesprochen schade!, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Berufsfotograf, der seit ca. 20 Jahren mit Nikon (KB) fotografiert, stelle ich fest, dass die D600 eine hervorragende Kamera im FX Segment ist.
Ferner weise ich darauf hin, dass auch "meine" Kamera (Ser.Nr. 603XXXX) von dem Schmutzproblem betroffen ist.
Anbei ein Auszug des Reperaturvorgangs beim NSP DüDorf, der im übrigen sehr freundlich & kundenorientiert von statten ging:

Kulanz (SR)

Servicepauschale

Intensive Reinigung des Spiegelkastens, der Schwingspiegelmechanik und des Sensorbereiches. Vorbeugende Massnahmen zur Reduzierung von Staubeintrag und Verwirbelung wurden vorgenommen. Bitte beachten Sie, dass Spiegelreflex-Systeme nicht vollständig geschlossen sind und durch die Nutzung auch künftig Staubeintrag erfolgen kann (z.B. bei Objektivwechsel / Fokussier- oder Zoombetrieb etc.). Bitte folgen Sie den Hinweisen im Benutzerhandbuch - Seiten 301-305.
Als vorbeugende Massnahme erfolgte der Austausch der Verschlusseinheit.
Firmware aktualisieren.

Ersatzteile

1F999-708 - SHUTTER PLATE UNIT
1K935-331 - DOUBLE STICK TAPE B
1K935-332 - DOUBLE STICK TAPE C
1K935-334 - DOUBLE STICK TAPE F
1K935-335 - DOUBLE STICK TAPE G
1K935-336 - DOUBLE STICK TAPE H
1K935-337 - DOUBLE STICK TAPE I

Zwar ist der Sensor sauberer als vorher, doch bereits auf dem ersten Foto sind wieder diese typischen Flecken (o.l. vermehrt) aufgetaucht.
Für mich ist eine Kamera ein zentrales Werkzeug, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Schlechte Werkzeuge sind einfach ein Ärgernis.
Es drängt sich mir der Eindruck auf, als ob Nikon immer noch nicht eine probate Reperaturmethode gefunden hat.

In der Summe ergibt sich als Bewertung aus meinen Erfahrungen mit der D600 nur ein Stern.
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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Kamera, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich bin von der Canon 550D (APS-C) auf die D600 umgestiegen weil ich mein Hobby in Richtung Vollformat weiterentwickeln wollte. Die Lobeshymnen über den Nikon-Sensor und die im Vergleich zur kommenden Canon EOS 6D (bis auf GPS/WLAN) bessere Ausstattung haben mich dabei zum Umstieg auf Nikon bewogen.
Ich nutze die Kamera in Verbindung mit einem Tamron 24-70 2.8.

Die Kamera macht natürlich einen deutlich hochwertigeren Eindruck als die 550D und liegt besser in der Hand. Für jede Funktion gibt es eine eigene Taste / Taste-Rad-Kombi, sodass man schneller als mit der Canon arbeiten kann und sich nicht die Finger verrenken muss. Ein gewaltiger Unterschied, wenn man von der Einstiegsklasse kommt (eigentlich gehobene Einstiegsklasse). Ich hatte auch schon die Canon 60D / 7D zum testen dabei - die Nikon D600 gefällt mir haptisch am besten.

Bei den ersten Aufnahmen wenn (man vom APS-C kommt) natürlich erstmal ungewohnt: der geringere Schärfebereich. Aber insbesondere die ersten Portraits haben gleich absolut eingeschlagen. Fantastische Schärfe und Details, super gleichmäßige Belichtung (die Automatik tendiert zur leichten Überbelichtung), tolle und natürliche Farben - insbesondere die Farben gefallen mir viel besser als bei der Canon.
Der Sensor ist tatsächlich Spitze - die Bilder haben eine fantastische Dynamik - weder saufen die Tiefen ab noch verschwinden die Höhen im weiss. Entscheidet man sich für RAW (und freundet sich mit dem komischen Nikon-Utility an) stellt man fest, das in den dunklen Bereichen noch irrsinnig viel Detail steckt - der Unterschied zur Canon 550D ist hier wirklich immens.

Schließlich habe ich auch bei wenig Licht getestet - fantastisch! Ich nutze maximal ISO 1600 - bis dahin ist praktisch kein Rauschen erkennbar. Die Übergänge ins totale schwarz sind absolut stufenlos und schwarz ist dann auch wirklich schwarz... kein Grissel wie bei der 550D (die auch schon gut im Low Light war). Auch gerade bei langen dunklen Haaren ist irrsinnig viel Detail sichtbar.

Bei der 550D habe ich viel mit Video hantiert. Bei der Nikon fällt hier negativ auf, dass man die Blende im Lifeview nicht verstellen kann - um das zu tun muss man aus dem Lifeview raus und danach wieder rein. Man kann aber damit leben - meist entscheidet man sich ja vor dem Aufnehmen einer Szene für eine passende Blende. Darüberhinaus bietet die Nikon etwas mehr Dynamik und Details beim Video und performt sehr gut - hier ist der Unterschied aber nicht ganz so deutlich (die 550D / 7D / 5D sind hier spitzen Kameras - nach wie vor). Moire und Aliasing sind auch sichtbar, allerdings etwas dezenter als in der 550D.

Für mich als Umsteiger von der Canon 550D war es ein sehr großer Schritt nach vorn - in jeder Hinsicht. Für jemanden, der vielleicht von einer Kamera kommt, die "näher dran" ist, kann ich den Wow-Faktor nicht so einschätzen, aber selbst zur ähnlichen D7000 sollte der Sensor schon eine deutlich bessere Dynamik und Qualität bringen.

Wer gern Vollformat möchte und bereit ist, das Geld zu investieren, wird auf jeden Fall nicht enttäuscht werden. Ich gehe auch nicht mit der Entscheidung von Nikon mit, das Gerät als "Consumer" einzuordnen. Habe mich vor kurzem intensiv und länger mit der Canon 5D MK3 beschäftigt - Fokus auf der Bildqualität. Ich finde, die Nikon D600 ist hier bildtechnisch auf Augenhöhe oder besser und somit für jeden Profi eine sehr gute Wahl. Lieber die Nikon kaufen, im Vergleich zur Canon 1000 Euro sparen und dieses Geld in ein Objektiv investieren!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll zufrieden, 19. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Erste Kamera D40x, dann eine D90, und jetzt seit einem Jahr eine D600. Jedes mal war eine Steigerung möglich.
Bin mit der D600 voll zufrieden auch wenn Ich die Flecken hatte. Kamera zum Service Point in Düsseldorf geschickt. Alles wurde zur vollsten zufriedenheit erledigt. Keine Probleme mehr. Nutze die Kamera Hauptsächlich für Sport Aufnahmen alles gelingt bestens, aber auch die Allgemeinen Fotos sind Klasse.
Würde jederzeit die Kamera wieder kaufen.
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera! Aber Achtung: verschmutzter Sensor möglich, 26. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Für eine Bewertung der Leistungsmerkmale der Kamera möchte ich gerne auf andere Rezensionen verweisen. Ich finde, die D600 ist eine klasse Kamera, liefert wirklich tolle Bildqualität und hat einen großen, praktischen Funktionsumfang.

In dieser Rezension möchte ich potentielle Käufer auf etwas anderes hinweisen:

Scheinbar haben so einige Kameras verschmutzte Sensoren ab Werk! Teils mit Staub, teils sogar mit Ölflecken, die vermutlich vom Verschlussmechanismus verursacht werden.
Leider war auch meine D600 betroffen. Die Flecken bekam ich leider auch nach mehreren Reinigungsvorgängen mit dem Blasebalg nicht entfernt, so dass ich die Kamera zurücksenden musste.
Wegen dieser mangelhaften Qualitätssicherung vergebe ich nur drei Sterne (obwohl die Kamera an sich toll ist)

Potentiellen Käufern würde ich empfehlen:
Gleich nach Erhalt Testaufnahmen machen, mit kleiner Blende eine weiße Fläche aufnehmen und das Bild auf Staubflecken untersuchen. Wenn es zu viele und/oder zu hartnäckige sind, dann lieber die Kamera zurücksenden. Es sei denn, Sie kennen sich wirklich gut mit Sensor-Feucht-Reinigung aus. Ich - und bestimmt viele andere - traue mir das nicht zu.

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Update vom 13. November 2012

Die Rücknahme durch Amazon hat gewohnt problemlos geklappt.
Mein Fazit nach einigen Tests mit dem neuen Body: Keine Ölflecken/Staub nach dem Auspacken und soweit auch keine Probleme nach ca. 350 Aufnahmen ("normale" Bilder und die beschriebene "weiße Wand").
Staub, der durch Objektivwechsel entsteht, ist ja normal und problemlos zu entfernen.

Damit erhöhe ich meine Bewertung von 3 auf 4; ein Punkt Abzug dennoch immer noch wegen der verbesserungsfähigen Qualitätssicherung bei Nikon.

Aber um das nochmal klar zu formulieren: Spaß macht die Kamera auf jeden Fall! :-)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geliebte Dusty..., 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Meine D600 hat den Spitznamen "Dusty" und damit ist das einzige, was ich bisher an ihr wirklich auszusetzen hatte, treffend beschrieben. Ich habe vorher mit einer D90 gearbeitet, die ich nach wie vor liebe, aber irgendwann ist einfach der Umstieg auf Vollformat nicht mehr zu verhindern. Und die D600 bietet wirklich Vollformat für den kleineren Geldbeutel, ohne einen mit zu großen Einschränkungen zu belasten.
Ich fotografiere Pflanzen, Tiere, Kunst und Architektur. Pro Jahr mache ich rund 50. - 70.000 Bilder. Ich kann also durchaus einschätzen, was eine Kamera kann und was nicht. Die Videofunktion nutze ich nicht, darum kann ich hier auch nichts dazu sagen.

Was sind die Vorteile der D600:

- klein und leicht für eine Vollformat. Darum muss man in der Regel auch keine neuen Taschen kaufen, wenn man von einer DX Kamera auf die D6oo umsteigt.
- robust, spritzwasser und staub geschützt (der, der von außen eindringt, nicht der, der schon drin ist ;-)
- bis ISO 3200 muss man sich keinerlei Gedanken machen und bis ISO 6400 kann man fotografieren, wenn man es braucht.
- sehr guter Funktionsumfang
- durchdachtes Bedienkonzept
- toller Sucher mit voller Abdeckung
- viele frei konfigurierbare Direkttasten
- DX Modus der auch tatsächlich sinnvoll verwendet werden kann
- man kann alle Objektive weiter verwenden. DX Objektive werden (zumindest von Nikon) automatisch erkannt
- Ausreichende Serienbildgeschwindigkeit (ich fotografiere z.B. oft Falken und andere Greifvögel im Flug, kann also durchaus einschätzen was ausreicht und was nicht...schneller ist zwar immer schöner, aber wenn jemand Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit hat, dann liegt es eher an den gewählten individuellen Einstellungen, als am Vermögen der Kamera...das reicht allemal aus)

Negatives, oder Verbesserungsbedürftiges:

- die Messfelder sind zu mittig und decken zu wenig Fläche ab, was die Gestaltungsfreiheit ein wenig einschränkt
- keine eigener AF-On Knopf
- 1/4000 ist manchmal zu wenig, wenn man bei offener Blende im Sonnenlicht fotografiert
- siehe Spitzname...Dusty, der Name ist Programm, allerdings hat es nach der ersten, kostenlosen gründlichen Reinigung bei mir ein paar tausend Bilder gedauert, bis wieder was aufgetreten ist. Aktuell habe ich drei Flecken auf dem Sensor und werde vielleicht mal wieder beim Service vorbeischauen.

Bis auf die Staubgeschichte, die aber nach der ersten Reinigung auch nicht mehr wirklich problematisch ist, habe ich den Kauf der D600 noch nicht bereut.
Man kann, was die Freistellung und die Rauscharmut angeht, mit einer Vollformat einfach Dinge machen, die mit einer Crop-Kamera nicht zu machen sind. Und wer zu einem vernünftigen Preis eine tolle Vollformat-Kamera sucht, der sollte die D600 trotz aller "Staubunkerei" wirklich mal ausprobieren. Die meisten werden selbst dann tolle Bilder machen, wenn sie die Kamera nicht ausreizen...
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Sensordreck - Sehr zufrieden., 5. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich habe die Kamera nun seit dem 25.02.13. In meinem Bericht möchte ich auf die typischen Dinge eingehen, über die man sich am häufigsten bei der D600 beschwert.

Sensordreck:

Meine Kamera ist sauber! Ich hab sehr akribisch nach Dreck gesucht und nichts gefunden. Wenn ich jetzt noch was finden sollte, gehe ich davon aus, dass es sich um Dreck handelt der sowieso immer mal anfällt. Durch Objektivwechsel, etc..

Autofokuspunkte zu sehr in der Mitte:

Eine Einschränkung ist auf jedenfall zu spüren. Zwar gehen die 51 Messfelder der D700/D800/D3/D4/... auch nicht
bis ganz zum Rand, aber man ist nicht ganz so stark eingeschränkt. Etwas postives bringt die Anordnung dennoch mit:
Die Fokuspunkte bilden eine Art Netz, weil sie so eng nebeneinander liegen. Die fast lückenlose Abdeckung hilft sich bewegende Dinge gut scharf zu stellen. Oder besser gesagt scharf stellen zu lassen. Der Autofokus ist übrigens sehr schnell und sehr präzise. Auch die Zeilensensoren kann man in den meisten Situationen benutzen, ohne Angst haben zu müssen.

Das eingeschränkte Fokussystem hat mich dazu gebracht öfters manuell scharf zu stellen, eigentlich sollte ich der Kamera dafür dankbar sein!
Warum ich hier keinen Stern abziehe ist ganz einfach, die 6d macht es, meiner Meinung nach, auch nicht besser. Eigentlich sogar noch schlechter. Außerdem müssen wir Nikon auch einen Grund lassen, eine teurere bessere Kamera im Programm zu haben.

Blende im Live-View:

Anfangs dacht ich, dass mich das nicht jucken wird. Völlig egal ist es mir nicht, aber ganz so schlimm finde ich es tatsächlich nicht. Ich benutze Live-View auch eher selten, filmen tu ich garnicht. Aber das ist meine persönliche Meinung. Angeblich soll es auch D800 Besitzer geben, die sich beschwert haben, dass ihr Live-View so dunkel ist. (Weil die Blende halt geschloßen war). Nikon könnte das auf unterschiedliche Weise ganz einfach lösen:

-Abblendtaste im LV aktivieren
-Im Menü den Benutzer die Wahl geben ob er im LV die Blende auf den eingestellten Wert geschloßen haben möchte, oder auch nicht

Übrigens Nutzer von AF-D Objektiven (so wie ich) können im Kameramenü der D600 (Individualfunktionen - Bedienelemente - f5/Einstellräder - Blendeneinstellung) einstellen, dass man die Blende mit dem Blendering am Objektiv einstellt. Beim fotografieren durch den Sucher schließt die Blende dann beim Auslösen oder beim drücken der Abblendtaste. Im LV aber schließt die Blende sofort.

Dinge die mir meine Vorgängerkamera (Nikon D90) gegenüber verbessert erscheinen:

-Bildqualität/Rauschverhalten (Dazu unten mehr)
-Bedienung:
- Lage des Auslösers deutlich angenehmer!
- Anstatt die Tasten gedrückt zu halten, kann man im Menü einstellen, dass man eine Taste einmal drückt, mit Drehrädern seine Einstellung trifft und dann einfach den Auslöser antippt um die Eingabe zu bestätigen. (Ist besonderst bei der ISO-Taste in Verbindung mit schweren Optiken praktisch)
- AF-Modi-Taste beim AF/M Schalter.
- Betriebsartenwähler unter dem Belichtungsartenwähler (War bei der D90 eine schwer zu erreichende Taste)
- Programmierbare Abblendtaste
- Generel mehr Möglichkeiten bei den programmierbaren Tasten (AE-L/AF-L ; Pv ; Fn)
- Einschalter angenehmer zu bedienen.

Ich weiß, einige Dinge gab es bereits in der D7000, trotzdem ist es für mich neu, da ich halt von der D90 komme.

Bildqualität/Rauschverhalten:

Einfach fantastisch!

Kritisch wird das Rauschen tatsächlich erst in den Boost Stufen (H0.5 ; H1.0 ; H2.0) Trotz der 24.3 MP kann man alles darunter ohne Sorge verwenden, ein Grund warum die Kamera volle 5 Sterne verdient. Auch Farben bringt die Kamera treu rüber. In den Schatten verbergen sich viele Reserven die in der ebv nachträglich noch genutzt werden können.

Ein kleiner Tipp beim entrauschen am PC:

Ich nutze bei Lightroom ausschließlich den Regler "Farbe" im Details-Menü. Die farbigen Störpixel verschwinden dann, die Körnung bleibt, somit aber auch die Bildschärfe.

Was ich mir wünschen würde:

Bei der D4 kann man den Rec Button ebenfalls umprogrammieren, da oben hätt' ich gern die ISO. Nikon könnte die Programmierbarkeit auch ruhig bei der D800 und D600 Freigeben können. Kein Mensch wird sich die D4 nur wegen diesem Feature kaufen. Das stört mich ehrlich gesagt mehr, als die Blendenverkrüppelung im LV!

Fazit:

Ich sehe keinen Grund der D600 einen Stern abzuziehen. Nikon muss die Kamera ja irgendwo beschneiden, da die D800 sich sonst schlechter verkaufen würde. Denkt nicht immer so egoistisch. Zum Glück hat Nikon nicht an der falschen Stelle beschnitten, nämlich der Bildqualität! Diese ist einfach ohne Frage auf sehr hohen Niveau. Mit dem kleinen Fokusmodul muss man halt lernen zu leben, fertig.

Die Staubgeschichte ist natürlich ärgerlich und ich kann jeden verstehen, der die Kamera deswegen schlecht bewertet. Ich habe dieses Problem allerdings nicht. Ich glaube ich werde mir von verschiedenen D600 Nutzen, mit und ohne Staubproblem, die Seriennummern geben lassen. Vieleicht entdecke ich ja einen Zusammenhang. Falls ich was rausfinde, werde ich es nachtragen! :)
Und falls D600 Besitzer dies hier lesen, könntet ihr ja mal in den Kommentaren sagen wie's bei euch ausschaut und eure Seriennummer hinterlegen.

Ansonsten meckert nicht so viel über Technik, geht raus und macht Fotos!

Und da war doch Dreck!

Mensch was habe ich mich geärgert. Lange Zeit ging meine D600 wirklich sehr gut. Doch irgendwann waren die typischen Flecken zu erkennen. Aber Nikon hat mich gut bedient! Ich habe die Kamera eingeschickt - es wurde die Verschlusseinheit gewechselt. Gebracht hat das nichts, also schickte ich sie nochmal ein und bekam eine neue D610 zurück. Bravo!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von D700 auf D600 nicht bereut, 22. Januar 2013
Von 
R. Pfeiffer (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Viele haben mich gefragt warum ich einen Rückschritt mache und von meiner D700 auf die D600 umsteige. Der Hauptgrund war die Videofunktion und die für mich zu teure D800 (und ich hatte ein bisschen Angst vor den 36 MP-Bildern der D800... in RAW-Format vielleicht zuviel für meinen Rechner.)

Hier kurz ein Vergleich der für mich(!) auffälligsten Punkte D700 vs. D600:

Gründe für die D600:
+ Videofunktion: Lässt keine Wünsche offen - AF beim Filmen braucht man sowieso nicht, hab ich mir sagen lassen. Manuell macht es auch viel mehr Spaß.
+ ISO-Verhalten: AUSGEZEICHNET!!! So wenig Rauschen, sogar bei ISO 3200 - wirklich ein Traum!
+ Ausreichend Megapixel: Bei einem Bild auf Leinwand in 200 x 100 cm in meinem Wohnzimmer bin ich an die Grenzen der D700 gekommen. Mit der D600 kein Problem. Jetzt kann ich auch über die Wand auf der anderen Seite nachdenken, die ein 300cm-Bild vertragen würde. (Dass ich mit einer Panoramaaufnahme dieses Problem auch mit der D700 nicht hätte ist mir klar.)
+ Bildqualität: Wenn ich ein Foto der D700 und der D600 in derselben Größe(!) ausdrucke, merke ich deutliche Unterschiede was das Rauschen und auch die Schärfe betrifft. (evtl. ist die Schärfe rein subjektiv, aber das Rauschverhalten ist definitiv besser)
+ leichter/handlicher
+ lässt sich mit Funkauslöser auslösen
+ 2 Kartenslots, außerdem billigere SD-Karten. (sind die langsamer als CF? Ich hab da keinen Unterschied gemerkt..)

Ein paar Dinge vermisse ich im Vergleich zur D700:
- AF etwas langsamer (Einbildung oder nicht - mir kommt es jedenfalls so vor. Jedoch immer noch schnell genug für meine Bedürfnisse.)
- Akkuleistung etwas geringer
- bei der Bildkontrolle vermisse ich die Anzeige des Histogramms bei Druck auf den "OK"-Knopf. (ein kleineres Histogramm ist mit 2 Klicks erreichbar, daran muss ich mich erst gewöhnen)
- Die fehlende AF-ON Taste... diese Funktion habe ich auf die Fn-Taste gelegt. Klappt, aber ist auch eine Umgewöhnung und nicht so angenehm wie beider D700.
- für größere Hände hat die D700 eine super Größe, die D600 ist etwas kleiner. Aber der Vorteil des geringeren Gewichts überwiegt für mich.

Fazit: Ich gebe 4,5 Sterne, weil ich sehr zufrieden bin. Die fehlende AF-ON Taste schmerzt aber. Auch der langsamere AF. Aber irgendwo muss ja die D800 besser sein und die 700 Euro Aufpreis gerechtfertigt werden.

EDIT (am Tag nach dem Schreiben der Rezension:-)): Die AF-ON-Funktion lässt sich problemlos auf die AE-L-Taste legen, die ich ohnehin nicht brauche. Also wurden aus 4,5 Sterne ganze 5!
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