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am 30. April 2013
Ich kann mich leider den teils reicht euphorischen Reaktionen auf das Album nur bedingt anschließen. Obwohl der Sound (zumindest über meine Kopfhörer ;D ) seit Stormwarning erheblich besser geworden ist und der von "Heresy and Creed" sich mit der Vorgänger-Scheibe in der Hinsicht durchaus messen kann, leidet die Platte imho was das Songwriting angeht unter dem "Veritas"-Syndrom:

Soll heißen: Am Anfang und am Ende finden sich einige gute Songs, aber "die Mitte fehlt", und einen richtigen Knaller konnte ich bis heute nicht finden.

The Gates of Jerusalem ist ein atmosphärisches Intro zu Arabian Knights, Gunrunning ist auch noch ganz gut. The Lights Go Down setzt auch wieder auf Atmosphäre und gefiel mir am Anfang sehr, aber wenn man es dann komplett hört und vor allem auch ein paar Mal, hat man doch irgendwann das Gefühl, dass es schleppt. Und danach fällt man praktisch in oben genanntes "Loch":

"Raven's Eye" klingt in den Strophen erstmal sowas von nach Scarborough Fair, dass man sich den gewollt anders gemachten Refrain auch hätte sparen können; dann lieber gleich wie Santiano auf "Bis ans Ende der Welt" einen neuen Text auf das bestehende Traditional schreiben und "zugeben", dass man covert (zumal Ten bisher noch nie was gecovert haben, wäre ja keine Schande). Aber als etwas eigenes ausgeben kann sich diese Ballade auf keinen Fall.

Es wird dann auch lange Zeit erstmal nicht besser; weder "Right Now" noch "Game of Hearts" haben mich bisher wirklich überzeugen können. "The Priestess" erinnert dann zumindest wieder an einige der alten Solo-Scheiben von Gary Hughes (wie etwa an "Suspendered Animation" von seinem zweiten, nach ihm selbst benannten Album), geht ein bisschen in die Blues-Richtung. Grundsätzlich gibt es auf diesem Album einige Songs mit recht komplexen Drumbeats. Macht also durchaus Spaß, die auf dem Schlagzeug mitzuspielen, aber sie nur so zu hören, ist irgendwie keien Offenbarung, weil die Komplexität gerne mal die alte, von Ten bekannte Eingängigkeit zerstört.

So auch bei "Insatiable", das mit einem recht hektischen Schlagzeug-Intro beginnt, welches auch im Songverlauf immer wieder auftaucht. Auf einer Speed Metal-Scheibe wäre sowas ja auch angebracht und da würde ich es auch gerne hören, aber in das Lied passt es imho einfach nicht rein. Erst am Ende ab der Textzeile "I'll be the one" taucht nochmal eine recht eingängige Melodielinie auf, die etwas an die alten Zeiten erinnert.

Womit wir beim nächsten Punkt wären, die Eingängigkeit der Melodien. Auf Stormwarning waren in der Hinsicht einige Kracher dabei ("Endless Symphony", "Kingdom Come", "Book of Secrets", "Destiny"), so wie auch vielen früheren Ten-Alben. Ich habe zwar woanders mal geschrieben, dass Hughes bei den Balladen immer mal gerne etwas zu viel Süße dazugibt, aber auf "Heresy and Creed" scheint er den Zuckerstreuer ganz weggepackt zu haben und mehr auf Groove als auf Melodie zu setzen.

Lediglich "The Last Time" könnte man noch als eine solche "gezuckerte" Ballade bezeichnen, was die Melodie angeht, mit der sich Keyboard und Leadgitarre abwechseln. Aber auch hier lässt ein recht komplexer, wenngleich interessanter, Schlagzeugbeat das ganze zuweilen hektisch und unentschlossen wirken. Das Lied verhindert aber zum Glück, dass die CD quasi "in der Mitte durchhängt", denn es ist im Prinzip der einzige für sich hörbare Song in der Mitte des Albums.

Nach "Insatiable" (s. oben) kommt dann die Reihe der drei besten Songs zum Abschluss: "Another Rainy Day" klingt zwar ein bisschen nach Lady Antebellums "I Need You Now", ist aber mit Sicherheit der eingängigste Song der Scheibe. Im Gegensatz zu "Raven's Eye" hat sich das Abkupfern hier also gelohnt, zumal die Ähnlichkeit hier auch nicht soooo frappierend ist. ;) Dem Hard Rock-Fan ist der Song wahrscheinlich zu "trallala"-mäßig (ähnlich wie "Who Do You Want To Love" oder "I Know It's Time"), aber alle anderen dürften damit die Perle auf dem Album gefunden haben.

Bei "Unbelievable" gibt's dann das endlich mal vernünftig was auf die Ohren, das Tempo zieht deutlich an und das Schlagzeug bewegt sich in einem eher standardmäßig bekannten, aber songdienlichen Rahmen. Von den härteren Sachen imho der beste Song des Albums.

"The Riddle" ist dann die obligatorische Abschluss-Ballade, wenn auch ohne die von früheren Ten-Balladen bekannten Höhepunkte (wie einst bei "You're in my Heart", "Till the End of Time", "Love Became the Law", "Valentine"). Gary Hughes bleibt hier eher in einer verhältnismäßig tiefen Lage - der Song könnte also durchaus versuchen, eine ruhige Ballade zu sein wie "It's You I Adore" von der "Return to Evermore"-CD; wenn da nicht wieder das Schlagzeug wäre, das versucht, Bewegung in das Ganze zu bringen. Das ist hier zwar nicht so schädlich wie bei den zuvor genannten Songs, aber man hat so ein bisschen den Eindruck, "The Riddle" rätselt selbst darüber, was es eigentlich will: Ganz ruhig bleibt es nicht, und das ist ja erstmal nichts schlechtes, aber dann hätten zumindest im letzten Refrain noch einige gesangliche Variationen als Höhepunkte kommen müssen.

So bleibt es bei einem Keyboard-Einwurf, der nachher von den Background Vocals als "ah-a" mitgesungen wird und 1:1 aus Green Days "Boulevard of Broken Dreams" übernommen wurde. Na, zumindest kann das dann jeder im Publikum direkt mitsingen.

Den Bonus Track "I Found Love" konnte ich bisher leider noch nicht hören. Ich traue Gary Hughes allerdings zu, dass er mal wieder einen der besten Songs dem nicht-japanischen Publikum vorenthält (das war zumindet auf den vergangenen Alben eigentlich immer der Fall, dass der Bonus Track eins der besten Lieder war). Schon klar, dass das Label TEN zwingt, überhaupt einen Bonus Track auszuwählen, aber die Wahl selbst liegt offenbar bei der Band. In einem Interview meinte Hughes: "You don't wanna give something as a bonus track that's absolutely killer." Die glücklichen Besitzer einer Japan-Version werden beurteilen können, ob er sein Versprechen gehalten hat. Da es sich jedoch nach allgemein bekannten Infos bei "I Found Love" um eine reine Klavier-Ballade handelt, findet man dort evtl. genau die Art von "ruhiger" Ballade, die man bis dahin weder bei "Raven's Eye" noch bei "The Last Time" oder "The Riddle" gefunden hat.

Insgesamt fehlt vielleicht auch einfach ein bisschen der Pepp, weil man das Gefühl hat, dass Hughes gesanglich nicht mehr so wirklich an seine Grenzen geht, sondern lieber auf Nummer sicher. Wer schonmal versucht hat, einige Songs der ersten Ten-Alben in Originallage mitzusingen, wird erstmal ziemlich schnell daran verzweifelt sein (man denke nur an "The Lonliest Place in the World", wo er sich schier das Herz rauszuschreien scheint ;D ). Es ist klar, dass jede Stimme mit den Jahren ein wenig tiefer werden kann, aber Hughes hat auf "Stormwarning" gezeigt, dass er die Höhen von damals grundsätzlich noch drauf hat, auch bei "Gunrunning" auf dieser CD demonstriert er das nochmal kurz. Es ist also nicht so, als ob seine Stimme wirklich so viel tiefer geworden wäre, vielmehr scheint er einfach die Risiken vermeiden zu wollen: Live spielt die Band nämlich mittlerweile sogar die Stormwarning-Songs tiefer, wodurch sie jedoch einfach weniger intensiv klingen. Schade. Vielleicht braucht es dafür einfach jugendlichen Ungestüm.

Also, Anspieltipps sind Arabian Knights, Gunrunning, The Lights Go Down - dann einen großen Sprung machen! - The Last Time - nochmal springen - Another Rainy Day, Unbelievable und The Riddle. Macht 7 von 13 Songs, bzw. 7 von 14, wenn man die Bonus-Version hat. Also genau die Hälfte der Lieder, die wirklich hörenswert sind. Wäre ja für sich nicht schlimm, aber während ich diese 7 Lieder andauernd höre, vermeide ich die anderen mittlerweile komplett.

Man ist also wahrscheinlich auch gut bedient, wenn man sich besagte 7 als einzelne Tracks kauft. Es gibt trotzdem 4 Sterne, denn auch, wenn der Scheibe wie schon beim letzten Gary Hughes-Soloalbum "Veritas" eben irgendwo "die Mitte fehlt", so ist der Sound halt um Welten besser, dazu reißen einzelne wirklich gute Lieder wie "Another Rainy Day" und "Unbelievable" die Menge der schlechteren Songs ein wenig heraus. Und da ich Veritas schon 3 Sterne gegeben habe, 5 Sterne aber durchgängig eingängige Songs wie auf "Stormwarning" voraussetzen würden, bleibt's bei 4.
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am 7. Dezember 2012
Vor dieser CD hätte ich nicht gedacht, dass man mit Hard Rock den Orient so gut rüberbringen kann. Beim Intro hat "Ten" das aber glamorös gelöst. Der Rest des Albums läuft dann ganz von alleine. Super Melodien und eingängige Texte. Meiner Meinung nach schießen die Jungs mit "The Lights go Down" den Vogel endgültig ab. Warum die beiden Frauen auf dem Cover fast nackt sind habe ich zwar auch noch nicht ganz raus, kommt aber vieleicht noch. Fazit ist, dass man dieses Album ohne jeden Zweifel kaufen kann/sollte/muss, wenn man ein Liebhaber des nicht zu harten und nicht zu weichen Hard Rocks ist.
FANTASTISCH!!!!!!!!!
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am 12. Dezember 2012
Musikalisch möchte ich mich den 5 Sterne-Bewertungen nahtlos anschliessen. Ten geben sich auf dem neuen Output vielschichtig, kompositorisch gereift und auf der Höhe ihres Schaffens. Was mir persönlich aber bei der CD zu Schaffen macht, ist die Produktion. Auf den ersten Hör ist sie druckvoll und satt. Wenn man genauer hinhört, dann merkt man, dass die Spuren hier oft genug gegeneinander arbeiten. Mit ein paar guten (OverEar) Kopfhörern ist die Produktion dann nur noch anstrengend für die Ohren und füs Hirn, mit InEars gehts dann gar nicht mehr. Der Eindruck bestätigt sich dann unmittelbar wenn man einen beliebigen Song dann mal mit Audacity auf Übersteuerungen analysiert ... nicht nur ist der Pegel eigentlich fast immer auf Maximum, die meiste Zeit ist die Chose auch bis ans Clipping rangefahren (aka totkomprimiert). Bild hierzu folgt. [Edit: siehe Produktbilder, Kundenbilder] Ist echt schade um die astreinen Songperlen ...

Also: Musik = geil (5 Sterne), Produktion = Loudness War (allenfalls 3 Sterne) und führt bei mir zur Abwertung.

Liebe Audioproduzierende: Musikabspielgeräte werden in der Regel mit Vorrichtungen versehen, die es ermöglichen, die Lautstärke anzupassen (heutzutage nur noch Häppchenweise). Ein Anheben der Gesamtlautstärke durch (overriding) Kompression bis zum Anschlag strengt das Gehör an, geht auf Kosten der Transparenz und tut der Musik, gerade solcher von TEN, nicht gut. Die Musiker wissen denke ich noch was Dynamik ist. Ich hätte gerne ein Re-Master, bei dem sich die einzelnen Instrumente ergänzen und nicht eine Produktion, bei der die Stimme "Vorfahrtsregelung" hat und die Gitarren jederzeit über die Keyboards drüber "dürfen".
review image
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am 22. Oktober 2012
TEN haben mit Heresy And Creed einen würdigen Nachfolger zu Stormwarning abgeliefert. Vielleicht ist es das vielfältigste Album, das TEN je eingespielt haben. Die Bandbreite reicht von gefühlvollen Piano-Balladen bis zu schnellen Hard-Rock Nummern. Wie fast jedes TEN-Album beginnt auch dieses mit einem atmosphärischen Intro, das fließend in das erste Lied übergeht und sofort klar macht, wo die Reise hingeht: Feiner melodischer Hard Rock mit intelligenten Texten und fantastischen Melodien, die sofort zum mitsingen animieren. TEN-Fans können (müssen!!!) bedenkenlos Zugreifen. Alle anderen sollten es in jedem Fall antesten.
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am 23. Oktober 2012
Gary Hughes, Mastermind und Sänger von Ten, ist ein großartiger Songwriter, was er nicht nur bei seiner eigenen Band Ten, sondern auch auf den Solo-Alben von Bob Catley (Magnum) bewiesen hat. Seine relativ tiefe Stimme klingt auch nicht unangenehm, aber ihr fehlt es nunmal leider an Umfang, weshalb die Gefahr besteht, dass das Hören eines ganzen Albums von Ten etwas langweilig werden kann. Diese Erfahrung habe ich mit 'Return to evermore', dem vorletzten Werk von Ten, gemacht. Unglücklicherweise kommen die besten Lieder jener Platte gleich zu Beginn, sodass es ab dem vierten Lied etwas öde wird, auch wenn die folgenden Lieder auch nicht wirklich schlecht sind. Das ist eigentlich kein einziger Song von Ten, soweit ich das beurteilen kann, wobei meine Sammlung (u.a. Babylon, Name of the rose, Far beyond the world) nicht ganz komplett ist.

Daher war ich etwas skeptisch, was die neue Scheibe von Ten angeht. Aber wie auch schon mein Vorredner geschrieben hat, bietet 'Heresy and creed' soviel Abwechslung wie vielleicht keine andere Ten-Platte. Zum einen gibt es wieder einige Rock-Balladen, von denen gerade 'The riddle' und 'The last time' glänzen können. Die dritte Ballade 'Another rainy day' ist (nur) ganz nett. Dieses Prädikat (nett) trifft zum Glück nur auf wenige Songs von 'Heresy and creed' zu, wie z.B. 'Raven's eye', denn glücklicherweise gibt es gleich mehrere richtig gute Rocker. Die härtesten sind dabei 'Insatiable' und 'Unbelievable'. Diese Songs dürften einige Fans (positiv) überraschen, da hier richtig die Post abgeht. Ten rockt! Dass die Gitarrenarbeit auf der neuen Scheibe besonders rockig und gut gelungen ist, erfährt man auch gleich zu Beginn: 'Arabian nights' kann mich trotz seines leicht orientalischen Flairs voll überzeugen, was auch an der guten Produktion liegt. Auf den vielbeschäftigten Produzent Dennis Ward, der auch schon das letzte Album 'Stormwarning' durch seine Mitarbeit verbessert hat, scheint Verlass zu sein. Nach dem starken Opener wird das Tempo ein wenig gedrosselt. Irgendwie cool kommt Gary Hughes auf dem entspannten 'Gunrunning' daher. Daumen hoch dafür! Darauf kommt ein Song, der wieder typischer für Ten ist: 'The lights go down' besticht durch einen sehr eingängigen Refrain. Nach dem bereits erwähnten Midtempo-Song 'Raven's eye' wird es mit 'Right now' wieder etwas härter. Auch auf 'Game of hearts' geben Ten Gas. Die Melodik dieser beiden Songs ist allerdings eher mäßig. Gewöhnungsbedürftig ist auch 'The priestess', aber irgendwie auch cool und mal etwas anders. Und Abwechslung war sowieso mein größter Wunsch an Ten. Diesen haben sie mir auf jeden Fall erfüllt. Den Kampf gegen die Langeweile haben Ten gewonnen.
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am 30. Dezember 2012
Die CD "Heresy and Creed" hat mir schon beim reinhören auf Amazon gefallen, aber wenn man die Titel ganz hört sind sie bei weitem noch besser. Aus diesem Grund kann ich die CD nur empfehlen.
Hörgenuss pur und interessante Texte.
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am 14. November 2012
Lässt sich super hören. Sehr druckvoll ohne aber irgendwann die für Ten üblichen Melodien zu verlieren.
Ich mag es, wenn sich eine band nicht jedesmal neu erfindet sondern dass, was sie kann, richtig gut macht.
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am 25. Juni 2014
Kommt nicht mehr an die epische Stimmung und Stimmgewalt von "The Robe" oder "The name of the rose" heran. Aber dennoch gute Musik.
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