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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 23. Januar 2013
Guter Film. Der Film differenziert zwischen den einfachen Soldaten, den Offizieren wie Rommel und den Nazis der SS. Insgesamt wirkt der Film sehr authentisch. Manche Szenen wirken etwas trocken. Man sollte also schon an der Person Rommel und der Geschichte interessiert sein. Kein klassischer Massen-Spielfilm.

Einzig die Szene, in der Rommel einen britischen Spion nach friedlicher Beendigung des Krieges fragt und dieser mit Verweis auf die Naziverbrechen ablehnt, wirkt an den Haaren herbeigezogen. Großbritannien hat auch die Hilfsrufe des deutschen Widerstands nie erwidert sowie eine Unterstützung zur Ermordung Hitlers und anschließenden Frieden mit Deutschland abgelehnt. Großbritannien wollte ausschließlich die Gesamtkapitulation Deutschlands, für die man auch ein paar Millionen mehr Tode und zerstörte Städte in Kauf genommen hat. Leider. Schade, dass dieser Fakt oft anders dargestellt wird.
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am 9. Januar 2016
Leider doch etwas zu viel Gerede und etwas zu wenig Spannung. Ich denke, der Film versucht einen Spagat zwischen Dokumentation und Spielfilm und ist letztlich keines von Beidem. Mit einer Fernsehdokumentation wäre man sicher besser beraten.
Bild- und Tonqualität der Bluray sind top.
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am 24. November 2012
Rezension vom 11.03.2016

Der Film ROMMEL (2012) zeigt die letzten 7 Monate aus dem Leben des Generalfeldmarschalls von März bis Oktober 1944. Militärische Erfolge und menschliche Fairness aus dem Afrikafeldzug hatten Erwin Rommel so legendär (’Der beliebteste Soldat des Reichs’) gemacht, dass er sogar vom Feind geachtet wurde. Nachdem seine Truppen ohne Nachschub und Luftunterstützung quasi in der Wüste verreckt waren, begann der Stern Rommels mit der erfolgreichen Invasion der Allierten und dem darauf folgenden, fehlgeschlagenen Attentat auf Hitler seinen Sinkflug. Er hatte sich in Frankreich, wo er zuletzt für den Betrieb des Atlantikwalls zuständig war, mit Offizieren des militärischen Widerstands in zwanglose Gespräche eingelassen, was ihm letztendlich zum Verhängnis wurde. Kurz vor dem Hitler-Attentat, am 17.7.1944, wurde Rommel bei einem Fliegerangriff verletzt und verbrachte einige Zeit im Lazarett. Durch brutale Verhöre der Gestapo kam schließlich auch der Name Rommels zur Sprache, den der rachedurstige Hitler dann gnadenlos auf seine Todesliste setzte.

Die Persönlichkeit des echten Erwin Rommel wird historisch zu Recht als ambivalent bezeichnet. Sie reicht von der Bewunderung für ‘seinen Führer’ bis hin zu ’leichtem Aufbegehren’ gegen das Regime. Entsprechend hat der in Deutschland als ‘Alleskönner’ eingestufte Ulrich Tukur auch seine Rolle angelegt. Als der Film einsetzt ist das Dritte Reich schon in der Defensive und Rommels Mythos etwas verblasst. Entsprechend weniger draufgängerisch, dafür aber etwas altersweiser lässt Tukur seine früher so ehrgeizig und dynamisch agierende Titelfigur aussehen. Das er dem Original dabei weder vom Typ, noch von Stimme oder Aussehen her ähnelt, fällt nach Betrachtung des 2-stündigen Werkes nicht mehr ins Gewicht. Auch Tukurs berühmte Vorgänger wie Erich von Stroheim (FÜNF GRÄBER BIS KAIRO 1943), James Mason (ROMMEL DER WÜSTENFUCHS 1951) und Karl-Michael Vogler (PATTON 1970) hatten wenig bis nichts mit dem echten Rommel gemein ohne dass es den Filmen geschadet hätte.

Man merkt sofort, dass ROMMEL eine Top-Produktion der ARD ist. Das Drehbuch ist durchgängig interessant, es wurde an Originalorten gedreht, Uniformen und das ganze Ambiente wirken authentisch und nicht zuletzt die Darsteller sind vom Feinsten. Ich finde es interessant, mal Personen wie Peter Cremer, Klaus J. Behrend und Tim Bergmann, die sonst in typisierten Serien oder seichten Komödien versanden, in ernsten und seien es auch nur Nebenrollen zu sehen. Der Wiener Johannes Silberschneider, der in JUD SÜSS - FILM OHNE GEWISSEN (2010) noch einen verschüchterten Hans Moser gespielt hat, stellt hier - auch ohne blaue Augen - einen moderaten Hitler dar. ROMMEL verbindet gelungene Unterhaltung mit verfilmter Geschichte, angereichert mit etwas üblicher Fiktion (Comptesse La Rochefoucauld). Bedauerlicherweise fehlt diesem Produkt die üblicherweise von der ARD nach dem Film ausgestrahlte Dokumentation (siehe auch DER FALL BARSCHEL), weswegen ich in der Wertung einen Stern abgezogen habe.

BD : absolutes Referenzbild bei den Tageslichtaufnahmen, auch der Ton kommt sehr gut rüber. Ausser Trailern sind weitere Extras Fehlanzeige.
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am 2. November 2012
"Rommel" enthält nach Aussage der Macher den neuesten Stand der Geschichtsforschung um diese höchst interessante Persönlichkeit des Dritten Reichs. So finden wir dann auch die Aussagen verschiedener Zeitzeugen (Speidel, Bittrich u. a.) im Film platziert, jedoch manchmal an anderer Stelle als erwartet. Beispielsweise lässt Regisseur und Autor Niki Stein nicht Rommel den Ausspruch machen, man müsse Hitler erschießen, sondern Speidel - was wesentlich mehr Sinn macht und besser zu Rommels Position innerhalb des Nazigeflechts passt.

Anteilnahme und Sympathie mit der von Ulrich Tukur hervorragend verkörperten Figur führen fast dazu, dass man den Soldaten und Kriegshandwerker Rommel aus den Augen verliert. Zu nahe bewegt sich der Film um den Menschen Rommel, zu sehr wird der Zuschauer in das Dilemma der Wehrmacht hineingezogen, das den Blick fürs Wesentliche zunächst zu verstellen scheint: Nämlich dass Ernst Rommel genau wusste, was hinter den Kulissen des Dritten Reichs vor sich ging - und nichts dagegen unternahm.

Die schonunglose Ehrlichkeit, die seine an Hitler gerichteten Berichte auszeichnet, reicht genau bis hierhin und nicht weiter. Die zum Kreis der Widerständler gehörenden Offizieren meinen zwar, ihn für sich gewinnen zu können, doch Rommel bezieht nie eindeutig Stellung. Immer hält er sich den Ausweg offen, doch noch für Hitler Partei ergreifen zu können.

Dass Hitler das inzwischen längst anders sieht, merkt der in sein Tagesgeschäft eingespannte Kriegsherr nicht.

Trotz aller Sympathie und Anteilnahme an seiner Person sollte der Zuschauer m. E. nicht vergessen, dass es sich bei Erwin Rommel um einen Mann handelte, der Zehntausende immer wieder ins Kriegsfeuer befahl und damit den Tod Hunderttausender verschuldet hat. Der Krieg war sein Handwerk, den Krieg hat er geliebt.

Wenn deutsche Geschichte verfilmt wird, scheint immer wieder die Frage aufzutauchen, ob man "solche Filme" überhaupt machen dürfe. Diese Frage sollte man unbedingt mit "ja" beantworten. Jedoch nicht im Sinne von spannender Unterhaltung, sondern um Fakten und Zusammenhänge aufzuzeigen. Die Diskussion, die Filme wie "Rommel" auslösen (und die Zuvor schon Der Untergang (Einzel-DVD) ausgelöst hat), wird dringend benötigt.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2012
Es stellt eine fast unmögliche Herausforderung dar "objektiv" über diese düstere Vergangenheit zu berichten. Es waren einfach zuviele Menschen auf allen Ebenen involviert oder verstrickt, die Beweggründe des Einzelnen kann man niemals voll ergründen. Sicherlich ist in den Berichterstattugen die Gefahr der Polarisierung gegeben, doch trotz allem finde ich es gut, dass man es wagt gewisse Facetten auch filmisch aufzuarbeiten.

Rommel ist sicherlich der von großen Teilen des Volkes bewunderte "Feldherr".
Vor allem war er Soldat und ist in der Wehrmacht "groß" geworden. Was wäre gewesen wäre nicht Hitler an der Macht gewesen, sondern ein anderer "Oberbefehlshaber"?
Sicherlich steigt mit dem militärischen Rang auch die Verantwortung und es wird mehr an "Loyalität" eingefordert. Dieser Zwiespalt, in dem sich auch Rommel als 100%iger Soldat befand, tritt im Film deutlich hervor.
Ein "Vollblutsoldat" mit solcher Erfahrung, der klar denkt, erkennt aber auch wenn das "AUS" droht. Ein fanatischer Diktator im Rausch hat jegliche Objektivität verloren, auch das klingt im Film an.
Auch Rommels Versuche Hitler zu einem Einlenken zu bewegen, muss er teuer bezahlen, wie man im Nachhinein sieht.

Sicherlich stellt sich die Frage wie weit hätte er gehen dürfen, hätte er mehr Opposition leisten müssen, hatte er Angst vor persönlichen Konsequenzen....
Sehr schwierige Fragen, die man als Nachgeborener mit großem zeitlichen Abstand schwer beurteilen kann. Zweifelslos hat Rommel Schuld, ja große Schuld auf sich geladen, doch rechtfertigt dies nicht auch den Zwiespalt zu betrachteten in dem er sich zweifelsfrei befand. Er wußte um die Verschwörungen und Pläne Hitler "abzusetzten", kannte die Widerständler, den Kreis um v. Stülpnagel, verriet sie aber nie, was ihm selbst letztendlich zum Verhängnis wurde.

Ganz gewiss kann man diesen Mann nicht "heilig sprechen", was auch keiner möchte, doch eine nüchterne Betrachtung auf die Person Rommel, einem tragenden Glied dieses Regimes und somit auch in die Verantwortung dafür zu nehmen, aber auch einer, der unter einem gewissen Zwang und Druck stand, muss doch möglich sein, ohne als Sympathisant zu gelten.
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am 8. Februar 2015
Als historisch interessierter Betrachter hat mir dieser Film im Großen und Ganzen gefallen. Ich weiß nicht ob sich jedes Detail so zugetragen hat, aber viele Ereignisse sind mir so geläufig gewesen. Positiv fand ich den Versuch einer objektiven Darstellung der deutschen Generalität, oft genug habe ich da schon anderes gesehen. Auch die Person Hitlers wurde wohl näher an Wirklichkeit dargestellt als in andern Spielfilmen.
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am 2. Juli 2014
Diese deutsche Version über ein oft verfilmtes Thema ist besonders zu empfehlen, weil sie echt (schwäbisch) und fair behandelt wird. Rommel wurde nicht nur von seinen Leuten sondern auch voon seinen Feinden respektiert..
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am 14. August 2015
Der Film ist top!!! Die Qualität ist spitze und beschreibt das Leben von Erwin Rommel detailgenau. :) ich kann diesen Film nur empfehlen.
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am 13. Juli 2015
Für mich ein Genuss. Immer wieder gerne. Hier stimmt der Preis und die Leistung. Alles zu meiner Zufriedenheit. Schneller Service.
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am 2. November 2012
Über die Figur scheiden sich die Geister. Die Familie will Rommel in grösserer Distanz zu Hitler sehen ( die Bilder sprechen eine andere Sprache),andere sehen in ihm den Karrieresoldaten, der seine Karriere Hitler verdankte.

Tukur sagt im Interview, die Bilder der Menschen seien nur begrenzt beeinflussbar, er werde sein Bild dazu geben.

Und wie sieht das aus?

Ein Handwerker des Krieges,ein Draufgänger, ein Selbstdarsteller ( man sehe nur den Unterschied zwischen Montgomery und ihm;immer werden die Insignien der Macht ausgestellt). Daneben ein Mann mit Manieren, ein Mann mit Nachdenklichkeit und Zweifeln, dessen Verantwortung,nicht Unsinniges,viel Leid zu verursachen,sich immer deutlicher meldet.

Der Film macht deutlich, dass er mittendrin war.Sicher kein entschiedener Widerständler,aber doch einer mit Rückgrat, dass die anderen nicht hatten. Hohe Posten, aber angepasstte Mitläufer.Im Film wurde deutlich, dass die Militärs ihn als Parvenue ansahen,ihm seine Rolle in der Öffentlichkeit neideten.

Wenn man die Dokumentation nach dem Film sah, konnte man doch weitgehende historische Korrekheit erkennen und dort, wo historisch keine klare Aussage vorhanden ist, wie bei der Rolle Speidels, dann eine künstlerische Entscheidung.

Nach wie vor gibt es um diesen Mann einen Mythos- eine etwas seltsame Nachwirkung der Propaganda des dritten Reichs.Sollte man soviel Reklame für einen Mann machen, der durch seine Rolle das System so gestützt hat,einschliesslich seines Todes, den das Regime zur Stabilisierung verwenden konnte, zum Weitermachen in einem aussichtlosen Kampf.

Da habe ich doch deutliche Zweifel.
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