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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörender 3. "Cupido"-Teil
Um diesen 3. Teil der "Cupido"-Mordserie richtig verstehen und einordnen zu können sollte man auf jeden Fall die beiden ersten Bände ("Cupido" und "Morpheus") gelesen haben.

Man findet hier einige alte Bekannte wieder: Die damalige Staatsanwältin C.J. Townsend und ihren Ehemann, den damaligen Ermittler Dominic Falconetti, seinen Kollegen Manny...
Vor 7 Monaten von larapinta veröffentlicht

versus
25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rache ist so süß...
Vorab möchte ich betonen, dass ich die beiden Vorgängerromane um den Detective Manny Alvarez ("Cupido" und "Morpheus") nicht kenne und somit völlig unvoreingenommen und ohne jede Erwartung begann das Buch zu lesen.

Der erste Teil des Buches fesselte und schockte mich zugleich so sehr, dass ich erst gar nicht wusste, was das mit dem Roman nur...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2012 von nicigirl85


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörender 3. "Cupido"-Teil, 20. Juli 2014
Von 
larapinta (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Argus (Taschenbuch)
Um diesen 3. Teil der "Cupido"-Mordserie richtig verstehen und einordnen zu können sollte man auf jeden Fall die beiden ersten Bände ("Cupido" und "Morpheus") gelesen haben.

Man findet hier einige alte Bekannte wieder: Die damalige Staatsanwältin C.J. Townsend und ihren Ehemann, den damaligen Ermittler Dominic Falconetti, seinen Kollegen Manny Alvarez und als neue Person die jetzige Staatsanwältin Daria DiBianchi.

Im Laufe des Buches wird noch einmal zwischendurch aus der Sicht der verschiedenen Personen Bezug genommen auf die Zeit von vor 10 bzw. 7 Jahren, als die Cupido-Morde und später der Serienmörder "Morpheus" die Stadt Miami in Atem hielten. Das ist wichtig zum Verständnis, denn viele Leser werden ebenfalls diese beiden Bücher schon vor längerer Zeit gelesen haben und nicht mehr ohne diese Hilfe korrekt nachvollziehen können, was und wie sich seinerzeit genau abgespielt hatte.

Daria und Manny arbeiten als Team zusammen, um eine Reihe von grauenvollen Morden in Miami aufzuklären. Es gibt einen Tatverdächtigen, Talbot Lunders, der jedoch ein Alibi vorweisen kann. Seine Mutter übergibt Daria und Manny ein kurzes Video, welches ihr anonym zugeschickt worden sein soll. Es zeigt die letzten Lebensminuten bzw -sekunden von Gabriella Vechio, dem ersten Opfer von vor ca. 7 Jahren. Die beiden Ermittler machen sich auf die Suche und erfahren von einem Snuff-Club, der existieren und u.a. sehr bekannte Mitglieder haben soll.

Informationen hierzu erhoffen sie sich von Bill Bantling, den C.J. Townsend vor 10 Jahren in die Todeszelle gebracht hat, der sich aber nun rächen will. Daria und Manny schlagen ihm einen Deal vor. Dann jedoch beginnt der Hurrikan "Artemis" im wahrsten Sinne des Wortes alles durcheinanderzuwirbeln und Bill Bantling ("Cupido") kann aus dem Gefängnis entkommen...

Ich konnte mich der Rasanz und dem Tempo dieses Thrillers kaum entziehen. Die Thematik ist grauenvoll und wie immer bei der Autorin läßt einen die Beschreibung der Leiden der Opfer frösteln. Man ist immer wieder entsetzt, zu was Menschen fähig sind.

Das Buch hat im Grunde zwei Abschnitte: Daria und Manny, die wild entschlossen versuchen, den derzeitigen Serientäter zu entlarven und C.J. Townsend, die ebenso wild entschlossen sich nicht mehr von Bill Bantling weder im Geiste noch in Wirklichkeit terrorisieren lassen will. Der Hurrikan verändert Darias und Mannys ganzes Leben, während "Cupido" auf C.J.'s Spur ist, obwohl sie immer wieder durch Umzüge versucht, sich unsichtbar zu machen.

Das Ende hat mich sehr berührt, denn es war ganz anders, als ich erwartete. Und da außerdem einige Fäden noch in der Luft hängen und Fragen nicht geklärt worden sind, kann man davon ausgehen, daß es irgendwann einen 4. Teil gibt.
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53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat alles, was man von einem guten US-amerikanischen Thriller erwartet., 6. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Mit „Cupido“ und „Mopheus“ hat Julianne Hoffman bereits zwei Thriller um den Detective Manny Alvarez veröffentlicht, der dort gemeinsam mit der Staatsanwältin C.J. Townshead ermittelte. In ihrem dritten Krimi „Argus“ hat Alvarez die junge Staatsanwältin DeBianchi an seiner Seite, um einen besonders perfiden Fall zu lösen, bei dessen Aufklärung nur der Serienmörder Bill Bantling helfen kann. Derweil hat sich Christina Towns alias Claire Joanna alias C.J. Townhead in Santa Barbara niedergelassen und arbeite dort wieder als Staatsanwältin. Geschickt verwebt Julianne Hoffman diese beiden Handlungen und strickt daraus eine hochspannende Story, die sich immer wieder anders als erwartet entwickelt. Natürlich lässt die Autorin auch hierbei wieder viele Details aus dem amerikanischen Justizsystem einfließen und flicht eine ebenso kurze wie romantische Liebesgeschichte ein. So hat „Argus“ einmal wieder alles, was man von einem guten US-amerikanischen Thriller erwarten kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Fortsetzung der C.J. Townsend-Reihe, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argus (Taschenbuch)
Der dritte Teil der C.J. Townsend Reihe ist wie gewohnt spannend. Leider werden sehr oft parallelen zu Band 1 und Band 2 gezogen, da die neue Staatsanwältin Daria DeBianchi, welche im Argus Band im Mittelpunkt spielt durch einen neuen Mordfall in Miami damit in Verbindung kommt. Für Leser, welche die ersten beiden Bände nicht kennen, wird zwar eine Art Rückblick gewährt dieser ist aber nicht immer ganz verständlich. Hätte ich die ersten beiden Bände nicht gelesen, hätte ich mir mit Argus etwas schwer getan. Meine Empfehlung deshalb die ersten beiden Bände zu lesen und Argus zeitnah hinterher. So hat man die Fakten aus "Cupido" und "Morpheus" noch im Hinterkopf. Alles in allem aber ein spannendes Buch mit einigen Highlights.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rache ist so süß..., 24. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Vorab möchte ich betonen, dass ich die beiden Vorgängerromane um den Detective Manny Alvarez ("Cupido" und "Morpheus") nicht kenne und somit völlig unvoreingenommen und ohne jede Erwartung begann das Buch zu lesen.

Der erste Teil des Buches fesselte und schockte mich zugleich so sehr, dass ich erst gar nicht wusste, was das mit dem Roman nur werden soll. Wirklich sehr vielversprechend. Danach geht dann erst die eigentliche Handlung los, Teil 1 würde ich eher als eine Art Prolog bezeichnen.

Zunächst einmal lernt der Leser Staatsanwältin Daria DeBianchi kennen, die einen Mordfall zu klären hat. Eine junge Frau wurde bestialisch zugerichtet aufgefunden, offenbar vergewaltigt und gefoltert. Bei der Aufklärung des Falls wird Daria von Detective Alvarez unterstützt, einen Riesen von Mann, von dem sie so gar nicht weiß, was sie von ihm halten soll. Im Laufe der Ermittlungen wird schnell klar, dass der Mord an Holly Skole nicht der einzige seiner Art ist und die Vermutung liegt nahe, dass hier ein Snuff- Club sein Unwesen treibt und nur einer weiter helfen kann, der Serienmörder Bill Bantling, den die Medien als Cupido kennen. Nebenher wird man Begleiter von C. J. Townsend, die früher einmal mit Alvarez zusammengearbeitet hat und selber Opfer von Bantling gewesen ist. Beide Handlungsstränge haben nur bedingt etwas miteinander zu tun und finden mehr oder weniger am Ende des Romans mehr schlecht als recht zusammen.

Jilliane Hoffman hat eine ansprechende und fesselnde Art zu schreiben, keine Frage und man merkt auch, dass sie selber einmal Staatsanwältin gewesen ist und sich bestens auskennt. Gut gefallen hat mir vor allem, wie sie die Gefühlswelt der Staatsanwältin Townsend beschreibt, die selber Opfer eines Verbrechens gewesen ist und sich immer noch verfolgt fühlt und kaum ein normales, freies Leben führen kann. Auch die Idee des Snuff- Clubs habe ich so noch nicht gelesen und die Opfersequenzen waren wirklich angsteinflößend.

Dennoch hat mich das ein oder andere gestört. Ich glaube, dass die Story auch ohne die ständige Erwähnung der Vorgängerfälle Cupido und Morpheus ausgekommen wäre, ein paar Sätze zu Bantling hätten mir auch gereicht. Leser, die die anderen Bücher kennen, werden von dem ständigen Ansprechen der anderen Fälle sicher schnell genervt gewesen sein. Die Autorin hätte dann allerdings mehr machen müssen, um ihren Fall spannend zu gestalten. Auch gestört hat mich die holprige Liebesbeziehung zwischen Daria und Manny, da hätte die Autorin entweder alles geben müssen oder diese ganz weglassen sollen, denn so war diese leichte Anbandelung eher nervig.

Äußerst unbefriedigend fand ich den Schluss, der so plötzlich kam und aus meiner Sicht doch viel zu einfach gestrickt war. Ich möchte an der Stelle nichts verraten, aber man verfolgt fast 450 Seiten lang mit Spannung den Fall und auf den letzten 40 Seiten passiert dann so viel auf einmal, dass ich das als Leser nicht abkaufen kann, dass es so einfach ist. Für mich wirkte das mehr hingeklatscht, dass man nach fast 500 Seiten nun endlich mal zum Ende kommen muss, natürlich mit Cliffhanger.

Fazit: Die Idee der Story war wirklich gut und schreiben kann Frau Hoffman auf jeden Fall, allerdings konnte mich dieser Thriller nicht vollends überzeugen. Nur bedingt zu empfehlen!
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Barbie als Staatsanwältin, 9. August 2013
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Das bewährte, aber mittlerweile doch etwas überbemühte Schema: Die Schöne und der Psychopath. Das heißt: Junge, sexy Frau gerät ins Visier eines zu monströsen Schlitzereien neigenden Schwerstkriminellen, verfängt sich naiv in seinem Netz, gerät in höchste Gefahr und wird am Ende von einem coolen,attraktiven Helden errettet.
Wer das noch nicht bis zum Überdruss gelesen hat, der kann sich hier mit Daria Di Bianci bekannt machen, sie ist schön, jung, rothaarig und sexy, dazu ein einsamer Workaholic und Staatsanwältin mit erschreckend schlechten Nerven. Jedesmal, wenn ein böser Bube sie nur ansieht, lässt sie was fallen oder wirft einen Stuhl um, außerdem hat sie beängstigend wenig Praxiserfahrung, so war sie zum Beispiel noch nie in einem Gefängnis, und erscheint bei ihrem ersten Besuch im Hochsicherheitstrakt auch völlig unvorbereitet und ohne die Anweisungen gelesen zu haben prompt im Monster-High-Heels und knappem Röckchen. Man mag sie sofort. Sie plappert auch bei jeder passenden Gelegenheit wie eine Barbie mit Sprachchip , dass sie auch für diesen harmlosen Eierdiebstahl die Todesstrafe beantragen kann und wird und eine Führungsposition will sie ohnehin. Dafür wird auch gern gelogen betrogen und vertuscht. Echt sympatisch, das Mädel..... Als Sidekick hat sie Manni, einen doppelt so großen, doppelt so schweren und doppelt so alten Ermittler, welcher auch als Bindeglied zur Hauptperson Nr. 2 dient, C.J. Townsend, Heldin aus den Vorgängerbüchern "Cupido" und Morpheus". Nein, man muss diese Bücher nicht vorher gelesen haben, Jillane Hoffman erzählt sicherheitshalber alles noch mal. Viele loben das Buch als spannend. Ich muss leider sagen, ich habe mich selten so gelangweilt. Ganze Kapitel geht es nur um die Gefühle , die Daria für ihren neuen Aufriss hat,aber nicht haben darf oder will, es kann auch sein, dass der Besuch des ( ich zitiere) "kleinen , heißen Krachers von der Staatsanwaltschaft" beim Serienkiller im Knast erst aus ihrer, dann aus seiner Sicht erzählt wird. Es kann auch sein, dass C.J. seitenlang auf einen Parkschein starrt, der schockierenderweise nichts weiter getan hat, als auf ihrem Tisch zu liegen und dort auf sie zu warten. Ja, da wäre ich auch platt, sonst machen die Parkscheine Breakdance oder backen wenigstens Pfannkuchen. Auch klasse die Szene, in der C.J. die Anwesenheit des Bösen spürt, dann gerettet wird und dann tapfer sagt, sie komme schon allein klar, danke, man möge sie doch bitteschön ein halbes Stündchen alleine lassen. Das ist wie im Horrorfilm, wo das Busenwunder auf der Flucht immer die Treppe hoch statt aus dem Haus rausrennt. Klar, man hat ja auch einen der gefährlichsten Killer aus lauter Dummheit irgendwo auf freiem Feld verloren. Irgendwann habe ich eigentlich nur noch drauf gewartet, dass die beiden Mausis im Showdown nackt bis auf die High Heels im Folterkeller aneinandergekettet sitzen und dem sicheren Tod entgegenzittern, bevor der 2 Meter große muskelbepackte Hero sie wie zwei Footbälle unter den Arm klemmt und aus der Patsche holt. Laut Daria ist das ja eine sexy Vorstellung. Für mich war es ein Groschen-Krimi auf unterstem Niveau, frei von Spannung und stellenweise einfach nur peinlich. Wenn es in der amerikanischen Justiz so zugeht, wie in diesem Buch ( und Frau Hoffman hat ja angeblich einschlägige Berufserfahrung), dann kann man nur beten, dass man in den Vereinigten Staaten nie in die Hände eines Polizisten, geschweige denn eines Staatsanwaltes gerät, denn die Chancen, dass es sich um geballteste Inkompetenz handelt, stehen gut...... .
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein "wässriger Aufguss", 28. November 2012
Von 
J. Holborn "Joho" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Hier haben schon viele geschrieben, dass es sich um den „3. Aufguss“ handelt. Das ist auch leider nur allzu wahr , und wie es mit Aufgüssen so ist, werden sie nicht besser sondern dünner und weniger gehaltvoll.
Streckenweise wurde umfangreich aus dem ersten Band „Cupido“ nacherzählt, was für den Leser, der sich noch gut daran erinnert, doch ermüdend war. Auch „Morpheus“ wurde noch einmal rekapituliert. Okay, für die, die beide Bücher noch nicht kannten sicher interessant. Aber viel zu episch ausgewalzt und mit den ganzen Emotionen der betroffenen Staatsanwältin C.J. Townsend gekrönt. Gähn…Die Staatsanwältin Daria, die in diesem Buch zusammen mit Manny Alvarez (der als Ermittler auch aus den beiden Vorgängerromanen bekannt ist) gegen einen brutalen Mörder Anklage erhebt, reichte wohl als Protagonistin nicht aus, um genug Spannung zu erwecken. Sympathisch oder charismatisch fand ich sie allerdings auch nicht. Der aktuelle Fall beschränkt sich bis auf ein paar kurze spannende Szenen auf juristisches Geplänkel und Ermittlungsarbeit. Da musste dann für etwas mehr „Gehalt“ doch wieder C.J. Townsend herangezogen werden und auch der Täter „Cupido“ wurde noch mal wieder ins Spiel gebracht. Richtig daneben fand ich aber den Schluß. Vorher alles so detailliert und dann plötzlich hopplahopp und fertig?? Es wird wohl noch einen vierten Aufguss geben, für den man sich einen großen Teil aufgehoben hat, denn „fertig“ kann ich hier eigentlich nicht sagen. Aus der Story hätte viel mehr gemacht werden können und es hätte viel mehr Nervenkitzel, so wie in „Cupido“ geben können. Schade.
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2.0 von 5 Sternen naja, 9. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argus (Taschenbuch)
Nach acht langen Jahren wartete ich sehnsüchtig auf den letzten Teil der Cupido-Reihe und somit auf den Triumph-Sieg Gut gegen Böse – aber weit gefehlt. Das Buch ist in den ersten Teilen sehr spannend geschrieben, erfährt dann aber im letzten Teil ein brutales, viel zu schnelles Ende. Es verbleibt bei der Ankündigung des anstehenden Kampfes bzw. der Kampf mit den verbliebenen Bösewichten?! So viele offene Fragen, ein unnötiger brutaler Mord am Ende, unglückliche Hauptprotagonisten und dann wieder CJ. Die einzige, die scheinbar endlich zumindest ein wenig Gerechtigkeit erfährt. Wobei man sich wundern darf, wie es kommt, dass ihr Chef sie nach alle den Jahren des Davonlaufens und Decknamentragens noch mit Kusshand zurück in der Staatsanwaltschaft haben will….. ?! Jilliane Hoffman schafft es in diesem Buch nicht, die Geschichte um Daria und Manny an die von CJ und Dominique zu binden und lässt den Leser mit einer Kurzzusammenfassung der Ereignisse aus Buch 1 und 2 zurück, denn mit den Hauptprotagonisten aus Argus wird ja keine Fortsetzung mehr möglich sein. Man fühlt sich kaum einen Schritt näher an der Auflösung der ganzen Snuff-Mord-Geschichte, als nach Morpheus. Es begann so vielversprechend, um dann desaströs zu enden. Trotz der aufgebauten Spannung oder gerade aufgrund dieser vergebe ich zwei Sterne. Für den Inhalt würde ich lediglich einen geben. Die größte Kritik bezügliches dieses Buchs (Achtung Spoiler): warum beschreibt die Autorin 400 Seiten lang einen neuen sympathischen Charakter im Kampf gegen das Böse – Daria - , den sie dann qualvoll und brutal aus dem Leben (Buch) streicht. Das Buch lässt einen unzufrieden im Hinblick auf die Auflösung der angefangenen Geschichte aus Teil 1 sowie 2 und mit einem richtig schlechten Gefühl zurück. Sehr sehr schade.
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5.0 von 5 Sternen Manchmal sehen wir nicht, was wir nicht sehen wollen, 27. Juni 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
In New York verlässt die Steuerberaterin Gabriella zusammen mit dem attraktiven Reid eine Bar und begleitet ihn nach Hause. Die Kameras in Reids Wohnung sieht sie zu spät, viele Augen sehen ihr beim Sterben zu. Einige Jahre später werden in Miami immer wieder die grausam zugerichteten Leichen junger Frauen gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat schnell einen Verdächtigen. Alle Indizien sprechen gegen ihn, eigentlich ein wasserdichter Fall. Doch dann nimmt der Indizienprozess eine erschreckende Wendung und der jungen Staatsanwältin Daria DeBianchi und Detective Manny Alvarez bleibt nichts anderes übrig, als Kontakt mit William Bantling aufzunehmen. Cupido sitzt seit zehn Jahren im Todestrakt des Florida State Prison ein und ist zu einem Deal mit der Staatsanwaltschaft bereit, einem Deal mit einem sehr hohen Preis. …

Der Prolog führt den Leser einige Jahre zurück zur schicksalshaften Begegnung von Gabriella mit Reid, einem äußerst charmanten, attraktiven jungen Mann, zu dem Gabby sich gleich hingezogen fühlt. Schon leicht angeheitert folgt sie Reid nach Hause, eine tödliche Entscheidung für die junge Steuerberaterin. Danach wechselt Jilliane Hoffman schnell zum aktuellen Fall in Miami und zu ihrer Protagonistin Daria DeBianchi.

Die Staatsanwältin mit italienischen Wurzeln, die mit ihren knapp 1,50m und den rotbraunen Haaren so gar nicht wie eine Italienerin aussieht, sieht in dem aktuellen Prozess ihre Chance, um die Karriereleiter hinaufzusteigen. Angeklagt ist ein junger, attraktiver wie reicher Mann, der sich medienwirksam von seinen Anwälten vertreten lässt. Schlecht an dem Fall ist, dass alle Anklagepunkte sich rein auf Indizien stützen und Jilliane Hoffmann erklärt hierbei auch anschaulich und verständlich das komplizierte Verfahren bis ein Fall schließlich vor einem Geschworenengericht landet.

Der Fall entwickelt sich äußerst komplex, in dessen Verlauf auch C.J. Townsend eine Rolle spielen wird, die Staatsanwältin, welche Cupido vor rund 10 Jahren in die Todeszelle geschickt hat. Und auch Manny Alvarez ist ein alter Bekannter und hat bereits bei dem Cupido- wie auch beim Morpheus-Fall mitgearbeitet. Daria und Manny arbeiten eng zusammen, Streitereien zwischen den beiden so willensstarken Charaktere sind vorprogrammiert und Jilliane Hoffmann nimmt sich auch Zeit, etwas auf das Privatleben von Daria einzugehen.

Die reine Thrillerstory hat die Autorin vielschichtig, wendungsreich und hochspannend angelegt, zumeist verfolgt man die Arbeit von Daria und Manny, ab und an wechselt die Autorin aber auch zu C.J. und mit der Zeit erfährt man auch die Hintergründe zu Cupido und Morpheus, was nicht ganz verkehrt ist, da die Veröffentlichungen der beiden Vorgänger der Trilogie ja schon ein wenig her sind.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der Trilogie, dessen Ende jedoch Hoffnung auf einen Fortgang der Geschichte macht.
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3.0 von 5 Sternen Gut, kommt aber nicht an die Vorgänger heran., 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Eine junge Frau wird brutal zugerichtet aufgefunden, ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Daria DeBianchi, Staatsanwältin, klagt ihn an, die Verurteilung scheint sicher. Doch plötzlich taucht ein Video auf, in dem eine andere junge Frau misshandelt und getötet wird. Es ist offensichtlich, dass beide Fälle zusammen hängen. Der Polizist Manny Alvarez beginnt zu ermitteln und bringt einen Snuff-Club ans Tageslicht und viele weitere Opfer.

Meine Meinung

Ich habe die beiden Vorgänger "Cupido" und "Morpheus" quasi inhaliert und war restlos begeistert. Die Messlatte für "Argus" hing dementsprechend hoch. Doch überzeugen konnte die Autorin nicht zu 100%.

Die Grundidee von einem Snuff.Club finde ich total gelungen und sehr spannend. Hier hätte aber durchaus mehr draus gemacht werden können. Das Potential wurde meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft. Die Verstrickungen, die die Autorin einflechtet sind allerdings hochinteressant und so ist es auch überhaupt nicht verwunderlich, als Bill Bantling dann endlich wieder auf der Bildfläche erscheint.

Die Charaktere haben mir wieder richtig gut gefallen. Daria und Manny sind zwei tolle eigenständige Charaktere, die kaum Klischees bedienen und auch immer glaubwürdig handeln. Im Allgemeinen ist die gesamte Geschichte nachvollziehbar und plausibel. Auch die Verhandlungen und rechtlichen Handlungen/ Überlegungen sind anschaulich und verständlich, auch wenn sie teilweise einfach zu langatmig sind. Das ist aber noch gut auszuhalten. Hoffman hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der den Leser tief ins Buch zieht. Die Spannungskurve baut sich langsam und nachhaltig auf, gipfelt dann schließlich im Showdown. Und dieser ist dann auch mein größter Kritikpunkt. Auf gut 450 Seiten baut sich alles relativ gemächlich auf, wird von allen Seiten beleuchtet und die Figuren lassen ihre Gedanken, etc. einfließen. Und dann bekommt der Leser einen Schluss hingeknallt, der zum einen völlig unglaubwürdig und grotesk ist und zum anderen binnen weniger Seiten einfach abgehandelt wird. Auflösung? Fehlanzeige! Wir dürfen wohl auf den nächsten Teil warten. Und leider hat mich C.J. total enttäuscht. Sie macht in den letzten Seiten quasi eine 180° Wendung und mir schwant für den kommenden Teil (falls es ihn den geben wird) Böses. Leider.

Fazit:

Guter Thriller, der durch ein interessantes Thema und eine gleichbleibende Spannung punkten kann. Er kommt aber leider nicht an die anderen Teile der Reihe heran und der Schluss ist leider sehr, sehr enttäuschend. 3 von 5 Sternen und trotz alledem eine Leseempfehlung.
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4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung von "Morpheus", 8. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
INHALT:
2006: Ein scheinbar harmloser Flirt endet für Gabby tödlich - und kurz vor ihrem Tod sieht sie, dass von Kameras beobachtet wird... 5 Jahre später erschüttert eine Reihe von grausamen Frauenmorden ganz Miami. Die Spur führt Staatsanwältin Daria DeBianchi zu William Bantling, der für die brutalen Cupido-Morde seit vielen Jahren im Gefängnis sitzt. Laut Bantling soll eine Reihe einflussreicher Männer hinter den Morden stecken und nur er kennt die Namen. Doch sind diese Namen den Preis wert, den Cupido für seine Hilfe verlangt? Wird Daria auf diesen Deal einsteigen? Und weshalb fühlt sich C.J. Townsed, die inzwischen eine neue Identität angenommen hat, plötzlich beobachtet?

MEINE MEINUNG:
"Cupido" hat mich total begeistert, "Morpheus" fand ich nicht mehr ganz so gut und so musste ich auch den aktuellen Band der J.C. Townsed-Reihe lesen, auch wenn ich die Vorgängerbücher schon vor einigen Jahren verschlungen habe. Der 1. Teil beschert Gabriella Vechios im Jahre 2006 einen tödlichen One Night-Stand, der 2. Teil beginnt im Mai 2011 in Miami, die Geschichte schließt mit dem finalen 3. Teil ab.

Zu den Hauptpersonen: Die 29-jährige Daria DeBianchi geht in ihrem Beruf als Staatsanwältin auf und wird wegen ihrer zierlichen Erscheinung oft unterschätzt. Der 42-jährige Kubaner Manuel "Manny" Alvarez arbeitet als Detective bei der Mordkommission in Miami und ist ein erfahrener Polizist. C.J. Townsed (bekannt aus den Vorgängern) lebt unter falschem Namen in Santa Barbara und hat sich dort ein neues Leben aufgebaut. Die mitwirkenden Protagonisten sind interessante Figuren mit vielen Facetten, neben der Arbeit erfährt man einiges aus dem Privatleben der Charaktere. Leider kommen auch viele Nebenpersonen zum Einsatz, deren Namen, Titel und Berufsbezeichnungen leicht verwirrend anmuten.

Stellenweise zieht sich die Handlung etwas dahin und die allzu ausgeschmückten Beschreibungen bremsen manchmal den Lesefluss, doch ab Seite 150 gewinnt die Story deutlich an Fahrt. Dann überrascht die Story auch mit ungeahnten Wendungen und gekonnt gelegten falschen Fährten, die in einen rasanten Showdown gipfeln. Der Thriller ist zwar abgeschlossen, lässt aber Raum für eine eventuelle Fortsetzung.

Erzählt werden die rasanten Begebenheiten vorwiegend aus der Sicht von Daria (in der 3. Person), zwischendurch berichten andere Mitwirkende wie z.B. Manny, C.J. und William Bantling ihre Sicht der Geschehnisse. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven und Handlungsstränge verknüpfen im Handlungsverlauf miteinander und ergeben allmählich ein schlüssiges Bild. Dank der ausdrucksstarken, fesselnden Schreibweise, den oftmals sehr unterhaltsamen Dialogen und der kurzen Kapitel lassen sich die knapp 500 Seiten des Thrillers relativ schnell lesen, auch wenn sich die Story manchmal in Nebensächlichkeiten verzettelt. Allerdings macht das gelungene Ende wieder einiges wett.

FAZIT:
"Argus" kann mit "Cupido" (meinem Lieblingsband dieser Reihe) leider nicht ganz mithalten und hat mich trotz kleiner Schwächen wunderbar unterhalten. Das liegt vorwiegend am spannungsgeladenen Plot, an den reizvollen Charakteren und zu guter Letzt am packenden Schreibstil. Für den Nachfolger von "Morpheus" vergebe ich gelungene 4 STERNE und freue mich auf weitere Bücher von Jilliane Hoffman.
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