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Failure in Wonderland
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2012
Über dieses Album kann man eigentlich nicht schreiben. Zu vielfältig klingt der grandiose Sound der 18-köpfigen bayrischen Big Band (!) unter Führung von Monika Roscher. Wenn sich eine Kapelle Big Band nennt, denkt der geneigte Hörer in der Regel u.a. an Count Basie, Bennie Goodman oder vielleicht die WDR-Bigband die Jazz-Standards mit jeder Menge Bläser zum Besten gibt.

Diese Bezeichnung könnte zu Irritationen führen. Denn in diesem Falle ist das viel zu kurz gedacht. Die Blechbläser gibt es zwar auch, aber sie werden kombiniert mit elektronischen Beats, Schleifen, elektrischer Gitarre, Klavier und auch Gesang. Die mehrheitlich längeren eigenwilligen Tracks schwellen an und wieder ab, pulsieren rythmisch um im nächsten Moment freejazzig in vermeindlichem Chaos zu versinken. Dazwischen immer wieder mal die Stimme Roschers mit "björkscher" Attitüde oder auch mit wunderbarem Feengesang.
Von der Besetzung her mag Big Band stimmen, soundtechnisch wird man famos aufs Glatteis geführt.

Diese kompositorischen Konstruktionen mit ihren Harmonien und Disharmonien erzeugen einen unglaubliche Spannung die ihresgleichen sucht. Aus den Zutaten Jazz, (Indie-)Rock, TripHop, Pop, Elektronik, Punk und einer gehörigen Prise Avantgarde (plus das was ich im ersten Ansatz überhört habe) zaubert Frau Roscher etwas vollkommen Neues, das man vielleicht (progressiven) leicht düsteren Indie Jazz nennen könnte. Das Alles klingt nicht gewollt oder größenwahnsinnig, sondern perfekt zusammenpassend. Harmonische Disharmonie. Stilgrenzen? Braucht keiner.

Wie man meinem hilflosen Gestammel entnehmen kann ist diese Art Musik schwer zu beschreiben.
Für mich ist dieser sehr spezielle Big Band Sound das passende Bindeglied zwischen zwei anderen diese Jahr erschienen Alben im Jazz-Crossover-Umfeld: Das wie der Bandname lautende Album von Portico Quartet und "The Cherry Thing" von Neneh Cherry & The Thing.

Dieses Album ist eine sprühende Wunderkerze an Kreativität und Inspiration und sollte intensiv gehört werden.

Anspieltipps: Failure in Wonderland, Irrlicht, When I Fall In Love
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2013
Eigentlich sollte man hier lesen können, welchem Musikbereich das beschriebene Album zuzuordnen ist. Wer jetzt jedoch eine Genreeinordnung erwartet, wird enttäuscht werden. Will man Failure In Wonderland in einem Begriff zusammenfassen, könnte man genauso gut versuchen, Tolkiens Herr der Ringe in einem Satz zu schreiben. Das Ergebnis wäre dasselbe; nämlich unbefriedigend. Zu verschieden sind die Einflüsse. Jazz ist genauso vertreten wie Blues, Rock, Pop oder Funk. Nicht zu vergessen Klassik, elektronische Musik, Avantgarde und so ziemlich alles andere, was man sich vorstellen kann. Am ehesten würde vielleicht etwas wie „Jazz ’n’ Roll“ zutreffen, doch selbst das deckt nur einen Bruchteil ab. Die Musik Monika Roschers mit Worten angemessen zu umschreiben, ist schlicht unmöglich. Deshalb stellt dieser Text nur einen weiteren von vielen Versuchen dar.

Schon wenn der erste Ton aus den Lautsprechern dringt, wird einem klar, dass man es hier mit etwas völlig Neuem zu tun hat, etwas, das mit keiner bisher bekannten Musik verglichen werden kann. Der Name ist hier Programm: Failure In Wonderland. Die Komponistin genießt es, eben aufgebaute Harmonien in Stücke zu hacken, aus den Bruchstücken neue zu formen und so das Wunderland nach ihren eigenen Vorstellungen umzugestalten. Die Rolle der Alice nimmt sie dabei selbst ein und führt den Hörer mit lebendiger Stimme durch ihre Welt. Mal verträumt, mal traurig, frech oder verführerisch. Sie schreckt vor keinem Experiment zurück, Disharmonien werden ebenso geschickt platziert wie tragende Melodien. Ihre Visionen transportiert sie in der Musik, schafft lebendige Bilder, deren zahlreiche Details und Facetten erst nach mehreren Durchläufen sichtbar werden. Failure In Wonderland lädt vor allem zum bewussten Hören ein. Man kann sich der Musik voll und ganz hingeben, sie ihre gesamte Wirkung entfalten lassen, sich im bunten Strudel der Klangfarben verlieren. Und – was in der heutigen Musik leider viel zu selten passiert – Monika Roscher nimmt sich die Zeit, ihre Songs aufzubauen, sie wachsen zu lassen, Spannung zu erzeugen und die Höhepunkte meisterhaft in Szene zu setzen. Dabei gelingt es ihr trotz der Komplexität, einen ungeheuren Groove in den Stücken unterzubringen, bei dem Pantera vor Neid erblasst wären und von dem sich sogar Meshuggah noch eine Scheibe abschneiden können. Neidisch werden wohl auch einige Gitarristen, wenn sie die grandiosen Soli der Mittelfränkin zu Ohren bekommen. Die zahlreichen Bläser stehen ihr in dieser Hinsicht in nichts nach und zeigen ebenso, was sie an ihren Instrumenten draufhaben. Was zudem hoch anzurechnen ist: es wird keineswegs sinnlos mit Soloeinlagen um sich geworfen. Sicher, es gibt viele davon auf dem Album zu hören, allerdings immer nur dann, wenn es dem jeweiligen Song dienlich ist und passt. Besonders hervorzuheben sind dabei ein Saxophon-Solo im Titellied und die herrliche Wah-Wah-Gitarre am Ende der Ballade „Future3“, die das ohnehin schon gute Stück auf ein noch höheres Level hebt.

Monika Roscher strebt, wie sie selbst sagt, nicht nach Perfektion. Und es stimmt: perfekt ist Failure In Wonderland keineswegs. Perfekt wäre es, wenn alles in geordneten Bahnen verlaufen würde, wenn es keine unvorhergesehenen Ausbrüche, tonale Spannungen oder Ausreißer gäbe. Perfekt wäre es, wenn der Trauerzug in „Die Parade“ nicht die Klippen hinunterstürzen und im Chaos versinken würde. Doch genau diese Dinge, die dunklen Ecken im sonst so hellen und freundlichen Wunderland, machen das Album interessant, machen es zu etwas Besonderem. Konventionalität hat in dieser Musik keinen Platz. Roscher ist mit ihrem Debütalbum ein durch und durch individuelles und absolut einzigartiges Meisterwerk gelungen. Und sie schafft es, ihre Leidenschaft und Liebe zur Musik durch selbige zu vermitteln; in jeder einzelnen Note.

Kurz gesagt: Failure in Wonderland ist eine absolute Kaufempfehlung für jeden ohne musikalische Scheuklappen und alle Freunde progressiver, überlanger Kompositionen. Aber auch jeder andere sollte diese Scheibe auf jeden Fall einmal antesten. Das ist ohne Zweifel eines der grandiosesten Alben, die ich je hören durfte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2012
GIL EVANS meets PORTISHEAD -ROCK MEETS JAZZ.Eigentlich unbeschreibbar---aber GUT!!!! Das beste, das ich in letzter Zeit gehört habe. Die CD auf der Seite der MRBB anghört und gleich dort(!!!!) bestellt.....
Es lohnt sich-----dem Zündfunk Montags-Demo sei Dank!!!
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am 16. März 2014
Der Bericht im Kulturjournal 25.02.2014 in Einsfestival:
"Bam! Boom! Big Band! Wie Monika Roscher das Big-Band-Genre revolutioniert
"Sie mögen Bigband-Sound? Dann werden Sie Monika Roscher lieben. Sie hassen Bigband-Sound? Dann erst recht." Monika Roscher und ihre Band revolutionieren derzeit das Genre. Zwar sind die Kompositionen, was die Harmonik und die vielfältigen Soloparts angeht, nah am Jazz, aber das besondere Augenmerk liegt bei der Band auf dem zeitgenössischen Musikgeschehen der Indie-, Elektro- und Triphop-Szene. Jetzt kommt die Monika Roscher Bigband nach Norddeutschland (02. 03. 2014 in Hamburg, Mojo Club). Das "Kulturjournal" trifft sie bei ihrem Konzert in Bremen."
-Freunde angerufen Karten bestellt-hingefahren.
Es hat sich mehr als gelohnt. Wer die Chance hat diese sympathische Musikerin mit ihren 17 virtuos spielfreudigen Freunden zu erleben, sollte keine Zeit verlieren [...]
Auch die CD ist Klasse. Der Sound gewaltig. Je öfter man sie hör, desto besser wird sie*****
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am 2. Mai 2013
Die CD kam schneller als erwartet, binnen zwei Tagen war das Paket da, sehr gut.Kann man nur weiter empfehlen, wenn man mal ein Geschenk braucht.
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am 23. Mai 2013
Mal Mut zum Big Band-Sound, der einen aber hier nicht einlullt sonder immer auf Spannung hält. Schöner Ausflig abseits vom Mainstream.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2012
Auf der Amazon MP3 Download Seite steht beim Stueck "Wueste" der Kommentar: "Nur Album".
Das bedeutet nicht, dass man das Stueck mit dazukriegt, wenn man das MP3 Album fuer 9,90.- Euro kauft.
Das gibt es vermutlich nur auf CD.
Also beim MP3 Download lieber die einzelnen Songs downloaden ( 8 x 0,99.- ) und 2 Euro sparen!
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