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4.0 von 5 Sternen Wallander ist wieder da
Vorab: es handelt sich nicht um einen neuen Wallander-Krimi sondern er ist spielt zwischen der weissen Löwin & der falschen Fährte. Der Mann, der lächelt ist ein guter Roman mit einigen Highlights, erreicht aber nie die Extraklasse der 5. Frau oder des Mittsommermords. Aber wer Wallander mag, wird auch an diesem Roman seine Freude haben. Mankell gibt...
Am 15. Januar 2001 veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ...ein Krimi aus der Schublade !
Die Hauptfigur, der vorzügliche Polizist Wallander, befindet sich in einer Krise, weil er bei seinem letzten Einsatz einen Mann erschossen hat. Die näheren Umstände, die ggf. den Zusammenbruch des erfahrenen bis hart gesottenen Kommissars hätten erklären können, gibt es nicht. Dafür aber die Ermordung eines Rechtsanwalts, eines...
Veröffentlicht am 25. Juni 2009 von Lu Latsch


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wallander ist wieder da, 15. Januar 2001
Von Ein Kunde
Vorab: es handelt sich nicht um einen neuen Wallander-Krimi sondern er ist spielt zwischen der weissen Löwin & der falschen Fährte. Der Mann, der lächelt ist ein guter Roman mit einigen Highlights, erreicht aber nie die Extraklasse der 5. Frau oder des Mittsommermords. Aber wer Wallander mag, wird auch an diesem Roman seine Freude haben. Mankell gibt auch diesmal wieder tiefe Einblicke in die dunklen Abgründe von Wallanders Seele. Auch die Auseinandersetzungen mit seinem Vater zeigen, was den Wallander Fans seit dem letzten Roman gefehlt hat. Es macht einfach Spaß wieder an seinem Leben teilhaben zu können und auch die Handlung bewegt sich wieder auf einem neuen Terrain. Aber die beste Nachricht steht auf der letzten Seite. Es existieren 2 weitere Wallander Romane, die gerade übersetzt werden. Ich warte sehnsüchtig auf sie, und für alle anderen viel Spaß beim Mann, der lächelt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ...ein Krimi aus der Schublade !, 25. Juni 2009
Die Hauptfigur, der vorzügliche Polizist Wallander, befindet sich in einer Krise, weil er bei seinem letzten Einsatz einen Mann erschossen hat. Die näheren Umstände, die ggf. den Zusammenbruch des erfahrenen bis hart gesottenen Kommissars hätten erklären können, gibt es nicht. Dafür aber die Ermordung eines Rechtsanwalts, eines persönlichen Freundes, welch ein Zufall und natürlich reißt so etwas einen Fahnder aus jeder noch so tiefen Depression und weckt erneut die Jagdinstinkte. Solchermaßen motiviert spürt der Protagonist auch schnell, wo der Hase läuft und verdächtigt zur Erhöhung der Spannung eine hochgestellte Persönlichkeit des wirtschaftlichen und politischen Lebens.
Gegen den Willen seines Vorgesetzten, dem vor der Prominenz des Verdächtigten schauert, ermittelt der Kommissar, verstärkt durch eine neue, junge, ehrgeizige, unerfahrene aber hübsche Assistentin, die ihn, den berühmten Wallander, anhimmelt, was sich der nun doch schon in die Jahre gekommene Protagonist selbstgefällig bis nachsichtig gefallen lässt. Sehr schnell erkennt Wallanders geschulte Nase, dass der ach so honorige Ehrenmann aus Schwedens High Society Dreck am Stecken hat und dies in der Form eines schwunghaft betriebenen Organhandels. Dieser originelle Straftatbestand reißt Wallander zu einem Alleingang ohne Wissen seiner Dienststelle hin, bei der er den Missetäter zwar stellt, dieser ihn aber entwaffnet und seinen Schergen zur Liquidation überlässt. Da tritt, die hübsche Assistentin auf den Plan und rettet ihren angehimmelten Kommissar vor dem sicheren Ende. Um die Handlung wenigsten ein bisschen zu verwirren, gibt es noch eine zunächst vielversprechende Spur in der Gestalt eines durch Selbstmord verblichenen Buchprüfers, von dem man Drohbriefe im Tresor des ermordeten Rechtsanwalts entdeckt (siehe oben). Die Spur läuft ins Leere und die Fahnder einigen sich darauf, dass es sich bei den Drohbriefen um einen makabren Scherz des Buchhalters gehandelt haben muss. Wen wundert es, natürlich wird der Schurke, das ist übrigens der Mann, der bisher immer lächelte, was ihm allerdings dank Wallander dann doch nachhaltig vergeht, im letzten Moment - die Fluchtmaschine ist schon fast in der Luft - gefasst und seiner gerechten Bestrafung zugeführt.
Ob der nun doch wieder so erfolgreiche Kommissar fort an wieder Polizeidienst bis zu seiner Rente schieben wird, oder ob er in seine Depression zurückkehrt, bleibt offen. In Anbetracht der hübschen Assistentin vermute ich mal Letzteres.

Die Handlung ist so das, was einem einfällt, wenn einem nichts mehr einfällt, man aber trotzdem schreibt, weil's denn aus welchen Gründen auch immer sein muss. Da ist nichts, was einem neben der flachen Handlung noch berühren könnte, keine geistreichen oder auch nur zynisch schnodderigen Dialoge, geschweige denn die Motivierung des Lesers zum "Mitfahnden" durch eigene Mutmaßungen oder Überlegungen und da ist auch keine Spannung, weil die Handlung wenig originell und allzu vorgezeichnet ist und ohne jede wie auch immer geartete überraschende Wendung auskommt.

Ich halte das Buch, "Der Mann, der lächelte" für eine lieblos zusammengebastelte Verlegenheitsarbeit. Henning Mankell hat schon Besseres vermocht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, aber nicht das Beste von Henning Mankell, 18. Juli 2001
Von Ein Kunde
Natürlich haben alle recht, die sich an der Reihenfolge der Veröffentlichungen der Bücher stören, aber dies entscheidet nicht über die Qualität des Romans. Zwar leidet das Buch unter kleinen logischen Schwächen, ist aber bis kurz vor Ende recht spannend. Dann merkt man aber doch, dass der Autor das Buch schnell fertigstellen wollte. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag: Die Motive werden schnell mal erklärt, der "Held" wird zum Action-Star und schon ist die Welt wieder in Ordnung, die Sonne geht auf und vollendet das Happy End. Kurzum: Für Fans ohnehin ein Muß, aber wer warten kann, sollte lieber auf die Taschenbuchausgabe warten...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht der beste Mankell, 1. Februar 2001
Wie nahezu jeder gute Autor entwickelt sich auch Mankell im Verlauf seiner Autorentätigkeit. Seine Bücher werden unfangreicher, ohne an Dramatik oder Inhalt zu verlieren. Zunehmend gelingt es ihm einen wirklichen runden, interessanten Spannungsbogen und neben seinen Wallander-Romanen Bücher mit Tiefe und Anspruch zu schreiben und in die Seele der Menschen zu blicken. Schonungslos präsentiert er seinen "Helden" als Normalsterblichen, der aufgrund seiner Zähigkeit, Ausdauer und Tüftelei vorwärts kommt. Nun ist das vorliegende Buch aus chronologischer Sichtweise ein Roman der bereits Mitte der 90er geschrieben wurde und somit nicht der "neueste", weshalb er den hohen, verwöhnten Leseransprüchen nicht 100% nachkommt. Doch ist auch dieser Roman interessant und fesselnd. Ein typischer Mankell, dem es an nichts fehlt. Am Anfang des Romans versucht er die tiefe Depression, Trauer und Auswegslosigkeit von Wallander zu beschreiben. Dies wirkt etwas befremdlich, da es nicht der typische Mankell-Stil ist. Allerdings verfehlt er auch hier kaum seine Wirkung. Nebel und Dunkelheit sind allgegenwärtig. Zudem schreibt er in einfachen, kurzen Sätzen und wiederholt sich. Kaum ist Wallander jedoch wieder in seinem Metier und verfolgt unerschüttlich wie ein Bluthund die Fährte des Mörders, sinkt man wieder in das Geschehen ein und wird das Buch kaum weglegen. Ich kann dieses Buch nur wärmsten empfehlen!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Mann, dessen Lächeln verschwand, 27. Januar 2003
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der lächelte (Taschenbuch)
Henning Mankells "Der Mann, der lächelte" (dtv 20590 - "Mannen som log", 1994) ist (in chronologischer Reihenfolge) der vierte Roman mit Kommissar Wallander, da in deutscher Sprache andere vorher erschienen sind. Damit ist für die, die spätere Romane schon gelesen haben, eine Lücke geschlossen worden. Diesmal ist Kurt Wallander wegen seiner Depressionen, nachdem er einen Menschen getötet hatte, im schon rd. 1 Jahr dauernden Krankenstand. Sten Torstensson, ein befreundeter Anwalt, sucht ihn privat auf, teilt ihm mit, daß sein Vater - Gustaf Torstensson, ebenso ein Anwalt - vorgeblich bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, und bittet ihn um Hilfe. Er glaubt diese nicht geben zu können. Als jedoch Sten Torstensson ermordet wird, entschließt er sich, in den Dienst zur Polizei in Ystad zurückzukehren und den Fall/die Fälle aufzuklären. Bald stellt sich heraus, daß der Autounfall kein Autounfall war und auch die Kanzleisekretärin beinahe ermordet wird. Penibel durchforsten Wallander und seine Kollegen Martinsson, Svedberg und Höglund das Umfeld und stoßen schließlich auf den Mann, der immerzu lächelte, einen Menschen, dem es ausschließlich um Big Deals geht. Doch es dauert bis sich herausstellt, wie dieser Mann - Alfred Harderberg - in die Mordsache involviert ist und ihm das lächeln vergeht. Henning Mankell führt die Leser mit diesem Buch in die weite Welt der globalen Wirtschaft und hält trotz einiger logischer Ungereimtheiten die Spannung bis zum Schluß hoch. Alles in allem wieder eine exzellenter Kurt Wallander-Roman, der weit über einen reinen Krimi hinausgeht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Mann der lächelt, laßt den Leser lächeln, 17. Januar 2001
Von Ein Kunde
Vorab: Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen neuen Wallander-Krimi, sondern er spielt zeitlich zwischen der weissen Löwin und der falschen Fährte. Es handelt sich bei dem Mann der lächelt um einen guten Krimi, der aber nicht an die fünfte Frau oder den Mittsommermord heranreicht. Mankell gewährt uns wieder ausgiebige Einblicke in Wallanders Seelenleben, die Beziehung zu seinem Vater oder erstmals Einblicke in seine Kindheit. Dies hat mir wie auch bei den anderen Wallander Krimis sehr viel Spaß gemacht, doch ist diesmal die Handlung nicht so komplex, wie bei o.g. Romanen. Trotz allem war es wieder ein Genuß ihn zu lesen. P.S.: Die letzte Seite eröffneten allen Wallander-Fans einen Leckerbissen. Es gibt zwei weitere Wallander Krimis, die z.Zt übersetz werden. Ich warte jetzt auf diese und allen anderen viel Spaß beim Lesen von der Mann, der lächelt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewährte Krimikost auf hohem Niveau, 24. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der lächelte (Taschenbuch)
Dieser siebte Streich ist von der ursprünglichen Reihenfolge her eigentlich der vierte, d.h. diejenigen Leser, die schon mehrere Krimis von diesem Autoren gelesen haben, machen zunächst einmal einen Schritt um ein paar Jahre zurück. Das ist vielleicht bei einigen Aspekten etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber nicht wirklich viel aus.
Eine Beschreibung der Handlung spare ich mir an dieser Stelle, da es genügend sehr gute Zusammenfassungen gibt. Also direkt zu den Stärken und Schwächen dieses Buches.
Die Stärken sind die altbekannten, d.h. sehr glaubwürdige Charaktere (Mankell muss ein sehr gutes Einfühlungsvermögen besitzen), ein sehr schöner geradliniger Erzählstil, eine (in diesem Fall nur) gut aufgebaute Handlung (s.u.) und ein paar kleine Einblick in die schwedische Gesellschaft und deren Alltagsleben. All diese Zutaten rechtfertigen eine hohe Wertung – im Vergleich zu anderen Krimiautoren. Im Vergleich zu den anderen sechs bislang als Taschenbuch veröffentlichten Bänden würde ich diesen Band eher als einen der schwächeren einschätzen. Meine Gründe: Wie in jedem seiner Bände greift Mankell auch in diesem Band ein gesellschaftlich relevantes Thema auf, hier ist es die Profitgier und Skrupellosigkeit von Menschen, sowie auch die Angst oder Respekt von uns Normalbürgern, die scheinbar makellosen Fassaden von Mächtigen zu hinterfragen. Das Thema ist hier auch gut umgesetzt, aber für meinen Geschmack etwas zu routiniert. Anders als bei anderen seiner Romane, weiß der Leser letztendlich genau wer der Schuldige ist. Einen Einblick, wie so ein Mensch vielleicht denken könnte, erhalten wir hier nur oberflächlich. Mankell bemüht sich hier weniger als sonst, sich auch in den Täter hineinzuversetzen. Damit läuft die Handlung recht geradlinig auf den Showdown zu, die Nebenhandlungsstränge entfernen sich nie weit von der eigentlichen Haupthandlung. Damit ist das Buch in meinen Augen weniger abwechslungsreich, weniger spannend.
Entsprechend konnte ich mich hier letztendlich nicht zur Höchstwertung durchringen, obwohl ich lange geschwankt habe.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der spannendste Wallander-Krimi, 24. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der lächelte (Taschenbuch)
Das Buch schließt zeitlich und inhaltlich an „Die weiße Löwin" an - am Ende des genannten Buches hat Wallander einen Menschen erschossen und gerät im Anschluss daran in eine schwere Lebenskrise - an dieser Stelle beginnt das zu besprechende Buch „Der Mann, der lächelte".
Eines vorweg: obwohl dieser Einstieg ein Seelendrama erwarten ließe, entwickelt sich die Handlung des Buches zur spannendsten aller Wallander-Krimis.
Mehr als ein Jahr war Wallander nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Exzessive Saufereien bringen ihn nicht weiter - er mietet sich in einer kleinen Pension am Strand ein, unternimmt lange und einsame Strandwanderungen und entschließt sich, den Dienst endgültig zu quittieren. Am Tage seines Abschieds jedoch liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson.
Torstensson hatte ihn kurz zuvor aufgesucht und um Hilfe gebeten, weil er am Unfalltod seines Vaters zweifelte. Mit diesem „Unfalltod" beginnt übrigens auch das Buch.
Kurt Wallander beginnt wieder seinen Dienst und übernimmt die Ermittlungen - womit sich zwei Ebenen entwickeln: einerseits die Aufklärung der Mordfälle, zum anderen Wallanders eigene Ich-Findung und Verarbeitung seiner seelischen Probleme.
Bald führen Spuren zum Haus eines sehr reichen und einflussreichen Mannes: Alfred Harderberg, der in einem hermetisch abgeschotteten schlossartigen Gebäude lebt und in dessen Diensten Torstensson Senior als Wirtschaftsanwalt stand.
Harderberg ist übrigens der Mann, der „lächelte", was seine Arroganz und Überheblichkeit zum Ausdruck bringen soll - im weiteren Verlauf entwickelt sich ein Wettkampf auf Leben und Tod zwischen ihm und Kommissar Wallander.
In diesem Werk von Mankell entsteht meines Erachtens die größte Spannung aller Wallander-Romane. Zudem werden seine Lebenskrise und die psychologisch sehr interessante Auseinandersetzung zwischen dem Kommissar und Harderberg, der seinen Gegenspieler anfänglich total unterschätzt, sehr eindrucksvoll beschrieben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Wallander Fall., 18. Januar 2001
Von Ein Kunde
Nach langem Warten, endlich der leider letzte Teil der Wallander Romane, und zu meiner Überraschung einer aus der Mitte des Zykluses. Na gut. Endlich weiß ich jetzt wie Ann zur Polizei stößt und warum. Der Anfang ist selten schlecht, vielleicht die Übersetzung? Lauter "dachte er" usw. Einfach schlecht. Da denkt man dann mit Wehmut an die Anfänge der Löwin oder der 5.Frau. Mit Auftauchen von Kurt wirds besser. Und sobald endlich wieder direkte Rede auftaucht, stellt sich rasch der bekannte Mankell-Flow ein. Es liest sich wieder. Der Plot ist nicht so ausgefeilt, die Bösen Charakter bleiben im Vergleich zu den anderen Büchern erstaunlich blass. Auch der geliebte Hintergrund, Kurts Leben, ist nur mäßig. Seine Motivation aufzuhören nach dem Todesschuß bleibt nur dunkel nachvollziehbar, nur selten gelingen diese großartigen Sätze, in denen banal ein Fanal gesetzt wird. Dennoch liest es sich gut, ein Gefühl der Bekanntheit stellt sich ein und erst ab dem letzten fünftel des Buches wird es wieder schlechter. Insgesamt kein brilliantes Buch, wie die anderen, sondern nur ein gutes. :-) Vergleichbar mit dem ersten Fall, das war auch nicht so toll. Aber lesbar für den kennenden Fan auf jeden Fall. Nur sollte es auf keinen Fall das erste Buch der Serie sein. Da eigenen sich die Hunde, die Löwin, 5.Frau und selbst Mittsommernacht besser.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eines meiner Lieblings-Wallander-Hörspiele, 26. Juni 2007
Hier wird Kurt Wallander bereits als erfahrener Kommissar,aber ausgebrannt,desillusioniert,alkoholabhängig und als typischer Einzelgänger dargestellt.

Er spielt mit dem Gedanken,den Polizeidienst zu verlassen,als ein alter Freund ihn bittet,den mysteriösen,tötlich geendeten Autounfall seines Vaters zu untersuchen.
Vorerst ändert das nichts an seiner Entscheidung aus dem Polizeidienst auszutreten.
Doch als er am Tag seiner Kündigung auch noch vom Tod seines alten Freundes erfährt,erwacht sein kriminalistischer Spürsinn aufs Neue...

Die Story fängt wieder recht unspektakulär an,steigert sich jedoch in der Spannung und führt durch wirtschaftspolitische Intriegen und Verstrickungen.
Eine düstere Atmosphäre,sehr gut untermauert durch eine melancholische Klangkulisse und sehr gute,real wirkende Sprecher.

Wer bei Kurt Wallander reichlich Action oder überraschende Wendungen mit Knalleffekt erwartet,ist hier fehl am Platz.

Entweder man man haßt ihn oder liebt ihn,den lethargischen Antihelden Kurt Wallander.
Ständig geht es düster,melancholisch,sozialkritisch und recht beschaulich zu.Ist halt nicht jedermanns Sache.

"Der Mann,der lächelte" ist mit 2CDs,ca.107 Minuten Laufzeit,ein nettes Krimi-Hörspiel für zwischendurch,wenn man einfach mal 1 1/2Std. Kopfkino laufen lassen will.
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Der Mann, der lächelte: Roman
Der Mann, der lächelte: Roman von Henning Mankell
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