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4,1 von 5 Sternen
Die andere Seite der Straße
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2011
Marco Bernstein hat mit "Die andere Seite der Straße" ein wahres Juwel des internationalen Films geschaffen, das sich wohltuend von der üblichen Dutzendware aller Art abhebt. Es ist ein stiller Fillm, der zu all den Menschen spricht, die sich in die Einsamkeit des Seins und die Sehnsucht des Alleingelassenseins einzufühlen vermögen. Überwältigend anrührend ist das fabelhafte Darstellungsvermögen Fernanda Montenegros. Oft bedarf es keiner Worte, um wiederzugeben, was die von ihr dazustellende Figur fühlt - man sieht es ihren ausdrucksvollen Augen an. Sie verkörpert die "Regina" derart überzeugend, daß man bald vergißt, nur einen Film zu sehen, und sich wie der Beobachter einer realen Person vorkommt. Wie schade, daß nicht alle ihre Filme auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Raul Cortez meistert seinen diffizilen Part mit einer Eindringlichkeit, die ihn zu einem gleichwertigen Partner der großen brasilianischen Schauspielerin macht. Dieser exzellent inszenierte Film ist eine nachdenklich stimmende Kostbarkeit, für die sich wohl leider nur Cineasten interessieren werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2010
Nach einigen Drehbüchern lieferte Marcos Bernstein mit "Die andere Seite der Strasse" sein Regie- und Produzentendebut ab und erzählt die witzige und charmante Geschichte von Regina, die sich mit ihrem Rentnerinnen-Dasein nicht abfinden will und um Abwechslung in den Alltag zu bringen als eine Art Großstadt Detektivin beobachtete Kleinverbrechen bei der Polizei zur Anzeige bringt. Diese ist mehr oder weniger amused über das Verhalten der rüstigen alten Frau. Eines Tages beobachtet sie von ihrem Fenster aus einen Mord im gegenüberliegenden Haus, ein Verbrechen, welches sie erneut bei der Polizei meldet, sich aber nicht davon überzeugen lässt, dass ihr Job nun damit getan sei und auf eigene Faust beginnt, das vermeindliche Verbrechen aufzuklären. Dabei gerät sie in eine ganze Menge urkomische Situationen und findet über Umwege noch einmal zu einer großen Liebe.

Der 2004 auf der Berlinale und dem Cinema Brazil ausgezeichnete Film besticht durch seine lässige, genreübergreifenden Geschichte und Erzählweise, einer wirklich großartigen und ungewollt witzigen Hauptprotagonistin und einer hoffnungsvollen und zuversichtigen Grundstimmung. Auch wenn "Die andere Seite der Strasse" schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, unterstreicht er die leider manchmal vollkommen unterbewertete Rolle südamerikanischen Kinos, welches zweifellos weiter geht als "City Of God", "Maria voll der Gnaden" etc. und es in regelmäßigem Abstand schafft die positive und lebensbejahende Sicht des Lebens in südamerikanischen Städten zu vermitteln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2012
Fernanda Montenegro hat mich in diesem Thrillerdrama wirklich begeistert!
Sie spielt so überzeugend und beeindruckt mit ihrem unheimlich ausdrucksstarken Gesicht – man kann sich super in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen!
Ich möchte kurz den Inhalt wiedergeben: Regina ist Rentnerin und lebt an der brasilianischen Copacabana. Das klingt aufregend, ist für die zynische 65-jährige jedoch eher trist. Sie langweilt sich. Anstatt ihren Lebensabend in Ruhe zu genießen, spioniert sie für die Polizei ihr eigenes Viertel aus. Keiner ist vor ihren Blicken sicher, ob Taschendieb, Drogendealer oder berüchtigter Zuhälter.
Eines Nachts beobachtet sie mit dem Fernglas, wie ein Mann in dem Haus gegenüber seiner Frau eine vermeintlich tödliche Spritze setzt. Sofort alarmiert sie die Polizei, doch diese rät ihr, sich aus diesem Fall herauszuhalten. Aber so leicht lässt sich Regina nicht abservieren. Sie forscht weiter nach und nimmt auf eigene Faust die Spur des Mörders auf. Ein Unterfangen, das ihr Leben verändern wird...

Inspiriert von Alfred Hitchcocks Klassiker „Das Fenster zum Hof“ ist „Die andere Seite der Straße“ ein wirklich außergewöhnlicher Film – einfach mal etwas ganz anderes! Die Hauptdarsteller sind ja nun beide auch schon etwas älter, aber genau das macht meiner Meinung nach den besonderen Reiz aus: Es geht um die Liebe, auch um Vertrauen / Misstrauen und Einsamkeit im Alter, das alles spannend und anspruchsvoll verpackt! Der Film verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit und man sollte ihn sich einfach mal ansehen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2011
grandios gespielt von Fernanda Montenegro. Die etwas düstere Atmosphäre in der Wohnung der Protagonistin lässt den Lärm und Trubel der Copacabana außen vor, so dass sich der Zuschauer ganz auf die eigentliche Geschichte konzentrieren kann, die subtil und spannend erzählt wird. Ein paar kurze Blicke auf den Strand und die Av. Atlantica kann man dennoch erhaschen, wenn Regina ihren Hund Gassi führt.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf, als man zunächst vermuten könnte. Es ist eben nicht der klassische Krimi, bei dem immer am Schluss der Mörder verhaftet wird. Merke: es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Nur schade, dass es keine Untertitel gibt. Zum Trainieren des Hörverständnisses fände ich das sehr hilfreich. Es gibt aber nur die Auswahl der Sprache deutsch oder portugiesisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2012
Die Zielgruppe ist wohl 70 plus, aber bei der gesellschaftlichen Bedeutung dieses stark wachsenden Teils der Bevölkerung, kann man diesem Thema eine gewisse Relevanz nicht absprechen. Es geht unter anderem um das Alter, die Einsamkeit, eine sinnvolle Beschäftigung in der letzten Lebenshälfte, aber auch um das Verhältnis Eltern - Kinder und Großeltern - Enkel. Das sind aber eigentlich alles nur Asides. Hauptsächlich geht es um die Liebe. Donna Regina ist eine Informantin der Polizei Codename 'Schneewittchen'. Sie (preisgekrönt Fernanda Montenegro) glaubt einen Mord auf der anderen Seite der Strasse beobachtet zu haben und forscht nach. Sie lässt sich sogar auf ein Date mit dem mutmaßlichen Täter ein, dem Richter Camargo (Raul Cortez). Er ist genauso ahnungslos wie die Zuschauer und außerdem unschuldig. Mit viel Einfühlungsvermögen schildert Regisseur Marcos Bernstein, wie sie sich näher kommen und auf Wolke 9 landen. Die Scham, ihren verwelkten, mit Narben bedeckten Körper dem anderen zu zeigen, ist rührend. Unsicherheit und Misstrauen, Angst vor inneren Verletzungen bestimmen das Verhalten der beiden Oldies. Sie spielt ein doppeltes Spiel mit ihm und so hängt sogar so etwas wie Spannung in der Luft, bis sich alles aufklärt. Am Ende steht jeder der beiden am Fenster seiner Wohnung, Fernglas vor den Augen und den Hörer am Ohr. Regina hat das letzte Wort 'Ich bin hier, auf der anderen Seite der Straße.'
Kein Happy End, aber vielleicht ist später eine Fortsetzung möglich unter anderen Vorzeichen'
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2008
Ein wunderbarer Film darüber, dass man sich als Rentner selbst in Rio de Janeiro langweilen kann. Um aus der Langeweile zu entfliehen, wird die Rentnerin zur Detektivin und begibt sich in die tollsten Abenteuer. Trotz mangelnder Stadt-Ansichten von Rio ein lohnenswerter Film
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2010
Interessanter Film. Es ist nicht nur ein Krimi, wie ich am Anfang gedacht habe, es ist auch keine Kopie von dem Film des Meisters Alfred Hitchcock es geht um etwas anders... Der Film lohnt sich.
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am 28. Februar 2011
Ein Eintauchen in den Alltag der (beser gestellten) Mittelklasse von Rio. Eine nette Möglichkeit, kurz Mal nach Rio (Cobacabana) zu reisen.
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am 10. Februar 2013
Ich mochte den Film, fand aber die Qualität der portugiesischen Tonspur verbesserungswürdig. Sehenswert ist er aber in jedem Fall. Ja.
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am 15. Oktober 2011
Ich kann mich den positiven Rezensionen leider nicht anschliessen - und ich würde mich schon als Cineasten bezeichnen: Der Film (Ausleih aus einer Videothek) ist so ermüdend dass ich mehrfach auf die Vorlauftaste gedrückt habe. Dazu war das bras. Portugiesisch auch noch so hingenuschelt dass ich davon auch nicht profitieren konnte - ich lerne gerade die Sprache. Schade!
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