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5.0 von 5 Sternen Beste Serie aller Zeiten
Ich habe auch schon alle vorherigen Staffeln hier gekauft und kann es kaum erwarten mir auch die restlichen zu kaufen.
Ich kann nur jedem empfehlen diese Serie auf Englisch zu schauen, denn durch die Übersetzung gehen zu viele Wortspiele und Witze verloren.
Spitzenmäßige Serie, die es sich lohnt verfolgt zu werden.
Vor 2 Monaten von Frank Henkel veröffentlicht

versus
128 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung in die falsche Richtung
„It’s not what it looks like“. Mit diesen Worten endete die vierte Staffel, und mit diesen Worten beginnt auch Staffel 5. Denn die Staffel startet an dem Tag, an dem die vierte Staffel endete, und Sheldon grübelt beim Mittagessen über diese Aussage von Penny am selben Morgen. Nachdem sich im Finale der vierten Staffel die Ereignisse...
Vor 14 Monaten von Jens Hanel veröffentlicht


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128 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung in die falsche Richtung, 30. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
„It’s not what it looks like“. Mit diesen Worten endete die vierte Staffel, und mit diesen Worten beginnt auch Staffel 5. Denn die Staffel startet an dem Tag, an dem die vierte Staffel endete, und Sheldon grübelt beim Mittagessen über diese Aussage von Penny am selben Morgen. Nachdem sich im Finale der vierten Staffel die Ereignisse überschlagen haben, herrscht einige Spannung in der Gruppe. Diese werden ungewollt von Sheldon gelöst, der sich in seinen Handlungen von den emotionalen Problemen seiner Mitmenschen natürlich wenig beeinflussen lässt.
Die fünfte Staffel ist geprägt von allerlei Beziehungsproblemen. Die Frischverlobten Howard und Bernadette planen Ihre Hochzeit, haben so Ihre Probleme mit den künftigen Schwiegereltern, und einige Mal gerät Howard in Schwierigkeiten wegen seiner Vergangenheit. Leonards Fernbeziehung zu Priya hält nicht lange und so beschließt er einen zweiten Versuch bei Penny zu unternehmen, dem diese gegenüber nicht abgeneigt ist. Sheldon und Amy schließen mittlerweile eine Freundschaftsvereinbarung, wodurch Sheldon Amy nun offiziell als "seine Freundin" anerkennt.
Im Prinzip werden die in Staffel Vier begonnen Ereignisse weiter vorangetrieben. Allen voran die Intensivierung der Beziehung von Sheldon und Amy. Amy wurde ursprünglich als weiblicher Sheldon in der Serie etabliert, verhält sich aber immer mehr wie eine typische Frau und sorgt somit für einige romantische und damit befremdliche Momente.
Durch die erneute Beziehung zu Bernadette verschwindet der Howard der ersten Staffeln vollkommen von der Bildfläche. Der Mann der bei jeder Gelegenheit jeder Frau nachgestiegen ist, der mit kuriosen Verführungsmethoden für viele Lacher in der Serie sorgte ist gezähmt, und steht nun zwischen zwei Frauen, die ihn beide für sich haben wollen. Der Running-Gag dass man seine Mutter nur hört, aber nie sieht, wird in dieser Staffel etwas überstrapaziert. Zu häufig sind dafür mittlerweile Ihre Auftritte geworden.
Deswegen ist der Charakter der für die besten Momente in dieser Staffel sorgt, derjenige der sich treu geblieben ist, Raj. Erst klärt er den One-Night-Stand mit Penny auf, den hat er verschiedene „Beziehungen“ mit Frauen die ihn wirklich verstehen, und kann die anderen Jungs mal für ein ganzes Wochenende von ihren Freundinnen wegreißen. Er vermisst die "guten alten Zeiten" ähnlich wie ich.
Besonders ärgerlich ist die Veränderung in der Beziehung von Leonard und Penny. Als die beiden in der dritten Staffel zusammen waren, musste Leonard noch bei allen Debatten nachgeben, weil Penny ja angeblich sofort wieder einen Freund hätte, während Leonard erst wieder eine Freundin finden würde, wenn er weiß wie er sich eine baut. Das hat sich mittlerweile geändert. In der vierten Staffel hat Leonard mit Rays Schwester wieder eine Freundin. In dieser Staffel trifft er auch gleich eine Frau die auf ihn steht, die Affäre scheitert nur an seiner zum dem Zeitpunkt noch Vorhandenen Beziehung zu Priya. Leonard ist also zum Frauenheld mutiert, ein Aspekt der auch in Staffel 6 wieder Beachtung findet.
Im Gegensatz dazu steht Penny, die uns zu Beginn der Serie als die Schönheit mit vielen Freunden hinter der quasi alle Männer der her sind vorgestellt wurde. Nach der Beziehung zu Leonard in Staffel 3 muss sie den Kontakt zu ihren anderen Freunden abgebrochen haben, denn sie hängt nur noch mit Bernadette und Amy rum. Auch laufen ihr offenbar keine Männer mehr hinterher. Okay, sie wirft Leonard schon wenige Folgen nach Beendigung der Beziehung vor, dass sie wegen ihm nicht mehr mit dummen Typen ausgehen kann, aber musste die Macher das wirklich ernst meinen? Ihr ständiges Leonard-Hinterhergejammer in Staffel 4 hat echt genervt, und in dieser Staffel kehrt sie nun zu ihm zurück als ob sie keine andere Wahl hätte. Sie die sich doch die Männer aussuchen kann.
Sie ist nicht mehr die Schnittstelle zwischen der echten Welt und den Nerds, nein sie ist ein Teil der Nerds geworden. Wobei die Nerds ja schon lange keine mehr sind. Leonard ist ja quasi schon die ganze Serie hinter Penny her oder hat eine Beziehung. Sheldon wird von Amy gezähmt und Howard ist seit der erneuten Beziehung mit Bernadette sowieso nicht mehr der Alte.
Natürlich hat die Staffel auch ihre guten Momente. Die Dreiecksbeziehung zwischen Bernadette, Howard und seiner Mutter sorgt für skurrile Situationen, und auch Sheldon darf in einigen Folgen ganz er selbst sein: Er startet einen Videoblog über Flaggen, er duelliert sich mit seinem Erz-Feind Kripke um ein Büro, er macht sich zu Howards Sklaven weil er Stephen Hawking treffen will, er versucht sich bei den drei Jungs für einen fiesen Halloweenstreich zu revanchieren, und mein persönlicher Höhepunkt: Nachdem wegen einer Krankheit seines Friseurs sein monatlicher Haarschnitt ausfällt merkt Sheldon das die Erde sich weiterdreht wenn seine Welt in Ungleichgewicht fällt, und beschließt nicht mehr so strenge Regeln zu haben, was er natürlich maßlos übertreibt. Außerdem darf Howard zur ISS fliegen, die Vorbereitung dafür hat auch ihre sehenswerten Aspekte.
Was leider immer weniger wird sind die genialen Momente bei denen Sheldon und Penny aneinander geraten, oder sie ihm offenbart das sein Verhalten für viele Menschen befremdlich ist. Durch die Erweiterung der Gruppe um Amy und Bernadette teilt sich die Handlung immer öfter in mehrer Stränge auf. Entweder hängen die vier Jungs und die drei Mädels jeweils zusammen herum, oder die drei Pärchen, weswegen Sheldon und Penny eben viel weniger Berührungspunkte haben.

Staffel 4 hat es begonnen, Staffel 5 setzt die Tendenz fort: TBBT ist zu einer Romcom geworden. Im Vordergrund stehen nun Liebesbeziehungen wie man es schon aus zahlreichen Sitcoms kennt. Die Reihe ist immer noch gut, hat aber zu viel ihres ursprünglichen Konzeptes verloren. Die Nerds müssen nur noch in wenigen Folgen mit der Außenwelt zurechtkommen. Häufig geht es um kleine Reiberein innerhalb der 7er-Gruppe, und das ist meistens nicht so unterhaltsam wie die Konflikte zwischen den Jungs und dem Rest der Welt früherer Tage.
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74 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trendwende, 8. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
Ich finde diese Staffel nicht mehr so gut wie die bisherigen 4. Die Serie hat sich doch stark verändert und das zum Teil durchaus in eine Richtung, die mir persönlich nicht so zusagt.

Während in den ersten 3 Staffeln das volle "Nerd-tum" gefeiert und auch auf die Schippe genommen wurde, ist ab Staffel 4 mit der Erweiterung der Stammbesetzung durch Bernadette und Amy eine neue Richtung eingeschlagen worden, die nunmehr in dieser Staffel zementiert, weiter ausgebaut und noch weiter in eine andere Richtung fortgeführt wird. Es geht inzwischen in fast allen Episoden ausschließlich um die jeweiligen Paarbeziehungen, wohingegen die den Witz der ersten 3 Staffeln ausmachende Interaktion der Jungs untereinander und mit Penny beinahe nicht mehr vorhanden ist.

Freilich finden sich einige gute und nachvollziehbare Gründe für diese Entwicklung: z.B. das Format ist mehr mainstream, was gleichbedeutend mit mehr Quote und Umsatz ist, v.a. da die Serie für weibliche Zuschauer durch die Erweiterung der Stammbesetzung um 2 Frauen interessanter wird; es ist nach 3 Staffeln und allen bis dahin erzählten Geschichten auch ein Punkt erreicht, an dem die immer gleiche Erzählstruktur ihren Witz zu verlieren droht; eine Weiterentwicklung der Nerd-Charaktere hin zu "normalen" Leuten ist damit erzählerisch und auch realistisch plausibel etc.

Allerdings kann ich mich mit der aktuellen Entwicklung nicht anfreunden. Das liegt v.a. an zwei wesentlichen Punkten:

1. Die isoliert betrachtete Entwicklung der einzelnen Hauptcharaktere:

Leonard:
er fungierte in den ersten Staffeln immer wieder als Puffer oder Übersetzer zwischen Sheldon und der übrigen Welt. Dies und seine genervte Art die "Spinnereien" von Sheldon zu ertragen, gleichzeitig aber immer um Erhaltung ihrer Freundschaft bemüht, machten für mich einen ganz großen Teil seines sympathischen Charakters aus. Spätestens ab dieser Staffel entstand bei mir der Eindruck, dass ihm an der Freundschaft zu Sheldon nicht mehr viel liegt. Mehr als einmal scheint es mir, dass die das Zentrum der Serie bildende WG mit Sheldon nur noch eine "Zweckgemeinschaft" ist, bis er mit Penny zusammenziehen kann. Eine Erklärung für diese Entwicklung oder ob sie überhaupt intendiert war, konnte ich nicht erkennen. Lustige Momente mit Howard und Raj sind selten geworden, eine Interaktion mit Amy und Bernadette findet so gut wie nicht statt. Bzgl. der Beziehung zu Penny handelt es sich meiner Meinung nach um eine reine Geschmacksfrage. Entweder man will die beiden nochmal zusammenkommen sehen oder nicht. Plausibel erzählt wird die Geschichte jedenfalls.

Sheldon:
er wirkt für mich in dieser Staffel zuweilen wie ein Fremdkörper. Er sorgt zwar nach wie vor für die meisten Lacher, seine Entwicklung empfinde ich dennoch zwiespältig. Es gibt im Grunde nur eine, dafür umso mehr hervorstechende Veränderung seines Charakters, nämlich seine fortschreitende Beziehung zu Amy. Sheldon akzeptiert endgültig den Beziehungsstatus mit Amy, lässt sich sogar auf dates mit ihr ein (wenn auch auf seine ihm eigene Art) und vermag sich gegen Ende der Staffel Amys zunehmendem Einfluss auf ihn nicht mehr zu erwehren, obwohl ihm dieser durchaus bewusst ist. Er lehnt zwar nach wie vor die körperliche Komponente der Beziehung ab. Dies scheint mir aber bei der gegenwärtigen Richtung und Geschwindigkeit seiner Entwicklung nur eine Frage der Zeit zu sein, ganz nach dem Motto "der Höhepunkt von Big Bang, wann küssen sich Sheldon und Amy das erste Mal" etc.
Neben dieser Entwicklung bleibt er sich neben Penny von allen Charakteren am meisten treu. Und genau deshalb wirkt er für mich oft, wie eingangs erwähnt, wie ein Fremdkörper. Alle seine Freunde entwickeln sich mehr und mehr von ihm weg hin zu ihren Beziehungen und persönlichen Dramen. Er wird deshalb von ihnen auch nicht mehr so ernst genommen wie früher und seine schrullige Art wirkt dann manchmal infolge ihrer Reaktionen hierauf nicht mehr lustig sondern überzogen oder gar peinlich. Er bemüht sich am meisten, Nerd zu bleiben und lehnt vielfach (wenn auch nicht mehr so konsequent) das "Normalsein" ab.

Howard:
er hat sich aus meiner Sicht von den Jungs am meisten verändert und dadurch ist der Serie insgesamt viel Witz verlorengegangen. Howard war der hoffnungslose Fall, der nie bei den für ihn unerreichbaren Frauen landen konnte, es aber dennoch unbeirrt versuchte. Durch die Beziehung zu Bernadette ist er immer mehr gezähmt worden. Dies gipfelt schließlich darin, dass er an seinem Junggesellenabschied keine Stripperinnen will, weil Bernadette etwas dagegen hat. Alternativ wird ein (recht lahmes) "Drama" daraus gestrickt, dass der betrunkene Raj alle möglichen (für mich wenig schockierenden) Geschichten über Howard zum Besten gibt, die Bernadette noch nicht kannte und mitbekommt, woraufhin sie ihn zunächst nicht mehr heiraten will. Dies ändert sich erst, als Howard ihr eine - zugegeben rührende - Liebeserklärung macht, in der er seine Charakterentwicklung sinngemäß selbst so auf den Punkt bringt: den Howard von früher gibt es nicht mehr, er war verachtenswert und Bernadette hat ihn zu einem besseren Menschen gemacht. Man kann von der dahinter stehenden message halten was man will, aber damit ist für mich einer der witzigsten Charaktere der Serie gestorben.

Raj:
die ganze Staffel über konnte ich über ihn nur eines denken: der arme Raj. Er macht in dieser Staffel nicht viel mehr als jammern, weil er als einziger der Clique keine feste Bindung mit einer Frau hat. Die wenigen lustigen Momente in dieser Staffel mit Raj entstehen vorwiegend dadurch, dass er vermehrt "mädchenhafte" und blumige Aussagen trifft und von den anderen deshalb aufgezogen wird. Es ist mir außerdem aufgefallen, dass Raj in fast allen Szenen Alkohol trinkt oder in der Hand hält. Das liegt sicher daran, dass es so gut wie keine Szenen mehr ohne irgendeine Frau gibt und er bekanntlich nur nach dem Konsum von Alkohol in Anwesenheit von Frauen frei reden kann. Dadurch geht wiederum viel Witz verloren, weil er praktisch immerzu und zu jederzeit mit allen munter plaudert, gleichzeitig aber im Unterschied zu früheren Staffeln vom Alkohol offenbar nicht mehr so sehr beeinflusst wird, dass er sich nicht mehr normal verhalten könnte. Im Ergebnis wirkt das auf mich so, als hätten die Autoren seine Krankheit und seinen Umgang damit völlig ignoriert, nur damit er überhaupt noch eine Sprechrolle hat. Ich vermisse außerdem das witzige Zusammenspiel mit Howard. Raj kommt mir in der Gruppe isoliert vor und ich habe den Eindruck, dass man sich nicht so recht entscheiden konnte, wohin seine Reise gehen soll.

Penny:
sie hat sich nach meinem Empfinden am wenigsten verändert. Sie hat aber ihre Vorliebe für "die falschen Kerle" wohl endgültig aufgegeben. Ihr Leben dreht sich anscheinend nur noch um die "Nerd-Clique". Angesichts der mitunter witzigen Typen, die Penny angeschleppt hat, ist das durchaus ein wenig schade. Dadurch verschwimmt auch der für das Thema und den Witz der ersten Staffeln maßgebende Kontrast zwischen der "normalen" und "Nerd-Welt" zunehmend. Gefühlsmäßig sind ihre Auftritte weniger geworden und es gibt leider keine richtigen "Kämpfe" mehr zwischen ihr und Sheldon. Im Zusammenspiel mit den Mädels hat ihr aus meiner Sicht Amy den Rang abgelaufen.

Amy:
ihre Entwicklung war für mich neben der von Howard am enttäuschendsten. Eingeführt wurde sie als weiblicher Sheldon, sicher damals auch schon eine streitbare Idee, aber immer noch witzig. In dieser Staffel hat sie sich jedoch zu einer Penny-vergötternden, Sheldon-dominierenden, aufdringlichen Nervensäge entwickelt. Im Wesentlichen finden ihre Interaktionen nur mit Penny und Sheldon statt, alle anderen werden fast konsequent ignoriert oder sind insoweit nur Randfiguren. Ihre plötzliche (auch körperliche) Vernarrtheit in Penny, deren Ursprung ihrer eigenen Aussage nach wohl darin liegt, dass Penny sie mit ihrer Freundschaft aus einer uneträglichen Isolation geholt hat, ist über weite Strecken dieser Staffel so überzogen, dass die Szenen für mich nicht mehr lustig sondern nur noch nervig und peinlich sind. Dies v.a. deshalb, weil sie gefühlt in jeder Szene mit den beiden zu Tage tritt. Ich kann den Grund für diese Charakterentwicklung nicht verstehen. Tatsächlich empfand ich Amy über weite Strecken dieser Staffel nur als störend. Ihre durchaus erfolgreichen Versuche, die Beziehung zu Sheldon zu intensivieren sind hingegen gelungen, gleichwohl dies wie oben erwähnt Sheldon wieder viel an Witz und Platz beraubt.

Bernadette:
es hat sich ja in Staffel 4 schon angedeutet, dass sie sich in eine junge Version von Howards Mutter verwandeln wird. Diese Verwandlung ist in dieser Staffel einen großen Schritt vorangegangen. Allerdings ist diese Entwicklung für mich wenig plausibel. Ich habe noch keine Frau kennengelernt, die es schätzt, wenn man sie mit ihrer Schwiegermutter vergleicht. Mit welcher Gelassenheit und welch geringem Widerstand Bernadette die unnattürlich intensive Bindung von Howard zu seiner Mutter hinnimmt ohne auf Howard Druck auszuüben, ist wenig glaubhaft. Dadurch wird meiner Meinung nach auch viel Comedy-Potential verschenkt. Im Gegenzug dominiert sie Howard bei allen anderen Themen für meinen Geschmack dann wiederum viel zu sehr.

2. Die kollektive Entwicklung der Clique:

Raj bringt es in der Folge, in der er ein reines Männerwochenende mit Spielemarathon vorschlägt, für mich auf den Punkt. Sinngemäß bemerkt er in einem emotionalen Ausbruch, dass nichts mehr so ist wie früher, wo nur die 4 Jungs miteinander Spass hatten und er sich nicht als fünftes Rad am Wagen empfand. Genau das ist auch für mich der Knackpunkt. Die Serie verfolgt mit der zunehmenden Fokusierung auf weibliche Zuschauer und damit Paarbeziehungen eine ganz andere Art von Comedy als zuvor. Wem das gefällt, der wird hier sicher nicht schlechter bedient als bei vergleichbaren Serien. Es ist jedoch ein großer Teil dessen verloren gegangen, was diese Serie aus meiner Sicht einzigartig gemacht hat. Es geht immer weniger um das Leben der Nerds unter sich, das plötzlich durch einen "Eindringling" (Penny) auf den Kopf gestellt wird. Stattdessen werden die Nerds Schritt für Schritt umerzogen zu "normalen" Jungs. Die dahinter stehende message will ich nicht bewerten. Diese Entwicklung finde ich aber einfach nicht mehr so erfrischend und interessant oder komisch wie das ursprüngliche Konzept.
Leider gibt es so gut wie gar keine Szenen oder Geschichten mehr vom und am Arbeitsplatz der Jungs. Alte Rivalen wie Wil Wheaton oder Barry Kripke werden ohne richtige Erklärung zu Freunden. Ich kann mir das nur so erklären, dass man schließlich auch Gäste für den "normalen" Junggesellenabschied brauchte.
Schließlich gibt es inzwischen beinahe keinen wissenschaftlichen "Nerdtalk" mehr. Das finde ich sehr schade, weil das der Serie unter anderem ihren Charme verliehen hat.

Zusammenfassend eine im Vergleich zu den bisherigen Staffeln enttäuschende Staffel. Drei von fünf Sternen sind aus meiner Sicht dennoch angemessen. Es gab neben all der Kritik auch etliche sehr lustige Momente, die für diese Serie typisch sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie aller Zeiten, 29. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
Ich habe auch schon alle vorherigen Staffeln hier gekauft und kann es kaum erwarten mir auch die restlichen zu kaufen.
Ich kann nur jedem empfehlen diese Serie auf Englisch zu schauen, denn durch die Übersetzung gehen zu viele Wortspiele und Witze verloren.
Spitzenmäßige Serie, die es sich lohnt verfolgt zu werden.
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42 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Penny und Leonard 2.0, 15. September 2012
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 0:28 Minuten

Audiokommentare gibt es leider auch bei Staffel 5 nicht, dafür wurde das Menü sinnvoll verbessert, neben den Nummern der Episode erscheint nun auch der (englische) Name der Episode im DVD-Menü.

SPOILER ANFANG

Neben Wil Wheaton hat dieses Mal auch Brent Spiner einen Gastauftritt, Sheldon erlebt mit den beiden eine wahre Star Trek Gefühlsachterbahn. Im Vergleich zu den bisherigen Staffeln meiner Meinung nach die bisher schwächste Staffel, aber immer noch eine der lustigsten, cleversten Comedy-Shows, die es zurzeit gibt! Sheldon verändert sich dieses Mal besonders stark, die Unschuld der Figuren droht völlig verloren zu gehen, was auch Raj sorgt. Besonders die bislang noch nicht in Deutschland gesendeten Folgen halten noch manch sehr gelungene Gags parat: Spock erklärt mit glasklarer Logik warum es unlogisch ist Actionfiguren in der Verpackung zu lassen. Sheldon und Kripke duellieren sich, große Schauspielkunst so mies Basketball zu spielen! Einige etwas unglückliche Deutschland-Anspielungen und Dr. Hawking machen eher verlegen als das sie lustig wären.

Optisch bleibt aus dieser Staffel wohl am meisten Sheldon und sein Todesstern, Sheldon und seine Modeleisenbahn und Penny in ihrem umwerfenden Abendkleid hängen. Die gesamte Staffel wird von den viel stärker gewordenen Mann-Frau Schwierigkeiten geprägt, die früher eigentlich nur Howard, Penny und Leonard gequält haben. Das Finale ist vielleicht etwas zu süsslich und zu sehr US-Romantikkomödie. Aber da sind ja noch die, vor Wortwitz sprühenden Gags, etwa der mit dem mocking bird (ins Deutsche lässt sich das ebenso wenig retten wie der Witz mit den ladybucks aus einer früheren Staffel). Einer der besten Gags, mit dem Penny wohl vielen Frauen aus der Seele spricht, ist ihre Erläuterung der Unterschiede zwischen Star Wars und Star Trek: es gibt überhaupt keine! :-)

SPOILER ENDE

Statt einem Booklet liegen nur drei Werbeflyer bei, zumindest mit Bezug zur Serie.

Die Ultra Violet Funktion dieser Ausgabe erlaubt es Inhalte auf PC, iPad und Android sowie iPhone herunterzuladen.

Das iPhone mit seiner Sprachassistentin Siri, Game of Thrones und eine attraktive Comic-Künstlerin sind Highlights von Season 5. Wer halbwegs fit in Englisch ist kann zu dieser UK-Version greifen!

Laufzeit: ca. 477 Minuten, 24 Episoden, 3-DVD Box im Pappschuber, Bild: 16:9 Full Frame, Ton: Englisch DD 5.1, Spanisch & Französisch DD 2.0, Untertitel: Englisch, Spanisch, Holländisch, Französisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, kein Wendecover, Extras: The Big Bang Theory 100, Theory's Laws of Reflection, Professors of Production, Gag Reel, WB 2012

PS: Diese Rezension bezieht sich ausdrücklich auf die UK-Version! Dafür hatte ich sie geschrieben und dort hatte ich sie veröffentlicht. Unerfreulich, dass sie jetzt bei der deutschen Fassung erscheint und dort auf vereinzelten Unmut trifft - aber das war nicht meine Entscheidung!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwierige Bewertung., 6. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
Geschichten, ob als Buch,Film oder sonstige Medien, sind
für mich schwierig zu bewerten.Man mag es, oder nicht.
Die ersten vier Staffeln sind fantastisch und ich liebe die
Geschichten über die spleenigen Nerds.
Die Schwester von Raj spielt keine wesentliche Rolle mehr.
Für mich ein Lichtblick.
Dafür versuchen die wunderlichen Physiker ihre okkulte Welt
aus Comics,Computer und Wissenschaft zu verlassen, um
normale Erwachsene zu werden.Dies versuchen sie, so scheint es,
um den anderen weiblichen Charakteren zu gefallen.
Dadurch geht der ursprüngliche Witz verloren.Es wird albern, teils
hysterisch.
Die Staffel wird zwar ab der zweiten Disk besser, trotzdem insgesamt
entäuschend.
Big Bang scheint ihren Höhepunkt überschritten.,,Jump over the shark''
nennt man das wohl bei Serien.
Sehr schade!
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5.0 von 5 Sternen Unterhaltung auf intelligente Art, 17. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
Über TBBT muss man wohl nicht mehr viel schreiben.

Die Serie unterhält, ist lustig und rutscht dabei zum Glück nur selten in die Peinlichkeit ab, obwohl die Hauptdarsteller nun wirklich nicht durch ausgeprägte Sozialkompetenz glänzen. Die zahlreichen Anspielungen auf Star Trek nebst der Gastauftritte sind für mich das Sahnehäubchen.
Die DVDs habe ich gekauft, obwohl die Serie ja eigentlich andauernd im TV läuft. Aber so hat man die Staffeln schön hintereinander im Schrank stehen und kann die Folgen in der richtigen Reihenfolge schauen und nicht so durcheinander gewürfelt wie im TV.
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5.0 von 5 Sternen super lustig, 14. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
wer es kennt wird es lieben. die Serie ist der Hammer. kaufen lohnt sich . Preis und Leistung sind auch in Ordnung.
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5.0 von 5 Sternen Genial, 11. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
Wer die Serie kennt, weiß was er verpasst, wenn er die 5. Staffel nicht schaut. Wer sie nicht kennt, sollte vorher die anderen Staffeln schauen. Keine Sorge es lohnt sich, Lachtränen sind garantiert.
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5.0 von 5 Sternen lieferung prompt, qualität optimal!, 10. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
bin ein fan der serie, deshalb die ganze sammlung geordert! aber als einzel-dvds, da der preis für die komplettbox meines erachtens zu hoch ist!
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4.0 von 5 Sternen Etwas schwächer wie die vorherigen Staffeln..., 10. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Bang Theory - Die komplette fünfte Staffel [3 DVDs] (DVD)
...empfinde ich die 5. Staffel. Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen.

Ich fand Amy in der 5. Staffel bzw. das ganze Hochzeits-Trara sehr nervig auf Dauer. Ab der 6. Staffel legte sich das aber alles, Amy wurde erträglicher, mittlerweile finde ich sie sogar genauso lustig wie die Jungs.
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