Kundenrezensionen


611 Rezensionen
5 Sterne:
 (387)
4 Sterne:
 (122)
3 Sterne:
 (33)
2 Sterne:
 (17)
1 Sterne:
 (52)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


857 von 875 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes (Heim-)Office-Arbeitstier
Der EPSON WF-3520 ersetzt unseren gerade pünktlich nach 5 Jahren weniggebrauch nicht mehr funktionierenden Canon MP600R. Wir setzen den Drucker ein zum Kopieren, Scannen, Drucken von normalen Dokumenten sowie gelegentlichen Fotodruck.

Der EPSON Drucker ist ordentlich verpackt und war schnell aufgestellt, die zu entfernenden Sicherungen sind alle gut...
Vor 22 Monaten von hww755 veröffentlicht

versus
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gerät ist sehr gut aber vorsicht! Epson versucht es von Hinten!
Vorab: Ich war sehr zufrieden mit dem Gerät und habe es 4 Monate Lang alle paar Tage aktiv genutzt, aber dabei nicht viel Tinte verbraucht (Briefumschläge bedruckt und Briefpapier) sondern hunderte Stückzahlen produziert. Seit gestern ist die Fehlermeldung auf dem Display aufgetaucht:

"Betriebsdauer eines Drucker-Farbkissens beendet...
Vor 1 Monat von Graz veröffentlicht


‹ Zurück | 1 262 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

857 von 875 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes (Heim-)Office-Arbeitstier, 20. Februar 2013
Von 
hww755 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Der EPSON WF-3520 ersetzt unseren gerade pünktlich nach 5 Jahren weniggebrauch nicht mehr funktionierenden Canon MP600R. Wir setzen den Drucker ein zum Kopieren, Scannen, Drucken von normalen Dokumenten sowie gelegentlichen Fotodruck.

Der EPSON Drucker ist ordentlich verpackt und war schnell aufgestellt, die zu entfernenden Sicherungen sind alle gut sichtbar und leicht entfernbar.

Software
+ Der Drucker ließ sich schnell, komfortabel und problemlos installieren (bei uns auf Windows 7 im Fritz-Box Heimnetzwerk über WLAN). Die Installationsprobleme welche in anderen Rezensionen genannt wurden, traten bei uns überhaupt nicht auf. Es dauerte jedoch ein bisschen, bis der Drucker im WLAN-Netzwerk erkannt wurde - hier nicht schnell das Setup abbrechen!
+ Schön ist, dass das Programm gleich selbst im Internet nach aktuellerer Software sucht, auch wenn von CD gestartet wird.
+ Schön ist, das auch das Programm "EasyPhotoPrint" beiliegt, dieses ist praktisch für den Fotodruck.
++ Genial ist die Integration in Google Cloud Print und Airprint für Apple. Beides funktionierte auf Anhieb und einwandfrei.
o Die Software legt (wie damals Canon leider auch) mehrere verschiedene Ordner im Startmenü an, statt alles sauber in einen Epson-Ordner einzusortieren. Wenigstens fangen alle mit "Epson" an...
- Man kann die Installationssprache nicht auswählen um z.B. Englisch zu wählen, und die bei uns automatisch erscheinende deutsche Version war stellenweise sprachlich holprig und fehlerhaft - das sollte sich ein so namhafter Hersteller nicht erlauben. Man versteht aber immer, was gemeint ist.

Geschwindigkeit
++ Der Drucker druckt extrem schnell über WLAN, unser Canon hat deutlich länger gebraucht.
++ Sehr erfreulich ist auch, das der Scan sofort beginnt und schnell überträgt. Das war zuvor bei Canon quälend langsam.

Geräusch
o Er hat tatsächlich einen gut vernehmbaren Geräuschpegel, was aber gerade beim WLAN-Druck für uns eher angenehm ist - so hört man, dass der Druck beginnt, auch wenn man sich nicht im Raum befindet.

Bedienung + Mechanik
o Das Menü auf dem Geräte-Farbdisplay ist einfach, nicht so schick wie damals beim Canon mit Drehrad, aber funktional.
+ Sehr Positiv hervorzuheben ist die große, stabile Papierkassette vorn unter dem Gerät - für uns war sie wichtig, da der Drucker in einem Schrank steht und so kein Platz für eine aufrechte Papierzufuhr wie bei vielen anderen Modellen ist. Auch verstaubt das Papier so nicht. Schade einzig, dass der Schieber zum Verstellen der Papiergröße nur erreichbar ist, wenn man die Kassette ganz herausnimmt.
+ Mechanisch macht das Gerät einen sehr stabilen Eindruck.
+ Auch mehrseitige PDFs sind Dank dem Papiereinzug unkompliziert erstellbar.
- Leider kann man im hinteren Einzug scheinbar nur jeweils ein Blatt einlegen und kein Fotopapier (zu klein, zumindest erscheint das Format 10x15 bei Wahl des hinteren Papierschachts nicht im Programm)

Druckbild
+ Für Dokumente alles einwandfrei.
o Der Fotodruck ist gegenüber dem Canon weniger brilliant, das Bild ist etwas pixeliger. Für den Gelegenheitsdruck OK, nur mit 40-50cm betrachtungsabstand sehen die Fotos aus, wie ein Abzug aus dem Labor. Beim Canon staunten immer alle, wenn man ein Foto damit gezaubert hat um es z.B. in eine Grußkarte einzulegen - hier sieht man dagegen mehr, dass es aus dem Tintenstrahler kommt.

Fazit: Empfehlenswert, außer der Fokus liegt auf Fotodruck. Ob die Verbrauchsmaterialien günstiger kommen, wird sich zeigen- zu hoffen ist, dass er nicht so viel Tinte wie der Canon verbraucht durch ständige Reinigungsvorgänge, das hat ein Vermögen an Patronen gekostet bei Gelegenheitsnutzung - angeblich soll Epson hier ja besser sein. Ich werde die Rezension aktualisieren.

Ich würde mich freuen, wenn Sie es mir mitteilen, falls diese Rezension für Sie hilfreich war! Ich habe lange nach einem geeigneten Drucker-Nachfolgemodell recherchiert. In der Hoffnung, dass es anderen hilft, habe ich den Erfahrungsbericht hier eingegeben, obwohl wir den Drucker aus zeitnot nicht über Amazon kaufen konnten sondern direkt im Büromarkt geholt haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


423 von 436 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Multitalent und Arbeitstier, aber kein Spezialist, 26. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das wird keine vollständige Rezension, denn ich habe bei weitem nicht alle Funktionen und Ausstattungsmerkmale ausprobiert, weil ich sie einfach nicht brauche (evtl. in der Zukunft). Es wird auch kein exakter Testbericht -- vielmehr handelt es sich um subjektive Eindrücke. Ich gestehe zudem, die Bedienungsanleitung gar nicht gelesen zu haben. :)

Das Epson WorkForce WF-3540DTWF ist eindeutig für die HomeOffice-Umgebung konzipiert. Alle versprochenen Grundfunktionen beherrscht es befriedigend bis sehr gut. Im einzelnen:

- Drucken: gut.
Text-/Grafik-Dokumente auf Normalpapier werden sehr schnell und ordentlich gedruckt. Wer oft und viel druckt, wird mit diesem Arbeitstier glücklich. Duplexdruck wird problemlos absolviert, doch der Luxusservice dauert einen Moment. Zwischen Vorder- und Rückseitendruck kann eine Trocknungszeit eingestellt werden. Zudem kann bei leichtem Papier die Druckdichte in mehreren Stufen verringert werden, damit der Druck nicht durchscheint. Laserqualität darf natürlich nicht erwartet werden, denn Tinte zerfließt auf Normalpapier immer ein bisschen. Der Papiertransport während des Druckvorgangs ist schon deutlich laut, der Druckkopf-Schlitten summt erträglich -- im Büro vollkommen in Ordnung. Wer den Drucker im Schlafzimmer aufstellen will (haha), kann den Ruhemodus aktivieren, der die Geräuschkulisse deutlich senkt, genau so deutlich aber auch das Drucktempo.
Ein relativ großes Manko des zweiten Papierschachtes ist die Tatsache, dass dieser ausschließlich mit Normalpapier gefüttert werden kann bzw. die Papiersorte sich gar nicht erst einstellen lässt (das Feld ist ausgegraut). Daher habe ich Schacht 1 mit Fotopapier, Schacht 2 mit Normalpapier befüllt -- kann ich aushalten.
Für unerlässlich halte ich den hinteren Einzelblatteinzug, wodurch auch dickere Bögen und Umschläge bedruckbar sind.
Auf entsprechend hochwertigem Fotopapier gelingen die Ausdrucke durchaus fotorealistisch, trotzdem ist das kein waschechter Fotodrucker, was der Hersteller auch nie behauptet hat. Randlosdruck klappt ganz gut, manchmal druckt er ca. 1 mm über das Papier hinaus, je nachdem wie genau er das Papier eingezogen hat. Die Genauigkeit beim Randlosdruck lässt sich jedoch gezielt einstellen. Die obere Papierführung in Form von winzigen, spitzen Rädchen, hinterlässt auf der Druckseite dezente Spuren -- allerdings nur auf glänzendem Fotopapier und bei ungünstigem Lichteinfall störend. Das Drucktempo in der bestmöglichen Fotoqualität könnte schneller sein -- ein A4-Blatt ist sogar beim bidirektionalen Druck erst in gefühlten (nicht gestoppten) 4-5 Minuten fertig. Ob der dabei deutlich erhöhte Tintenverbrauch normal ist, kann ich schlecht einschätzen -- man kann förmlich zusehen, wie beim Fotodruck die CMYK-Tintenpegel regelrecht sinken. Na ja, "Von nix kommt nix!", sagte mein Opa früher...

- Scannen: befriedigend.
Gleich zum größten Patzer, der zur Abwertung führt: Ein unverzeihlicher Fehler passiert leider bei jedem Scan, der zum Glück erst ab 600 dpi aufwärts und nur bei bestimmten Motiven auffällt. Der Scanner produziert z.B. bei 1200 dpi an jeder 688. gescannten Pixelspalte einen Fehler. Es scheint, als hätte er die 688. Spalte einfach ausgelassen! Und 688 Spalten weiter fehlt wieder eine Spalte, etc... Bei einfachen Texten/Grafiken/Fotos fallen die fehlenden Spalten nicht auf, bei gerasterten Vorlagen (Zeitungsfoto o.ä.) oder bei Vorlagen mit regelmäßigem Muster fällt auf, dass die Regelmäßigkeit durch fehlende Pixel gestört wird. Zur Verdeutlichung habe ich ein gerastertes Bild hochgeladen (siehe Kundenbilder) und die betroffene Stelle mit Pfeilen markiert. Ich werde den Hersteller zur Rede stellen und hier berichten... [UPDATE=03.11.2012] Nachdem mögliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden konnten, rät mir der Hersteller Epson, das Gerät beim Kundendienst überprüfen zu lassen. Ich glaube nicht, dass ich das tun werde, denn der Aufwand dafür ist mir einfach zu hoch, um danach zu hören, dass das Gerät "innerhalb der Herstellerspezifikationen" arbeitet. Kann mal bitte jemand testen, ob sein Exemplar auch solche Scan-Fehler produziert? [/UPDATE]
Die Scan-Software bietet drei voreingestellte Szenarien: Standard-, Büro- und professioneller Modus. Bei den ersten zwei Modi sind zur besseren Übersichtlichkeit einige Parameter ausgeblendet bzw. voreingestellt, beim Profi-Modus kann man sich schön austoben, wenn man sich auskennt. Die optisch maximale Scan-Auflösung von 1200 x 2400 dpi reicht für die meisten Anwendungen aus, fürs Büro sowieso. Eine Durchlichteinheit für Negative und Dias fehlt ohnehin, die eine noch höhere Auflösung verlangen würde. Werte über 1200 dpi einzustellen macht eigentlich keinen Sinn, weil alles nur interpoliert wird (vergleichbar mit Digitalzoom bei Digitalkameras). Die automatische "Schräg-Korrektur der Vorlage" sollte man bei hochwertigen Scans deaktivieren, da sie die Bildqualität negativ beeinflusst, bei Text/Grafik ist sie jedoch unbendenklich und durchaus nützlich.
Der Scanner-Deckel, der die ADF-Einheit beherbergt, ist recht schwer und nicht gedämpft -- das ist dann lästig, wenn oft auf dem Vorlagenglas gescannt wird und dafür der klobige Deckel jedes Mal angehoben werden muss. Dieser kann erst losgelassen werden, wenn er komplett um 90° geöffnet ist, sonst schnellt er ungebremst auf das Vorlagenglas zurück. Für Scan-Orgien gibt es einen automatischen, duplex-fähigen Vorlageneinzug (ADF), der auch mit zerknitterten und gelochten Bögen zurechtkommt -- funktioniert erstaunlicherweise bisher ohne Probleme (bis zu 30 Bögen fasst der Schacht). Scan to PDF, Scan to E-mail, Scan to Card sind alles Leckerlis, die ebenfalls wunderbar funktionieren und nicht zwingend einen Rechner benötigen.

- Kopieren: sehr gut.
1:1-Kopien in Schwarzweiß oder Farbe können einfach und schnell mit zwei Tastendrücken erledigt werden. Aber auch die üblichen Einstellungen wie Anzahl, Dichte, Vergrößern, Duplex, Sortieren stehen zur Verfügung -- da vermisse ich garantiert nichts.

- Faxen: sehr gut.
Ich habe zwei Seiten gefaxt, die auch angekommen sind. Im internen Speicher werden die letzten Faxe gespeichert und protokolliert. Kontakte lassen sich abspeichern und mit Kurzwahl-Nummern versehen. Vom Rechner aus kann man zwar papierlos faxen, was ich jedoch nicht getan habe, weil dazu die beigefügte Fax-Software installiert werden muss -- brauch ich nicht. Den Faxempfang habe ich ebenfalls nicht getestet.

- WiFi: sehr gut.
Eine WLAN-Verbindung über WPS Push-Button-Setup klappt nach wenigen Minuten. Eine manuelle Verbindung kann ebenfalls aufgebaut werden. Die WLAN-Reichweite ist sehr gut, denn zwei Stahlbetondecken werden locker überwunden. WiFi-Direct konnte ich nicht testen, weil ich kein Smartphone oder Tablet besitze.

- Bedienung: sehr gut.
Der mit 8,9 cm ausreichend große Touchscreen lässt sich angenehm bedienen, der sogar das "wischen" beherrscht. Außer dem beleuchteten Hauptschalter gibt es gar keine physischen Tasten -- das Bedienfeld sieht aufgeräumt und übersichtlich aus. Bestimmte "Tasten" außerhalb des Touchscreens leuchten erst auf, wenn die entsprechende Funktion zur Verfügung steht. Es wurde sogar eine rudimentäre Direkthilfe auf dem Touchscreen implementiert. Die Schubladen lassen sich einfach mit Papier befüllen. Die Tintenpatronen sind auch leicht zu wechseln. Der Rest-Tintenbehälter lässt sich austauschen (Füllstand ablesbar).

- Druck von Bilder direkt von einer Speicherkarte oder USB-Stick (ohne Rechner): gut.
Brauch ich so gut wie nie, aber ich war gespannt, was machbar ist (ist mein erster Drucker, der das kann). Ja, klappt erstaunlich gut -- sogar Beschnitt, Rote-Augen-Korrektur, Helligkeit & Co. lassen sich einstellen -- wenn's schnell gehen muss, ideal. Für hochwertige Drucke schmeiße ich trotzdem Photoshop an. Es werden SD- und MS-Duo-Karten akzeptiert, den CF-Schacht haben sie wegrationalisiert. Schließt man jedoch am Front-USB einen handelsüblichen Kartenleser an, können auch CF-Karten gelesen/beschrieben werden. Übrigens, im Epson eingesteckte Karten und USB-Sticks sind am Rechner als Laufwerke sichtbar.

- Design/Optik: gut.
Bin ich froh, dass wenig Pseudo-Klavierlack vorhanden ist. Nur das Bedienfeld und ein dünner Streifen drumherum müssen von Zeit zu Zeit von Fingerabdrücken befreit werden (der Touchsreen sowieso). Es ist kein Apple-Designwunder, ansonsten macht das Teil einen recht hochwertigen Eindruck.

Hinweis: Der folgende Abschnitt ist veraltet!

[- Stromverbrauch: sehr gut.]
[Mit dem (mittelmäßigen) Energy Check 3000 habe ich den Stromverbrauch während der Inaktivität gemessen (WiFi aus):]
[OFF -> 0,0 W]
[Standby (Touchscreen leuchtet) -> 3,0 bis 4,4 W]
[Standby (Touchscreen aus) -> 0,6 W (?)]
[Die Leuchtdauer des Touchscreens lässt sich auf 3-5-10 Minuten einstellen. Wenn dieser aus ist, ist der Stromverbrauch kaum mehr messbar (deshalb das Fragezeichen). Das ist doch sehr erfreulich, denn somit muss das Teil nie komplett ausgeschaltet werden und bleibt im Netzwerk immer erreichbar. Bei aktivem WiFi muss überall etwa ein halber Watt hinzuaddiert werden.]

[UPDATE=30.12.2012]
- Stromverbrauch: gut.
Mir steht jetzt das "amtliche" Energiekosten-Messgerät Energy Master Profi-2 zur Verfügung, das den tatsächlich anfallenden Stromverbrauch anzeigt, nämlich die Wirkleistung. Here we go (WiFi aus):
OFF -> 0,3 W
Standby (Touchscreen leuchtet) -> 5,4 W
Standby (Touchscreen aus) -> 1,6 W
Der entscheidende Standby-Verbrauch ist mit 1,6 W fast drei mal so hoch, wie der von mir ursprünglich (falsch) gemessene Wert. Jeder muss für sich entscheiden, ob ihm die stetige Erreichbarkeit im Netzwerk ca. 3 Euro im Jahr Wert sind. In meinem Fall (zwei Stockwerke) wird es sich lohnen. Wake on LAN wäre hier wünschenswert gewesen, um den Drucker bei Bedarf aus der Ferne wecken zu können.
[/UPDATE]

Tipp: Firmware-Update machen!
Tipp: Wer nicht möchte, dass das Epson nach Hause telefoniert bzw. wem Scan-to-Cloud, Epson Connect o.ä. nicht geheuer sind, der kann bei ausgeschaltetem DHCP das Feld für die Gateway-Adresse leer lassen und das Gerät somit vom Internet trennen.

Gesamturteil: gut bzw. 4 Sterne.
Wer beste Druckergebnisse benötigt, holt sich einen Laserkollegen und/oder einen Foto-Spezialisten. Wer perfekte, hochauflösende Scans braucht, holt sich einen eigenständigen Scanner der gehobenen Preisklasse. Ansonsten reicht dieses Epson vollkommen! Danke fürs Lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


228 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange gesucht, 21. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Ich fasse mich lang (denn kurz kann jeder) ;-):

Meine Vorgaben die zum Erwerb des WF-3520 führten:
Duplex Druck und Scan; Mehrfachpapiereinzug; Extra Papierfach für Fotopapier; Günstige Ersatztinte;
Geringer Stromverbrauch; Einfache Bedienung; Einsatz als Familiendrucker und damit last but not least Netzwerkfähigkeit.
Der alte Brother DCP-130 konnte die meisten der obigen Anforderungen nicht erfüllen.

Auf der Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau kamen zuerst ein Canon Pixma und der Epson BX635 in die engere Wahl :
Der Canon war zu kompliziert und tintenfressend, der Epson hatte keinen extra Schacht für dickeres Fotopapier.
Also bestellte ich, entgegen meiner bisherigen Gewohnheit ausgereifte Geräte zu erwerben, den relativ neu erschienen WF-3520.
Ich war also bei einem so günstigen Gerät auf einige Schwierigkeiten bei der Installation eingestellt.
Um den Schwierigkeitsgrad noch zu erhöhen bestellte ich gleich noch die empfohlene Ersatztinte von NTT mit (Nein ich bin kein Masochist!)

Arbeitsumgebung: Drucker und PC1 mit Netzwerkkabel an Fritzbox 7270 von da über W-Lan an 4 weitere PCs.(Win7, XP)
Alle sollen vom PC aus Drucken und Scannen können.

Installation nach Anleitung:
- Drucker auspacken - ans Spannungsnetz - Ersatztinte einlegen - mit Netzwerkkabel an Router
- Gerät wird im Router angezeigt, hier gleich die IP fest eingestellt.
- Installations CD in PC1 - Installation durchlaufen lassen und Einstellungen abnicken
- PC1 (Win7) erkennt den Drucker.
- Manuelles Treiberupdate der Scanner- “epson374946eu_Scan3790“, Drucker-“ epson374724eu_Druck152“
und EventManagersoftware “epson374631eu_EventManager30105“ aktualisiert und die ersten Scans und Ausdrucke
gemacht. Optional noch “epson374965eu_NetConfig410“ zur direkten Konfiguration des Druckers.
- Epson bietet ein Onlineupdat der Scannersoftware (diese war nicht auf der Epson Site aufgeführt) ...Scan3793 an.
Scanneraufruf in der Software nicht mehr möglich - wieder auf Version 3790 zurück. Auto-Update deaktiviert.

Installation der W-Lan Clients:
- Die oben genannten Treiber nacheinander beginnend mit dem Drucker installiert.
- Drucker wurde nach Installation erkannt und eingebunden.
- Scanneraufruf war Teilweise erst nach Aufruf und Konfiguration von “Epson Scan-Einstellungen“ möglich.

Bis hier war die Installation bei den Win7 PCs problemlos möglich. Bei den XP PCs vergaß die Installersoftware die Scanneraufrufe in der Firewall freizuschalten. Folge war das die Scannersoftware sich nicht zum Gerät verband. Manuell “Epson Scan-Einstellungen“ freigeschaltet.
Durch freischalten der Epson “EEventManager Application“ in der Firewall war sogar über das WF Menü das Scannen direkt an einen PC möglich.
Für das Scannen direkt an einen Mail-Empfänger sieht die Epson-Software leider keinen Thunderbird vor, hier hilft ein Workaround auf der site von Druckerchannel.

Dann der Versuch den WF-3520 direkt mit den W-Lan Clients zu verbinden. WF nach Funknetz suchen lassen – Netzwerkname bestätigen und SSID eingeben. Im Router wurde daraufhin der WF mit der gleichen IP im Wlan Netz angezeigt. – keine Verbindung mehr zum ethernet PC1 - eine duale Verbindung Ethernet/Wlan war trotz verschiedener Versuche nicht möglich. Die Verbindung WF auf WlanPC klappte erst nachdem SSID und Arbeitsgruppe über NetConfig angepasst wurde.
Über das Webinterface (im Browser IP des WF eingeben) lässt sich die Firmware updaten, DNS-Proxy einrichten etc.
Um wieder auf meine vorgegebene Konfiguration zu kommen mußte ich den WF auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Test der Funktionen:
- Doppelseitiger Stapelscan mit 10 Blatt teilweise mehfach gefaltet. Dauer natürlich stark von der
Auflösung abhängig – Ok
- Doppelseitiger Druck auf Qualität=Standard – Ok
- Fotopapier in rüchwärtigen Einzelblatteinzug und Ausdruck einer von Druckerchannel A4 Testvorlage – sauberer
Einzug und trotz Ersatztinte klasse Qualität. Für besseres gibt’s Fotodienste.
- Fax wurde bisher nicht benötigt

Bedienung:
- Kein Touchpanel, dafür Anzeige und eine Art Folientastatur nebeneinander. Nochmal daneben ein Ziffernfeld das nur
aktiviert wird wenn z.B. die Anzahl der Ausdrucke eingegeben wird – für mich clever gelöst.
- Die Tastur spricht sauber an und die Anzeige ist hell und sehr klar.
- Ich habe den WF so eingestellt daas er nach 3 Minuten schlafen geht – ein kurzes Antippen der Tastatur oder eine
Druckanforderung über einen PC läßt ihn sofort aufwachen.

Fazit: Die Konfiguration des WF und der PCs dauerte mehrere Stunden, die sich aber beim Betrieb über mehrere Jahre wohl
rentiert. An der Installation sollte Epson wohl noch ein gutes Stück feilen.
Für mich ist es die seit Jahren und für wenig Geld gesuchte “Eierlegende Wollmilchsau" - volle Punktzahl
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gerät ist sehr gut aber vorsicht! Epson versucht es von Hinten!, 29. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Vorab: Ich war sehr zufrieden mit dem Gerät und habe es 4 Monate Lang alle paar Tage aktiv genutzt, aber dabei nicht viel Tinte verbraucht (Briefumschläge bedruckt und Briefpapier) sondern hunderte Stückzahlen produziert. Seit gestern ist die Fehlermeldung auf dem Display aufgetaucht:

"Betriebsdauer eines Drucker-Farbkissens beendet. Epson-Kundendienst kontaktieren."

seit dem geht gar nichts mehr, der Drucker verweigert jeglichen Dienst, OK dachte ich, Farbkissen austauschen ist doch keine große Sache, im Internet recherchiert und in der Taat wie man die Resttoner Kissen reinigt gibt es eineige Anleitungen und es ist simpel, aber Epson hat hier ein fieses Spielchen mit der Software/Firmware Blockierung mit uns gespielt, man kann diese Fehlermeldung selbst nicht löschen, das kann nur Epson oder Authorisierte Kundendienstpartner eben, sehr kostenspielig natürlich! ca. 60€ habe ich im Internet gelesen von anderen Betroffenen.

Epson auf der Supportseite hierzu begründet es ungefehr so, dass sie es ihren Kunden nicht zutrauen dies selbst durchführen zu können "zu gefährlich", was natürlich lächerlich ist, was soll einem schon dabei passieren? Sich die Hände mit Tinte zu bekläckern!?

Ich habe es von einem Unternehmen wie Epson nicht erwartet dass sie nun mit irgend einer unserösen Masche versuchen sich das Geld von Hinten zu erschleichen, erhöhe doch lieber den Kaufpreis Herr Epson statt solchen Unfug mit Kunden zu treiben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beurteilung als Dokumenten Scanner, 10. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Für alle, die den Schwerpunkt auf die Scanner Funktion legen, hier mal eine kleine Rezension. Druckfunktion lasse ich mal außen vor.

Ich war lange auf der Suche nach einem Dokumentenscanner, um meinen Schriftverkehr mit OCR zu digitalisieren. Die Dokumente sollten also per Volltextsuche auffindbar sein und nicht eine Bildablage sein. Die Preise der richtigen Dokumentenscanner haben mich bisher von einem Kauf abgehalten und jetzt kommt der Epson mit seinem Duplexeinzug und recht guter Beurteilung beim Computer Magazin c't.

Installation
Ging bei mir reibungslos. Vielleicht auch, weil ich mich für den USB Anschluss entschlossen habe, kann ich jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Einbindung ins WLAN und Softwareinstallation lief auch sehr gut.

Scannen & OCR
Das reine Scannen ist kein Hexenwerk und sollte von jedem hinzubekommen sein. Charmant ist die Ablage auf die SD Karte oder das Speichern in Google Drive, etc. Jetzt aber zu der spannenden Frage der Weiterverarbeitung, also wer nicht nur reine Bildchen haben möchte.
Wer in ein PDF scannt, wird schnell merken, dass da keine Texterkennung dabei ist, da muß die Software am PC ran, was eigentlich auch zu erwarten war. Gesagt getan.
Ich habe dann mehrere Stunden gebraucht, um schließlich ein mehrseitiges PDF zu erzeugen, in der die Seite als Bild und mit erkanntem Text erscheint. Ich habe mich da ziemlich durch die Einstellungen quälen müssen. Warum so etwas nicht Default ist, ist mir ein Rätsel.
Ich war fast zufrieden, bis ich mir die Ergebnisse mal näher betrachtet habe. Die Erkennungsrate ist ziemlich mies - da kann ich mir die Texterkennung auch gleich schenken. Um es kurz zu machen: Der Presto Page Manager ist sparen an der falschen Stelle. Die Software ist ein Witz und man fragt sich, was Epson da geritten hat.
Das es besser geht habe ich mit einer mehreren Jahre alten Version von Abby Fine Reader gesehen.
Den Epson Event Manager habe ich so eingestellt, daß er bei "Scan-To-PC" den FineReader mit Übergabe der Dateien aufruft (fineocr.exe).
Jetzt kann ich einen Stapel Dokumente auf den Einzug legen, scannen, die Bilder landen direkt im Fine Reader und das Ergebnis kann ich nach der OCR Erkennung in eine durchsuchbare PDF Datei speichern. So sollte es eigentlich sein.

Fazit als Scanner:
Der duplex fähige Einzug ist eine tolle Sache. Die Scans gehen recht flott. Einfache Scans lassen sich vielseitig ablegen und verwenden. Wer das Gerät als Dokumentenscanner einsetzen möchte, wird in der Verbindung mit der miesen Software gegen die Wand laufen. Daher auch nur 3 Sterne.
Wer noch eine gute OCR Software zur Verfügung hat oder eine weitere Investition nicht scheut, kann gerade in Verbindung mit dem Event Manger auch echtes Dokumentenmanagement machen. In Anbetracht des Preis-/Leistungsverhältnisses hätte es mit anständiger OCR Software sicherlich 4 bis 5 Sterne gegeben.
Nochmals: Drucken, Tintenpreise haben mich nicht interessiert :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann fast alles!, 21. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Nachdem mein aktueller Drucker, ein Canon PIXMA iP5200, nach fast 7 Jahren seinen Dienst quittiert hat, musste ein neuer Drucker her. Einen Drucker auswählen ist heutzutage bei dem unübersichtlichen Angebot gar nicht mehr so leicht. Nach langem hin und her fiel die Wahl dann auf den Epson WorkForce WF-3520DWF.

Grund für den Kauf war:
- Duplex-Scan & -Druck
- Mehrere Tintentanks
- Halbwegs günstige Druckkosten (dazu gehört auch, keine Reinigungsorgien zu veranstalten, wie das mein iP5200 immer gemacht hat)
- Apple AirPrint und damit verbunden WLAN

__Installation__
Nachdem ich die Rezensionen hier gelesen habe, hatte ich ein wenig Angst vor der Installation. Unser Heimnetzwerk ist recht inhomogen mit einem 10.8.4er Mac, Windows 8 und Windows 7 sowie diversen Apple iOS Geräten. Tatsächlich war die Installation extrem einfach. Drucker anschließen, WPS Knopf am Router drücken, WPS WLAN Installation wählen und schon war der Drucker im WLAN. Zu meiner großen Überraschung hat der Windows 8 Rechner selbständig sämtliche nötigen Treiber für den Drucker installiert ohne dass ich je eine CD einlegen musste oder einen Treiber proaktiv runterladen musste. Noch einfacher waren die iOS Geräte: Drucker im WLAN - fertig, funktioniert.

Nicht ganz so selbständig aber nicht weniger einfach verlief die Installation unter OSX. Systemeinstellungen, Drucker hinzufügen. Daraufhin wurde mir direkt der WF-3520 mit entsprechender IP Adresse vorgeschlagen. Auch der Apple Rechner hat sich dann benötigte Treiber direkt runtergeladen und nach kurzer Zeit war auch da der Drucker fertig installiert.

__Drucken__
Als ich das erste Mal gedruckt habe, habe ich gedacht, ich habe eine Transportsicherung vergessen, denn das Geräusch ähnelte eher einer Plastikzerlegung denn einem Druckvorgang. Da bin ich von meinem Canon Drucker besseres gewöhnt. Ich finde den Drucker unangenehm laut. Glücklicherweise kann man ihn dank WLAN in einen Schrank o.ä. verbannen, wo das Geräusch nicht stört. Das Druckergebnis ist befriedigend. Auf normalem Kopierpapier liefert der Epson ein sauberes Druckergebnis ab. Wunder darf man hier nicht erwarten. Mit meinem iP5200 kann er leider nicht mithalten.

Positiv ist, dass er im Standby Modus bzw. Eco-Modus, wie es auf dem Epson heißt, im WLAN verfügbar bleibt und man direkt weiterdrucken kann. Man muss den Drucker also nicht erst manuell aus dem Schlaf erwecken, wie das bei einigen Konkurrenzprodukten anscheinend der Fall ist. Auch legt er sich nach dem Druckvorgang nach einer definierbaren Zeit wieder schlafen.

__Scannen__
Das Scannen funktioniert sowohl mit dem Dokumenteneinzug als auch als Flachbettvariante schnell und sauber. Scanvorgang vom Rechner aus starten ist auch im Standby kein Problem. Was bei mir nicht klappt, ist, dass ich direkt am Drucker Scannen auf PC auswähle und die Datei dann auf dem PC direkt abgelegt wird. Hier muss ich wie in anderen Rezensionen beschrieben entweder den Umweg über Speicherkarte gehen oder den Scanvorgang direkt am PC auslösen. Ausnahme hier ist Windows 8, da funktioniert auch Scan to PC.

Das Scanergebnis ist auch hier kein Wunderwerk, aber für einen schnellen Scan nebenbei mehr als ausreichend.

__Kopie__
Kopieren geht ähnlich wie Scannen, entweder in Farbe oder S/W direkt über den Drucker. Die Qualität ist hier einwandfrei und auch die Geschwindigkeit lässt kaum Wünsche offen. Der Menüpunkt für die Duplex-Kopie ist etwas versteckt und nicht gerade intuitiv, aber damit kann man leben.

__Fazit__
Das Gerät kommt für einen Drucker wertig daher. Alle Plastikteile sind stabil und wirken auch auf den zweiten Blick lange haltbar. Die Treiberinstallation läuft bei aktuellen Betriebssystemen angenehm einfach und weitestgehend automatisch ab. Die Funktionen Drucker, Scanner und Kopierer fürs Büro deckt er für mich perfekt ab. Für den Fotodruck würde ich ihn allerdings nicht verwenden, da müsste ein Spezialist her.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


129 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hardware Top, Treiber-Installation ein Desaster - inkl. Vergleich mit Canon MX925, 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Wir hatten die Möglichkeit den Canon MX925 mit dem Epson WorkForce WF-3520DWF direkt zu vergleichen und möchten unsere Erfahrungen mit diesen beiden Druckern gerne mit einer Rezension teilen.
Für die Schnell-Leser gleich vorweg das Fazit: Der Canon MX925 hat schlussendlich das Rennen gemacht, der Epson ging zurück.

Hauptgründe FÜR den MX925: funktionierte zu 100% im Netzwerk, Treiber waren performanter und das Druckbild deutlich besser.
Hauptgründe GEGEN den WF-3520: Drucker konnte via Scanfunktion keine PCs finden, unperformante Treiber, durchschnittliches Druckbild.

Detaillierter Test:

Die Ausgangssituation:
Ein kleines Büro mit 2 Laptops (I7, 8 GB RAM, Win7 64bit), einem Desktop-PC (I7, 8 GB, Win7 64 Bit). Im Netz bereits problemlaus laufend: Synology NAS sowie ein Canon MG 5250 Drucker.

Die Anforderung:
1) Ein DADF-fähiger Drucker (also beidseitiges Scannen) mit Duplexprint. Der alte Canondrucker konnte zwar Duplex drucken, jedoch nicht scannen, was zu sehr viel Handarbeit führte.
2) Kostenpunkt: max. 200 EUR
3) Der alte Canondrucker muss weiter im Netz funktionieren (keine Treiberkonflikte).
4) Es muss möglich sein vom Drucker aus über das Netzwerk via SCAN die einzelnen PCs ansteuern zu können um dort direkt die Dateien abzuspeichern (Stichwort digitale Dokumentenverwaltung)

Beide Drucker erfüllten am Papier diese Anforderung - da der Epson deutlich günstiger ist und bessere Testergebnisse in div. Zeitschriften hatte, wurde zuerst der Epson angeschafft.

Der Vergleich der Drucker im Detail:

Verarbeitung der Hardware:
Canon: 3/5 Punkten
Epson: 5/5 Punkte
Der Epson hat von der Verarbeitungsqualität klar die Nase vorne. Die Plastik-Bauteile wirken robust, die Tasten sind stabil und die herausnehmbaren bzw. beweglichen Teile (Papierkasette, Scandeckel, etc) wirken sehr hochwertig.

Der Canon hingegen ist zwar optisch ein Hingucker, aber mehr schon nicht mehr. Die Plastikteile sind sehr dünn, vor allem die Papierkasette ist aus so dünnen Plastik, dass die Schieber sowie die Schienen sich biegen - wer hier also oft die Formate wechselt KÖNNTE mitunter Überraschungen in Form von abgebrochenen Plastik erleben.

Was aber zum großen Punkteabzug bei Canon führt ist der Glanzlack. Man sieht auf dem Gerät wirklich ALLES. Obwohl ich mir vor der Bedienung mit Seife die Hände gewaschen habe, gab es bereits nach der Eingabe des WLAN-Passworts hässliche Abdrucke an den Tasten... der Ablagedeckel beim Scannereinzug ist ebenfalls im Glanzlack gehalten - mit leichten Noppen im Plastik - das führt dazu, dass man das Ding noch schlechter reinigen kann. Wir haben zuerst mit einem Microfastertuch (für Brillen) versucht die ersten "Spuren des Gebrauchs" zu entfernen - keine Chance. Nächster Versuch: Brillenreiniger benutzen - das funktioniert wunderbar, aber sofort nach benutzen der Taste ist wieder der Abdruck vorhanden. Unschön: trotz Microfasertuch und Reinigungsmittel sind bereits feine Mikro-Kratzer im Lack sichtbar - wer also das Gerät wie wir unterhalb einer Lichtquelle (Deckenbeleuchtung) platziert, sieht einfach alles. Das Gerät ist ein Kandidat für "dunkle Ecken" oder abschließbare Kästen.

Hier ist der Epson anders - zum einen nutzt er fast nirgendwo glänzende Bedienfelder - und selbst wenn es sie gibt (bei der Bedienungstafel) sieht man (fast) keine Fingerabdrücke.

Was für den Canon spricht sind die Tintenpatronen - setzt man sie richtig ein, leuchten sie. sind sie leer, blinken sie... Beim Epson waren wir uns nie sicher, ob die Patronen fest genug verankert sind - das merkt man erst, wenn der Drucktest läuft... ist aber ein Detail am Rande, welches keinen Einfluss auf die Bewertung hatte.

Unser Eindruck: Bei Epson haben praxisorientierte Designer gearbeitet, die den Büroalltag verstehen - bei Canon war die Marketing-Abteilung am Werk mit dem Ziel, dass "glänzendste und schillerndste Gerät" im Verkaufsregal zu haben. Das schaffen sie auch, solang das Gerät ein Ausstellungsstück ist, welches keiner angreifen darf - hier wirkt der Epson daneben als "hässliches Entlein" - bis man beide Geräte benutzt ;-)

mitgeliefertes Zubehör:
Canon: 4/5 Punkten
Epson: 3/5 Punkten
Epson liefert nur einen Stromkabel, die Patronen, eine Anleitung und die Treiber-CD mit.
Bei Canon hingegen liegt auch ein Faxkabel sowie als kleine Zugabe ein kleines Testset 10x15 Foto-Papier bei.

Warum ich Epson hier einen Punkt abziehe: Ich habe beide Geräte im Ladengeschäft gekauft und dort GIBT ES KEINE FAX-Kabel. Umgekehrt kostet so ein Faxkabel kein Vermögen - warum wird hier also gespart und wieso muss der Kunde dann auf Kabelsuche gehen?

Die Druckqualität:
Canon: 5/5 Punkten
Epson: 2/5 Punkten
Die Druckqualität des Epson-Druckers hat uns leider überhaupt nicht überzeugen können. Zum Test wurde die Rechnung des Druckers hergenommen und kopiert - also eine typische Rechnung mit farbigem Briefkopf, viel Text und ein paar Grauschattierungen. Dazu ein handschriftlicher Vermerk mit Kugelschreiber, dass die Ware ausgeliefert wurde.

Der Epson druckt im "Standardmodus" im Vergleich zum Canon sehr grob. Ich würde - unabhängig vom Canon betrachtet - von einem überdurchschnittlich guten Druckbild reden - im direkten Vergleich jedoch liegen Welten zwischen den beiden Geräten.

Was mir nicht gefiel beim Epson:
a) Die falsche Farbwiedergabe des Briefkopfes sowie die grobe Darstellung des Briefkopf-Logos
b) Grauer Hintergrund mit schwarzem Text wird einfach mit grauen Streifen abgedruckt, sieht sehr hässlich aus.
c) der Text ist grobkörnig
d) der handschriftliche Vermerk ebenso

Mit der Qualitätsänderung auf höchste Qualität legt der Epson zwar seine Grobkörnigkeit etwas ab, schafft es aber nach wie vor NICHT den grauen Hintergrund abzubilden - die Streifen bleiben - ebenso die nicht korrekte Farbwiedergabe des Logos.

Jetzt zum Canon:
Das kann man schnell abhandeln - bereits in der "Standardqualität" ist das kopierte Dokument fast nicht vom Original zu unterscheiden. Sehr interessant: das Original erkennt man hauptsächlich am handschriftlichen Vermerk (auf der Rückseite sieht man den Kugelschreiber-Durchdruck) - sonst wäre es nur mit sehr genauer Betrachtung möglich Unterschiede zu erkennen - WOW!
Übrigens: Die höchste Qualität vom MX925 unterscheidet sich nur dezent vom "Standard"-Verfahren. Pluspunkt!

Die Features
Canon: 3,5/5
Epson: 5/5

Ich gehe mal hier rein auf die UNTERSCHIEDE beider Modelle ein, sonst wird es zu ausführlich.

a) Epson: Hinteres Papierfach vorhanden, Canon hat keines
b) Epson: Kartenleser vorhanden, fehlt bei Canon
c) USB und Kartenleser können bei Epson als Netzlaufwerke eingebunden werden - der Clou: der Drucker kann direkt die Scans darauf speichern, es muss nicht zwingend ein Computer verfügbar sein. Die Daten können dann von jedem Rechner abgerufen werden - TOLLE IDEE! Canon kann das leider nicht
d) Epson: ID Scan. Epson denkt mit - wer also einen Führerschein vorder- und rückseitig scannen will und nicht zwei Seiten produzieren möchte - einfach Menüpunkt wählen und Epson macht daraus einen Ausdruck - genial. Canon kann das wieder einmal nicht.
e) Canon: Geräuscharmer Modus - sehr leise und angenehm. Epson hat sowas nicht - wirklich "extrem laut" ist er aber auch nicht.

Ansonsten unterscheiden sich die Geräte nicht sonderlich: Duplex-Druck/Scan, diverse Vorlagen (Milimeterpapier, usw... Canon hat hier etwas mehr Auswahl), Google Cloud Print, Clouddienste, Email, Fax, usw...

Die Installation/Treiber
Epson: 1/5 Punkten
Canon: 5/5 Punkten

Leider schießt sich Epson hier komplett aus dem Rennen. Das beginnt schon einmal mit der Treiberinstallation. Diese dauert EWIG und ständig werden weitere Fenster geöffnet, die alle unterschiedlich aussehen. Nach circa 45 Minuten ist Epson dann fertig, aber es funktioniert nicht alles auf Anhieb. Was genau fehlt und warum muss man sich mühsam über das Internet in diversen Foren- und Supportseiten zusammen suchen (zB der Event Manager fürs Scannen, fehlende Portfreigaben, etc).

Hat man alles (soweit man das überhaupt beurteilen kann) installiert, folgt die nächste Ernüchterung: Der Laptop (zur Erinnerung: I7, 8 GB RAM, Win7) wird beim booten extrem langsam. Es dauert etwa eine Minute, bis der Desktop nutzbar ist - sogar das Hintergrundbild (Wallpaper) ist einfach nur weisser Hintergrund. Eine Installation auf einen anderen Rechner zeigt, dass es hier nicht besser aussieht, selbe Reaktion.

Sobald man die Computer benutzen kann, ist so gut wie alles möglich: Druckereinstellungen per Software konfigurieren, Netzwerkzugriff auf USB-Laufwerk und Cardreader (super!). Der Drucker liefert brav den Tintentstand, Status, etc zurück - also schön bidirektional kommunikativ, unser lieber Epson. Heile Welt also? NEIN!

Die für uns wichtige Funktion vom Drucker aus per "Scan to PC"-Funktionalität Daten an die Rechner zu schicken war nicht möglich. Das Internet ist voll von Tipps und Tricks sowie Anleitungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten (auch hier bei Amazon nachzulesen...). Nach 6 Stunden (!!) herumprobieren (wir bauten sogar ein eigenes neues Testnetzwerk auf), Firmwareupgrades, Treiberupgrades, Firewall-Settings (bis zum totalen Ausschalten), Router-Konfiguration, usw. gaben wir auf. SOLCHE SCHWIERIGKEITEN hatten wir mit einem netzwerkfähigen Gerät noch nie gehabt.
Einziger Workaround: Scans auf USB-Stick speichern und dann via Netzlaufwwerkpfad abholen – ein schlechter Scherz!

Ein kleines Detail am Rande: ein altes Netbook mit Win XP 32bit erkannte der Epson anstandslos... für uns der Beweis, dass es nicht am Netzwerk liegt, sondern an der Epson-Treibersuite. Hier waren wir dann bei dem Punkt angelangt, das Gerät zurück zu schicken. Das war schlussendlich einfach zuviel des Guten, auch wenn die Hardware an sich überzeugte und so manch ein Feature wie die Netzlaufwerke entzückte.

Generell muss man dazu sagen, dass bei Epson offenbar verschiedene Programmierer/Teams/Abteilungen an verschiedenen Treibermodulen gearbeitet haben müssen - die GUI's sehen teilweise völlig unterschiedlich aus (zB kursive Schrift vs. normale Schrift vs. Grafik-Button bei "Ok") - und man hat dies dann einfach als Paket auf eine CD gebrannt - irgendwie wird es schon funktionieren...

Anders CANON: die GUI der Treiberinsstallation ist fast durchgehend ident designed - einzig nach der Installation muss man manuell im Programm-Menü den Network Scan Treiber aufrufen - ab dann läuft dieser automatisch mit.
Installationsaufwand: etwa 20 Minuten, dann funktionierte alles wie erwartet. Die Treiber laufen unauffällig im Hintergrund - sogar parallel zum alten Canon-Treiber des 5250er - ohne Probleme!

Fazit: So eine unausgereifte Software dem Kunden zuzumuten und dann (bis heute) keine klare, stimmige Lösung für das Scanproblem anzubieten ist wirklich schwach von Epson. Es mag sein, dass bei vielen Kunden der Drucker wie erwartet funktioniert. Aber bei uns war das nunmal nicht der Fall. Nicht alles ist perfekt, aber wenn schon massiv solche Fehler auftreten, dann muss eine saubere Lösung in Form eines Updates nachgeliefert werden, welches auch funktioniert. Stattdessen lässt man den Kunden die halbe Firewall umprogrammieren, Ports freischalten, Router neu konfigurieren... AUF VERDACHT, da auch diese "Lösungen" keinen Erfolg garantieren können.

Bei Canon ist die Treiberinstallation hingegen ein Kinderspiel - und obendrein läuft der Rechner einwandfrei und performant. Keine Netzwerkprobleme, alles also so, wie man es sich als Kunde erwartet.

Druckkosten und Langzeiterfahrungen:
für beide Geräte nicht bewertbar, der Canon ist erst wenige Tage im Betrieb, den Epson haben wir ja frühzeitig zurück gegeben.
Langzeiterfahrungen zum Canon folgen, sofern sie stark vom oben genannten Ersteindruck abweichen.

Gesamtwertung:
Canon: 4,5/5 ( abgerundet auf 4 Amazon-Sternchen)
Epson: 2/5

Begründung CANON:
Abzüge:
-- Design (Lack) und Verarbeitung (dünnes Plastik)
- Ausstattung
- Funktioanlität
Pluspunkte:
++ ein tolles Druckbild, perfekte Kopien!
++ einfache, schnelle Installation
++ die auch funktioniert (!!)
++ Treiber performant

Begründung Epson:
Abzüge:
--- Treiberinstallation
-- Treiber unperformant
- schlechter Support
--- nicht funktionierender Netzwerk-Scan
- Qualität des Druckbildes/Kopien

Pluspunkte:
++ Design und Verarbeitung (praxisorientiert, hochwertig)
+++ Funktionen und Ausstattung (zB Netzlaufwerke USB/Cardreader!!, zweites Papierfach Rückseite, usw...)

Je nach Anwendungsfall kann jeder Leser jetzt selbst entscheiden, wo er seine Schwerpunkte setzt. Wer zB einen Netzwerk-Scan zu PCs überhaupt nicht braucht, kein Win7 64bit hat oder gar vor potentiell stundenlanger Konfiguration nicht zurück schreckt und dem es auch nicht stört, dass man einer Kopie ansieht, dass sie eine ist, der bekommt sicherlich für weniger Geld das bessere Paket.

Wer aber wie wir qualitativ hochwertige Kopien möchte und alle Basis-Netzwerkfeatures braucht (vor allem Netzwerk-Scans) und auf zusätzliche Features wie hinterer Papiereinzug, Kartenleser und Netzlaufwerke verzichten kann, der setzt auf Canon - vor allem wenn er kein potentielles "Treiberdisaster" erleben möchte.

Das war dann auch die Basis für unsere persönliche Punktevergabe, die sicher von Anwender zu Anwender variieren kann. Ein klein wenig neidisch sind wir auf all jene Käufer, wo der Epson reibungsfrei läuft - wir hätten das Gerät sehr gerne behalten, aber nicht unter diesen Umständen. Den Canon im Darth-Vader-Look müssen wir wohl irgendwo verstecken - denn der wird auf kurz oder lang Kratzer und Fingerabdrücke am ganzen Gehäuse "sammeln".

Wir hoffen, dass diese Rezension bei einer Entscheidung zwischen diesen beiden Geräten hilft.

ps: natürlich können keine Garantie abgeben, dass die Canon-Treiber ÜBERALL einwandfrei funktionieren - auf unseren Rechnern ist dies aber der Fall.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drucker OK - Scansoftware mit OCR kompliziert, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Ich habe den Drucker nun seit einigen Tagen. Installation war einfach und er druckt auch Texte recht ordentlich. Fotodruck habe ich noch nicht ausprobiert.

Die mitgelieferte ScanSoftware mit OCR PrestoPageManager 9.03 SE ist allerdings recht umständlich zu bedienen. Ich habe Stunden und viel Versuche gebraucht bis ich durchsuchbare pdfs erstellen konnte. Der Trick ist unter Datei - Einstellungen "Als PDF Optionen speichern" bei "Abgesicherter Modus" die Option "Text unter Seitenbild" wählen. Um Texte einzuscannen und dann als durchsuchbare pdf zu speichern muss ich sie in einem 1. Schritt mit dem OCR Button einscannen und dann in einem 2. Schritt als pdf speichern. Ich habe viel rumprobiert und keinen einfacheren Weg gefunden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellenter Drucker zum fairen Preis, 26. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Voran möchte ich schicken dass ich es nicht nachvollziehen kann dass einige Rezensenten Probleme haben den Drucker über W-Lan einzurichten. Meine Vermutung ist dass viel zu kompliziert gedacht wird.

So nun zum Eigentlichen:

Da mein alter Epson Stylus den Geist aufgegeben hatte (Druckkopf defekt) und sich eine Reparatur kaum gelohnt hätte musste also eine neuer Drucker her. Klar war nur, nach meinen guten Erfahrungen der letzten Jahre, es sollte wieder ein Epson sein.

Was sollte er mitbringen? Wichtig waren mir ein relativ sparsamer Verbrauch gepaart mit guten Druckergebnissen, ein Drucker der Duplex kann als auch einer der direkt von SD Karte druckt sowie günstige Verbrauchsmaterialien sprich Tintenpatronen bietet und das alles zum fairen Preis. W-Lan und/oder Fax wäre eher optional.

Nach einigem hin und her recherchieren fiel die Wahl auf den Workforce 3250 DWF. Der Drucker bot auf dem Papier alles was ich mir so vorgestellt habe.

Die Lieferung seitens Amazon verlief reibungslos und der Drucker war samt Originalkarton nochmals zusätzlich in einem Umkarton um ihn zu schützen. Liebe Versandmitarbeiter von Amazon: Wenn der Drucker im Umkarton geschützt sein soll solltet ihr darauf achten dass er nicht im Umkarton hin und her fliegt! Lässt sich ganz einfach durch genügend Knüllpapier (ein ein Stück reicht da nicht) bzw. Luftpolsterfolie erreichen. Wichtig auch unter dem Druckerkarton polstern da die Kartons bei den Speditionen gerne mal das Fliegen beigebracht bekommen.

Zurück zum Thema:

Der Drucker liess sich problemlos auspacken und aufstellen. Grössentechnisch war er lediglich etwas höher als der alte.
Also die mitgelieferten Patronen rein (Respekt an Epson denn die liefern noch volle Erstpatronen was nicht selbstverständlich ist) und die Erstkonfiguration durchgeführt.

Die Anweisungen im Display des Druckers sind einfach und klar verständlich gehalten lediglich das Display ist mit 6,3 cm etwas klein geraten.

Danach die Druckertreiber und Software von der Mitglieferten CD installiert und aktualisiert und schon wollte sich, nach Neustart des Rechners selbiger via W-Lan mit dem Drucker verbinden.
Sehr schön gelöst dass man den Drucker nicht manuell suchen muss sonder dies automatisch geschieht.
Anschliessend hab ich am Drucker das W-Lan eingerichtet und das einfach Schritt für Schritt nach Anweisung.

W-Lan Netz auswählen -> Passwort eingeben -> mit Router verbinden -> Thats it!
Der Drucker wurde problemlos vom Netzwerk erkannt und hat sich problemlos mit dem Rechner kommuniziert.

Die einzelnen Punkte kurz und knapp:

Positiv
- Einrichtung und Anleitung sind verständlich formuliert und einfach zu handhaben
- Druck auf Normalpapier geht schnell und leise
- Druck auf Fotopapier dauert etwas aber bietet gute Farben und Schärfe
- Kopieren in schwarz/weiss und farbig geht schnell und einfach ohne PC
- Scanner bietet gute Auflösung und Optionen und abeitet leise und schnell
- Drucker via W-Lan mittels Epson iPrins auch vom Handy bedienbar
- Papierfach für 250 Blatt
- Schneller Duplexdruck
- Fotodruck von SD Card mit Vorauswahl der Bilder und Vorlagen (z.B. 4 Bilder auf A4)

Negativ
- nach wie vor kein USB Kabel mitgeliefert
- Papierfach etwas wackelig in der Führung

Zusammenfassend kann ich den Drucker für den Heimgebrauch nur empfehlen. Er ist schnell angenehm leise und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Gerät, 4. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex) (Personal Computers)
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich gegen ein Gerät von HP und für diesen Epson-Multifunktionsdrucker entschieden. Meine Kriterien waren:
1. WLAN-Multifunktionsdrucker mit vielen Funktionen
2. Preis-/Leistungsverhältnis
3. Druck per Android-Smartphone
4. niedrige Druckkosten
5. Linux-Druckertreiber

Zu 1.: Dieser Drucker hat alle Funktionen, die in der Preisklasse zu haben sind: WLAN, Ethernet, USB-Anschluß, Karten-Slots, Duplex Einzug/-scan und Duplexdruck, Fax, Cloud-Print, vier Einzeltinten, manuelle Bedienung per Panel zum Scannen, Faxen, kopieren und Drucken vom Stick, Konfiguration auch per Weboberfläche
Zu 2.: Gegenüber den HPs gleicher Preisklasse bietet er auch einen Duplex-Scan, so dass auch beidseitige Fotokopien möglich sind. Ein klares Plus für meine Frau, die mehr kopiert als druckt. Außer HP und Epson hat nur noch Brother ordentliche CloudScan-Software, da ich aber auf jeden Fall per Handy und Tablet drucken können wollte, kam z.B. Canon nicht in Frage, weil die Software dort nur selbst gescannte pdfs druckt, aber keine anderen. Brother habe ich mehr aufgrund Bauchgefühl und Testberichten nicht betrachtet.
Zu 3.: Drucken und Scannen geht per EpsonConnect sowohl in der Cloud, also unterwegs, als auch im WLAN zu Hause ohne Internetnutzung. Zusätzlich kann GooglePrint genutzt werden, ist aber m.E. nicht notwendig, wenn man seine Daten nicht Google anvertrauen will.In der Praxis lässt sich alles Wesentliche per Handy / Browser einstellen. Toll klappt auch ScanToMail und PrintFromMail. Man kann die erwünschten Adressen für Scanb und Print eintragen und nur diese können dann den Drucker entsprechend nutzen. Bei PrintToMail werden Grafiken und pdfs als Attachments an eine Drucker-Mailadresse gesendet und dieser druckt je nach Einstellung Mail und Attachment oder nur das Attachment aus. Mit den passenden Apps kann man auf Android fast jedes Format nach pdf wandeln, so dass diese Funktion für alle Wünsche ausreicht. ScanToMail kann direkt am Drucker ausgewählt werden, so konnte ich meiner Tochter ins Studentenwohnheim wichtige Unterlagen mailen, ohne den PC auch nur anzuschalten.
Zu 4. Die Druckkosten spielen eine wesentliche Rolle. Ich habe seit über 20 Jahren noch nie Originaltinte für einen Drucker nachgekauft und damit immer gute Erfahrungen gemacht (beginnend mit dem Deskjet 500 und Pelikan 4001-Tinte...) Die No-Name Patronen mit Chip für diesen Drucker sind auch bei Amazon ab 14,95 für 10 Patronen erhältlich, das ist deutlich billiger, als die Patronen für die vergleichbaren HP Drucker.
Zu 5. Hier war skeptisch, weil der Drucker sehr neu ist und lt. Internet nichts zu passenden Linux-Treibern zu finden ist. Für Ubuntu 12.04 waren aber dann doch Treiber zu finden, ich habe den Drucker zur Installation einmalig per USB an den PC angeschlossen, so dass alles automatisch erkannt wurde. Der Scanner konnte nach Anleitung aus der Ubuntu-Hilfe ebenfalls schnell installiert werden. Beides funktioniert gut, einziger bekannter Bug ist, dass LibreOffice nicht Duplex druckt, das lässt sich aber durch den Umweg pdf-Export und Ausdruck des pdfs zuverlässig umgehen.
Nachtrag zu den Druckertreibern: Der Druck vom hinteren Einzug (z.B. Briefkuvert) scheint unter Linux ebenfalls nicht zu funktionieren. Hier behelfe ich mir mit einem pdf_Ausdruck, den ich dann per Handy oder Tablet einwandfrei ausdrucken kann.

Erste Praxiserfahrungen:
Das Gerät ist viel schneller druckbereit als mein bisheriger Canon MP620. Man druckt mal schnell was per Tablet, also noch ein Grund weniger, den PC überhaupt anzuschalten. Bisher funktioniert alles und die Druckqualität ist prima. Unverständlich ist nur, warum am hinteren Einzug (für Fotos und Kuverts) immer nur ein Blatt eingeschoben werden kann, ein Vorrat wäre hier günstiger. Meine Angst aus der Erfahrung mit einem älteren Epson, dass das Gerät zwecks Kostenschinderei nach 50.000 Seiten (oder so) keinen Mucks mehr macht, weil angeblich das Vlies zum Aufsaugen der beim Reinigen ausgestossenen Tinte voll ist wurde auch zerstreut - bei diesem Modell gibt es einen einfach auswechselbaren Resttintenbehälter (Schublade von hinten, keine Schrauben zu lösen), der lt. [...] unter der Bestellnummer WF-35xx PXMB3 für ca. 22,- Euro zu haben ist und 50.000 Seiten reicht.

Kurz: Ich bin rundum zufrieden und suche immer noch nach dem Haken, warum das Gerät für diese Leistung so preiswert ist!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 262 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen