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am 3. Oktober 2012
Der Kauf des Tablets erfolgte nach langem Zögern. Mit dem Tablet möchte ich auf dem Sofa im Internet surfen und E-Mails lesen. Daneben möchte ich gelegentlich unterwegs vor allem Bilder, mitunter aber auch Dokumente und ausnahmsweise Videos ansehen. Auf mobiles Internet kann ich verzichtet, das leistet mein Smartphone.

Die Wahl fiel schließlich wegen der Kombination aus Größe und Gewicht auf das Xperia Tablet. Ein vollumfängliches Review kann ich nicht bieten, aber nach knapp einer Woche verfestigen sich folgende Eindrücke:

Leistung:
Das Xperia bietet reichlich Leistung für sämtliche Programme, die ich bislang ausprobiert habe. Kein Ruckeln, kein Pausieren, "alles läuft flüssig". Bislang sind auch keinerlei Fehlfunktionen oder Abstürze aufgetreten - alles läuft sehr zuverlässig. Möglicherweise wurden Probleme, von denen andere hier vereinzelt berichtet haben, mit dem letzten Update ja ausgemerzt.

Display:
Das Display leuchtet hell, gleichmäßig und farbtreu. Einen Gelbstich, wie andere Rezensenten, habe ich nicht. Die Auflösung ist für meine Zwecke allemal gut genug. Die Blickwinkelstabilität ist auch gut.

Gehäuse:
Das Gehäuse macht einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits sieht es edel aus und fühlt sch gut an, andererseits gibt es kleinere Abstriche bezüglich der Spaltmaße, die ein wenig zu groß ausfallen. Hier wird sich wohl mt der Zeit Schmutz ansammeln. Je nach Halteposition knarzt die Plastikwulst an der Rückseite geringfügig im Bereich des SD-Kartenslots. Und störend könnten manche auch bei längerem Halten die vergleichsweise "scharfen" Kanten empfinden. Ich denke aber, so richtig bequem lässt sich kaum ein 9- oder 10-Zoll-Tablet auf dauer in der Hand halten. Das Sony kann immehin mit einem vergleichsweise geringen Gewicht aufwarten. Laut Hersteller soll es ja sogar spritzwassergeschützt sein, was es als Kochbuch 2.0 prädestinieren wüprde. Der Anschluss für das Ladekabel ist ein wenig wackelig geraten.

Software:
Gut finde ich, dass Sony einen Gastmodus integriert hat, der so etwas wie eine rudimentäre Benutzerkontensteuerung erlaubt. Über ein Symbol können weitere Desktops aufgerufen werden, die von anderen Benutzern gestaltet werden können. Für diese Benutzer kann ausgewählt werden, welche Apps sie nutzen können. Nicht möglich ist es aber, mehrere Google-Konten einzurichten und den Desktops zuzuweisen. Auch die App-Einstellungen sind für alle Konten leider gleich. Wenn man jedoch für jeden Benutzer einen eigenen Browser und ein eigenes E-Mail-Programm installiert (z.B. Nutzer 1: Firefox und GMX-Mail, Nutzer 2: Dolphin und Web-Mail), dann kann kommt man echten Benutzerkonten immerhin etwas näher. Das Umschalten zwischen den Konten geht schnell. Ansonsten ist allerlei Sony-Schnickschnack installiert, den wohl nicht jeder unbedingt braucht. Die Integration von Playstationfunktionen lässt jedoch zu wünschen übrig.

Sonstiges:
Die viel gepriesene Infrarostschnittstelle mit Fernbedieungsapp ist bei mir für die Katz. Zwar werden alle Geräte gefunden, aber wie bei noch jeder Universalfernbedienung, die je erfunden wurde, fehlen auch bei der Xperia-App Funktionen, derenthalben man die Originalfernbedieungen dann doch wieder griffbereit haben muss. Schade, aber nicht entscheidend.

Mein Fazit:

Ein leistungsfähiges, zuverlässiges und schickes Tablet auf der Höhe der Zeit. Einen Stern Abzug für "Nachlässigkeiten" an der Gehäusekonstruktion.
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am 26. Oktober 2012
Eines Vorweg... Ich bin kein Nerd der Werte zur Prozessorleistung, Displayausleuchtung etc. nachrechnet, trotzdem habe ich einen gewissen Anspruch und möchte mir keinen „Schrott“ zulegen, mit dem ich mich dann rumärgere.

Auf meiner Reise habe ich

- das Acer Iconia A510 (32 GB)

- das Samsung Galaxy Tablet 10.1N (16GB)

- das Asus Transformer TF300t (32 GB ohne Docking Tastatur)

- und das Sony Experia Tablet S (16 GB)

getestet.

Hier meine Zusammenfassung:

Das Acer Iconia A510 liegt bzgl. der Ausstattung (Micro HDMI, Mico USB, Micro SD-Kartenslot) und der Akkulaufzeit ganz vorne. An dem Display gab es, was die Farben betrifft, für mich nichts auszusetzen. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut. Das Gewicht (690g) und die Dicke (11mm) fallen da schon eher ins Gewicht. Allerdings hätte ich mich hiermit noch arrangieren können. Für alle Skype Nutzer, das Tablet hat kein integriertes Mikro! Ein K.O.-kriterium war für mich jedoch die Touchpad-Funktionalität. Hier traten extreme Probleme auf, sofern das Tablet beispielsweise in ruhiger Lage auf einem Tisch etc. liegt. Keine Reaktion! Das Tablet ging zurück!

Als Alternative habe ich mir das Samsung Galaxy Tablet 10.1N bestellt. Die Vorteile des Tablets liegen ganz klar im Gewicht (ca. 570g) und in den Maßen. Es ist sehr leicht und dünn und liegt dabei gut in der Hand. Das Touchpad reagiert tadellos und das Display kann gegenüber dem Acer und dem Asus punkten, da die Farben saftiger rüberkommen. Dies bringt aber auch einen m.M nach samsungtypischen Nachteil mit sich, denn meiner Meinung nach spiegelt das Tablet extrem. Die Akkulaufzeit ist mittelmaß und kann mit dem Acer und auch dem Asus nicht mithalten. Ausstattungstechnisch wird man von Samsung auch nicht verwöhnt, heißt keine Speichererweiterung per Micro SD-Karte möglich, kein Micro USB und kein Micro HDMI. Zu guter Letzt ist das Tablet nur mit einem Dual-Core Prozessor ausgestattet und hängt den anderen Quad Core Tablets hinterher, was sich auch durch Ruckler in der Bedienung bemerkbar macht. Das Tablet ging zurück!

Die Nummer drei bildete das Asus Transformer TF300t, was mich zugegebenermaßen positiv überrascht hat! Der 32 GB Speicher ist zwar in der tastaturlosen Variante nicht erweiterbar, reicht aber für meine Belange (Musik und Filme) auf jeden Fall aus! Das in einigen Test oft erwähnte Display, welches nicht hell genug sein soll, ist in meinen Augen ebenfalls völlig ausreichend (>gut!). Ich nutze das Tab als Laptopersatz in meiner Wohnung, so dass ich die Helligkeit sogar abends runterfahren muss, weil es mich sonst blendet. Die Verarbeitung ist ebenfalls gut! Das die Hinterseite aus Kunststoff besteht (was in einigen Tests bemängelt wurde) stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, dadurch ist das Tab angenehm leicht und zudem auch nur 9 mm dünn. Ich finde auch nicht dass das Kunststoff billig rüberkommt. Es ist mit einem Asus Schriftzug verstehen, gut verarbeitet und Punkt, für mich mehr als ok! Es gibt einen Micro HDMI Port jedoch keinen Micro USB Port, was etwas schade ist. Gewöhnungsbedürftig ist der Lautsprecher, der am rechten hinteren Rand etwas unglücklich platziert ist (wird beim Halten von der rechten Hand verdeckt). Zudem gibt es nur einen Lautsprecher, der hat allerdings ordentlich Bums! Die Akkuleistung liegt zwar hinter dem Acer, aber vor dem Samsung. Alles in allem kann ich das Asus empfehlen!

Das Sony Experia Tablet S ist die Nummer 4 in der Testreihe und hat es schlussendlich auch geschafft mich zu überzeugen. Das Tablet sieht sehr edel aus und ist gut verarbeitet. Die Bügelfalte auf der Rückseite sieht besonders aus, knarzt an ein... zwei Punkten aber ein wenig, für mich persönlich aber zu vernachlässigen, obwohl ich sehr pingelig bin, was sowas angeht. Das Display ist sehr gut und die Farben kräftiger als auf dem Asus. Die 16 GB (aufgepasst... effektiv nur 10 GB auf meinem Tablet!) können via vollwertiger SD Karte aufgestockt werden.
Etwas "enttäuscht" bin ich hingegen von der überall so hochgelobten Akkuleistung (was übrigens auch der Grund war, warum ich nach dem Asus noch das Sony bestellt habe). Der Akku vollbringt nun in meinem täglichen Doing (Internet, Musik, Spiele und Videos/Filme) keine Wunder, sondern ist ok. Das Asus liegt in Sachen Akkuausdauer mit dem Sony auf gleicher Höhe, wobei dem Asus das nicht so hell leuchtend Display und m.M. auch bereits das Update auf Jelly Bean 4.1.1 zugute kommt (Systemapp wie Adroid OS unter ICS zwischen 30% - 40 % im Gegensatz zu JB mit max.7% und weniger, Android System oder Ruhezustand weisen unter Jelly Bean ebenfalls wesentlich weniger % aus als unter Sonys 4.0.3. Ich hoffe dass sich mit dem JB Update hier vielleicht noch eine Verbesserung ergibt). Wer hier genauere Infos wünscht, bitte unter notebookcheck schaun. Die Tests dort sind m.M. nach aussagekräftiger und detaillierter als die beispielsweise auf chip oder pauschale Aussagen in Foren.

Fazit: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es m.M. nach nicht. Jedes Tablet hat seine Stärken und Schwächen. Das Asus und das Sony liegen Kopf an Kopf und ich kann beide empfehlen, wobei das Asus in einer Woche auch einen unerklärlichen Systemabsturz hingelegt hat, was in einigen Rezensionen bereits erwähnt wurde.

Die überall zu hochgelobte Akkuleistung des Sony ist mir persönlich zwar ein Dorn im Auge, aber trotzdem auch aufgrund der Gimicks (Fernbedienung, Miniwidget Menü) eine absolute Kaufempfehlung!
33 Kommentare|86 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 7. April 2013
Größe: 16 GB|Stil: Ohne UMTS|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich nutze Tablets sowohl beruflich als auch privat sehr häufig und gerne und habe in der Vergangenheit auf das Acer Iconia W500, das Samsung Galaxy P7300 und in einem Anfall geistiger Umnachtung auf das Bresser Mid-7 zurückgegriffen. Als Upgrade auf die neuere Tablet-Generation hatte ich mehrere Geräte in der näheren Auswahl und habe mich nach einigem Hin - und Her letztlich für das Sony Xperia S entschieden. Der Vollständigkeit halber - Apfelprodukte waren zu keiner Zeit ernsthafter Bestandteil meiner Auswahlkriterien.

Meine Wunschliste an das neue Tablet war übersichtlich und realistisch. Ich möchte ein Gerät zu meinem technischen Inventar zählen, mit dem ich mühelos auf der Couch per WLAN surfen kann, E-Mail checke, leichte Bürotätigkeiten erledige, Multimediadienste nutze, Musik und Filme schaue/streame und bei großer Langeweile ein Spielchen einlegen kann. Zum mobilen Surfen per 3G nutze ich mein Smartphone, weshalb dieser Punkt bewusst vernachlässigt wurde, zumal unterwegs mehr und mehr Hotspots und WLAN-Zugänge verfügbar werden, bei der auch das Xperia S in der vorliegenden Form verwendet werden kann. Und ich möchte die Kastration vorgegebener Speicherkapazitäten anhand eines Speicherkartenslots aufheben und so das Speichergesamtvolumen nach Bedarf auszeizen und erhöhen. Insofern war das Tablet S eigentlich die logische Quintessenz dieser für mich wesentlichen Bestandteile.

Das Gehäuse des Sony ist mit der rückseitigen Wulst und der einem aufgeschlagenen Buch ähnelnden Optik zu Beginn gewöhnungsbedürftig, da zweifelsfrei ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Konkurrenzprodukten. Zum Großteil besteht das Gerät aus hochwertigem Aluminium mit toller Haptik, während im hinteren (Wulst)Teilbereich die leicht geriffelte Oberfläche festen Halt verspricht. So lässt sich nach etwas Eingewöhnungszeit das Tablet im Hochkantmodus sicher Halten, ohne dass die Finger unbeabsichtigt auf dem Display herumrutschen. Hält man es quer in der Hand ist die Kante eine angenehme Fingerablage. Ich empfinde die Materialien als durchweg solide und edel, wenngleich ab und an eine Kleinigkeit knarzt und sich die etwas zu großen Spaltmaße gerne als Drecksammelstelle herausstellen.

Das Display - obwohl ohne Full-HD Darstellung - vermittelt einen ähnlich wertigen Eindruck. Die Anzeige ist recht blickwinkelunabhängig, die Farbwiedergabe kräftig aber nicht überzeichnet. Gorilla-Glas wird scheinbar nicht verwendet, trotz täglicher Nutzung seit einigen Monaten kann ich dem Glas bisher allerdings volle Kratzfestigkeit bescheinigen und keinerlei Abnutzungserscheinungen feststellen. Und im Gegensatz zu meinem Samsung Tablet kann ich selbst im Freien noch genug erkennen, wobei die ungetrübte Sicht natürlich maßgeblich von der unmittelbaren Sonneneinstrahlung abhängt.

Während die bereits erwähnte Erweiterungsmöglichkeit mittels SD-Karte einer der Entscheidungsgründe für die dauerhafte Nutzung war, nervt Sony überflüssigerweise mit einem eigens genormten Connector, der mich Apple ähnlich in ein Nutzungsschema presst. So ist es mir nur unter Zuhilfenahme von teils hochpreisigen Adaptern möglich, diesen Anschluss als USB oder HDMI-Zugang zu nutzen. Auch so kann man den Verkauf konzerneigener Zubehörartikel (Dockingstation etc.) bewusst steuern und beliebig verteuern. Ach ja, selbstverständlich ist Blutooth, GPS und WLAN an Bord und funktioniert erwartet problemlos.

Die Performance des Tablet S ist frei von jeglicher Kritik. Bisher konnte ich weder Kompatibilitätsprobleme mit Apps feststellen, noch stößt der wie ein Uhrwerk zuverlässig arbeitende Tegra 3 Quad-Core Prozessor bei größerer Beanspruchung an seine Grenzen. Der TouchScreen reagiert anstandslos und ohne Zeitverzögerung auf die jeweiligen Gesten, Scrollen und Surfen erfolgt ausnahmslos in Echtzeit, (FullHD)Videos und Musik werden ohne Ruckler wiedergegeben. Zwiespältig fällt mein Eindruck zu den zahlreich vorinstallierten Sony eigenen Apps aus, die auf der einen Seite wirklich hilfreich und innovativ ausfallen, zu einem nicht zu unterschätzendem Teil aber auch ersatzlos deinstalliert werden könnten und nur die Übersichtlichkeit des Menüs negativ beeinflussen. Hier wäre mir im Zweifelsfall ein bereinigtes Android-System ohne App-Leichen deutlich lieber gewesen.

Das beste Tablet verliert merklich an Wert, wenn die Akku-Kapazität nicht den Erwartungen und Anforderungen entspricht. Und hier ziehe ich vor Sony den Hut - bisher hatte ich kein Tablet in meinen Händen, welches auch nur annähernd die Ausdauerwerte des Tablet S erreicht. Unter Voll-Last, also eingeschaltetem WLAN, GPS und voller Displayhelligkeit und dauerhafter Spielerei erreiche ich Werte von annähernd acht bis zehn (!) Stunden. Bei energiesparender Verwendung legt Sony locker nochmal drei bis vier Stunden drauf. Ein in meinen Augen sensationeller Wert und echter Mehrwert.

Einen bereits etwas längeren Kampf führe ich seit Inbetriebnahme mit der Infrarotschnittstelle des Tablets und der Fernbedienungsapp von Sony. Trotz ernsthafter Bemühungen ist es mir bisher nicht gelungen, alle Geräte meines Medienparkes im Wohnzimmer vernünftig und umfangreich einzuspeichern bzw. anzulernen. Ob hier ein gewisses DAU-Niveau meinerseits Ursache der Enttäuschung ist, mag ich noch nicht abschliessend zu beurteilen. Auch über die integrierte Kamera erlaube ich mir besser kein ausführliches Urteil, da ich mit einem Tablet fast auf 10Zoll Niveau nicht auf Fotoreise durch die nähere Umgebung gehe.

Summa Summarum ist das Sony Xperia Tablet S nach Abwägung aller Vor- und Nachteile das von mir bisher verwendete beste Android-Tablet und stellt mich fast uneingeschränkt zufrieden. Natürlich wird man wie bei jedem anderen Gerät bei intensiver Suche auch hier ein Haar in der Suppe finden können, sei es z.B. die oft erwähnte und von mir nicht feststellbare unzureichende Qualität des WLAN-Signales oder die anfänglichen Probleme der ersten Produktreihe im Hinblick auf den unzulänglichen Spritzwasserschutz. Da ich aber das Tablet eher selten zum Hochseeangeln mitführe und den Biergarten bei Hagel, Schnee und Eis im Regelfall schnell verlasse bleibt gegenwärtig als Gesamtfazit nur eine verdiente fünf Sterne Bewertung. It`s a Sony.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Oktober 2012
Größe: 16 GB|Stil: Ohne UMTS|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
***ERSTER EINDRUCK***
Das Sony Xperia Tablet macht einen sehr stabilen Eindruck, ist hervorragend verarbeitet, sieht elegant aus und ist verhältnismäßig leicht.

***ERSTES EINSCHALTEN UND PERSONALISIEREN***
Das Sony Xperia Tablet fährt sehr schnell hoch, die Ersteinstellungen sind kinderleicht und schnell gemacht - auch ohne Blick in das (ohnehin knappe) Manual. Mein WLAN wurde sofort erkannt, die Internetverbindung ist sehr schnell, die Seiten laden ruckzuck, das Betriebssystem Android 4.0.3 ist selbsterklärend und sehr benutzerfreundlich.

***MULTIMEDIA***
Die Benutzung des Sony Xperia Tablet macht einfach Spaß. Egal, ob es sich um Spielen, um das Anschauen von Filmen bzw. Online-Videos oder um das Anhören von Musik handelt: die Sound- und Bild-Qualität ist exzellent.

Die 8 MP Kamera an der Rückseite des Tablets habe ich nur rudimentär ausprobiert, da ich eine Tablet-Kamera (oder eine Handy-Kamera) eher für Spielerei halte. Schön ist, dass man sehr schnell und einfach Panoramabilder machen und Videos aufnehmen kann.

Skype funktioniert gut, die Front-Kamera ist jedoch deutlich schlechter als die Kamera auf der Rückseite (1 MP), das Bild ist somit etwas unscharf, der Ton ist aber hervorragend.

Das Lesen von Ebooks funktioniert sehr gut. Hier kann und will ich besonders den bereits vorinstallierten 'Reader by Sony' loben, mit dem das Ebook-Lesen fast so viel Spaß macht wie das Lesen eines gedruckten Buches.

***DISPLAY***
Das Display ist extrem gut, spiegelt nicht, kann von verschiedenen Blickwinkeln ohne Qualitätsverlust gut gesehen werden. Der Touchscreen reagiert zuverlässig und schnell, so dass es auch hier keinerlei Frustfaktor gab.

***BATTERIE***
Die Werbung verspricht bis zu 12 Stunden Batterielaufzeit. Hier wurde nicht übertrieben. Ich kam auf über 11 Stunden, muss aber dazu sagen, dass ich in dieser Zeit das Tablet extrem beansprucht habe (Bluetooth, WLAN, Downloads, Spiele, Filme, Musik). Ich kann mir vorstellen, dass man auf eine deutliche längere Laufzeit kommt, wenn man das Tablet nicht im Extrem-, sondern eher im Normalbetrieb laufen hat, d.h. Ebooks lesen, immer mal Emails checken oder Sachen im Internet suchen, zwischendurch Musik hören.

Ich werde das Tablet bezüglich der Batterielaufzeit weiter testen und diese Information nach längerem Gebrauch des Tablets noch in meine Rezension aufnehmen.

***SPEICHERPLATZ***
Das Sony Xperia Tablet kommt mit 15 GB internem Speicher, kann aber mittels SD-Karte aufgestockt werden.

***RESÜMEE***
Meiner Meinung nach kann man mit dem Kauf des Sony Xperia Tablets nichts falsch machen: großartiges Display, hervorragende Bild- und Ton-Qualität, schönes Design, sehr gute Batterielaufzeit. Ich bin schlichtweg begeistert!
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am 24. Juni 2014
Ich bin eigentlich kein Fan von Tablet's aber ich konnte das Sony Xperia Tablet S mal testen und muss schon sagen, dass es seine Vorteile hat.

Zum einen ist man nicht immer an den PC gebunden wenn man schnell was Googeln will und zu anderen kann man auch mal draußen auf dem Balkon, im Garten oder wie ich auch gern am See mit den richtigen Apps entspannen.

Ich komme aus einer Generation, die nicht mehr viel Wert auf eine Zeitung in der Hand legt, sondern stattdessen mit der N-Tv oder Süddeutschen App liest. Ja es ist reine Geschmackssache aber genau für diesen Zweck habe ich mir letztlich dieses Tablet dann gekauft.

Die Bildschirmauflösung ist im Vergleich zu anderen Tablets sehr gut und auch nach langem Lesen, brennen mir nicht die Augen wie bei dem ein oder anderen Tablet dass ich bei "Großhändlern" begutachtet hatte.

Da es mir auch stark auf die Optik und das Design von technischen Geräten ankommt war ich sofort von dem Sony Tablet begeistert. So schön flach und es lässt sich trotzdem super in der Hand bzw. den Händen halten.

Der Prozessor ist schnell genug um die von mir verlangten Befehle auszuführen ohne das ich lange darauf warten muss, bis eine App geladen wird. Auch was die Akkulaufzeit betrifft, bin ich positiv überrascht. Mittlerweile möchte ich mein Tablet nicht mehr missen.

Die Qualität und die Leistung ist jeden Cent wert. Ein klares Daumen hoch von mir!
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am 19. September 2012
Ich möchte hier meine Erfahrungen über das oben genannte Produkt mit Ihnen teilen.
Bitte beachten Sie, dass das Tablet erst ganz neu auf dem Markt und bisher schwer zu bekommen ist.

Um eine wirklich brauchbare Rezension zu schreiben, benötige ich daher noch ein paar Tage Zeit.
Nichtsdestotrotz möchte ich hier schon einmal ein paar positive sowie negative Aspekte aufzählen.

+ geringes Gewicht von ~570g
+ elegantes äußeres
+ Materialauswahl wertiger als beim Vorgänger
+ Blickwinkel starkes Display
+ Formfaktor von 9,4" sehr angenehm
+ vollwertiger SD Kartenslot
+ einige interessante Anpassungen seitens Sony z.B. individualisierbare Taskleiste auf dem Homescreen, Gastmodus, sowie die schicke Galerie und Musikplayer
+ solide Lautsprecher
+ guter WLAN Empfang
+ ausdauernder Akku

o kein Vibrationsfunktion
Diese Gimmick vermisse ich doch sehr, weniger als Benachrichtigungsoption, viel mehr beim Spielen oder als haptisches Feedback beim schreiben.
o Android 4.0.3, leider kein 4.0.4 oder 4.1
Wird bestimmt irgendwann kommen, aber da das Tablet erst spät auf den Markt gekommen ist, hätte man ja die Möglichkeit gehabt.
Nun heißt es wieder warten, zumal die Updatepolitik ja nicht die beste und schnellste ist.
Aber dies betrifft ja die meisten Hersteller.
Fakt ist, das 4.1 viele Verbesserung hinsichtlich der Performance bringt und auch optisch ein paar nette Gimmicks besitzt.
Diese konnte ich an einem Nexus 7 ausgiebig testen.
o das Tablet liegt quer gut in der Hand, hochkant eher weniger, da hatte mir der Vorgänger besser gefallen
Der "Bruch" zum schlankeren Teil stört, man weiß immer nicht so richtig wohin mit der Hand.
Dies hätte man eventuell abschrägen sollen.
o Infrarotfernbedienung nett, reagiert aber träge
o Einige Sony Produkte werden nicht von der Infrarotfernbedienungfunktion abgedeckt Beispiel der AV Receiver Sony STR-DB930.
Das find eich persöhnlich ziemlich schade wenn nicht einmal die eigene Produktpallette vollständig bedient wird.
Möchte ja dann nicht wissen wie es bei anderen Herstellern aussieht...
o Preispolitik zwischen den verschiedenen Speicherversionen
Ich würde hier empfehlen die "günstige" 16GB Variante zu wählen und mit einer SD Karte zu erweitern.
Außer man benötigt wirklich einen großen internen + großen externen Speicher.
o kein fullHD Display bzw. die Möglichkeit der Wahl
Der Trend geht eindeutig zum FullHD Display und da Sony nun nicht gerade der erste Hersteller am Markt mit einem Tegra3 Tablet ist,
wäre dies schon wünschenswert gewesen für einen Weltkonzern in Sachen Unterhaltungselektronik.
o sehr viele Sony Applikationen, bald zuviel
Einige wird das sicherlich freuen, aber darunter sind eine Menge Bezahldienste,
die ich nicht nutzen möchte/werde und diese kann man auch nicht deinstallieren.
o Kamera trotz 8 Megapixel eher durchschnittlich.
Selbst die Fotoqualität meines Sony Handys W995 vor etlichen Jahren mit 8MP war besser.
Eine geringere Megapixelanzahl aber dafür mehr Qualität wäre hier wohl angebrachter gewesen.

- Verarbeitungsmängel!
Ich habe unten am Multiportanschluss einen 3-4cm breiten Schlitz,
in den man mühelos von der Höhe her eine Kreditkarte zwischen Display und Alugehäuse stecken kann.
Da wirken die die beiden gummierten Abdeckungen für den Multiport und den SD Kartensolt schlichtweg lächerlich.
Denn beworben wird das Tablet ja als Spritzwassergeschützt. Ich hoffe dies ist ein Einzelfall.
Desweiteren steht an der rechten Seite das Aluminiumunterteil vor, dies ergibt eine unangenehme Kante.
- Weiß wirkt nicht Weiß, sondern gelb stichig bzw. vergilbt
Verglichen mit einem ACER Iconia Tab A500 ein starker Unterschied erkennbar.
Farben wirken jedoch sehr warm und realistisch.
- Schattenbildung am kompletten unteren Bildschirmrand
Dies fällt hauptsächlich nicht so sehr auf wenn man das Tablet quer hält, da unten die Statusbar angezeigt wird.
Liest man allerdings ein Buch oder surft im hochkantformat ist ein knapp 1cm breiten Streifen der bei weißem Hintergrund aussieht wie verdrecktes Papier.
Es ist eine Art dunkler Schatten über die komplette Displayseite hinweg.
Ich vermute, das dort auf das Display druck ausgeübt wird, da dort sowohl die Lautsprecher als auch der Multiportanschluß angebracht sind.
- kein kratzfestes Glas wie z.B. das bekannte Gorilla Glas
- Beschichtung zur Reduzierung von Fingerabdrücken eher witzlos
Bringt meiner Meinung nach nichts, eine kratzfestes Glas wäre die richtige Wahl geswesen,
dann hätte man es auch ohne jede Scharm einmal abwischen können und hätte weniger bedenken beim Transport.
- Kein Mini/Micro USB oder Mini/Micro HDMI Anschluss, alles wenn nur über teure Adapter zu realisieren
- Multiportanschluss allgemein
Sollte man das Original Dock nutzen, wird statt der Abdeckung der den Port schützt, ein Adapter mit Kontakten eingesteckt.
Man muss nun jedes mal diesen Adapter wechseln, sollte man das mitgelieferte Netzteil nutzen oder eine USB Verbindung zum PC herstellen wollen o.ä.
Dies wurde z.B. beim Nexus 7 eleganter gelöst, schade. Aber es muss ja für alles ein Anschluss sein und dann auch noch für alles extra bezahlen.
- Infrarotfernbedienung schön und gut aber warum keine Steuerungsmöglichkeit der Playstation 3?
Bluetooth ist vorhanden und die Hauseigenen Produkte steuern zu können hätte ich schon erwartet.
Zumal es sich hier um ein als "Multimedia Tablet" beworbenes Produkt handelt und dies auch schon beim Vorgänger bemängelt wurde.
o SD Karten können nur gelesen, nicht beschrieben werden.
Sony möchte wohl damit erreichen, dass man auf die größeren, teureren Speicherversionen ausweicht bzw. dazu gezwungen wird.

Mein bisheriges Fazit:

Ein solides, schickes, leichtes Tablet für jeden Tag oder interessante Spielerei für zuhause.
Es gehört momentan wohl zu den besten Tablets am Markt, ich hoffe nur, dass nicht alle Geräte von der mangelnden Fertigung/Qualitätskontrolle betroffen sind.
Die Geräte die ich auf der IFA in der Hand hatte, waren einwandfrei und auch die Geräte im SonyStore in Berlin hatten keine Mängel (soweit mir das noch in Erinnerung habe).
Das Produkt werde ich auf jeden Fall bei meinem Händler aufgrund der starken Verarbeitungsmängel wieder zurückgeben.
Ob ich das Gerät noch einmal kaufen werde, bleibt nach einer ausgiebigen Testphase abzuwarten.
Bisher würde ich 3 Sterne vergeben.

Nachtrag:

Mittlerweile wurde mein Tablet getauscht, alle oben aufgeführten Mangel besitzt auch das zweite Tablet.
Es handelt sich also um generelle Probleme und nicht um eine Streuungen innerhalb der Serie.

Nachdem nun offiziell bekannt ist, dass das Tablet unter erheblichen Qualitätsmängeln leidet, wurde die Produktion von Sony gestoppt.
Mir ist es deshalb eigentlich unklärlich warum Amazon weiter Tablets zum verkauf anbietet?!
Sony wird nach offiziellen Angaben ab Ende Oktober die Möglichkeit bieten, die betroffenen Tablets zu reparieren.
Wie das ganze allerdings von statten gehen soll, ist noch unklar und wird zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite des Herstellers bekannt gegeben.

Der Punkt

"o fehlende Playstation Zertifizierung
Man kann momentan noch nicht wie beim Vorgänger Playstation Spiele herunterladen und spielen."

Wurde entfernt, da die Zertifizierung inzwischen per update nachgereicht wurde.

Zudem wurden weitere positive/neutrale/negative Punkte hinzugefügt.

Ich hoffe ich konnte einigen von Ihnen bei der Entscheidung helfen. :-)
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am 11. Dezember 2012
So, nun hab ich das Tablet fast 3 Wochen und ich bin sehr zufrieden. Nummer 5 lebt! In meinem Fall waren 2 verschiedene Modelle von ASUS und 2x acer A511 nicht ohne Mängel. Das 5. von Sony weist keine Mängel auf, keinerlei Spaltmasse oder sonstige Verabeitungsmängel.

Das Tab liegt durch seine ungewöhnliche Form sehr gut in der Hand und durch die Bügelfalte hat man das Gefühl eine gefaltete Zeitschrift in der Hand zu halten. Echt tolle Haptik! Das Aluminiumgehäuse wertet das ganze echt auf. Die Bügelfalte ist durch die genoppte Oberfläche grifffest und es rutscht nicht aus der Hand wenn man es Hochkant hält. Wenn man es quer hält dient die Kante als halt.

Die Akkulaufzeit liegt bei 9 Stunden. Geladen wird das Tablet via Sony Netzteil, ich habe mir direkt die SGPDS2 Dockingstation dazu gekauft. Dazu habe ich auch eine Rezension verfasst.

Hervorragend funktioniert die IR Fernbedienung und die programmierbaren Makros. Via Makro startet durch eine Touch Berührung der Sony TV, stellt sich auf HDMI, der Samsung Bluray startet und mein JVC Receiver schaltet sich ein. Dabei ist der Receiver schon über 10 Jahre alt. Einige Tasten vom Receiver musste ich anlernen, aber das funktionierte ganz gut.

Die Miniapps sind auch praktisch, damit kann man den Browser oder die Fernbedienung z.B. im kleinen Fenster laufen lassen. Sonys Walkman App und die eigene Sony Galerie App sind fein. Das Android 4.03 läuft stabil, bisher ist das System nur einmal abgestürzt was aber wohl an einer App lag.

Für mich als DSLR Besitzer ist der SD Karten Slot hervorragend geeignet und ich kann direkt die Karten aus der Kamera ins Tab stecken um Bilder zu betrachten. Da kommen wir direkt zur Qualität des Displays, Farben sind satt und der Kontrast ist gut. Die Schärfe des Displays ist auch hervorragend. Jetzt zur Touchfunktion, sie ist fein und direkt mehr kann man dazu nicht sagen.

W-Lan funktioniert ohne Probleme, unterwegs via Hotspot übers Handy. Im Standby schaltet sich das W-Lan ab, verbindet sich aber direkt ohne Probleme beim starten.

Oh und einen Sturz von der Couch hat es bis auf eine Schramme ohne weiteren Schaden überstanden. Diesen Test wollte ich eigentlich nicht machen, hat sich aber so ergeben und hebt sich dadurch von anderen Tests ab.

MfG M.Koch
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TOP 50 REZENSENTam 21. März 2013
Ein Tablet war bisher für mich eher ein entbehrliches Spielzeug. Vor einigen Tagen tätigte ich dennoch einen Spontankauf im Sony Outlet Store. Dort gab es nämlich das Xperia Tablet S mit 16 GB Arbeitsspeicher für 249 EUR mit vollen 2 Jahren Garantie als generalüberholtes Gerät. Da das Xperia Tablet S erst seit wenigen Monaten auf dem Markt ist, sollte das kein Hinderungsgrund sein. Erfreulicherweise legte Sony der Bestellung noch eine Schutzhülle und Tragetasche bei. Dieses notwendige Zubehör kommt im Einzelkauf noch einmal mit ca. 50 EUR zum Tragen. Somit handelte es sich hier um ein wirklich günstiges Angebot.

Wozu ein Tablet ?

Es gibt viele Diskussionen über Sinn und Unsinn eines Tablets. Nüchtern betrachtet, braucht man ein Tablet sicher nicht wirklich. Aber wer kauft nur Dinge, die er braucht? Manchmal möchte Man(n) oder Frau einfach nur etwas zum Spielen haben und wenn man ein solches Teil erst einmal besitzt, fallen einem doch viele Gründe ein, es nicht mehr hergeben zu wollen.

Mittlerweile sind mir eine Menge Gründe eingefallen, wozu ich ein Tablet gut gebrauchen kann, insbesondere für das Xperia Tablet S, welches im Vergleich zu anderen Tablets einige interessante Besonderheiten aufweist:

*Fernbedienung: Das Xperia Tablet S besitzt, neben dem Samsung Galaxy Note 10.1, als einziges Tablet einen Infrarot Sender, womit nahezu alle Geräte auch ohne Netzanbindung steuerbar sind. So kann man beim Surfen schnell mal das Programm wechseln oder eine Aufnahme starten, ohne das Tablet aus der Hand legen zu müssen. Die Eingabe von Suchbegriffen in Browser oder YouTube-App ist über eine herkömmliche Fernbedienung sehr umständlich. Mit der Touch Tastatur des Xperia Tablet S gehören solche Probleme der Vergangenheit an und die Bedienung ist noch bequemer als mit meiner One For All URC 7962 Motion. Es gibt zwar auch Fernbedienungs-Apps für Smartphones oder Tablets, diese setzen aber eine aktive WLAN-Anbindung aller beteiligten Geräte voraus. Mit der Fernbedienungs-App lassen sich natürlich auch Makros programmieren. Dabei kann man sogar die Zeitspanne bestimmen, die zwischen den einzelnen Steuerbefehlen gewartet werden muss. Das ist notwendig, da viele Geräte nach dem Einschalten erst eine Weile brauchen, bis sie wieder Befehle entgegennehmen können. Die Fernbedienungs-App kann dank Multitasking auch als sog. Small-App im Hintergrund laufen.

*SD-Kartenleser mit exFAT Unterstützung: Nur wenige Tablets besitzen überhaupt einen SD-Kartenleser. Meist handelt es sich dann nur um einen microSD-Steckplatz. Da in den meisten Digitalkameras SD-Speicherkarten zum Einsatz kommen, nutzt einem das zur Bildbetrachtung relativ wenig. Beim Xperia Tablet S gibt es einen Steckplatz für "normal große" SD-Karten und so braucht man zum Betrachten der Bilder von einer Digitalkamera nur die SD-Karte umzustecken. Vermutlich handelt es sich hier auch um ein Alleinstellungsmerkmal. Da ich gerne mal die Bilder und Videos meiner Kamera im Freundeskreis herumzeige, ist dieses Tablet hierzu die optimale Lösung. Selbst die FullHD Videos mit 50 Bildern pro Sekunde meiner Panasonic DMC-FZ150 wurden ruckelfrei abgespielt. Es kommt aber noch besser: Android unterstützt von Haus aus kein NTFS oder eXFAT Dateiformat. Daher wurde meine 64 GB SDXC Karte nach dem Einlegen auch nicht gleich erkannt. Ich fürchtete schon, mit irgendwelchen Tricks und Rooten des Tablets, Zugriff darauf zu bekommen. Mit dem letzten Firmwareupdate von Sony, welches auf meinem Tablet noch nicht installiert war, wurde das Problem jedoch behoben. Mit Android 4.0.3 Version 6b sind nun auch SDXC Karten im exFAT-Format lesbar. Dies ist ohne Manipulationen mit keinem anderen Tablet möglich!

*Gastmodus: Mit dem Gastmodus kann man das Xperia Tablet S auch mal den Kindern überlassen, ohne Sorge zu haben, dass sie Einstellungen verändern oder nicht altersgemäße Apps verwenden. Dazu erstellt man einfach Profile, für die man die passenden Berechtigungen erteilt. Diese erst für höhere Android Versionen in Aussicht gestellte Funktionalität, hat Sony somit bereits jetzt integriert.

*Spritzwasserschutz: Auch hier bietet Sony wieder ein Alleinstellungsmerkmal. Anfangs gab es Probleme mit den Spaltmaßen, die dazu führten, dass dennoch Wasser ins Gehäuse eindringen konnte. Dies führte sogar zu einem zeitweiligen Verkaufstop. Das ist aber schon einige Monate her und die Probleme wurden nachhaltig beseitigt. So kann man das Xperia Tablet S auch bedenkenlos mit ins Freibad oder an den Strand nehmen. Dennoch sollte man vorsichtig damit umgehen, denn der Spritzwasserschutz schützt eben nur vor Spritzwasser und sollte nicht dazu animieren, das Tablet mit in die Badewanne zu nehmen.

Mit dem Samsung Galaxy S3 LTE I9305 besitze ich bereits ein sehr gutes Smartphone. Das 4,8" große Display ist für ein Smartphone schon sehr groß. Zum Abrufen von eMails oder mal kurz etwas im Netz nachzuschlagen, reicht es daher vollkommen aus. Für umfangreichere Arbeiten wie Bild-, Text- oder Videobearbeitung besitze ich ein älteres DELL-Notebook mit einer 128 GB SSD, bei dem allerdings der Akku nicht allzu lange hält. Ich wünschte mir schon länger, auf der Couch vor dem Fernseher etwas bequemer surfen und auch mal eine längere eMail beantworten zu können, ohne dafür jedes Mal mein Notebook hochfahren zu müssen. Dieser Wunsch geht mit dem Xperia Tablet S für mich in Erfüllung.

Mittlerweile habe ich auch noch weitere Ideen, wofür ich das Tablet einsetzen möchte: Bei der nächsten Fahrt in den Urlaub, könnte man es an einer der hinteren Kopfstützen befestigen, so dass die Kinder während der Fahrt Filme schauen können. Dank des sehr blickwinkelstabilen IPS Panel, wäre das kein Problem. Zudem lässt es sich per Bluetooth und einem Bluetooth-Adapter an die heimische Stereoanlage anschließen. Mit der optionalen Dockingstation wäre es als digitaler Bilderrahmen oder Wetterstation einsetzbar. Und, und, und...

Nichts davon braucht man wirklich, aber es ist schön, wenn man es hat ;-)

Lieferumfang

Ich hatte schon Zweifel, ob ein generalüberholtes Gerät wirklich neuwertig aussieht. Schon beim Öffnen des Kartons waren alle Zweifel ausgeräumt. Von "Generalüberholt" war keine Spur zu erkennen. Das Tablet sah aus wie neu und hatte keinerlei Gebrauchsspuren. Neben dem Xperia Tablet S beinhaltet der Karton das Netzteil, eine knappe Anleitung und ein USB Kabel zum Anschluss an den PC. Letzteres ist nicht unbedingt bei jedem Tablet enthalten und die Zubehörpreise bei Sony sind alles andere als günstig, aber noch weit entfernt von den Preisen der Apfelprodukte.

Besonders erfreulich ist, dass Sony auch noch eine hochwertige Schutzhülle und eine Notebooktasche als kostenlose Zugabe beigelegt hat. Damit ein besserer Deal als im Warehouse, was selten vorkommt.

Technische Daten

Das Xperia Tablet S ist in 4 verschiedenen Ausprägungen erhältlich:
*16 GB ohne 3G
*32 GB ohne 3G
*16 GB mit 3G und
*64 GB mit 3G

D.h. wer 64 GB benötigt muss auch zwangsläufig den Aufpreis für 3G zahlen. Ich habe die kleinste Version mit 16 GB ohne 3G erworben, da ich das Tablet überwiegend zu Hause verwende.

Ansonsten sind die technischen Daten identisch:
*Android Version: Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) Version 6b
*Display: 23.8cm (9.4""), 1280x800, OptiContrast(tm) Panel (LED, Touchscreen)
*Prozessor: NVIDIA® Tegra® 3 Quad-Core-Prozessor (bis 1,5GHz, 1 MB L2-Cache)
*Speicher: 16 GB, erweiterbar um 128 GB mittels SDXC-Speicherkarte
*Arbeitsspeicher: 1 GB
*Netzanbindungen: WLAN (IEEE 802.11 a/b/g/n), GPS, Bluetooth® Ver. 4.0
*Sensoren: Infrarot, 3-Achsen Beschleunigungsmesser, Digitaler Kompass, Gyro, Lichtsensor
*Frontkamera: 1 MP
*Rückkamera: 8 MP
*Anschlüsse: SD Card Slot, Multiport, Kopfhörer
*Gewicht: 570 g
*Abmessungen: Tiefe:17.44 cm; Höhe:0.88 cm; Breite:23.98 cm
*Ladezeit:5.5 Stunden
*Akkulaufzeit: Durchschnittlich 12 Stunden
*Spritzwasserschutz: IPX4 (s. Wikipedia)

Verarbeitungsqualität und Design

Das Xperia Tablet S sieht schon etwas anders aus, als andere Tablets. Der Wulst an der Oberseite erinnert an eine umgeklappte Zeitung und sorgt durch die geriffelte Rückseite für sicheren Halt in der Hand. Beinahe fühlt man sich an Besuche in guten Cafes erinnert, wo an einem Zeitungsstock eingespannte Zeitungen herumliegen. Der großzügige Einsatz von Aluminium macht einen wertigen und stabilen Eindruck.

Die wenigen aluminiumfreien Bereiche bestehen aus aufgerautem Klavierlack, der Fingerabdrücke verhindern soll. Das gelingt nicht wirklich. Ähnlich wie beim Kindle Paperwhite besteht hier doch eine große Lücke zwischen Werbeversprechen und Realität.

Mit einem Gewicht von 570 g ist das Tablet angenehm leicht. Dennoch kein Vergleich mit einem eBook Reader, der weniger als die Hälfte wiegt. Trotzdem kann man das Xperia Tablet S längere Zeit ermüdungsfrei halten, wenn man es mit der dicken Seite in die Hand nimmt. Durch die geringere Hebelwirkung bleibt das meiste Gewicht in der Hand.

Mit 9,4" im 16:10 Format verbaut Sony im Xperia Tablet S ein ungewöhnliches Displayformat. Der Unterschied zu einem 10,1" Display fällt kaum auf, dafür aber das Gewicht, welches z.B. beim Acer Iconia Tab A700 mit 670 g deutlich höher ist.

Mit 8,8 mm Höhe ist es gerade mal 0,2 mm dicker als mein ohnehin schon schlankes Samsung Galaxy S3 LTE I9305. Dadurch wirkt das Xperia Tablet S sehr schlank, obwohl es am Wulst an der Oberseite etwas dicker ist.

Unverständlich finde ich, dass die Abdeckung des zum Laden benötigen Multifunktionsanschlussses nicht mit einem Bändchen o.ä. gesichert ist. So kann die Abdeckung schnell verloren gehen. Dass es auch anders geht sieht man, wenn man einen Blick auf die Abdeckung des SD-Kartenlesers wirft. Hier schützt ein Sicherungsbändchen aus Gummi vor Verlust der Abdeckung.

Optisch hebt sich das Xperia Tablet S also deutlich von seinen Mitbewerbern ab und sieht sehr edel aus. Dazu liegt es sehr gut und sicher in der Hand. Die anfänglichen Mängel in der Verarbeitungsqualität, die anfangs zu einem Verkaufstop führten, wurden beseitigt.

Display

Grundsätzlich werden Tablets in Displaygrößen von 7" und ca. 10" angeboten. Da mein Samsung Galaxy S3 LTE I9305 bereits ein fast 5" großes Display besitzt, wäre mir die Vergrößerung auf 7" einfach zu wenig gewesen. Daher musste es schon ein Tablet mit 10" Displaydiagonale sein. Das Xperia Tablet S besitzt zwar nur eine Displaydiagonale von 9,4", liegt damit jedoch deutlich näher an 10" als an 7".

Vor noch einem Jahr wäre die Displayauflösung von 1280 x 800 Bildpunkten nicht weiter kritisiert worden. Mittlerweile können nicht nur Apple Produkte FullHD-Auflösung und mehr darstellen, sondern auch die Konkurrenz wie das Google Nexus 10 oder das Asus Transformer Pad TF700T. Freilich spiegelt sich das noch deutlich im Preis wieder. So muss man für ein gutes FullHD Tablet schon 200 EUR mehr auf den Tisch legen.

Aber waren alle bisherigen Tablets schlecht, weil sie keine FullHD Auflösung hatten?

Fakt ist, dass man auf einem FullHD Display natürlich deutlich mehr darstellen kann. Mehr Apps, mehrere Fenster, etc. Zudem sind weniger Pixel bei FullHD-Videos sichtbar. Das ist aber auch eine Sache des Betrachtungsabstandes. Nicht umsonst sind FullHD-Fernseher bei Diagonalen bis einschließlich 26" mehr oder wenig überflüssig, sofern man nicht direkt mit der Nase davor sitzt. So ähnlich stellt sich das auch auf dem Tablet dar. Klebt man nicht direkt mit der Nase am Displayglas, wird man den Unterschied kaum feststellen. Wichtiger ist aus meiner Sicht ein Display mit guter Qualität und gutem Betrachtungswinkel. Die Blickwinkelstabilität und Farbtreue des 9,4" IPS-Displays empfinde ich als sehr gut. Auch wenn man mit mehreren Personen auf der Couch sitzt und Bilder anschaut, muss man das Xperia Tablet S nicht zu jedem Betrachter hindrehen, damit er etwas erkennen kann. Die bei einigen billigen Tablets erkennbaren Farbstiche sind beim Xperia Tablet S überhaupt nicht vorhanden. Auch die Ausleuchtung ist homogen. Schwarze Flächen sind wirklich schwarz und nicht grau, was für einen guten Schwarzwert spricht.

Da ich mit stark spiegelnden Displays auf Kriegsfuß stehe, fiel mir die geringe Spiegelung im Vergleich zu anderen Tablets sofort auf. So lässt es sich sehr angenehm arbeiten, lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung wirken sich auch die geringen Spiegelungen sehr störend aus.

Insgesamt bin ich mit dem Display mehr als zufrieden. Es kommt im Vergleich gefährlich nahe an die Qualität des AMOLED-Displays meines Galaxay S3 heran. Die Größe ist gerade noch ausreichend und die Spiegelungen sind erfreulich gering. Selbst beim Blick von der Seite, kann man Bilder und Videos auch mit etwas vermindertem Kontrast noch gut erkennen.

Kamera- und Videofunktion

Die beste Aussagekraft hat immer noch ein Vergleich. Die Kamera meines Samsung Galaxy S3 wurde in vielen Testberichten gelobt. Daher muss sich auch das Sony Xperia Tablet S mit der Kamera meines Samsung Galaxy S3 messen. Die technischen Daten sind bei beiden Geräten identisch, jedoch fehlt dem Xperia Tablet S die beim Galaxy S3 vorhandene Videoleuchte. Der Nachteil liegt auf der Hand: Bei Kunstlicht oder schwacher Beleuchtung ist eine höhere ISO-Empfindlichkeit notwendig, die das Rauschen verstärkt. Zudem besteht die Gefahr verwackelter Aufnahmen, da bei wenig Beleuchtung eine höhere Belichtungszeit notwendig ist.

Die 1 MP Frontkamera hat eine sehr schlechte Bildqualität und besitzt einen deutlichen Gelbstich. Selbst bei ausreichend Kunstlicht, sind die Bilder deutlich verrauscht. Für Skype oder andere Videotelefoniedienste reicht es aber aus. Die Frontkamera des Samsung Galaxy S3 macht deutlich bessere Aufnahmen. Die rückseitige Kamera mit 8 MP ist da schon deutlich besser. Testaufnahmen bei Tageslicht sind relativ scharf, detailreich und farbtreu. Das Galaxy S3 überzeugt auch hier mit der besseren Kamera. Sowohl Rauschen als auch Farbtreue sind noch einmal deutlich besser.

Bei Kunstlicht bricht die Qualität zunächst stark ein, was aber durch manuelle Einstellung der Belichtung merklich kompensierbar ist. Mit einem ISO Wert von 1000 und einer Belichtung von 1/24 Sek. kann man nicht viel erwarten.
Die Kamera des Samsung Galaxy S3 überzeugt auch hier mit einer höheren Empfindlichkeit. Ihr reicht ISO 400 und eine Belichtung von 1/17 Sek. Mit der Fotoleuchte reduziert sich der ISO Wert sogar auf 80.

FullHD-Videos haben eine erstaunlich gute Qualität, kommen aber dennoch nicht an die Aufnahmen einer guten Digitalkamera mit Videofunktion heran.

Die Kamera des Sony Xperia Tablet S muss sich der des Samsung Galaxy S3 somit in allen Belangen geschlagen geben.

Da die Video- und Fotofunktion für mich nicht wirklich von Bedeutung ist, kann ich mit diesen Einschränkungen leben.

Klangqualität

Der Klang der kleinen, internen Stereolautsprecher ist besser, als ich dachte. Stellt man das Tablet auf eine feste Unterlage, verbessert das den Klang deutlich, da die Unterlage als Resonanzkörper dient. Für das ein oder andere Video bzw. Spiel ist die Klangqualität mehr als ausreichend.

Im Gegensatz zu anderen Android Geräten besitzt das Xperia Tablet S einen Equalizer mit zahlreichen, vordefinierten Klangbildern. So kann man noch das ein oder andere aus den kleinen Lautsprechern herausholen.

Zur Verwaltung der Musikdateien steht die Sony-typische Walkman-App zur Verfügung.

Bedienung

Der TouchScreen reagiert sehr flott auf alle Gesten. Das Scrollen in den Menüs oder auf Webseiten geschieht flüssig. Nichts ruckelt oder hängt. Auch Spiele, wie z.B. das kostenlose und sehr grafiklastige Need for Speed Most Wanted, sind flüssig spielbar.

Möchte man Bilder oder Videos von seiner Digitalkamera ansehen, steckt man einfach die SD-Karte in den Slot und startet die Sony Album App. Hier bekommt man eine schöne Übersicht, aller auf der SD Karte gespeicherten Inhalte. Bilder werden nach Auswahl sofort angezeigt, bei Videos erscheint ein Auswahlfenster, welchen externen Player man verwenden möchte. Die anfänglichen Tonprobleme bekam ich mit dem BSPlayer in den Griff.

Sony hat einige interessante Apps entwickelt, die das Leben mit dem Tablet erleichtern wie z.B. die Album-App. Sie zeigt eine Übersicht aller Medieninhalte im internen und auf externen Speichern.

Es sind aber auch zahlreiche, nutzlose Apps dabei, die das Menü etwas unübersichtlich machen.

Android selbst bietet keine Möglichkeit, Screenshots zu erstellen. Sony hat dazu ein kleines Widget mit dem Namen "Clip" dazu gepackt, mit dem dies problemlos möglich ist. Die Dateien dazu ließen sich jedoch nicht auffinden und waren nur im Sammelalbum sichtbar. Das Übertragen auf andere Rechner ist hier nur mittels Tools wie Dropbox möglich.

Noch einfacher ist es, wenn man die Ein-/Aus- und Volume Down-Taste betätigt. In diesem Fall wird der komplette Bildschirm mit Statusleisten in der Galerie gesichert, so dass man auch auf die PNG-Dateien der Screenshots zugreifen und diese z.B. per USB-Verbindung direkt auf einen angeschlossenen Rechner kopieren kann.

Stabilitätsprobleme konnte ich überhaupt nicht feststellen. Es gab bisher keinen einzigen Absturz, was bei Android Geräten nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Akkulaufzeit

Die durchschnittliche Akkulaufzeit ist mit 12 Stunden angegeben. Oft ist es ja so, dass die Hersteller hier maßlos übertreiben. Auch wenn ich das Tablet extrem benutze, d.h. alles aktiviert habe, viel surfe und Videos schaue und die Beleuchtung permanent eingeschaltet ist, beträgt die Akkulaufzeit noch 9-10 Stunden. Geht man davon aus, dass es sich bei der Herstellerangabe um einen Durchschnittswert handelt, ist die Angabe daher durchaus realistisch. Zudem bescheinigte die Zeitschrift chip dem Xperia Tablet S die bisher beste Akkulaufzeit.

Schaltet man das WLAN aus und die Helligkeit auf einen niedrigen Wert, wie es z.B. beim Lesen von eBooks der Fall ist, hielt der Akku bei mir 15 Stunden durch! Rechnet man das auf die gängigen Angaben für eBook-Reader um, bei der die Akkulaufzeit für eine halbstündige, tägliche Benutzung kalkuliert wird, kommt man auf eine Benutzungsdauer von ca. 4 Wochen.

Verglichen mit anderen Tablets erreicht die Akkulaufzeit Spitzenwerte und ist deutlich besser als z.B. bei meinem Samsung Galaxy S3 LTE, wo meist nach 4-5 Stunden intensiver Nutzung der Akku schon leer ist.

WLAN-Anbindung

Aufgrund einiger Bemerkungen in diversen Testberichten bezüglich der nicht so guten Empfangseigenschaften des WLAN-Moduls, habe ich dieses einmal mit meinem Samsung Galaxy S3 und meinem DELL Notebook verglichen, einmal in meinem Heimnetzwerk und einmal in Verbindung mit einem Telekom HotSpot.

Zum Test habe ich auf beiden Android Geräten die App "Wifi Analyzer" installiert, auf dem Notebook das Program "inSSIDer". Die Netze arbeiten beide im 2,4 GHz Bereich.

Das Sony Xperia Tablet S besitzt eine deutlich besser WLAN-Empfangsleistung als mein Samsung Galaxy S3. Erwartungsgemäß ist die Empfangsleistung meines Notebooks wesentlich besser, als die der beiden Android Geräte. Dies liegt vermutlich an der besseren Anordnung der WLAN-Antenne im Gehäuse des Notebooks.

Die Zahlen alleine sagen natürlich noch nicht viel aus. In der Online-Hilfe des Programms "inSSIDer" gibt es eine gute Übersicht mit Bewertung der einzelnen Zahlen.

Die Signalstärke für den Telekom HotSpot kann man demnach in allen 3 Fällen als gut bezeichnen. Im Heimnetzwerk unter schlechten Bedingungen, sieht es etwas anders aus: Die Empfangsqualität des Samsung Galaxy S3 ist als schwach einzustufen, was auch meinem subjektiven Empfinden entspricht. Mit dem Sony Xperia Tablet S ist die Qualität immerhin noch akzeptabel, wohingegen das DELL E6500 mit einer guten Empfangsstärke hervorsticht.

Ich habe den Test auch in mobiler Form wiederholt, d.h. ich bin durchs ganze Haus gelaufen und habe geprüft, wann die Geräte ihre Verbindung verlieren. Auch hier liegt das Xperia Tablet S im guten Mittelfeld.

GPS-Modul

Das GPS-Modul ist sehr empfangsstark und findet in weniger als 30 Sekunden den Kontakt zum Satelliten. Über den Nutzen in einem Tablet kann man sich streiten, denn es passt weder in eine der gängigen Kfz-Halterungen, noch möchte ich damit durch eine mir unbekannte Stadt laufen.

Fernbedienung

Die integrierte Fernbedienung mit IR-Sensor war einer meiner Hauptkaufgründe. Es gibt zahlreiche Apps, mit denen WLAN-fähige Endgeräte mit einem Tablet oder Smartphone bedient werden können. Diese stellen jedoch keine ernst zu nehmende Alternative zu einer herkömmlichen Fernbedienung dar. Geräte ohne Netzanbindung bleiben zudem außen vor. Der im Samsung Galaxy Note 10.1 verbaute Fernbedienungssensor soll lt. diverser Testberichte keine große Reichweite besitzen.

Das Sony Xperia Tablet S ist wohl das einzige Tablet auf dem Markt mit einem ernst zu nehmenden IR-Sensor. Das alleine reicht aber nicht aus. Auch die App muss entsprechend gut programmiert sein. Daher habe ich die App in Verbindung mit meinem Tablet ausführlich getestet.

Das Einrichten ist kinderleicht: Man hat bei der Neuregistrierung die Wahl, über den Hersteller und Gerätetyp die passende Funktion zu integrieren oder das Gerät komplett anzulernen. Im ersten Fall wählt man zunächst das Gerät aus wie z.B. Fernseher, Blu-ray Player oder Netzwerkplayer und im Anschluss den passenden Hersteller. Nun hat man die Wahl zwischen mehreren Fernbedienungstypen, wovon bei mir meist schon der erste der passende war. Ansonsten muss man halt einige Typen durchprobieren.

Innerhalb von wenigen Minuten hatte ich schon folgende Geräte eingerichtet:
*Comag Satellitenreceiver SL90HD
*Sony Bravia KDL 46NX715
*Sony BDP-S480 3D-Blu-ray-Player
*Marantz NR 1501 AV-Receiver
*Western Digital TV Live HD Media Player
*Teufel Concept E Magnum

Nach einem kurzen Wisch nach links, finden sich noch mehr Tasten, die ich nicht einmal auf meiner originalen Fernbedienung habe!
Bisher habe ich noch keine Beschränkung in der Anzahl der bedienbaren Geräte feststellen können.

Selbst meine alten Hifi-Komponenten von Technics aus dem Jahr 1995 wurden gefunden. Jedoch war die Anzahl der Funktionen so stark begrenzt, dass ich mit der Originalfernbedienung anlernen musste.

Zusätzlich besitzt die App auch eine umfangreiche Makrofunktion. Damit ist nicht nur die Aufzeichnung von Makros möglich, sondern auch die Steuerung der zeitlichen Abfolge, in der die Makros an die einzelnen Geräte gesendet werden. Die Anzahl der Makros scheint auf 40 pro Gerät begrenzt zu sein.

Wem das nicht reicht, hat auch die Möglichkeit, die Bedienung mit Gesten oder Geräuschen zu konfigurieren. So reicht z.B. ein kurzer Wisch über das Tablet oder ein Klatschen, um die Lautstärke zu verändern.

Natürlich habe ich auch die Reichweite getestet. Der Abstand zum TV beträgt bei mir ca. 4 Meter. Besonders kritisch ist mein Western Digital TV Live HD Media Player untergebracht. Er sitzt hinter dem Fernseher und der Sichtkontakt auf den IR-Empfänger ist auf einen schmalen Schlitz an der Seite des TV begrenzt. Mit meinen bisherigen Fernbedienungen musste ich sehr genau zielen, um den IR-Empfänger meines Netzwerkplayers anzusprechen. Meine Erwartungen waren daher eher gering. Die Fernbedienung des Xperia Tablet S übertrifft jedoch alle meine Erwartungen und auch alle meine bisherigen Fernbedienungen. Es ist kein Zielen mehr notwendig! Selbst wenn ich einen Meter versetzt zu meinem Netzwerkplayer sitze, reagiert er sofort auf jeden Tastendruck. Die Reichweite und Leistung des IR-Senders übertrifft somit selbst die der meisten herkömmlichen Fernbedienungen.

Der einzige Nachteil ist natürlich die Akkulaufzeit. Die Akkus einer herkömmlichen Fernbedienung halten mehrere Monate. Hier muss man immer für einen vollen Akku sorgen. Dafür stimmt die Erkennung der Geräte und der Komfort bei der Bedienung über das große Display. Da kann keine andere, lernfähige Fernbedienung mithalten.

Fazit

Bisher sah ich ein Tablet eher als überflüssige Anschaffung an. Das Sony Xperia Tablet S hat meine Meinung diesbezüglich geändert. Ich nutze es mittlerweile jeden Tag und habe es immer griffbereit in der Nähe liegen. Das hochwertige und wenig spiegelnde Display leistet sicher einen großen Beitrag dazu.

Besonders die bisher nur bei diesem Tablet integrierten Features, wie die Infrarotschnittstelle, den vollwertigen Kartenleser, der Gastmodus und den Spritzwasserschutz haben meine Kaufentscheidung beeinflusst. Wahrscheinlich hätte ich mir sonst auch nie ein Tablet zugelegt und von den weiteren Vorteilen profitieren können. Das Sony Xperia Tablet S ist für mich die ideale Ergänzung zu meinem Samsung Galaxy S3 LTE I9305 und Notebook. Dort wo das Notebook zu schwer und umständlich, jedoch das Display des Samsung Galaxy S3 LTE I9305 zu klein ist, spielt das Tablet seine Stärken aus.

Dennoch bleiben auch einige Wehrmutstropfen. Die fehlende Möglichkeit, Backup Tools nutzen zu können, ist ein spezielles Sony Problem und sollte schleunigst behoben werden. Zudem wäre es wünschenswert, auch für die Abdeckung des Multifunktionsanschlusses eine Sicherung zu besitzen. Ich würde mir dieses Tablet auf jeden Fall jederzeit wieder kaufen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Oktober 2012
Größe: 16 GB|Stil: Ohne UMTS|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Sony Xperia Tablet S ist nun nach dem Archos 70B it und dem Acer A200 das dritte Android Tablet das ich habe und mit Abstand das beste. Während die anderen einfach nicht ganz rund liefen habe ich beim Sony noch keine Ruckler und keine Abstürze des ganzen Systems erlebt. Es funktioniert einfach, was wahrscheinlich am schnellen Quad Core Prozessor und dem aktuellen Android liegt.

Auch von der Verarbeitung her muss sich das Tablet nicht verstecken. Die Rückseite ist größtenteils aus Aluminium gefertigt. Der Rest aus hochwertigem Plastik. Das macht das ganze Gerät sehr leicht und dünn, was bei den meisten Android Tablets leider oft nicht der Fall ist. Durch dieses geringe Gewicht und den Wulst, der an eine Zeitschrift erinnern soll und durch den sich das Gerät angenehm in der Hand halten lässt, ist das Tablet ideal für Sofasurfer. Auch der Bildschirm, obwohl er kein Full HD Bild liefert wie es bei der Konkurrenz gerade Mode ist, überzeugt mit einem scharfen Bild und guter Leuchtkraft. Außerdem sind mir die Lautsprecher positiv aufgefallen die, für so ein dünnes Gerät, einen guten und lauten Klang hergeben. Sie aber mit S-Force Surround zu bewerben ist schon ein bisschen übertrieben. Der Akku hält lange, allerdings habe ich keine genauen Messungen angestellt. Der SD Kartenslot (warum auch immer SD und nicht Micro SD wie inzwischen üblich) ist sehr nett weil man den Speicher durch günstige SD Karten erweitern kann und nicht die teurere Variante des Tablets mit mehr Speicher kaufen muss.

Mit einigen Zusatzfeatures versucht Sony sich von der, oft eintönigen, Konkurrenz abzuheben. Da wäre der Infrarotsender der ermöglicht Geräte wie Stereoanlagen oder Fernseher zu steuern. Interessanterweise funktionierte das bei meinem Philips Fernseher auf Anhieb sehr gut aber mit dem Sony meines Vaters nicht. Dann wäre da noch der Wasserspritzschutz, der Sony wohl etwas Ärger gemacht hat. Denn weil ein Spalt bei einigen Geräten zu breit war, und doch Wasser eintreten ließ, stellte Sony den Verkauf kurzzeitig ein und ersetzt wohl auch bisher gekaufte Exemplare. Ich habe keine Ahnung ob mein Gerät diesen Fehler ebenfalls hat, aber ich habe eh nicht vor das Tablet nass zu machen also ist es mir egal. Da es wieder verkauft wird nehme ich auch mal an das der Fehler behoben wurde. Ebenfalls als Sony Spezialität kann man die Minianwendungen ansehen die neben den richtigen Apps in kleinen Fenstern laufen. So kann man z.B. über einen Button in der Statusleiste die Fernbedienung schnell über der geöffneten App öffnen um den Fernseher schnell leiser zu machen ohne die Anwendung ganz zu wechseln. Da aber nur Sony diese speziellen Miniapps anbietet wird sich die Vielfalt in Grenzen halten, bzw. wahrscheinlich beim aktuellen Angebot bleiben. Was ich hingegen für viel praktischer halte (und ebenfalls nur bei Sony vorhanden ist) ist der Gastmodus. Hier kann man spezielle Benutzerkonten anlegen auf denen man nur vorher ausgewählte Apps starten kann. So kann man das Gerät z.B. den Kindern in die Hand drücken ohne Sorgen zu haben das sie wichtige Emails löschen. Allerdings ist der Appspeicher Kontenübergreifend (womit wenn die Emailapp auf dem anderen Konto nicht gesperrt ist trotzdem die Gefahr besteht) und somit kann man das ganze nicht wie z.B. bei Windows als Benutzerkonten bezeichnen.

Soweit so gut, aber einige Punkte stören mich auch. Zuallererst einmal der Hauptanschluss. Wie Apple hat Sony nur einen proprietären Port am Gerät den man zum Aufladen benutzt oder mithilfe von (sehr teuren) Adaptern in HDMI oder USB verwandelt. Außerdem bietet Sony einiges (teures) an Zubehör für diesen Port an wie z.B. ein ansteckbares Tastaturcover (ähnlich denen am Microsoft Surface) oder Dockingstations. Meiner Meinung nach hätte man das wie bei Acer oder Asus auch mit einem USB Anschluss hinbekommen. Außerdem gefällt mir der (wahrscheinlich der Wasserdichtigkeit dienende) Gummipfropfen der diesen Anschluss abdeckt nicht. Eine Klappe wäre mir lieber gewesen, denn den Pfropfen habe ich schon verloren.

Softwaretechnisch ist Android 4 zwar einwandfrei aber leidet immer noch an den etwas fehlenden Tabletapps. Oft benutzt man, nicht für den großen Bildschirm optimierte, Handyapps die einfach hochskaliert werden. Oft ist auch die Handyversion bestimmter Apps kostenlos während die Tabletversion kostet. Einige der Apps stürzen auch regelmäßig ab. Darunter z.B. auch der von Google entwickelte Chrome. Ich hoffe die Situation verbessert sich noch da die Android Tablets (u.a. durch die Google Nexus Geräte) ja immer mehr gefragt sind und auch Android 4 (was das Entwickeln für beide Geräteklassen einfacher macht) immer weiter Verbreitung findet.

Sony selbst installiert relativ viel Software vor. Darunter ist einiges gutes wie z.B. die Walkman App, aber auch viel Schrott der versucht Content wie Filme, Spiele, Musik oder E-Books über Sonyeigene Stores zu verkaufen. Konkurrenzprodukte (von Amazon z.B.) sind hier meistens besser. Die Sociallife App habe ich gar nicht erst ausprobiert weil man sich vorher mit Kreditkartennummer bei Sony registrieren muss. Nachdem die Sonyserver sehr berühmt dafür sind gehackt zu werden nicht gerade nach meinem Geschmack. Wenn man aber schon z.B. durch eine Playstation in diesem Netzwerk ist vielleicht auch ganz praktisch. Apropos Playstation: Das Xperia Tablet S ist „Playstation Zertifiziert“. Was für spezielle Anforderungen ein Gerät erfüllen muss um dafür Zertifiziert zu werden kann ich jetzt nicht feststellen aber ich nehme mal an das es hilft von Sony produziert zu werden. Auf jeden fall ist das Gerät damit in der Lage im Playstation Store (meist für ältere Playstations oder Mobilgeräte produzierte) Spiele zu kaufen und auf dem Tablet (bzw. dann auch auf anderen Geräten die so zertifiziert sind) zu spielen.

Trotz der Negativpunkte muss ich aber hervorheben dass das Xperia Tablet S ein super Gerät ist und wie gesagt das beste Tablet das ich bisher hatte. Und obwohl Sony sich wie gesagt etwas zu profilieren versucht sollte man sich aber auf jeden Fall auch die starke Konkurrenz anschauen was in der Preisklasse das Acer A700 (mit Full HD Bildschirm) und das Asus Transfomer TF300 (mit Tastaturdock) sind die eben auch ihre Vor- und Nachteile haben.
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am 15. November 2012
Da das Tablet für mich als Fotobetrachter unterwegs, als Internetzugang zuhause und als eBook-Reader dienen soll, kommt für mich nur ein Tablet in Frage, das über einen Vollformat SD-Karten-Slot verfügt. Darüber hinaus lege ich Wert auf einen guten Bildschirm, einen schnellen Prozessor und einen moderaten Preis. Mit diesen Attributen kamen nur das Sony Xperia Table S und das Toshiba AT300 in Frage. Beide Modelle verfügen über besagten SD-Karten-Slot und schnelle 4-Kern-Prozessoren, die mit 1,3 MHz getaktet sind.

Bildschirm
Sony: 9,4", Toshiba: 10,1". Der Sony-Screen ist wohl kleiner, dafür aber etwas brillanter, kräftiger und wärmer in den Farben. Die tatsächlichen Qualitäten des Sony-Screens bekommt man aber erst zu Gesicht, wenn man den Stromsparmodus im Display-Menü deaktiviert und die Helligkeitsautomatik ausschaltet. Insgesamt heller ist allerdings der ebenfalls sehr gute Toshiba-Bildschirm. Durch die spezielle Beschichtung gleiten die Finger beim Sony leichter über die Oberfläche, beim Toshiba rubbelt man mehr als dass man gleitet. Letzterer ist dafür aus Gorilla-Glas. Beide Screens spiegeln, das Toshiba gefühlsmäßig etwas mehr.

Schnittstellen
Das AT300 ist mit einer Micro-USB und einer Micro-HDMI-Schnittstelle ausgestattet, die man mit handelsüblichen, preisgünstigen Kabeln kontaktiert. Über USB hat man Zugriff auf die SD-Karte. Außerdem verfügt das Toshiba-Tablet über einen relativ großen proprietären Port. Das mitgelieferte Kabel ist nur zum Laden zu gebrauchen und dafür ungewöhnlich dick und steif. Dies passt irgendwie nicht zu dem schlanken Tablet und könnte auf Reisen hinderlich sein. Das Xperia Tablet verfügt ausschließlich über einen proprietären Port, der über optionale Adapterkabel USB-Host und HDMI zur Verfügung stellt. Der Nachteil: Die Original-Adapterkabel sind exorbitant teuer (HDMI-Adapter: ca. 45 € !!!). Mit dem beiliegenden Kabel kann man das Sony wohl laden und an den PC anschließen, man hat aber nur Zugriff auf den internen Speicher, nicht auf die SD-Karte. Dafür sind beim Sony Ladegerät und Kabel klein und handlich. Das Xperia-Tablet verfügt über eine Infrarotschnittstelle, mit der man mittels eingebauter App Fernseher, Video-Recorder, Stereoanlagen, Remote-Steckdosen und anderes fernsteuern kann.

Prozessor
Obwohl beide Tablets mit dem selben Prozessor bei gleicher Taktrate und mit der selben Android-Version (4.0.3) arbeiten, scheint dennoch das Sony in einigen Bereichen geringfügig schneller zu sein. Zumindest beim Laden hochaufgelöster Fotos machte das Sony eine etwas bessere Figur.

WLAN
Beide Tablets bieten eine sehr gute WLAN-Leistung. In meinem Haus steht der WLAN-Router ein Stockwerk höher (Betondecke) und zwei Räume weiter und dennoch bekomme ich mit beiden Geräten noch zwei Balken bei der Signalstärkeanzeige. Das schaffen nicht alle meine WLAN-Geräte.

Zubehör
Für das Toshiba gibt es (noch) wenig Zubehör. Man muss sich alles von Drittanbietern zusammensuchen, fährt damit aber recht preisgünstig. Ganz anders bei Sony. Hier gibt es eine ganze Reihe schicker Accessoires (Schutzhüllen mit und ohne Tatstatur, Docks mit und ohne Lautsprecher, Adapterkabel u.a.) - allerdings zu horrenden Preisen. So sind für eine Hülle mit Standfunktion schnell mal 50 bis 70 € weg. Für die Tastaturversion (QWERTY) zahlt man knapp 100 €.

Spritzwasserschutz
Im Outdoor-Einsatz hat das Sony-Tablet einen Vorteil: es ist spritzwassergeschützt. Zumindest nach Beheben des "Spalt-Problems" wird dies von Sony garantiert. Selbst der SD-Karten-Slot und der Prop-Port sind durch Abdeckungen geschützt. Könnte auf Reisen ein Vorteil sein. Beim Toshiba liegen alle Anschlüsse frei.

Vorinstallierte Apps
Beide Tablets sind mit sinnvollen Apps bestückt. Beim AT300 ist der File-Manager hervorzuheben, beim Xperia Tablet S das Multimediapaket (Walkman, Album usw.). Die virtuelle Tastatur des AT300 erlaubt Swypen (Texteingabe durch Überstreichen der Tastatur), beim Xperia Tablet S habe ich diese Funktion noch nicht entdeckt. Dafür hat Sony Mini-Apps eingebaut, die man parallel zu einer Anwendung öffnen kann. Hierzu zählen Rechner, Notizblock, Fernbedienung, Recorder, Timer, Browser und Clip. Interessant, aber für mich nicht sonderlich relevant, ist die Möglichkeit, eine Gästeoberfläche einzurichten.

Verarbeitung
An der Verarbeitung beider Tablets gibt es nichts auszusetzen. Beide hatten bei ihren ersten Produktionsserien Probleme mit den Spaltmaßen, die aber in den aktuellen Serien behoben sind. Beim Design punktet nach meinem Geschmack das Sony aufgrund seiner ausgefallenen, schicken und dabei praktischen Formgebung. Das Toshiba kommt eher bieder daher, sieht aber dennoch im Vergleich zu vielen anderen Tablets wertig aus. Die Tasten wirken sogar etwas solider als beim Xperia Tablet S.

Fazit
Nach einer langen Testphase habe ich mich für das Sony Xperia Tablet S entschieden. Es ist technisch und optisch top und arbeitet bis jetzt absolut zuverlässig. Es akzeptiert 64 GB SDXC-Cards zusätzlich zum internen 32 GB Speicher. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und nach wie vor begeistert.
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