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146 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel!
Also zu erstmal ich habe vorher noch nie ein Assassins Creed Spiel gespielt AC3 ist daher mein erstes Spiel dieser Reihe! Einige bemängeln ja das sich die Serie vom Gameplay her nie wirklich weiterentwickelt hat, und von Teil zu Teil gleich blieb so das sich eine art Monotonie eingestellt hat! Ich kann da also nicht mitreden da für mich alles neu ist. Und ich...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2012 von Testermann

versus
258 von 288 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Nachdem ich AC:3 jetzt durchgespielt und auch einige der Nebenmissionen gemacht habe, möchte ich mein Fazit ziehen und hoffe, es hilft jemandem bei der Kaufentscheidung.
Vorweg: Es ist ein gutes Spiel, aber es ist meiner Meinung nach der bisher schwächste Teil der Serie.
Im Folgenden werde ich erläutern, wie ich zu dieser Meinung komme...
Vor 23 Monaten von Ritchie veröffentlicht


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258 von 288 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 13. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Nachdem ich AC:3 jetzt durchgespielt und auch einige der Nebenmissionen gemacht habe, möchte ich mein Fazit ziehen und hoffe, es hilft jemandem bei der Kaufentscheidung.
Vorweg: Es ist ein gutes Spiel, aber es ist meiner Meinung nach der bisher schwächste Teil der Serie.
Im Folgenden werde ich erläutern, wie ich zu dieser Meinung komme.

Kommen wir zuerst zu den positiven Aspekten:

* Tolle Grafik. Die Grafikqualität hat sich nochmals gesteigert, auch wenn man inzwischen merkt, dass die Engine auf den Konsolen am Limit ist. Die Animationen sind noch einen Tick besser (auch variantenreicher, z.B. beim Springen über einen Zaun). Man ist hier nicht auf einem Uncharted oder Killzone-Niveau, aber nicht übermäßig weit weg.

* Deckungsmechanik. Endlich an Wände anlehnen und um Ecken spicken! Mir war es schon immer ein Rätsel, wieso es das nicht schon seit AC:1 gibt.

* Artwork. Das Artwork ist wie immer sehr gut und spiegelt die historischen Gegebenheiten schön wieder. Egal ob Gebäude, Schiffe oder Kleidung.. man fühlt sich wie im Amerika des späten 18. Jahrhunderts. In der englischen Sprachausgabe kommen auch diverse Akzente sehr gut durch. In der deutschen Lokalisierung ist das nicht immer gleich gut gelungen, aber zumindest den französischen Akzent hat man gut abgebildet.

* Gute Story. Die Story ist ordentlich und hat im Gegensatz zu Revelations auch wieder einen richtigen Bösewicht, gegen den man gerne ins Feld zieht. Ich finde den Konflikt zwar nicht so spannend wie noch in AC:2 oder gar Brotherhood, aber es ist motivierend genug.

* Sehr flüssiges Klettern. Man bewegt sich neuerdings herrlich geschmeidig durch die Bäume, springt von Ast zu Ast und erklimmt so auch die höchsten Baumwipfel. Super!

* Optionale Missionsziele. Die optionalen Missionsziele in AC:3 sind abwechslungsreich und erhöhen den Wiederspielwert von Missionen. Meistens sind sie relativ leicht zu erfüllen, aber manche etwas knackigeren Herausforderungen sind auch dabei.

* Neue Waffen: Neben den bekannten Klingen gibt es jetzt auch ein (imo zu starkes) Tomahawk sowie Pfeil + Bogen (leise und tödlich!) und besonders cool: Ein Messer, welches an einem Seil befestigt ist und mit dem man Gegner an einem Ast aufhängen kann.

* Seekämpfe. Eigentlich bin ich nicht ganz sicher, was dieses Element in einem AC-Spiel zu suchen hat (genauso wie Den Defense in Revelations), aber es macht durchaus Laune, mit seinem Segelschiff durch den Atlantik zu pflügen und dabei andere Schiffe zu versenken. Es gibt neben den Seekämpfen der Story auch diverse Nebenmissionen, die aber eher nach Schema F ablaufen. Spaßig ist es trotzdem und ich freue mich immer, wenn ich ein Kriegsschiff in Flammen aufgehen sehe :)

Bleiben noch die negativen Punkte.. und da gibt es für mich dieses mal leider recht viele:

* Zu viel Reisen. Es gibt insg. vier Gebiete: Boston, New York, das Grenzland (ländliche Region) und die Davenport-Siedlung. Und oft ist man ständig am herumreisen, ohne sich in einem Gebiet richtig verwurzeln zu können. Als ich mit der Story fertig war, hatte ich kaum was von den Karten in New York und Boston aufgedeckt. In AC:1 und AC:2 gab es zwar auch mehrere Städte mit "Landfläche" dazwischen, aber man hatte in den Städten wesentlich mehr Aufgaben, die einen auch herumgeführt haben. So kommt es schon vor, dass man bei manchen Missionen einige Mal die Schnellreise bemühen muss und nur durch die Gegend "springt".
Insgesamt finde ich, Brotherhood hat hier den besten Ausgleich gefunden.. Große Stadt mit angeschlossener ländlicher Umgebung.

* Langweilige Kämpfe. Okay, also die Kämpfe früher waren auch nicht gerade ein Garant für Spannung und Herausforderung.. aber inzwischen ist es lächerlich. Die Steuerung wurde vereinfacht und man kann jeden Gegner mit "Verteidgung durchbrechen" sofort aus der Fassung bringen und dann für eine Weile auf ihn draufhauen. Manche Leute schreiben auch, das Zeitfenster für Konter wäre kurz.. mir kommt es ewig lang vor und ich verpasse gefühlt höchstens einen von 100 Kontern. Schade finde ich auch, dass man mit dem Assassinen-Tomahawk bereits zu Beginn eine sehr mächtige Nahkampfwaffe besitzt. Dadurch hat man wenig Anlass, sich eine bessere Nahkampfwaffe (wie z.B. ein Schwert) zu kaufen.
Diese einfachen Kämpfe erstrecken sich auch auf Wildtiere wie z.B. Bären. Das Quick-Time Event, um Meister Petz abzumurksen läuft viel zu einfach: Bei Angriff Kreis drücken, dann entweder Kreuz, Viereck oder Dreieck. Für jeden Tastendruck hat man gefühlt Jahre Zeit. Warum hat man das nicht etwas anspruchsvoller gemacht? God Of War zeigt doch, wie man nette Quick-Time Events macht. Es muss ja nicht gleich wie in Heavy Rain sein, aber mehr Variation wäre wirklich gut gewesen.

* Total öde Aussichtspunkte. Mann, an was für tollen Gebäuden ist man bisher hochgeklettert! Gigantische Sakralbauten in AC:1, Engelsburg, Pantheon, Pastgemächer, Kollosseum in AC:Brotherhood und z.B. die Hagia Sophia in AC:Revelations. Und jetzt? Jetzt klettert man ständig rote Backsteinkirchen hoch, die erstens relativ niedrig und zweitens auch nicht gerade abwechslungsreich sind. Einzig die Kirchturmspitze ist mal etwas anders. In der Wildnis klettert man auch x-mal den gleichen großen Baum hoch, um zu Synchronisieren. Klettern ist eigentlich ein sehr wichtiger Aspekt von AC - zumindest für mich. Das er hier so auf der Strecke bleibt, hat mich sehr gestört.

* Schauplatz ohne Historie. Aus heutiger Sicht spielt AC:3 natürlich an geschichtsträchtigen Orten. Aus damaliger Sicht jedoch nicht und das finde ich ziemlich langweilig. Akkon, Venedig, Rom oder Konstantinopel haben hier viel viel mehr zu bieten. Schlimmer noch: Die Städte Boston und New York ähneln sich sehr stark, bieten somit wenig Abwechslung und auch so gut wie keine Sehenswürdigkeiten. Letzteres ist logisch, die Städte gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht sooo lang. Das Problem damit ist aber, dass man auch nicht viel cooles entdecken kann. Wenn man in den Vorgängern vor dem Dogenpalast, dem Pantheon oder der Hagia Sophia stand.. da staunte man schon mal und dachte "Wow, awesome! Ich will da hochklettern!". Solche Momente sind in AC:3 praktisch nicht vorhanden.

* Deckungsmechanik. Warum kann man sich nur an Wände anlehnen, aber nicht in der Hocke hinter Obstkisten etc. in Deckung gehen so wie z.B. in Uncharted? Selbst in Killzone 3 ist das möglich - und das ist ein reinrassiger Ego-Shooter!

* Kein "Gegner anvisieren". Früher konnte man per L1 noch einen Gegner (idR den Hauptgegner) fest ins Visier nehmen.. inzwischen springt der Fokus ständig von Gegner zu Gegner.. das ist ärgerlich, wenn man z.B. ein Zeitlimit hat, um einen Hauptgegner zu töten.

* Kein Festhalten an Kanten. Folgende Situation: Man ist irgendwo weit oben, hat aber gerade keinen Heuhaufen etc. zum runterspringen. Was tat man bisher, man hängt sich an eine Kante, drückt Kreis, lässt sich etwas fallen und drückt wieder Kreis, um im Fallen nach einer Kante zu greifen. Ergebnis: Man kommt schnell an einem Gebäude runter. Leider ist es jetzt nicht mehr möglich, dass man im Fallen die Kreis-Taste drückt und sich somit irgendwo festhält... im Endeffekt heißt das, dass man halt manuell runterklettern muss oder einfach springt und hofft, dass man es überlebt (Gesundheit regeneriert sich ja eh automatisch).
!!KORREKTUR: Geht doch indem man den linken Stick in Richtung der Wand drückt. Wird aber weder in der "Anleitung" - wenn man das Stück Papier so nennen darf, denn da steht eh nichts zur Steuerung - noch in In-Game Menüs erklärt.

* Geld ist praktisch nutzlos. Erstens bekommt man für Missionen so gut wie kein Geld mehr und zweitens kann man mit dem Geld auch nicht viel anfangen. Ein paar Waffen kaufen oder sein Schiff aufrüsten, gut. Aber ansonsten hat man praktisch keinen Verwendungszweck mehr dafür. Dann lieber das Geld ganz streichen und z.B. Waffen über Nebenmissionen freischalten.

* Kein Kauf/Renovieren von Gebäuden mehr. Ich fand es in früheren AC-Teilen immer sehr motivierend, ein historisches Gebäude zu kaufen bzw. zu renovieren, damit es wieder in vollem Glanz erstrahlt. Auch das Renovieren von Händlern, Banken etc. in AC:Brotherhood hat Spaß gemacht, denn man hat dadurch auch Vergünstigungen bei diesen Händlern bekommen. Das ist jetzt alles rausgefallen, obwohl es durchaus diverse historisch relevante Gebäude gibt und die in der Regel auch über einen Animus-Eintrag verfügen.

* Rüstung nicht aufrüstbar. Früher konnte man seine Rüstung Schritt für Schritt verbessern, neue Ausrüstung kaufen. Geht jetzt auch nicht mehr. Sehr schade eigentlich, ich fand es immer schön, wenn ich meinem Assassinen eine bessere Rüstung spendieren konnte und er dann mehr Lebenspunkte hatte. Sowas wie "Größerer Beutel für Pfeile" hab ich auch nicht gesehen.
!!KORREKTUR: Beutel kann man aufrüsten. Funktioniert über das Handelssystem.

* Nebenmissionen sind uninspiriert. Die Nebenmissionen beschränken sich auf's Jagen und Sammeln. Was gab es in Brotherhood noch für tolle Nebenmissionen mit Leonardo Da Vinci, den Cristina-Erinnerungen, die Romulus-Gräber oder Aufträge für die Rosa in Fiore! *seufz* In AC:3 fehlt sowas komplett.

* Pferde bleiben ständig hängen. Wenn man durch's Grenzland reitet, bleibt der eigene Ackergaul des öfteren an Büschen usw. hängen.

* Bugs. Es gibt wirklich viele Bugs und ich will gar nicht wissen, wie es vor dem Day-1 Patch war oO. Clippingfehler, Pferde die kurz im Boden versinken, Schwebende Waffen in Büschen, Scriptereignisse in Story-Missionen, die nicht ausgeführt werden... Die Grafikfehler sind imo verschmerzbar und es ist auch nie unspielbar. Schön ist das ganze dann aber doch nicht.

Der Abschnitt über die negativen Punkte sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass AC:3 immer noch ein gutes Spiel ist. Ich finde nur, dass die Vorgänger erheblich besser waren und man weggefallene Spielelemente nicht adäquat ersetzt hat. Ich hatte mir mehr erhofft und bin von dem Spiel auf hohem Niveau enttäuscht worden. Dennoch hatte ich für die Zeit des Durchspielens meinen Spaß dabei. Wer die AC-Serie also mag, kann auch hier zuschlagen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen AC3 paradox: warum es obwohl es großartig ist, es dann irgendwie doch nicht ist., 16. Dezember 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe Assassin’s Creed 2 toll gefunden und trotz der Monotonie ab einer gewissen Spieldauer alles erforscht was möglich war. Brotherhood und Revelations waren mir vom Setting zu ähnlich um sie mit derselben Ausdauer spielen zu wollen.
Darum wollte ich jedenfalls wieder bei AC3 einsteigen.

KONTRA:

- Schon in den ersten Sequenzen gröbere Bugs, und ich spreche jetzt nicht von schwebenden Musketen oder Gliedmaßen, die in Gegenständen stecken oder Pferdewagen, die durch Mauern fahren.

Von Mission zu Mission ändern sich die Waffen im Waffenrad, Markierungen und zuvor ausgerüstete Waffen verschwinden. Assassinen, die eigentl. unterwegs sind um Aufträge auszuführen, werden trotzdem angezeigt und sitzen id Taverne. Zwischensequenzen werden unterbrochen, Ton fehlt.

Es ist sogar 2x passiert, daß ein Autrag/Mission übersprungen und direkt die Cutscene gezeigt wurde, die erklärt, wie gut ich diese Mission gerade gemeistert habe. Obwohl ich nicht mal id Nähe der Zielperson war!

Wenn der Käpitän Haytham Kenway auf den Mast hochschickt, wird die anschließende Rendersequenz nicht gestartet, stattdessen war die Kamera im Ausguck so festgefahren, daß man sich nicht mehr gesehen hat und irgendwann abstürzt ist. Das liegt daran, daß obwohl es mehrere Wege gibt dort hoch zu klettern nur ein einziger vom Spiel „erkannt“ wird. Wenn man also in der Open World zufällig den falschen Weg wählt, kommt man nicht weiter.
Dasselbe Problem tritt eine Sequenz später bei der Infiltrierung eines kl. Forts auf: wenn man zuvor zufällig schon eine der Wachen aus diesem Fort getötet hat oder auch nur in einer anderen Reihenfolge (die man nicht vorgegeben bekommt), kommt man nicht weiter und muß die Mission neu starten.

Trotz Adlervision leuchten Feinde oft nicht rot und sind leichter zu übersehen als ohne.

Insgesamt muß ich leider sagen, daß ich noch nie so verbugtes und wirres Spiel gesehen habe. Und es hat sich mehrmals aufgehängt.

- Manche Missionen sind schlecht bzw. unklar programmiert, zB. Verfolgung zu Pferd: bei sehr knappen Zeitfenster bleibt das Pferd auf ebenen Wegen hängen oder kommt nicht in die Gänge weshalb der Gejagte öfters entkommt als nötig. Va, wenn man nebenbei auch noch auf Pulverfässer schießen muß, sich aber trotz Tastengehämmere nichts tut. (Daß man während des Galoppieren nicht schießen kann und alle Tasten loslassen muß, erkennt man erst nach vielen Versuchen…wenn es das Joypad überlebt ;-)

Wie überall bei AC3 gilt oft „Try and Error“. Sehr viel ist verwirrend und nicht klar.

- Großer Kritikpunkt ist das neue Menü/Design, das unnötig kompliziert geworden ist. Es vergehen Stunden bis man sich auskennt und damit vertraut ist.
Und damit es noch unübersichtlicher wird, hat Ubisoft unter einem scheinheiligen Vorwand (Umweltschutz, Eselsohren!) KEINE Bedienungsanleitung beigelegt! Dafür aber extra 8 Seiten für 3 Zeilen DLC-Codes. Soviel zum Umweltschutz.

Es gibt jetzt im DNA-Menü zB eine so unnötigen Punkt wie „Benachrichtigungs-Center", in dem die letzten 20 Meldungen gespeichert werden. Da liest man dann so „interessante“ Dinge wie „8 Pfund erhalten“. Dafür wird im HUD die Info eingeblendet und wenn einem langweilig ist, kann man unter besagtem Punkt „8 Pfund erhalten“ nachlesen. Wozuuuu bitte???
Informationsmeldungen kann man nicht gleich unter diesem Punkt anklicken um zu sehen was nun zu tun ist, sondern muß wieder raus aus dem Menü und unter einem anderen Menüpunkt suchen. Suchen deshalb, weil man nicht weiß wo man diesen Auftrag nachlesen kann, man hat ja nur die Meldung bekommen, DASS er abgespeichert ist.

Selbst im Kartenmenü muß man jetzt mehrmals durchklicken und mit linkem und rechtem Stick navigieren.

Auch das neue HUD ist unübersichtlicher.
Zig Meldungen werden eingeblendet, man weiß gar nicht ob das jetzt nur Infos sind oder Missionen/Nebenmissionen oder neue Herausforderungen und wo man die zuordnen soll geschweige denn im Menü nachschlagen kann. Über vieles stolpert man erst zufällig, wenn man das Kartenmenü ausführlich studiert. Denn dort tauchen auf einmal wieder neue Unterpunkte auf. Nur darauf wird man nirgends hingewiesen.
Deswegen hängt man oft in der Luft, weil nicht erkennbar ist, was man jetzt tun kann/muß.

- Das Waffenrad hat sich verschlimmbessert, man benötigt jetzt beide Analogsticks und das Steuerkreuz zum Zuordnen, was schon mal einen Knoten im Hirn verursachen kann.

Leider muß man ständig ins Menü einsteigen, weil immer wieder was Neues aufpoppt oder angezeigt wird. Man muß sich laufend aktualisieren um sich auszukennen.

- Das neue Design bringt es außerdem mit sich, daß man wichtige Dinge (das Schimmern) wirkl. schlecht erkennt, sogar aus der Nähe. Bei AC2 hat man wichtige Punkte zB Türen, Federn, Schätze durch das Leuchten mit dem Adlerauge schon auf Entfernung deutlich gesehen. Die neuen „Gitterlinien“ sind kaum zu sehen. Und mit Adlervision sogar noch schlechter.

- Deutsche Tonspur oft sehr sehr leise. Tw. Wird so genuschelt, daß man besser die Untertitel zugeschaltet hat. Die engl. ist lauter, finde ich aber überraschenderweise nicht so stimmig. (Kenway mit Daniel Craigs Synchronstimme klingt einfach besser:))
Großartig dafür, daß sowohl Sprachausgabe als auch Untertiteln in allen wichtigen Sprachen ausgegeben wird. (Da kann sich so manche BluRay - Veröffentlichung ein Beispiel nehmen.)

- Gegner sind genauso „intelligent“ wie in AC2 ;-) Sie agieren zwar viel (plaudern, bewegen sich, sitzen, spielen, arbeiten...) aber selten reagieren sie wirklich plausibel bzw. wie vorgesehen: manchmal ist man grundlos auffällig obwohl gut versteckt/getarnt, manchmal tötet man jmd. im Blickfeld eines Gegners und nichts passiert. Im mannshohen Kornfeld wird man entdeckt, im 30cm hohen Gestrüpp nicht.

Klassisch ist auch, daß man einem bestimmten Gegner nachpfeift und 10 Gegner von überall (sogar von hinten und außerhalb unseres Blickfelds) auftauchen. Das wird dann ein wenig mühsam bis man sein eigentliches Opfer separiert hat, da muß man manchmal ein richtiges Pfeifkonzert starten :)
Und lustigerweise findet es keiner auffällig, wenn eine halbe Armee ständig meinem Pfeifen hinterherdackelt, und man sich nur 1m weiter wieder ums Eck stellt und gleich nochmal pfeift.

Also auch in AC3 wird Intelligenz eher geheuchelt.

- Fehlende Weitsicht.
Ich muß id Ferne nicht jedes kleinste Detail erkennen und auch entfernt aufpoppende Gegenstände stören mich nicht sonderlich, da man sich ja ohnehin nur in seiner unmittelbaren Umgebung bewegt. Aber man muß das Gefühl haben, daß alles zusammengehört und nicht nach 500m der "Sandkasten" aufhört. Der Dächerwald und die Gebirgskette im entfernten Hintergrund haben mir bei AC2 gereicht. Man hat sich in eine große Umgebung hineingesetzt gefühlt, es hat wie eine Stadt gewirkt, einfach real.

Bei AC3 ist die nähere Umgebung großartig doch schon ein bißchen weiter weg sieht die Landschaft sehr oft aus als wäre sie nicht fertig programmiert, farblich und grafisch so eintönig, daß die Begrenzung zu offensichtlich ist. Und genau das raubt mir die Illusion in einem riesigen nordamerikanischen Wald zu sein. Was fast gemein ist, denn innerhalb dieser „optischen Grenze“ fühlt es sich toll an!

Leider wird dieser Eindruck von Größe anfangs auch durch die vermehrt auftauchenden Tiere gestört. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, daß man den Spieler nicht erst 15min den Wald durchforsten läßt um auf Wild zu stoßen. Aber daß fast alle paar Sekunden wie in einem Kleingehege ein Tier auftaucht oder sogar angreift, ist eindeutig zuviel! Schon id ersten Stunde nach Jagdeinführung hatte ich fast 100 Stück erlegt! Manchmal kommt man gar nicht vom Fleck, weil man gleichzeitig von mehreren Tieren angegriffen wird.

So grandios einerseits die Jagd selbst gemacht ist, so klein läßt diese Unausgewogenheit andererseits den Wald und damit die Spielwelt wirken. Und das führt zusammen mit der fehlenden Weitsicht zu dem absurden Ergebnis, daß die Welt kleiner wirkt obwohl AC3 eigentlich weitaus größer ist als AC2!

Grafisch ist die schlechte Weitsicht allerdings wirklich das einzige Manko!

PRO:

- Endlich gibt es kein Tearing, und das ist großartig!!

- Auch die Wachen greifen nun nicht gleich an, nur weil man schnell vorbeiläuft. Das hat in AC2 sehr genervt, man ist aus dem Kämpfen gar nicht mehr rausgekommen.
Es ist nun klarer ersichtlich ab wann eine Verfolgungsjagd provoziert wird und wann man sich währenddessen verstecken kann.

Passanten stören nun auch nicht, da man nicht mehr in sie hineinrennen kann.

Die Moves sind noch einen Tick spektakulärer.

- Das Laufen und Klettern id Bäumen funktioniert fantastisch! Ein tolles Gefühl und einwandfreie Steuerung. Unglaublich, es funktioniert! Davon hätte ich gerne noch mehr gehabt:)

- Die Landschaft und der Himmel wirken wunderschön und realistisch, genauso können Felsen, Bäume, Hügel, Pferde, Gebäude existieren. Nichts sieht nach Copy-Paste-Elementen aus, zumindest hat man nicht das Gefühl. Jedes Waldgebiet hat seine eigene Flora, sieht anders aus, unterschiedliche Bäume, Laub-,Nadelbäume, moosbewachsen, verwildert.

Blätter, Schmetterlinge, Samenkörner, Vögel, Eichkätzchen, aus dem Wasser springende Fische. Nicht nur einmal bleibt man entspannt stehen und genießt tatsächlich die Landschaft.

- Obwohl die Musik von AC2 mehr Atmosphäre gezaubert hat, was aber mM ganz allgemein am Setting liegt, gibt’s bei AC3 weniger Musik/Soundtrack als vielmehr Umgebungsgeräusche.

Dafür ist die Soundkulisse grandios! Egal ob knirschender Schnee unter den Sohlen, knackendes Holz, Tierlaute, Karren, Matsch, Regen, Wind, der um Klippen pfeift, Wellenbrecher, das Klappern der Spielbretter, man hat wirklich das Gefühl direkt im Wald oder an Deck eines Schiffes zu stehen.

- Die maritimen Missionen: ein absolutes Highlight, über das Spiel hinaus!
Das Schiff zu steuern wirkt mächtig und ist dabei trotzdem simpel! Man freut sich wie ein Kind mit seinem Playmobil-Piratenschiff und ich möchte sagen, der Spaß und die Einzigartigkeit damit zu fahren, ist ein Erlebnis und id Videospielgeschichte ganz weit oben anzusetzen.
Es ist atemberaubend. Die Gischt, die Wellen auf hoher See, die Rufe der Mannschaft, das Treiben, die Takelage … du bist der Captain!:)

FAZIT:

Auch, wenn die heimlichen Kills nett gemacht sind (Heuwagen, ums Eck), ist auch dieses AC alles andere als ein Splinter Cell. Das ist sehr schade, denn gerade als Assassine muß Stealth-Action besser funktionieren. Dort wo es eine tolle Herausforderung wäre (zB. Forts infiltrieren), klappt es einfach nicht wirklich, es artet so gut wie immer in eine Schlacht aus. Schleichmissionen sind trotz vieler Deckungsmöglichkeiten unberechenbar und Glückssache. So bleibt man trotz Pistolenschüssen und Explosionen unbemerkt, oft aber nicht, wenn man sich hinter einem Baum oder in den Ästen versteckt. Also leider unausgegoren wie immer.
Das Setting von AC3 ist toll hat aber mE nicht ganz so viel bzw. anderen Flair als AC2, was ganz allgemein an der anderen Epoche liegt.

AC3 besteht aus sehr vielen Zufällen und ist insgesamt sehr wirr: Waffen verschwinden aus dem Waffenrad, Markierungen/Logos/Wachen/Missionen werden angezeigt obwohl sich dort nichts (mehr) befindet.

Man hängt gerade zu Beginn laufend id Luft, die Nebenmissionen klingen immer so als könnte man aktiv was unternehmen aber eigentl. ist vieles einfach Zufall und passiv (zB „finde Spur des Bären“). Irgendwann stolpert man halt drüber und es ist ohne wirkliches Zutun erledigt, was nicht befriedigend ist.

Die Karte ändert sich häufig und zeigt neue Symbole an. Wenn man nicht laufend die Karten und alle Untermenüs darauf überprüft, weiß man von nichts.

ZB bekommt man anfangs Dinge (Milch, Ton, Hüte,…) od. Mitteilungen wie “Systemnachricht: Neue Email erhalten“ nur scheinen diese nirgends auf, auch nicht id Inventarliste. Also fragt man sich zu Recht wozu, und bleibt lange ahnungslos bis man Stunden später (zufällig) aufgeklärt wird od. daraufstößt.
Man wird von dem Spiels zieml. allein gelassen, von Anfang bis Ende gilt „learning by doing“, über 80% der Dinge, die man tun oder entdecken kann, stolpert man erst in irgendeinem der vielen Menüs. Es gibt kein Tutorial oder eine Trainigsarena wie in AC2.
Bin erst nach 50 Stunden durch Zufall auf neue Moves draufgekommen.(Man kann stumpfe Waffen auch werfen, Äxte härter schwingen und Konter auch in Verbindung mit dem Wurfpfeil nutzen!)

Die Systematik hinter den Menüs erschließt sich erst nach und nach, da vergehen schon einmal leicht die ersten 15h. Bis wieder was Neues in einem der Unterpunkte oder den Kurzinfos auftaucht.
Das bringt leider mit sich, daß man mindest. genauso viel Zeit auf den Menü-und Kartenbidschirmen verbringt wie im eigentl. Spiel.
Relativ schnell nutzt man das Schnellreisesystem auch für kürzere Strecken (den Ladebildschirm bekommt man sehr sehr oft zu sehen), weil man einfach keine Zeit mehr vertrödeln möchte.

Zwingend nötig von all den Ausrüstungsgegenständen, Handel, Herstellung von Gegenständen und Aufbau der Gemeinde, Assassinen versenden, Informationen, unzähligen Nebenmissionen und hunderten Sammlungen ist eigentlich nichts. AC3 erschlägt einen mit einer Flut an Möglichkeiten, die aber leider nicht gebraucht werden, nicht einmal während der einzelnen Missionen.

Befriedigt wird so nur die Sammelleidenschaft, zumindest alles einmal gemacht zu haben.

Wahrscheinlich kann man das Spiel mit der Grundausrüstung durchspielen und hätte nicht einmal Schwierigkeiten. Auch wer Herausforderungen sucht, ist mit dem Spiel nicht gut bedient, dazu fehlt es an der Notwendigkeit im Spiel.

Wer allerdings einfach Spaß am Experimentieren hat, wird sich gerne in dieser Welt bewegen und wohl nicht nur den Hauptstrang der Geschichte zocken.

Doch auch, wenn das alles großartig aussieht, es ist großteils „nur“ nettes Beiwerk, das über viele Mängel nicht hinwegtäuschen sollte.
Im Endeffekt bleibt nach einer sehr tollen Optik und klasse Animationen nicht mehr soo viel übrig. Es ist zwar ein riesiges ambitioniertes Projekt, das sieht man dem Spiel auch an, aber man hat immer das Gefühl, daß 5o Teams an verschiedenen Enden angefangen haben und sich nicht wirklich in der Mitte getroffen haben. Vielleicht erklärt das dieses unstimmige und äußerst wirre (und zusätzlich sehr verbugte) Spiel.

Aus all diesen Gründen gebe ich AC 3 zwar nicht die Bestnote aber ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte, ist es allemal auch wenn es gegen Ende hin und mit all seinen Nebenmissionen doch wieder recht langweilig wird. Dafür hat es trotz der Mängel zu viele Wow-Momente: in Story, Ausrüstung, Grafik und Atmosphäre.

p.s.: Das Experiment mit den Pivots nach Beendigung des Spiels ist nur mehr Zeitverschwendung! Daß es dafür überhaupt eine Trophäe gibt, ist fast schon Schikane. Man beamt sich nur mehr von einer Schnellreisestation zur nächsten und hat mit Spielen wirklich nichts mehr zu tun.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen die große Enttäuschung, 7. März 2013
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Vorweg muss ich sagen, dass ich bisher jedes Assassins Creed Spiel gespielt habe. Seit ich 14 bin, liebe ich die Serie, ich habe Poster an der Wand, Figuren im Regal, ich habe in AC Shirts stundenlang vor diesen Spielen gesessen. Doch mit Assassins Creed 3 ist diese Zeit zu Ende.
Für einen Neuling ist es vielleicht ein gutes Spiel, ich möchte hier jedoch einmal aufzeigen, wie ich den neuen Teil finde.

Zu erst die positiven Dinge:
- wie zu erwarten, wartet das Spiel mit einer tollen Grafik auf. Die Umgebung wirkt sehr realistisch, Natur und Menschen natürlich
- die Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt wurden verbessert. Ich kann Bars und Geschäfte besuchen, während Verfolgungsjagden durch offene Fenster springen. Endlich gibt es auch Kutschen, die als bewegliche Heuhaufen perfekte verstecke bilden. Ebenso kann man sich endlichen hinter Ecken verstecken und ins hohe Gras kauern. Das hat mir lange gefehlt. Wenn man auf eine bestimmte Weise auf Zäune oder niedrige Mauern zuläuft, kann man geschickt darüber springen, ohne extra aufsetzen zu müssen. Durch Spalten über dem Boden kann man auch rutschen. Die Bäume sind endlich 'begehbar'. Man kann hinaufklettern und in Wäldern von Baum zu Baum springen. In der Menschenmenge kann man sich wesentlich besser bewegen und verstecken. Man kann abstandsabhängig belauschen und verfolgen.

Was mir leider negativ aufgefallen ist:
- die Steuerung wurde komplett verändert! Und zwar nciht gerade zum Positiven. Ich war mit der alten Steuerung und der alten Bildschirmerscheinung (Lebensanzeige, Waffenauswahl, Karte etc) immer sehr zufrieden und musste mich nun plötzlich mit dieser neuen Version auseinandersetzen. Verbesserungen habe ich dabei nicht bemerkt. Im Gegenteil: wo man vorher gehen, schnell gehen, laufen und sprinten (= springen und klettern) konnte, kann man jetzt nur noch gehen, schnell gehen (was genauso schnell ist wie gehen) und sprinten. Das führt dazu, dass Connor an jeder erdenklichen Ecke auf irgendetwas klettern will, ohne dass man es ihm irgendwie verbieten kann.
- In das neue Kampfsystem wird man keinesfalls eingeführt. Anstatt die Situation des auszubildenden Assassinen zu nutzen und Trainingseinheiten einzubinden, wird dieser Teil einfach übersprungen. Man geht zu seinem Tutor, es folgt eine kurze Videosequenz, die mit "3 Jahr später..." endet und schon kann man alles, ohne auch nur im Ansatz zu wissen, wie man es tun soll. Man beendet das Spiel ohne alle Bewegungen ausgeschöpft zu haben, weil man es nie gelernt hat.
- wie oben angedeutet, hat sich auch das Interface verändert. Es gibt keine Eindeutige Gesundheitsanzeige mehr. Ich kann nicht sehen: ah, ich habe noch einen Treffer oder zwei oder einen starken. Es gibt nur noch einen Balken, der wenig nachvollziehbar wächst und schrumpft. Auch gibt es keine Medizin mehr, um sich zu heilen.
- es gibt keine Ausrüstungsoptionen mehr! Das hat mich wirklich irritiert, denn seit AC2 gab es die Möglichkeit, seinen Charakter mit Rüstungen und Waffen 'aufzupolieren'. Man sammelt Geld und gibt dieses dann wie im RPG in Läden für Waffen, Rüstung, Munition, Bomben, Medizin etc aus. Das fand ich immer klasse, weil man so eine Möglichkeit hatte, seinen Assassinen zu personalisieren. Je nachdem was man für Waffen bevorzugt, konnte man sich diese eben extra kaufen und mit dem Spielverlauf eine immer bessere Rüstung anlegen, was das ganze auch optisch aufpeppte.
- Connor hat keine Hakenklinge. Nachdem diese in AC Revelations gerade erst eingeführt wurde und somit eine tolle Möglichkeit gab, lässig über Seilrutschen von Dach zu Dach zu gelangen, ist sie jetzt einfach nicht mehr vorhanden. Schade!
- auf den Dächern stehen viel zu viele Wachen, die auch noch so hartnäckig und aggressiv sind, dass es sich gar nicht lohnt, zu klettern. Lieber bleibt man am sicheren Boden, wo sich auch noch alle Verstecke befinden und man nicht ständig angegriffen wird.
- wenn man erst einmal entdeckt wurde, ist es zu Beginn kaum möglich wieder inkognito zu werden. Steckbriefe werden nicht mehr auf der Karte angezeigt, man muss sie mühsam suchen und wenn man nur im Blickfeld eines Soldaten ist, ist man so gut wie geliefert.
- die neuen Handelsmöglichkeiten der Siedlung sind nicht wirklich sinnvoll. Was soll ich mit dem Geld tun, das ich dadurch erhalte? Zudem wird es nur schlecht erklärt, ich weiß immer noch nicht wirklich, wie es zu bedienen ist. Ich habe aber, wie gesagt, auch gar keinen Anreiz das zu tun, weil ich mir sowieso nichts davon kaufen kann.
- der neue Charakter Connor ist unsympathisch und besitzt keine authentische Persönlichkeit. Er ist respektlos seinem Meister gegenüber, will immer mit dem Kopf durch die Wand, ist absolut unkooperativ gegenüber Verbündeten. Ezio lernte man als jungen Frauenheld kennen, der seinen Weg noch finden musste. Er ist authentisch, besitzt einen Charakter, bei dessen Entwicklung wir dabei sein durften. In Assassins Creed 3 geht einfach alles viel zu schnell. Bevor wir uns versehen, ist Connor schon ein fertiger Assassine. Wie gesagt: keine Ausbildung, keine Entwicklung, kein Charakter.
- die Story ist schlecht erzählt. Man wird nicht in den Bann gezogen, weil man der Geschichte zu oft nicht richtig folgen kann. Es gibt nur eine richtig gute Wendung direkt zu Beginn des Spiels, danach bleibt der Plot linear und recht öde. Die Charaktere werden nicht ausreichend erzählt, es kommt keine Stimmung für Connors Situation auf.
- Die beiden Städte New York und Boston sind beinahe gleich. Durch das Setting gibt es keine besonderen Sehenswürdigkeiten, die man erforschen möchte. Ich erinnere mich an die tollen, histrorischen Gebäude der Vorgänger. Wo sind wir nicht schon überall herumgeklettert? Und in Assassins Creed 3? Nichts davon. Nicht einmal spektakuläre Aussichtspunkte gibt es. Sie sehen alle gleich aus.
- Die Städte werden vom Spiel nicht ausreichend genutzt. Wenn man will, kann man sie sich ansehen. Man kann das Spiel jedoch auch beenden ohne auch nur 3/4 davon gesehen zu haben. Auch diese Tatsache trägt dazu bei, dass keine richtige Atmosphäre aufkommen will...
- unsinnige Nebenmissionen. Es gibt zum Beispiel Missionen, bei denen man 'Briefe überbringen' soll. Das besteht nur daraus, dass man mit irgendwelchen Leuten spricht, die sich bedanken. Ich habe immer noch keine Ahnung, was das sollte? Was macht man da eigentlich? Für wen und warum? Und was hat das mit mir zu tun? Viele dieser Missionen werden nicht erklärt.

Und zu guter letzt: Warum zur Hölle soll ich plötzlich mit einem Meuchelmörder über die Weltmeere schippern? Offensichtlich bereiten diese Seemissionen vielen Spielern Spaß. Jedoch frage ich mich: was hat das mit Assassins Creed zu tun? Warum macht Ubisoft nicht dann ein Seefahrer-RPG? Ich will keine Schiffe fahren, ich will durch Städte schleichen, auf Dächer klettern, ich will Assassinen in geheimen Hauptquartieren versammeln, ich will die Templer besiegen und ich will meucheln. Aber doch keine Seeschlachten bestreiten?!
Generell ist Connor kein großer Assassine, der die Gesellschaft vor dem Untergang bewahren will und dessen Ziel es ist, die Templer zu besiegen. Sein Ziel ist es nur, sich zu rächen. That's all.

Ich bin enttäuscht. Assassins Creed ist nicht mehr, was es einmal war. Dieses Spiel verschießt sein Pulver direkt zu Beginn. Die ersten Stunden sind klasse; sobald Connor auf dem Schirm auftaucht, ist der Spielspaß vorbei.

Im Endeffekt muss jeder natürlich selbst entscheiden, ob er dieses Spiel mag oder nicht. Für mich ist es jedoch kein Assassins Creed mehr.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend, 29. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe alle bisherigen Titel der Serie durchgespielt und dabei auch viel Spaß gehabt.
AC3 hatte ich auch wieder vorbestellt - aber jetzt liegt es seit Wochen in der Ecke und ist auch höchstens zur Hälfte durch.

Mir fehlt zum einen der mediterane Flair der Vorgänger und die hohe Spielgeschwindigkeit.

Auch die neuen "Features" wie Tiere jagen, Handel treiben erinnert an Leihgaben von Red Dead Redemption oder Siedler... das hätte ein Format wie AC meiner Meinung nach nicht nötig gehabt.

Missionen wie die Boston Tea Party sind (gerade vor dem mehr oder weniger aktuellen politischen Hintergrund in den USA) ganz amüsant, aber das ewige Hin und Her zwischen verschiedenen Karten, meilenweit durch den Schnee laufen, etc. finde ich ermüdend.
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60 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Großen und Ganzen etwas enttäuschend..., 5. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Eigentlich schreibe ich gar nicht soo gerne Rezessionen. Aber aufgrund der vielen, vielen positiven Rezessionen hier, muss ich hier auch mal meine Sicht der Dinge darstellen (und mit der dürfte ich sicherlich nicht alleine dastehen).

Das Fazit mal vorneweg: Im Großen und Ganzen ist AC3 etwas enttäuschend.

Und das hat mehrere Gründe:

- Mein Hauptproblem ist, dass Connor eigentlich null daruf bedacht ist, still und leise vorzugehen. Was soll das für ein Assassine sein, der in die Gefechte stürmt und alles nieder metzelt, was sich in seinen Weg stellt. Nur weil es Engländer sind? Altair und Ezio hätten versucht den meisten Wachleuten aus dem Weg zu gehen um unnötige Tode zu vermeiden. Nicht so Connor. Der wird eigentlich nur vom Hass getrieben. Natürlich konnte man mit Altair und Ezio auch stürmischer vorgehen. Ist ja auch gut so - gerade für Spieler die nicht den perfekten Weg suchen sich heimlich anzuschleichen. Diese Wahlmöglichkeit zwischen Schleichen und agressivem Vorgehen wird einem in AC3 aber vollkommen genommen. Hier muss man agressiv vorgehen. Und das ist für mich nicht so, wie ein echter Assassine handeln würde... Ich habe mehrfach versucht bestimmte Ziele durch Schleichen zu erreichen. Ich habe es fast nicht hinbekommen. Früher oder später fliegt man auf und dann heißt es wieder kämpfen. Das führt zu einer gewaltigen Frustration. Die Wachen sehen einem, obwohl sie eigentlich in eine andere Richtung schauen. Wenn man eine Wache mit Pfeil und Bogen heimlich ausschalten möchte, werden manche nur verletzt und anstatt, dass sie einfach nur untersuchen woher der Pfeil kam, geht gleich ein Alarm los und man ist aufgeflogen. Alle wissen sofort, wo man sich befindet und wieder heißts, ab in den Kampf. Ich habe geladen und geladen, es wieder und wieder versucht - und ich bin weiß Gott kein schlechter Schleicher. Ich habe schon immer gerne Spiele gespielt in denen man heimlich vorgehen muss. Hier aber werde ich regelrecht gezwungen alles abzumetzeln, was sich in meinen Weg stellt. Wers mag, der mags, aber ich kann drauf verzichten.

- Das zweite rießen Problem fügt sich eigentlich nahtlos an. Dadurch, dass unser Hauptprotagonist eben nur vom Hass getrieben wird und immer kämpft anstatt Unschuldige (ja, auch die Engländer sind alle nicht durch und durch Böse - das ist eben ihr Job und deren Tod ändert ja nichts) zu verschonen, ist er mir richtig unsymphatisch. Noch dazu kommt, dass er seinen Mentor als "der Alte" bezeichnet und ihm keinerlei Dankbarkeit entgegenbringt. Im Gegenteil, er macht ihn noch blöd an. Auch an anderen Stellen ist Connor einfach nur ein Arsch. Komischerweiße ist er zu den Siedlungsbewohnern wieder auffallend freundlich - fast anschleimend. Charakter hat er jedenfalls null. Und was das Allerschlimmste ist: Er hinterfragt sein Tun nie. Die Templer rechtfertigen sich - aber anstatt wie bei Altair, dem Zweifel an seinem Tun aufkommen, geht Connor immer davon aus, dass die Templer dumm sind und nur das was er meint, richtig sei. Er hört nie auf Ratschläge, er ist einfach nur ein dummer Egoist und mit dem muss ich spielen. Ich kann mich einfach nicht in Connor rein fühlen, mich mit ihm identifizieren, wie noch mit Altair und Ezio. Viele hier regen sich über die ersten Sequenzen mit Haythem auf. Mir ist der sogar symphatischer als Connor. Jedenfalls ist er nicht so dumm und will nicht zu viele töten.

- Das dritte Problem: Nebenmissionen. Wie lieblos geht es eigentlich? Von den Siedlungs- und Marinemissionen mal ausgenommen (die wirklich sehr gut sind), werden einem die Nebenmissionen schlicht in einem Logbuch eingetragen, die man dann bei Bedarf erfüllen kann. Die entsprechenden Menüs sind auch total schlicht und lieblos. Und wozu das alles? Wozu jagen? Wozu irgendwelche Kolonnen versenden? Wozu Freibeutermissionen (auch wenn sie exzellent sind, aber Sinn und Zweck bzw. Belohnung erschließt sich mir nicht). Wozu in irgendeinen "Club" (den man noch nicht mal sieht) aufgenommen werden? Wozu die ganzen Minispiele wie Dame, Mühle usw. - ganz nett ja, aber irgendwo auch unnötig und zudem unfair schwer. Wozu die Erkundung der Freimaurer-Tunnel, wenn ich doch auch so zu jedem Hafen per Schnellreise gelangen kann.

- Viertes Problem: Sinnhaltigkeit der Nebenmissionen mal dahingestellt - was mach ich mit dem verdienten Geld? Eine Stadt ausbauen? - Fehlanzeige. Meine Rüstung verbessern? - Fehlanzeige. Meine sonstige Ausrüstung verbessern? Auch nur in Teilen: Ich habe mir ein einziges Schwert gekauft und mehr braucht man auch nicht. Der Rest ist ganz nett, aber unnütz. Das einzig sinnvolle ist das Aufrüsten des eigenen Schiffes.

- Fünftes Problem - auch sehr großes Problem: Fehlender Spielfluss. Ständig wird man unterbrochen von irgendeinem Ladebildschirm. Das nervt gewaltig. Und dann noch ständig diese Zwischensequenzen (muss ja sein, aber doch bitte nicht soo viele). Man hat teilweise das Gefühl man schaut sich nen Film an anstatt zu spielen. Das Spiel beschränkt sich auf umherlaufen und kämpfen.

- Sechstes Problem: Wo zum Henker ist die Musik? Man hat zwar eine tolle Musik während den Missionen, aber wenn man außerhalb von Missionen in den Städten oder dem Grenzland unterwegs ist, hört man nur die typischen Stadt- oder Landgeräusche. Aus meiner Sicht geht hier eindeutig die Atmosphäre flöten. Warum keine schöne Musik im Hintergrund?

So, das reicht erstmal. Obwohl mir sicherlich noch mehr einfallen würde, aber das sind zumindest mal die Hauptkritikpunkte. Jetzt sollte ich auch mal was Positives folgen lassen um nicht allzu abschreckend zu wirken.

Die Grafik ist wirklich genial, sicherlich mit kleineren Bugs, aber das stört mich nicht so arg. Die gesamte Umwelt sieht fantastisch und glaubwürdig aus. Sonnenauf- und untergänge sind extrem schön anzusehen. Hinzu kommt ein Wetter- und sogar ein Jahreszeitenwechsel. Super toll. Aber nicht nur das. Die gesamte Welt ist derart liebevoll kreiert, dass man gerne mal stehen bleibt und sich etwas genauer ansieht. Auch die ganzen Tiere überall. Wirklich toll. Was auch super ist, ist die Bewegung in den Bäumen. Das sieht einfach nur toll aus. Ist mir persönlich aber etwas zu leicht von der Hand gehend. Der gute Connor klettert und springt wie von selbst, ohne dass ich als Spieler irgendwo gefordert wäre. Ach mist, schon wieder negative Kritik... Was könnte ich noch schreiben? Story? Dazu lieber mal nichts, weil ich hier keinen Spoiler reinhauen möchte - aber die Story ist zweifellos ganz gut, wenn auch nicht überragend.

Tja, ich bin ziemlich enttäuscht von dem Spiel und muss mir, auch wenn es mir als Fan der Reihe schwer fällt, eingestehen, dass dies ein Fehlkauf war, trotz der positiven Punkte. Die negativen überwiegen einfach. Man hat hier mit zu vielen guten Ideen aus den vergangenen Teilen gebrochen.

Ob ich den Kauf empfehlen würde? Wenn man alle anderen Teile zu Hause hat zur Komplettierung wohl ja, aber erst wenn das Spiel günstiger wird. Falls man die früheren Teile nicht hat, würde ich das Spiel nur Leuten empfehlen, die es mögen sich irgendwo durch zu kämpfen ohne groß nachdenken zu müssen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein großes, dickes "NAJA", 19. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Dieses Wort war das erste welches mir in den Sinn kam als ich das Spiel durchhatte. Frage mich ob es einfach an meinen Erwartungen lag oder ob das Spiel einfach nicht mehr hergab. Ich fange mal mit dem positiven an:

Positiv:

-Tolle Grafik
-Fantastischer Einstieg in die Geschichte mit einem schönen Twist
-Lokalisierung (sehr gute Synchronsprecher)
-Marine Missionen (dort hat Ubisoft wirklich 100% abgeliefert)

Negativ:

-Insgesamt doch sehr lahme Story, vor allem zum Ende hin
-Setting: War schon nicht besonders begeistert als Nordamerika angekündigt wurde, da mich die Geschichte nicht wirklich interessiert. Ob Boston oder New York macht eigentlich keinen Unterschied, und die Wildnis hat einfach wesentlich besser zu einem Red Dead Redemption gepasst.
-Kein richtiger Soundtrack im Spiel!!! (Haben die Entwickler nie den fantastischen 2ten Teil gespielt?!)
-Viele Verschlimmbesserungen (Geld verdienen, Kein einloggen des Gegners, Missionen wie Post überbringen und Federn sammeln sind sehr undurchsichtig und absolut nutzlos. Assassinen rekrutieren.)
-Bugs (habe irgendwann aufgehört zu zählen.)
- Die Thomas Hickey verfolgen Mission. (Ein Wunder das mein Controller das überlebt hat. Keine Ahnung was die Entwickler da geritten hat.)
-Desmond Story mehr als unbefriedigend zu Ende gebracht.

Unterm Strich bleibt ein gutes Spiel mit dem ich ein paar schöne Stunden hatte, mehr aber auch nicht. Das ganze Spiel wirkt für mich wie das absolute Anbiedern an den amerikanischen Markt. Für mich als Europäer war die Story einfach zu uninteressant wer da jetzt wer ist usw.

Insgesamt hätte Ubisoft die Welt einfach 40% kleiner machen sollen und das Augenmerk auf die vielen unfertigen Kleinigkeiten legen sollen. Es bleibt für mich einfach unverständlich wie man einen sagenhaften 2ten Teil abgeliefert hat und dann das Franchise mit jedem Teil verschlimmbessert. Also Ubisoft, fürs nächste einfach mal 3-4 Jahre Zeit nehmen und dann ein Mörderspiel abliefern. Das sie es können haben sie schon bewiesen.
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146 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel!, 31. Oktober 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Also zu erstmal ich habe vorher noch nie ein Assassins Creed Spiel gespielt AC3 ist daher mein erstes Spiel dieser Reihe! Einige bemängeln ja das sich die Serie vom Gameplay her nie wirklich weiterentwickelt hat, und von Teil zu Teil gleich blieb so das sich eine art Monotonie eingestellt hat! Ich kann da also nicht mitreden da für mich alles neu ist. Und ich bin sehr überrascht was es alles für Möglichkeiten gibt! Ich gehe sogar so weit dieses Spiel auf eine Stufe mit RDR zu stellen weil ich dasselbe überwältigende Gefühl habe wie damals bei RDR.
Die Story die Charaktere die Spielwelt alles besitzt die Tiefe eines RDR nur das die Viedeosequenzen alle in Deutsch vertont sind und das sogar sehr Professionell!
Die Story fängt erstmal sehr ruhig an ohne einen gleich mit Action zu bombardieren und so kommt alles erst nach und nach zusammen. Man denkt man guckt einen Epischen Film wie z.B. Der Patriot mit Mel Gibson! Ich werde hier aber bewusst nichts von der Story erzählen weil ich nichts vorweg nehmen will man sollte es schon selber erleben. Ich bin auf AC3 aufmerksam geworden weil es erstens viel Hype im Vorfeld gab (berechtigt) und zweitens
das Setting mich viel mehr anspricht als die Vorgänger! Es gibt viele Parallelen zu RDR so kann man in der großen Open World auch Tiere Jagen und damit Geld machen. Die Tiere leben wie in einem Ökosystem und überhaupt wirkt die ganze Spielwelt sehr lebendig.
In Boston z.B. gehen die Bürger ganz wie in RDR ihrem Tagwerk nach und es macht schon spaß sie nur dabei zu beobachten ;)
Es steckt so viel Liebe im detail und der Spielwelt dass einem so schnell nicht langweilig wird!

Die Wälder und Städte sehen Fantastisch aus und sprühen nur so vor Atmosphäre.
Alles kommt sehr glaubwürdig herüber! In der Welt gibt es einen Dynamischen Tag und Nacht Wechsel so wie einen Wetterzyklus. Die Welt spielt sogar zu verschiedenen Jahreszeiten! Die Animationen von Connor sind richtig klasse und sehr lebendig.
Das Gameplay macht einfach nur spaß man hat sehr viele Möglichkeiten. Neben der Hauptstory gibt es noch eine Menge Nebenmissionen man hat sogar sein eigenes Gut was man bewirtschaften kann aber nicht muss! Das Kampfsystem ist sehr spektakulär aber auch verdammt einfach zu einfach! Man ist praktisch Overpowered und braucht sich kaum sorgen um sein Leben machen das ist ein bisschen schade! Dennoch es sieht klasse aus wie Connor die Britischen Besatzer fertig macht. Das Kampfsystem fühlt sich so ähnlich an wie das aus Batman Arkham City würde ich sagen! Grafisch ist es für ein Spiel solchen Umfangs sehr gut! Es gibt zwar auch Technische Unzulänglichkeiten wie Clipping Fehler oder gelegentliche Ruckler in der Performance aber die fallen nicht so ins Gewicht. Noch ein unglaublich großes Highlight sind die Seeschlachten! Ich habe mir schon immer gewünscht dass man in einem Spiel mal sein eigenes Schiff lenken kann und auch frei dort herumlaufen kann und AC3 bietet dies und toppt das ganze noch mit sehr Authentischen Seeschlachten! So muss man auf das Wetter achten das auch mal Umschlagen kann und wenn die Wellen peitschen sollte man die Kanonenkugeln nicht unbedingt in eine Große Welle verpulvern^^
Es gibt aber auch die Sequenzen mit Desmond die mich ein wenig stören!
Ich finde sie wirken aufgezwungen und unnötig außerdem finde ich das mit dem Animus und so eher unpassend! Mir wäre es lieber gewesen wenn sie sich nur auf die Geschichte mit Connor beschäftigt hätten ohne diesen Animus Quatsch ;)
Aber das ist jetzt nicht so gewichtig da der Rest einfach Atemberaubend klasse ist und mein persönliches Highlight dieses Jahr ist! Und wenn man dann mit der Einzelspielerkampagne fertig ist kann man noch den MP spielen denn ich bisher aber noch nicht spielen konnte!
Mal sehen wie der dann wird ;)

Hier noch mal meine persönlichen Pro und Contras!

+Sehr gute Story rund um Connor
+große und Abwechslungsreiche Spielwelt
+tolle Charaktere besonders Connor
+gute Grafik
+sehr gute Deutsche Sprecher
+Bombastische Seeschlachten
+spektakuläres Kampfsystem
+viele Nebenmissionen
+Atmosphärisch Top

-Desmond Story nervt
-gelegentliche Ruckler
-Clipping Fehler
-manchmal nicht ganz Lippensynchron
-zu einfaches Kampfsystem

Fazit: AC3 ist ein ganz großes Spiel geworden und mein persönliches Highlight des Jahres!
Trotz der kleinen Fehler ein gigantisches Spiel und man sollte sich wirklich Zeit nehmen und sich mit der Welt beschäftigen! Ich habe die Welt bisher sehr akribisch erkundet und habe immer noch einiges zu Entdecken. Es gibt einfach so viele kleine Details die man erleben sollte. Es macht einfach unglaublich spaß den unbesiegbaren Meuchelmörder zu spielen!
Jeder der RDR mochte und generell Open World spiele mag sollte hier zugreifen!
Obwohl ich vorher keinen anderen AC Teil gespielt habe konnte ich der Story um Desmond sehr gut folgen und deshalb kann man hier auch eine Kaufempfehlung für Leute die so wie ich noch keinen Teil gespielt hatten aussprechen ;)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ubisofts "Native American Murderer" oder auch "das Assassins Creed das gar kein Assassins Creed sein will", 17. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Assassins Creed 3…wo fange ich da an…als erstes muss ich sagen das ich jeden Teil der Serie gezockt habe und ab Teil 1 ein absoluter Fan der Reihe bin. Nur Revelations war ein absoluter Tiefpunkt der Serie, da es quasi ein totaler DLC war, ohne tiefe Story oder ähnlichem.
Von Teil3 habe ich mir dahingehend einiges erwartet. Die Gameplay Trailer sahen frisch aus, ein neuer Charakter, endlich mehr Hintergründe zu Desmonds Story und, und, und…
Leider wurde ich, um es vorab zu sagen, bitter enttäuscht und sehe AC3 mittlerweile fast schon als Fehlkauf an.

Gameplay:

Das Gameplay ist eigentlich altbekannt, man ist wie in den Vorgängern ein Assassine und man muss wieder diverse Ziele/Templer/Bösewichte zur Strecke bringen. Es gibt endlich ein neues Setting, und zwar Amerika zur Kolonialzeit mit der ganzen Historie, von Benjamin Franklin über Paul Revere bis hin zu George Washington. Das alles auch mit geschichtsträchtigen Ereignissen wie dem Mitternachtsritt, der Schlacht bei Lexington, Boston Tea Party etc.

Jedoch ist es gar nicht so altbekannt wie ich gehofft hatte. Das Kampfsystem wurde verändert, bzw. auf die lächerlichste Arte und Weise vereinfacht und die Gegner haben keine Energieanzeige mehr. So kommt es das man Gegner nur mit 6-7 Treffern hintereinander besiegen kann oder per Konter. Wird man jedoch bei einer der beiden Möglichkeiten unterbrochen scheint es so als hätte der Gegner keine Energie verloren…einfach lachhaft. Außerdem kann man selbst 100 Gegner spielend leicht mit 2 oder 3 Tasten besiegen und die Zeit die man für einen Konter hat kam mir wirklich ewig vor, ich habe zwar gelesen das manche das überhaupt nicht hinbekommen, aber das kann nur ein Witz sein.
Mit dem Tomahawk ist man direkt overpowered und man braucht sich im gesamten Spiel nicht eine neue Waffe zu kaufen, sehr schade.

Außerdem finde ich das Gameplay unflüssiger bzw. hakeliger als in den Vorgängern. Gerade zu Pferde bleibt das Pferd vor jedem Grashalm wie an einer unsichtbaren Mauer stehen, Connor springt gerne mal ganz woanders hin und so weiter. Ich finde es auch schade dass man sich nicht mehr so flüssig über den Dächern bewegen kann da die Häuser aufgrund der damaligen Bauweise stellenweise ewig weit auseinander sind.

Auch wird bedeutend weniger geschlichen oder assassinenhaft vorgegangen, AC3 ist mehr ein Hack und Slay – bis auf 3 oder 4 Missionen ist es vollkommen egal ob man sich irgendwo einschleicht oder ob man alles abmetzelt…hierbei sehen die Killmoves aber wirklich dermaßen gut aus und mit dem neuen Kampfsystem gelingen durch einfaches drücken 2er Tasten wirklich sehr ansehnliche Kombinationen.

Es ist aber schon sehr schade, ich habe wirklich versucht viele Missionen durch anschleichen, ablenken oder ähnlichem zu bewältigen, jedoch habe ich dann meistens auch die optionalen Missionsziele verpasst. Ich bin eben wie gewohnt vorgegangen um den Gegner hinterrücks anzugreifen, was in diesem Spiel nicht notwendig ist da es wohl darauf ausgelegt ist einfach aufzufallen und alles und jeden zu töten…

Was mich dann zum Hauptcharakter bringt, Connor. Wo Ezio und Altair noch von Überzeugungen getrieben waren und moralische Bedenken, bzw. eine emotionale Entwicklung hatten, ist Connor kalt und durchgehend schlecht gelaunt. Seinen „Meister“ schnauzt er nur an, er ist undankbar und ist einfach nur auf Rache aus, sehr schade, eine Entwicklung in Richtung des Assassinen-Credos hätte ihm gut getan.

Zur Umgebung muss ich sagen dass es viel zu entdecken gibt, zu viel muss ich sagen! Boston und vor allem New York sind sehr schön dargestellt, es ist etwas los auf den Straßen, man kann Tumulte anzetteln und mehr. Dann gibt es aber noch das ca. 1,5 auf 1,5km große Grenzland (was leider viel zu groß ist), und so kommt es das man lächerlich viel herumlaufen muss da die Aussichtstürme die Karten nicht zu 100% aufdecken (diese Aussichtstürme sind übrigens nur Kirchen; klar gab es in dieser zeitlichen Epoche keine allzu großen Bauten, aber es wahr schon imposanter am Kolosseum in Rom hochzuklettern – apropos, geklettert wird auch viel zu wenig, und ist fast nicht notwendig).

Zum Zeitvertreib neben den Hauptmissionen kann man Jagen gehen, Piratenmissionen bestreiten, Abenteuermissionen und kleine Geheimnisse in der Umgebung erforschen, Forts einnehmen und auch wieder Jagd-, Diebes-, Schläger- und Abenteuerherausforderungen abschließen, so ähnlich wie in den Vorgängern die Gildenmissionen. Ist zum Teil sehr nett, vor allem die Seemissionen denen ich skeptisch gegenüber stand haben es mir am Ende am Meisten angetan. Das ist alles sehr schön umgesetzt und durchdacht, nur, sind diese Nebenmissionen eigtl. unnötig. Wo man in den Vorgängern noch mit Waffen, Videos, Geheimnissen oder ähnlichem belohnt wurde, bringt es einem hier fast gar nichts all diese Nebenmissionen zu machen, außer man ist hinter der Platin-Trophäe her.
Geschäfte gibt es leider nur noch 3 General Stores pro Bezirk, und diese verkaufen dann einfach, was ich schade finde da mir das Shop-Aufbau-System sehr gefallen hatte. Jedoch muss man bis auf Pfeile und Munition eigtl. nichts kaufen. Ich habe im gesamten Spiel nicht eine Waffe oder ein Kleidungsstück gekauft. Connor ist durch das einfache Kampfsystem dermaßen übermächtig, und da sowieso nicht geschlichen wird, braucht man nur Pfeile und Köder zum Jagen…wieder sehr schade, gerade bei eigentlich stärkeren Gegnern hatte ich gehofft das stärkere Waffen einen Vorteil verschaffen, gerade weil es neben normalen Schwertern auch Keulen und enorm große Äxte im Spiel gibt.

Außerdem kann man mit Siedlermissionen seine eigene Siedlung aufbauen. Egal ob Holzfäller, Schmied, Arzt, Schneiderin etc. alle sind herzlich eingeladen und können durch Nebenmissionen quasi rekrutiert werden. Danach kann man mit weiteren Missionen seine Siedler aufleveln wodurch diese dann bessere Gegenstände herstellen können. Diese Waren braucht man um selbst Dinge herstellen oder weiterverkaufen zu können – dies reicht von Fässern bis hin zu größeren Munitionsbeuteln oder Konvois die man mit gekauften Waren bestückt und an Händler schickt um damit Geld zu verdienen…liest sich natürlich alles schön und gut, jedoch ist das unnötig kompliziert gestaltet und nur halbherzig umgesetzt. Es ist schön sich größere Munitionsbeutel zu schneidern, jedoch braucht man diese ganzen Dinge nicht da man sich mit Tomahawk und versteckter Klinge durch die Horden metzelt.

Am Meisten jedoch hat mich am neuen Setting wirklich gestört das man für die Nebenmissionen in keinster Weise belohnt wird…klar, wenn man die 50 Federn sammelt bekommt man ein neues Outfit, aber alle Nebenmissionen etc. auf 100% zu bringen bringt einem lediglich die 100% Trophy, und das ist meiner Meinung nach einfach zu wenig. Sofern man keine Platin-Trophy will, kann man all diese Dinge außer Acht lassen da Sie einem nicht wirklich etwas bringen außer Zeitvertreib – hier wirkt das alles zwar schön durchdacht, jedoch nur halbgar umgesetzt und die nötige Tiefe und Belohnung fehlt dafür.

Ich finde das Setting eigentlich gelungen, und die historischen Ereignisse sind sehr gut inszeniert, jedoch fehlt mir hier der Bezug des Hauptcharakters zur Historie. Alles wirkt so als hat man zwanghaft versucht ein Spiel und Charakter in die Historie zu pflanzen. Es wirkt als springe man nur von Ereignis zu Ereignis ohne dass sich wirklich etwas tut.

Alles ist vereinfacht, man muss kaum mehr schleichen oder Infos sammeln, man rennt durch die Gegend und schnetzelt alles nieder. Mir fehlt hier das gewisse Etwas das die bisherigen Teile ausgemacht hat, das Assassinen-artige quasi (es gibt aber immerhin wieder Assassinen die rekrutiert werden können)

Hier nur ein kurzes Pro und Kontra:

Pro:
- Jagd-, See- und Abenteuermissionen sind sehr schön und machen zur Abwechslung Spaß, hätte man gerne ausbauen können
- Schöne Kill-Moves
- Schöne Minigames wie Dame, Mühle, Bowls etc.
- Siedlermissionen bringen Abwechslung
- Historische Ereignisse wurden schön eingebaut und akkurat umgesetzt
- Die optionalen Missionsziele sind teilweise fordernd (oder auch nervig :D) und laden dennoch zum wiederholten Spielen ein
- Schöne neue durchdachte Waffen (welche man eigentlich nicht benötigt da das Tomahawk reicht, schade…)

Contra:
- Nebenmissionen werden kaum belohnt, keine Motivation hierfür
- Neues Kampfsystem ist zu einfach und eintönig
- Es gibt kein Banken, Schmiede oder andere Geschäfte mehr die man kaufen kann...nur noch General Stores die alles verkaufen
- Es gibt keine Rüstung mehr und es ist quasi unnötig sich neue Waffen zu kaufen
- Forts einzunehmen bringt einem gar nichts...die "Verbündeten" greifen einen dennoch an, auch wenn man für Sie gerade 100 Rotröcke getötet und Ihnen ein Fort eingenommen hat
- Schusswaffen sind sehr langsam, selbst Ezio konnte schneller schießen
- Schleichpassagen fehlen und Gegner entdecken einen non-stop
- Zu viel Lauferei. Man muss andauernd von einem Ende der Map zur anderen was für mich nur künstliches „in die Länge ziehen“ ist. Und zu Pferde ist man fast langsamer als wenn man zu Fuß unterwegs ist
- Zu lineares Gameplay, erinnert mich an Schlauchlevels a la CoD
- Andauernd kommen der knallweiße Ladebildschirm und Freezes. Ich hatte keine Lust überhaupt in Geschäfte oder Gebäude zu gehen damit ich diesen Bildschirm nicht sehen muss
- Kompliziertes Siedler-Ressourcen-Herstellungs-System das eigentlich erst gegen Ende des Spiels nutzbar ist wenn man alle Siedler zusammen und aufgelevelt hat
- Gegner können nicht mehr oder nur schlecht anvisiert werden
- Aussichtspunkte sind nutzlos da diese die Karte nicht zu 100% aufdecken
- Mir fehlen Glyphen, Rätsel und Kodex-Seiten

Sound:

Die deutsche Synchro ist eigentlich sehr gelungen, auch wenn ich kein Fan von ins deutsche übersetzter Dialoge bin da hier immer etwas an Flair verloren geht.

Die Lippensynchro ist auch nicht immer die Beste und oft gehen Konversationen oft noch 5-10 Minuten weiter während man schon bei einer ganz anderen Mission ist.

Die Gespräche sind jedoch alle stimmig inszeniert, fallen aber ins Negative da hier die Lautstärke des Spiels schwankt und ich teilweise nichts mehr verstanden haben weil dann alles sehr leise wurde.

Gerade im Grenzland hat mir Musik gefehlt, und generell habe ich keinen Soundtrack bemerkt. Auch lustig ist, das Gegner nur Stuss faseln der weder vorne noch hinten Sinn ergibt.

In solch einem Spiel erwarte ich keinen Ohren-Schmaus, aber ein bisschen mehr Mühe hätte nicht geschadet.

Technik/Grafik:

Grafisch gibt es natürlich keinen großen Sprung im Vergleich zu den Vorgängern, jedoch muss ich sagen dass man in den Cutscenes sieht das Wert auf die Mimik und Gesichtszüge gelegt wurde, was stellenweise sehr gut aussieht. Auf der anderen Seite gibt es solche Clipping-, Textur- und Grafikfehler, dass ich mich zu den Anfängen der PS2 zurückerinnert fühle.

Ich bin wirklich nicht grafikgeil und suche auch keine Fehler um darauf rumzureiten, aber wenn in jeder Cutscene immer Körperteile in Wänden kleben, sich Hintergründe nicht aufbauen oder ich blaue verpixelte Bäume in der Landschaft habe dann ist das nicht schön.

Die Umgebung ist bis auf diese Dinge aber schön in Szene gesetzt. Es ist wieder Leben in den Straßen, man hat Tiere im Grenzland, Hunde rennen durch die Straßen, die Animationen sehen größtenteils wie gewohnt gut aus. Es ist so wie man es erwarten sollte und aus den Vorgängern kennt, nur stellenweise etwas schlechter. Dafür sehen gerade Connors Animationen sehr gut aus: er springt lässig über Zäune, klettert gekonnt Bäume hinauf und hat wie schon betont einige sehr imposante Kill-Moves im Repertoire.

Story:

Eine Story ist natürlich vorhanden, jedoch hat mir ein richtiger Bösewicht gefehlt, und auch die Gegner die man auf seinem Weg töten muss (auch bekannt als Templer oder Ziele) werden kaum in Szene gesetzt da das Gameplay sich verändert hat. Man muss keine Informationen mehr einholen, man ist von blinder Wut getrieben…
Die Story braucht auch gute 4-5 Stunden etwas in Fahrt kommt, und selbst danach zieht Sie sich wie Kaugummi. Es ist aber schön zu sehen wie wichtige historische Ereignisse eingepflegt wurden; hier sieht man dann dass darauf besonderen Wert gelegt wurde.

Es gibt einige Twists und Oha!-Momente im Spiel, und auch die Geschichte um Desmond wird vorangetrieben, dieses mal in besseren Levels als bei den Vorgängern. Alles in allem macht die Story schon Sinn und wird gut erzählt, man merkt das die Charaktere etwas mehr Tiefe haben, auch wenn man hierzu viel in den Animus Datenbanken oder seinen Ingame-Emails lesen muss!

Mein kleines Story-Fazit – evtl. Spoiler:

Man hat nicht das Gefühl ein Assassine wie Ezio oder Altair zu sein, obwohl man mit dem aktuellen Charakter Connor auch Spielelemente aus dessen seiner Kindheit und Jugend spielt und so auch sieht wie er heranwächst. Connor ist quasi nur aus Hass getrieben, ist immer schlecht drauf und stur ohne Ende. Daher kommt auch kein gutes Feeling auf, auch weil die ganze Assassinen-Geschichte nicht so sehr aufgenommen wird wie in den Vorgängern, in denen es ein Credo gab, eine Assassinengemeinde etc. Man handelt nicht für diese, sondern verfolgt quasi nur eigene Motive – man hätte das Spiel auch einfach nur „Native American Butcher“ oder „How many can you kill in 15 hours“ nennen können und es hätte denselben Effekt gehabt.

Jedoch sind die historischen Ereignisse die Höhepunkte in der sonst sehr trockenen Story. Alles andere im Spiel wirkt notdürftig „aussenherumgeschneidert“ um von einem historischen Ereignis zum nächsten zu kommen…schade eigentlich, man hätte viele Persönlichkeiten dieser Epoche besser einplanen und ausbauen können, gerade der sehr linearen Story hätte das gut getan.

Auch wurde in vielen Tests ein Twist und eine am Ende für alles entschädigte Story angepriesen…dem ist leider nicht so, ich finde die Story hat keinen wirklichen Höhepunkt und baut gerade gegen Ende stark ab da ich hier ein episches Ende oder zumindest einen genialen Bossfight erwartet habe. Auch die Desmond Story wirkt unfassbar an den Haaren herbeigezogen und ist am Ende (obwohl vieles hätte aufgelöst werden sollen) auch mehr schlecht als Recht.

Fazit:

Für mich ist AC3 kein echtes Assassins Creed da ich mich weniger wie ein Assassine als ein simpler Mörder gefühlt habe.

Das Spiel wirkt gerade aufgrund der vielen Bugs, hakeligen Steuerung, halbgaren Nebenmissionen und der fehlenden Story-Tiefe viel zu eintönig. Selbst wenn man sich mit Nebenmissionen vergnügen möchte, geht einem die Hauptstory aus den Augen verloren weil man ewig weit irgendwo hinlaufen muss. Das kommt mir so vor als wollte man so die Spieldauer des Games künstlich in die Länge ziehen, und im Gegenzug kommt das riesige Grenzland zu wenig zur Geltung weil dort dann doch zu wenig passiert.

Nicht falsch verstehen, AC3 ist ein gutes Spiel das Spaß macht, aber als Fan der Vorgänger gefallen mir die Neuerungen gar nicht, und das hat nichts mit „was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht“ zu tun, sondern das die Neuerungen viele geliebte Dinge aus den Vorgängern haben verschwinden lassen, dann die Lücken nicht füllen können und nur halbfertig wirken. Aus der Story hätte man wie gesagt weitaus mehr rausholen können da diese sehr linear, abgehackt und zusammengestaucht wirkt. Sehr schade, gerade AC1 und AC2 haben hier glänzen können und kleine Rätsel oder Glyphen beinhaltet.

Auch die Templer kommen zu kurz, und das Verhältnis zwischen Assassinen und Templern wird nur schemenhaft aufgeschnappt; und was seit Ezio geschah spielt anscheinend auch keine große Rolle mehr.

Das neue Setting ist hingegen sehr gut gelungen, von der authentischen Kleidung, den Waffen, Pistolen bis hin zur Spielewelt. Man merkt dass hier das größte Augenmerk lag, jedoch hätte jede andere Epoche (von mir bevorzugt Asien) mehr bieten können.

Die Spielewelt macht aber Spaß und ein bisschen auf Bäumen herumzuturnen, neue Gegnertypen hassen zu lernen und Tiere zu jagen fühlt sich auf jeden Fall sehr gut an.

Ich denke für Neueinsteiger ist es ein sehr gutes Spiel das Spaß macht, wer jedoch die Vorgänger kennt wird vieles vermissen und das Game als noch leichter als die Vorgänger empfinden…gestorben bin ich exakt 0 mal durch Eigenverschulden, sondern eher wenn die „geniale“ Kamera hinter ein Haus schwenkt und ich so keinen meiner Gegner mehr sehe, oder Connor von einer 100m Felswand abrutscht weil auf einmal seine Hand in der Wand steckt anstatt den Vorsprung zu greifen.

AC3 wirkt im Gesamten aber unfertig. Es wurde vieles durchdacht und es hat geniale Ansätze, aber es wurde eben nicht alles zu Ende gedacht. Angebliche über 3 Jahre Entwicklungszeit waren mindestens 1 Jahr zu wenig…schade!
Wertungstechnisch würde ich dem Game 75% geben – im Vergleich zu den anderen:

AC1 87%
AC2 90%
AC Brotherhood 85%
AC Revelations 65%
AC3 75%

Mein Tipp: Erst ausleihen, dann kaufen, denn die Hauptstory schlägt mit knapp 15-18 Std. auch nicht sonderlich heftig zu Buche…die Nebenmissionen habe ich bewusst ausgelassen da einem diese quasi nichts bringen…aber wer Platin will muss schon mit knapp 50 Std. kalkulieren.

PS: Den MP Mode habe ich bei dieser Rezession außer Acht gelassen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein "Muss-Erlebnis", 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Als erstes möchte ich betonen das der Code der Bonus Edition nicht funktionieren wird, er ist nur bis März 2013
gültig.

Die Story ist wirklich gut , das Gameplay ist meines Erachtens
das gegenteil. Die Vorgänger mit Ezio Auditore haben mit besser gefallen.
Mit Conner ist die Steuerung einfach nicht so präzise.
Hoffe der 4. Teil wird was taugen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut beeindruckend!, 28. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Das Spiel ist grafisch wie immer sehr schön gelungen bei AC. Am Anfang leichte Probleme mit der Steuerung aber das legt sich schnell. Die Story ist Super, sie ist spannend und absolut packend! Ich kann dieses Game wirklich weiter empfehlen, es ist jeden Cent Wert!
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Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
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