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5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
Ein sehr kluges und unterhaltsames Buch. Auch für Leute, die sich wegen ihres fortgeschrittenen Alters (55) :-) im Netz eher zu Gast als zu Hause fühlen. Besonders spannend und erhellend fand ich die historische Einordnung der heutigen Diskussionen um's Netz. Das Buch erklärt, sortiert, stellt gegenüber, beschwichtigt Ängste - und ersetzt sie...
Vor 20 Monaten von Andrea Spieker veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider
haelt das Buch nicht, was die Spiegel-Rezession verspricht. Die Betrachtungen ob das Internet ein Segen oder einen Fluch darstellen sind eher banaler Natur. Denkanstoesse habe ich keine gefunden und es war eigentlich eine Zeitverschwendung,
Vor 4 Monaten von Artur Schmid veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 20. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sehr kluges und unterhaltsames Buch. Auch für Leute, die sich wegen ihres fortgeschrittenen Alters (55) :-) im Netz eher zu Gast als zu Hause fühlen. Besonders spannend und erhellend fand ich die historische Einordnung der heutigen Diskussionen um's Netz. Das Buch erklärt, sortiert, stellt gegenüber, beschwichtigt Ängste - und ersetzt sie durch neue, aber viel fundierter als die vorherigen. Ich würde es zur Pflichtlektüre an Schulen machen - sowohl für die eher Netz-kritischen Studienräte als auch für die eher (zu) unbekümmerten Schüler. Und das ginge sogar, beide Seiten würden es lesen, eben weil es - s.o. - klug und unterhaltsam ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, 7. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für die Nerds und alle die, die sowieso schon alles wissen, ist das Buch nicht geschrieben. Eher schon für die, die skeptisch gegenüber dem behaupteten Segen des Netzes sind, aber einer krawallwissenschaftlichen These wie der von Manfred Spitzer über die "digitale Demenz"nicht trauen. Denen sei dieser angenehm locker geschriebene kulturhistorische Essay dringend empfohlen, der eine Brücke schlägt zwischen Optimisten und Skeptikern. Wenn man an die wütende Diskussion über das Urheberrecht denkt, dann war ein Buch wie dieses noch nie so wertvoll wie heute.

Wischt euch den Schaum vom Mund! Es ist alles großartig und schwierig zugleich - vor allem ist es anders.

Und als Versöhnungsgeste an alle: wer das Buch kauft, bekommt das E-Book dazu.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohnt gut, 7. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Internet - Segen oder Fluch (Kindle Edition)
Lobo und Passig fassen für den Nicht-Nerd die wichtigsten Standpunkte und Argumente rund um die Digitalisierung und das Internet zusammen. Im gewohnt lockeren Schreibstil, den man von den Kolumnen Lobos bei SPIEGEL online kennt, mit unerwarteten Vergleichen und einleuchtenden Argumentationsketten gelingt es den Autoren, den Leser zu fesseln. In wenigen Stunden hatte ich das Buch durchgelesen - eigentlich hätte es noch etwas umfangreicher sein können.

Dennoch: uneingeschränkte Leseempfehlung für den, der sich für die Menschen im Netz interessiert und wissen will, warum die so sind, wie sie sind. Scheuklappen darf man nicht haben - haben Lobo und Passig auch nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kluges Buch mit klarem Blick, 9. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Internet - Segen oder Fluch (Kindle Edition)
Zuerst erwartet man von einem der deutschen Alphablogger vielleicht einen Lobgesang auf das Internet, doch Sascha Lobo und Kathrin Passing leistn viel mehr. Sie wägen klug ab, sortieren ein,
Es ist gute journalistische Arbeit, sie gibt Informationen und hilft dem Leser sie sinnvoll einzuordnen.
Lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider, 15. Februar 2014
Von 
Artur Schmid (Guatemala) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Internet - Segen oder Fluch (Kindle Edition)
haelt das Buch nicht, was die Spiegel-Rezession verspricht. Die Betrachtungen ob das Internet ein Segen oder einen Fluch darstellen sind eher banaler Natur. Denkanstoesse habe ich keine gefunden und es war eigentlich eine Zeitverschwendung,
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch – nicht erst seit heute, 11. Februar 2014
Von 
Marc Hoettemann "Ostwestf4le" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ist das Internet Segen oder Fluch? Dieser Fragen gehen Kathrin Passig und Sascha Lobo in dem gleichnamigen Buch nach.

Doch die Hoffnungen auf eine eindeutige Antwort auf diese Frage werden schon früh zerstört.

Bereits in der Einleitung erklären die beiden Autoren, dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Stattdessen gehe es ihnen vielmehr darum, die unterschiedlichen Positionen zu den digitalen Themen aufzubereiten und zu bewerten. Und zwar nicht mit erhobenem Zeigefinger belehrend, sondern deskriptiv und in Zusammenhängen erläuternd.

Internet – Segen oder Fluch lässt sich dank der offenen Gestaltung der Kapitel nacheinander und auch wild durcheinander lesen.

Zu Beginn werden die “Basics” der Internet-Diskussionen erläutert. Je weiter sich der Leser durch diese Aspekte gearbeitet hat, umso spezieller werden die Themenstellungen aus dem digitalen Alltag: Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und soziale Medien waren schon bei der Drucklegung im Jahr 2012 relevant und haben “dank” NSA erst kürzlich eine Auffrischung erhalten.

Kathrin Passig und Sascha Lobo haben mit Internet – Segen oder Fluch ein wichtiges Buch geschrieben. Beide Autoren verstehen es vorzüglich, vermeintlich komplexe Inhalte in leicht verdauliche Wissenshäppchen aufzubereiten.

Nicht frei von Selbstkritik und äußerst unterhaltsam bearbeiten Kathrin Passig und Sascha Lobo die relevanten digitalen Themen, die heiß und mit Hingabe diskutiert werden.

Von der ersten bis zur letzten Seite gibt es kurzweilige Texte, die sich nicht auf die bloße Vermittlung von trockenem Stoff verstehen. Stattdessen bestechen die Texte durch ihre gewitzte Sprache – die nicht frei von Ironie ist – und das Lesen zu einem Vergnügen macht.

Es handelt sich somit nicht um ein klassisches “Internet-Versteher-Buch”. Vielmehr geht es darum, die derzeitigen Debatten in den zahlreichen Themenfelder wie Internet generell, Netzrecht, soziale Medien, Privatsphäre und deren Auswirkungen auf die Menschen zu sammeln und zu analysieren.

Weder Passig noch Lobo bieten fertig komponierte Patentrezepte zur Lösung des Dissenses;, sie regen stattdessen zum eigenen Nachdenken und Reflektieren an.

Die Antwort auf die Frage, ob das Internet Segen oder Fluch ist, bleiben Kathrin Passig und Sascha Lobo auch nach dreihundert lesenswerten Seiten schuldig. Und das ist gut so.

Denn anders als in der Informatik gibt es kein 1 oder 0 – die Wahrheit liegt in der Mitte. Und mit ihrem Buch tragen die beiden Autoren dazu bei, die Debatte im und um das Internet deutlich zu versachlichen und zu entemotionalisieren.

Jeder, der sich mit dem Internet unmittelbar oder mittelbar beschäftigt, ist die Lektüre ans Herz zu legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachliche Argumente für eine Internet-Debatte - launig, kompakt und anregend zusammengefasst, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Geniales Buch, um eine kompakte, kenntnisreiche und dabei vor allem stets um Ausgewogenheit bemühte Einführung in Fragen der Netzpolitik zu bekommen. Im Lichte der Enthüllungen von Edward Snowdens konzentriert sich die Internetdebatte zurzeit sehr auf die Themen Privatsphäre und Überwachung. Dem Thema widmet das Autorenduo Kathrin Passig und Sascha Lobo zwar ein Kapitel, das jedoch angesichts der Dramatik und des bis vor kurzem noch unvorstellbaren Ausmaßes der Überwachung durch NSA und andere vermutlich schon jetzt, ein gutes Jahr nach Veröffentlichung der ersten Ausgabe, eine Überarbeitung gut täte (was Sascha Lobo heute dazu meint, erklärt er unter anderem in seiner wöchentlichen Kolumne "Die Mensch-Maschine" auf Spiegel online). Als Defizit möchte ich das angesichts der generell schnellen und unübersichtlichen Entwicklung im IT-Sektor aber kaum werten.

Beeindruckt hat mich an dem Buch zum Einen Passigs und Lobos enorme Kenntnis der Materie, zum Anderen ihre alles andere als anstrengende oder belehrende, sondern vielmehr unterhaltsame, aber keinesfalls oberflächliche Art, dieses Wissen zu vermitteln. Sehr sympathisch ist mir der Eindruck, dass sich Passig und Lobo vor allem selbst nicht zu ernst nehmen.

Für mich, der ich mich in Fragen von Netzpolitik und Internettechnologie als interessierten Amateur bezeichnen würde, gab es bei der Lektüre des Buches so manchen Aha-Effekt. Ans Herz gelegt sei das Werk aber ebenso allen selbsternannten Internet-Experten jeder Couleur. Auch wenn Passig und Lobo eindeutig positioniert sind, sollte die Lektüre ihres Buches eine klasse Anleitung sein, um die eigenen Argumente gründlich auf unreflektierte Dogmen und ideologischen Ballast zu durchforsten. Vielleicht gelingt es dann etwas schneller, Antworten auf die vielen brennenden Fragen um das Internet zu finden, die viel mehr als die Verletzung der Privatsphäre und NSA-Überwachungssysteme umfassen.
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5.0 von 5 Sternen Willkommen in der menschlichen Realität., 11. Oktober 2012
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Internet - Segen oder Fluch (Kindle Edition)
Herr Spitzer bürstet auf Internet-Krawall und erntet mit seiner Medieninszenierung reflexhafte, berechtigte Ablehnung. Dieses Buch füllt die notwendigen ausgewogenen, nachdenklichen Erkenntnis-Lücken zum World Wide Web, die auch mich umtreiben.

Eine philosophische Sichtweise geht davon aus, dass wir alle süchtig sind, süchtig nach einfachen Lösungen. So war das Internet am Anfang: der Hort alles Guten, endlich menschliche Gespräche, Zusammenkommen, Verständnis, alle können teilhaben. Weit gefehlt. Wenn ich heute die Diskussionen z.B. auf Amazon lese, dann bleibt mir nur eines: im Netz sind vor allem die Frustrierten unterwegs. Krude Theorien beherrschen ihre Texte und je frustrierter, unglücklicher man ist, umso lauter, dreister und beleidigender ist man. Ich könnte heulen.

Mit diesem Buch und anderen beginnt sich die Sichtweise durchzusetzen, dass die optimistische Sichtweise des Internets nicht die einzig richtige ist, sogar dringend hinterfragt werden muss. Jeder sollte erkennen, dass Dinge nie so einfach sind wie sie uns scheinen wollen. Menschen bleiben Menschen und reißen sich ihre kümmerlichen Masken vor allem in der Anonymität vom Gesicht, tief fallend in ihre eigenen dunklen, ungelösten Abgründe. Die eigentliche Herausforderung des Lebens ist, gerade dann, wenn Menschen zu sehr etwas glauben möchten, die kritischen Momente laut werden zu lassen. Und man muss den Reichtum unterschiedlichster Meinungen offen legen, sie zulassen, niemand ist wie ein anderer und auch die gegensätzlichsten Meinungen können ausgehalten, ja sogar integriert werden. Dies ist das Positive, das Gewandelte in diesem Buch: den Reichtum gegensätzllicher Meinungen aushalten, Gewinne aus ihnen ziehen.

"Einen ärgerlich großen Raum nehmen reflexhafte Phrasen und kaum belegbare Behauptungen ein, verbunden zu einem emotionalen Amalgan, das mehr die Gruppenzugehörigkeiten festigen als irgendjemanden überzeugen soll." Diese Aussage im Buch leitet hin zu der Einsicht, dass die aktuellen Diskurse im Netz nichts anderes sind als jene ewig gleichen Gefechte um Altes und Neues. Die Spannungen zwischen Mensch und Maschine wurden durch das Internet verschärft. Es stimmt, die einfache Sehnsucht, das Netz möge alles richten, alle gut werden lassen, war eine süsslich duftende, verlockende Fata Morgana. Online sind Dramen sogar intensiver und die widersprüchlichen Rollen-Verhalten der Spezies Mensch schimmern transparenter. Nichts folgt der Logik, oder wenig, aber viel mehr dem Bauch, der Lust an Veränderung und Abwechslung, dem menschlichen Theater spielen.

Problem der Autoren ist m.E., dass sie selten über das Stadium der Diskussion hinausgekommen sind (beide sind Journalisten), erst das gemeinsame Handeln in der Realwirtschaft (nicht im sozialen Getwittere des morgendlichen Klopapierraschelns) und die Übertragung desselben in den weltweiten Verteiler Internet lässt Dinge entstehen, die wirklich voranbringen. Aber auch dort wird inzwischen klar, dass die Geld-Finanz-Mafia der Welt beginnt, die Dinge in ihren Würgeriff zu bekommen. Das Netz ist ein hervorragendes Instrument, um weltweit und noch viel schneller als in regionalen Zusammenhängen unterschiedliche Lohndumpingstrategien auszufahren und globale Schieflagen gnadenlos auszunutzen. Genau hier müssen wir alle ansetzen, sehr gut herausgearbeitet in diesem Buch: Krieg der Scheinheiligkeit: Plädoyer für einen gesunden Menschenverstand

Der gesunde Menschenverstand verbreitet sich auch im Internet. Diese Ernüchterung kann endlich jene Entwicklungen langsam reifen lassen, die notwendig erscheinen: Gerechtigkeit und Zugangschancen für alle Menschen der Welt abseits lächerlich süsslicher Werbebilder und einem Konsum, der nur noch einige wenige mit Geld füttert, das diese nicht essen, sondern gierig weiter drangsalierend investieren. Die Blase der Scheinheiligen sollte als nächstes platzen und das Netz könnte vieles dazu beitragen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Sahne, 12. Dezember 2012
Von 
Wolfgang Siegel (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ein Buch, dass die Fragen zu den Folgen des Internets sachlich behandelt. Wir wissen eben nicht, wie es weitergeht und wie die Menschheit sich mit dem Internet entwickelt. Jeder trägt für sein Handeln persönlich Verantwortung und muss sich immer wieder neu orientieren. Ansonsten wird man zum Spielball unbekannter Einflüsse.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....eine sehr umfangreiche bestandsaufnahme...., 6. Dezember 2012
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Das Buch INTERNET - SEGEN ODER FLUCH bietet eine sehr umfangreiche, informative Bestandsaufnahme der Diskussion um Für oder Wider des Internets im Jahr 2012. 16 Kapitel, ruhig + sachlich aufgearbeitet, gelegentlich mit ironischen Kommentaren und Zitaten ergänzt. Diese Sachlichkeit überrascht, ich habe sie nicht erwartet.

Gerade die zahlreichen historischen Ausflüge in die Jahrhunderte zuvor, gehören zum Unterhaltsamsten dieses Werks. JA, auch bei der Einführung des Buchdrucks wurde darüber diskutiert. Viele können sich diese Tatsachen gar nicht mehr vorstellen. Oder: sollte der Mensch tatsächlich mit 100 Stundenkilometern Auto oder Zug fahren???

Dass es ganz ohne Internet heute - fast - nicht mehr geht, in diesem Punkt dürften sich alle Parteien einig sein (...."die Anzahl derer, die es pauschal ablehnen, dürfte sich in Grenzen halten". Meinen die Autoren auf Seite 76), es wird nun über die "Dosis" diskutiert. Eine Antwort darauf kann dieses Buch nicht geben, zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse der Menschen. Man könnte eine ähnlich ausgearbeitete Diskussion auch über den Konsum von Alkohol führen: soll man täglich 1 Bier, 10 Bier oder gar kein Bier trinken. Jeder Mensch wird vermutlich unterschiedlich darauf antworten - und so ist es mit dem Internet auch (das man natürlich nicht ganz mit BIER vergleichen kann).

( J. Fromholzer )
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