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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen45
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TOP 100 REZENSENTam 10. September 2013
Wie schon bei einem anderen Rezensenten, ist dieses Gerät auch für mich der Nachfolger vom ALC 1010 Expert (ELV).

Grundsätzlich wirkt die Verarbeitung in der Tat etwas billig, erst recht die klappernden Tasten. Das ist aber auch der einzige negative Kritikpunkt, den ich zur Zeit habe. Von den Funktionen ist das Gerät einfach klasse! Ich möchte nicht alles wiederholen, was man eh schon in anderen Rezensionen findet, jedoch möchte ich folgende Punkte besonders hervorheben:

1.) Lüfterlos = geräuschlos, dadurch sehr angenehm!

2.) Die Möglichkeit Nickel-Zink-Akkus (NiZn) zu laden ist schon klasse, da diese Akkus 1,6 V nominal haben und somit näher an einer Batterie, als herkömmliche NiMH/NiCd-Akkus sind. (Das geht jedoch nur Schacht übergreifend.)

3.) Einstellungen, die von Hand vorgenommen werden, können von Ladeschacht zu Ladeschacht übernommen werden - durch schlichtes Nichtstun! Endlich hat mal einer mitgedacht. Danke liebe Entwickler. ;-)

4.) Anzeige u.a. auch von der Ladezeit und dem eingespeisten Ladestrom, je Zelle. Selbstverständlich auch vom Entladestrom, wie bei vielen anderen Geräte auch.

5.) Bis zu 2 A Ladestrom je Schacht, auch bei Vollbelegung! Entweder von Hand einstellbar oder - besser - durch die automatische Ladestromanpassung.

6.) Die automatische Einstellung der Ladekennlinie (Stromstärke) funktioniert super, verkürzt einerseits die Ladezeit und schont andererseits die Akkus, die bestenfalls handwarm, aber nie heiß werden!

7.) Allgemein sensationell geringer Stromverbrauch! Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, verbrauchen Netzteil und Ladegerät zusammen gerade 0,7 W! Das Display wird abgeschaltet und bei Bedarf wird dennoch die Ladung erhalten (trickle).

8.) Umfangreiche PC-Software (zum Download). Alle ~ 1,5 Sekunden wird ein Datensatz via USB übertragen, der am PC geloggt und ausgewertet werden kann. Beispielbilder habe ich zum Produkt hochgeladen.

9.) Eine hervorragende, mehrsprachige Anleitung.

Mit Datum dieser Rezension vermutlich das beste Ladegerät am Markt. Klare Kaufempfehlung! - Aber Achtung: Preise vergleichen (aktuell 99 Taler bei den einschlägigen Elektronikversendern wie z.B. Conrad, Völkner, ELV, usw.)!
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am 16. Juni 2013
Seit einigen Tagen habe ich das Gerät zu Hause und bin echt Begeistert.
Hab ja einige Loader aber dieses Teil ist so wie man es erwartet und sogar noch besser.
Laden, entladen, cyceln, Testen inklusive Spannungs und Kapazitätsanzeige, Defekterkennung und das alles ohne nennenswerte Wärmeentwicklungdes Gerätes.
Ein gutes, leichtes Netzteil mit grüner LED welches sich nach 2 Tagen Dauerladen ebenfalls kaum erwärmt hat.
von 4 mal AA, oder 4 mal AAA, oder Baby sowie Mono und 9 Volt Block alles was man braucht und funktioniert hervorragend.
Selbst meine 10.000 mAh Ansmann Monos werden mit über 11.000 mAh korrekt erkannt. Haben allerdings etwa 3 Tage zum Cyceln gebraucht. Aber mit den Standarteinstellungen, ich habe bewusst auf Schnelladen verzichtet um meine Akkus zu schonen.
Es sieht noch dazu gut aus, stinkt kein bischen und hat zusätlich noch einen Verpolschutz, also keine Gefahr die Akkus falsch herum einzulegen, super.
Ich habe gefunden was ich gesucht habe und kann nur hoffen das dieses Spitzenteil lange seinen Dienst tut.
Klare Kaufempfehlung und kein Vergleich zu meinen Anderen Ladegeräten die allerdings nicht ganz so teuer waren. Dieses Geld ist es aber in jeder Hinsicht Wert. Meine teuren Eneloops werden mich so sicher lange begleiten. Top Team die Zwei...

Anmerkung: hab sofort unter das Gerät etwa 0,5 cm hohe Silikonfüße geklebt zur besseren Belüftung, sicher ist sicher.

Schöne Grüße
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Da diese Rezension doch etwas länger geworden ist, stelle ich hier eine Kurzfassung vorne an. Wer also viel Lesen möchte, scrolle gleich zur Langfassung runter ;)

**Kurzfassung

Der ChargeManager 2016 ist ein absolut praxisgerechter Universallader für Akkugrößen von Micro bis Mono und kann zusätzlich noch 9V-Blöcke laden. Und als Schmankerl "versteht" er sogar die neue Nickel-Zink-Technologie!
Die Bedienung ist simpel, lediglich den nicht unterstützten Mischbetrieb von NiMH und NiZn muss man beachten. Im Automatikbetrieb können auch einfache Akkus mit bis zu 2A geladen werden. Wenn die Akkus das nicht vertragen, muss man den Ladestrom manuell begrenzen. Die fast schon üblichen Programme Laden, Entladen, Kapazitätsmessung und Auffrischen funktionieren überwiegend wie erwartet. Über die USB-Schnittstelle kann man den Akkus sogar beim Laden zusehen und ggf für wichtige Zellen ein Histogramm anfertigen. Leider gibt es die Software nur für Windows, unter Linux bin ich noch nicht fündig geworden.
Das Display ist sehr informativ und gut ablesbar, die Tasten reagieren präzise, lediglich das Einsetzen und Entnehmen kleiner Rundzellen kann etwas hakelig werden, wenn die Zellen sich verklemmen.
Insgesamt absolut empfehlenswert, wenn man viel mit Akkus arbeitet und diese ordentlich pflegen möchte.

**Langfassung:

Vor vielen Jahren legte ich mir für die schonende Akkubehandlung ein Voltcraft IPC-1 zu (identisch mit Technoline BC 1000). Gegenüber meinem vorher benutzten "Universal Battery Charger", liebevoll Akkugrill genannt, konnte das IPC-1 nahezu magische Dinge tun: Akkus entladen und sogar durch wiederholte Lade-Entladezyklen die Nutzkapazität älterer Akkus wieder erhöhen. Das hat einige meiner bereits aussortierten Akkus vor der Entsorgung gerettet. Aber es gab auch einen gravierenden Nachteil: es konnte nur Micro (AAA) und Mignon (AA) Akkus laden. Für meine Baby (C) und Mono (D) Zellen musste ich immer noch den ungeregelten Universallader benutzen und über den Daumen peilen, wie lange ich die Akkus drin lassen darf. Nach zwischenzeitlicher schlechter Erfahrung mit RAM-Zellen (iGo Green) las ich einige gute Erfahrungsberichte zu den neuen Nickel-Zink-Akkus, welche mit einer Leerlaufspannung von sagenhaften 1,6V punkten und sogar hochstromfähig sein sollen. Auf der Suche nach einem geeigneten Ladegerät stieß ich dann auf den Charge Manager 2016. Für die aufgerufenen 100€ sicher kein Schnäppchen und in manchen Details auch verbesserungswürdig, doch endlich ein Ladegerät, das alle meinen gängigen Akkus aufnimmt und zudem die neuen NiZn-Akkus verträgt. Im folgenden gehe ich insbesondere auf den Vergleich des CM2016 mit dem IPC-1 ein.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach: Netzteil anschliessen, Akku einlegen und fertig. Wenn man nichts besonderes mit den Akkus anstellen will, geht nach kurzer Zeit die Aufladung mit automatisch geregeltem Ladestrom los. Interessanter sind natürlich die Test- und Pflegeprogramme. Im Vergleich zum IPC-1 ist ein Programm hinzugekommen, wobei sich die Bezeichnung fast aller Programme jedoch geändert hat. Hier eine Gegenüberstellung der Programmnamen (L=Laden, E=Entladen):

Programm: CM2016 / IPC-1
L: CHARGE / CHARGE
E (ohne L): DISCHARGE / <nicht vorhanden>
E-L: CHECK / DISCHARGE
L-E-L: CYCLE / TEST
L-E-L-E-L....: ALIVE / REFRESH

Eine echte Neuerung ist also das Entladen eines Akkus ohne anschließende Aufladung. Das mag auf den ersten Blick unnütz erscheinen, doch habe ich bereits einen sehr guten Einsatzzweck dafür: in meinem Gigaset DECT-Telefon stecken zwei übliche Microzellen. Da die Ladeelektronik des Gigaset nicht besonders schlau ist, sinkt die Kapazität kontinuierlich und ich frische die Zellen etwa einmal jährlich auf. Nach dem Einlegen in das Telefon will dieses die Akkus einmal komplett selbst aufladen, um die Kapazität zu ermitteln. Dafür ist ein reines Entladeprogramm hilfreich.

Das Display ist im Vergleich zum IPC-1 etwas gewöhnungbedürftig. Doch hat man einmal die Anordnung und Bedeutung der Anzeige verstanden, gibt es auf einen Blick ein sehr umfassendes Bild des jeweiligen Ladezustandes. Beim IPC-1 muss das Display für verschiedene Details umgeschaltet werden, bietet ansonsten aber fast die gleichen Informationen. Angenehm finde ich die permanente Anzeige der Entladekapazität, während beim IPC-1 diese nur im Test-Programm angezeigt wird und ansonsten die Ladekapazität zu sehen ist.
Ganz ohne Umschalten geht es beim 2016 dann auch nicht. In der Standardanziege gibt es einen Überblick über alle belegte Schächte. Durch Druck auf die Links- oder Rechts-Taste geht man dann schrittweise durch alle belegten Schächte und sieht die jeweiligen Detailangaben. Die Tasten reagieren dabei schnell und sauber. Durch drücken der mittleren Taste gelangt man jederzeit zur Übersicht zurück. Im Vergleich zum IPC-1 wesentlich angenehmer.

Zur Ausstattung gibt es nicht viel zu sagen. Vier Schächte für Rundzellen und zwei Schächte für 9V-Blöcke (leider liegend und nicht stehend), ein großes, gut ablesbares Display und drei Tasten. Damit dürfte auch ein unerfahrener Anwender nicht überfordert sein. Der Deckel über dem Viererschacht ist eine nette Idee, hat allerdings das Problem, dass er bei eingelegter Mono-Zelle nicht mehr vollständig herunterzuklappen ist. Er liegt dann auf der Kante der Zelle auf und ragt schräg nach oben. Das ist nicht dramatisch, hätte aber durch ein etwas clevereres Design verhindert werden können. Wie in anderen Rezensionen schon angemerkt wurde, empfiehlt es sich aber sowieso den Deckel im Betrieb abzunehmen oder zumindest offen zu lassen, da bei Ladeströmen von bis zu 2A die Zellen sehr warm werden können.

Etwas ärgerlich ist die Konstruktion der Ladeschächte. Dass die 9V-Blöcke stehend einfacher zu handhaben wären, wurde ja bereits angemerkt. Doch auch die Schächte für die Rundzellen sind alles andere als optimal konstruiert. Einmal ist die Einlegerichtung genau anders herum als man es von Ladegeräten gewohnt ist: der Pluspol zeigt nach vorne, also zum Ladegerät und der Minuspol nach hinten. Da am Minuspol der federgestützte Haltemechanismus sitzt muss man diesen beim Einlegen der Zelle also von sich weg drücken. Um das Gerät nicht zu verschieben muss man es wiederum richtig festhalten. Bei Ladegeräten, die die Akkus "richtig herum" aufnehmen, reicht dafür ein simpler Druck von vorne gegen das Gehäuse. Das ist aber gar nicht mein eigentlicher Kritikpunkt. Der Spannbügel für den Minuspol ist von der Seite betrachtet ein liegendes U. Der Abstand zwischen den beiden nach vorne zeigenden Armen ist exakt so groß wie eine Mignonzelle dick ist. Den Rest überlasse ich der Fantasie des Lesers .... (es ist für mich nur eine Frage der Zeit, wann ich die erste Zelle kaputt gehebelt habe).

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Ladestrom: der minimale Strom liegt bereits bei 0,5A! Bei einer Microzelle mit 800mAh Nennkapazität entspricht das 0,63C, was bereits in der Anleitung nur für explizit schnellladefähige Akkus empfohlen wird. Meine ganz alten Mignon-Schätzchen mit 600mAh Nennkapazität (inzwischen über 20 Jahre alt), möchte ich jedenfalls nicht mit 0,83C braten. Das IPC-1 hat als minimalen Ladestrom 200mA und ist damit für Akkus geringer Kapazität wesentlich besser geeignet. Wer nur aktuelle Akkus einsetzt, sollte sich dennoch keine Sorgen machen, denn diese sind in der Regel schnellladefähig und sollten den Ladestrom von 500mA schadlos überstehen. Gegebenenfalls müsste der Strom auf diese 500mA begrenzt werden, damit das Gerät ihn nicht automatisch weiter hochfährt.

Eine wichtige Frage ist für mich auch nach mehrfachem Studium der Anleitung und des Betriebsverhaltens offen geblieben. Besteht der ALIVE-Zyklus aus einem festen Programm (Laut Anleitung L-E-L-E-L) oder wird der Zyklus wie beim IPC-1 dynamisch weiter geführt? Das IPC-1 prüft nämlich in jedem Durchlauf die entnommene Kapazität und vergleicht diese mit dem vorhergehenden Wert. Ist der Wert größer als vorher, hat die Kapazität im aktuellen Durchlauf also noch einmal zugenommen und es wird ein weiterer Durchlauf gestartet. Das können bei älteren Akkus dann durchaus fünf oder mehr Zyklen werden. Erst wenn die Kapazitäten sich nicht mehr (oder nicht wesentlich) unterscheiden, wird das Programm mit der abschliessenden Aufladung beendet und der zuletzt gemessene Wert als Kapazität angezeigt. In der Anleitung des CM2016 ist davon allerdings keine Rede mehr, es wird lediglich ein offenbar fester Zyklus genannt. Sollte tatsächlich nur dieser Zyklus abgearbeitet werden, wäre dies ein gewaltiger Rückschritt gegenüber dem viele Jahre älteren IPC-1.

Abschließend noch ein Wort zum Auslesen der Daten über den USB-Anschluss. Es ist sehr lobenswert, dass diese Möglichkeit verbaut und auch eine sicherlich nützliche Software bereitgestellt wurde. Doch leider ist sie nur für Windows erhältlich und die Datenschnittstelle scheint nicht öffentlich dokumentiert zu sein. Zumindest habe ich bisher nichts finden können. Eine Nutzung unter Linux ist vorerst also nur über den Umweg der Windows-Software und wine möglich. Ein eingehender Test steht allerdings noch aus.

Fazit: ein tolles Gerät, nicht ganz billig, auch nicht unbedingt preiswert und mit der ein oder anderen Macke, aber auf jeden Fall empfehlenswert wenn mehr als nur eine Handvoll Akkus im Dauergebrauch sind. Für die Designfehler, die marginale Softwareunterstützung und den meines Erachtens zu hohen Ladestrom von 500mA ziehe ich einen Stern ab.

*****************************************************
Nachtrag:
Offenbar regelt das Ladegerät den Lade- und Entladestrom unter bestimmten Umständen durchaus weiter herunter. Die als Strom eingestellten Werte sind also eher als Maximalwerte zu sehen, die nicht überschritten werden, jedoch auch nicht unbedingt erreicht werden. Damit ist die "Begrenzung" auf 500mA Ladestrom durchaus in Ordnung.

Inzwischen ist mir ebenfalls aufgefallen, dass bei einem ALIVE-Zyklus offenbar doch so viele Durchläufe wie nötig abgearbeitet werden. Woran genau die Häufigkeit festgemacht wird, kann ich jedoch nicht sagen. Ein Satz Akkus hatte bei mehrfachem erzwungenem ALIVE eine jeweils höhere Kapazität erreicht, obwohl das Gerät selbst den Zylkus nach L-E-L-E-L jeweils beendet hatte. Ein anderer Akku war dagegen sicherlich 7 L-E-Zyklen lang im gleichen ALIVE-Durchlauf.

Für das Problem der sich verklemmenden Mignon-Zellen habe ich mir mittlerweile angewöhnt, den Metallbügel selbst mit dem Daumen nach hinten zu drücken und die Zelle dann hineinzulegen bzw zu entnehmen. Ich denke mal, solange man nicht gleichzeitig die Heizung oder ein anders gut leitendes Metallteil anfasst, sollte das keine Schwierigkeiten machen.

Da letztlich nur der Designfehler als großer Kritikpunkt übrig bleibt und ich diesen für nicht so gravierend halte, dass er einen Stern Abzug rechtfertigt, gebe ich jetzt volle fünf Sterne.
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am 7. Oktober 2013
Ich habe diverse Akkus (AAA, AA, Mono C, Mono D und 9V-Block, Sanyo, GP, Varta) im Haushalt.
Die Kinder haben etliches Elektrospielzeug, ich Fotoapparate und -blitzgeräte und Einwegbatterien würden mich mittelfristig in den Ruin treiben.

Bislang nutzte ich über viele Jahre ein Markenladegerät eines namhaften Herstellers, das jedoch anscheinend defekt ist.

In letzter Zeit fielen nämlich auffallend viele Akkus aus. Obwohl vom Ladegerät als "geladen" angegeben, waren sie in kürzester Zeit leer.

Oder wurden als "defekt" angegeben und ebenfalls nicht mehr geladen.

Ich entschloß mich zu einem Neukauf und blieb bei dem Charge Manager 2016 "hängen".

Glücklicherweise hatte ich die scheinbar defekten Akkus noch nicht entsorgt!

Bislang konnte ich nämlich dank eines "alive"-Programms dieses Ladegerätes ALLE vermeintlich defekten Akkus -auch einen teueren 9V-Block-Akku - wieder reaktivieren. Die funktionieren jetzt alle wieder tadellos!

Auch das Laden der übrigen Akkus geht schnell und problemlos vonstatten.

Im Gegensatz zu früher werden die zu ladenden Akkus in diesem Ladegerät nicht mehr heiß. Auch arbeitet der Charge Manager 2016 geräuschlos.

Trotz des hohen Preises daher von mir eine klare Kaufempfehlung!
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am 16. Februar 2015
Lohnt sich ein Akku-Ladegerät für 100 Euro? Kommt drauf an, wieviele und welche Akkus man hat. Bei mir haben sich da mittlerweile ca. 60 Akkus angesammelt - da lohnt es sich schon, für eine anständige Pflege dieser vielen Akkus in was Besseres zu investieren.

Aktueller Anlass für den Kauf waren für mich NiZn-Akkus, die ich für einen speziellen Zweck (altes Profi-Blitzgerät) benötigte, und die sich für diesen Zweck nun auch gut bewähren. Für diese Akkus musste sowieso ein neues Ladegerät her; warum dann nicht gleich was Gutes auch für die anderen Akkus? Mein altes, kleines BC-700 tut's zwar noch, kann aber weder NiZn noch 9V-Blocks laden. Und in manchen Situationen bin ich froh darüber, nun mit beiden Geräten zusammen bis zu 8 Akkus gleichzeitig laden zu können.

Der erste Eindruck beim Auspacken: Qualitätseindruck "na ja", ein nicht eben superkompaktes Steckernetzteil extra, nur drei Tasten und ein kleines, sehr hell blau leuchtendes Display mit kryptischen Abkürzungen. Bei einem intelligenten Ladegerät für 100 Euro sollte man eigentlich im Jahr 2015 schon ein etwas größeres Display mit Klartextanzeige in wählbarer Landessprache erwarten können. Nach kurzer Beschäftigung damit ist die Funktionsweise und die Bedeutung der Abkürzungen zwar schon klar, mehr braucht man nicht wirklich - nur: komfortabel geht anders. Dass das Netzgerät in ein Steckernetzteil ausgelagert ist, hat immerhin den Vorteil, dass man auch ein Auto-Ladekabel (Zigarren-Anzünder) anschließen KÖNNTE - wenn denn eines beigelegt wäre. Aber als mobiles Ladegerät ist das 2016 eh auch ein bißchen zu voluminös.

Wie funktioniert nun der Hauptzweck des Geräts: das Laden? Mit einem Wort: HERVORRAGEND! Jedenfalls gilt das für die weit überwiegend genutzten Mignon- (AA) und Micro- (AAA) NiMH-Zellen (NiCd benütze ich schon lange nicht mehr, und bei NiMH fast nur noch Eneloop). Man legt den Akku ein, das Gerät analysiert selbständig, ob es sich um NiZn oder herkömmliche NiMH handelt (bisher ausnahmslos richtig), fragt aber sicherheitshalber noch nach, ob die Einordnung stimmt. Man kann mit OK bestätigen oder mit einer der anderen Tasten ändern - oder einfach ein paar Sekunden warten, dann macht das Gerät auch ohne Bestätigung weiter und fragt nach, welche Aktion gewünscht wird. Zur Auswahl stehen CHARGE (Laden), DCHarge (Entladen), CYCLE (Entladen + Laden), TEST (Laden + Entladen + Laden) und ALIVE (solange Refreshen, bis die Kapazität nicht mehr weiter steigt). Wieder OK gedrückt oder ein paar Sekunden gewartet, dann kann man noch den Lade- und Entladestrom einstellen, und dann geht's los. Beim Ladestrom kann man auch AUTO wählen, dann passt das Gerät den Strom flexibel an den momentanen Zustand an. Will man weitere, baugleiche Akkus genauso behandeln, legt man sie einfach zusätzlich ein; solange man dem Gerät nichts anderes sagt, tut es mit weiteren Akkus dasselbe, was man zuerst festgelegt hat. Will man das für einen bestimmten Akku doch nochmal ändern, drückt man einfach den betreffenden Kontaktbügel kurz weg, dann fragt das Gerät anschließend wieder nach.

Das Laden geht dann unglaublich fix: bei den einfachen (weißen) AA-Eneloops z. B. lädt das Gerät mit bis zu vollen 2 Ampere! Trotzdem muss man sich um die Akkus keine Sorgen machen: dank einer ausgeklügelten Impuls-Ladetechnik mit automatischer Anpassung des Ladestroms an den jeweiligen Zustand werden die Akkus dabei kaum handwarm. Zum Vergleich: in meinem alten BC-700 werden dieselben Akkus bei nur einem Viertel so viel Ladestrom manchmal so warm, dass ich schon Bedenken hatte!

Während des Ladevorgangs zeigt das 2016 für alle 4 Hauptslots gleichzeitig den ungefähren Ladezustand (kleine Grafik) an, und ob gerade ge- oder entladen wird oder ob der Akku "READY" ist. Per Tastendruck kann man die genauen Daten (Ladekapazität, Entladekapazität, aktueller Lade/Entladestrom) für jeden einzelnen Akku abrufen. Sind alle Akkus "ready", dann schaltet sich das Gerät selbständig auf Standby. Lässt in einem der noch eingesteckten Akkus die Spannung wieder nach, schaltet das Ladegerät automatisch auf Erhaltungsladung.

Entsprechend dem fixen Ladevorgang sind dann natürlich auch die anderen, mit Laden verbundenen Programme angenehm schnell: wo mein BC-700 an einem Refresh-Vorgang zwei Tage lang zu kauen hatte, geht das mit dem 2016 über Nacht. Besonders angenehm dabei: braucht man zwischendurch die Steckdose für was anderes, dann zieht man so lange einfach den Stecker raus und steckt ihn anschließend wieder ein. Das 2016 merkt sich dank einer internen Pufferbatterie auch ohne Strom, an welchem Punkt es jeweils war - und macht genau da weiter, sobald es wieder Strom kriegt! Bei meinem alten BC-700 muß ich dann den eh schon dreimal so lange dauernden Refresh wieder von vorne anfangen...

Bei normalen NiMH-Mignons und -Micros also purer Sonnenschein. Bei tief entladenen Akkus trübt sich das Bild ein bisschen: die Mehrzahl der noch zu rettenden Akkus erkennt das 2016 trotzdem - aber nicht alle. Ein paar wenige, die dann nach Refresh doch wieder leidlich funktionierten, mußte ich erst mit meinem uralten "Akku-Grill" ohne jegliche Elektronik anladen, bevor das 2016 sie erkannte. Ein wirkliches Super-Ladegerät sollte einen Druckknopf haben, mit dem man tiefentladene Akkus erst mal ein paar Minuten anladen kann, BEVOR sie analysiert werden.

9-Volt-Blocks werden vom 2016 sauber und schonend geladen, aber nicht sonderlich schnell. Der Ladestrom dafür ist auf 0,022 A festgelegt und lässt sich nicht ändern. Ähnliches gilt für die neuen Nickel-Zink-Akkus, die mit 1,6 Volt Nennspannung eine mögliche Lösung sind, wo die 1,2 V der üblichen Akkus nicht reichen (aber Vorsicht: frisch geladen haben die bis zu 1,9 Volt - für manche Geräte wiederum ZUVIEL!). Eigentlich in beiden Fällen keine Affäre: die muss man eben über Nacht laden. Nur bei einem Gerät, das sonst die meisten Rundzellen schon innerhalb zwei Stunden "ready" meldet, fällt das eben auf. Die Ladeschächte für die 9-Volt-Blocks sind ein bisschen unpraktisch gestaltet: zum Herausnehmen braucht man die Fingernägel (an der Kontaktseite heraushebeln, anders geht's nicht!). Das sollten die Designer nochmal überdenken - vielleicht standardmäßig ein druntergelegtes Band, an dem man die Akkus wieder rausziehen kann. Für einen Punktabzug langt das aber trotzdem nicht, weil man ja doch nur relativ selten Blockakkus lädt. NiCd-Akkus und Baby- oder Monozellen als Akkus benütze ich nicht, kann also auch nichts dazu sagen. Immerhin nett, dass man könnte, wenn man denn wollte... Viel wichtiger fände ich, was das 2016 leider NICHT kann: Lithium-Rundzellen (speziell 18650 und 26650) laden.

Einen Punkt Abzug gibt es für die nicht funktionierende PC-Software: die sucht (jedenfalls bei meinem 64-Bit-Windows 7) vergeblich auf einem "COM-Port 5" nach der zugehörigen Hardware. Da hat man einen Methusalem von uralter COM-Port-Software mittels eines quick&dirty hingestrickten USB-Treibers (jawohl, den habe ich schon auch installiert!) adaptiert. Bei mir funktioniert's gar nicht, wie gesagt - aber selbst wenn's wo funktionieren sollte, ist die Installation eine Zumutung. Schade: für einen bestimmten Akku die Entladekurve anschauen und ausdrucken zu können, wäre für manche Zwecke schon praktisch.

Fazit: für den doch etwas happigen Preis ist das 2016 immerhin ein gutes Ladegerät für die meistgenutzten Rundzellen - schnell, schonend und problemlos. Für den fünften Stern müßte es entweder zusätzlich noch Lithium-Rundzellen laden können, oder zumindest die PC-Software müsste problemlos installierbar sein und funktionieren.
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am 30. Juni 2013
Ich besaß ursprünglich ein ALC 2000 Expert von ELV (damaliger Neupreis ca. 165 €). Dieses tauschte ich wegen des nervigen Lüfters gegen ein ALC 1000 Expert ein (damaliger Neupreis ca. 99 €). Mit diesem war ich auch jahrelang zufrieden, bis ich feststellte, dass die Kapazitätsermittlung ungenau geworden ist (neue Eneloops wurden je nach Schacht mit 1750 -2050 mAh gemessen).

Als Nachfolger kam das ALC 1010 Expert von ELV und der Charge Manager 2016 von Voltcraft/Conrad in Frage, da diese auch Baby-/Monozellen und 9 V-Block laden können. Ich konnte beide Ladegeräte nun ausführlich testen und vergleichen:

Allgemein:
Das ALC 1010 Expert wirkt auf den ersten Blick sehr modern und hochwertig. Die Ernüchterung erfolgte bei mir sogleich beim öffnen der Ladeschachtabdeckung. Diese hebelte sich beim öffnen immer wieder aus der Verankerung und fiel ab. Als nächstes stellte ich fest, dass sich die Kontaktschlitten der Minuspole nicht sonderlich geschmeidig bewegen ließen. Nach dem anstecken ans Netz machte schließlich noch der große und schwere Trafo mit einem permanenten brummen auf sich aufmerksam. Nicht sonderlich laut, aber zu laut fürs Schlafzimmer.
Alles Eigenschaften, die mein altes ALC 1000 Expert nicht hatte. Kein Brummen, kein Abfallen der Abdeckung und die Kontaktschlitten waren geschmiert und liefen daher angenehm leichtgängig. Der Preis des ALC 1010 Expert stieg irgendwann mal von 100 auf 120 €. Die 20 € mehr kamen definitiv nicht der Qualitätserhöhung zu Gute, eher der Gewinnerhöhung.

Der erste Eindruck des Charge Manager 2016 war deutlich positiver. Als erstes fiel mehr auf, dass er viel leichtgewichtiger ist als sein Pendant von ELV. Die Kontaktschlitten laufen geschmeidig und er gibt nach der Inbetriebnahme keinerlei Geräusche von sich. Einzig die etwas klapprigen Taster und die Ladeschachtabdeckung wirken etwas billig. Die Ladeschachtabdeckung kann man aber abnehmen, was ich auch gemacht habe, da sie sich auch nicht mehr komplett zuklappen lässt sobald man Mono-Akkus einlegt.

Display:
Das Display des ALC 1010 Expert ist in einem angenehmen Grün beleuchtet. Die Beleuchtung schaltet sich nach einer gewissen Zeit ab. Durch die Betätigung einer Taste schaltet sie sich wieder ein. Allerdings sollte man hierzu nicht die Start/Stop – Taste verwenden, da sonst ein aktives Ladeprogramm abgebrochen wird. Das Display selbst wurde speziell für Ladegeräte entwickelt und zeigt alle nötigen Informationen ansprechend (und in deutscher Sprache!) an.

Die Hintergrund Beleuchtung des Charge Managers 2016 ist permanent aktiv so lange ein Ladeprogramm läuft. Danach Schaltet sich das Display aus und kann bei Bedarf per Tastendruck wieder eingeschaltet werden. Das Display selbst ist ein Standardtextdisplay mit 4 Zeilen mit je 16 Zeichen. Das macht die Anzeige flexibel wirkt aber auch technischer.

Bedienung:
Das ALC 1010 Expert wird mittels 5 Tasten bedient. Die Bedienung geht leicht von der Hand und ist quasi selbsterklärend. Eine falsche Eingabe kann jederzeit geändert werden. Dadurch kann allerdings auch aus versehen ein laufendes Ladeprogramm beendet werden. Legt man vier Akkus ins Gerät müssen für alle vier Akkus die Einstellungen gesondert eingegeben werden (es sei denn man will nur einmal laden = standard).

Die Bedienung des Charge Manager 2016 kommt mit drei Tasten aus. Eine falsche Einstellung kann nur durch kurze Entnahme des Akkus rückgängig gemacht werden. Legt man mehrere Akkus ins Gerät kann man beim ersten das Ladeprogramm und die Lade-/Entladeströme wählen. Für alle weiteren Akkus werden nach einem gewissen Timeout die gleichen Einstellungen automatisch übernommen (sehr bequem wenn man mehrere Akkus mit den gleichen Einstellungen laden will).

Akkuladung:
Der ALC 1010 Expert erkennt an Hand unterschiedlicher Kontaktierungsflächen für den Pluspol die Größe des eingelegten Akkus und wählt entsprechend die Lade-/Entladeströme. Diese variieren allerdings auch durch die Anzahl der eingelegten Akkus. Eine Mono-Zelle wird mit ca. 1,6 A geladen. Bei vier Mono-Zellen sind es nur noch ca. 1,0 A pro Zelle. Unterschiedliche Ladeströme sorgen natürlich leider auch für ungenauere Kapazitätsmessungen. Die Akkus erwärmen sich merklich aber nicht all zu sehr. Die Abschaltung funktionierte bei mir immer zuverlässig.

Noch besser bekommt das Laden allerdings der Charge Manager 2016 hin. Ich war sehr skeptisch, dass der kleinste einstellbare Ladestrom 500 mA beträgt. Zu meinem überraschen musste ich feststellen, dass sich Akkus im Charge Manager 2016 deutlich weniger erwärmen als in anderen Ladegeräten und das trotz deutlich höherer Ströme. Lädt man eine Eneloop AA-Zelle mit 500 mA erwärmt sich diese quasi gar nicht! Stellt man den Ladestrom auf „auto“ wird zunächst mit 500 mA angefangen. Je nach Qualität der Zelle erhöht der Charge Manager 2016 den Ladestrom schrittweise auf bis zu 2000 mA. Selbst Eneloop AAA-Zellen werden kurzzeitig mit diesem Strom geladen. Bevor kleinere Akkus voll sind geht der Ladestrom wieder auf 500 mA zurück. Sensationell! Warum? Weil sich trotz dieser hohen Ladeströme die Akkus quasi nicht erwärmen. Legt man voll geladene Eneloops in den Lader werden diese innerhalb weniger Sekunden als voll erkannt! Nur bei alten Akkus muss man aufpassen. Hier sollte man lieber manuell 500 mA wählen.

Fazit:
Das ALC 1010 Expert ist ein gutes Ladegerät. Leider ist die Qualität im Vergleich zu meinem alten ALC 1000 Expert schlechter geworden obwohl der Preis gestiegen ist. Normalerweise würde ich vier Sterne vergeben. Allerdings müsste der Charge Manager 2016 dann sechs oder sieben Sterne bekommen. Er hat die besser Qualität, läuft mit 12 Volt (also auch im Auto), hat einen USB-Anschluss zum Auslesen der Ladekennlinien, die etwas einfachere Bedienung und die bessere Ladetechnik, welche mich wirklich überzeugt hat. Zu guter Letzt kostet er noch 20 € weniger. Deshalb bekommt der Charge Manager 2016 fünf Sterne und das ALC 1010 Expert drei Sterne.
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am 15. Dezember 2013
...bestes Ladegerät was ich je hatte!

+ läuft mit 12 Volt, also ideal im Auto zu verwenden (Zigarettenadapter liegt NICHT bei, jedoch logisch, ein Steckernetzteil (100-240 Volt = Auslandsgeeignet) mit güner LED)
+ Hintergrundbeleuchtung während des ganzen Entlade- / Ladevorganges, also auch bei Dunkelheit ideal zu bedienen / überwachen
+ wird nicht warm
+ Acus werden nicht übermässig warm, was entscheidend zur Schonung der Acus beiträgt
(ich lade bis jetzt immer im Automatik Modus).
+ absolut geräuschlos
+ gute Anleitung

Ich habe die Software downgeloaded. Diese ist für "Freaks" warscheinlich interessant, da hiermit die Daten während der Entlade- Ladezyclus überwacht u. abgelesen werden können und in schöner Grafik und Diagrammen abgelesen werden kann, was ICH nicht brauche. Die für mich wichtigen Enddaten (Ready) sind dann auch auf dem beleuchtetem Display des Ladegerätes abzulesen, die ich "von Hand" in eine Exel-Datei übertrage, um später eine Langzeitüberwachung meiner teuren eneloop Acus zu haben.
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am 15. Mai 2014
Pro:
+ hohe Ladeströme für Rundzellen möglich
+ Ladeströme der Rundzellen sind flexibel einstellbar
+ sehr auskunftsfreudig bezüglich Ladeparametern etc.
+ Wärmeentwicklung des Geräts und der Akkus hält sich in Grenzen
+ trotz hoher Ladeströme lüfterlos und auch sonst angenehm leise

Kontra:
- zu geringe und auch nicht höher einstellbare Ladeströme für 9V Blöcke
- zu viele alte AA-Zellen produzieren nichts als Fehlermeldungen

Fazit:
Man wirbt ja bei neuen Superladern u.A. gern damit, daß sie alte Zellen wieder auffrischen können. Gerade hier ist jedoch der CM 2016 einfach unakzeptabel wählerisch, denn er quittiert alte Zellen gern mit „Err“, statt sie einfach zu laden. Weder werden alte Zellen also geladen, noch aufgefrischt. Der Ladevorgang bricht einfach ab und das passiert dann eben auch nicht mehr selektiv, sondern gleich für alle eingelegten Rundzellen. Die muss man dann einzeln einlegen bis man herausfindet, welche Zelle denn tatsächlich nicht akzeptiert wird, bzw. welche Zellen nicht akzeptiert werden.

Im Gegensatz dazu schlägt sich mein alter, aber bereits mit modernen Funktionen aufwartender Ansmann Energy 4 überraschend gut. Der lädt auch alte Zellen anstandslos - sofern sie nicht bereits wirklich mausetot sind, was dann auch dort mit einer rot blinkenden LED lakonisch als Fehler quittiert wird und mittels Messgerät i.d.R. auch gut nachvollziehbar ist (oft einfach interner Kurzschluss, also definitiv tot).

Eigentlich kein schlechtes Gerät, aber für den Preis hätte ich einfach mehr erwartet. Die geringen Ladeströme für 9V Akkus sowie die Tatsache, daß alte Akkus, die durchaus noch in Taschenlampen und Co. verwendbar sind tendenziell einfach abgelehnt werden, kann dann am Ende des Tages eben auch das auskunftsfreudige Display nicht mehr wett machen. Für Geeks sicher lustig, das alles dann auch noch am PC genauestens auszuwerten, aber ich hätte gern einfach volle Akkus und sehe es auch nicht ein, warum ich sie wegwerfen soll, wenn ich sie in einem alten Ladegerät noch problemlos laden kann. Ein altes Ladegerät, welches nebenbei ebenfalls bereits mit Delta-U Abschaltung ausgestattet war, 9V Blöcke in kürzerer Zeit lädt und eben auch zuverlässig erkennt, wenn z.Ḃ. Akkus intern kurzgeschlossen sind, in weniger hoffnungslosen Fällen aber einfach auch alte Akkus auflädt, statt nur über ihren desolaten Zustand zu meckern.
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am 28. September 2014
Da an meinem Charge Manager 2010, der mir jahrelang treue Dienste geleistet hat, die Lüfter streiken, hatte ich mir einen "Ansmann Energy XC 3000" zugelegt - leider!
Nachdem ich mir innerhalb von kürzester Zeit haufenweise Akkus gekillt habe, da dieses Gerät kein Programm besitzt, mit dem man die Akkus vor dem Laden erst einmal restlos entlädt - um alle Akkus eines Satzes vor dem Laden wieder in die gleiche "Ausgangsposition" zu bringen, habe ich mir jetzt den Charge Manager 2016 gekauft!
Endlich werden meine Akkus wieder anständig voll geladen und zwar flüsterleise!
Denn der 2010 und auch der XC3000 hatten Lüfter verbaut, die nicht zu überhören waren - der 2010 war sogar noch lauter als der XC.
Es heisst zwar immer, "NI-MH - Akkus haben keinen Memoryeffekt", aber da bin ich anderer Meinung! Vielleicht ist dieser Effekt nicht ganz so ausgeprägt wie bei den Ni-CD - Akkus, aber wenn ein Akku eines Satzes eine höhere Kapazität als alle anderen hat und immer in halbvollem Zustand wieder geladen wird, "vergisst" auch dieser Akku, dass er eigentlich eine höhere Kapazität hat und muss wieder mit irgendwelchen "Refresh"-Programmen zum Leben erweckt werden.
Das passiert mit dem 2016 nicht mehr! Die Akkus rein, "Check" auswählen, und die Akkus werden alle bis zur gleichen Entladeendspannung leergesaugt und wieder frisch geladen. Das Ganze muss man nur für einen Akku auswählen, die Anderen werden nach genau dem gleichen Programm "behandelt", wenn man nach dem Einlegen der anderen Akkus keine Taste mehr drückt, so spart man Zeit, wenn man mehrere Akkus von der gleichen Kap. laden möchte!
Klare Kaufempfehlung!
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am 17. Januar 2014
Kleiner Tipp, in den Schacht der 9 Volt Akkus ein ca. 2cm breites und 10cm langes Band der breite nach einlegen, so kann man den Akku nach dem Laden leicht entnehmen.
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