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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, spannend, hoffnungsvoll und wunderschön
Zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod des damals zehnjährigen Trumans ist seine Familie am Ende. Seine Mutter hat sich von der Außenwelt abgeschottet und findet Trost nur in der Malerei - ihr einziges Motiv ist Truman. Sein Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der für seine Arbeiten im Bereich der Genforschung den Nobelpreis erhielt, und auch vorher...
Veröffentlicht am 25. Februar 2011 von Franziska

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Blut der Lilie
Ich mag Romane, in denen Gegenwart und Vergangenheit verknüpft werden ganz gern. Besonders, wenn sich die Personen parallel entwickeln obwohl sie eigentlich Jahrhunderte trennen. Dies ist der Autorin mit "Das Blut der Lilie" gut gelungen. Der Sprachstil ist flüssig und lässt an einigen Stellen erkennen, dass es sich wohl um ein Jugendbuch handeln sollte...
Veröffentlicht am 6. Mai 2011 von Amazon Customer


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, spannend, hoffnungsvoll und wunderschön, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod des damals zehnjährigen Trumans ist seine Familie am Ende. Seine Mutter hat sich von der Außenwelt abgeschottet und findet Trost nur in der Malerei - ihr einziges Motiv ist Truman. Sein Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der für seine Arbeiten im Bereich der Genforschung den Nobelpreis erhielt, und auch vorher seiner Familie nie sonderlich nahe stand, baut sich eine neue Familie auf. Die inzwischen siebzehnjährige Schwester Andi leidet unter Depressionen, die sie nur mit starken Antidepressiva kontrollieren kann. Sie, die einst hoffnungsvollste Schülerin einer privaten Eliteschule, gibt sich die Schuld am Tod des kleinen Bruders, dem sie sehr nahestand, sieht keinen Sinn mehr im Leben und spielt sogar mit dem Gedanken an Selbstmord. Lediglich ihre geliebte Musik gibt ihr zeitweise Trost und Halt. Kurz vor den Winterferien droht die Schule, sie rauszuwerfen. Ihre letzte Chance auf einen Abschluss ist die Anfertigung einer fundierten Repräsentation zu einem selbstgewählten Thema: über den Komponisten Malherbeau ' einen Zeitgenossen der französischen Revolution.

Der Vater, durch einen Brief der Schule auf den Plan gerufen, ist entsetzt über den Zustand, in dem er seine Familie vorfindet, lässt seine Frau in eine psychiatrische Klinik einliefern und nimmt Andi gegen deren Willen mit nach Paris, wo sie vor Ort ihre Nachforschungen betreiben soll. In Paris wohnen sie bei einem ehemaligen Studienkollegen des Vaters. Dieser hat sich ganz der Erforschung der französischen Revolution verschrieben und sammelt alles, jeden Gegenstand, jedes Dokument aus dieser Zeit, um damit später ein Museum zu gründen.

Als Andy sich bemüht das Schloss eines alten Gitarrenkoffers, der eines der Besitztümer ihres Gastgebers ist, zu betätigen, kann sie unerwartet mit Hilfe eines Schlüssels, der einst ihrem Bruder gehörte, ein Geheimfach in diesem Koffer öffnen und findet das Tagebuch des Mädchens Alexandrine, einer jungen Schauspielerin, die zur Zeit der Ereignisse, die sie in ihrem Tagebuch festhielt, in Andis Alter war. Noch mehr Parallelen finden sich zwischen den beiden Mädchen: auch Alexandrine liebte aus ganzem Herzen einen kleinen Jungen: den Sohn Ludwig XVI, dem sie sehr nahe steht, dessen Leiden sie jedoch nicht verhindern kann.

Andi taucht - zunächst gedanklich - immer tiefer in die Welt von Alexandrine und Malherbeau ein. Auf ihrer Suche nach Musik und letztendlich Verständnis trifft sie neue Menschen, die ihr zu Freunden werden, und die Geister der Vergangenheit.

Dieses an sich so traurige Thema - der Verlust eines geliebten Menschen - wurde von der Autorin warmherzig und verständnisvoll aufgegriffen und mit Musik aus allen Bereichen (von Klassik über Rock bis zum Rap) und der Geschichte der ersten großen Revolution mit ihren Folgen auf faszinierende Art verwoben.

Das Lesen des Buches ist der reine Genuss, man fühlt mit Andi, ihrer Familie, Freunden und auch Alexandrine, Malherbeau und den anderen Gestalten aus dem revolutionären Paris mit. Alle handelnden Personen sind für den Leser lebendig und mit Achtung vor jedem einzelnen geschildert. Die Handlung ist sehr spannend, obwohl nie reißerisch, dargestellt. Selbst als Andi sich im 18. Jahrhundert wiederfindet, ist dies glaubhaft und logisch.

Sehr imponiert hat mir das umfangreiche Wissen der Autorin um die Musik. Es war für mich fast eine Offenbarung, wie sie den Einfluss Malherbeus auf berühmte (noch) nicht klassische Musik unserer Zeit darlegt. Ich habe Lust bekommen, mir selbst die Musik dieses bis dato mir unbekannten Komponisten anzuhören. Auch die Geschichte der Revolution ist sehr gründlich recherchiert. Die Informationen über diese Zeit fügen sich nahtlos in die Handlung ein, welche dadurch noch interessanter wird.

Ebenso wird die Gestaltung des Buches dem Inhalt gerecht: ansprechend, jedoch nicht aufdringlich, dabei aber von hoher technischer Qualität (Festeinband, schönes Papier und sogar Kapitelbändchen - ein Dank dem Verlag, der hier nicht allzu sehr auf die Kostenbremse gedrückt hat.

Mein Fazit: Dies ist eines der schönsten, spannendsten und gleichzeitig warmherzigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ereignisse, die sich in den Verstand brennen und Musik, die unter die Haut geht! - Das ist "Das Blut der Lilie", 18. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Musik die verzaubert und berührt...

Inhalt:
Die 17- jährige Diandra Xenia Alpers, genannt Andie, ist des Lebens überdrüssig. Seit dem Tod ihres Bruders
Truman empfindet sie ihr Leben als wertlos und lässt alles schleifen. Alleine die Musik hält sie am Leben, denn dort spürt sie noch etwas und besitzt echte Gefühle. Andies Vater lebt nicht mehr bei ihnen und so versinkt auch Andies Mutter in ihrer eigenen Welt. Doch dann lässt Andies Vater ihre Mutter einweisen und nimmt Andie mit nach Paris, weil ihn ein Forschungsauftrag dorthin führt. Dort findet Andie ein Porträt des kleinen Prinzen Louis Charles, der ihrem verstorbenen Bruder ähnlich sieht und ein Tagebuch aus der Zeit der französischen Revolution.

Sie beginnt das Tagebuch einer jungen Frau, Alexandrine, zu lesen, die sich um ebenjenen Louis Charles kümmerte und deren Schicksal Andie zu berühren beginnt. Gebannt und bedrückt liest sie Seite um Seite und beginnt sich in den Worten und der anderen Zeit zu verlieren. Lediglich der junge Mann, den sie eines Nachts in Paris kennenlernt und der sie auf Anhieb anzog, wie das Tagebuch wecken noch Gefühle in ihr und so findet Andie sich in einem Machtspiel zwischen den Zeiten wider, in dem es nur darum geht zu überleben. Erst da merkt sie, was das Leben wert ist, was ihr Bruder wirklich für sie gewollt hätte und dass kämpfen ein Ausweg sein kann.

Meine Meinung:
"Das Blut der Lilie" ist in meinen Augen ein vollkommenes Buch. Es vermag so vieles auszudrücken und ich denke, dass es für alle LeserInnen etwas anderes darstellen kann.

Jennifer Donnelly beschreibt eine Welt der vielschichtigen Klänge zwischen zwei Zeiten. Beide Elemente verknüpft sie miteinander. Die Musik spielt in unserer Zeit eine Rolle, sowie während der französischen Revolution, die in dem Tagebuch, was Andie findet, beschrieben ist. So bilden sich immer mehr Parallelen, denn Alexandrine, die Verfasserin des Tagebuchs war für den kleinen Prinzen zuständig, wie auch Andie für ihren Truman. Andie hat versagt, wie sie selbst denkt, doch welches Ende Alexandrine nimmt erfährt man erst im Laufe der Handlung.

So konnte ich mich den bannenden Worten überhaupt nicht entziehen und fand mich einerseits in einer bedrückenden Atmosphäre wieder, weil Andie sehr depressiv ist und andererseits in einer sehr klangvollen, weil die Musik belebt und lebendig ist.

Der Balanceakt zwischen der Handlung, den Gefühlen der Figuren und der Musik ist nicht einfach zu bewältigen, doch Jennifer Donnelly hat es geschafft und für mich sehr gut umgesetzt. So wurde mir nie langweilig und so sehr mich die Tagebucheinträge auch bedrückten, war die Echtheit des gesamten Werkes zum Greifen nahe.

"Das Blut der Lilie" bedarf besonderer Worte, denn es ist ein einmaliges Buch der Gefühle, was vieles in den Schatten zu stellen vermag.

Mir war der Stil der Autorin nach "Die Teerose" und "Die Winterrose" sehr vertraut und so erwartete ich ein ähnliches Werk, doch 'Das Blut der Lilie' hebt sich gänzlich von ihren anderen Romanen ab und setzt einen viel höheren Maßstab und ist ganz anders, als ich annahm. Besser zwar, doch anders.

Dieser Roman wirkt sehr zerbrechlich und das Gebilde, indem er sich entfaltet ist wie der schönste Moment eines Lebens, der nur einmal auftritt und das auch nur ganz kurz, der einem so bedeutend erscheint, dass er im Nachhinein nur noch eine flüchtige Erinnerung, niemals Realität gewesen sein kann. So habe ich "Das Blut der Lilie"empfunden; Als ein Buch der großen Gefühle, der noch größeren Taten, die alle umeinanderschweben und auf einem Teppich der Musik einen Einklang finden.

Die Verknüpfung der beiden Zeitepochen war eine sehr gute Idee und spielte eine tragende Rolle für die Geschichte. Denn es hilft Andie über ihre Depressionen, weil sie Ähnlichkeiten wiederfindet und bildet gleichzeitig eine parallele eigene Geschichte mit eigenen Spannungen und Verwicklungen.

Mein Fazit:
"Das Blut der Lilie" ist ein historischer Roman, dessen Grenze zwischen Realität und Fiktion oft zu verwischen scheinen.
Er hat mich hinabgezogen in eine anmutende Welt der illustren Klänge, die schöne Seiten zeigt, aber auch ihre wahre und hässliche Seite.

So habe ich mit den Charakteren vollauf identifizieren können und bin im Netz der Intrigen und Geheimnisse gefangen genommen worden.

Jennifer Donnellys Roman ist für mich ein absolutes Highlight, was mir so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen wird und deren Geschichte tief ins Herz geht, dorthin, wo unsere Gefühle wohnen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Blut der Lilie, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich mag Romane, in denen Gegenwart und Vergangenheit verknüpft werden ganz gern. Besonders, wenn sich die Personen parallel entwickeln obwohl sie eigentlich Jahrhunderte trennen. Dies ist der Autorin mit "Das Blut der Lilie" gut gelungen. Der Sprachstil ist flüssig und lässt an einigen Stellen erkennen, dass es sich wohl um ein Jugendbuch handeln sollte. Dies ist anhand der Beschreibung und des Covers jedoch nicht ersichtlich. Anfangs war ich deshalb an einigen Stellen etwas irritiert, da manche Formulierungen doch recht lax erschienen. Geht man beim Lesen von einem Buch für jugendliche Leser aus, wird es auch weniger verwunderlich, warum Handlungsweisen, die beim Heranwachsen sicherlich noch erstrebenswert erscheinen, so hervorgehoben werden.

Die Handlung insgesamt ist kurzweilig, wenn auch nicht von herausragender Kreativität. Kleine Längen ergaben sich hauptsächlich durch die anhaltende Depression der Andi. Mir persönlich wuchs eher der Handlungsstrang um Alexandrine zur Zeit der französischen Revolution ans Herz, der insgesamt nicht minder tiefgründig und dramatisch war, aber etwas weniger festgefahren erschien.

Wer Realismus erwartet, wird an vielen Stellen enttäuscht. Nicht nur durch das etwas gewöhnungsbedürftige Ende, welches eher in den Bereich Fantasy passt und einen deutlichen Bruch zum Rest des Buches darstellt.

Gut fand ich die Idee, die Geschichte mit Musikstücken verschiedener Stile zu begleiten, besonders da Andi selbst sehr musikalisch ist. Für meinen Geschmack war es zwischenzeitlich ein bisschen zu viel des Guten, aber Musikfreunde kämen hier sicherlich auf ihre Kosten.

Die Handlungs des Buches ist kurzweilig und gut geschrieben, die Charaktere gut herausgearbeitet. Ein paar Klischees und einige etwas sehr "junge" Betrachtungsweisen sollten jedoch das Leseerlebnis nicht trüben. Das fantastische Ende ist sicherlich Geschmackssache, jedoch nicht die auffallend häufigen Druckfehler. Ich gebe daher 3 Punkte für dieses Buch. Es ist gut, aber an vielen Stellen eben auch nicht mehr.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Blut der Lilie, 27. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Roman "Das Blut der Lilie" von Jennifer Donnelly spielt in zwei verschiedenen Welten.
Da ist einerseits die 17jährige Diandra Xenia Alpers, von allen nur Andi genannt. Sie besucht eine teure Privatschule in den USA, ihr Vater hat einen Nobelpreis für seine Forschungen zur Genetik erhalten, die französischstämmige Mutter ist Malerin. Sie selbst ist nicht nur in der Musiktheorie bewandert, sie spielt auch selbst sehr gut Gitarre. Es könnte ein rundum glückliches Leben sein, wenn nur ihr jüngerer Bruder brutal ums Leben gekommen ist. Seitdem hat sich ihr Vater zurückgezogen, ihre Mutter malt nur noch Porträts ihres toten Jungen und Andy selbst übersteht ihre Tage nur mit massiven Medikamenten. Den einzigen Halt findet sie nur noch in ihrer Musik. Als ihre Mutter komplett zusammenbricht und in eine geschlossene Nervenheilanstalt gebracht wird, nimmt ihr Vater sie mit sich nach Paris, wo er an Studien zu Louis Charles, dem Sohn von Louis XVI und Marie Antoinette, beteiligt ist. Sie selbst beschäftigt sich mit ihrer schulischen Abschlussarbeit über den französischen Komponisten Malherbeau. Dabei stößt sie auf ein Tagebuch.
Die junge Alexandrine, von allen Alex genannt, lebt in Paris zur Zeit der Revolution. Ihr größter Traum ist eine Schauspielerkarriere. Da sie als Frau nicht ernst genommen wird, übernimmt sie Männerrollen. Bei einer Aufführung vor dem Königspaar bekommt sie den Auftrag, den kleinen Prinzen Louis Charles fröhlich zu machen. Was zuerst nur nach einer weiteren Rolle für sie aussah, entwickelt sich zu einer echten Zuneigung. Als das Königspaar geköpft wird und der kleine Louis Charles in ein Gefängnis gesperrt wird, sorgt sie für Feuerwerke in Gefängnisnähe, um dem einsamen und kranken kleinen Prinzen zu Verstehen zu geben, dass sie an ihn denkt.
Andi und Alex, diese beiden jungen Frauen, sind sich sehr ähnlich. Die beiden Handlungsstränge sind sehr geschickt miteinander verwoben, man erhält Einblicke in die Zeit der französischen Revolution ohne lehrreichen Zeigefinger. Ein Großteil des Romans ist der Musik gewidmet, ob Barock, Klassik, Pop oder Rap, alles fügt sich harmonisch zusammen. Insgesamt ein äußerst gelungener und spannend geschriebener Roman.
Mein Kritikpunkt gilt nicht der Autorin sondern dem Verlag. Das Cover lässt an einen schnulzigen Liebesroman denken, das Buch (kein Vorableseexemplar) weißt Flecken und reichlich Rechtschreibfehler auf. Schade für die gute Autorin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerbrochene Sterne, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Das Blut der Lilie" von Jennifer Donnelly
erschienen im Pendo Verlag, Seitenanzahl: 445

Inhalt:

Diandra Xenia Alpers, kurz Andi genannt, verliert auf tragische Weise ihren kleinen Bruder Truman. Sie kommt mit ihrem Leben nicht mehr zurecht und verdrängt ihren Schmerz mit der Musik. In Paris findet sie einen alten Gitarrenkoffer, in dem ein Tagebuch versteckt ist. Es beinhaltet die Aufzeichnungen einer jungen Frau, die einst den Kronprinzen Louis Charles betreute. Andi stößt auf viele Geheimnisse und versucht sie aufzuklären.

Autorin:

Jennifer Donnelly ist eine US-amerikanische Schriftstellerin deutsch-irischer Abstammung. Sie studierte Englische Literatur und Geschichte in New York. Während eines mehrjährigen Aufenthalts in London entstand ihr Buch "Die Teerose". Für ihr Werk "Das Licht des Nordens" erhielt sie mehrere Auszeichnungen.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

"Das Blut der Lilie" beinhaltet eine Mischung aus Gegenwart und Geschichte und ist angenehm flüssig und verständlich zu lesen. Die Gegenwart wird in Blocksatz und die Vergangenheit linksbündig dargestellt, was das jeweilige Befinden in der "Zeit" erleichtert.
Andi lebt ihre Trauer und lässt sie ohne Reue an andere aus. Sie spielt Gitarre, um ihren Schmerz zu bekämpfen und lebt in einer grauen Welt, die an den Rändern schon schwarz wird. Die Verzweiflung und die Wut über den Tod ihres Bruders Truman wird anschaulich herausgearbeitet.
Die Protagonistin Andi mit ihren sarkastischen Aussagen gefällt mir gut und ist mir sofort sympathisch gewesen.
Die furchtbaren Gewaltausbrüche zurzeit der Französischen Revolution, angetrieben von Angst und Hysterie werden ausdrucksvoll beschrieben und ich fühlte mich in eine andere Zeit versetzt.
Schmerz und Hilflosigkeit bestimmen das Leben in der Gegenwart sowie in der Vergangenheit.

Fazit:

"Das Blut der Lilie" ist ein gelungener Roman, der die verschiedenen Zeiten gut miteinander verbindet und super flüssig zu lesen ist.
Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn da nicht der Anfang wäre, wie er ist ...., 24. Mai 2011
Von 
Clees Bücherwelt - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zwei verschiedene Jahrhunderte, zwei Heldinnen, deren Abenteuer durch die Worte in einem Tagebuch miteinander verknüpft werden.
Mit „Das Blut der Lilie“ habe ich einen historisch phantastischen Jugendroman vor mir liegen, der durch einige Aspekte sehr und andere Aspekte weniger zu überzeugen wusste – allerdings überwogen die guten, sodass ich in diesem Buch ein fesselnde Geschichte gefunden habe.
Ich muss zwar sagen, dass die ersten hundert Seiten eher schleppend vor sich hin plätscherten und ich mich mehrmals dazu aufraffen musste, weiter zu lesen, doch letztendlich hat sich der Aufwand gelohnt.
Was mich am Anfang so aufgeregt hat, waren die erste Protagonistin Andi und deren restliche Familienmitglieder. Natürlich, durch Trumans Tod leiden sie die größten Schmerzen, aber sie haben es sich für mich wirklich zu einfach gemacht. Fast wirkte es auf mich, als würden Andi und ihre Mum seinen Tod als Grund dafür nehmen, auf Dickschädel zu schalten und sich ungeniert im Mitleid zu suhlen, und der Vater diesen als Sprungbrett nehmen, um in ein neues Leben starten.
So abgedroschen es sich anhört, aber man trägt nicht nur Verantwortung für sich, sondern für alle Mitmenschen, die diesen Verlust ebenfalls betrauern (Mutter und Vater vernachlässigen Andi nach allen Regeln der Kunst, obwohl sie ebenso ihr Kind ist – ein Kind, das lebt!), und zudem ist es für mich unverzeihlich, sein eigenes Leben aufzugeben und einen Toten dafür verantwortlich zu machen, der ja bestimmt nicht freiwillig aus der Welt verschwunden ist. Ich denke man sollte weitermachen und sein Andenken ehren, in dem man ihn wenigstens in Erinnerung lebendig hält. Nicht, in dem man in seinem Namen zur wandelnden Mitleidsbuhlerin wird und jeden mit der Nase auf sein Seelenleid stößt, in dem man in der Schule abstinkt oder die Wohnung mit Bildern vollkleistert.
Dafür habe ich kein Verständnis – die Trauer, ja, alles andere, nein.

Die vielen Musikstücken, die in diesem Buch gänzlich ausgeweidet wurden, waren durchaus eine schöne Idee und bestimmt eine Bereicherung für echte Musikliebhaber, allerdings ist weniger manchmal mehr. Und das sage ich, obwohl ich mich als Musikbegeisterte bezeichnen würde.

Als weiterer, aber auch letzter Kritikpunkt möchte ich die häufig verwendeten Ellipsen und Parataxen in diesem Roman ansprechen. Diese scheinen langsam wirklich zum Markenzeichen der Jugendliteratur zu werden, was mich tierisch nervt, da ich mir doch zutraue, nach Kohlhaas auch längere Satzgefüge zu überblicken.
Zum Glück habe ich weiterhin nichts an diesem Buch herumzumäkeln, auch wenn sich die Autorin ihren Schreibstil beibehalten hat.

Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu Zeiten der französischen Revolution wurden hier sehr ersichtlich aufgeführt, sodass man als Leser immer sofort wusste, wo man sich als nächstes befindet.
Vor allem die Tagebucheinträge waren sehr authentisch und schafften es, mich vollkommen in das vergangene Jahrhundert zu versetzten. All die Schreckensbilder der Revolution konnte ich praktisch vor mir sehen und ich hab mit den Menschen damals mitgelitten und den Heldinnen, die diesem Anblick trotzen mussten, mit gefiebert.
Generell hat mich Alex Geschichte mehr noch berührt, als Andis, doch fand ich deren Entwicklung, als sie Virgil kennenlernt, wundervoll beschrieben. Ich konnte mich endlich richtig mit ihr identifizieren und mich mit ihr über die Errungenschaft, endlich wieder die Schönheit am Leben zu sehen, freuen.
Dass das Ende ein bisschen phantastischer ausgefallen ist hat mich überhaupt nicht gestört. Viele Dingen, die wir uns nicht erklären können, versuchen wir mithilfe überirdischer Antworten zu begründen und zurechtzulegen – warum sollte das in Büchern anders ablaufen?

Obwohl es jetzt so aussehen mag, als würden die negativen Aspekte an diesem Buch überwiegen, ist dem nicht so. Ich mochte die Idee, welche hinter diesem Buch steckte, und nach einiger Zeit auch alle Personen hier drin. Ich habe nur der Auslegung dieser Kritikpunkte mehr Platz eingeräumt, um meinem Unmut darüber Ausdruck zu verleihen. Hätte die Autorin mit dieser Mitleidtour nicht einen wunden Punkt bei mir erwischt, wäre es sicherlich auch ein Stern mehr geworden – so jedoch gehe ich den guten alten Mittelweg.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik, Wissenschaft und die französische Revolution, 5. Mai 2011
Von 
StephM (Rastatt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist eine Reise in die Zeit um die französischen Revolution. Außerdem berichtet es das Geschehen in der Gegenwart. Zudem lernt man noch etwas über Musik und Komponisten. Meiner Meinung nach eine gelungene Mischung.

Gemeinsam mit Andi, welche nach dem Tod ihres Bruders zur Beruhigung Tabletten nehmen muss um den Tag zu überstehen und sich nun anstrengen muss, ihren Schulabschluss gut zu bestehen, bereist man die Vergangenheit und auch ihre eigene Welt in der Gegenwart. Das Mädchen findet einen Gitarrenkoffer und darin ein Tagebuch von Alex, einem Mädchen welches im Zeitraum der französischen Revolution lebte. Neben Andis Bemühungen, eine gute Abschlussarbeit über die DNA der Musik zu schreiben und ihrer Versessenheit nach der Geschichte Alex' bekommt man mit, wie ihre Seele so langsam wieder zu heilen beginnt.

Auch wenn ich kein Freund historischer Romane bin: mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Wechsel der Zeiten war wunderbar und immer an den richtigen Stellen, die Übergänge weich geschrieben. Man fühlt sich nicht plötzlich herausgerissen. Andi ist ein verstörtes Mädchen, das durch Alex wieder zu leben (und auch zu lieben) lernt. Ihr Charakter ist vielfältig und verändert sich im Laufe der Handlung. Dass man neben historischen Eindrücken auch etwas über die Wissenschaft und vorallem über Musik lernen kann, finde ich toll. Eine gelungene Abwechslung, dass man nicht zu sehr im 17. Jhdt. versinkt. Der Text ist relativ anspruchsvoll geschrieben, auch das war angenehm zu erfahren.

Trotzdem kann ich nur vier Sterne vergeben, da gegen Ende ein ziemlich großer Teil Andis Fantasien gewidmet ist; welche ich weder sinnvoll, interessant oder sonderlich spannend finde. Ich muss leider zugeben, den Großteil hiervon übersprungen zu haben. Trotzdem war das Buch alles in allem wirklich sehr gut zu lesen und nur zu empfehlen. Auch für Leser, welche (wie ich) das historische Genre sonst lieber liegen lassen. Respekt der Autorin, dass sie meine Meinung über historische Romane ins Positivere ändern konnte, das schaffen nicht viele.
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5.0 von 5 Sternen Flucht in die Vergangenheit, 28. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie (Audio CD)
Von außen betrachtet führt Andi ein Leben, das viele Jugendliche wohl ohne zu zögern gegen das eigene tauschen würden: Sie lebt in Brooklyn, New York, ist dort vielversprechende Schülerin einer Eliteschule und hat beste Aussichten auf die großen Universitäten des Landes. Ebenso ambitioniert widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft, der Gitarre, und hat einen Lehrer gefunden, der sie in ihrem Talent herauszufordern und zu fördern weiß.
Doch die Realität sieht anders aus: Umgeben von einer gelangweilten, übersättigten Wohlstandsjugend ist ihr Alltag geprägt von dem Schmerz über den Verlust ihres Bruders Truman, der vor zwei Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Weder ihr ständig abwesender Vater, ein erfolgreicher Wissenschaftler, noch die seit dem Tod des Bruders psychisch labile Mutter, eine französische Malerin, können ihr helfen, sich von den Schuldgefühlen angesichts des tragischen Unglücks zu befreien. So flüchtet sie sich in die Musik, in Medikamente und in die soziale Isolation.
Erst als sie ihren Vater auf eine Reise nach Paris begleitet und gezwungen ist, sich dort ihrer Abschlussarbeit über einen französischen Komponisten des 18. Jahrhunderts zu widmen, gerät sie unmerklich, aber unaufhaltsam auf einen Weg, der sie aus ihrer Depression führt. Sie taucht in die Zeit der Französischen Revolution ein, entdeckt in einem alten Gitarrenkoffer ein unbekanntes Tagebuch und findet dort die Aufzeichnungen eines Mädchens, das vor über zweihundert Jahren gelebt hat und das ihr doch mehr über sich selbst verrät als jede Therapie es bislang vermochte.
'Das Blut der Lilie', geschrieben von der Autorin von 'Teerose' und 'Winterrose', eindringlich-melancholisch gelesen von Lotte Ohm und Josefine Preuß, überzeugt durch die Vielfalt der Welten und Stimmungen, in die es den Hörer entführt: Neben einer dekadenten New Yorker Jugend lernt er eine alternative Musikerszene in Paris kennen und taucht in das stimmungsvoll geschilderte Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts ein. Absolut mitreißend auch die Leidenschaft Andis für musikalische Neuentdeckungen, ihr unbedingter Wille, die Entwicklung der Musik über Jahrhunderte hinweg zu begreifen. Alle kategorischen Einteilungen werden über Bord geworfen, Andis Begeisterung gilt den Akkordfolgen, Stimmungen und Harmonien der Musik von Beethoven und Pink Floyd, von Bach und Radiohead. So kommen sowohl Freunde von Historien-, City- und Abenteuerromanen als auch Musikliebhaber (fast) aller Genres auf ihre Kosten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefsinnig und alles andere als Einheitskost, 9. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Armes, reiches Mädchen - das war das Erste, was ich über Andi, das in ihrer Trauer verlorene Mädchen gedacht hatte. Jennifer Donnelly hat dieses Mädchen so real gezeichnet und ihre Verzweiflung so lebendig beschrieben, dass man mit ihr weinen möchte, wenn sie an ihren Bruder denkt und ihre Wut miterlebt, wenn der Vater sich nach Monaten mal wieder meldet, um sie "wieder auf den richtigen Weg" zu bringen. Gleichzeitig versteht man zwar einerseits die Mutter, die sich in ihrer Trauer um den Sohn komplett abkapselt und ihre Tochter sich selbst überlässt - andererseits möchte man sie schütteln und ihr sagen: "siehst du nicht, dass du auch deine Tochter verlierst?".
Die Autorin zieht einen perfekten Bogen von der Gegenwart zu Geschehnissen während der französichen Revolution, in denen ebenfalls ein junges Mädchen - so alt wie Andi - die Hauptrolle spielt. In Form von Tagebucheinträgen erfahren wir von den Lebensumständen, dem Glück und dem Unglück dieser jungen Frau, die versucht, den Lauf der Welt zu ändern und daran droht, zu zerbrechen.
Es sind nicht nur die Gefühle, die einem aus jeder Zeile, aus jedem Satz entgegenspringen, man sieht, dass sich Jennifer Donnelly auch mit den gesellschaftlichen Umständen zur Zeit der französischen Revolution beschäftigt hat und somit einen soliden, historischen Hintergrund bietet.
Das Buch hat mich an vielen Stellen zu Tränen gerührt - ist aber keine handelsübliche Schnulze sondern ein tiefsinniges Buch über das Schicksal, über Mut, über Verzweiflung und über den Zauber der Musik, denn ohne die Macht der Musik hätte es auch diese wunderbare Geschichte nicht gegeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte als Roman, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Blut der Lilie: Roman (Gebundene Ausgabe)
Andi kämpft um ihr Leben - aber nicht aus gesundheitlichen Gründen. Ihr Bruder wurde ermordet, sie gibt sich die Schuld dafür und nimmt seitdem starke Antidepressiva und steht immer wieder vor einem Selbstmordversuch. Der Tot des Bruders hat auch ihre Mutter völlig aus der Bahn geworfen. Sie spricht kaum und zeichnet nur noch Porträts ihres Jungen. Eines Tages taucht Andis viel beschäftigter Vater auf, zwingt sie mit ihm nach Paris zu kommen und lässt ihre mutter einweisen. In Paris soll sie endlich ihre Abschlussarbeit beginnen. Andi ist sehr eigensinnig und hat kein gutes Verhältniss zu ihrem Vater. So rebelliert sie und spielt einfach mitten in Paris mit ihrer Gitarre. So lernt sie zwei Jungs kennen. Virgil, einer der beiden ist sofort auf einer Wellenlänge mit andi. Doch da gibt es ein Problem. Andi hat mit ihrem Vater ausgemacht, dass sie in zwei Tagen nach Hause fliegen kann, wenn sie Inhaltsangabe und Gliederung fertig hat. Neben dem Recherchieren für ihre Arbeit entdeckt sie den Gitarrenkoffer. Im Gitarrenkoffer findet sie ein Versteck, wo ihr Schlüssel passt, den sie um den Hals trägt. Darin befindet sich das Tagebuch eines jungen Mädchens, welches mitten in der französischen Revolution steckt.
Andi ist gefesselt von diesem Tagebuch und fühlt sich mit Alexandrine verbunden. Und nun führt eins zum anderen.

Das Buch beschreibt die Geschichte einer jungen Pariserin, die während der französischen Revolution auf den Dauphin Luis charles aufpasste und ihre gegen ihre innere Revolution kämofte. Genauso geht es Andi, die mit dem Tot ihres Bruders nicht klar kommt und nach mühseliger und langer Zeit endlich wieder das Lachen und die Lust zum Leben finet.
Es ist spannend geschrieben, lässt sich gut lesen und berührt.
Die Zeitreise am Ende hätte man meiner Meinung nach weglassen können. Sie verdeutlicht zwar noch einmal wie Alex lebte und was sie im Kampf gegen die Welt durchmachte, doch ist es etwas "übertrieben". Das Buch hätte auch ohne dem Zeitsprung genug Potenzial. Nichtsdesto trotz hat es mir sehr gut gefallen. So wird einem die Geschichte (französische Revolution) am Beispiel eines Mädchens näher gebracht. Natürlich kann man das nicht wahrheitsgetreu nennen, doch es macht einfach dieses Ereignis um vieles spannender. Wer weiß, vielleicht hatte der Dauphin wirklich eine Gouvernanate, die sich bis zu ihrem eigenen Tot für ihn einsetzte und versuchte ihn im dunkelsten Gefängnis fröhlich zu stimmen....
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Das Blut der Lilie: Roman
Das Blut der Lilie: Roman von Jennifer Donnelly
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