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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rache
Sara Linton ist wieder in ihrer Heimatstadt. Für vier Tage nur. Zu Besuch. In jener Stadt, in der sie glücklich war. Mit Jeffrey, dem damaligen Polizeichef glücklich verheiratet war. Jeffrey, der Tod ist. Ein Tod, der in den Augen Saras mit von Jeffreys Kollegin Lena Adams verschuldet wurde. Wissentlich gar.

Und obwohl Sara einen großen...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2012 von M. Lehmann-Pape

versus
47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Grauen in Grant County - zweieinhalb Sterne
Vorab: Ich las vor einiger Zeit das amerikanische Original "Broken".

Will und Sara ermitteln in Grant County und kommen sich dabei näher.
Leider beging die Autorin die gleichen Fehler wie in den vorherigen Bänden der Serie:
Der Kriminalfall selbst tritt auch hier wieder hinter epischen Seelenbetrachtungen der Hauptakteure zurück. Saras...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2012 von dieleseratz


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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Grauen in Grant County - zweieinhalb Sterne, 27. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Vorab: Ich las vor einiger Zeit das amerikanische Original "Broken".

Will und Sara ermitteln in Grant County und kommen sich dabei näher.
Leider beging die Autorin die gleichen Fehler wie in den vorherigen Bänden der Serie:
Der Kriminalfall selbst tritt auch hier wieder hinter epischen Seelenbetrachtungen der Hauptakteure zurück. Saras unsterbliche Liebe zu dem idolisierten Jeffrey wird pausenlos thematisiert, es wird auch noch vier Jahre nach seinem Tod geweint und gejammert und gehadert in Saras gesamter Familie; von Verarbeitung und Loslassen keine Spur.
Die Polizei wurde ohne Jeffreys Führung innerhalb kürzester Zeit korrupt und nachlässig, auch Saras mittlerweile vermietete Kinderklinik wirkt vernachlässigt und verfällt - so ging es mit Grant County ohne das Dreamteam Sara und Jeffrey bergab.

Dazu hat quasi jeder in Grant County etwas zu verbergen bzw. irgendeine Schuld zu verarbeiten: Kriminelle Verwandte, zweifelhafte Geschäfte, Erpressung, Unterschlagung, Korruption, Vorteilsnahme, schwere Kindheit, Vergewaltigung - die Liste ist unendlich. Wenn Karen Slaughter so weitermacht, ist Grant County demnächst entvölkert - eine Hälfte der Bevölkerung zu Tode gekommen, die andere aus diesem Grund im Gefängnis.
Beim Lesen schaute ich irgendwann mal aufs Cover und dachte: Nein, dieses Buch ist nicht "Needful Things" von Stephen King oder "Salems Lot" - sondern das Grauen lebt Grant County mit all den bösen, korrupten, kaputten Menschen.

Der Kriminalfall spielt nur eine Nebenrolle, die Geschichte tümpelt vor sich hin und die Auflösung erfolgt abrupt und ohne jegliche Vertiefung - es wäre ein interessantes, ausbaufähiges Thema (die Auflösung möchte ich hier nicht vorwegnehmen)!

Fazit: Mittelmaß, aber für alle Fans "ein Muss", um zu erfahren, wie es mit Will, Sara und Lena weitergeht. Meine Meinung: Leider ist aus dieser Serie die Luft raus und es wäre Zeit, einen Schlusspunkt zu ziehen... Doch es geht weiter - und da ich schon die nächsten Folgen im amerikanischen Original las, muss ich leider sagen, dass es nicht besser wird.
Schade, Mrs. Slaughter ist eine gute Schriftstellerin mit oft sehr guten Ideen, die aber leider irgendwie nicht spannend und originell umgesetzt werden. Zu viel Angst bei konträren Themen, was die Leserschaft angeht ?
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig, enttäuschend, unangenehm, 14. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich mag Karin Slaugther eigentlich wirklich gern, aber dieses Buch hat mich enttäuscht.

Der Zufall bringt Sarah Linton ausgerechnet an dem Tag zurück in ihre Heimatstadt, als eine Studentin ermordet im See gefunden wird. Eigentlich will sie nur ein paar Tage bei ihrer Familie verbringen, doch nun wittert sie ihre Chance, sich endlich an Lena Adams zu rächen. Diese hält sie nämlich für schuldig an Sarahs persönlicher Lebenstragödie, dem Tod ihres Mannes (da dies schon einige Bücher vorher passierte, sehe ich es nicht mehr als Spoiler!). Und da sind wir auch schon beim Kern der Story, es geht um Rache, Hass, Vergeltung und nochmal Rache. Die eigentlichen Morde, zur Studentin kommt nämlich noch ein suizidaler geistig Behinderter und ein toter Student, spielen eher eine Nebenrolle und scheinen die einstige Verfechterin der Gerechtigkeit kaum zu interessieren. Wer brutale, grausige Szenen liebt, wer sich gern gruselt oder mit klopfenden Herzen in die Handlung fallen lässt, ist mit diesem Buch völlig falsch bedient. Die Handlung zieht sich wie Kaugummi, die Rachegedanken von Sarah machen aus der einst starken, taffen Frau ein unsympathisches, schwaches Wrack. Nur in ganz wenigen Szenen blitzt ihr alter Charakter auf, aber ganz ehrlich und bei allem Verständnis für ihren Verlust - so will ich Sarah nicht sehen. Dann soll sie lieber ganz wegbleiben.

Will Trend finde ich eigentlich ganz ansprechend, zwar halte ich seine starke Legasthenie für etwas übertrieben (im wahren Leben könnte er so niemals in seinem Job bestehen), aber er ist ein intelligenter, sympathischer Mann, der durchaus seinen Platz verdient hat. Jedoch finde ich nicht, dass Sarah und Will sehr gut harmonieren. Sie gehen ziemlich streif miteinander um.

Tja und Lena... zu dieser Person habe ich schon immer ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits ist sie natürlich ein intrigantes Miststück, andererseits fasziniert mich ihr unbändiger Drang nach Selbstzerstörung. Dass sie sich im Laufe der Geschichte so wandelt, hat mich überrascht und umso blöder finde ich das offene Ende, was Lena betrifft.

Generell gefällt mir das Ende des Buches rein gar nicht. Die Morde werden halbherzig aufgeklärt und baff, vorbei. Ich muss ganz ehrlich sagen, nach so einer langweiligen Handlung weiß ich nicht, ob ich wieder zu Karin Slaughter greifen werde und das, obwohl ich mittlerweile alle ihre Werke besitze. Doch so enttäuscht wie diesmal war ich noch nie. Die 2 Sterne gebe ich dem Werk aufgrund des Slaugther-Bonus. Ich habe die ganze Reihe um Jeffrey und Sarah wirklich gern gelesen und kann mich deshalb nicht überwinden, nur einen Stern zu geben, obwohl das Buch eigentlich nicht mehr verdient hätte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rache, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Sara Linton ist wieder in ihrer Heimatstadt. Für vier Tage nur. Zu Besuch. In jener Stadt, in der sie glücklich war. Mit Jeffrey, dem damaligen Polizeichef glücklich verheiratet war. Jeffrey, der Tod ist. Ein Tod, der in den Augen Saras mit von Jeffreys Kollegin Lena Adams verschuldet wurde. Wissentlich gar.

Und obwohl Sara einen großen Bogen um allzu vertraute Orte fährt, sie wird der Vergangenheit und der Konfrontation mit Lena Adams nicht „davonfahren“ können.

Ein junges Mädchen, Allison, ist zu Tode gekommen, allem Anschein nach Selbstmord, doch bei näherer Betrachtung finden die Polizisten Lena und Frank (ein Alter, fast väterlicher Freund Saras und Jeffreys) Anzeichen für einen Mord. Bei den umgehenden Ermittlungen treffen sie auf Tommy Braham, ein blutiges Zusammentreffen, an dessen Ende Frank eine Stichwunde im Arm erleidet, ein weiterer Polizist lebensgefährlich verletzt auf dem Boden liegt und Tommy in Gewahrsam wegen Mordes genommen wird.

Tommy, der „Zurückgebliebene“, ein ehemalige Patient aus Saras Tagen als Kinderärztin vor Ort. Tommy, der umgehend im Verhör mit Lena ein Geständnis unterschreibt. Tommy, der in der Zelle keine Ruhe zu geben scheint, so dass Frank Sara bittet, sich als Ärztin um den Jungen zu kümmern. Als Sara eintrifft, hat sich Tommy bereits selbst das Leben genommen. Auf harte, überaus blutige Weise.
Und umgehend schöpft Sara Verdacht. Was die Abläufe angeht, das Geständnis angeht, was vor allem Lena Adams Rolle angeht.
Für Sara ist es keine Frage, Lena hat ihre Finger (wieder einmal) tödlich im Spiel. Sie lässt ihre Beziehungen spielen und wenig später trifft Agent Will Trent vor Ort ein, um den Fall zu untersuchen. Und sieht sich einer Mauer eisigen Schweigens gegenüber.

Feindseligkeit macht sich breit, vor allem, als sich mehr und mehr der Eindruck verdichtet, dass an vielen Stellen unsauber gearbeitet wurde und deutlich wird, dass so manche der handelnden Polizisten ganz eigene Interessen verfolgen und hinter den jovialen Kulissen mit harten Bandagen gekämpft wird. Und dann geschieht ein zweiter Mord und alles mischt sich neu. Zudem Will Trent bewusst eine Eskalation im Ort provoziert.

Karin Slaughter nimmt sich in bester Weise Zeit für ihre Personen und die verflochtenen Beziehungen, für Pläne der Zukunft und für Lasten der Vergangenheit.
Dies zeigt schon die erste Sequenz des Buches auf, in der nicht einfach eine Leiche gefunden wird, sondern der Leser Schritt für Schritt die junge Allison auf ihrem „Weg in den Tod“ begleitet.
Und setzt sich fort in der genauen und emotional nachvollziehbaren Darstellung der weiteren Personen bis in die „Nebenrollen“, wie Saras Mutter und Schwester, hinein. Eine Breite, die nicht langatmig oder langweilig wirkt, sondern ganz im Gegenteil es versteht den Leser mitten hinein zu nehmen in all das, was hinter der Fassade der Personen vorgeht und teils auch brodelt.

Eine fast besessene Sara, ein undurchschaubarer neuer Polizeichef, eine durchaus gar nicht so unsympathische Lena Adams (die dennoch vieles zu verbergen hat), ein kühler Will Trent, der aber doch nur versucht, seine inneren Probleme nicht nach außen dringen zu lassen.
Diese und alle weiteren Personen bilden ein dichtes Netz im Lauf des Buches, in dessen Maschen irgendwo ein Mörder sitzen wird. Doch die Frage, wer das wirklich ist und wie das zusammenhängt, die wird alle Ermittler und natürlich auch den Leser in bester Weise bis zum Ende hin in Spannung halten.

Spannend, gut erzählt, mit Tempo und dennoch dem nötigen Raum, die Personen im Buch zu entfalten und die emotionale Atmosphäre in der Kleinstadt und unter den beteiligten Personen dem Leser deutlich vor Augen zu stellen bietet der neue Thriller von Karin Slaughter beste Unterhaltung.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na hoffentlich sind es diesmal wirklich "Letzte Worte", denn ..., 30. Oktober 2012
Von 
miki101.Michaela "Jai yen" (VR/Italy) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... langsam reicht es - zumindestens mir!!!

Bitte, Frau Slaughter, tun Sie uns endlich den Gefallen!
Lassen Sie doch die "gute" Sara endlich die "böse" Lena "um die Ecke bringen"!!
Denn zu etwas anderem diente doch dieses Buch schon wieder einmal nicht.
Geschürt wird:
Rache.
Hass.
Blut.
Keine echte Logik.
Schuld ohne echte Schuld.
Und - wieder eine "Santa Sara" ...
Und ein hoher Polizeibeamter mit Dyslexie ...
Und Lena immer wieder die böse, böse Lena!
Nein, Frau Slaughter - nicht so!
Da fehlt es an allem...
Vor allem an einem Ende.
Und so geht es immer so weiter und weiter und ....
Nein - bei mir ist diesmal wirklich Schluss!

PS: Auch ich las zuvor das Original "Broken" - Kein Wort
besser oder schlechter als die Übersetzung ...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wahrlich "Letzte Worte"..., 31. Oktober 2012
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Im Grant County wird eine Studentin ermordet. Der Mord soll wie ein Selbstmord aussehen und doch ist ein Detail einfach nicht stimmig. Detective Lena Adams und ihr Vorgesetzter Frank Wallace haben schnell einen Täter ausgemacht und nehmen ihn fest. Doch können sie sich sicher sein?

Nach dem Abschluß der Grant-County-Reihe habe ich eine ganze Weile nichts mehr von Karin Slaughter gelesen. Erst mit "Tote Augen" stieg ich wieder ein. Das Buch hatte mich damals aber nicht so begeistern können wie seine Vorgänger. Und sein Nachfolger "Letzte Worte" macht es auch nicht besser.

Ich habe die Figur Sara Linton in mein Herz geschlossen. Ich habe sie für ihre Kraft und ihre Auffassungsgabe bewundert. Davon ist nichts mehr übrig. Karin Slaughter lässt die Geschichte komplett von Saras Rachegelüsten gegenüber Lena Adams beherrschen. Der Mord an der Studentin und die damit verbundenen Ermittlungen geraten in den Hintergrund, werden unwichtig und nur dann ans Licht gezogen, wenn der Racheplan von Sara ins Stocken gerät. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin zwar den roten Faden "Sara Linton vs. Lena Adams" gewissenhaft verfolgt, die Ermittlungen aber völlig aus den Augen verliert. Schade und traurig, denn das trübte mein gesamtes Lesevergnügen.

Da hilft es auch nicht, dass Will Trent, der als Ermittler aus Atlanta von Sara gerufen wurde, in diesem Band nicht mehr so tumb und schwerfällig rüberkommt wie beim Vorgänger. Auch der Stil von Karin Slaughter hat sich stark verändert. Konnte sie mich früher in den Bann ziehen und mich Nächte lang wach halten, so verstrickt sie sich jetzt in Kleinigkeiten und verliert das große Ganze aus den Augen. Die Geschichte weist kaum Geschwindigkeit auf, sie plätschert vor sich hin und ich hatte beim Lesen so manches Mal den Gedanken "Jetzt komm doch mal in die Puschen" im Kopf.

Der Schluß setzt dem Ganzen die Krone auf. Unglaubwürdig, an den Haaren herbeigezogen und für mich nicht nachvollziehbar. Hier hat sich meine Befürchtung, dass Karin Slaughter kein Konzept für den Täter hatte, bestätigt.

Fazit: "Letzte Worte" wird für mich erstmal der letzte Karin Slaughter gewesen sein. Die Autorin reicht nicht mehr an ihre alten Erfolge ran. Sehr schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörbuch Letzte Worte, Karin Slaughter, 10. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte (Audio CD)
Das Hörbuch hatte sich meine beste Freundin zum Geburtstag gewünscht. Demzufolge kann ich hier nur ihr Feedback wiedergeben.

Schon nach den ersten zehn Minuten hatte sie die Spannung gepackt. Von daher fiel es ihr nicht schwer weiter zuzuhören. Sie berichtete mir zwar, dass sie zwischenzeitlich die ein oder andere Folge aus dieser Reihe ausgelassen hätte, sie aber dennoch schnell wieder Anschluss gefunden hätte. Alles in allem kann sie - als Karin Slaughter Fan ohnehin - das Hörbuch sehr empfehlen.

Als sehr angenehm hat sie auch die Vorlesestimme - alias Nina Petri - gefallen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hätte besser "Rache" heißen sollen..., 4. November 2012
Von 
CabotCove - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Fortsetzung der „Grant County“-Serie

Ein junges Mädchen wird tot am See gefunden; ein Abschiedsbrief ist vorhanden, doch der scheint gefälscht...
Rasch wird der vermeintliche Mörder dingfest gemacht. Doch dieser ist geistig zurückgeblieben und schnell wird Detective Lena Adams verdächtigt, das Geständnis mit unlauteren Methoden aus ihm herausgepresst zu haben... Wusste der Junge überhaupt um die Tragweite seines Geständnisses ? Als er sich in der Haft das Leben nimmt, schreibt er vorher die Worte „Ich war's nicht“ an die Wand...

Sara Linton kehrt zurück nach Grant County und will Lena, der sie die Schuld am Tod von ihrem Lebensgefährten Jeffrey Tolliver gibt, und ihr die Schuld am Tod des Jungen gibt, endgültig zur Strecke bringen und hinter Gittern sehen. Sie schaltet das „GBI“ / den Agenten Will Trent ein.

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Ich habe nicht alle Bücher der Reihe gelesen. Man kommt gut in die einzelnen Geschichten rein, aber die Zusammenhänge der Lebensgeschichten von Lena und Sara versteht man meines Erachtens dann doch besser, wenn man die Serie der Reihe nach liest. Ansatzweise erklärt die Autorin, geht aber wohl weitestgehend davon aus, dass man ihre Bücher wirklich alle liest...

Bei mir hat sie damit wenig Glück, denn dieses war wohl mein letztes Karin-Slaughter-Buch... Ich hatte mir einen spannenden Thriller versprochen und bekam leider eher eine von Rache geprägte Geschichte, in der die eigentliche Handlung/der Mord „ins Hintertreffen“ geriet. Im Vordergrund stehen die Rachegelüste von Sara Linton, die mir eindeutig zu oft erwähnt wurden. Als seien wir Leser begriffstutzig...

Auch fand ich die Charaktere fast allesamt eher negativ dargestellt. Dass nicht immer alles „happy sunshine“ ist, ist klar, auch wenn Amerika in Buch und Film ja eher alles auf Happy-Ends abzielt – aber ein wenig mehr sympathische Protagonisten, die nicht so festgefahren, starr und teilweise mit sehr schweren Altlasten beladen, hätten der Geschichte gutgetan.

Leider ein eher schwacher Thriller, der nicht mehr als zwei Sterne verdient hat. Schade ! Ich bin von Karin Slaughter Besseres gewöhnt...!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Karin Slaughter war schon mal besser, 29. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Kindle Edition)
Meiner Meinung nach ihr bisher schwächstes Buch. Weder die Handlung des Kriminalfalles noch die perönlichen Verstrickungen der Protagonisten fesseln einen.
Die Geschichte des Kriminalfalles ist so sehr an den Haaren herbeigezogen, Lena sollte wirklich das Kostüm des bösen Krokodils tragen. Sara wird in den Status einer Heiligen erhoben...
Alles zu kitschig und nicht wirklich gut...
Schade
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch amerikanischer Krimi, 8. August 2014
Von 
Heino Bosselmann "Heino Bosselmann" (Rützenfelde, Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wer gern Krimis liest, sollte Klischees nicht scheuen. Man wartet auf einen düsteren Vorspann und dann durchaus auf den Auftritt etwas schablonierter Charaktere. Kopfkino. Man möchte die düstere Atmosphäre spüren, den Kontrast zur eigenen Wohligkeit auf der Lesecouch.

Karin Slaughter – ach, was für ein beredter Name – bietet das Erwartete. Zunächst die Wasserleiche einer Studentin, der gleich noch eine Elritze aus der klaffenden Messerwunde flutscht. – Was sich dann entspinnt, ist zunächst das Ringen zweier auf verschiedene Weise charismatischer Frauen. Während Sara Linton, Ärztin, nur über die Feiertage nach Grant County zurückkehrt, kämpft sich dort die Polizistin Lena Adams so fit und wacker wie desillusioniert durch die Ermittlungen, behindert allerdings durch den korrupten Apparat, der vor allem durch ihren versoffenen und völlig abgefahrenen Chef Frank Wallace personifiziert wird, dem der Preis für den besten Nebendarsteller zukommen dürfte.

Die beiden Damen stehen in kontrastreicher Konkurrenz. Saras Lebenserinnerungen hängen an ihrem einstigen Mann Jeffrey, einem von ihr idealisierten und überattraktiven Überpolizisten, an dessen Tod sie Lena Adams die Schuld gibt. Jetzt beschuldigt sie die Polizistin, ebenso für den Tod eines ersten Verdächtigen im Mordfall verantwortlich zu sein, und ermittelt auf eigene Faust, assistiert von einem filmisch sicher gut mit George Clooney zu besetzenden Profiler, Will Trent: ehemaliges Heimkind, Legastheniker, dabei scharf von Verstand und in der Intuition sicher.

Klar, die verschiedenen Aufklärer kommen einander ins Gehege, die Handlungsstränge verbinden sich, und der geduldige Leser wird mit einem furiosen Showdown belohnt, nach dem dann auch wirklich alles gut ist und Grant County in hellerem Licht liegt.

Gerade im ersten Teil erschien mir die Zeichnung der Figuren durchaus subtil, dann folgten ein paar Längen und Redundanzen, vor allem in Bezug auf die Verklärung des guten Jeffrey; aber das alles ermüdet nicht, und die Spannung bleibt erhalten. Empfehlenswert, gutes Kino.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sara Linton in Grant County, 13. Juni 2014
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Letzte Worte: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Für die Ärztin Sara Linton ist es nicht leicht loszulassen. Loszulassen von Jeffrey, der seit 4 Jahren tot ist und den sie noch immer schmerzlich vermisst.
Trotzdem sie alles versucht zu vermeiden, was sie an seinen Tod erinnert, fährt sie über die Feiertage nach Grant County.
Dort wird eine Mädchenleiche gefunden und es sieht nach Selbstmord aus. Doch Sara sieht es anders, auch der Abschiedsbrief kann sie nicht überzeugen. Der Hauptverdächtige ist Tommy, ein früherer Patient von ihr, der geistig nicht ganz auf der Höhe ist. Als er sich nach einem erzwungenen Geständnis in seiner Zelle selbst richtet, ist für Sara klar, dass er unschuldig ist.
Sie bittet Will Trent um Hilfe...

Auf die Polizistin Lena Adams ist Sara Linton nicht gut zu sprechen, da sie ihrer Meinung nach den Tod ihres Mannes verschuldet hat. Sie ist auch die Beamtin, die das Geständnis von Tommy erhalten hat. Und wieder hat diese in Saras Augen Beamte in Gefahr gebracht und einen Toten zu verantworten.
Sara ist aufgebracht und gemeinsam mit Will Trent will sie diese zur Strecke bringen.
Dieser konzentriert sich aber auf den Mordfall des Mädchens und von Tommy, auch mit telefonischer Unterstützung seiner Partnerin Faith Mitchell. Diese befindet sich gerade im Mutterschaftsurlaub, hilft ihm aber bei der Durchsicht der Unterlagen, da er Legastheniker ist.

Obwohl es in diesem Band auch um die Aufklärung eines Verbrechens geht und dieses seinen Teil im Buch beansprucht, liegt der Hauptaugenmerk auf den privaten Problemen der Protagonisten Sara Linton und Will Trent.
Sara, die noch nach 4 Jahren um ihren Mann trauert, will Rache und versucht, Lena Adams aus dem Polizeidienst zu drängen.
Will Trent jagt seine eigenen Dämonen, die noch immer Angie und das Lesen sind.

Da ich die Reihe Grant County nicht gelesen habe, war ich mit den Protagonistin Lena Adams gar nicht vertraut. Aus der Sicht von Sara stand sie anfangs auch in keinem guten Licht, was sich jedoch nach dem Herantasten an die Person entspannte.

Obwohl dieser Teil ein paar kleine Längen hatte, kam ich mit dem Lesen zügig voran, was dem angenehmen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Ich war einfach nicht in der Lage, das Buch wegzulegen, bis ich genau wusste, was passiert war und warum.
Spannung war vorhanden, ich erfuhr ein wenig mehr über die Protagonisten und ich fühlte mich gut unterhalten.
Was will man mehr?
Auch ein Buch, das ich gern weiterempfehle.
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Letzte Worte: Thriller
Letzte Worte: Thriller von Karin Slaughter
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