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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen13
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am 15. September 2013
Es war einmal ein 10 Jahre alter Junge, der das Lesen verabscheute.
Seine Eltern, Großeltern und Tanten lasen ihm vor und beschickten seinen Bücherschrank mit so ungefähr allem, was an schicken Kinderbüchern zu haben war, doch sie blieben frei von Schokoladenflecken, Kekskrümeln und Eselsohren. Die Verzweiflung war gewaltig, und in der Schule hagelte es abscheuliche Deutschnoten und freudlose Einträge. Alle hatten so ihre Tipps und Tricks, nichts half.
Dann wollte sich die Mutter des Jungen ein Selbsthilfe-Buch zur Beruhigung kaufen, verfrachtete aus Versehen Dilip und den Urknall in den Einkaufswagen und las ein paar Tage später daraus vor.
Spät Nachts entdeckte sie, dass noch Licht im Kinderzimmer war.
Sie öffnete die Tür und wollte gerade "Jetzt is' aber mal Feierabend" röhren, da blieb ihr die Spucke weg:
der Junge lag ausgebreitet und glücksselig im Bett und LAS....

Wirklich: ich finde es gar nicht so einfach, ein wirklich tolles Kinder- oder Jugendbuch zu erwischen. Manche sind auf wirklich gezwungene Weise witzig, andere so pädagogisch wertvoll dass man auf der Stelle taube Zehen bekommt. Und wieder andere sind prinzipiell super, überfordern aber gerade Lesemuffel mit komplizierten Namen, die sie zum stolpern und aussteigen bringen ("Timothy bog um die Ecke und stieß mit Mr. Kirk Cimblecake-Splotterham zusammen, der sofort gellend nach seinem Kater Muffletoe schrie", ungefähr so). "Dilip und der Urknall..." ist anders. Vielleicht finden sich gerade Jungs darin (wobei das Buch inzwischen auch von unserer Tochter geliebt wird), die schon eine feine Antenne für die Zwischentöne der Erwachsenen gefunden haben, für ihre kleinen Sehnsüchte und Verletzungen. Wer sich darin wiederentdeckt, wird zum Weinen und zum Lachen gebracht und verfällt der Geschichte mit Haut und Haar. Dann blinzelt man zusammen heimlich Tränen weg, wenn Antons Vater den schrottsammelnden Opa in den Regen schickt und der Opa zum Abschied noch mal mit seiner Plastiktüte voller Fundstücke winkt. Und man freut sich über die Freiheitslieder trällernde Lehrerin. Die Nachbarin mit dem "gestreiften" Haar und der hochgeschobenen Allwetter-Sonnenbrille, die Blumenbilder ausstellt, kommt einem auch irgendwie höchst bekannt vor.
Und Anton, der heimliche Held selbst, ist einfach so wie ganz viele andere Jungs: kein Vorzeige-Überflieger in der Schule, kein cooles Sport-As. Und trotzdem schon auf seinem ganz eigenen Weg, noch während sich alle über schlechte Mathenoten aufregen. Dieses Buch macht auch Eltern Spaß und Mut, die kein angenehm normgerechtes Kind haben, sondern vielleicht eins, das erst Mal gehörig durch alle Raster dieses nachweislich fragwürdigen Bildungs- und Leistungssystems rauscht. Mit viel Phantasie und einer Prise Verrücktheit wird am Ende ganz sicher alles gut, auf eigene und besondere und unerwartete Art, und dieses Buch ist ein Beweis dafür.

Danke, Salah Naoura!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 28. November 2013
mit außerordentlichem Sprachwitz und Tiefgang.
Vielleicht hat uns dieses Buch besonders gefallen, weil wir uns als Patchwork Familie mit zwei völlig unterschiedlichen Kindern ein Stück weit darin wiedererkennen. Es unseren Kindern und auch mir als - manchmal oberflächlich erfolgsorientiertem - Papa dabei geholfen unsere Stärken du Schwächen mit ein bisschen mehr Abstand, aus anderem Blickwinkel zu betrachten und zu erkennen, dass wir nicht alle gleich sein können. Das Buch zeigt auf witzige Weise, dass gerade die schrägen Gestalten Kreativität und Farbe in unser Leben bringen und auch wenn sie in einer alten Bretterbude wohnen es verdienen, dass man zu ihnen aufschaut.
Die Botschaft: Mach Dein Ding. Tue es mit Hingabe und Überzeugung anstatt Dich in eine Rolle zwängen zu lassen und dabei zu scheitern. Und in jedem guten Marathonläufer steckt auch ein schlechter Gewichtheber.
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am 15. September 2012
Meine 9-jährige Tochter verschlingt das Buch gerade. Die Geschichte ist mit Witz und Charme geschrieben und scheint wirklich die angestrebte Altersgruppe anzusprechen. Daher von mir eine klare Kaufempfehlung
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am 12. Februar 2016
Wir haben unzählige Kinderbücher gelesen, wiederholt gelesen, uns dabei gefreut und erfreut. Bei "Dilip und der Urknall ...." bleibt lediglich Ratlosigkeit. Solch krude und bizarre Geschichte haben wir selten gelesen: Ein Junge bekommt kurzerhand! einen Bruder aus dem Waisenhaus, einen Jungen mit indischen Wurzeln. Der Vater ist meist schlecht gelaunt, arbeitet als Bankdirektor und wechselt den Job, weil er am neuen Ort mehr Geld verdient. Es scheint einen wahren Geldsegen zu geben, die Familie zieht Hopplahopp in ein luxuriöses Haus in einer noblen Gegend, der Vater kauft einen Mercedes. Der Adoptivsohn stellt sich zwischendrin als hochbegabt heraus, die Kinder wechseln, teils mehrfach, die Schulen, die Mutter innerhalb weniger Seiten ihr Outfit und ihre Integrität und Identität. Dann gibts da noch einen ärmeren Opa, den der Vater nicht mag und welcher Kunst aus Schrott macht und eine Althippie-Lehrerin, die mit ihren Schülern den Sitzstreik in der neu aber mangelhaft gebauten Schule erprobt. Bei einem Dänemarkurlaub stellt sich heraus, dass der Vater seinen Job verloren hat. Haus und Auto werden verkauft, Mutti darf wieder arbeiten und die Familie zieht zu einem Schulfreund des Sohnes. Vati arbeitet auf dem Schrottplatz und dann in einem Sportgeschäft. Alle sind glücklich, weil es nun so viel besser sei. Diese, nur punktuell wiedergegebene, Handlung in diesem schmalen 176-Seiten-Bändchen schlägt vor Ereignissen über, weniger wäre hier mehr gewesen, dafür bitte mehr Tiefgang. Leider bleibts bei einer rein erzählerischen Auflistung von Ereignissen, die oberflächlich und recht unglaubwürdig sind.
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am 10. Juni 2014
Mein Kind braucht unendlich viel Lesefutter- also stöbere ich regelmäßig durch Amazon-Rezensionen und kaufe viele Bücher "auf gut Glück" ein, weil mir Cover/Geschichte und Rezensionen einfach vielsagend erscheinen. Wir kannten von Salah Naoura schon "Hilfe, ich will hier raus!" und somit habe ich das Buch einfach mal bestellt und meinem 8-jährigen Gerneleser untergeschoben.
Er hat das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und mir ans Herz gelegt, es auch mal zu lesen- er hat sich in Anton wiedererkannt, da er Fussball genauso wenig leiden kann. Und in Dilip hat er sich genauso finden können.
Also habe ich die Geschichte auch gelesen und muss sagen, dass ich die Geschichte wirklich sehr besonders fand. Ein wirklich tolles Buch für Jungen- aber genauso für Mädchen, denn es geht zwar um zwei Jungs- aber die Probleme, die sie haben, sind nicht jungs-spezifisch und dadurch auch gut auf das andere Geschlecht übertragbar. Meine 10-jährige Tochter wird das Buch nun auf unser Anraten ebenfalls in Angriff nehmen, wenn sie demnächst eine Leselücke hat.
Absolut empfehlenswertes Buch für die Altersgruppe 8-10 Jahre, je nach Lesefähigkeit super zum Selberlesen oder Vorlesen.
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am 14. Januar 2013
dilip und der urknall....

unser 10-jähriger enkel war über das weihnachtsgeschenk sehr erfreut, das buch hat er sehr schnell gelesen und war begeístert davon, prompte lieferung
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am 22. August 2012
Ich habe es meinem 9-jährigen Sohn - einem Lesemuffel - geschenkt. Zuerst habe ich ihm einige Seiten vorgelesen (wir haben viel dabei gelacht) und er hat es selbst dann zu Ende gelesen. Ich konnte nicht umhin, es auch zu lesen. Wirklich eine nette Geschichte, die nicht nur heiles Familienleben beschreibt. Nebenbei wird auch noch Sachwissen vermittelt.
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am 15. November 2012
Ein wirklich lesenswertes Buch für jung und alt. Es macht betroffen, regt zum Nachdenken an, und ist hoffentlich für den einen oder anderen auch ein Mutmacher.
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am 22. August 2013
Salah Naoura ist ein toller Kinderbuchautor ... wir haben auch Matti und Sami!
Die Bücher sind interessant und witzig ... sowohl für Kinder als auch Erwachsene!
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am 27. April 2013
Anton kann Fußball nicht leiden und schon gar nicht Mathe. Zu seinem Pech steht sein Vater gerade auf diese beiden Dinge. Wenn er nur einen Bruder hätte, dann wäre alles leichter. Da Babys noch nicht Fußball spielen können, adoptiert die Familie einen Buben aus dem Kinderheim und zwar einen indischen Buben der ausgerechnet in Physik genial ist. Nun geht die Show erst los. Ein köstliches Buch zum Lachen und Schmökern.
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