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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über weite Strecken sehr gut ...
Dies ist die längste Verfilmung des bekannten Romans von Alexandre Dumas. Wohl auch die gelungenste. Einige Nebenstränge der Handlung wurden rausgestrichen (Julie Morrel und ihre Familie; eine getreuere Darstellung von Luigi Vampa; Andrea Cavalcanti etc.), doch das ist verkraftbar, auch ein Liebhaber des Buches kann das verschmerzen, weil die Geschichte im...
Veröffentlicht am 3. Juli 2006 von Emmanuel

versus
36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Film Top, DVD Flop
Die Verfilmung an sich ist durchaus sehenswert und wurde damals bei der Erstausstrahlung im ZDF auch mit Spannung mitverfolgt. Leider jedoch wurde bei den DVDs geschlampt.
Daß der Film auf zwei DVDs verteilt ist, finde ich (bei einer Filmlänge von 6 Stunden) gut. Die Bildqualität ist größtenteils hervorragend. Unverzeihlich sind jedoch...
Am 28. Februar 2004 veröffentlicht


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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über weite Strecken sehr gut ..., 3. Juli 2006
Dies ist die längste Verfilmung des bekannten Romans von Alexandre Dumas. Wohl auch die gelungenste. Einige Nebenstränge der Handlung wurden rausgestrichen (Julie Morrel und ihre Familie; eine getreuere Darstellung von Luigi Vampa; Andrea Cavalcanti etc.), doch das ist verkraftbar, auch ein Liebhaber des Buches kann das verschmerzen, weil die Geschichte im wesentlichen nicht kaputt gemacht wird. Sie hat nur einen Fehler: das Ende. Die ganze Vorbereitung von Edmond und Haydée, die im Buch so subtil aber doch konsequent vorangetrieben wird, wurde offensichtlich nicht verstanden. Im 19. Jh. konnte man einen Menschen zwar für immer lieben und achten (Edmond-Mercédès), trotzdem aber nach eklatantem Verrat nicht mehr mit ihm zusammenkommen, weil sich das mit der Würde nicht vereinbaren ließ. Ein Sittenbild des 19. Jhs. Schade, dass Josée Dayan das nicht rübergebracht hat, sondern sich für ein so kitschiges Ende entschieden hat (der letzte Dialog ist zum Davonlaufen ...).
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Film Top, DVD Flop, 28. Februar 2004
Von Ein Kunde
Die Verfilmung an sich ist durchaus sehenswert und wurde damals bei der Erstausstrahlung im ZDF auch mit Spannung mitverfolgt. Leider jedoch wurde bei den DVDs geschlampt.
Daß der Film auf zwei DVDs verteilt ist, finde ich (bei einer Filmlänge von 6 Stunden) gut. Die Bildqualität ist größtenteils hervorragend. Unverzeihlich sind jedoch während des ganzen Films zahlreiche auftretende Bildfehler. Dies sind teilweise Fehler im Stream, die zu wahnwitzigen Verfärbungen / Verwischungen / MPEG-Fragmenten führen. Teilweise liegt der Fehler jedoch auch in der Bildquelle - das Bild enthält kurzzeitig feine Streifen, es scheint als wäre die DVD durch Digitalisierung einer nicht ganz einwandfreien Filmrolle entstanden. Tonaussetzer habe ich jedoch nicht bemerken können.
Angesichts dieser Mängel sind diese DVDs aus meiner Sicht höchstens 10 EUR wert, nicht jedoch die 40, die ich dafür bezahlt habe. Leider hat man praktisch keine andere Wahl, um an den Film zu kommen. Schade eigentlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Literaturverfilmung von Dumas' Roman mit vielen Parallelen zum Buch, 27. Mai 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
1815: Der Seemann Edmond Dantès wird mit seiner Verlobten Mercédès de Morcerf verhaftet, da ihm unterstellt wird er sei Bonapartist. Dantès sollte nur einen Brief an den Vater des Jursiten Villefort übergeben, doch dieser möchte seinen Vater schützen und verurteilt Dantès zu einer langjährigen Zuchthausstrafe. Dantès erfährt von der Insel Monte Christo, entkommt dem Gefängnis und baut sich als Graf ein Leben voller Reichtum an, um letztendlich aber nur der Gerechtigkeit zu dienen und den Menschen die Rache widerfahren zu lassen für Jahre des Elends...

Der Film hält sich recht nah am Buch und so kann man diese Literaturverfilmung wie die Mini-Serie "Die Elenden - Gefangene des Schicksals", in der auch Depardieu mitspielt als detailgetreue Wiedergabe des Originals von Dumas ansehen. "Der Graf von Monte Christo" zählt neben Hugos "Die Elenden" zum wohl populärsten Roman der französischen Literatur im 19. Jahrhundert. Die Drehorte sind sehr abwechslungsreich, bestechen aber nicht durch besonders einprägsame Sequenzen, da die ganzen 4 Filmteile einem etwas in die Länge gezogen vorkommen und somit die Bildervielfalt sehr groß ist, um möglicherweise zusätzlich noch durch besondere Dialoge aufzufallen. Oft stellt sich Depardieu als Graf von Monte Christo oder Edmond Dantès vor und dies geschieht so oft und übertrieben theatralisch, dass man an der Glaubwürdigkeit zweifelt und diese Filmmomente als zu oft wiederholt und somit als etwas kitschig empfindet, genauso wie in "Die Elenden - Gefangene des Schicksals", wenn der Protagonist Valjean ständig sagt: "Ich bin Jean Valjean". Es wurde an Originalschauplätzen wie z.B. dem Gefängnis Château d'If gedreht in Marseille dadurch gewinnt der Film an Wahrhaftigkeit. Die Schauspieler sind für eine französische Produktion sehr gut ausgesucht worden und diese Verfilmung bleibt die wohl aufwändigste aller Adaptationen von Dumas' Roman. Insofern: Kann man ein Mal gesehen haben, muss man aber nicht ein zweites Mal.

~Bücher-Liebhaberin~
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Verfilmung des Klassikers!, 20. Dezember 2009
Welche Verfilmung von Dumas Klassiker "Der Graf von Monte Christo" ist die beste? Die TV-Verfilmung Der Graf von Monte Christo mit Gerard Depardieu, die Hollywood-Version Monte Cristo oder die ältere Ausgabe Der Graf von Monte Christo mit Richard Chamberlain? Ich habe mir alle drei angesehen und komme zu einem Urteil, mit dem zahlreiche andere Rezensenten wohl nicht einverstanden sein werden: Gerard Depardieu ist mit großem Abstand der beste Graf von Monte Christo, die Fernsehverfilmung mit ihm in der Hauptrolle die beste, die ich kenne. Zuletzt habe ich mir die Version mit Richard Chamberlain angeschaut und war, gerade angesichts des teilweise großen Lobes in den Besprechungen, schwer enttäuscht. Dem Film fehlt jede Leichtigkeit, die Actionszenen wirken aus heutiger Sicht steif und hölzern, die Figuren sind meines Erachtens durchweg blutarm und seelenlos. Da hat die moderne Verfilmung von 2001 mit James Caviezel schon mehr zu bieten, trotz einiger völlig zu Recht bemängelter Schwächen. Aber die Verzweifelung Dantes und das Teuflische seines Gegenspielers, der Wunsch nach Rache und die Ausführung selbiger weren weitaus mitreißender transportiert als in der älteren Verfilmung. Doch unangefochten an der Spitze stehen Gerard Depardieu, Ornella Muti und Jean Rochefort. Dieser Film hat die nötige Leichtigkeit und Unbeschwertheit, was am offenkundigen Spaß der Darsteller liegen dürfte, mit dem sie ihre Rollen ausfüllten. Da ist die wunderbare Ironie, wie der zunächst spargeldünne Dantes (dargestellt von Depardieus Sohn) in der kargen Festungshaft zu beeindruckender Statur heranwächst (und zu einem beträchtlichen Bauch kommt). Da sind die opulenten Bilder und Depardieus zerknitterte Weisheit und die bedeutungsschwangeren Dialoge (etwa zwischen Dantes und Mercedes während einer Bootsfahrt). Vor allem aber ist hier Dantes Weg vom bettelarmen, entflohenen Sträfling, den der Wunsch nach Rache antreibt und der auf einmal einer der reichsten Männer des Kontinents ist, so anschaulich nachgezeichnet wie in keinem anderen der Filme. Natürlich kann in einem Vierteiler mehr gezeigt und mehr ausformuliert werden als in einem Kinofilm. Deswegen mag der Vergleich nicht ganz fair sein. Dennoch: Wer die beste (auf DVD verfügbare) Monte-Christo-Verfilmung aller Zeiten sehen will, sollte zu dem Fernsehfilm greifen. An zweiter Stelle kommt die Verfilmung von 2001, erst an dritter der Film mit Richard Chamberlain.
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3.0 von 5 Sternen Romanvorlage versus künstlerische Freiheit, 21. September 2007
Von 
Tai-Pan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nachdem ich in den letzten Wochen das Buch gelesen, ein Hörbuch angehört und die Animeserie Gankutsuou sah (letzteres ist in Anlehnung an den Roman von Alexandre Dumas. Etwas futuristisch aber unheimlich schön gestaltet.) wollte ich mir endlich mal den 4-Teiler geben, da ich Gérard Depardieu als Schauspieler sehr gerne habe und gespannt war, wie die Umsetzung von Dumas Werk sein würde.

Letztlich, ein paar Tage nachdem ich mir die DVDs angeschaut habe bleibt trotz allem ein schaler Geschmack zurück. Es ist natürlich so, das fast kein Roman 1:1 als Film übernommen werden kann. Und selbst dann, wenn es geschafft wurde, wird es sicherlich immer Stimmen geben, die nicht mit dem erreichten zufrieden sind.

Positiv
... Gérard Depardieu als Graf. Er schafft es recht gut den nachdenklichen und in sich zerrissenen Charakter des Edmond Dantes zu spielen. Rache, Liebe und eine gewisse Naivität.
... auch Bertuccio gefällt. =^_~= Bei diesem Film nimmt er eine weit größere Rolle ein als ursprünglich von Alexandre Dumas angedacht.
.... Die DVD-Box ist schön gestaltet und es gibt Hintergrundinfos über Ornella Muti und Gérard Depardieu

Negativ
... das der Film erst in der Festung If beginnt.
... Fehler in der Handlung. Das manche Szenen/Begebenheiten weggelassen werden ist eine Sache, aber Ungenauigkeiten müssen nicht sein. Nicht alles kann man mit filmerische Freiheit entschuldigen (z. B. schreit der junge Dantes bei einer Rückblende, das er Villefort umbringen will. Im Buch jedoch wähnt er Villefort als Freund, erst im Nachhinein wird ihm durch Abbé Faria klar, das er von dem Richter verraten wurde um seine eigene Haut zu retten und sinnt erst ab dem Punkt auf Rache)
... Die mysteriöse Aura des Grafen (wie in anderen, älteren Versionen) möchte leider in dieser Verfilmung nicht überspringen
... Schade finde ich, das auf die innige Freundschaft zwischen Abbé Faria und Dantes wenig eingegangen wurde. Die Zeit in der Festung selber ist nur kurz umrissen.
... Keine Extras im DVD-Set enthalten. Und das finde ich nun wirklich ein großes Manko. Keine Teaser, Trailer, Bildgalerie oder ein kleines Interview.

Die DVD war interessant und allemal das Anschaun wert. Aber es ist (obwohl laufzeitmäßig die längste) nicht die beste Verfilmung. Tut mir leid :(
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30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Gérard Depardieu Fans empfehlenswert, 15. Dezember 2005
Meiner Meinung eine der Besten und Schönsten Umsetzung. Betrachtet man nur die neueren Umsetzungen ist dies zweifelslos die Herausragenste.
Mit viel Liebe zum Detail der Kulissen und Kostüme hebt sich der Graf von Monte Christo deutlich von üblichen Fernsehproduktionen ab.
Es geht um die Rache eines zu unrecht Verurteilten, dem die Flucht aus seinem Gefängnis gelingt.
Durch das Bergen eines Schatzes bekommt er das nötige Geld um sich an denen die ihn Verraten haben rächen zu können.
Mit neuer Identität und intelligenten Intrigen übt er seine Gerechtigkeit.
Die Geschichte wird fesselnd ohne großes (und hier unangebrachtes) Actionspektakel nacherzählt und hält sich stark an den Orginalroman von Alexandre Dumas.
Wer die Geschichte schon kennt wird nichts vermissen oder sich an Dazuerfundenem stören können.
Josée Dayan ist es gelungen ein rundes Filmerlebnis zu schaffen, in dessen Welt man sich immer mal wieder gerne entführen lässt.
Die DVD selbst kommt mit anständigem, sauberem Bild und Ton daher, jedoch ohne Extras.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, 27. Juni 2006
Ich finde, dass das eine sehr gelungene Verfilmung des Grafen von Monte Christo ist, die sich sehr genau an das Buch hält, allerdings wird dem Grafen eine Geliebte angedichtet die er gar nicht hat. Das stört jedoch nicht sonderlich, da der Film ein meiner Meinung sehr gutes, und wenn auch ein anderes, so doch ein besseres Ende hat als das Buch. Die wenigen Male, wenn etwas geändert und ein wenig anders dargestellt wurde, so wurde es meist verbessert, was bei Verfimlungen eines so umfangreichen Buches nicht oft der Fall ist. Eine dieser Veränderungen ist zum Beispiel, dass das Buch in der Rache und den Taten der einzelnen Personen mehr ins Grausame gehen, dass es für mich oft unverständlich war, wie selbst von Neid oder Rache erfüllte Menschen soetwas vollbringen können, was im Film etwas abgeschwächt und dabei doch nicht übertrieben wurde.

Bertruccio ist im Film wundervoll, ein rührender Charakter, den man einfach lieben muss und im Film von mehr Bedeutung als im Buch, was einen neuen Pluspunkt für den Film ausmacht.

Ornella Muti verkörpert Mercedes sehr gut, sie scheint perfekt in diese Rolle zu schlüpfen und bringt auch ihr Wesen gut rüber. Obgleich Gerard Depardieu ein guter Schauspieler ist, scheint er ein wenig unpassend, da der Graf von Monte Christo ein junger dunkelhaariger eher dünnerer geheimnisvoller Mann ist, der nie seine Gefühle offenbart und etwas erhabenes und edles Ausstrahlt.

Ich werde nun noch einmal näher auf den Schluss des Filmes eingehen. Ich habe zuerst diese Verfilmung gesehen und daraufhin auch das Buch gelesen und muss ehrlich sagen, dass ich vom Ausgang des Buches enttäuscht war. Falls Sie weder eine Verfilmung noch das Buch kennen bitte ich Sie nicht weiter zu lesen, da ich nun über den Schluss schreibe. Im Film kommen Mercedes und Edmond am Schluss zusammen, was ich ein sehr schönes und nach all diesen Leiden auch verdientes Ende finde, während es im Buch eine vollkommen verzweifelte und von allen verlassene Mercedes gibt, die von sich selbst sagt, dass sie vor Gram und Kummer dahingerafft werden wird. Die beiden Hauptcharaktere reden zwar am Schluss noch miteinander, doch nachdem die beiden schon in Gesprächen davor einander ihre ewige Liebe gestanden haben und Edmond sich sogar ihretwegen opfern will, erstaunt es mich, dass er sie dann in ihrem Schmerz verlässt. Statt mit ihr zusammen zu leben, kommt er dann schließlich mit Haidee zusammen, die er eigentlich als Tochter amgenommen hat. Obwohl sie ihn abgöttlich liebt, so hat man nicht den Eindruck, dass er das selbe empfindet. Ehrlichgesagt bin icn enttäuscht und verwundert, dass nach all dieser Spannung zwisschen den beiden und der großen Liebe, welche man zwischen ihnen spürt, erstaunt, dass Edmond sie nach all dem doch verlässt und sie in ihrem Schmerz alleine lässt, sie, die alles verloren hat und in ihrem Leben nie Glück gekannt hat. Insofern finde ich den Film viel besser, wenn auch im Buch einige andere gute Dinge vorkommen, die weggelassen wurden.

Ich empfehle Ihnen diesen Film auf jeden Fall, denn auch wenn er lang ist, so ist er gut aufgeteilt. Er enthält Spannung und ist faszinierend und es geht einem auch nahe, wie einem so edlen jungem Mann, der mitten im Glück schwebt nur aus Neid solch ein Unglück angetan werden kann.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familie DEPARDIEU spielt auf. ;-), 6. Februar 2008
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Stapelweise habe ich in den letzten Jahren DVDs (an)gesammelt, tatsächlich anschaue tu' ich mir vorzugsweise solche TV-Mini-Serien, wie diese hier. Übrigens schon wieder 10 Jahre alt, denn produziert wurde dieses 6,5-stündige Spektakel im Jahr 1998.
Ob es die authentischste aller "Graf von Monte Christo" Verfilmungen ist, vermag ich nicht zu entscheiden. Die unterhaltsamste und maskeradengewaltigste ist das aber alle Male. Wenn auch der gesamte Teil 3 relativ (nach einigen Malen ansehen ;-) langwierig um nicht zu sagen - überflüssig erscheint. Da spielt Gerard Depardieus Tochter, Julie Depardieu, insgesamt ziemlich alleine die Hauptrolle. Leidlich leidenschaftlich. Sehr blass.
Der "dicke Franzose", wie ich Gerard Depardieu gerne nenne, spielt den Rachesühnenden, nach 20 Jahren aus dem Gefängnis ausgebrochenen Edmond Dantès mit Bravour. Klar, nach 7300 Tagen Gefängnis(-Kost) sollte ein Gefangener kein Moppelchen sein, und überhaupt vermisst man einige Szenen die sich vor dem Ausbruch abspielen - also noch während dem grauenvollen Gefängnisaufenthalt von Edmond Dantés und seinem "Zufallsbekannten", dem Abbé Faria, im "Chateau d'If". Verschmerzen lässt sich dieses Manko durch den Ausgleich, den Bertuccio, der Diener und Verwalter des "Grafen von Monte Christo", schafft und durch die vielen guten Schauspieler, die sich hier - nebst den Depardieus - ein Stelldichein geben.
Außerdem noch bemerkenswert: Dramatische, eindrückliche Filmmusik, herrliche Kostüme, Schauplätze und Kulissen. Das DVD Menü - denkbar einfach. Die DVD ohne jedes Zusatzmaterial. Schade.

Für Depardieu-Fans ein Augenschmaus und für Fans von Ornella Muti auch. Dieser TV-Vier-Teiler ist genau richtig um sich für einen verdammt langen Abend, oder zwei Abende auf der Couch einzumümmeln und angenehm werbefrei berieseln zu lassen. Schöner sind nur noch die "Dornenvögel" ... und natürlich "Fantaghiró" ...

Harte Fakten: Laufzeit - DVD1= 199 min. , DVD2= 194 min / Sprachen: Deutsch, Französisch (Stereo Dolby Digital)/ Bildformat: 1.66:1 / FSK 12
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die mit Abstand beste Verfilmung des Klassikers, 20. Dezember 2009
Welche Verfilmung von Dumas Klassiker "Der Graf von Monte Christo" ist die beste? Die TV-Verfilmung Der Graf von Monte Christo mit Gerard Depardieu, die Hollywood-Version Monte Cristo oder die ältere Ausgabe Der Graf von Monte Christo mit Richard Chamberlain? Ich habe mir alle drei angesehen und komme zu einem Urteil, mit dem zahlreiche andere Rezensenten wohl nicht einverstanden sein werden: Gerard Depardieu ist mit großem Abstand der beste Graf von Monte Christo, die Fernsehverfilmung mit ihm in der Hauptrolle die beste, die ich kenne. Zuletzt habe ich mir die Version mit Richard Chamberlain angeschaut und war, gerade angesichts des teilweise großen Lobes in den Besprechungen, schwer enttäuscht. Dem Film fehlt jede Leichtigkeit, die Actionszenen wirken aus heutiger Sicht steif und hölzern, die Figuren sind meines Erachtens durchweg blutarm und seelenlos. Da hat die moderne Verfilmung von 2001 mit James Caviezel schon mehr zu bieten, trotz einiger völlig zu Recht bemängelter Schwächen. Aber die Verzweifelung Dantes und das Teuflische seines Gegenspielers, der Wunsch nach Rache und die Ausführung selbiger weren weitaus mitreißender transportiert als in der älteren Verfilmung. Doch unangefochten an der Spitze stehen Gerard Depardieu, Ornella Muti und Jean Rochefort. Dieser Film hat die nötige Leichtigkeit und Unbeschwertheit, was am offenkundigen Spaß der Darsteller liegen dürfte, mit dem sie ihre Rollen ausfüllten. Da ist die wunderbare Ironie, wie der zunächst spargeldünne Dantes (dargestellt von Depardieus Sohn) in der kargen Festungshaft zu beeindruckender Statur heranwächst (und zu einem beträchtlichen Bauch kommt). Da sind die opulenten Bilder und Depardieus zerknitterte Weisheit und die bedeutungsschwangeren Dialoge (etwa zwischen Dantes und Mercedes während einer Bootsfahrt). Vor allem aber ist hier Dantes Weg vom bettelarmen, entflohenen Sträfling, den der Wunsch nach Rache antreibt und der auf einmal einer der reichsten Männer des Kontinents ist, so anschaulich nachgezeichnet wie in keinem anderen der Filme. Natürlich kann in einem Vierteiler mehr gezeigt und mehr ausformuliert werden als in einem Kinofilm. Deswegen mag der Vergleich nicht ganz fair sein. Dennoch: Wer die beste (auf DVD verfügbare) Monte-Christo-Verfilmung aller Zeiten sehen will, sollte zu dem Fernsehfilm greifen. An zweiter Stelle kommt die Verfilmung von 2001, erst an dritter der Film mit Richard Chamberlain.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monte Cristo ist mit Gérard Depardieu nicht typgerecht besetzt, 13. Februar 2013
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Der Graf von Monte Cristo dürfte mit zu den am häufigsten verfilmten literarischen Klassikern gehören. Die Geschichte des Edmond Dantès wird dabei meist auf die eine oder andere Art verhunzt oder verfremdet oder dient eher als grobe Richtschnur. Die wenigsten Versionen haben wirklich viel mit dem Original von Dumas zu tun, und beschränken sich auf die Rachegeschichte.

Diese Verfilmung aus dem Jahr 1998 ist dabei keine Ausnahme. Sie ist wohl die Verfilmung, die dem Buch am nächsten ist, aber auch sie tut der Geschichte an vielen Stellen unnötige Grausamkeiten an, wobei die Vorlagentreue von Teil zu Teil immer besser wird.

Teil 1:
Teil 1 ist sehr sprunghaft erzählt. Der Anfang ist extrem stark gekürzt, teils verstümmelnd und verfälscht geändert, so dass man ohne Kenntnis des Buches teilweise wirklich Verständnisschwierigkeiten haben dürfte. Die Episode mit den Piraten, die Edmond retten, wurde nach hinten verschoben, aber immerhin ist die Italienepisode in Fragmenten erhalten geblieben, auch wenn Alberts Reisegefährte gestrichen wurde. Auch Morrels Tochter wurde gestrichen. Insgesamt umfasst der erste Teil der Verfilmung die ersten 50% des Buches.
Teil 2:
Als wenn das Buch nicht genug Stoff liefern wurde, wurde in diesem zweiten Teil stark unnötig ausgeschmückt und hinzuerfunden (Prozess der Engelmacherin z. Bsp.). Auch die Witwe Camile ist eine neue Figur, die es im Roman nicht gibt, sie übernimmt in großen Teilen die Rolle die im Buch Haydée spielt, warum auch immer.
Teil 3:
Der dritte Teil hält sich recht genau an die Vorlage, auch wenn Valentines kleiner Bruder Eduard gestrichen wurde und ihrer Stiefmutter somit das Motiv fehlt. In diesem Teil ist es schwer zu verstehen, wie die Verbindung von Noitier in all diesen Angelegenheiten ist, da seine Rolle stark zusammengestrichen wurde, so dass auch hier, ohne Kenntnis des Buches durchaus Verständnisschwierigkeiten entstehen dürften. Bertuccios Rolle ist auch deutlich anders als im Buch.
Teil 4:
Was ist so falsch daran, wie das Buch ausging? War es zu düster? Wünscht man sich Mercedes ein Happy End? Warum nur? Haydée wird an France deVillet (oder so ähnlich) abgeschoben und auch Camille wird aus der Geschichte entsorgt. Ich verstehe das einfach nicht.

Generell muss ich die Besetzung von Gérard Depardieu als Monte Cristo kritisieren. Er mag damals Frankreichs beliebtester Schauspieler gewesen sein, dennoch ist diese Rolle mit ihm nicht typgerecht besetzt. Monte Cristo wird als vampirisch blass mit schwarzen Haaren beschrieben, schlank, ja sogar mager. Das genaue Gegenteil von Depardieu. Vor allem Depardieus markantes Gesicht (besonders seine Nase) lassen die Verwandlungen Monte Cristos mehr als unglaubwürdig erscheinen. Überhaupt nach Jahrzehntelanger Haft ist Monte Cristo immer noch sehr wohlgenährt, das will auch so gar nicht passen.
Die teils unnötigen Kürzungen hätten durch das Entfernen der unnötig hinzuerfundenen Episoden kompensiert werden können, teilweise wurde verstümmelnd und entstellend gekürzt, Zusammenhänge werden kaum klar, wenn man das Buch nicht kennt, denn dazu sind die Beziehungsnetzwerke einfach zu komplex. Vieles wird angeschnitten, aber nicht wirklich ausgefüllt. Da ist immer noch Platz nach oben für eine weitere Verfilmung.
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Der Graf von Monte Christo [2 DVDs]
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