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4.0 von 5 Sternen Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung
Ein Jahr nach Erscheinen der Coolpix 7100 bringt Nikon mit der 7700 den erwarteten Nachfolger. Rein äußerlich fällt auf den ersten Blick das gefälligere Design auf. Durch den Verzicht auf den optischen Sucher und insgesamt glattere Flächen wirkt die 7700 runder, nicht mehr so zerklüftet.

Hier die wichtigsten Neuerungen (P7100 in...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Robert Hill

versus
635 von 663 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fort- und Rückschritte zur Coolpix P7100
Vorbemerkung:
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Als kompakte Alternative zu meiner SLR nutzte ich bereits die Vorgängerinnen Coolpix P7000 und P7100. In ihrer Klasse produzierten die Kameras durchaus brauchbare Ergebnisse, wenngleich sie systembedingt nicht an die Qualität von SLRs heranreichten. Nun machte mich die neue P7700 mit neuem Sensor und neuer Optik natürlich...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2012 von Bazi


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635 von 663 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fort- und Rückschritte zur Coolpix P7100, 6. Oktober 2012
Von 
Bazi (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Vorbemerkung:
***********
Als kompakte Alternative zu meiner SLR nutzte ich bereits die Vorgängerinnen Coolpix P7000 und P7100. In ihrer Klasse produzierten die Kameras durchaus brauchbare Ergebnisse, wenngleich sie systembedingt nicht an die Qualität von SLRs heranreichten. Nun machte mich die neue P7700 mit neuem Sensor und neuer Optik natürlich neugierig!

Gehäusequalität und Haptik:
*********************
Im Vergleich zu den Vorgängern, wo man die Magnesiumbauteile noch spüren konnte, kommt bei der neuen P7700 keine große Freude auf, wenn es um die Haptik geht. Sie wirkt sehr plastikmäßig. Möglicherweise liegt das an der nahezu kompletten Gummierung, die andererseits für Griffigkeit sorgt. Dennoch liegt die Kamera nicht perfekt in der Hand, das vordere Wählrad ist sogar ziemlich schlecht zu bedienen. Rein optisch wirkt das Gehäuse der P7700 aber gefälliger, klarer.

Das Programmwählrad rastet leider nicht mehr so satt und straff wie bei der P7100. Auch das Feedback der restlichen Knöpfe und Bedienelemente ist nicht mehr so gut, alles wirkt eine ganze Klasse billiger.

Eine begrüßenswerte Verbesserung stellt der Klappbildschirm der P7700 dar. Leider trifft das nicht auf die Qualität des verbauten Bildschirms zu. Bei meinem Exemplar trat extrem starkes Blending in der oberen linken und unteren rechten Monitorecke auf. Das heißt, sattes Schwarz wird in den Bildschirmecken zu Hellgrau. Auch eine zuverlässige Bildbeurteilung ist mit diesem Bildschirm nur noch bedingt möglich. War ich anfangs verblüfft über die vermeintlich exzellenten Rauschwerte bei hohen ISOs, musste ich später am Computerbildschirm feststellen, dass die Bilder kaum zu gebrauchen waren. Das Rauschen und die fehlende Kantenschärfe waren am Kameramonitor einfach nicht wahrnehmbar.

Während bei der P7000 und P7100 der optische Sucher durchaus verzichtbar gewesen wäre, schmerzt der Wegfall bei der P7700 durchaus etwas. Denn durch den Klappbildschirm wird die Kamera gerne mit umgedrehtem Monitor getragen, weil das einem Verkratzen des Bildschirms vorbeugt. Wer in dieser Situation ein spontanes Foto machen will, muss ohne optischen Sucher erst umständlich den Kamerabildschirm herumklappen, das Motiv ist dann wahrscheinlich bereits Geschichte.

Bereits bei der P7100 bemängelte ich, dass die Ösen für den Trageriemen drehbar gestaltet wurden. Dadurch verdreht sich der Kameragurt ständig, im Gegensatz zur P7000, die noch starre Ösen besaß.

Technik, Bildqualität und Funktionen:
***************************
Die P7700 wird u.a. wegen ihres "besonders großen" Sensors beworben. Es ist sicher richtig, dass der 1/1,7 Zoll CCD Sensor im Vergleich zu den 08-15-Kompaktkameras relativ groß ist, dennoch ist auch der Sensor der P7700 winzig klein im Vergleich zu SLRs oder Systemkameras. Die neue Nikon verfügt über einen komplett neuen, rückwärtig hinterleuchteten CMOS-Sensor mit nun 12 Megapixeln.

Das Objektiv ist nun im Durchmesser größer und deutlich lichtstärker. Letzteres ermöglicht auch unter schlechteren Lichtbedingungen Fotos mit geringeren ISO Einstellungen aufzunehmen und damit in bestimmten Aufnahmesituationen eine bessere Bildqualität als mit den Vorgängerinnen zu erreichen. Das Rauschverhalten selbst hat sich leider nicht verbessert, bis ISO 400 ist es akzeptabel, aber darüber kommt leider meist nur Matsch heraus.

Der Brennweitenbereich reicht immer noch von 28 – 200 mm. Das deckt den größten Teil dessen ab, was man von einer Reisekamera erwarten kann. Das Zoomen geht recht gleichmäßig und ziemlich sanft vonstatten. Schade dass die Lamellenkonstruktion zum Objektivschutz entfallen ist. Der separate Objektivdeckel ist im Handling umständlich und verlustgefährdet.

Die primären Probleme der P7000, unzuverlässiger Autofokus und teils träge Menüführung wurden mit der P7100 tatsächlich ausgemerzt. Mit der neuen P7700 sind die Probleme wieder da. Teilweise ruckelt und hakt es gewaltig, wenn man etwas schneller durch die Menüs scrollt. Blättern durch die Bilder ist im Tonwertmodus nur mit extremer Verzögerung möglich. Das war bei der P7100 überhaupt kein Problem. In etwas schwierigeren Situationen weigert sich die P7700 auch gerne mal automatisch scharf zu stellen. Das tritt insbesondere im Telebereich auf.

Eine Schwachstelle der P7100 wurde leider beibehalten: Der teilweise katastrophale automatische Weißabgleich bei Kunst- und Mischlichtsituationen. Das können andere Kameras sehr viel besser. Auch die Neigung zur Überbelichtung ist geblieben. Deshalb empfiehlt sich eine grundsätzliche Belichtungskorrektur von -0,3 bis -0,7.

Energiemanagement
***************
Mit der Energie des zu den Vorgängerinnen gleich gebliebenen Lithium-Ionen-Akkus geht die P7700 sehr sparsam um. Normalerweise sollte eine Akkuladung locker für einen kompletten Tag mit vielen hundert Fotos reichen. Wer dennoch auf einen Zweitakku nicht verzichten will, ist gezwungen das überteuerte Nikon Original zu kaufen, da Fremdakkus (die es durchaus gibt) von der Kameraelektronik erkannt und ignoriert werden.

Fazit:
****
Gegenüber der P7100 wurde einiges verbessert. Hervorzuheben ist das wesentlich lichtstärkere Objektiv. Hinsichtlich Performance und Bauteilequalität hat sich die Modellreihe leider etwas zurück entwickelt. Das ändert aber nichts daran, dass es sich bei dieser Kamera durchaus um ein hochwertiges und ernst zu nehmendes Modell mit einer guten Bildqualität handelt. Durch die gute Firmware-Politik von Nikon stehen die Chancen gut, dass die Performanceprobleme auf diesem Weg noch verbessert werden.

Dennoch hat mich die P7700 nicht so in den Bann gezogen, wie seinerzeit die P7000 oder die P7100. Für nur 100 Euro mehr habe ich mir nun die Canon PowerShot G1X gekauft. Diese hat einen APS-C großen Sensor bei ähnlich kompakten Abmessungen und deklassiert hinsichtlich Gehäuse- und Bildqualität nicht nur die Nikon P7700, sondern die gesamte Kompaktkonkurrenz.

Auch die Sony Cybershot RX100 ist einen Blick wert. Sie hat einen wesentlich größeren Sensor als die P7700, ist deutlich kleiner und erreicht ebenfalls Bildergebnisse, die einer SLR kaum nachstehen.

Ich bin ziemlich sicher, dass das Nachfolgemodell der P7700 dann auch einen deutlich größeren Sensor verbaut haben wird. Der Trend zu größeren Sensoren ist auf jeden Fall der richtige Schritt für mehr Bildqualität.

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107 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, 14. Oktober 2012
Von 
Robert Hill "roberthill99" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein Jahr nach Erscheinen der Coolpix 7100 bringt Nikon mit der 7700 den erwarteten Nachfolger. Rein äußerlich fällt auf den ersten Blick das gefälligere Design auf. Durch den Verzicht auf den optischen Sucher und insgesamt glattere Flächen wirkt die 7700 runder, nicht mehr so zerklüftet.

Hier die wichtigsten Neuerungen (P7100 in Klammern):
- Sensor mit 12,2 Megapixel Auflösung (10 MP)
- Voll HD-Video mit 1080 Pixel (HD mit 720 Px)
- Display in allen Achsen dreh- und schwenkbar (nur eingeschränkt horizontal)
- Objektivdeckel (Lamellenverschluss vor der Optik)
- Lichtstärke 2,0 bei 6,0 / 28 mm (2,8)
- Niedrigste Empfindlichkeit ISO 80 (100)

Gut, die höhere Auflösung ist m.E. fast nicht relevant. Schon die 10 Megapixel der P7100 reichen für die Fotos, die mit einer Kamera dieser Klasse gemacht werden, völlig. Dass nun HD-Videos gedreht werden können, finde ich dagegen sehr angenehm. Denn dank der Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon ist die P7700 durchaus für gute Videos verwendbar. Das in allen Richtungen dreh- und schwenkbare Display war längst überfällig. Ist es mit der Rückseite nach außen angeklappt, wird es bei Nichtgebrauch sinnvoll geschützt. Auch der Ein-/Ausschalter ist dann gesperrt. Versehentliches Aktivieren der Kamera ist somit ausgeschlossen. Dass nun ein echter Objektivdeckel an Stelle des, bei der P7100 etwas labilen Lammellenverschlusses zum Einsatz kommt, hat zwei gewichtige Vorteile. Zum Einen ist er wesentlich stabiler, zum anderen wurde so die Möglichkeit geschaffen, ein Filtergewinde zu realisieren. Wer das Objektiv mit einem UV-Filter schützen will, kann das jetzt tun. Auch eine Gegenlichtblende kann eingeschraubt werden. Inwieweit die bei einem Zoom mit diesem Brennweitenbereich sinnvoll ist, sei jedem selbst überlassen.
Wer befürchtet, den Deckel verlieren zu können, bohrt mit einer heißen Nadel einfach ein kleines Löchlein rein und bindet ihn mit einem reissfesten Faden am Kameragurt fest.

Die meines Erachtens wichtigste Neuerung betrifft die höhere Lichtstärke des Objektivs, auch in Verbindung mit der gesenkten niedrigsten Empfindlichkeit von ISO 80 und dem zuschaltbaren Neutralgraufilter. Denn damit lässt sich nun, zumindest in gewissen Grenzen, ein wenig die Tiefenschärfe reduzieren um das Objekt vom Hintergrund freizustellen. Natürlich nicht wie von einer Vollformat DSLR gewohnt, aber immerhin: Ein kleiner Fortschritt.

Wirft man einen genaueren Blick auf die erfolgten Verbesserungen, fällt auf, dass diese Features schon vor einem Jahr technisch möglich waren. Wir dürfen also hoffen, dass in den kommenden 12 Monaten ein Nachfolger mit einem Sensor, wie ihn schon die Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, lichtstarkes 28 - 100 mm Zoomobjektiv F1,8 - 4,9, Full HD, bildstabilisiert) schwarz hat, erscheint. Da Nikon die Sensor-Chips von Sony bezieht, besteht in dieser Hinsicht immerhin Hoffnung.

Die Haptik des Gehäuses, wie von Nikon in dieser Klasse gewohnt aus Magnesium (Vorderseite, Deckkappe, Boden) und hochwertigem Kunststoff (Rückseite) ist nach wie vor hervorragend. Die Drehrädchen sitzen ergonomisch genau dort, wo man sie intuitiv sucht. Sie sind jetzt etwas leichtgängiger als bei der P7100, aber immer noch mit präzisem Druckpunkt. Wer die Bedienung und den Funktionsumfang einer DSLR schätzt, ist begeistert vom Handling der Nikons aus der P 7000er-Serie. Da macht der jüngste Spross keine Ausnahme. Auch dass schon mit dem integrierten Blitzgerät das Creative Lightning-System von Nikon komplett angesteuert werden kann, zeugt von der Professionalität der P7700.

Zum Wichtigsten bei einer Kamera: Die Bildqualität
Schon mit der P7100 habe ich Fotos gemacht, die in diversen Zeitschriften auf komplette A4 Doppelseiten formatfüllend gedruckt wurden. Das wird mit der P7700 nicht anders sein, denn die Qualität der damit aufgenommenen Fotos ist noch mal ein Quäntchen besser geworden. Unter zwei Voraussetzungen: Es muss einigermaßen hell sein, denn ab ISO 400 macht sich leichtes Rauschen bemerkbar. Und, ganz wichtig: Es wird keine schnelle Bildfolge erwartet. Die Auslöseverzögerung ist zwar im Rahmen dessen, was eine Kompaktkamera leisten kann. Aber die Speicherdauer auf eine schnelle 600x-Lexar-SDHC-Karte bei raw beträgt bis zu drei Sekunden. Anscheinend hat Nikon beim Pufferspeicher der P7700 gespart, denn bis das Foto auf der Karte gespeichert ist, kann keine weitere Belichtung erfolgen.

Je nach Lichtverhältnissen muss man dem AF schon mal mehrere Versuche gönnen. Aber dann ist er auch bei kontrastarmen Motiven meist sehr präzise.

Fazit
Auf der Habenseite stehen ganz klar die hervorragende Bedienbarkeit - sämtliche wichtige Parameter können direkt eingegeben werden - und die sehr, sehr gute Bildqualität. Die Materialwahl und Verarbeitung sind dem Preis der Kamera angemessen. Zur Kritik gibt die langsame Speichergeschwindigkeit Anlass. Da dies sogar bei der P7100 schon mal besser war, kann Nikon das Manko vielleicht beim nächsten Firmware-Update beheben.
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69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Kompromiss zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflex, 11. November 2012
Von 
Norman Körper (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon Coolpix P7700 nennt sich zwar Kompaktkamera, das trifft aber meines Erachtens bestenfalls auf die recht handlichen Abmessungen und den kleineren Bildsensor zu.
Ansonsten bietet Sie jedoch annähernd die Möglichkeiten eines Spiegelreflexmodells, was Bedienung und Einstellmöglichkeiten betrifft.
Meine Nikon D5100 ist im Urlaub meistens nicht dabei, weil sie mir einfach zu groß ist; die P7700 passt viel besser ins Gepäck. Erfreulicherweise besitzen die beiden den gleichen Akku, so dass ich jetzt quasi einen in Reserve habe und das Ladegerät für einen Kurzurlaub nicht unbedingt mitnehmen muss.
Was mir besonders an der Kamera gefällt (ich habe einige Vergleichsmöglichkeiten, da ich einen kleinen Spleen habe, was Kameras angeht) möchte ich gerne im Folgenden darlegen.

Pluspunkte:
+ Ergonomisch ist die Kamera sehr gut gemacht, alle Knöpfe, Schalter und Wahlräder lassen sich problemlos bedienen und sind sehr gut erreichbar
+ Der Blitz schaltet sich zu, sobald man ihn herausspringen lässt; man muss ihn nicht erst umständlich im Menü an- oder abschalten wie bei fast allen anderen Kompaktkameras. Diese Funktion ist das einzige Highlight der GE General Electric G100 Digitalkamera (14,4 Megapixel CMOS, 15-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3,0 Zoll) Display, 28mm Weitwinkel, schwarz, die ansonsten leider nicht recht begeistern kann
+ Die drei Usersettings mit ihren durch den Benutzer programmierbaren Einstellungen, die es möglich machen, nahezu alles ohne Aufruf der Menüs schon vorab einzustellen (z.B. eine Einstellung für Schwarz/Weiß, eine für Makroaufnahmen, etc.)
+ Möglichkeit zum manuellen Fokus
+ Schwenkbarer Monitor (für Selbstportraits oder Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven)
+ Szenen- und Effekt-Programme in Hülle und Fülle
+ Lichtstarkes Objektiv
+ Manuelle Einstellmöglichkeiten für versierte Benutzer und zusätzlich Aufnahmemöglichkeit im RAW-Format zwecks späterer Nachbearbeitung
+ Anschlussmöglichkeiten für Blitz, GPS, etc.
+ Tragegurt wie die Großen; nicht nur eine Handschlaufe

Einige Dinge bewerte ich neutral, bzw. sie interessieren mich weniger, wie z.B.:
o Full-HD-Videofunktion (ich benutze sie so gut wie nie bei Kompaktkameras; eine Videokamera macht das einfach besser, alleine schon wegen der besseren Ergonomie)
o Objektivdeckel anstatt eingebautem Verschluss (wer sich um den Deckel sorgt, sollte den Tipp mit der heißen Nadel und der Schnur probieren)
o Kamera lässt sich nur einschalten, wenn der Monitor sichtbar bzw. aufgeklappt ist; dieses Feature hat mich gehörig erschreckt, da ich wie üblich ohne vorheriges Studium des Handbuchs loslegen wollte und nichts passiert ist; es verhindert allerdings sehr zuverlässig unbeabsichtigtes Einschalten, während manch andere Kompaktkamera bei mir schon versehentlich im Etui das Objektiv ausgefahren hat - gottlob bis jetzt ohne bleibende Schäden

Kritikpunkte habe ich - zumindest bislang - keine.
Die Auslöseverzögerung bricht im Vergleich mit meinen anderen Modellen zwar keine Rekorde, die Canon IXUS 115 HS Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) silber stellt etwas schneller scharf.
Bei Zimmerbeleuchtung reicht allerdings schon ein vergleichender Blick auf die Displays um zu sehen, dass bei der Nikon P7700 mehr Licht seinen Weg durch das Objektiv findet. Kein Wunder, denn schließlich ist es auch deutlich größer als bei der Canon. Das kommt niedrigeren ISO-Werten und damit besseren Bildern zugute.

Fazit:
Die P7700 füllt die Lücke zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera perfekt aus.
Wer über das Stadium der gelegentlichen Schnappschüsse mit seiner Kompaktkamera hinaus ist und Lust auf mehr hat, oder wem die große, schwere Spiegelreflex zu unhandlich für spontane Aktionen ist, wird mit ihr sehr gut bedient.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High End Kompaktkamera, 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Nachdem ich nun ein Wochenende im Disenyland Paris mit der Nikon Coolpix P7700 verbracht habe, hier nun mein Erfahrungsbericht.

// Allgemein:
Die Kamera ist solide verarbeitet und liegt sehr gut in der Hand. Das Gewicht ist akzeptabel. Sie hat mich während des gesamten Aufenthalts nie gestört. Anders bei meiner DSLR. Die Brennweite von 28-200mm war völlig ausreichend. Bei einer Kompakkamera hätte ich mir eine eingebaute Objektivklappe gewünscht, da der Einsatz somit vereinfacht wird und die Linse ständig geschützt ist. Bei der Nikon war ich ab und zu faul die Klappe wieder anzubringen und so hat sich die Linse mehrmals einen Fingerabdruck eingefangen.

// Qualität:
Die Qualität der Bilder hat mich für eine Kompaktkamera überzeugt. Sie brauch keinen Verglich mit spiegellosen Systemkameras zu scheuen. Das Lowlight Verhalten ist aufgrund des lichtstarken Objektvis gut. Rauschen konnte ich allerdings schon bei ISO-800 sehr gut erkennen. Bei ISO-400 war jedoch meine Grenze um dem Rauschen vorzubeugen. Bei Tageslicht zeigt sich eine hervorragende Qualität. Bei der Dunkelheit hiflt der interne Blitz mit einer Leitzahl von 7 nur bedingt.

// Videofunktion:
Die Videoaufnahmen der Kamera sind überzeugend. Der Weitwinkel leifer seinen positiven Beitrag dazu. Die Aufnahmen sind nicht verwackelt, obwohl freihändig aufgenommen. Was mir fehlte war aber die Möglichkeit zur Veränderung der Aufnahmemodus. Eine Wahl zwischen 30, 25 und 24 Bildern/Sek. wäre genial. Ist wahrscheinlich den Kompaktkameras bewusst
nicht gegönnt. Ein Zoomen im fortgeschrittenen Videomodus ist nicht möglich (für mich bisher nicht nachvollziehbar).

Pros:
+ lichtstarke Optik (f 2.0 - 4.0)
+ manuelle Blitzsteuerung
+ klappbares Display
+ zwei Einstellräder
+ Blitzschuh
+ schneller Zugriff auf die wichtigsten Einstellung über Drehrad an der Oberfläche
+ drei User Einstellungen
+ Fn1 und Fn2 vorhanden
+ schnelle Belichtungskorrektur mit Drehrad an der Oberfläche
+ schnelle Bereitschaft nach dem Einschalten
+ externer Mikrofonanschluss über 3,5mm Miniklinke
+ gutes internes Mikrofon
+ mit Fernauslöser kompatibel
+ GPS-Anschlussmöglichkeit
+ manuelles Fokussieren möglich (umständlich)
+ lange Aukklaufzeit (bei Video entsprechend geringer)
+ Full-HD mit 30 Bildern/sec

Cons:
- on/off Schalter muss ziemlich stark gedrückt werden
- das Rad für die Belichtungskorrektur hat keine Arretierung
- keine Anzeige der Tonaussteuerung auf dem Display
- Objektivklappe muss manuell abgenommen und angebracht werden
- ISO bis 6400 (nur)
- kein Sucher (nicht Kaufentscheidend gewesen)

// Fazit:
Ich kann die Kamera jedem empfehlen, der nicht immer seine schwere DSLR mit einem dutzend Equipment mitschleppen möchte. Als Reisekamera für mich nun die Nummer Eins. Auch wenn Sie nicht gerade sehr elegant in der Hosentasche aussieht, ist sie doch sehr portabel und stört weder durch die Größe, noch durch das Gewicht. Eine Reise oder ein Erlebnis sollte den Schwerpunkt nicht unbedingt auf "perfekte" Bilder und Videoaufnahmen haben. Mit der Nikon Coolpix P7700 sind aber definitiv alle Erinnerung in guter Qualtiät einzufangen. Ein perfekter Kompromiss zwisch Qualität und Portabilität.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Entscheidung, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Meine geliebte LX3 ist nun doch in die Jahre gekommen, also sollte etwas neues her. Also viele Infos sammeln und vergleichen. Nun standen zu Auswahl, LX7 von Panasonic, die XZ1 und die XZ2 von Oly, die X10 von Fuji sowie die P7700 von Nikon.
Die LX7 war sofort vertraut, aber die kleinen Schalter und das kleine Gehäuse waren schon oft ein Ärgernis, es darf etwas griffiger und größer sein. Die X10 ist vielleicht die mit der besten Bildqualität, aber das weit herausragende Objektiv stört doch. So ist die Kamera doch unhandlich zu verstauen. Und das Retro Design muss man halt mögen.
Dann die Oly's getestet. Die Bildqualität ist hier wirklich super. Lichtstark sind die Kameras auch, die ISO Zahl wird immer sehr gering gehalten. Leider ist die XZ1 etwas fummelig, der Wahlschalter ist permanent verstellt, die Kamera ist nicht wirklich gut zu haten, voren glatt und hinten drückt man immer auf den roten Knopf. Die neue LX2 hält sich das wesentlich besser. Der Haltegriff vorne ist gut, das Wahlrad viel besser rastend, der rote Knopf sitzt höher und ist vor unbeabichtigter Betätigung besser geschützt. Das Display ist klappbar und funtkioniert als Touchscreen. Aber überzeugen konnte mich die LX2 leider nicht.
Als letztes dann die Nikon getestet. Großes Gehäuse, liegt sehr gut in der Hand, wirkt alles sehr robust und langlebig. Bildqualität ist sehr gut, wenn auch die Olys diesen Vergleich gewinnen. Der Zoombereich ist mehr als ausreichend, fast schon zuviel, vielleicht könnte man da noch die Lichtempfindlichkeit verbessern. Schafstellen ist ausreichend schnell, abhängig von der Brennweite und dem vorhandenen Licht. Das Zwischenspeichern ist auch ok, obwohl es schneller sein könnte, daher auch ein Punkt Abzug!
Die Einstellräder rasten gut, alles ist übersichtlich und schnell erreichbar. Display mit toller Auflösung! Alles im allen, eine zu recht sehr gut bewertete Kamera!
Ist übrigens meine erste Nikon, benutzte als DSLR eine K5!
Ich hoffe, der ein oder andere kann mit meiner Einschätzung etwas anfangen!

Nach einigen Monaten in Gebrauch kann ich nur sagen, die richtige Kamera gekauft zu haben.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ALLESKÖNNER mit sehr gutem Bild und genialen Optionen, 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Servus,

nach dem meine Spiegelrelexausrüstung mit zwei Boddies zu schwer wurde (zu unflexiebel), legte ich mit vor Jahren eine Canon PowerShot SX200is zu.
Mit der Zeit vermisste ich jedoch Verstellmöglichkeiten wie shiften der Zeit usw.
Somit sah ich mich um und landete bei der Nikon P7700. Ich nutze sie mit B+W UV-Filter und Gegenlichtblende. Neben den Einstellmöglichkeiten, Bildqualität, kompaktes Gehäuse war mir die Verwendung von Filtern, Gegenlichtblende und einem Blitzschuh wichtig. Der klappbare Monitor ist Top und macht den optischen Sucher eigentlich schnell vergessen, da er 100% des Bildes darstellt.
Die schnellen Zugriffsmöglichkeiten über das vordere und hintere Einstellrad sind einfach fantastisch. Alles ist an seinem Platz und man findet sich sehr schnell zurecht und muss nicht ewig durch lange Menüs scrollen. Die Schnellzugriffe sind sehr durchdacht und nach dem intensiven Testen der letzten Tage bin ich von der Bildqualität und dem Handling sehr angetan. Der künstliche Horizont wie im Flugzeug ist sehr gut. Ich nutze 12Mpix Fine (nur 4fache Komprimierung im JPG), 8fach in Normal ist auch möglich. Im Fine-Mode hat ein Bild ca. 5MB.
Bei einer 32GB-Karte (Transcent 32GB Class 10) sind dies ca. 5.100 Bilder. Im NRW (Nikon RAW) hat ein Bild ca. 25MB. Das beiliegende Bildbearbeitungsprogramm ViewNX2 von Nikon ähnelt Photoshop Elements und wir zur Betrachtung der NRW-Bilder benötigt.
Nach Testaufnahmen mit unser sehr geduldigen Katze bin ich von der Bildqualität in punkto Feinzeichnung, natürliche Farbwiedergabe und Belichtung (auch bei wenig Licht ohne Blitz!!) in P/Auto/Effekts usw. restlos zu frieden. Die Kamera hat meine Erwartungen voll erfüllt. Den Autofocus empfinde ich als schnell genug, auch bei Aufnahmen von Kindern. Die Effekt-Programmauswahl ist einfach genial, mit z.B. Gemäldeeffekt.
Am meisten hat mich die Möglichkeit der SW-Fotographie überrascht. Diese wurde in keiner Rezension erwähnt. Es kann u.a. die "Körnigkeit" alla 1600 ASA erzeugt werden. Nostalgie-Effekt eines SW-Bildes von 1925 und so vieles mehr. So kann ich mich als SW-Fan sehr schön austoben, es bedarf nur des drehen eines Rades und schon kann es los gehen!
Das lichtstarke Objektiv tut seinen Teil bei und auch bei 800 ASA sind die Bilder recht rauschfrei (gr. Sensor). Mit 28mm bis 200mm deckt man, wenn man ehrlich ist, 90% der Aufnahmesituationen ab.
Beim eingebauten Blitz lassen sich die Intensität, 2 Verschlussvorhang und vieles mehr regeln. Einen großen Blitz SB 700 werde ich mir noch zulegen.
Die Kamera setzt eigentlich in fast jeder Einstellung noch ein "Schmankerl" drauf.
Wer also mit wenig "Ballast" und zu einem angemessen Preis sehr gute Bilder zaubern möchte, hier ist die Antwort, denn: Das Bild entsteht zuerst im Kopf, die Kamera ist nur das Werkzeug.

Der Uwe

Nachtrag, am 09.01.2012

Nach intensiver Nutzung in den letzten drei Wochen, auch in Verbindung mit dem NIKON Blitz SB700, bin ich vor allem mit der Bildqualität sehr zu frieden. Im Bezug auf die Bildqualität kann ich mir ein Urteil erlauben, da ich 10 Jahre als Producer für Film, Funk, Fernseh- und Kinowerbung tätig war und intensiv mit der Postproduktion (Bildbearbeitung) zu tun hatte.
Die P7700 belichtet nach meiner Meinung um 0,3 Blendenstufen zu lang (Bild wird leicht überbelichtet), dies lässt sich aber mit der Belichtungskorrektur leicht beheben. Diesen Belichtungsunterschied sieht aber ein Leihe eher weniger. Im JPG-Format nutze ich Fein (nur 4fache Komprimierung). Die NRW-Format-Bilder lassen einem alle Möglichkeiten, haben aber 25MB und das Speichern dauert schon seine Zeit, wenn man gleichzeitig auch in JPG speichert. Die Bildqualität ist bei 80 ASA (ISO) optimal, bei 100 sehr gut. Ich Nutze vorwiegend P und U1-3 mit User-Einstellungen.
Wichtig für den optimalen Gebrauch und Nutzung der Möglichkeiten dieser Kamera ist: der Nutzer sollte einiges Wissen (z.B. Belichtungskorrektur, Blendenwerte, indirektes Blitzen, Time-Shift, usw.) mitbringen. Nur so schöpft man die Möglichkeiten der P7700 voll aus!
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61 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nikon macht einen beherzten Schritt zur Seite, 17. November 2012
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon Coolpix P7700 ist eine solide Kompaktkamera, die sich mit weitreichenden Einstellmöglichkeiten und guter Bildqualität an anspruchsvolle Nutzer richtet. Interessant wird sie zudem durch ihr großes, lichtstarkes Objektiv mit Filtergewinde. Leider konnte sie mich im Praxisbetrieb nicht überzeugen.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

In einem kompakten, schwarzen Karton findet man neben der P7700 die üblichen Zubehörteile (Akku, Ladegerät, Trageriemen, Anschlusskabel), Garantiekärtchen, eine geruckte Kurzanleitung (fünf Sprachen), eine CD mit einer ausführlichen Anleitung (25 Sprachen) und natürlich eine CD mit der hauseigenen Bildverarbeitungssoftware ViewNX2.

Das Gehäuse der Kamera hat gegenüber der Vorgängerin P7100 eine wesentliche rauere Oberfläche und eine noch größere und griffigere Gummiauflage an den wichtigsten Halteflächen vorne rechts. So lässt sich mit dem Gerät sehr gut und sicher hantieren. Die P7700 wirkt insgesamt sehr solide und ist sehr gut verarbeitet.

Akku-Fach und SD-Karten-Slot liegen hinter einer soliden, wenn auch etwas fummelig zu verriegelnden Klappe. Gut gelungen finde ich die kleine Klappe zur Abdeckung von USB- und HDMI-Anschluss.

Durch den fehlenden Sucher ist die P7700 etwas weniger hoch als die P7100, dafür aber mit ihrem voluminösen Objektiv inklusive Deckel noch einmal einen guten halben Zentimeter dicker. Insgesamt ist sie kaum noch jackentaschentauglich.

Das Display ist nun frei dreh- und schwenkbar, ansonsten dem der Vorgängerin sehr ähnlich, d.h. hochauflösend und brillant. Es ist für eine Beurteilung des Livebildes mehr als ausreichend. Die Entspiegelung ist aber etwas zu schwach ausgefallen.

Die Bedienelemente wirken solide, sind sinnvoll platziert (gegenüber der P7100 fast unverändert), gut erreichbar und arbeiten tadellos. Die Kamera reagiert sehr zügig auf Eingaben, und auch durch die Menüs lässt sich flüssig navigieren.

Die umfangreichen Menüs präsentieren sich schnörkellos, übersichtlich und sind mit etwas Foto-Erfahrung bis auf wenige Ausnahmen (wie die Bezeichnungen der Serienbild-Modi) selbsterklärend.

Fotoqualität und Funktion

Insgesamt ist die P7700 durchaus in der Lage, sehr gute Fotos zu produzieren. Sie belichtet einigermaßen sicher und liefert eine gute Farbwiedergabe.

Das Objektiv mit seinem für die Kameraklasse großen Brennweitenbereich macht seine Sache prima. Auch im extremen Weitwinkel ist die Schärfe über den ganzen Bildbereich ordentlich, nur am rechten Randbereich leistet sich mein Exemplar eine ganz leichte Unschärfe. Die Verzeichnung ist im Weitwinkel deutlich sichtbar (tonnenförmig), aber noch akzeptabel, im Telebereich nur gering (kissenförmig). Man kann sie zudem von der Kamera herausrechnen lassen.

Sehr nützlich ist natürlich das Filtergewinde (40,5 mm). Auch ein normal dicker Polfilter führt nicht zu Abschattungen in den Ecken.

Enttäuschend finde ich das Rauschverhalten angesichts des neuen CMOS-Sensors. So geht die interne Rauschunterdrückung der P7700 für einen sauberen Bildeindruck bereits bei moderaten Empfindlichkeiten recht rabiat mit feinen Details um, und die nachfolgende kräftige Kantenschärfung führt zu einem insgesamt wenig natürlichen Detaileindruck. Dieser Effekt ist bereits bei ISO 80 vorhanden. Ab ISO 400 ist das Helligkeitsrauschen auf einem Full-HD-Monitor im Vollbild erkennbar, bei ISO 800 kommen Farbschlieren hinzu.

Von der guten Lichtstärke des Objektivs merkt man im Praxisbetrieb daher nicht allzu viel, da die Kamera, um das Rauschen in Grenzen zu halten, zu relativ niedrigen ISO-Werten und damit wiederum verlängerten Belichtungszeiten greifen muss. Immerhin weiß der Bildstabilisator zu überzeugen und hilft, zumindest unbewegte Motive gut einzufangen.

Ein echter Schwachpunkt ist der Autofokus, der oft und auch bei eigentlich unproblematischen Licht- und Kontrastsituationen ins Schwimmen kommt.

Die Auslöseverzögerung an sich ist nicht sehr groß, aber durch die Verzögerung des Livebildes auf dem Display werden Schnappschuss-Fans in vielen Situationen nicht zu zufrieden stellenden Ergebnissen kommen. (Alternativ kann man ohne Bildkontrolle auslösen - einen Sucher gibt es ja nicht.)

In normaler Serie schießt die P7700 etwa ein JPEG-Bild pro Sekunde, praktisch unabhängig von der Qualitätsstufe. Schaltet man auf RAW, geht es wesentlich langsamer vorwärts. In schneller Serie macht die Kamera sechs Bilder in weniger als zwei Sekunden, braucht danach aber bei JPEG in maximaler Qualität etwa 4 Sekunden zum Wegschreiben, bei RAW+JPEG über 15 Sekunden (hier auf 16 GB SanDisk Extreme Class 10). Erst danach ist sie wieder schussbereit.

Die Übertragungsrate am USB-Anschluss ist mit 8 MB pro Sekunde relativ schlecht - hier ist etwas Geduld angesagt. JPEGs in maximaler Qualität belegen typisch etwa 4 MB, RAWs 26 MB.

Der Akku (EN-EL14) der P7700 findet sich nicht nur in den Vorgängermodellen, sondern auch in den Spiegelreflex-Kameras der 3000er und 5000er-Serien von Nikon. Er enthält einen Chip, der von der Kamera ausgelesen wird und verhindern soll, dass diese mit Akkus von Fremdherstellern funktioniert. Das finde ich unnötig und ärgerlich. Immerhin gibt es inzwischen dennoch kompatible Fremd-Akkus, die aber, wohl aufgrund des technischen Aufwands, nicht ganz so günstig sind wie bei anderen Kameratypen.

Videobetrieb

Videos aus der P7700 bieten gute Farben und Kontraste, wirken aber etwas unruhig und gemessen an der nominellen Auflösung auch grob.

Gerade bei Videoaufnahmen ist der schlechte Autofokus ein Problem, denn er regelt gern auch mal mitten in einer kaum bewegten Szene am Fokus herum. Wann immer möglich, sollte man ihn bei Videoaufnahmen abschalten (insbesondere in Situationen mit nur einem "Versuch").

Leider ist bei einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde Schluss - höhere Raten erlaubt die P7700 nur als Zeitlupenaufnahmen ohne Nachregulierung von Fokus, Belichtung oder Brennweite und vor allem ohne Ton. Das ist schade und für mich nicht nachvollziehbar, zumal die Videos mit 30 fps leicht ruckelig wirken. Hier sollte Nikon nachbessern - dass es besser geht, beweist der Hersteller schließlich selbst bei seiner Nikon 1.

Eindrücke in der Praxis

Bei einem mehrtägigen Aufenthalt mit meinen Kids im Europapark habe ich mich am ersten Tag mit meiner neuen P7700 ausgerüstet, da sie kompakt und griffig ist, gute Einstellmöglichkeiten bietet und ich bei sonnigem Wetter vorhatte, gelegentlich einen Polfilter einzusetzen.

Kurzum: Nach dem ersten Tag habe ich entnervt aufgegeben, da mir von meinen Kids kaum eine brauchbare Aufnahme gelungen ist. Selbst unter ordentlichen Lichtverhältnissen hatte ich bei automatischer ISO-Einstellung Probleme mit Bewegungsunschärfen, und die zu lange Auslöseverzögerung hat es nicht einfacher gemacht. Noch schlimmer war aber, dass der langsame und unsichere Autofokus weitgehend versagt hat.

Im Endeffekt war ich heilfroh, zuhause sicherheitshalber noch meine Sony NEX-5N ins Gepäck geworfen zu haben, mit der ich in den nächsten Tagen dann noch viele gute Fotos hinbekommen habe. Der Unterschied in Gewicht und Abmessungen zwischen der "Kompakten" von Nikon und der Systemkamera von Sony erschien mir dabei unbedeutend.

Fazit

Gemessen an der Fülle von Bedienelementen und Eingriffsmöglichkeiten richtet sich die P7700 klar an ambitionierte Fotografen, die das Gerät als kompaktere Alternative zu ihrer DSLR-Ausrüstung sehen. Sehr erfreulich ist, dass Nikon ein Filtergewinde am Objektiv spendiert. Ein weiteres Plus ist die ausgezeichnete Griffigkeit und robuste Bauweise der Kamera.

Leider können letztendlich die Bildergebnisse mit dieser Zielrichtung nicht durchgängig mithalten. Insbesondere im Praxiseinsatz mit bewegten Motiven hat mich die P7700 überhaupt nicht beeindruckt. Man verstehe mich bitte nicht falsch, sie ist keine wirklich schlechte Kamera. Als Zweitkamera für Landschafts- oder Architekturfotografie (also unbewegte Motive) mag sie eine brauchbare Lösung sein.

Insgesamt bin ich von der P7700 eher enttäuscht. Daher gibt es von mir auch nur drei Sterne ***.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Whow!, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Genau, wie überall beschrieben:

# gute Verarbeitung, gute Haptik, angenehme Schwere
# Display um 2 Achsen schwenkbar und auch bei Tageslicht gut sichtbar (was macht es endlich wieder Spaß, unbemerkt Menschen zu fotografieren!)
# Logische Menüs, die bei mir auch überhaupt keine Hänger haben
# lange Akkulaufzeit
# brauchbarer interner Blitz und (war mir sehr wichtig) ein Schuh für einen externen Blitz (oder anderes Zubehör)

# für mich das Wichtigste: hervorragende Bildqualität! Nicht nur "relativ zum immer noch (ggü. einer DSLR) recht kleinen Sensor" und "relativ zum verhältnismäßig großen Zoom". Nein: Absolut! - Jeder, der von seiner bisherigen kleinen Digitalkamera bei schwierigem Licht sofort ein heftiges Pixelrauschen gewöhnt war, wird hier mit der Welt versöhnt werden.
# auch der Bildstabilisator arbeitet hervorragend schnell und effizient - absolut unauffällig und wirkungsvoll.

# einziger Wehrmutstropfen: Nur eine mittelmäßige Auslöseverögerung. Für mich liegt sie für mich noch gerade innerhalb meines persönlichenToleranzbereichs, da ich mir die Kamera als gute "immer-dabei-Kamera", die sehr gute Bilder macht, gekauft hatte und nicht so häufig mit schnellen Schnappschüssen experimentiere. (Tip: Man sollte sich vorher über seine Schwerpunkte klar sein.)

Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass eine Kompaktkamera so gute Bilder machen kann.
Für mich bleibt es aber unverständlich, warum man eine so tolle und hochwertige Kamera baut und es nicht schafft, die dann auch mit einer heutzutage üblich-kurzen Auslöseverzögerung auszustatten. - Klar, man will ja auch noch ein Werbeargument für die nachfolgende Baureihe haben. Aber mit dem Spruch unserer Altvorderen "Man kann nicht alles haben" mag ich mich bei diesem Stand der Technik und diesem Preis nicht wirklich zufrieden geben. - Daher von mir "nur" 4 Sterne.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau das was ich gesucht habe, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Hallo

Vorwort:
Also ich bin kein Profifotograf und habe bisher, da ich gerne Tiere fotografiere, immer mit kompakten Superzoom Kameras gearbeitet. Und seien wir mal ehrlich, alle diese kompakten Superzoom's haben zwar einen sehr weiten optischen Zoombereich wobei aber die Bildqualität im Telebereich so extrem in den Keller geht das man nachher in den meisten Fällen nur noch einen einzigen Matsch erkennen kann.
Natürlich mußte ich dann einen Kompromis eingehen in der Form auf einen großen Zoombereich zu verzichten. Wo ich aber keinesfalls Kompromisbereit war, war die Kompaktheit der Kamera da es für mich überhaupt nicht in Frage kam Kiloweise Equipment mit mir rumzuschleppen.
Im Endeffekt fiel mir die Kaufentscheidung nicht ganz so schwer da die P7700 zu den Konkurenzprodukten nunmal den weitesten optischen Zoombereich hat. Auch die anderen "inneren" Werte erleichterten mir die Entscheidung für die P7700.

Ich konnte die Kamera nun bei unserem letzten Urlaub in Ruhe testen und hier meine Erfahrungen dazu:

Verarbeitung:
Es ist meine erste Nikon überhaupt und von der Verarbeitung her gibt es fast überhaupt nichts zu bemängeln. Einzig allein das Programmwählrad und das Multifunktionsrad geht mir persönlich etwas zu leichtgängig. Alles andere ist TipTop.

Handhabung:
Also die P7700 liegt durch ihren gummiartigen Handgriff (rechts) so gut in der Hand das man sie garnicht mehr aus der Hand geben möchte. Der seperate Objektivdeckel ist vieleicht nicht jedermans Sache aber ich selber habe mich ziemlich schnell daran gewöhnt. Von vielen wurde der nicht mehr vorhandene (im Gegensatz zur P7100) optische Sucher, wenn man ihn dann überhaupt so nennen kann, kritisiert. Nunja, ich selber hatte an meinen vorherigen Kameras nie einen optischen Sucher zur Verfügung weswegen ich ihn wohl auch nicht vermisse. Der schwenkbare Monitor ist ein nettes Gimmick, kam aber bei mir bisher noch nicht zum Einsatz wenn ich ehrlich bin. Nun, das Gewicht und die Größe der Kamera liegt gerade noch im Bereich das man von Kompaktheit überhaupt sprechen kann. Ich selber transportiere sie in einer Kameratasche von Digietui und kann sie noch einigermaßen bequem am Gürtel tragen.

Einstellmöglichkeiten und Programme.
Die Kamera bietet eigentlich alles was man braucht um einfach oder auch kreativ Arbeiten zu können. Wer hier nicht das findet was er braucht dem bleibt dann wohl nur wirklich die Alternative sich eine DSLR-Kamera zuzulegen.

Bedienung:
Die Bedienung der Kamera gestaltet sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit als logisch, gut strukturiert und einfach. Und das kann ich ganz gut beurteilen da ich nie eine Spiegelreflex- bzw. DSLR-Kamera bessen habe. Also am besten immer üben üben üben bis man dann die Kamera so konfiguriert hat wie man sie braucht. Ganz toll sind auch die 3 User-Settings wo man verschiedene Einstellungen der Kamera ausprobieren kann beim fotografieren ohne jedes mal die Konfiguration per Menü ändern zu müßen.

Focus und Verarbeitungsgeschwindigkeit:
Für meine Ansprüche arbeit der Focus schnell und präzise genug und auch die Speicherdauer selbst bei RAW-Aufbahmen auf die Speicherkarte geht zügig vonstatten. Ich verwende ausschließlich Class 10 Speicherkarten von Toshiba.

Bildqualität:
Kommen wir nun zu dem Wichtigsten meiner Meinung nach und da bin ich hell auf begeistert. Ich habe da jetzt natürlich nur den Vergleich von einer kompakten 08/15-Knipse zu der P7700 aber der Vergleich spottet jeder Beschreibung. Ja selbst wenn ich vorsichtig im Digitalzoom-Bereich der P7700 arbeite bekomm ich immer noch bessere Bilder hin als wie mit meiner alten Superzoom-Kamera im gesamten optischen Zoombereich.

Akku:
Der Akku bietet eine sehr gute Laufzeit und reicht bei mir mindestens für einen ganzen Tag je nach Anzahl der Bilder bzw. der Power-On-Zeit. Da ja ein Zweit-Akku fast unabdingbar ist gibt es diese mittlerweile auch schon von Fremdherstellern mit Info-Chip die ihre Arbeit genauso gut erledigen wie der Original-Akku. Wer also unbedingt einen total überteuerten Original-Akku kauft nur weil da Nikon draufsteht ist selber schuld.

Sonstiges:
Die Kamera wird mit dem meist üblichen Zubehör geliefert und auch gottseidank in dem Fall mit einem seperatem praktischen Stecker-Ladegerät wo man schonmal ein Kabel weniger auf die Reise mitnehmen muß. Leider gibt es auch hier das komplette Handbuch nur auf CD.

Mein Fazit:
Top verarbeitete Kompakt-Highend-Digitalkamera mit sehr guter Bildqualität und unendlich vielen Einstellungsmöglichkeiten. Wer einen Kompriss zwischen einer 08/15-Kompaktknipse und einer DSLR-Kamera sucht ist mit der P7700,, meiner Meinung nach, auf der sicheren Seite.

Vielen Dank für's lesen,
mfg
SirDinn
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie wird immer besser..., 27. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) (Elektronik)
Ich habe nach der P7000 nun auch die P7700 gekauft, die P7100 habe ich übersprungen. Hier einige Eindrücke und Stimmungen:
- Kamera sollte sich auch einschalten lassen, wenn der Monitor zugeklappt ist. Dann wäre sie noch schneller einsatzbereit für den Schuss aus der Hüfte.
- Kreativeffekte lassen sich nicht auf U1-U3 legen. Das wäre aber eine ideale Kombination, z.B. S/W mit 35 mm Brennweite etc.
- Kreativeffekt Cross-Processing bietet nur vier Farbstufen. Das könnte wie bei Selektiver Farbe mehr sein. Per Bildbearbeitung bekomme ich bessere Cross-Processing-Effekte hin.
- Belegungsmöglichkeiten von Fn1 und Fn2 sollte man tauschen. Die Fn1-Taste ist so weit unten, dass man bei gleichzeitigem Bedienen eines Wählrades Fingerakrobatik üben muss, um die Kamera noch gut halten zu können.
- Generell könnte die Fn1-Taste etwas erhabener sein oder größer, idealerweise auch weiter oben am Gehäuse.
- Die Auswahlmöglichkeit beim Multifunktionswählrad/rechter Tastendruck bietet nur Messfeldvorwahl und OFF. Da wäre es sinnvoll, wenn mehr Optionen bereitständen.
- PictureControl bietet nur Standard, Neutral, Brillant, Monochrom. Wie bei einigen DSLRs wäre noch Intensiv oder Portrait gut.
- Von den Motivprogrammen Scene" kann man m.E. die meisten ersatzlos streichen. Dann lieber die Effekte erweitern z.B. mit Rahmen und diese kombinierbar mit U1-U3.
- Effekt Zoom-Belichtung funktioniert nicht immer - da habe ich noch nicht herausgefunden, woran es liegt.
- Effekt Gemälde sollte auch mehrstufig regelbar sein. Dito Weichzeichnung und Nostalgie-Effekt.
- Die Abdeckungen für Mikro- und GPS-Anschluss sind zu billig und schließen nicht immer bündig mit dem Gehäuse ab.

Generell bin ich sehr zufrieden mit der P7700. Haptik und Optik stimmen einfach. Das vordere, leicht angekippte Wählrad ist super.
Die Bildqualität kann ich nach meinem Ermessen noch nicht vollständig beurteilen, bin aber bis hierher sehr zufrieden. Mein Eindruck ist, dass die Kamera generell etwas heller belichtet als notwendig. Per Belichtungskorrektur - 0,3 bis -0,7 abzuregeln, bringt m. E. mehr Zeichnung.
War der Blitz bei der P7000 für meine Verhältnisse in den Standardsettings zu stark, so trifft er jetzt genau, nicht zu wenig, nicht zu viel.
Die Schärfe ist leicht abgeblendet toll.
Zum Thema Video kann ich noch gar nichts sagen.

Mein Wunschdenken wäre noch, dass die Kamera beim Einschalten den Objektivtubus nicht ausfährt, sondern erst beim Zoomen. (Anfangsbrennweite von 6,0 mm bzw. 28 mm im KB wäre dann also bei nicht ausgefahrenem Tubus.) Dann hätte man eine sehr kleine und schnelle Point-and-Shoot-Kamera.

Bleiben wir beim Wunschkonzert: Ein Zubehöradapter für den Blitzschuh, auf dem sich zwei Geräte aufstecken lassen. Bei Ricoh gibt es sowas wohl. Ein Aufstecksucher wäre toll.
Auch toll wäre, wenn man verschiedene Bildfeldoptionen wählen könnte (1:1 etc.).
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