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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachfolger zu "Intensive Care"
Oh weh, jetzt ist das auch schon sein insgesamt 9tes Soloalbum. Isn’t it funny how time flies, when you enjoy yourself? ;-)

Nach der Take That Re-Union und den beiden Soloalben vorher, die stark weil abwechslungsreich waren, aber nicht so gut bei den Fans abschnitten, kann man „Take the Crown“ durchaus als kleines Comeback Album bezeichnen...
Veröffentlicht am 2. November 2012 von ROTT

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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not like the others....?
Nachdem ich die zum Teil sehr negativen Rezensionen gelesen habe, die ersten Hörproben hörte, dachte ich: Au weia...insbesondere bei dem hohen Anspruch, den Robbie an dieses Album legt, sich die Krone zurückzuholen.

Ich wollte daher das Album einige Wochen auf mich wirken lassen. Wenn in vielen Rezensionen das Album so schlecht wegkommt, als...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2012 von Angelika Kershally


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachfolger zu "Intensive Care", 2. November 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Oh weh, jetzt ist das auch schon sein insgesamt 9tes Soloalbum. Isn’t it funny how time flies, when you enjoy yourself? ;-)

Nach der Take That Re-Union und den beiden Soloalben vorher, die stark weil abwechslungsreich waren, aber nicht so gut bei den Fans abschnitten, kann man „Take the Crown“ durchaus als kleines Comeback Album bezeichnen. Und so will es wohl auch Robbie verstanden wissen, vieles schreit laut und deutlich nach Comeback, natürlich zu aller erst der Albumtitel, dann aber auch direkt im ersten Song BE A BOY, wo es nach wenigen Takten heisst: "they said … the magic was leaving me – I don't think so". Die Experimentierfreudigkeit und Eigentümlichkeit der letzten beiden Alben wird damit erst mal hinten angestellt. Robbie hat mit U2 und Snow Patrol Produzenten Jacknife Lee und Owen Pallet, die gerade auch Taylor Swift produziert haben ein Team um sich versammelt, dass sowohl Rock als auch Pop absolut beherrscht. Alles ist sehr eingängig und gefällig, sowohl die Produktion als auch Songwriting. Gross, melodiös, bunt und laut, voller Pomp.

Anspieltipps: GOSPEL, dass besonders den älteren Hörern gefallen wird, ein typsicher Midtemposong aus den 80ern, wie er hätte von Don Henley oder anderen US Größen kommen können. ALL THAT I WANT erinnert in seinem Aufbau und der Verspieltheit sehr an das aktuelle Oevre von Muse. Eine richtige Hymne, natürlich mit der schönen tiefen Stimme von Robbie anstelle der etwas Testosteron-losen Stimme von Matt ;-). Das schon bekannte CANDY, ein klassischer Robbie Song wenn hier auch mitgeschrieben von Herrn Barlow. Und natürlich der Schlussong LOSERS, eine sehr sentimentale Ballade mit sehr traurigen Texten. Die Platte endet also nicht mit einem Partyknaller, sondern altersgemäß sehr ernsthaft.

Sehr gelungen insgesamt, an manchen Stellen fehlen ein wenig die genialen Songeinfälle von Guy Chambers, aber wie gesagt, insgesamt sehr gelungen. Vielleicht lässt sich das Album mit einem bestimmten Satz gut zusammenfassen und einordnen: Eigentlich wäre diese Album das perfekte Nachfolgealbum zu „Intensive Care“ von 2005 gewesen. Es wäre damals ein Megaseller geworden.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not like the others....?, 6. Dezember 2012
Von 
Angelika Kershally (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Nachdem ich die zum Teil sehr negativen Rezensionen gelesen habe, die ersten Hörproben hörte, dachte ich: Au weia...insbesondere bei dem hohen Anspruch, den Robbie an dieses Album legt, sich die Krone zurückzuholen.

Ich wollte daher das Album einige Wochen auf mich wirken lassen. Wenn in vielen Rezensionen das Album so schlecht wegkommt, als Müll bezeichnet wird, der sein Geld nicht wert ist und von anderen das Album geradezu in den Himmel gelobt wird, werde ich immer hellhörig. Besonders neugierig war ich, da ich Robbie letztes Jahr in Düsseldorf live als einen Künstler erlebte, der gar nicht wußte wohin mit seiner Energie und nach Aufmerksamkeit nur so schrie, was er gar nicht nötig hat. Auch hat mich die Zusammenarbeit mit dem von mir hochgeschätzten Gary Barlow sehr interessiert, der drei Songs zu dem Album beisteuerte.
Daher habe ich nicht nur auf die Musik, sondern auch sehr auf die Texte geachtet.

1. Be a boy: Ein guter Opener. Hier macht Robbie gleich die klare Ansage: "Sie sagten, die Magie hätte mich verlassen, das denke ich nicht." Ein Song, der im Stadion sicher gut ankommt, interessant hier der Einsatz des Saxophons, bei einem Album, dass vielleicht nur vermeintlich modern klingen will. 6/10

2. Gospel: Bei dem Titel denkt man an Chöre, an große Musik. Er startet recht moderat, um sich dann am Ende doch zu steigern. Robbie besingt eine alte Liebe, als er 16 war, beide spielten in einer unterschiedlichen Liga. Am Ende des Songs dann etwas unschöne Worte...der alte Rob ;-). Vom Text her ein interessanter Song, musikalisch ok, haut mich aber nicht vom Hocker. 5/10

3. Candy: Die bereits bekannte erste Singleauskopplung mit Zungenbrechertext. Geschrieben von Gary Barlow. Ein guter Laune Song (Huch, der ernste Gary...??), den man im Auto mitträllert, das Video dazu mit dem Rosa Anzug ist längst legendär und verrückt wie einst das Hasenvideo. Spätestens seit Gary Barlow es bei seiner Solo Tour ebenfalls singt und einmal ja auch mit Robbie zusammen, mag ich den Song umso mehr. Er klingt völlig anders als alle anderen Songs. Vielleicht liegen auch hier die Gründe, dass manche Zuhörer ein so ganz anderes Album erwartet haben. Ähnlich war es ja bereits bei "Progress". The Flood ein genialer Song...und dann die teils langen Gesichter beim Hören eines Elektro-geprägten Albums. Candy bekommt von mir 9/10.

4. Noch sind die Einflüsse des 80er Elektropops erträglich und man hofft, dass es sich nicht zu einem zweiten Rudebox entwickelt. Es kommt "Different", die 2. Singleauskopplung, wieder ein gemeinsames Werk von Robbie und Gary und DER Song des Albums. Dieser Track, mit Streichorchester unterlegt, hat das Zeug an die von vielen ersehnten Zeiten von Escapology anzuknüpfen. Der Text hat es in sich. Robbie sagt dazu in einem Interview, dies sei sein persönlichster Song über eine 20 Jahre dauernde Beziehung zu einem Freund, aber er wolle nicht über Einzelheiten reden, weil dann ein Feuer entfacht würde, das nicht zu löschen wäre und viele Menschen verletzt würden" Oha! ;-) Ein wunderbarer, mutiger und offener Song: "This time I'll be special, oh god make it so, just don't leave with me in your eyes...closer now to the end...if love is the answer, then hope was the question!" Und am Ende: "Closer now, let's pretend (vorgeben), we've never been out here before." Spannender gehts nicht und auch musikalisch ein Genuss. Ich empfehle dazu das Video des gemeinsamen Auftritts von Gary und Robbie vom 23.11.12 in der O2 Arena auf youtube (Eight letters und Different). 10/10

5. Nun geht's erstmals richtig abwärts: "Shit on the Radio", ein Uptempo Dance Song mit viel Elektronik. Aua....Rudebox is calling, völlig überflüssiger Song, den ich beim Hören auch nach Wochen übrspringe. 0/10

6. "All that I want": Wieder eine Uptempo Nummer, die aber auch mit Gitarrenklängen daher kommt, es geht im Text um...Sex. Durchaus mitsingbar. 6/10

7. "Hunting for you": Hier überdreht Robbie stimmlich und kommt in den Höhen an seine Grenzen. Musikalisch wie im Text weder neu noch besonders. 1/10

8. Into the silence ist nach den drei GB Songs der wohl beste Track des Albums: Hervorragend im Text: "when karma reaches you I want to be there just in case it needs help" oder "If I told you my secrets, you never look at me the same way" Gesungen klingen die Worte herzerweichend, musikalisch ist der U2 Einfluss unüberhörbar. 8/10

9. "Hey Wow Yeah Yeah", damit kann ich absolut nichts anfangen. Lückenfüller oder eher für eine B-Seite geeignet. Absolut überflüssig, auf einem Album, mit dem man sich die Krone zurückholen will.0/10

10. "Not like the others": Yes! Das ist Robbie! Einer der guten Songs, Uptempo, wieder ein guter Text darüber wie Robbie sich sieht. Sehr einnehmend. 7/10

11: "Loosers" ein Cover Song mit Lizzie: Nette Ballade, packt mich persönlich aber nicht. 4/10

12. "Reverse": Ballade auf der Deluxe Version, er besingt erneut eine Liebe, für die er kämpft. Schöner Song 7/10

13. "Eight letters", Der bereits bekannte Song aus dem Album Progress, wo Gary ihn solo singt. Hier nun von Robbie in einer Piano Acustic Version. Wunderschöner Abschluss! 10/10

Nun noch etwas zur Papphülle der Deluxe Version und zur DVD. Die Hülle ist, was die Qualität angeht, eine Frechheit ebenso wie die gerade mal 15minütige DVD, wenn man den Aufpreis bedenkt, den man für die Deluxe Version hinblättert.

Fazit: Ich bin dem Album gegenüber nicht so negativ eingestellt wie manch anderer hier. Aus meiner Sicht ist das ein durchaus hörbares Album, mit einigen Faux pas, insb. Track 5, 7 und 9 und insofern recht zwiespältig in der Qualität. Die wirklich tollen Songs stammen aus der Feder von Gary Barlow. Diese genialen Songs inclusive einer Mini DVD reichen aber nicht, um dem Album 5 Sterne zu vergeben.

Drei Sterne vergebe ich aufgrund der teils sehr persönlichen Texte, der Highlights Candy, Different und Eight letters sowie 3 weiterer passabler Songs und weil ich den Eindruck habe, Robbie ist mit dem Album ein ganzes Stück weit bei sich geblieben. Die Zeiten haben sich geändert, er ist Vater, Ehemann, Drogen-, Alkohol- und rauchfrei und die Beziehung wie Zusammenarbeit mit Gary scheint eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Krone wird er sich mit "Take The Crown" sicher nicht zurückholen, die hat er aus meiner Sicht vor Jahren bereits an TT4 abgegeben. Interessant auch die Presseberichte, dass GB's große, noch laufende Solotour in UK in fünf Minuten restlos ausverkauft war, während Robbie sich bei seinen aktuellen Konzerten etwas abmühen musste, um die gleichen Kartenverkäufe auszulösen. Wer hätte das früher gedacht. Wenn der Wahnsinn geht, geht auch das Genie? Zum Teil vielleicht. Er war der größte Entertainer Europas und ist ohne Zweifel noch immer ein toller Solokünstler mit einer großen Fanbase.
Daher freue ich mich über die persönliche Entwicklung und die Zusammenarbeit mit alten Bandkollegen, auch wenn ich der Meinung bin, Robbie wird auf der Bühne immer nur alleine richtig gut sein. Ebenso wie TT4, die zu viert unschlagbar sind.

Als Robbie Fan ist das Album ein must have, ansonsten rate ich dazu, die wirklich guten Songs als MP3 runterzuladen. Ich hoffe persönlich, dass bei zukünftigen Alben die Elektroeinflüsse, Synthesizer sowohl bei TT als auch bei Rob wieder mehr in den Hintergrund geraten und die tollen Harmonien wieder mehr zu Geltung kommen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Druck und viel gute Laune - von beidem etwas zu viel!, 2. November 2012
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album macht Druck und geht ungebremst nach vorn. Vom ersten Takt an wird unmissverständlich klar gemacht: Entspannt auf der Couch kuscheln fällt diesmal aus! Völlig! Zwar startet Lied 1 "Be a boy" noch mit einem gut abgehangenen Saxophon, aber ab etwa der 20. Sekunde setzt der Rhythmus treibend ein und übernimmt die Führung, ohne sie bis zum Ende des Albums nennenswert wieder abzugeben.

Mag sein, Robbie Williams ist zurzeit reichlich glücklich. Mag auch sein, dass er begriffen hat, dass er sich nicht mehr unentwegt verbrennen und niemandem mehr irgendetwas beweisen muß. Mag sein, er ist einfach nur gut drauf und hat satten Spaß am Leben. Ich gönn's ihm herzlich, zumal es ja anscheinend nicht immer so war. Dennoch, eine Spur Melancholie und etwas bittersüße Schwere hätte dem Album sehr gut getan. Es fehlt einfach und lässt "Take the crown" irgendwie unfertig wirken. Nicht etwa weil "Angels", "No regrets", "Feel" oder "Advertising space" große Hits waren, sondern weil gerade in derartigen Zerrissenheits-Balladen eine seine ganz großen Stärken liegt. Eine! Nicht die einzige, aber doch eine sehr wesentliche. Dergleichen kommt auf "Take the crown" aber nicht vor. Es gibt faktisch keine große hymnenhafte Ballade auf dem gesamten Album, lediglich mit "Losers" und "Eight letters" zwei sehr stille Songs, keine Hymnen, sondern kleine Songwriter-Songs, die beide wirklich gut sind und die einzige auffällige Abwechslung auf dem Album darstellen, wobei "Eight letters" nur auf der Deluxe-Ausgabe zu finden ist.

Okay, Mr. Williams will diesmal nicht schmachten. Akzeptieren wir das als ordentliche Fans und ärgern uns nicht über das, was nicht da ist, sondern konzentrieren uns auf das, was da ist: Ein durch und durch aufwendig produziertes, zeitgemäßes Pop-Album. Und Menschen, die Musik nicht ausschließlich via iPod & Co. als mp3-Soße hören, sondern noch Ohren haben, die den Unterschied zwischen Klang und Brei zu empfinden im Stande sind, werden jetzt möglicherweise denken, dass die Formulierung "zeitgemäßes Album" nun nicht zwingend ein absolutes Kompliment sein muß. Ist es auch nicht!

Anstatt wie noch z.B. bei "Let me entertain you" eine echte Band ins Studio zu bitten und sie die Einrichtung zerrocken zu lassen, setzt Robbie Williams von Album zu Album mehr auf Synthie-Pop-Elemente, will aber dennoch rocken. Und da liegt das Problem. Synthesizer kann man mögen oder nicht, aber wenn ich will, dass eine Platte Druck erzeugt und rockt, ist es akustische Vergewaltigung einfach nur die Pegel hochzuziehen. Dann wird es zwar laut, macht auch Druck, aber es rockt nicht, es ist dann einfach nur ein lauter Klangbrei, mehr nicht. Oder wie der gute alte Keith Richards sagen würde: "Vielleicht bekommst du das mit dem Rock ja irgendwie hin, aber dir fehlt der Roll, Kumpel!" Soll heißen, es knallt zwar, aber der Groove fehlt, die Dynamik, alles was ein Lied atmen lässt und lebendig macht.

Und da das gesamte Album stur dieser Marschrichtung folgt (abgesehen von den beiden zurückgelehnten, ruhigen Liedern), ist das Ergebnis ein Hochglanz-Designer-Produkt für Party-Zwecke und gut gelaunte Nebenher-Beschallung.
Kann man machen, aber von Robbie Williams erwarte ich mehr. Er hat bewiesen, dass er im Studio und auf der Bühne die perfekte Symbiose aus Musiker und Entertainer sein kann - ob Rock, Swing, große Balladen, er beherrscht alles und solang es handgemacht ist, ist er meist brillant. Hier allerdings wird das überwiegend ohnehin eher zweitklassige Songmaterial mit technischem Firlefanz zugekleistert.

Alles in allem ist "Take the crown" kein völlig mißlungnes Album, was sich peinlich berührt wegducken muß und wer einfach nur eine knappe Stunde gute Laune mit Robbie Williams erleben will, wird vermutlich sehr glücklich mit der Scheibe. Aber es ist eben ganz gewiß auch kein Album, über das man in Jahren noch reden wird, weil es so überragend ist. Mit gutem Willen 3,5 Sterne, aber zum aufrunden reicht es dann doch nicht. Das Album bleibt okay, nicht zuletzt durch den Persönlichkeits-Bonus, denn selbst wenn Robbie Williams die Parkplatzgebührenverordnung von London zum Gebimmel von Big Ben rezitieren würde, wäre das noch zwei Sterne wert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja..., 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Mal ehrlich: seit der Trennung von Guy Chambers haut einen kaum mehr etwas von Robbie wirklich vom Sessel.
Eine gute Stimme allein hilft halt leider nicht.
Die hier zusammengetragenen Liedchen werden zwar mit viel Pathos vorgetragen, aber großes Potenzial hat eigentlich nur Different.
Das nervige Kinderlied Candy konnte ich schon recht bald nicht mehr hören und sonst wird netter aber belangloser Mainstream geboten.
Ich habe mir inzwischen bei allen R.W.-Alben angewöhnt, sie erst 5-6 Mal anzuhören, bevor ich mir ein Urteil erlaube.
Auch dieses gefällt nach mehrmaligen Hören besser. Aber es gibt trotzdem kaum ein Lied, bei dem man sagt: Wow, das muss ich gleich nochmal hören.
Auch wenn R.W. sich immer mehr vom Sänger zum Song-Writer entwickeln will, sollte er sich beim Schreiben doch lieber mal wieder von einem Profi unterstützen lassen. Dann klappt es auch mit der Krone.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Reicht nicht mehr an die alte Stärke heran,, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Robbie Williams ist ein Phänomen. Ein Stehaufmännchen, das es schafft immer wieder zurück zu kommen. Auch diesmal ist er es geschafft mit dem Album >Take The Crown< in die Charts zurückzukehren. Mit >Candy< meldete er sich auch gleich in den Singlecharts zurück. Doch er scheint seine alten Hitschreiber verloren zu haben. Viele Songs klingen ähnlich, Bsp. >Be A Boy, Gospel, Candy, Different, S*** On The Radio<, wobei >Candy< tatsächlich der beste Songs von den genannten ist. Fast scheint es, als versuche er seine alten Hits zu covern. Fast weiß man nicht wo ein Song endet und der nächste anfängt. Ein Song fällt jedoch aus dem Rahmen.
>Losers< ist ein Countrysong, der zwar anders ist aber nicht besser. Mit >Reverse und
Eight Letters< gibt es einen etwas ruhigeren Abschluß.
Die Songs für sich sind alle durchschnittlich und austauschbar. Das Album war ein Erfolg, aber wohl nur deshalb weil die Fans so lange gewartet haben. Für mich sind >Candy, Reverse und Eight Letters< die besten Songs. Doch was kann das bei diesem Album schon bedeuten. Es ist schade das Robbie Williams nach drei Jahren kein besseres Album machen konnte.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht, 3. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
ich bin ein RW-Fan der ersten Stunde, habe alle CDs zu Hause, sein Buch gelesen und finde, dass RW einer der größten Entertainer der letzten Jahre ist. Trotzdem muss man ehrlich sein und sagen, dass die neue CD einfach nur schlecht ist und nichts mit dem RW zu tun hat, den alle kennen ... es ist eine Aneinanderreihung von seichten Hits ohne jedes Chartpotenzial .. Song vier heißt bezeichnender Weise "Shit in the Radio" .... dem kann man nur zustimmen, falls Songs dieser CD im Radio gespielt werden sollten .... schade, aber das war es nicht Robbie!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja..., 4. Januar 2013
Von 
F. Hofstetter (Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Die CD scheint definitiv zu polarisieren. "Take the crown" habe ich mir schon lange vor der Veröffentlichung bei Amazon reserviert und war sehr gespannt auf das erste Mal anhören Anfang November letzten Jahres. Die Vorfreude war ziemlich groß, insbesondere weil mir Candy aus dem Radio sehr gut gefiel. Beim ersten Mal anhören von "Take the crown" hatte ich ein ähnliches Gefühl, wie schon beim ersten Mal anhören von "Intensive Care" - das Warten auf einen Titel, bei dem ich Gänsehaut bekomme. Gänsehaut, weil der Titel einfach stimmig in sich ist und Lust macht, den Titel gleich nochmal hören zu wollen. Wie schon bei "Intensive Care" war irgendwann die CD zu Ende, aber die Gänsehaut nicht im Ansatz da. Das hat für mich mehrere Gründe.

Zum Einen kann ich der CD musikalisch und auch melodisch nichts abgewinnen, weil die Melodien viel zu eintönig (große Ausnahme: Candy) und vorhersehbar sind. Genauer gesagt, bei den frühen Alben hatten die Melodien im Refrain im Großteil der Fälle immer etwas, das ich so noch nicht gekannt habe und es waren Dauerläufer in meinem CD-Player. Bei dieser CD finde ich sehr oft das genaue Gegenteil vor (z.B. Shit on the radio, all that I want, hunting for you). Die Melodien in den Strophen finde ich sogar meist noch ganz passabel, aber die Refrains sind in meinen Augen dermaßen einfach gestrickt. Ein entscheidender Faktor in diesem Zusammenhang ist sicherlich die in den Kommentaren bereits öfters angemerkte Trennung von Guy Chambers. Insgeheim hoffe ich ja, dass sich die Wege der beiden wieder treffen (nach dem gemeinsamen Auftritt in der o2-Arena in London darf man ja gespannt sein :-) ).

Zum Anderen ist das Robbies stimmliche Leistung im Vergleich zu seinen Kracheralben (für mich bis Escapology). Bei diesen alten Alben hat mir immer gefallen, dass er stimmlich so eine breite Bandbreite abdecken konnte von ganz leise und gefühlvoll bis hin zu rockig und kratzend und dabei immer den Ton getroffen. Bei einigen Liedern auf dem aktuellen Album fällt mir extrem auf, dass ich ihm am liebsten helfen möchte, den Ton zu treffen (man vergleiche hier Different gegen Ende des Titels, Into the silence ebenfalls gegen Ende). Immer wieder habe ich das Gefühl, dass ihm die Treffsicherheit bei den Tönen fehlt. Das ist mir auch bei seinem Livekonzert in London in der O2-Arena aufgefallen. Gerade bei den hohen Tönen lag er reihenweise zu tief und das ist in Ansätzen eben auch auf der CD zu hören.

Seine nächste CD werde ich mir auf jeden Fall nicht mehr reservieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gefällt mir nicht so......., 6. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (MP3-Download)
Leider kann ich nicht mehr Sterne vergeben. Finde das Album auch nach mehrmaligem hören eher langweilig. Das einzige Lied, das mir wirklich gefällt ist "different". Eine etwas schmalzige Gary Barlow Ballade, aber ich mag Gary und stehe auch auf "Schmalz", also genau mein Fall. Habe aber auch nichts gegen einen echten "Kracher", aber auch hier Fehlanzeige, nur Langeweile......
"Candy" nervt mich nur und es gibt vielleicht noch 1-2 Lieder, die gerade noch so anhörbar sind, für mich.

Robbie selbst ist ja der Meinung, das dieses Album, nach 2 schwachen Vorgängern richtig gut sei. Mir als Fan gefällt "reality kills the videostar " aber besser. Da waren zumindest ein paar ganz hörenswerte songs dabei und sogar das schräge "rudebox", fand ich nicht so schlecht.
Bei "take the crown", gibt es fast kein Lied, was sich hervorhebt oder mich berührt und auch stimmlich fand ich ihn schon wesentlich besser.
Zumindest habe ich nur knapp 5 Euro ausgegeben und wahrscheinlich werde ich das Meiste wieder von meinem MP3 Spieler löschen.
Schade,...... vielleicht hätte er sich einfach mehr Zeit lassen sollen.
Wollte erst nur 2 Sterne geben, aber weil ich Fan bin und weil er es auch immer schafft zumindest einen Hit rauszuhauen, gibt es doch 3.

Update Ende Dezember 2013:
habe mir die Lieder kürzlich noch mal in Ruhe angehört. Fiel mir schon schwer überhaupt durchzuhalten und nicht weiter zu skippen.
Nein, es wird nicht besser, deshalb habe ich mich nun entschlossen doch auf 2 Sterne abzuwerten.
Das mit Abstand schwächste Album von Ihm und auch live hat er ja nur 2 Lieder daraus gespielt. Natürlich das unvermeidliche Candy, welches live aber noch geht und das langweilige "not like the others".
das schwächste Lied des ganzen Livekonzerts. Das Konzert war ansonsten aber top.

Also die Krone holte er sich hiermit nicht, siehe auch die eher schwachen Chartplatzierungen.

Nein, die Krone hat er sich mit "swings both ways" geholt.
Das ist ein Kracher und läuft bei mir in Dauerschleife.
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143 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uninspirierter Rezept-Buch Pop, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Robbie Williams hat in den vergangenen 10 Jahren ohne jeden Zweifel mit mehreren Songs und Alben den Pop Olymp erstiegen und es geschafft, seine Fahne fest in den Boden dieses Gipfels zu rammen. Hits wie "Angels" und "Feel" sind Jedermann ein Begriff und dürfen noch heute (völlig zu Recht) in keiner Radio Playlist oder Best of Pop Compilation fehlen.

Leider hat bei RW ein Prozess eingesetzt, der schon viele einst glanzvolle Pop Giganten erschüttert und schließlich zu Fall gebracht hat. Ich denke, mit dem Album Rudebox begann im Jahr 2006 (wenn ich nicht irre) der stetige Verfall der Legende Williams. Während die Vorgänger Alben sich nicht genierten, einfach puren, unverbrauchten und vor allem zeitlosen "Pop" zu zelebrieren, wechselte RW damals seinen Songwriter / Producer, und dieser muss die fatale Schlussfolgerung gezogen haben, dass es an der Zeit sei, dem Trend und dem Puls der Zeit zu folgen und "zeitgemäße" Musik zu schreiben und zu produzieren. Nachdem dieses Konzept nun auf den verganenen drei Alben - nicht nur komerziell - gescheitert ist, hatte Robbie im Vorfeld der Veröffentlichung gänzlich unbescheiden und sympathisch angriffslustig konstatiert, dass dies ein "Back to the Roots" Album mit frischem Pop sei, welches "nur Hits" enthalte.
Ich habe mich über diese Worte gefreut und ließ mich wirklich in Vorfreude versetzen, denn ein wahres Pop Album, dass einfach nur von guten Kompositionen und gutem Gesang lebt, gab es in letzter Zeit kaum.

Heute habe ich dann für den stolzen Preis von 18,99 € die Special Deluxe Version des Albums erstanden.
Der erste Ärger kam bereits auf, als ich auf dem ohnhin billigen Pappschuber einen "Freigegeben ab 6 Jahren" Sticker vorfand, bei dessen Entfernung sich direkt die komplette blaue Farbe des Kartons ablöste. Da hatte ich schon das erste Mal keine List mehr...
Die wahre Ernüchterung kam auch dann noch nicht auf, als ich die DVD einlegte, die schließlich hauptsächlich den sehr hohen Preis rechtfertigen sollte. 3 einzelne Filme, jeder etwa 5 Minuten lang, größtenteils schlicht Behind the Scenes Ausschnitte des "Candy" Videodrehs, ein Interview in dem Studio, in dem Robbie mit seinem neuen "Producer" zu Werke gegangen war. Zack - da war die DVD schon zu Ende. Bitter...

Dennoch nahm die Farce erst wirklich Fahrt auf, als ich voller Vorfreude und Erwartung auf einen neuen musikalischen Begleiter für die Winter Saison 2012/2013 die CD noch im Parkhaus des Stores in den Auto Player schob.

Dies soll kein reißerischer Abgesang auf Robbie sein, aber selbst unter der Prämisse, hier sachlich und fair zu bewerten, bleibt mir nichts, als diesem Album aus vollem Herzen einen Stern zu verleihen. Während Candy mich noch positiv gestimmt hatte, da ein Song in diesem Style schon lange nicht mehr auf dem Markt war, kann wirklich KEINER der anderen 12 Tracks des Album auch nur ANSATZWEISE den Anspruch auf einen Hit erheben. Es wirkt, als hätte der bzw hätten die Songwriter ein paar lockere Ideen und Akkord-Folgen gesammelt und diese in "lockerer Atmosphäre" zu Songs zusammengestellt. Musik lebt von Dynamik und Steigerungen, also von einem auf und ab. Die Songs auf "Take The Crown" jedoch lassen einen Spannungsbogen schmezlich vermissen. Robbie's Musik lebte einst davon, verschiedenste Emotionen sehr intensiv tonal zu illustrieren, dieses Mal allerdings gibt es keinenj Orkan der Gefühle, sondern einen sanften Nieselregen der Gleichgültigkeit.
Vor allem jedoch befindet sich auf dem ganzen Album (außer evtl. bei Candy) nicht eine Gesangsline oder ein Refrain, den man irgendwann mal unterbewusst beim Autofahren vor sich hinsummen könnte, oder von dem man sowas wie einen Ohrwurm bekommen könnte.

Der aufmerksame Leser merkt: Ich bin einfach schwer enttäuscht, insbesondere angesichts der selbstbewussten Vorankündigung und der Erinnerungen an wirklich große Musik des Robbie Williams.

Ich komme abschließend zu dem Fazit, dass dieses Album ohne Übertreibung die musikalische Enttäuschung des Jahres 2012 ist. Es wird für mich kein viertes Anhören geben...

Danke für "Angels" und "no Regrets"...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weiter warten auf "echte" Robbie Williams Songs, 24. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Take The Crown (Audio CD)
Oh, wie hatte ich mich auf die Neue gefreut, sollte sie doch das "Best album ever" sein. Nein, da muss ich widersprechen, das ist es ganz sicher nicht! Mir gefällt die viel gescholtene "Reality killed the Video star" da deutlich besser, weil wenigstens außergewöhnlich.
Das neue Album, na ja, Einheitspop, belanglos und nichtssagend, leider. Kein Titel erreicht auch nur annähernd die Qualität der früheren Songs, auch, weil Robbie weitestgehend auf die Tonlagen verzichtet, bei denen seine Stimme das "Besondere" hat.
Richtig schlecht ist das Album nicht, man muss sich reinhören, aber ich wünsche mir endlich wieder Songs, bei denen Robbie all' seine Qualitäten zum Glänzen bringt.
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Take The Crown
Take The Crown von Robbie Williams (Audio CD - 2012)
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