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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefangener des Systems !?
Es stellt eine fast unmögliche Herausforderung dar "objektiv" über diese düstere Vergangenheit zu berichten. Es waren einfach zuviele Menschen auf allen Ebenen involviert oder verstrickt, die Beweggründe des Einzelnen kann man niemals voll ergründen. Sicherlich ist in den Berichterstattugen die Gefahr der Polarisierung gegeben, doch trotz allem...
Vor 6 Monaten von profun veröffentlicht

versus
11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überzeugt nicht
der Versuch den glühenden Berufssoldaten Rommel glaubhaft zu vermitteln, kam bei mir nicht an. Obwohl die überwiegende Anzahl der Schauspieler eine überzeugende Leistung abliefert, passt Turkur nicht in diese Rolle: Ein völlig emotionsloser Rommel. Sein allzeit spitzbübisches Lächeln kam nicht im Ansatz hervor.
Wenn man die vielen...
Vor 6 Monaten von tolip veröffentlicht


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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefangener des Systems !?, 12. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
Es stellt eine fast unmögliche Herausforderung dar "objektiv" über diese düstere Vergangenheit zu berichten. Es waren einfach zuviele Menschen auf allen Ebenen involviert oder verstrickt, die Beweggründe des Einzelnen kann man niemals voll ergründen. Sicherlich ist in den Berichterstattugen die Gefahr der Polarisierung gegeben, doch trotz allem finde ich es gut, dass man es wagt gewisse Facetten auch filmisch aufzuarbeiten.

Rommel ist sicherlich der von großen Teilen des Volkes bewunderte "Feldherr".
Vor allem war er Soldat und ist in der Wehrmacht "groß" geworden. Was wäre gewesen wäre nicht Hitler an der Macht gewesen, sondern ein anderer "Oberbefehlshaber"?
Sicherlich steigt mit dem militärischen Rang auch die Verantwortung und es wird mehr an "Loyalität" eingefordert. Dieser Zwiespalt, in dem sich auch Rommel als 100%iger Soldat befand, tritt im Film deutlich hervor.
Ein "Vollblutsoldat" mit solcher Erfahrung, der klar denkt, erkennt aber auch wenn das "AUS" droht. Ein fanatischer Diktator im Rausch hat jegliche Objektivität verloren, auch das klingt im Film an.
Auch Rommels Versuche Hitler zu einem Einlenken zu bewegen, muss er teuer bezahlen, wie man im Nachhinein sieht.

Sicherlich stellt sich die Frage wie weit hätte er gehen dürfen, hätte er mehr Opposition leisten müssen, hatte er Angst vor persönlichen Konsequenzen....
Sehr schwierige Fragen, die man als Nachgeborener mit großem zeitlichen Abstand schwer beurteilen kann. Zweifelslos hat Rommel Schuld, ja große Schuld auf sich geladen, doch rechtfertigt dies nicht auch den Zwiespalt zu betrachteten in dem er sich zweifelsfrei befand. Er wußte um die Verschwörungen und Pläne Hitler "abzusetzten", kannte die Widerständler, den Kreis um v. Stülpnagel, verriet sie aber nie, was ihm selbst letztendlich zum Verhängnis wurde.

Ganz gewiss kann man diesen Mann nicht "heilig sprechen", was auch keiner möchte, doch eine nüchterne Betrachtung auf die Person Rommel, einem tragenden Glied dieses Regimes und somit auch in die Verantwortung dafür zu nehmen, aber auch einer, der unter einem gewissen Zwang und Druck stand, muss doch möglich sein, ohne als Sympathisant zu gelten.
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5.0 von 5 Sternen "Rommel [Blu-ray]", 11. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rommel [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Geschichte "Rommel [Blu-ray]" über das Leben und den Kampf des Generals Rommel beindruckt immer wieder zu einem erneuten Filmgenuss.
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4.0 von 5 Sternen Guter Film, 1. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
Ein guter Film. Als Fernsehfilm technisch zwar nicht so ausgefeilt wie Kinoproduktionen, aber doch gut gemacht. Preis-Leistungs-Verähltnis ist in Ordnung.
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5.0 von 5 Sternen interessant, 21. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
guter film, kann man sich anschauen, ich finde nur das die dokumentationsfilme wesentlich mehr informationen über die wahrheit enthalten, aber das ist ansichtssache.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kriegshandwerker Rommel, 2. November 2012
Von 
Flanigan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
"Rommel" enthält nach Aussage der Macher den neuesten Stand der Geschichtsforschung um diese höchst interessante Persönlichkeit des Dritten Reichs. So finden wir dann auch die Aussagen verschiedener Zeitzeugen (Speidel, Bittrich u. a.) im Film platziert, jedoch manchmal an anderer Stelle als erwartet. Beispielsweise lässt Regisseur und Autor Niki Stein nicht Rommel den Ausspruch machen, man müsse Hitler erschießen, sondern Speidel - was wesentlich mehr Sinn macht und besser zu Rommels Position innerhalb des Nazigeflechts passt.

Anteilnahme und Sympathie mit der von Ulrich Tukur hervorragend verkörperten Figur führen fast dazu, dass man den Soldaten und Kriegshandwerker Rommel aus den Augen verliert. Zu nahe bewegt sich der Film um den Menschen Rommel, zu sehr wird der Zuschauer in das Dilemma der Wehrmacht hineingezogen, das den Blick fürs Wesentliche zunächst zu verstellen scheint: Nämlich dass Ernst Rommel genau wusste, was hinter den Kulissen des Dritten Reichs vor sich ging - und nichts dagegen unternahm.

Die schonunglose Ehrlichkeit, die seine an Hitler gerichteten Berichte auszeichnet, reicht genau bis hierhin und nicht weiter. Die zum Kreis der Widerständler gehörenden Offizieren meinen zwar, ihn für sich gewinnen zu können, doch Rommel bezieht nie eindeutig Stellung. Immer hält er sich den Ausweg offen, doch noch für Hitler Partei ergreifen zu können.

Dass Hitler das inzwischen längst anders sieht, merkt der in sein Tagesgeschäft eingespannte Kriegsherr nicht.

Trotz aller Sympathie und Anteilnahme an seiner Person sollte der Zuschauer m. E. nicht vergessen, dass es sich bei Erwin Rommel um einen Mann handelte, der Zehntausende immer wieder ins Kriegsfeuer befahl und damit den Tod Hunderttausender verschuldet hat. Der Krieg war sein Handwerk, den Krieg hat er geliebt.

Wenn deutsche Geschichte verfilmt wird, scheint immer wieder die Frage aufzutauchen, ob man "solche Filme" überhaupt machen dürfe. Diese Frage sollte man unbedingt mit "ja" beantworten. Jedoch nicht im Sinne von spannender Unterhaltung, sondern um Fakten und Zusammenhänge aufzuzeigen. Die Diskussion, die Filme wie "Rommel" auslösen (und die Zuvor schon Der Untergang (Einzel-DVD) ausgelöst hat), wird dringend benötigt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als gedacht..., 26. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rommel [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe dieses gelungene Werk inzwischen drei Mal gesehen und muss sagen, dass der Film diesem ambivalenten Charakter, der Hitler so viel zu verdanken hatte und sich trotzdem nicht vollends korrumpieren liess, mehr als gerecht wird. Tukur ist ein wundervoller Schauspieler, der sichtlich sein Herzblut investiert, um Erwin zum Leben zu erwecken. Zwar wirkt er jünger und voller als Rommel, nimmt aber trotzdem sehr für sich und die Figur ein. Auch hatte ich den Eindruck, dass sämtliche biographische Literatur (einschl. Irving) eingearbeitet worden ist - was mir sehr gut gefallen hat! Anfängliche Probleme hatte ich mit Speidel und seinem Darsteller (Schönling statt Intellektueller) - das hat sich aber gegeben. Super!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für Interessierte, aber mit leichten Schwächen, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
Guter Film. Der Film differenziert zwischen den einfachen Soldaten, den Offizieren wie Rommel und den Nazis der SS. Insgesamt wirkt der Film sehr authentisch. Manche Szenen wirken etwas trocken. Man sollte also schon an der Person Rommel und der Geschichte interessiert sein. Kein klassischer Massen-Spielfilm.

Einzig die Szene, in der Rommel einen britischen Spion nach friedlicher Beendigung des Krieges fragt und dieser mit Verweis auf die Naziverbrechen ablehnt, wirkt an den Haaren herbeigezogen. Großbritannien hat auch die Hilfsrufe des deutschen Widerstands nie erwidert sowie eine Unterstützung zur Ermordung Hitlers und anschließenden Frieden mit Deutschland abgelehnt. Großbritannien wollte ausschließlich die Gesamtkapitulation Deutschlands, für die man auch ein paar Millionen mehr Tode und zerstörte Städte in Kauf genommen hat. Leider. Schade, dass dieser Fakt oft anders dargestellt wird.
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11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Misslungen, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
Was ist nur der Grund, dass immer wieder die Nazizeit für aufwändige TV-Events herhalten muss, die dann doch gegenüber jeder Doku zum selben Thema verblassen?
Die Hoffnung auf Quote? Aufklärung? Die Möglichkeit, ein deutsches Sensationsthema auch ins Ausland gut verkaufen zu können? Der unterschwellige Reiz des Dunklen, Bösen, Dämonischen der Nazizeit?
Vermutlich alles zusammen, wobei die "Aufklärung" meist auf der Strecke bleibt. "Rommel" bleibt weitgehend ein Kostümschinken mit hölzernen Figuren und ohne Spannung und Tiefgang. Tukur, so sympathisch er ist und so gut in anderen Rollen, ist zu weich, wohlgenährt und dandyhaft für den asketischen Wüstenfuchs, wie es die im TV an den Film anschliessende Doku klar zeigte. Kein Knochen und Haudegen, sondern ein eher sensibles Gemüt. Wozu also Stoffe dramatisieren, wenn es genug Archivmaterial gibt, das einem wirklich unter die Haut gehen kann? Dazu kommen unfassbare Produktionskosten von 6 Millionen Euro, die vor allem klarmachen, was Produzenten an so einem Film verdienen. Angesichts des Stoffes auch eine unappetitliche Note, die aber längst zum Fernsehgeschäft mit dem Dritten Reich (auch bei Guido Knopp) dazugehört.
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11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überzeugt nicht, 10. November 2012
Von 
tolip - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
der Versuch den glühenden Berufssoldaten Rommel glaubhaft zu vermitteln, kam bei mir nicht an. Obwohl die überwiegende Anzahl der Schauspieler eine überzeugende Leistung abliefert, passt Turkur nicht in diese Rolle: Ein völlig emotionsloser Rommel. Sein allzeit spitzbübisches Lächeln kam nicht im Ansatz hervor.
Wenn man die vielen Aufnahmen aus den Wochenschauen und Portraitfotos in Erinnerung hat, so stellt man sich unter Rommel einen ganz anderen Soldaten vor, als dies hier geschildert wird. Zum Schluss des Krieges mögen ihm Zweifel gekommen seien, als Deutschland mit dem Rücken zur Wand stand, aber er war in erster Linie ein selbstverliebter Soldat. Ob unschuldig oder nicht, lediglich seine Verbindungen zu den Attentätern wurden ihm letzten Endes zum Verhängnis.
Einzig und allein die Abschiedsszene im Wohnhaus Rommels erzeugt Tiefgang und Glaubwürdigkeit.
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beruf Soldat, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Rommel (DVD)
Über die Figur scheiden sich die Geister. Die Familie will Rommel in grösserer Distanz zu Hitler sehen ( die Bilder sprechen eine andere Sprache),andere sehen in ihm den Karrieresoldaten, der seine Karriere Hitler verdankte.

Tukur sagt im Interview, die Bilder der Menschen seien nur begrenzt beeinflussbar, er werde sein Bild dazu geben.

Und wie sieht das aus?

Ein Handwerker des Krieges,ein Draufgänger, ein Selbstdarsteller ( man sehe nur den Unterschied zwischen Montgomery und ihm;immer werden die Insignien der Macht ausgestellt). Daneben ein Mann mit Manieren, ein Mann mit Nachdenklichkeit und Zweifeln, dessen Verantwortung,nicht Unsinniges,viel Leid zu verursachen,sich immer deutlicher meldet.

Der Film macht deutlich, dass er mittendrin war.Sicher kein entschiedener Widerständler,aber doch einer mit Rückgrat, dass die anderen nicht hatten. Hohe Posten, aber angepasstte Mitläufer.Im Film wurde deutlich, dass die Militärs ihn als Parvenue ansahen,ihm seine Rolle in der Öffentlichkeit neideten.

Wenn man die Dokumentation nach dem Film sah, konnte man doch weitgehende historische Korrekheit erkennen und dort, wo historisch keine klare Aussage vorhanden ist, wie bei der Rolle Speidels, dann eine künstlerische Entscheidung.

Nach wie vor gibt es um diesen Mann einen Mythos- eine etwas seltsame Nachwirkung der Propaganda des dritten Reichs.Sollte man soviel Reklame für einen Mann machen, der durch seine Rolle das System so gestützt hat,einschliesslich seines Todes, den das Regime zur Stabilisierung verwenden konnte, zum Weitermachen in einem aussichtlosen Kampf.

Da habe ich doch deutliche Zweifel.
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Rommel
Rommel von Niki Stein (DVD - 2012)
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