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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der absolute Knaller...
bei Weitem das Beste und Spannendste was ich bisher zum Thema Radsport gelesen habe. Was man schon immer zum Thema Doping und Radrennen wissen wollte - hier erfährt man es, und zwar im Detail!
So nebenbei bestätigt sich all das (wenn T.Hamilton die Wahrheit sagt), was schon in Joe Walsh "From Lance to Landis" vermutet wurde: nämlich das L.Armstrong...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2012 von F. Baier

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fast schon symphatische Läuterung
Viele Radprofis der Ära, die jetzt durch die UCI gerne als die schwarze Ära vergessen gemacht werden möchte, haben sich als Autoren oder Geschichtenerzähler verdingt: Riis, Armstrong, Millar, Landis, Jan Ullrich. Über andere gefallene Stars ist von dritter Seite mehr oder weniger gelungen geschrieben worden: Marco Pantani, Ullrich (Klaus Blume/Des...
Veröffentlicht am 21. September 2012 von CvH


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4.0 von 5 Sternen Recht spannende Lektüre, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das gesamte Buch zwar noch nicht gelesen, aber bis dato ist es recht spannend. Das Englisch vor allem leicht lesbar
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5.0 von 5 Sternen Atemberaubend.., 7. Januar 2013
Von 
Joerg Meyer (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Einblick in die Welt des Profiradports hinterlässt einen verstörenden Eindruck...aber das ist gut so.
Die schweren Anschuldigungen die Tyler Hamilton und Daniel Coyle in diesem Buch erheben sind keinesfalls nur gegen Lance Amstrong gerichtet, sondern vor allem gegen das vollkommen absurde System, in dem Amstrong sich ,nicht zuletzt mit aktiver Hilfe der UCI, überhaupt so breit machen konnte.
Hamilton schont sich selbst bei seiner Bestandsaufnahme keinesfalls selbst und sucht keine Ausreden.

Zum Co-Autor Daniel Coyle ist anzumerken daß er sich mit seinem ebenfalls bemerkenswerten Buch "Lance Amstrongs War" einen Namen als fairer Biograf, der mit (vergleichsweise) starkem Stil und Aufbau auf unnötig Reißerisches gut verzichten kann, gemacht hat.

Es bleibt anzumerken dass gegen die in diesem Buch angeführten Aussagen von Tyler Hamilton von keinem Beschuldigten auch nur ein Widerspruch veröffentlicht wurde, geschweige denn rechtliche Schritte eingeleitet wurden.
Die einzige Reaktion der schwer beschuldigten UCI war, daß ihr unsäglicher Vorsitzender Pat McQuaid ihn und Floyd Landis als "Drecksäcke" bezeichnete...
Das lässt durchaus tief blicken.

Dieses Buch und nicht zuletzt David Millars "Racing through the dark" (in dem sie etwas mehr über die momentanen Verhältnisse im Peloton erfahren) geben dem Radsportfan, auch wenn sie dem schockierende Dinge offenlegen, die Hoffnung ein wenig zurück.

Unbedingte Pflichtlektüre für jeden am Radsport Interessierten und darüber hinaus!
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5.0 von 5 Sternen Stirbt die Hoffnung doch zuletzt...?, 12. Dezember 2012
Ich dachte ja, das Thema sei endgültig für mich erledigt: Doping im Radsport. Das durchgenudeltste, frustrierendste und hoffnungsloseste, mit dem man sich überhaupt nur in seiner Freizeit beschäftigen kann. 1000mal gehört, 1000mal gekotzt, danke, aber danke nein.

Doch dann stolperte ich mehr oder weniger zufällig über das Buch von Tyler Hamilton, und was soll ich sagen: es handelt sich um eine der spannendsten, gleichzeitig erschütterndsten Publikationen, die ich seit sehr langer Zeit gelesen habe. Das Buch ist (wahrscheinlich dank des beteiligten Co-Autors) wahnsinnig fesselnd geschrieben, und die Erinnerungen von Tyler lassen einen nicht nur die dunkle Ära noch einmal minuzös miterleben - nein, sie schafft sogar erstmalig so etwas wie ein Verständnis dafür, wieso Doping so einen unfassbaren Einfluss auf den Sport und seine Protagonisten ausüben kann. Bitte nicht falsch verstehen: zu keiner Sekunde neigt man dazu, das Ganze gutzuheißen oder zu verteidigen - aber aus der Perspektive eines jungen aufstrebenden Spitzensportlers bleibt einem die Beantwortung der Frage "wie hättest DU in der Situation reagiert" teilweise im Halse stecken. Gleichzeitig wird einem klar, dass Lance Armstrong wirklich, wirklich, wirklich eine der widerwärtigsten Kreaturen ist, die die Sportwelt jemals gesehen hat.

Kurzum: ein fantastischer Read, uneingeschränkt empfehlenswert nicht nur für "Radsportenthusiasten", sondern für jeden auch nur halbwegs am Thema Interessierten.

Zum Abschluss noch ein schönes Hamilton-Zitat aus dem letzten Kapitel des Buches mit seiner Einschätzung zur aktuellen Lage im Radsport, welche nach der Lektüre tatsächlich so etwas wie Hoffnung transportiert: "I’m happy to see my sport cleaning itself up over the past few years. It’s far from 100 percent clean—I don’t think that’s possible, as long as you’re dealing with human beings who want to win—but it’s significantly better, and slower. The winning time up Alpe d’Huez in the 2011 Tour was 41:21; back in 2001, a rider with that time would have finished 40th."

In diesem Sinne: ich glaube, bei der Tour 2013 bin ich wieder als Zuseher dabei. Danke, Tyler. Und ich hoffe sehr, bei dem einen oder anderen von euch Interesse für das Buch geweckt zu haben. Es lohnt sich wirklich. (Ist auch auf deutsch erhältlich).
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5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Enthüllungen, 26. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Must-Read für jeden (Rad-)Sportinteressierten. Das Englisch ist auch gut lesbar, wenn man nicht täglich mit dieser Sprache in Kontakt kommt.
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5.0 von 5 Sternen Absolut notwendig, 18. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tyler Hamiltons Buch ist ein absolut notwendiger Beitrag zur Doping-Debatte im Sport. Es ist offen, detailliert, und beschreibt auch, wie man sich als Betrüger so fühlt. Ich bin gespannt, wann endlich ein Deutscher den Mut fasst, sich einen guten Journalisten zu schnappen und dann so umfassend auszupacken wie Hamilton.
Nebenbei ist es ziemlich gut geschrieben und macht Spaß beim Lesen.
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4.0 von 5 Sternen Erschreckend detailiert..., 17. November 2012
Von 
Michael Hotz (Chicago, IL USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das Buch erzaehlt mit sehr hohem Auflösungsgrad die Geschichte des Dopings von und um Taylor Hamilton. Manchmal wünschte ich mir Fokus auf sich selbst vs andere. Ingesammt kurzweilig bis auf das ende (repetitive).
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5.0 von 5 Sternen Sport, Crime, Victory, Drugs ...., 10. November 2012
Von 
Dr. Heinz-Ulrich Mix "mixileo" (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The Secret Race: Inside the Hidden World of the Tour de France: Doping, Cover-ups, and Winning at All Costs
"This is one of the most exciting sports books that I have read. Victories, backgrounds, crime, money, drama, drugs and bloodtransfusions, relations between athletes, competitions, training, injury .... Nothing is glossed over. A description of reality of cycling."
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5.0 von 5 Sternen Tiefe Einblicke in den Profiradsport, 9. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Lebensbeichte eines Wegefährten von Lance Armstrong hat sicher nicht unwesentlich zur endgültigen Demaskierung von Lance beigetragen. Tyler Hamilton liefert hier eine glaubwürdige Innenansicht des Pelotons. Englisch ist gut lesbar und verständlich. Unbedingt empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen Komm in den White Bag Club..., 7. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Umstrittenen Personen, die heute ein Buch schreiben, wird zunächst gern unterstellt nur Geld mit ihrem Buch verdienen zu wollen. Ob nun Sarrazin oder Hamilton. Unsicherheit macht sich breit, denn

POSITIONIERE ICH MEIN GELD RICHTIG, WENN ICH DIESES BUCH KAUFE ?

Nach all dem ?

Meine Antwort ist definitiv: ja.

Hamilton und sein Co-Autor packen ordentlich aus; es geht quasi gleich auf der ersten Seite los. Zahlreiche wichtige Persönlichkeiten werden erwähnt und/oder näher beschrieben. Wichtige Fahrer, wie Riis, Ullrich, Pantani, Julich und natürlich auch Armstrong, aber auch Ärzte wie Ferrari und Co., sowie das private Umfeld einiger Fahrer werden beschrieben.

Hamilton beginnt aber bei sich selbst (kleine Historie zur eigenen Person), fängt in den frühen 90ern mit den ersten Stunden der EPO-Ära an, erzählt vom Einstieg des zu Beginn rein amerikanischen Postal-Teams ins Renngeschehen in Europa. Er fasst Rennen und Etappen verschiedenster Rundfahrten kurz und knackig zusammen, erwähnt den Festina-Skandal und zahlreiche andere Ereignisse, an die man sich selbst noch ganz gut erinnert. Aber erst durch dieses Buch erfährt man sie eben aus Sicht eines Insiders.

Neben diesem Grobgerüst des Buches werden aber auch viele interessante Details erwähnt, wie zum Beispiel Informationen über EPO selbst (Preise, Wirkung, wie es im Team verteilt wurde (VOR und NACH dem Festina-Skandal etc.) aber auch der EPO-Jargon. Um "Ich brauche mal wieder etwas EPO" zu sagen, verwendete man "Ich muss mal wieder mit Edgar reden.".
Es gibt Zitate und Originalaussagen von verschiedenen Fahrern (Riis, Hampsten, Mercier etc.) zum Thema Doping, wobei meistens (aber nicht immer) darauf hingewiesen wird, was bewiesen und was Spekulation ist.

Auch gibt es zahlreiche Fußnoten, die immer wieder interessante Infos hergeben, wie z.B. dass mit dem Aufkommen von EPO die Durchschnittsgeschwindigkeit der Tour von 37 km/h auf 41 km/h gestiegen ist (jeder der selbst Rennrad fährt, weiß wie gigantisch dieser Sprung ist).
Oder welche überirdischen, vorher noch nie bei der Tour de France gesehenen Leistungen so mancher Fahrer während eines Rennens gezeigt hat, ob nun ein Riis oder das Festina- oder das ONCE Team als Gesamtmannschaft. Oder wie Fahrer und Ärzte, die nicht dopen wollten, direkt oder indirekt gegangen wurden.

Hamilton selbst ist schuldig, aber er zeigt auf, wie schnell man reinrutscht obwohl man eigentlich "nein" hätte sagen können. Die erste Pille die er genommen hat, bekam er übrigens von seinem Arzt ohne zu wissen was es ist. Erst später erfuhr er, dass er Testosteron verabreicht bekommen hat. Der Arzt sagte lediglich "Nimm das, es ist gut für die Regeneration".
Die Fahrer waren also irgendwie Opfer und Täter zugleich. Zu Beginn vermutlich eher Opfer, weil sie meines Erachtens in einer der Eskalationsauktion* ähnlichen Situation oder skrupellosen Ärzten ausgeliefert waren. Zum Schluß waren sie dann definitiv Täter.

Ich habe diese Rezension geschrieben, als ich bei Seite 100 von 290 angekommen war. Ich habe beschlossen, nicht das Ende des Buches für diese Rezension abzuwarten, weil die ersten 100 Seiten bereits äußerst interessant, an keiner Stelle langweilig und sogar ein paar Lacher drin hatten, zumal nach schlappen 300 Seiten die Rezension so lang geworden wäre, dass sie eh keiner lesen würde.

Ich wollte nur vier Sterne vergeben, aber ich habe keinen Grund gefunden den fünften abzuziehen.

* Bei der Eskalationsauktion verhalten sich die Teilnehmer irrational, obwohl sie alle Informationen haben, um sich eigentlich rational zu verhalten. "Viel mehr ging es nur noch darum, zu gewinnen, koste es was es wolle." – „Anders ausgedrückt: Man hatte zuviel investiert, um jetzt noch auszusteigen.“ [Reto U. Schneider, Das Buch der verrückten Experimente].
Das passt auch gut zum Verhalten Armstrongs, dem Geständnis von Alex Zülle (S.73). Ironischerweise wurde dieses Verhalten ausgerechnet von M. Shubik in den USA beobachtet und untersucht (damals Vietnamkrieg etc.). Soll hier aber nicht heißen, dass EPO aus USA rüber zur Tour de France kam. Dem Buch nach brachten erst spanische und italienische Ärzte EPO ins Postal-Team (allerdings wurden sie entsprechend angeheuert, Ferrari von Armstrong selbst)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessante Lektüre, 4. Oktober 2012
Von 
Udo Reb (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Das Buch ist in einem sehr flüssigen und leicht lesbaren Englisch geschrieben. Die Darstellung ist sehr spannend, kurzweilig und literarisch gekonnt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Hamilton schildert glaubwürdig diverse Doping-Praktiken aus persönlicher Sicht und leider steht auch Armstrong ein wenig zu sehr im Mittelpunkt. Doch das Buch fasziniert vor allem durch die überzeugende Schilderung des unglaublichen Dilletantismus, mit dem die Fahrer ihre Doping-Angelegenheiten mit Hilfe zweifelhafter Mediziner organisert haben. So scheinen Fahrer Infusionen mit verdorbene Blutbeuteln erhalten zu haben, ebenso scheint es zur Vermischung mit Fremdblut durch Ärzte gekommen zu sein, und die Umstände des Transports und der Verabreichung sind ebenfalls höchst abenteuerlich. In diesem Sinne stellt das Buch den professionellen Radsport als ein Doping-Wettrüsten dar, das - wie sollte es auch anders sein, der Beste gewonnen hat. Fast schon ein guter Krimi.
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