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Kylie Minogue feiert 25. Bühnenjubiläum und hat sich dazu etwas ganz Besonderes einfallen lassen, ansatt nur ein normales Best of auf dem Markt zu werfen hat sie einige ihrer größten Hits (neben ein paar unbekannteren Tracks) völlig neu arrangiert aufgenommen. In den berühmten Abbey Road Studios hat sie sich samt Orchester begeben und völlig neue Gewänder für die Songs kreiert. Dabei wurden die einzelnen Elemente wie Instrumente und Gesang nicht getrennt voneinander eingespielt und hinterher zusammengefügt, sondern alles gemeinsam aufgenommen – und das hört man, das ist das eigentlich Tolle an diesem Album. Es hat alles eine ganz besondere Stimmung, die sehr nah an einem Live-Konzert ist. Alles wirkt echt und ungefiltert, Kylies grandiose Stimme ebenso wie die phantastische Instrumentalisierung.

Gestartet wird mit „All the lovers“, der ersten Single aus Kylies letztem regulären Album „Aphrodite“, un hier zeigt sich gleich die musikalische Stärke der Abbey Road-Session: Reduziert auf akustische Instrumente und die klare Stimme der Sängerin, anfangs ruhig, später mit überzeugendem Beat unterlegt erfährt der Song eine dramatische Steigerung und unterscheidet sich stark von der eher elektronischen Atmosphäre des Originals.

„On a night like this“, das in seiner Studioversion ein Uptempo-Lovesong war, hat so noch einmal stark an Größe und Ausdruckskraft gewonnen, man hat das Gefühl einen völlig neuen Song vor sich zu haben, der intensiv wirkt. Ein dramatischer Höhepunkt rundet das Ganze gekonnt ab.

Im Ursprung ist „Better the Devil you know“ ein Partysong, der sich hier jedoch komplett gewandelt hat und zu einer ruhigen und eindringlichen Ballade geworden ist. Kylie zeigt hier, dass sie auch eine sehr einfühlsame und emotionsgeladene Sängerin ist, gewinnt dem Song völlig neue Seiten ab.

Ähnliches gilt für „Hand on your heart“, das recht sparsam mit Gitarre, Klavier, ein paar Geigen und ein wenig Rhythmusintrumenten arrangiert wurde, aber durch Kylies intensiven, gefühlsgeladenen und manchmal ergreifend brüchigen Gesang sehr gelungen ist.

Als nächstes folgt „I believe in you“, der die Umwandlung nicht so unbeschadet überstanden hat. Der Zauber des Originals ist ein wenig verloren gegangen, die Strophen plätschern ein wenig vor sich hin und können nicht so sehr fesseln wie die anderen Songs des Albums. Gegen Ende fährt der Song aber noch einmal auf und verdichtet sich zu einem gelungenen Höhepunkt.

„Come into my world“ aus dem Fever-Album besinnt sich hier mehr auf die ursprüngliche Emotion des Textes und zeigt Kylie als begehrende und liebesbedürftige Frau, die ihrem Angebeteten in ihre Welt einlädt und verspricht, alle für ihn zu sein – die sparsame aber eindringliche Begleitung nur mit Klavier und einigen Backing-Vocals unterstützen sie dabei.

„Finer Feelings“, der ja nicht zu den bekanntesten Nummern der Sängerin gehört, wird rhythmisch, aber doch sanft mit Trommeln arrangiert, der in interessantem Kontrast mit dem sehr melodiösem Refrain steht.

„Confide in me“ ist sehr düster und konzentriert sich anfangs stark auf die Stimme von Kylie, wirkt erst einmal sehr ruhig. Immer weiter steigert sich dann die Intensivität des Stückes, kehrt bei der Bridge dann in sehr ruhige Gefilde zurück und fährt dann richtig auf. E-Gitarren und wieder dramatische Trommeln sind hier dominant.

Mit die größte Wandlung hat „Slow“ erfahren, das sich im Original als kleines Elektro-Monster präsentiert hat und hier in einer sehr jazzigen, opulenten Version präsentiert, der an die letzte Tour der Sängerin angelehnt ist. Völlig neue Facetten werden sowohl dem Song als auch der Stimme Kylies abgerungen – ein wenig sperrig und vielleicht gerade deswegen so grandios.

Der 80er Jahre Hit “The Locomotion”, eines der Stücke, die Kylie so berühmt gemacht haben, ist hier in einer 50er-Jahre-Power-Nummer zu hören, die einfach richtig viel Spaß macht. Blechbläser, ein beschwingter Chor und eine Sängerin, die hörbar Spaß an dieser Verwandlung hat – ein weiteres Highlight und eine der wenigen, aber sehr gelungenen Uptempo-Songs dieser Platte.

Natürlich darf auch der Mega-Smash-Hit “Can’t get you out of my head” nicht fehlen, der Kylie seinerzeit zu einer der größten Pop-Ikonen gemacht hat. Viele Geigen, die im kurzen Stakkato spielen, verleihen eine ganz besondere Stimmung und geben dem bekannten Lied einen ganz anderen Anklang. Auch hier schwingt einiges an Dramatik mit, Rhythmus und die eingängige Inszenierung nehmen den Hörer völlig in den Bann.

Für „Where the wild roses grow“ hat sich Kylie Minogue noch einmal mit Nick Cave verbunden und das düstere Duett neu eingespielt, ganz reduziert, vorerst begleitet nur von einer Akustikgitarre, später mit einer eingängig schlagenden Trommel kombiniert. So kommen die so gegensätzlichen Stimmen der beiden Künstler ganz zur Geltung, die außergewöhnliche Liebesgeschichte rückt so noch mehr in den Vordergrund.

Als einziger neuer Song, der bisher lediglich bei der X-Tour 2008 live dargeboten wurde, hat es „Flower“ auf das Album geschafft, das nun endlich auch in einer Studioversion verfügbar ist – für Fans der Sängerin ein echtes Bonbon. Viel orchestrale, opulente Untermalung, eine Sängerin in Hochform und eine liebliche und doch spannende und kontrastreiche Melodie lassen diesen Song schnell zum Ohrwurm werden.

Ebenfalls die Wandlung vom Uptempo-Song in dieses ganz besondere Kleid der Abbey Road-Session hat „I should be so lucky“ gemacht, in dem das Streicherensemble mal so richtig auffahren kann und fast allein neben Kylies Gesang den Song trägt, der so zu einer dramatischen Ballade geworden ist.

Ein wenig fröhlicher und beschwingter geht es bei „Love at first side“ zu. Anfangs klingt es hier wirklich so, als hätte sich Kylie einen Gitarristen geschnappt und spontan den Song eingesungen, doch auch bei den später einsetzenden Drums herrscht eine angenehme und lässige Atmosphäre, der die Melodie ebenso trägt wie das aufwändigere Originalarrangement.

Der Abschluss ist mit „Never too late“ mit einer netten Ballade besetzt, die von Kylies Stimme und einem klangvolles Klavier getragen wird. Bei weitem kein schlechter Song, aber vielleicht ein wenig zu simpel, um nach diesem kraftvollen Album wirklich begeistern zu können.

Als richtiges kleines Buch wurde diese Version des Albums gebunden, das Papier ist matt und fest, kleine Ausschnitte der Notenblätter ergänzen sich mit den eleganten Fotos der Pop-Diva. Eine sehr hochwertige Verpackung, die dem Album voll gerecht wird. Schade nur, dass es ein weiterer Song, nämlich „Wow“ nur auf die australische Version des Albums geschafft hat.

Ein sehr rundes und intensives Album, sehr organisch und eindringlich, zeigt Kylie ganz neue Seiten von sich und ihren Songs und beweist, dass sie auch ohne große Show oder elektronische Samples ganz wunderbare Musik machen kann.
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am 28. Oktober 2012
dann würde es vermutlich so klingen wie der Sound der Kylie Minogue auf den "Abbey Road Sessions". Filigrane Arrangements verwandeln einstige Discohymnen wie "All The Lovers", "Better The Devil You Know" oder "Can't Get You Out Of My Head" in glitzernde Klanggebilde, die von Kylies glockenklarer Stimme den letzten Schliff erhalten. Gelegentlich ziehen in diesem dramaturgisch wohldurchdachten Gesamtwerk einige Wolken über den kristallklaren Himmel, etwa wenn in "Confide In Me" düstere Töne angeschlagen werden oder Nick Cave stimmlich den Kontrapunkt in der bekannten, aber so noch nie gehörten Mörderballade "Where The Wild Roses Grow" setzt. Doch schnell erstrahlen die zauberhaften Klanglandschaften der Miss Minogue wieder in grellem Licht, wenn sie mit lasziver Melancholie "Finer Feelings", "Slow" oder den neuen Song "Flower" vorträgt.
Einen Schönheitsfehler hat das Album dann doch - es ist zu kurz. Es hätte noch Platz für mindestens vier weitere Songs gegeben.
Wie wäre es beispielsweise mit den japanischen und australischen Bonustracks "In Your Arms" und "Wow" gewesen, EMI?
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TOP 500 REZENSENTam 16. Oktober 2015
Manchmal ist es einfach Zeit für einen Künstler, sich und sein musikalisches Schaffen in einem neuen Licht zu sehen und sich selbst neu zu definieren. Und was könnte da ein besserer Anlass als ein Jubiläum der musikalischen Schaffensphase sein? Kylie Minogue nahm ihre mittlerweile 25jährige Zugehörigkeit zum Musikgeschäft zum Anlass, diverse ihrer großen Hits und einige ihrer persönlichen Lieblingssongs der zweieinhalb Dekaden in den Abbey Road Studios zusammen mit ihrer langjährigen Band und einem richtigen Orchester in völlig neuen Versionen einzuspielen.
Herausgekommen ist ein Album, dass die Vielfältigkeit der sympathischen Australierin und ihrer Songs auf bemerkenswert ausgeglichene und emotionale Art in den Vordergrund rückt. Einfühlsam und klassisch werden Klassiker wie der erste Hit "I Should Be So Lucky", "Better The Devil You Know", Can't Get You Out Of My Head" oder auch "Never Too Late" dargeboten und verstehen einen jeden Fan und Hörer zu verzaubern. Hierbei ist dann noch besonders das Duett von Kylie mit Nick Cave hervorzuheben, denn eben dieser Nick Cave hat auch die neue Version von "Where The Wild Roses Grow" zusammen mit Kylie für dieses besondere Album eingesungen.
Die neuen Versionen sind überwiegend ausgeglichen und langsam und machen "The Abbey Road Sessions" zu einer Art klassischem Akustik Ballads Album.
Neben der normalen Version erscheint "The Abbey Road Sessions" auch noch als limitierte Casbound Book Edition. Und wer sich nicht nur an der wunderbaren Musik, sondern auch an vielen schönen Bildern von Kylie erfreuen möchte, der sollte nach dem unbedingten Erwerb dieser CD gleich mal einen Blick in das wunderschöne Booklet werfen. "The Abbey Road Sessions" lohnt sich auf ganzer Ebene!
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am 2. Juni 2014
Kylie Minogue hat eine wundervolle CD hier herausgebracht, die wieder richtig Lust auf ihre alten Hits macht.
Leider wird diese Freude ziemlich kaputt gemacht durch eine Tot-Komprimierung, die zu deutlichen Verzerrungen führt, besonders gut bei "Better the devil you know" zu hören, wo sich durch das ganze Lied diese Verzerrungen ziehen.

Leider wieder ein Beispiel für den Loudness-War. Wobei ich hier nicht so ganz verstehen kann, was hier passiert ist, denn die CD läuft bei "normaler" Lautstärke bei mir, ich muss nicht runterregeln. Aber es ist deutlich zu hören, dass die meist leisen Lieder völlig unnötig zu stark komprimiert wurden.

Schade.

Musik 4 Sterne, aber die höchst ärgerliche Produktion findet ihren Niederschlag in 1 Stern.
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am 25. Dezember 2012
Ich bin kein besonderer Kylie Minogue Fan, aber natürlich hat mich ihre Musik durch die 80er und 90er Jahre begleitet. Man kam ja nicht daran vorbei. Dieses Album habe ich mir gekauft, weil ich es interessant finde, wenn Stücke ganz neu auf eine andere Art aufgenommen werden. Vor allen Dingen wenn dann auch noch Orchester oder Big Bands im Spiel sind.

Ich wurde nicht enttäuscht, großartige Aufnahmen der alt bekannten Stücke. Hier zeigt Kylie, dass sie auch eine hervorragende Sängerin ist.

Über die Musik wurde ja schon viel Gutes geschrieben und dem kann ich mich anschließen. Ich möchte noch speziell auf die Vinyl Version beziehen. Auf den Punkt gebracht ist das die beste neue Vinyl Pressung die ich habe. Qualitativ und klanglich einfach top. Dass Klapp-Cover ist sehr wertig und der Album Name ist eingeprägt. Die Innenhüllen sind ebenfalls aus Pappe. Die Ausstattung ist hervorragend, neben einem großformatigen Booklet mit Fotos von Kylie wird auch die CD mitgeliefert. Das Vinyl selber ist recht schwer, mindestens 180g und sauber verarbeitet.
Das beste ist jedoch die klangliche Qualität der Pressung. Man hat zum Glück eine Doppel-LP produziert und hat der Versuchung widerstanden, alle Stücke auf eine LP zu pressen und die letzte Rille auszunutzen. Die Belohnung ist ein super sauberer Klang. Hier wurde glaube ich das Optimum aus dem Medium LP rausgeholt.

Daher ist dieses Album auch für nicht Kylie Fans eine Empfehlung. Wer schöne Arrangements mag und Vinyl-Liebhaber ist, der sollte sich dieses Album kaufen.
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am 26. Oktober 2012
...und das wie erwartet ganz fantastisch.
Wer schoneinmal von den legendären Abbey Road Studios in London gehört hat oder sogar Aufnahmen (sowohl Ton als auch Bild) erleben durfte weiß was diese Studios ausmacht.

Unzählige berühmte Stars wie die Beatles oder Pink Floyd haben hier schon Alben aufgenommen und sich bei ihren Aufnahmen ebenfalls filmen lassen. Meist in komplett neuem Gewand zeigen sich die alte und neue Songs am Ende und man bekommt einen wunderbaren Einblick in die Arbeit der einzelnen Künstler.

Umso mehr habe ich mich auf Kylies "neues" Album gefreut und es entspricht genau meinen Erwartungen. Die Lieder sind nicht neu, aber präsentieren sich in einem komplett neuen Gewand. Teils orchestral arrangiert, teils akutisch anmutende altbekannte Hits werden von Kylie absolut überzeugend neu in Szene gesetzt und es macht unheimlich viel Spaß Songs wie "Locomotion" oder "All the lovers" in diesem jazzig/swingig anmutenden Stil zu erleben.

Die Abbey Road Sessions haben für mich immer einen privaten Character und man hat so ein bisschen den Eindruck Kylie würde in einem Wohnzimmer sitzen und einfach mal ein paar ihrer Lieder neu aufnehmen. Ein ganz besonderer Flair für meine Begriffe.

Das Album ist durchweg klasse produziert und man wünscht sich eigentlich zusätzlich das ganze noch als Film sehen zu können. Naja... Vielleicht folgt noch eine DVD/Blu-ray dieser Aufnahmesession. Lohnen würde es sich 100%ig!

Mein Fazit: Sowohl für Kyliefans als auch für Neulinge ein Muss, erst recht wer die Abbey Road Alben mag.
KAUFEN!
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am 22. April 2014
Leise und beschaulich haucht uns Kylie ihre größten Hits und einige weitere tolle Songs ins Ohr. Es macht Spaß, sie mal abseits von stampfenden Rhythmen oder Synthesizer-Klängen zu hören.

Man kann das Album problemlos durchhören, besonders toll finde ich jedoch "All the Lovers", das aufregend arrangierte "Can't get you out of my head" sowie das als Ballade gesungene "I Should Be So Lucky".
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2013
Es gibt eine wohldosierte Auswahl an Popstars, die an einem bestimmten Punkt ihrer Karriere das "besondere" Album herausbringen und aus ihren bisherigen Schaffensprozessen herausbrechen. Robbie Williams hat dies vor über zehn Jahren schon mit SWING WHEN YOU'RE WINNING getan und Kylie Minogue eben nach einem Vierteljahrhundert im Showbusiness mit dem vorliegenden THE ABBEY ROAD SESSIONS, auf welchem sie viele ihrer Hits in opulentem Stil mit Big-Band-Orchester neu interpretiert hat.

Ich will damit keineswegs behaupten, dass Kylie zuvor nix geleistet hat, aber wenn man es schafft, aus ihren zumeist fröhlichen Synthie-Tanz-Hymnen die Grundstimmung abzuändern, so hat man sich nicht nur das Gehör der eingefleischten Fans verschafft, sondern auch Interessenten anderer Musikstile, wie beispielsweise der Klassik oder gar des Swing. Einfach nur toll, gesanglich wie instrumental beeindruckend. Mein absoluter Anspieltipp ist CAN'T GET YOU OUT OF MY HEAD, das mit dramatisch geführten Streichern beginnt und den weltberühmten "La-La-La-Gesang" vertont.

Für audiophile Musikfans ist das limitierte Doppel-LP-Set ein gefundenes Fressen. Dass es sich auch tatsächlich um eine auf eine bestimmte Stückzahl begrenzte Auflage handelt, kann ganz unten auf der Rückseite ausgemacht werden. Neben dem Strichcode wurde eine Zahl gedruckt, die die individuelle Exemplarnummer angibt. Meine ist zufälligerweise die punktgenaue 2200.
Auf dem mattem Cover der aufklappbaren Verpackung wurde der Plattentitel ganz oben in unersichtlicher Form eingestanzt. Die Hülle enthält neben den sechzehn Titeln ein vollformatiges Booklet und die Album-CD in einer pink bedruckten Papierhülle. Damit ist das gesamte Paket preislich und aufmachungstechnisch unschlagbar gut.
Wie schaut es klanglich aus? Im Direktvergleich liegen, wie nicht anders zu erwarten war, Welten zwischen der Vinyl-Ausführung und derjenigen auf CD. Während sich die hohe Dynamik der Instrumente auf dem schwarzem Gold vollends zu entfalten weiß, schlagen sie bei der CD an ihre Grenzen. Auf der zuletzt genannten findet wieder ein Loudness War statt, weil das Master für die digitale Edition auf einen unerträglichen Lautheitspegel gebracht wurde. Die einzelnen Instrumente sowie Kylies Stimme liefern sich einen Kampf, der in Verzerrungen, so genanntem Clipping, mündet. Am ärgsten hat es die Songs BETTER THE DEVIL YOU KNOW und CAN'T GET YOU OUT OF MY HEAD getroffen.
Ich verstehe nicht, weshalb THE ABBEY ROAD SESSIONS, das eine weitaus breitere Zielgruppe als Kylies bisherige Alben anspricht, auf CD nicht sauber abgemischt wurde. Insbesondere klassische Aufnahmen leben von Crescendi, die zwangsläufig ein gewisses Spektrum zwischen dem leisesten und lautesten Ton besitzen müssen um zu wirken. Warum auf CD so anders? Damit man sie wohl ohne mögliche Hintergrundbelästigung beim Genießen auf dem iPod oder im Auto hören kann. Es ist wirklich ärgerlich, dass die Musikindustrie so denkt. Aber gut, dafür gibt es die Vinyl-Ausgabe, die glücklicherweise richtig abgemischt wurde. Hierauf klingt nichts flach oder konturlos, sondern warm und kantenreich.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass THE ABBEY ROAD SESSIONS von Kylie Minogue ein Album der Spitzenklasse ist, in welchem sie ihren ikonischen Status der ewigen Pop-Prinzessin auch auf anderen Gebieten auszuweiten weiß. Die kleine Australierin kann auch zum großen Orchester gut singen! Des Weiteren leisten ausnahmslos alle Instrumentführer am Piano, an der Violine, am Kontrabass, an der Gitarre usw. exzellente Arbeit. Diese facettenreichen Aufnahmen sind so atmosphärisch und intim, dass es selbst den letzten Kritiker Kylies umhauen müsste. Solch ein Werk sollte man sich ausnahmslos auf Vinyl zulegen, da diese der audiotechnischen Präsentation eher entspricht als die zu laut abgemischte CD - im Gesamtpaket macht das fünf wohlverdiente Sterne.
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am 7. Januar 2014
Ich hatte schon länger keine Musik von Kylie Minogue gekauft, doch dieses Album hat mich neugierig gemacht. Die Interpretationen ihrer Songs im "Abby Road Stil" gewinnen den Lieder ganz neue Seiten ab. Gleichzeitig ist es eine schöne Zeitreise durch Kylies Karriere, die ja nun auch schon mehrere Jahrzehnte umfasst.

Ein Kauf, der sichauf jeden Fall gelohnt hat.
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am 26. Oktober 2012
Also ich muss sagen das ist das beste Album was ich diesen Herbst gehört habe. Alles was Madonna falsch gemacht hat, hat Kylie mit diesem Album richtig gemacht. Hut ab. Wunderschöne Cover ihrer eigenen Songs, perfekt für den Herbst/ Winter zum kuscheln, träumen und dahin schmelzen.

Wahnsinn. Die besten 10€ die ich seit langem investiert habe.

Danke Kylie
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