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Arise from Blackness
Format: Audio CDÄndern
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2012
Hier haben sich Century Media was ganz feines ausgedacht, um alle JüngerInnen der härteren Gangart zu beglücken. "Arise from Blackness" enthält alle Songs, die Krisiun von 1992 bis 1994, also in der Zeit vor ihrem allerersten richtigen Album "Black Force Domain" aufgenommen haben. Sprich: alle Lieder, die auf der Split-EP "Cursed of the Evil One" und dem Mini-Album "Unmercyful Order" zu finden waren, wurden hier wiederveröffentlicht. Das besondere dabei ist, dass beide Veröffentlichungen schon lange vergriffen waren und wenn man denn mal fündig wurde, nur ein gebrauchtes Exemplar im dreistelligen Bereich ersteigern konnte. Ein besonderes Lob an die Plattenfirma muss ich aussprechen, weil man hier sogar "Insurrected Past" mit auf die Platte getan hat. Soweit ich weiß, kam der Song nur auf einer streng limitierten Vinyl-Edition von "Unmercyful Order" vor, welche noch rarer und seltener war als die CD-Pressung (kann man noch mehr Superlativen einbringen?) und für unendlich hohe Preise verkauft wurde. Wahnsinn!!! Doch das wichtigste an allem ist immer noch die Musik und die ist hier ein wahrer Hörgenuss. Obwohl keiner der Musiker damals das 20. Lebensjahr erreicht hatte, bieten Krisiun auf "Arise From Blackness" dem Hörer eine 40minütige Lehrstunde, wie man technisch auf die härteste Weise anspruchsvoll sein, aber gleichzeitig packende Lieder schreiben kann, welche vor Energie, Breaks, Solos, Tempowechseln (in diesem Falle von nicht so schnellen zu ganz schnellen Blastbeats) und ein-bis zweisekündigen Verschnaufspausen strotzen. Zwar waren im Gegensatz zu den späteren Alben die damaligen Aufnahmen produktionstechnisch noch nicht ganz so optimal und auch bei den Musikern kann man ein paar unsaubere Töne und Timingschwankungen heraushören, aber trotzdem (oder vielleicht sogar deshalb?) macht das Album einfach nur Spaß, weil man hört, mit welchem Enthusiasmus die Jungs an die Aufnahmen gegangen sind, man hat das Gefühl, die Band zockt gerade im Proberaum nebenan alle in Grund und Boden. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass die Brüder im Nachhinein nicht mehr mit den Aufnahmen so zufrieden sind, gefallen sie mir bei weitem besser als die heutigen Hochglanzproduktionen bei größeren, etablierten Death-Metal-Bands (will jetzt keine Namen nennen) mit getriggerten Drums, fehlender Wärme und dem Ausmerzen kleinster Spielfehler, die eigentlich den Reiz der Aufnahme ausmachen. Maximiliano malträtiert sein Schlagzeug, dass es nur so staubt (ein Güterzug mit über 300 km/h fällt mir da als erstes ein), Moises liefert sich mit seinen damaligen Sidekicks (ja, damals war die Band noch zu viert!!!) ein Gitarrenduell nach dem Anderen und Alexandre brüllt sich die Seele aus dem Leib und lässt alteingesessene Veteranen des Death Metal (wobei ich diese Stilbezeichnung wegen der Energie und weil sie so lebendig ist, mittlerweile unpassend finde) alt aussehen. Hier noch einzelne Lieder hervorzuheben macht für mich eigentlich gar keinen Sinn mehr, da man Ausfälle auf der CD nicht mal mit dem Mikroskop finden kann und sich besondere Favoriten dadurch nicht mehr hervorheben lassen, weil einfach ALLE Lieder im Hochgeschwindigkeitstempo durch die Hörgänge knallen, ohne dass es langweilig wird. Eine Ausnahme will ich aber noch mal für "Insurrected Past" machen, da es in 40 Sekunden nur mit cleanen E-Gitarren-Klängen aufwartet, welche aber überhaupt nicht die Stimmung schmälern - im Gegenteil. Durch den Einsatz ruhiger Klänge in der Todesmetalltrutzburg sorgen diese für umso mehr Spannung und zeigen, dass Death-Metal nicht immer mit Pseudo-Ambitionen, so brutal wie möglich sein zu wollen, zu tun haben muss und auch anderen Stilrichtungen, sogar klassischer Musik, gegenüber aufgeschlossen sein kann. Ich könnte hier noch ellenlang weiterschreiten, aber da dies eine Kundenrezension ist, möchte ich nur eine Empfehlung aussprechen: KAUFEN!!!
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am 7. Februar 2013
Wer galaubt Selputura, Slayer oder Morbid Angel seien hart und brutal wird hier eines bessren belehrt. Zwar sucht man hier vergebens nach einer Strucktur oder wiederkehrenden Refraings aber dafür waren Krisiun noch nie bekannt. Erst in den neueren Alben haben die Jungs Ihr Tempo gedrosselt. Wer also hören will Wie das Trio damals anfang der neunziger mal angefangen hat, und echtes Brutal Death Metal ohne, künstliche Computer Nachbearbeitung, hören will sollte zu diesen Günstigen Preis zuschlagen und genau hinhören. Nichts für verweichlichte Möchtegern Metaller ! Es handelt sich um die orginalen Demosongs von der verschollenen Unmeciful Order, und der Violant Hate split EP. Krisiun Sammler kommen nicht drumrum. Am Album ist nichts Aus zu setzen. Die reinfolge der Lieder ist gut ausgewählt.
Leider gab es schon Veräter die das ganze Album schon auf Youtube hochgeladen haben und sich dises Faszienierende Album gratis in mp3 Umgewandelt haben.
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