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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besoffene Iren, abstinente Aliens...
Irgendwo an der Küste von Irland: In einer Nacht beobachten Seeleute, dass ein Himmelskörper im Meer versinkt. Kurze Zeit später sind die Matrosen alle Opfer einer unbekannten Species geworden, die irgendwann im Laufe des Films von Jon Wright "Grabbers" genannt werden. Ciaran O'Shea (Richard Coyle) ist schon lange bei der Polizei, aber er hat ein echtes...
Vor 9 Monaten von Ray veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Horror, Komödie, Sci-Fi
Ein netter Film der mich nicht gelangweilt jedoch auch nicht vom Hocker gerissen hat!!
Sci-Fi trifft zu, unter Genre Komödie hätte man sicher mehr rausholen können und Horror...... naja, meiner Meinung nach nicht wirklich vertreten!!!
Vor 8 Monaten von Barbara Stangl veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besoffene Iren, abstinente Aliens..., 13. Januar 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
Irgendwo an der Küste von Irland: In einer Nacht beobachten Seeleute, dass ein Himmelskörper im Meer versinkt. Kurze Zeit später sind die Matrosen alle Opfer einer unbekannten Species geworden, die irgendwann im Laufe des Films von Jon Wright "Grabbers" genannt werden. Ciaran O'Shea (Richard Coyle) ist schon lange bei der Polizei, aber er hat ein echtes Alkoholproblem. Dies wird ihm vor allem jetzt durch seine neue, engagierte und überaus korrekte neue Partnerin Lisa Nolan (Ruuht Bradley) bewusst, die ihre Vorgesetzten durch freiwilliges Engagement beeindrucken will - sie kommt aus Dublin und O'Shea kündigt ihr schon am ersten Tag an, dass sie ab jetzt - hier in der friedlichen Ecke - eine sehr, sehr ruhige Kugel schieben wird. Doch kurze Zeit später entdecken sie verstümmelte Wale am Strand. Also nicht nur einer, sondern gleich eine Handvoll, alle mit sonderbaren Verletzungen versehen. Bald ist den beiden klar, dass durch riesige Tentakel-Aliens, die gerne Blut saugen, eine tödliche Katastrophe bevorsteht. Imemrhin findet der lokale Meeresökologe Dr. Smith (Russel Tovey heraus, dass der alte Paddy (Lalor Roddy) nur aufgrund seines extrem hohen Pormillewertes überlebt hat, die Viecher keinen Alkohol vertragen. Der Plan sieht nun vor im örtlichen Wirtshaus ein Saufgelage nach gut irischer Art abzuhalten. Doch so schnell kann man die Grabber nicht erledigen...
Abgesehen von der Schnapsidee mit dem Saufgelage ist der Film gar nicht übel. Die Monster sind gut gemacht und wirken ekelerregend, vor allem gehts fies zur Sache, wenn sie mit ihren riesigen Fühlern Löcher in die Körper ihrer menschlichen und tierischen Opfer platzieren, um so den roten Saft auszusaugen. Es gibt sowohl kleine Biester als auch riesengroße Exemplare. "Grabbers" erinnert an klassische Monsterfilme der 50er Jahre und kann durchaus als gelungene Hommage an Tierhorrormovies gesehen werden, wie sie heute nicht mehr gemacht werden. Atmsophäre und Humor kann man gut als sehr bodenständig und erdig ansehen, die Action Szenen sind sowohl spannend als auch etwas absurd. Das Schauspielensemble ist gut aufgelegt und kann gut überzeugen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochprozentig, leichtbekömmlich, 27. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
GRABBERS ist ein humoristisches Monster-Movie absolut klassischer Art – aber mit der speziellen irischen Note: Hier wird getrunken statt geschossen und improvisiert statt hyperventiliert. Wer also nicht gerade auf einen schweißtreibenden Splatter-Kracher hofft, wird mit ziemlicher Sicherheit ziemlich viel Freude haben an diesem oldschooligen Filmchen mit seiner schön schrägen Grundidee, die exzessiv in Szene gesetzt wird: Saufen, um den Aliens zu entkommen; lieber Kater im Kopf als Kopf ab!

Denn abgesehen von einer gewissen Behäbigkeit zu Beginn und insgesamt vielleicht einem Tick zu viel Harmlosigkeit macht GRABBERS eigentlich alles richtig und unterhält rundum gelungen: mit seinen sympathischen Figuren und Darstellern, seinem charmantem Humor und seiner Wohlfühlatmosphäre, seinen feinen Killer-Viechern und seiner absolut geradlinigen Storyentwicklung samt zielstrebig anvisiertem Showdown. Zudem gibt es eine wunderbar niedliche GREMLINS-Gedächtnis-Szene und ein paar tolle Großaufnahmen (nord)irischer Landschaft zu bewundern.

Über den grundlegenden Innovationsmangel und den niedrigen Bodycount sieht man deswegen gerne hinweg.
Denn GRABBERS ist einfach spaßig, liebevoll umgesetzt, nett anzuschauen und in seinem ganzen Charakter so der perfekte Film für einen Party-Abend. 7 von 10 Punkten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Horror, Komödie, Sci-Fi, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
Ein netter Film der mich nicht gelangweilt jedoch auch nicht vom Hocker gerissen hat!!
Sci-Fi trifft zu, unter Genre Komödie hätte man sicher mehr rausholen können und Horror...... naja, meiner Meinung nach nicht wirklich vertreten!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lustiger Horror vom Feinsten!, 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
Der Film bringt es voll also ich bin von ihm total begeistert. Die Macher haben hier eine einmalige Gratwanderung geschafft, bewundernswert. Einerseits schafften sie es wirklich eine gruslige, düstere drückende Atmosphäre aufzubauen um im anderen Moment wahnwitzige Ideen einzuflechten. Dazu beglücken sie die Zuschauer auch mit neuartigen Ideen also nix mit uralter aufgewärmter Kost!

Hab ja schon einiges gesehen aber das ein Alien einen besoffenen Iren beißt sich danach die Seele aus`m außerirdischen Leib kotzt und danach verstirbt gab es glaub noch nie. Hier werden die außerirdischen Kotzbrocken nicht wie gewohnt wie die Karnickel abgeknallt sondern auf die gute alte Weise erlegt. Das irdische Alien-Opfer muss nur genug saufen und damit wird das Blut für den Blutsauger aus dem Weltall zum tödlichen Cocktail.

Das hat doch was, wenn ein versoffener Polizist eine Zeitung zusammen rollt und so mit vorgestreckter Hand das Alien bekämpfen möchte. Oder eine Polizistin, die hackedicht und zu wie`n Eimer mit einem Tacker auf Alienjagd geht. Die Baby-Aliens tackert sie in der Kneipe uffm Thresen fest und das Muttertier (oda wars der Baba?) bekommt die Schaufel drauf...nun ja.

Einfach selber anschaun und staunen!

Der Streifen ist spannend und gleichzeitig so herrlich kaputt. Sehr stimmungsvoll serviert mit herrlichen Bildern der Insel gewürzt. Die Darsteller einfach nur göttlich in ihrer Art. Egal ob der versoffene alte Paddy, der wild fluchend auf einem Alien rum tanzt bis es sich nicht mehr rührt oder der alkoholsüchtige Polizist. Hier wurde an alles gedacht. Die Inselbewohner sind herrlich überdreht dargestellt.

Guter Horror und eiskalter, rotzfrech und dreckiger Humor. Die Dialoge kommen teilweise so trocken rüber dat es beim Furzen nur so staubt!

Die Viechers sehen teilweise echt abartig eklig aus und sabbern auch noch. Grausige Höllenbrut, die mit ihren klebrigen Tentakeln allet befummeln. Sie lieben Wasser und Blut aber hassen den Alkohol. Mit diesem seltsamen Gebaren und verquerten Weltanschauungen ham die uff der Insel wirklich nix zu suchen. Wogegen die kleinen Baby-Monster zum Brüllen komisch sind. Auch für Splatter-Einlagen wird gesorgt, die sind sind aber sparsam und wohldosiert eingesetzt worden!

Das Ende dagegen ist doof und altbekannt. Kommt soooo rüber als sei ihnen nix besseres eingefallen. Trübt den Genuss ein wenig. Hier hätte ich mich doch eine anderes Ende gewünscht und deshalb auch nur 4 Sterne!

►►► Extras: ◄◄◄

● Behind the scenes
● Outtakes
● Deutscher Trailer
● Original Trailer

►►► TONWAHL: ◄◄◄

● Deutsch DD 5.1
● Deutsch DTS 5.1
● Englisch DD 5.1
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Witzig!, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
Irischer Sci-fi Splatter. Hat natürlich nicht die Qualitäten von Alien oder star wars, aber in seiner ganzen Machart (und Unvollkommenheit) den Charme der grünen Insel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schräger Spaß, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabbers [Blu-ray] (Blu-ray)
Schön schräger und ein wenig altmodischer Gruselspaß, der sich sichtbar selbst nicht ernst nimmt und reichlich Klischees karikiert.
Ordentlich getrickst, mit einwandfreim Ton und Bild.
Ideal für den langen Videoabend mit trinkfreudigen Freunden ! Prost !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Hoch auf die Low-Budget Horrorfilme, 1. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
Anscheinend braucht man ein erfahrenes Team und wenig Geld, um eine gute Story zu entwickeln.
Dieser Film vermeidet irgendwelche unnötigen Splatter oder Gore-Effekte und entwickelt die Geschichte um einige Hauptcharaktere, die fast allesamt typische irische Dorfbewohner sind und eigentlich eher Anti-Helden.
Wesentlich ist auch das Spiel mit der Situation, der Handlunsgverlauf ist nicht vorhersehbar, die Hauptdarsteller hangeln sich von einer Idee zu der nächsten und wissen dabei, daß sie sich immer nur Zeit kaufen. Dabei spielt jeder der Charaktere seine Stärken aus, oder scheitert an seinen Schwächen.
Insgesamt geniesst man den Film eher amüsiert, eine Komödie, mit einigen rollenden Köpfen und einem gut dargestellten Tentakelmonster.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 15. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
Wem Horror + Humor gefällt ist bei Grabbers genau richtig.
Nach einem etwas laschem Beginn war ich spätestens nachdem die Hälfte der Protagonisten im Vollrausch durch das Bild torkeln und trotzdem versuchen die Monster zu erwischen war begeistert. Würde den Film jederzeit wieder kaufen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alkohol hält dich am Leben!, 26. Oktober 2012
Von 
Daniel Fischer "Spideragent" (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
"Grabbers" ist ein irischer Monsterfilm, mit klarem Schwerpunkt auf der komödiantischen Seite und einem geringen, aber durchaus effektiven Horroranteil, der sich vor allem auf herumkugelnden Köpfe konzentriert. Regie führte Edgar Wright, der bereits mit "Tormented" einiges an Genreerfahrung tanken konnte. Sein neuester Film nun hat Charme, macht Spaß und sieht gut aus, doch es schummeln sich auch einige Längen in die Handlung hinein, die aus einem möglicherweise großartigen Erlebnis, leider nur einen gehobenen Durchschnittsfilm machen.

Der Riesenpluspunkt hier kommt durch den irischen Humor, der einfach funktioniert. Trockene Sprüche, abgefahrene Situationskomik und eine zum Schmunzeln anregende Ausgangslage sind unterhaltsam genug, um den ganzen Film über immer wieder für breites Grinsen zu sorgen. Dazwischen wird aber einfach zuviel geredet und es passiert zu wenig, denn die Charakterentwicklung ist hier von Anfang an klar (also zum Beispiel wer sich nahe kommen wird bzw. wer nicht überleben wird), man hätte hier leicht auch schneller zum Punkt kommen können.

Aber es gibt ja auch noch die Actionszenen, mit den sehr gut getricksten Aliens. Der riesige Papa, der mit seinen Tentakeln meterweit seine Opfer einfangen kann, die kleineren Exemplare, die wie die "Facehugger" aus den Alien Filmen, gerne Menschen ins Gesicht springen und dann wären da noch die lieben Babys, die putzige Geräusche von sich geben und die man am Besten wegkicken sollte, solange sie sich noch nicht irgendwo festgebissen haben. Angelehnt an zahlreiche andere filmische Alienerscheinungen, fühlt man sich so als Zuschauer zu Hause, da man sich Tentakel schwingende Mistviecher eben genau so vorstellt.

Die Darsteller füllen durch die Bank mit viel Spielfreude ihre Rollen aus, hervorheben muss ich aber Richard Coyle (5 Days of War) und Ruth Bradley (Primeval), bei denen die Leinwand-Chemie einfach stimmt. Er als grantiger Alkoholiker, der trinkt seit ihn seine Frau verlassen hat. Sie als übereifrige für die Arbeit lebende Singledame, die ständig davor davonlaufen muss, dass sie außer ihrem Job nichts im Leben hat, was ihr irgendeinen Sinn gibt. Diese beiden zusammen zu beobachten ist schön und irgendwie liebenswert, natürlich ist dabei von Anfang an klar, dass sie sich im Laufe der Story näher kommen werden.

Die Schauspieler passen also, die Effekte sind gut, der Humor funktioniert, die Musik ist herrlich altmodisch und erinnert sofort an älter Filme mit achso bösen Alienmonstern. Ich hätte diesen Film echt gerne super gefunden, doch leider fehlt bei all den tollen Zutaten am Ende doch irgendwie das gewisse Etwas. Zu zahm irgendwie und das starke Grundpotential nicht voll ausreizend. Eine schnellere Erzählweise wäre in meinen Augen hier besser gewesen und so wären auch ein paar unnötige Längen umschifft worden. Wer Horrorkomödien schätzt und die Späße der Iren zu schätzen weiß, der ist hier aber trotzdem genau richtig. Leichte Unterhaltung eben, die von allen Beteiligten gut gemacht wurde.

"Grabbers" bekommt von mir 4/5 die Gefahren und gleichzeitig den Nutzen von Alkohol, auf eine neue Art und Weise präsentierende Empfehlungspunkte
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drink or you’ll die, 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Grabbers (DVD)
(Kinoversion)

Regisseur Jon Wright konnte sich mit seinem Erstling „Tormented“ nicht unbedingt mit Ruhm bekleckern, glücklicherweise ist ihm sein zweites Werk viel, viel besser gelungen. Zwar ist auch „Grabbers“ kein perfekter Film, dem man seine Defizite auch deutlich ansieht, dennoch macht der 94Minüter überwiegend ziemlichen Spaß. Gut animierte Aliens und ein Haufen trinkfreudiger Iren geben wohl doch die bessere Story ab als der von den Toten wieder auferstehende Grummel-Teenie in „Tormented“.

Erin Island, Irland. Raue Küsten, grüne Wiesen, kauzige Einwohner. Genau so, wie man sich das halt so vorstellt. Dorfpolizist Ciarán O’Shea (Robert Coyle, „Coupling“) hat auf der Insel nicht viel zu tun, deshalb (und natürlich ob privater Traumata) trinkt er von morgens bis abends. Als die neue Kollegin Lisa Nolan (Ruth Bradley, „I am You“) auf der Insel ankommt, nimmt er durch seinen Alkoholnebel aber doch noch wahr, dass sie ziemlich attraktiv ist. Doch viel Zeit, sie anzubaggern, hat er nicht, da Fischer Paddy Barrett (Lalor Roddy, „Hunger“), promillemäßig auf Augenhöhe mit Ciarán, von Aliens mit endlos vielen Tentakeln berichtet, die sich auf das Dorf zu bewegen. Erst schleudern sie ihre Opfer wild durch die Gegend, dann reißen sie ihnen die Köpfe ab. Doch die Viecher scheinen auch eine Achillesferse zu haben: sie mögen keine alkoholisierten Opfer, die schmecken ihnen anscheinend nicht. Also bläst Ciarán flugs zum kollektiven Besäufnis der Dorfbewohner im örtlichen Pub, damit sie nicht alle von den Aliens gefressen werden. Nur leider ist man volltrunken ja gerne mal etwas leichtsinnig, darüber hinaus hat Ciarán dem Großteil der Bevölkerung verheimlicht, warum man sich zum fröhlichen Gruppensaufen trifft, so dass schon bald weitere Unfälle und Opfer zu beklagen sind…

Herrlich! Was für eine absurde und brüllkomische Idee für einen Film! Aliens, die ihre Tentakel nicht an besoffene Opfer legen, weil die bäh schmecken. Grandios. Drehbuchautor Kevin Lehane legt hier mit seinem ersten Langfilm-Script eine lustige und überwiegend kurzweilige Geschichte vor. Dazu nimmt er die Vorurteile über Iren und Irland gekonnt aufs Korn und schafft so eine herrlich verschrobene und trinkfeste Dorfgemeinschaft, die sich so leicht nicht ins Bockshorn jagen lässt. In der irischen Originalversion kommt man darüber hinaus in den Genuss des wunderbar nuscheligen, klangvollen Irish English, was zugegebenermaßen aber auch zu einigen Verständnisschwierigkeiten führt. Denn wenn Iren nicht nur nüchtern, sondern auch noch besoffen irisch reden, hat man teilweise kaum noch eine Chance, etwas zu verstehen. Macht aber nichts, so wirklich tiefgründig ist die Handlung ja zum Glück nicht.

Lehane hat hier einen wunderbaren Kosmos aus kauzigen, eigenbrötlerischen und grummeligen, aber immer auch irgendwie sympathischen Dorfbewohnern geschaffen, die entweder über eine gehörige Portion Mutterwitz verfügen oder durch unerschütterlichen Pragmatismus glänzen. Nach ein paar Achtungserfolgen haben die Aliens schon bald kein leichtes Spiel mehr gegen die renitenten Dörfler, die sich nicht so leicht die Butter vom Brot oder eher das Guinness vom Tresen nehmen lassen.

Die Darsteller sind denn auch durch die Bank weg wunderbar gecastet und passen vortrefflich zu Story und Look des Films. Es gibt endlich ein Wiedersehen mit dem unvergleichlichen Jeff aus „Coupling“, Richard Coyle, der mit alkoholbedingtem Stoizismus über die alienverseuchte Insel wankt, während er gleichzeitig versucht, sich an seine hübsche Kollegin ranzumachen. Ruth Bradley liefert denn auch den perfekten Gegenpart zu Coyle, überkorrekt, akkurat und natürlich nüchtern. Lalor Roddy als versoffener Fischer, Bronagh Gallagher („The Commitments“) oder auch David Pearse („The Guard - Ein Ire sieht Schwarz”), sie alle passen wunderbar in die ihnen zugedachten Rollen und geben eine bunte Mischung irischer Inselbewohner ab, die man einfach ins Herz schließen muss.

Und auch die Aliens sind irgendwie ganz herzig. Hier sind den Special Effects-Leuten ein paar wirklich schön eklig-glibberige Riesen-Tintenfische gelungen, die schnell, effektiv und vor allem blutig zuschlagen. Sehr putzig ist dagegen die bald schlüpfende Brut der Aliens, die sich wuselig und quietschend über den Pub hermacht. Goldig. Die gekonnte Mischung aus CGI und solider Monster-Handarbeit überzeugt und kann darüber hinaus mit ein paar wirklich ekligen und blutigen Sequenzen aufwarten.

Was „Grabbers“ nun leider nicht zum Volltreffer macht, sind die Längen, die sich doch immer wieder in die Handlung einschleichen. Zwischen den Alien-Übergriffen wird einfach zu viel geredet, vor allem eben langweiliges Zeug. Womit wir gleich zum zweiten Minuspunkt des Films kommen: der Humor kommt hier eindeutig zu kurz. Aus der wirklich witzigen Ausgangssituation und den schrägen Charakteren hätte sich viel mehr herausholen lassen. Die Gagdichte ist erstaunlich niedrig und die Handlung kommt immer wieder durch lange Dialogsequenzen ins Stocken. Das ist wirklich bedauerlich, da „Grabbers“ eindeutig erkennen lässt, dass er viel mehr Potenzial gehabt hätte, als Regisseur Wright hier zu nutzen vermag. So werden die 94 Minuten manchmal leider doch zur Geduldsprobe und man ist erstaunt, wie viele humoristische Steilvorlagen ungenutzt bleiben. Von den teilweise doch recht üppigen Logiklöchern ganz zu schweigen.

So ist „Grabbers“ dann in der Summe leider nicht mehr als ein zwar kreativer und durchaus humoristischer irischer Alienfilm, der aber sein Potenzial bei Weitem nicht ausschöpft und so hinter den Erwartungen zurückbleibt. Ein guter Cast und coole Aliens sowie herrliche Aufnahmen der irischen Küsten- und Dorflandschaft wiegen zwar Einiges auf, können aber über temporäre Langeweile und humoristische Unterzuckerung nicht ganz hinwegtäuschen. Somit gute drei von fünf Alien-Tentakeln, die sich schnell wieder zurückziehen, sobald man einen im Kahn hat.
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Grabbers
Grabbers von Jon Wright (DVD - 2012)
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