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TOP 500 REZENSENTam 16. Februar 2013
5 von 5 Sternen
*Meinung:*
Als erst einmal muss ich sagen, ich bin so was von begeistert und positiv überrascht. Ich hatte ja große Bedenken, wie man mir Baltic, der bis jetzt ja nur den Bösen gespielt hat, als positive Hauptperson schmackhaft machen will. Außerdem flachte ja meine Begeisterung für die Reihe durch Gabriel und May ein wenig ab. Ich fand zwar die Grundhandlung immer noch grandios, aber das Pärchen war mir etwas zu langweilig. Nun befürchtete ich, dass die so weitergehen würde. Alle meine Befürchtungen waren umsonst. Die Autorin ist einfach genial und ich bin wieder Feuer und Flamme für die Reihe.

Die Grundidee der Drachensippen und ihrer Organisation ist wirklich einzigartig. Dann noch gepaart mit dieser ganz besonderen Art wie die Drachen miteinander umgehen macht die Reihe zu einem wahren Lesegenuss. Die Geschichte um den Weyr geht in dieser Reihe weiter. Man lernt mehr über das was damals passiert ist, als sich Kostya gegen Baltic gewendet hat. Zum ersten Mal kommt jetzt auch ein Kind ins Spiel – allerdings ist Brom kein gewöhnliches Kind. Trotzdem gibt es der Reihe einen neuen Akzent. Einen positiven Akzent.

Der Schreibstil hat sich doch ganz schön geändert seit dem ersten Band der Drachenreihe. Es ist weiterhin sehr locker, aber der Humor hat sich verändert und auch die erotischen Szenen bzw. die Wortwahl. Der Humor hat hier einen neues Level erreicht. Es ist unglaublich lustig und stellenweise hat der Humor Slapstick-Charakter. Das muss man natürlich mögen. Vor allem die Actionszenen bzw. Gewaltszenen werden dadurch entschärft. Alles in allem steht der Humor im Vordergrund. Was sich zum Thema Erotik und Wortwahl verändert hat werde ich später erläutern. Die Geschichte wird in der Ich-Form und der Vergangenheit geschildert. Man erlebt das ganze aus Ysoldes/Tullys Sicht. Diese hat einen Gedächtnisverlust erlitten und somit erfahren auch wir nur nach und nach von ihrer Vergangenheit und was es mit Baltic wirklich auf sich hat. Außerdem hat sie Visionen und Träume, die den Leser oft ohne Vorwarnung in die Vergangenheit katapultieren. Daran gewöhnt man sich aber schnell.

Das Buch ist von Anfang bis Ende moderat spannend. Wie schon erwähnt liegt die Betonung des Buches auf Humor und Liebe. Die Spannung hält sich allerdings durch Ysoldes Gedächtnisprobleme. Man will herausfinden was damals mit ihr passiert ist und ob Baltic nun böse ist oder nicht. Später sorgen dann die Spannungen zwischen den Wyvern für Action. Es gibt einige Gewalt- und Kampfszenen, aber sie sind immer mit Humor gespickt. Die Drachen haben sowieso eine ganz eigene Art mit ihren Problemen umzugehen und auch die Gefährtinnen der Drachen.

Die Charaktere sind der Hammer. Ysolde ist eine sehr witzige und eigensinnige Frau. Sie wächst einem sehr schnell ans Herz und dass sie einen Sohn hat, macht das ganze noch interessanter. Dieser Sohn heißt Brom und ist 9 Jahre alt. Benehmen tut er sich aber nicht so und er hat sehr merkwürdige Hobbies, die ebenfalls zum Humor im Buch beitragen. Baltic ist bis jetzt immer der Bösewicht gewesen, aber jetzt findet man nach und nach heraus was wirklich hinter seiner Wut steckt. Man schließt auch ihn ins Herz und er ist Gott sei Dank nicht so ein weicher Drache wie Gabriel. Baltic hat mir die Reihe wieder sehr versüßt. Jim ist ebenfalls wieder von der Partie gewesen. Es freut mich, dass die Autorin erkannt hat, dass es ohne ihn einfach nicht so gut läuft. Bereits im letzten Teil der „Silver Dragons“ hat sie ihm wieder eine größere Rolle zugeschrieben und auch hier hat sie es gekonnt geschafft ihn einzubauen.

Die Erotik hat sich geändert. Sie hat deutlich mehr an Bedeutung erlangt. Es gibt sehr oft Anspielungen und auch häufiger Szenen in denen es richtig zur Sache geht. Auch wenn es dieses Mal einige obszöne Wörter gab, waren die Szenen geschmackvoll. Ich frage mich allerdings warum die Autorin (oder die Übersetzerin) plötzlich doch auf Wörter zugreift, die sie sonst so geschmackvoll umschrieben hat. Ansonsten sind die Szenen aber sehr leidenschaftlich, auch wenn sie oft mit Humor gespickt sind. Außerdem sind Ysolde und Baltic endlich wieder ein Paar bei dem auch mal die Fetzen fliegen und zwischen denen es richtig knistert. Ich bin begeistert.

Die Liebesgeschichte passt und man nimmt sie der Autorin wirklich ab. Man lernt Baltic endlich von einer anderen Seite kennen und Ysolde passt einfach perfekt zu ihm.

Das Ende war ziemlich dramatisch und ich hätte nicht damit gerechnet, aber das hat Katie MacAlister schon ein paar mal in dieser Reihe geschafft. Ich bin super gespannt auf den nächsten Teil, der im Juli erscheinen wird.

Grundidee 5/5
Schreibstil 4,5/5
Spannung 4,5/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 5+/5
Erotik 5/5
Liebesgeschichte 5/5

*Lesergruppe:*
Alle die bereits die „Dragon Love“ und „Silver Dragons“ Reihen gelesen haben. Diejenigen, die von der „Silver Dragons“ Reihe etwas enttäuscht waren, sollten unbedingt die „Light Dragons“ ausprobieren. Diese Reihe ist eindeutig wieder besser geworden.

*Fazit:*
5 von 5 Sternen
Meine Güte bin ich begeistert. Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Charakter wie Baltic doch noch von seiner guten Seite überzeugen kann. Mit diesem Buch hat Katie MacAlister ihrer Drachenreihe wieder neuen Schwung verliehen. Die Charaktere sind einzigartig, der Humor unvergleichlich und ihre Ideen nicht von dieser Welt. Ich kann eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.

Reihe:
Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann
Dragon Love - Manche lieben's heiß
Dragon Love - Rendezvous am Höllentor
Dragon Love - Höllische Hochzeitsglocken

Silver Dragons – Ein brandheißes Date
Silver Dragons – Viel Rauch um Nichts
Silver Dragons – Drachen lieben heißer

Light Dragons – Drache wider Willen
Light Dragons – Eine feurige Angelegenheit (erscheint im Juli 2013)
...?
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am 4. Februar 2013
Endlich sind sie wieder da! Ich hab mich richtig gefreut über die Fortsetzung der Werdrachen. Es ist eine meiner Lieblingsreihen. Diesmal geht es um den Werdrachen Baltic und seine Gefährtin.

Falls ihr euch erinnert, Baltic, der Schreckenstyrann, ehemaliger Wyvern der schwarzen Drachen, Auslöser des endlosen Krieges, verantwortlich für die Zerstörung von Gabriels Haus und, und, und ... diesmal geht es um ihn. Ich war anfangs etwas skeptisch, der Typ ist doch vollkommen durchgeknallt, was soll das schon werden aber ich wurde positiv überrascht. Tully alias Ysolde ist eine fabelhafte Frau, mit der ich mich nach den ersten Seiten schon angefreundet habe. Sie redet anscheinend sehr gerne und wirkt etwas verwirrt, was sie liebenswert macht.

„Weißt du, in gewisser Weise ist es sehr aufregend, weil ich noch nie einem Drachen begegnet bin. Aber natürlich habe ich von euch gehört. Wer hat das nicht? Aber ich kann euch versichern, dass ich nicht zu euch gehöre. Nicht, dass etwas Falsches daran wäre, ein Tier zu sein. Mit euch ist alles in Ordnung. Drachen sind bestimmt ganz nette Leute. Ich kenne eben nur außer euch keine, und auch euch habe ich gerade erst kennengelernt. Ach, zum Teufel, ich rede dummes Zeug, nicht wahr?“
(Seite 24)

Baltic ist gar nicht so tyrannisch, wie man anfangs denkt ... hinter seiner Fassade ist er ein verletzter und zutiefst trauriger Drache. Er hat seine Gefährtin damals verloren, was für einen Wyvern der sicherer Tod bedeutet. Er leidet noch nach Jahrhunderten unter dem Tod von Ysolde, er wusste ja nicht, dass sie wieder lebt. Tully sprechen alle immer wieder mit Ysolde an, sie glaubt nach einiger Zeit, dass sie wirklich die Wiedergeburt von Baltics Gefährtin ist. Ihre Träume und Visionen zeigen ausschnitte aus ihrem früheren Leben, was manchmal etwas verwirrend ist aber man erkennt schnell, in welcher Zeit man gerade ist. Tully fasst einen Entschluss, sie will mit Baltic reden. Als die beiden sich wiederfinden, merkt man erst einmal wie verzweifelt Baltic ist. Er liebt Ysolde und würde alles für sie tun. Ysolde hat ihn auch ziemlich gut im Griff. Baltic wird beinahe weich, wenn sie ihm etwas sagt. Es ist faszinierend zu lesen, wie der böse Drache auch anders kann ;)

Die beiden streiten sich ziemlich oft aber es ist sehr witzig was sie sich alles Vorwerfen und vor allem worüber sie streiten. Ysolde hat einen Ehemann und einen Sohn, was ein bisschen zum Problem wird, da wie wir wissen alle Drachen sehr besitzergreifend sind aber Baltic hat das kleine Problem auf eine sehr interessante weise gelöst ^^

„[...] Ich erkläre ihn zu meinem Sohn. Du, Bram ...“
„Brom“, korrigierte mein Kind ihn.
„Du hörst jetzt auf, der Nachwuchs des Räubers zu sein, der mir Ysolde gestohlen hat. Du bist jetzt mein Sohn.“
„Okay“, sagte Brom ungerührt.
„Siehst du? Ich habe alles geregelt“,erklärte Baltic.
(Seite 218)

Das ist aber nicht das einzige Problem, es gibt ja noch die andern Wyvern. Drake, Gabriel, Kostja, Chuan Ren und Bastian ... alle wollen Baltic Tod sehen aber das kann Ysolde nicht zulassen. Sie versucht alles, um die Drachen wieder in den Frieden zu führen. Sie will keinen Tod mehr, keinen Krieg und keine Vernichtung unschuldiger Drachen. Es wird also spannend und nicht nur das. Das ganze Buch ist gespickt mit witzigen Sprüchen und humorvollen Auseinandersetzungen von Liebenden. Das ganze Buch hindurch musste ich immer wieder lachen, ob durch die Diskussionen über Ysoldes sexuellen Vorlieben, von denen Baltic nicht so begeistert ist, über Jims fantastische Sprüche und den Eigenarten von Brom bis hin zu den genialen Charakteren der anderen Gefährtinnen Aisling und May.

Fazit:
Katie MacAlister schafft es mal wieder, den Leser zu faszinieren und mit Witz und Leidenschaft eine atemberaubende Geschichte auf die Beine zu stellen. Für alle Fans der Reihe ist es ein MUSS, dieses Buch zu lesen. Man erfährt sehr viel über die Vergangenheit und den endlosen Krieg, in dem die schwarze Drachensippe beinahe vollkommen ausgerottet wurde.
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am 6. März 2013
Mit "Drache wider Willen" startet die dritte Drachenreihe von Katie MacAlister unter dem Namen "Light Dragons".

Die Hauptfigur in diesem ersten Band ist die Figur Tully. Durch und durch Mensch und doch auch nicht, denn in Tully schlummern die Erinnerungen eines Silberdrachens. Ysolde de Bouchier, ist der Name der Drachin und sie war einst die Gefährtin des berühmt berüchtigten Baltic, der sich in der letzten Reihe "Silver Dragon" als echter Dorn im Auge der anderen Figuren entpuppt hat.

Trotzdem gelingt Katie MacAlister das schier Unmögliche: Durch die Erinnerungen Ysoldes, an denen der Leser teilhat, wird aus dem unsympathischen Bösewicht, plötzlich ein Wesen mit Herz und Gefühlen. Zum Sympathieträger wird er dadurch zwar nicht, dafür ist er immer noch zu durchgedreht, aber er wirkt plötzlich viel weniger unmenschlich.

Klar ist dann auch, woher die erotischen Einlagen kommen, die immer wieder eine erregende Note in die Bücher dieser Welt bringt, denn Baltic und seine alte Flamme müssen natürlich ihr Wiedersehen feiern. Zudem würzt Katie MacAlister ihr Buch mit erotischen Missverständnissen, die der Handlung eine humoristische Note verleihen. Und wem das noch nicht reicht, für den hat die Autorin noch einen Nebencharakter parat, dessen liebstes Hobby die Mumienforschung ist. An Abstrusität ist dies kaum zu übertreffen, aber es verleiht der Story das gewisse Extra.

Damit bietet "Drachen wider Willen" einen sehr interessanten und facettenreichen Einstieg. Dem Leser wird viel Neues geboten - was nicht zuletzt zu einem runderen großen Ganzen beiträgt - und trotzdem muss dieser nicht ganz auf alte, lieb gewonnene Charaktere verzichten.
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am 18. Januar 2013
Diesmal geht es um die Wiedergeborenen Drachen Baltic und Ysolde.Wie man in den Vorhergehenden Bänden schon
lesen konnte ist gerade Baltic kein angenehmer Zeitgeist.
Es wird viel geschrien, geschimpft manchmal scheinen die Situationen zu ausweglos egal wieviel Mühe sie (Ysolde)sich gibt
die Wogen zu glätten. Nur schwer tut sie sich mit ihrer wahren Herkunft und braucht allein das halbe Buch um zu akzeptieren
das sie Drache ist und nicht Mensch. Liebgewonnene Charaktere kreuzen den Weg der Protagonisten und streiten sich was das zeug hält.
Uneins wie immer eben.
Jim, Dr. Kostich und Brom geben dem ganzen das Sahnehäubchen oben drauf.
Ysoldes/Tullys drohungen alle in Bananen zu verwandeln, zaubert einem ,zu dem ganzen Wahnsinn wenn Alle aufeinander treffen,
ein Lächeln aufs Gesicht. #
Das auftauchen des Ersten Drachen und das Annehmen der neuen Sippe von Lichtdrachen ist sehr emotional und rührend in dem Chaos.
Das Buch endet auf jedenfall offen denn es gibt noch viel zu erledigen bevor Ysolde und Baltic miteinander glücklich werden können.
Freu mich schon.
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am 31. Januar 2013
+ sympathische Protagonistin
+ witzige und spannende Gespräche unter den Hauptfiguren
+ auf jeder 2. Seite muss man schmunzeln oder loslachen

- etwas langatmiger Einstieg, bei dem man lange nicht wusste, wo das ganze hinzielen soll
- sehr viele alt bekannte Personen aus den letzten Büchern tauchen auf (für Leser, denen die anderen Bände fehlen, verwirrend viele Namen)
- ab und zu wirds ein bisschen zu konfus und es werden viele Seiten mit Wiederholungsgesprächen totgetreten
- es passiert mir ein bisschen zu wenig (außer das sie sich treffen und wieder zusammenkommen)

Fazit:
Tolles, lustiges Buch auch wenn mir etwas zu wenig passiert und ich die erste Drachenreihe am besten fand.
Trotzdem sehr unterhaltsam.
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am 4. April 2013
Dass Baltic tatsächlich lebt haben unsere Helden Bereits in "Silver Dragons" zu spühren bekommen, doch dass nun auch Isolde de Bouchier - eine Legende unter den Drachen - am leben sein soll scheint beinahe absurd und doch spricht alles dafür, dass es sich bei Tully um Isolde höchst selbst handelt. Nur, wie kann das sein? Isolde war einst als Gefährtin Baltics bekannt, die vom Wyr der silbernen Drachen "erworben" wurde und im Krieg eben dieser beiden Clans fiel. Ebenso wie Baltic! Und doch ...

Das gesamte Geschehen gibt unseren Helden Rätsel auf und natürlich sind sie alle mit von der Partie: Drake und Aisling, sowie Gabriel und May, diverse bekannte und unbekannte Leibwächter und Jim - der gute alte Dämon und Nervzelle Efrijim. Mit Baltics auftauchen sind die Drachen in Alarmzustand, doch Tully findet zuerst in unseren bekannten Charakteren gute Freunde und doch fühlt sie sich dermaßen von Baltic angezogen, dass sie trotz enormer Zweifel so langsam aber sicher mehr und mehr beginnt wie ein Drache zu handeln und denken: wie Isolde. Schwierig hierbei ist der Grad zwischen Isolde und Tully, denn einerseits ist sie die Legende und andererseits jemand komplett anderes mit anderem Verstand, anderem Denken, anderem Sein und gerade der schwarze Schreckenswyvern Baltic hat da wohl noch so seine Schwierigkeiten mit.

Und von wegen Schwierigkeiten und von wegen Baltic: Der Leser wird mit der mächtigen Arroganz eines sturen, intelligenten Klotzes konfrontiert. Das widerum gibt dem ganzen einiges an Pluspunkten, denn der Mann wird nicht plötzlich zum Schmusedrachen, nur, weil er seine Gefährtin wieder gefunden hat. Nein, nein. Aber wo wäre da auch die Herausforderung, nicht wahr?

Der gesamte erste Band liest sich stark wie eine Einleitung. Vor allem die Teile in denen Tully alias Isolde auf ihrem Selbstfindungskurs ist. Vieles kennt der Leser bereits aus den früheren Bänden "Dragon Love" und "Silver Dragons", doch hier wurden Legenden nur Stück für Stück bekannt und nun, mit Tully, kommt die Geschichte ganz geballt zum vorscheint. Was tatsächlich geschah! Besonders interessant ist hier natürlich die Sicht der Dinge, denn bisher wurde alles nur von unbeteiligten Personen aus zweiter Hand erzählt (nun gut, fast ... da ist ja immer noch Kostya) und niemand konnte sich je in die Hauptpersonenen eben dieser Legenden hineinversetzen. Doch jetzt sind sie hier. Leibhaftig. Und sie erzählen ihre eigene Version, die doch so anders ist, dass selbst die Drachen ihre eigenen Erzählungen anzweifeln.

Die Spannung steigt. Krieg liegt in der Luft und es ist nur eine Frage der Zeit bis irgendeine der Parteien explodiert. Atemlos. Humorvoll. Es wird Zeit für die Fortsetzung!

4,5/5 Sternen
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Als Tully Sullivan in einem fremden Haus, bei fremden Leuten zu sich kommt, beginnt ihr Leben sich zu verändern. Sie kann sich an nichts erinnern und denkt, dass sie bei Irren ist, bis sie ihr erklären, dass sie fünf Wochen lang fest geschlafen hat. Nach und nach realisiert Tully, was passiert ist, dennoch ist sie noch nicht ganz überzeugt, dass die Leute, bei denen sie wohnt, genau wissen, was sie sagen. Denn sie behaupten, dass Tully der silberne Drachen Ysolde de Bouchier ist, die vor mehreren Hundert Jahren angeblich ums Leben kam und die Gefährtin des wiederauferstandenen Wyvern Baltic war, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt und für mehrere Morde an anderen Drachen verantwortlich sein soll.
Tully will davon gar nichts wissen, sondern einfach mit ihrem Sohn Brom ein einigermaßen normales Leben führen, doch immer wieder träumt sie von einer vergangenen Zeit, in der sie tatsächlich Ysolde ist und dabei spielt der berüchtigte Baltic eine große Rolle. Als sie ihm dann schließlich auch außerhalb ihrer Träume trifft, wird ihr klar, dass sie tatsächlich Ysolde ist und dass der Schreckenswyvern Baltic gar nicht so schrecklich ist, wie alle denken. Nur, wer glaubt ihr das schon ohne Beweise?

Nach Katie MacAlisters „Dragon Love“ und „Silver Dragons“-Reihe geht es mit den Drachen nun in der „Light Dragons“-Reihe weiter. Diesmal liest man aus Tullys/Ysoldes Sicht, die sich erst wieder an ihre Vergangenheit als Drachen erinnern muss, was gar nicht so leicht ist. Tully hatte ihren ersten Auftritt schon im letzten Band von May und Gabriel (SILVER DRAGONS 03. Drachen lieben heißer), wo man schon erfuhr, dass sie Ysolde de Bouchier ist, die eine bedeutende Figur in der Geschichte der Drachen ist.
Nun erhält man zusammen mit ihr Einblicke in ihre und Baltics Vergangenheit, was ziemlich amüsant ist, weil sie schon damals sehr stur und selbstbewusst war, um sich dem angeblich so schrecklichen Wyvern zu stellen. Doch in der Gegenwart stellt man sich genauso wie sie die Fragen, was genau passiert ist, obwohl sie doch angeblich tot sein soll.
Mit Rat und Tat zur Seite stehen ihr Gabriel und May, sowieso noch andere alte Bekannte, der vergangenen Drachen-Reihen, womit man wirklich erst mit Aisling und Drakes Bücher, dann mit Gabriel und Mays anfangen sollte, ehe man sich mit Tully/Ysolde und Baltic auseinandersetzt.
Wie immer sind die Gefährtinnen nicht auf den Kopf gefallen und behaupten sich gegen ihre Wyvern, auch wenn es hier etwas anders ist als bisher, weil Tully/Ysolde und Baltic sich schon in der Vergangenheit kennen und lieben gelernt haben. Dennoch ist es schön zu sehen, wie sich beide wiedertreffen. Der Mix dabei aus Vergangenheit und Gegenwart setzt dem Ganzen dann noch den Punkt auf dem i auf, was dieses Buch zu etwas Neuem macht, was es bei den Drachen so noch nicht gab.
Leider ist das Buch wieder viel zu schnell gelesen und jetzt muss ich auf die Fortsetzung warten, die ich kaum erwarten kann, denn auch Baltic ist nun in mein Herz gekrochen und ich will wissen, wie es mit ihm und Ysolde weitergeht, nach diesem Ende …

Dankeschön an den LYX-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Herzen: 5 von 5

Infos zur Reihe:
1. Drache wider Willen
2. Eine feurige Angelegenheit (Juli 2013)
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am 27. März 2013
Inhalt:
Einmal im Jahr hat Tully ein paar Wochen, in denen sie völlig weggetreten ist – sie nennt es Fugue. Genau so etwas passiert ihr zu Beginn des Buchs wieder, nur dass sie dieses Mal von einem früheren Leben träumt. Als sie erwacht, befindet sie sich in der Obhut von Drachen in Menschengestalt , die sich um sie und ihren Sohn kümmern. Und alle glauben, Tully zu kennen – allerdings nicht als Mensch, sondern als Drache Ysolde...

Meine Meinung:
Die Handlung ist teilweise leider etwas wirr geraten und einzelne Szenen passen meiner Meinung nach nicht wirklich zusammen. Es gab Stellen, an denen ich mich gefragt habe, um was es im Moment eigentlich geht.

Auch habe ich das Verhalten der Figuren zeitweise als etwas unrealistisch empfunden, als zum Beispiel während eines Telefonats mit einer Freundin, Tully plötzlich mit jemandem im Raum anfängt über sexuelle Vorlieben zu sprechen und dabei scheinbar „vergisst“, dass sie ja eigentlich telefoniert.

Aber der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig zu lesen und teils auch witzig. Man will weiterlesen, weil man sich gut unterhalten fühlt und irgendwie Gefallen an dem chaotischen und etwas verwirrenden Leben von Tully/Ysolde findet. Als das Buch zu Ende war, fand ich das schade – ein gutes Zeichen, wenn man als Leser das Gefühl hat, noch seitenweise weiterlesen zu wollen.

Insgesamt steht die sexuelle Komponente in diesem Buch schon ziemlich im Vordergrund und wirklich tiefsinnig ist die Handlung auch nicht. Trotzdem schafft es Katie MacAlister für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen, die definitiv Lust auf mehr macht.
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am 22. Februar 2014
Auf diesen Teil bzw. auf Baltic und Tully/Ysolde habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Und Kaite Macalister hat mich nicht enttäuscht. Mit Witz, scharmanten Charakter und die kleinen Meinungsverschiedenheiten und Streitereien haben mich wieder in ihren Bann gezogen. Auch wer den Dämon Jim aus den Vorgängern kennt und lieb gewonnen hat bekommt von ihm auch in diesen Buch wieder was geboten.

Zwar war es etwas neu für mich, die Geschichte aus zwei Perspektiven - einmal die Vergangenheit und einmal die Gegenwart- zu lesen, doch fand ich es äußerst gut gelungen und bin auch gespannt wie es mit den Beiden weitergeht.

Balitc und Ysolde sind für mich neben Aisling und Drake meine liebsten Figuren und man merkt, auch wenn Baltic denkt er hätte die Hosen an - und auf Drachenart ziemlich Besitzergreifend ist - in Wahrheit doch Ysolde ist, die die Richtung vorgibt. Und wo wir gerade bei Ysolde sind ihr Sohn Brom finde ich auch richtig toll. ;)

Die Geschichte über den Verrat von Baltic und die damit verbundenen Probleme sind richtig verzwickt und es tun sich einige Fragen auf, die, wie ich hoffe in den kommenden Büchern weitestgehend beantwortet werden. Zwar werden mit den Rückblenden einige Fragen beantwortet, doch andere bleiben offen.

FAZIT
Eine richtig tolle Fortsetzung und nachdem ich leider - ich gestehe es - die Silver Dragons Bücher nicht weitergelesen habe (werde ich aber noch nachholen) bin ich angestachelt den 2.Band zu lesen. Katie Macalister bleibt weiterhin eine meiner Lieblings Autorinnen und beweist auch hiermit wieder, dass sie unglaublich gut und witzig schreiben kann.
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am 22. Dezember 2014
Im ersten Band der Light Dragons Reihe kommt Tully Sullivan, die die wiedererweckte Ysolde de Bouchier, ist wieder zu sich. Nachdem sie im dritten Band der Silver Dragons Reihe durch eine Einblendung aus ihrer Vergangenheit in so eine Art Tiefschlaf gefallen ist. Nun heißt es wieder auf die Beine kommen und das Leben von neuem auf die Reihe kriegen. Dabei hilft ihr neunjähriger Sohn Brom. Wer ihr alles andere als hilft ist ihr Ehemann Gareth. Er findet dass sie in Gabriels und Mays Obhut, in derer sie sich seit Ende der Silver Dragons Reihe befindet, nicht sicher ist und möchte sie sofort aus der vermeintlichen Gefahrenzone haben. Sie durchschaut ihren Mann jedoch, der nur an ihren Speziellen Fähigkeiten interessiert ist. Um das Chaos auch noch perfekter zu machen lernt sie den Drachen Baltic kennen, dessen Gefährtin sie ja angeblich ist. Zudem werden immer mehr der früheren Ereignisse um Ysolde, Baltic und Constantin von Norka durch ihre Erinnerungen beleuchtet, so dass die Geschichte um die Silbernen und die Schwarzen Drachen, den damit einhergehenden Krieg und das Phylakterion Sinn ergeben. Auch fühlen sich Ysolde und Baltic einander durch die 300 Jahre Trennung einander nicht weniger verbunden...

Der Auftakt der Light Dragons Reihe ist ganz gut gelungen. Bin schon gespannt wie es weiter geht, und was wir noch alles erfahren werden. Auf jeden Fall lesenswert. Und nach der Silver Dragons Reihe, die mir persönlich bei weitem nicht so gut gefallen hat wie die Dragon Love Reihe, sehe für diese wieder Lichtblicke.
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