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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Neuauflage, 30. November 2011
Der Toonfish Verlag macht hier so ziemlich alles richtig, was er richtig machen kann. Die Farben erstrahlen regelrecht, die Serie wird in Original Reihenfolge erstmals komplett nach Deutschland gebracht und die Hardcover-Ausgaben sind von der Qualität her einfach top.

Mit "Schlumpfine" wird eine der besten Geschichten von Peyo selbst neu aufgelegt, die es auf jeden Fall verdient auch einer neuen Generation vorgestellt zu werden. Immerhin wird hier auch geklärt, wie es zu der ersten (und später auch immer wieder gern einzigen) Frau im Schlumpfdorf kam.

Die Namensgebung der Schlümpfe in dieser neuen Auflage ist zwar nicht grad optimal (bin auch mit der Carlsen Ausgabe aufgewachsen), aber auch nicht grad neu. Immerhin wurden diese Namen bereits in der Zeichentrickserie aus den 1980ern angewandt (mit der ich auch groß wurde) und daher kennt man den Großen Schlumpf auch schon immerhin seit fast 30 Jahren hierzulande unter den Namen Papa Schlumpf. Dass dies nun nach dem Kauka Verlag, Carlsen Verlag und Bastei Verlag auch erstmals beim Toonfish Verlag Einzug in die Comics findet, ist eine feste Vorgabe vom belgischen Lizenzgeber und kann daher nicht dem deutschen Verleger angelastet werden. Daher sollte hier auch die Freude überwiegen, dass dieser Klassiker der frankobelgischen Comic-Kultur endlich wieder auf dem deutschen Markt zu finden ist. Die Geschichten selber leiden darunter überhaupt nicht und sind immer noch geniale Comics für Kinder mit Subtext für Erwachsene, die man immer wieder lesen, sich daran erfreuen und Neues entdecken kann.

Und der positive Nebeneffekt: Dank der neuen Auflage purzeln grad die Preise bei den alten Ausgaben von Carlsen, so dass die Liebhaber des Originals, die die Bände nicht eh schon im Regal stehen haben (wie meinereiner) inzwischen wieder zu moderaten Preisen an die alte Übersetzung rankommen. Davon sind zwar die gelungenen deutschen Erstauflagen der Bände ab Nr. 21 ausgeschlossen, aber das sollte die Freude auf keinen Fall trüben.

An dieser Serie können sich andere Verlage echt ein Beispiel nehmen.
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5.0 von 5 Sternen Schlümpfe sind offensichtlich wieder in!, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Exemplar wurde von mir verschenkt und sofort in Beschlag genommen, gelesen und für gut befunden.
Offensichtlich für die Altersgruppe 7-9 Jahre mindestens zufriedenstellend bis toll!
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5.0 von 5 Sternen Sind die Schlümpfe frauenfeindlich?, 13. November 2013
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
“Ein Hauch Koketterie, eine feste Schicht Voreingenommenheit, drei Krokodilstränen, eine Prise Gerissenheit, eine Pulvermischung aus Gift und Galle, ein Quäntchen Betrug, eine Handvoll Wut, eine Lage Lügengewebe, (…), ein Scheffel Völlerei, eine Handvoll Bösartigkeit, ein Fingerhut Ahnungslosigkeit, eine Prise Hochmut, ein halber Liter Neid, ein Hauch Empfindsamkeit, Dummheit und List zu gleichen Teilen, genügend Leichtsinn und viel Starrsinn, eine doppelte Portion Verschwendungssucht…“

In so richtig glücklichen Beziehungen können Peyo und sein Co-Autor Yvan Delporte Anno 1967 nicht gelebt haben, als sie sich die Geschichte um Schlumpfine ausdachten. Sie ließen den eher tölpelhaften als wirklich bösen Zauberer Gargamel (der bei Rolf Kauka einst den viel schöneren Namen Gurgelhals trug) aus den oben genannten Zutaten einen weiblichen Schlumpf zusammenbasteln um Zwietracht im blauen Zwergenvolk zu verbreiten. Der Plan geht zunächst nicht auf, denn als Schlumpfine noch hässlich und dunkelhaarig ist geht sie allen Schlümpfen auf den Keks und diesen solidarisieren sich gegen die nervige Trulla. Doch nachdem der große Schlumpf sie schön und blond macht beginnt der Ärger erst richtig...

Das dritte Album der Serie überrascht durch die ungenierte, ja fast schon stammtischkompatible, Veralberung zahlreicher weiblicher Klischee-Verhaltensmuster. Seinerzeit hatte eine Frau noch nichts in einer gut funktionierenden Männer-WG verloren. Schlumpfine ging zurück in den Wald aus dem sie herkam. Erst sehr viel später fand sie ihren Platz zwischen den Blaumännern (siehe Band 28: “Schlumpfine greift ein“). Doch natürlich ist es trotzdem schön und wichtig, dass dieser frankobelgische Comicklassiker endlich wieder in einem schön aufgemachten Hardcoveralbum vorliegt.
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Die Schlümpfe 03. Schlumpfine
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