wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madeinitaly Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen11
4,5 von 5 Sternen
5 Sterne
9
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Audio CDÄndern
Preis:6,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. September 2002
Das Album "My Generation", der erste Longplayer der Who, erregte bei seinem Erscheinen im Dezember 1965 erhebliches Aufsehen: Eine so explosive Mischung aus Aggressivität und lautstarkem Drive hatten Musikkritiker und Fans bis dato kaum vernommen. Noch härter und ungezügelter als die Stones holten The Who aus ihrem Equipment heraus, was herauszuholen war, und das so lange, bis der Rauch aufstieg. Ihre Bühnenshow war berüchtigt und sorgte immer wieder für skandalträchtige Schlagzeilen. Dennoch wurde schon sehr früh deutlich, dass die Talente der vier so unterschiedlichen Bandmitglieder das Potenzial zur Super-Group hatten.
Chef der Truppe war Pete Townshend, ein genialer Songwriter, der griffige Melodien und prägnante, das Teenager-Dasein treffend beschreibende Texte nur so aus dem Ärmel zu schütteln schien. Townshend war kein begnadeter Sologitarrist, er bevorzugte das Akkordspiel und die kurz angerissenen Riffs, und wenn es hoch kam, intonierte er den Ansatz eines Melodiebogens, bestehend aus drei oder vier Noten - aber wie er das machte, war Ausdruck der Rock-Musik als Essenz, als äußerstes Konzentrat. Sänger Roger Daltrey verkörperte zu dieser Zeit einen bleichen, auf Mod gestylten Jüngling, war aber gleichzeitig ein Naturtalent, das sich allmählich zu einem durchaus respektablen Rock-Shouter entwickelte. Bassist John Entwistle galt als ruhender Pol der Gruppe, der eine Vielzahl von Instrumenten wie zum Beispiel das French-Horn beherrschte und der später einige beachtliche Solo-Alben veröffentlichte. Und Keith Moon, der Drummer, spielte den Clown, den Exzentriker, den Exhibitionisten. Das heißt - er spielte das nicht, er war es wirklich. Doch vor allem war er ein hinreißender Schlagzeuger. Ein Paradebeispiel dafür bietet die CD: In „The Kids are alright" ergänzt Moon die Melodielinien, baut Spannungsbögen auf und verbindet die Songstrukturen in unnachahmlicher Weise. Er benutzt die Drums quasi als Soloinstrument, so perfekt und unnachahmlich, dass er aus Dutzenden von Schlagzeugern herauszuhören wäre.
Obwohl auf "My Generation" natürlich "Who" draufstand, ist - aus heutiger Sicht - nicht immer "Who" drin. Das liegt nicht am technischen Können - schließlich hatte die Band bereits etliche Jahre Studio- und Bühnenerfahrung auf dem Buckel, und ihre Auftritte im Londoner "Marquee" sind längst zur Legende geworden. Doch spielten sie bei diesen Gigs nicht nur ihr eigenes Material, sondern häufig auch blues- und manchmal sogar soullastige Stücke. Ein Echo davon findet sich auf ihrem ersten Album in Gestalt von zwei James-Brown-Kompositionen. Ergänzt wird das vom damals allseits beliebten "I'm a Man", während die restlichen zehn Titel von Pete Townshend stammen. Höhepunkte dieser Produktion sind aus meiner Sicht die Teenager-Hymne "My Generation", das melodische und gleichzeitig rasante "A Legal Matter" und das bereits oben erwähnte "The Kids are alright". Zu den Bonustiteln auf CD 1 gehört auch der allererste Who-Hit "I can't explain". Bei vielen Songs mischt Nicky Hopkins als Pianist mit, und einmal tritt sogar Jimmy Page als Gastmusiker auf.
CD 2 enthält umfangreiches Bonusmaterial aus dem zeitlichen Umkreis der LP-Premiere, also hauptsächlich aus dem Jahr 1965. Darunter sind auch zwei Alternativ-Fassungen von "My Generation" sowie der Single-Hit Nr. 2 "Anyhow Anywhere Anyway" - ein interessantes und manchmal auch amüsantes 45-Minuten-Programm.
Fazit: Mit dem Erwerb der digital remasterten Doppel-CD ist man, was die Frühphase der Who betrifft, in jeder Hinsicht bestens bedient. Das Booklet ist informativ, umfangreich und gut bebildert und verzeichnet jede Kleinigkeit - mit Ausnahme der Laufzeiten. Aber die kann man bei Bedarf schließlich selbst vom Player ablesen.
0Kommentar40 von 44 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die "De-Luxe" Neuauflagen der Who sind vorbildlich - das gilt auch für die "Generation". In der Stereoversion klingen die Aufnahmen wesentlich dynamischer und druckvoller gegenüber der ursprünglichen Monoveröffentlichung auf LP (die ich ebenfalls besitze). Die beiden Nummern, deren Stereo-Spuren offensichtlich unvollständig sind ("My Generation" und "A Legal Matter") werden in der Originalfassung in Mono nachgereicht - da besteht kein Grund zur Kritik.
Ebenfalls mustergültig ist die Dokumentation der anderen Songs dieser Zeit, die bisher nicht mehr erhältlich waren und die teilweise um einiges besser sind als die Nummern, die auf der ersten LP der Who aufgenommen worden sind.
"My Generation" war seinerzeit der typische Fall, dass nach einem überraschenden Single-Erfolg schnell eine LP nachgeschoben worden ist, auch wenn die Gruppe noch nicht genügend eigenständiges Songmaterial entwickelt hatte. So behalf man sich mit Cover-Versionen von Dutzend-Nummern, die damals von jeder zweiten Band gespielt wurden. Die Plattenfirma Decca war dafür bekannt, dass sie die neue Beat-Sparte lieblos und eher als Pflichtübung abhandelte. Den Gruppen wurde nur wenig Studio-Zeit zur Verfügung gestellt. (So wechselten die Who bald zu Polydor und die Small Faces zu Immediate.)
Und trotzdem ist diese Ausgabe äusserst empfehlenswert - sind doch schon alle Qualitäten der Who (mal mehr mal weniger) zu erkennen, die sie später zu einer der größten und originellsten Pop-Gruppen der Welt werden ließen.
0Kommentar10 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2002
Das erste Album von The Who ist eine absolute "Must have" Scheibe. Neben Ohrwürmern wie "A Legal Matter" mit Johnny & The Hurricanes-soundalike Guitarrenintro und genialen James-Brown Adaptionen glänzt diese CD vor allem mit der genialen Adoleszenz-Hymne "My Generation". Und was das Beste ist: Endlich alles in Stereo (also ehrlicherweise: Mid-Sixties Stereo). Das konnte noch nicht einmal die bis dato ungeschlagene 4-CD-Box "30 Years of Maximum R&B" bieten, obwohl auch die dort enthaltenen Tracks alle digital remastered sind. Disc 2 bietet Rares und Extended Versions - nicht nur für beinharte Fans.
0Kommentar14 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2010
Grandioser "Maximum R&B" Einstieg von "The Who". Es gab in den 1960ern einige tolle Debütalben, dieses ist eines davon.
Jung, ungestüm und arrogant mit der unsterblichen Zeile "I hope I die before I get old" pflegten sie gleich ihr Image als Rüpel des Rock. Die Deluxe-Ausgabe ist ein unbedingtes Muss für Who-Jünger. Mehr Aufnahmen und ein um Längen besserer Mix machen die Songs zu einem Klangvergnügen.
Auch wenn noch nicht alles passt: Ganz großes 60er Jahre Herrentennis.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2007
Im Grunde ist diese Deluxe-Edition durchaus ok - man bekommt die UK-Version des Debut-Albums von The Who in einer Stereo-Fassung endlich auf CD und dazu noch jede Menge sehr gute Bonus-Tracks. ABER (auch wenn es viele wahrscheinlich nicht hören wollen), die Mono-Version des Albums als Bonus wäre absolute Pflicht gewesen bzw. eigentlich sollte eher der Stereo-Mix "Bonus" sein.
In dieser Form ist diese Doppel-CD natürlich trotzdem als essentiell zu sehen (deshalb auch 5 Sterne) - die beste Veröffentlichung dieser Platte auf CD bleibt aber die alte US-CD "The Who sings My Generation" (Das ist dann aber die US-Variante des Albums, die sich in Track-Reihenfolge und Auswahl ein wenig unterscheidet).
Optimal wäre jetzt noch eine Veröffentlichung des original Mono-Mix der UK-LP als günstige Einzel-CD ohne irgendwelchen Bonus-Schnick-Schnack - würde sicherlich einige Käufer finden.
11 Kommentar6 von 8 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2004
Ich habe die Originalscheibe auch als Schallplatte zu Hause und war entsetzt, als ich die Songs zum ersten mal auf CD gehört habe. Der Stereomix nimmt vielen der Songs ihren Druck und ihre Aggressivität, aber noch viel schlimmer ist, dass die Gitarrenspuren nur zur Hälfte drauf sind. In den Linernotes wird kurz erwähnt, dass nicht immer alle Originalspuren zur Verfügung standen, aber es sind fast alle!!! Zum Beispiel ist weder bei My Generation noch bei Legal Matter das Gitarrensolo drauf! Was man verpasst, hört man bei den letzten zwei "Bonus"tracks, den Originalversionen von My Generation und A Legal Matter. Nicht kaufen!!!!
22 Kommentare45 von 61 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Begann die Karriere der Beatles mit so schnulzigen wie "sinnfreien" Popsongs wie "I Wanna Hold Your Hand" und benötigten die Stones drei Alben, um endlich "Satisfaction" zu finden (auch, wenn die Coverversionen auf den Vorgängerwerken größtenteils wirklich gut geworden sind!), so klingen THE WHO bereits auf ihrem Debüt-Album wie eine abgebrühte Rockband, die ihren Stil gefunden hat!
Freilich noch etwas ungeschliffen, aber mit Nachdruck geben die Herren Daltery, Townshend, Entwistle und Moon Songs wie "Can't Explain" oder "My Generation" zum Besten.

Ja, schon ihr Debüt klingt wie eine losgelassene Adrenalinstauung - angesammelt in Dreiminutensongs -, die endlich, endlich auf Tonband wie eine atomare Kettenreaktion drauflosexplodieren durfte.
Um hier nicht in Verruf zu geraten: Ich schätze die Beatles und ich LIEBE die Stones! Aber von so einem Wahnsinnsdebüt - vor allem was den geballten Sound angeht - waren die Pilzköpfe ebenso wie die Steine doch ein ganzes Stück weit entfernt. Gut, vielleicht war das auch notwendig, stürmte doch nun - wir befinden uns in der Mitte der Sechzigerjahre - ein Superhit made in UK nach dem anderen die Charts... Dass THE WHO - trotz der Vielzahl an bekannten und großartigen Songs - nie einen Nr.1-Hit in den Singles-Charts landeten spricht dabei wohl für sich. Aber wozu auch bloß Singles produzieren, wenn man ganze Alben mit bombastischen Rock-Songs füllen kann!

Der "objektive" Höhepunkt von THE WHO ist wohl die Phase TOMMY, WHO'S NEXT und QUADROPHENIA zwischen den späten Sechziger- und den frühen Siebzigerjahren, obwohl ich persönlich ja auch THE WHO BY NUMBERS und WHO ARE YOU phantastisch finde (vor allem ersteres)! Nichtsdestotrotz ist MY GENERATION das vermutlich wichtigste Album einer Band, die es - so glaube ich - als erste verstanden hat, echten ungeschliffenen Rock im Stadionformat auf die Bühne bzw. ins Studio zu zaubern - in einer Zeit - wohlgemerkt - als Stadiontourneen noch gar nicht praktiziert wurden.

Jedenfalls ist MY GENERATION wirklich ganz große Klasse und gehört meiner Meinung nach zu den echten Meilensteinen der Rockgeschichte und somit auch ins Regal jedes Musikliebhabers!

Ein frühes MEISTERWERK! Nur den Doors ist bei ihrem Debüt bereits ähnliches geglückt (ohne sich vieler Fremdkompositionen zu bedienen)...

5 STERNE also!
44 Kommentare3 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2011
Ich bin als Jahrgang 1949 mit dieser Musik aufgewachsen. Ich war ein Who-Fan der ersten Stunde, bis heute hat sich nichts daran geändert. Das Album My Generation hat immer noch dermassen Power in sich. Ein klasse Album, ein Meilenstein im Rock.
0Kommentar2 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2006
Dieses Album war das erste der Who und ein Meilenstein in der Musikgeschichte. Es war das erste Album , das man in die Kategorie Hard Rock stellen kann. Die Who der 60er überzeugen hier durch einen sehr rauen Sound , Powerchords und eine für die damalige Zeit sehr kraftvolle Vocalspur. Leider wurde die Gitarrenspur verändert. Dieser gigantische Fehler nimmt vielen Songs die aggresivität. Und das bei Songs wie My Generation oder The Goods Gone. Zu den Titeln ist zu sagen , dass sie sehr gut Harmonieren, aber zu viele Coverversionen auf dem Album ist. Schade. Es gibt auf der Bonus CD zum Teil bessere Songs, die die Who geschrieben haben als die Coversongs die auf dem Album sind. Dennoch ist dieses Album eine sehr vorbildliche Neuauflage !!!
0Kommentar1 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2002
Die erste LP der WHO, das erste Punk-Rock Album der Welt, ist endlich offiziell als CD erhältlich. Mit einer gelungenen Mischung aus Soul-Coverversionen und Eigenkompositionen im unvergleichlichen, aber später gerne kopierten Feedback-Sound wird die Energie, die diese Gruppe auszeichnete, auf den Punkt gebracht, wie auf keiner der späteren Platten je wieder. Jeder der 12 Originaltitel ist seit erstem Hören vor 25 Jahren unter meinen persönlichen Top100 zu finden, die Zusatz-Lieder fallen dagegen auch nicht ab. Also, Kaufen, auflegen, abheben. (Das Cover ist auch Klasse, in einer Reihe mit Rubber Soul von den Beatles und Out Of Our Heads von den Stones)
0Kommentar5 von 16 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €