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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörender 3. "Cupido"-Teil
Um diesen 3. Teil der "Cupido"-Mordserie richtig verstehen und einordnen zu können sollte man auf jeden Fall die beiden ersten Bände ("Cupido" und "Morpheus") gelesen haben.

Man findet hier einige alte Bekannte wieder: Die damalige Staatsanwältin C.J. Townsend und ihren Ehemann, den damaligen Ermittler Dominic Falconetti, seinen Kollegen Manny...
Vor 3 Monaten von larapinta veröffentlicht

versus
25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rache ist so süß...
Vorab möchte ich betonen, dass ich die beiden Vorgängerromane um den Detective Manny Alvarez ("Cupido" und "Morpheus") nicht kenne und somit völlig unvoreingenommen und ohne jede Erwartung begann das Buch zu lesen.

Der erste Teil des Buches fesselte und schockte mich zugleich so sehr, dass ich erst gar nicht wusste, was das mit dem Roman nur...
Vor 22 Monaten von nicigirl85 veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörender 3. "Cupido"-Teil, 20. Juli 2014
Von 
larapinta - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Argus (Taschenbuch)
Um diesen 3. Teil der "Cupido"-Mordserie richtig verstehen und einordnen zu können sollte man auf jeden Fall die beiden ersten Bände ("Cupido" und "Morpheus") gelesen haben.

Man findet hier einige alte Bekannte wieder: Die damalige Staatsanwältin C.J. Townsend und ihren Ehemann, den damaligen Ermittler Dominic Falconetti, seinen Kollegen Manny Alvarez und als neue Person die jetzige Staatsanwältin Daria DiBianchi.

Im Laufe des Buches wird noch einmal zwischendurch aus der Sicht der verschiedenen Personen Bezug genommen auf die Zeit von vor 10 bzw. 7 Jahren, als die Cupido-Morde und später der Serienmörder "Morpheus" die Stadt Miami in Atem hielten. Das ist wichtig zum Verständnis, denn viele Leser werden ebenfalls diese beiden Bücher schon vor längerer Zeit gelesen haben und nicht mehr ohne diese Hilfe korrekt nachvollziehen können, was und wie sich seinerzeit genau abgespielt hatte.

Daria und Manny arbeiten als Team zusammen, um eine Reihe von grauenvollen Morden in Miami aufzuklären. Es gibt einen Tatverdächtigen, Talbot Lunders, der jedoch ein Alibi vorweisen kann. Seine Mutter übergibt Daria und Manny ein kurzes Video, welches ihr anonym zugeschickt worden sein soll. Es zeigt die letzten Lebensminuten bzw -sekunden von Gabriella Vechio, dem ersten Opfer von vor ca. 7 Jahren. Die beiden Ermittler machen sich auf die Suche und erfahren von einem Snuff-Club, der existieren und u.a. sehr bekannte Mitglieder haben soll.

Informationen hierzu erhoffen sie sich von Bill Bantling, den C.J. Townsend vor 10 Jahren in die Todeszelle gebracht hat, der sich aber nun rächen will. Daria und Manny schlagen ihm einen Deal vor. Dann jedoch beginnt der Hurrikan "Artemis" im wahrsten Sinne des Wortes alles durcheinanderzuwirbeln und Bill Bantling ("Cupido") kann aus dem Gefängnis entkommen...

Ich konnte mich der Rasanz und dem Tempo dieses Thrillers kaum entziehen. Die Thematik ist grauenvoll und wie immer bei der Autorin läßt einen die Beschreibung der Leiden der Opfer frösteln. Man ist immer wieder entsetzt, zu was Menschen fähig sind.

Das Buch hat im Grunde zwei Abschnitte: Daria und Manny, die wild entschlossen versuchen, den derzeitigen Serientäter zu entlarven und C.J. Townsend, die ebenso wild entschlossen sich nicht mehr von Bill Bantling weder im Geiste noch in Wirklichkeit terrorisieren lassen will. Der Hurrikan verändert Darias und Mannys ganzes Leben, während "Cupido" auf C.J.'s Spur ist, obwohl sie immer wieder durch Umzüge versucht, sich unsichtbar zu machen.

Das Ende hat mich sehr berührt, denn es war ganz anders, als ich erwartete. Und da außerdem einige Fäden noch in der Luft hängen und Fragen nicht geklärt worden sind, kann man davon ausgehen, daß es irgendwann einen 4. Teil gibt.
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53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat alles, was man von einem guten US-amerikanischen Thriller erwartet., 6. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Mit „Cupido“ und „Mopheus“ hat Julianne Hoffman bereits zwei Thriller um den Detective Manny Alvarez veröffentlicht, der dort gemeinsam mit der Staatsanwältin C.J. Townshead ermittelte. In ihrem dritten Krimi „Argus“ hat Alvarez die junge Staatsanwältin DeBianchi an seiner Seite, um einen besonders perfiden Fall zu lösen, bei dessen Aufklärung nur der Serienmörder Bill Bantling helfen kann. Derweil hat sich Christina Towns alias Claire Joanna alias C.J. Townhead in Santa Barbara niedergelassen und arbeite dort wieder als Staatsanwältin. Geschickt verwebt Julianne Hoffman diese beiden Handlungen und strickt daraus eine hochspannende Story, die sich immer wieder anders als erwartet entwickelt. Natürlich lässt die Autorin auch hierbei wieder viele Details aus dem amerikanischen Justizsystem einfließen und flicht eine ebenso kurze wie romantische Liebesgeschichte ein. So hat „Argus“ einmal wieder alles, was man von einem guten US-amerikanischen Thriller erwarten kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manchmal sehen wir nicht, was wir nicht sehen wollen, 27. Juni 2014
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
In New York verlässt die Steuerberaterin Gabriella zusammen mit dem attraktiven Reid eine Bar und begleitet ihn nach Hause. Die Kameras in Reids Wohnung sieht sie zu spät, viele Augen sehen ihr beim Sterben zu. Einige Jahre später werden in Miami immer wieder die grausam zugerichteten Leichen junger Frauen gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat schnell einen Verdächtigen. Alle Indizien sprechen gegen ihn, eigentlich ein wasserdichter Fall. Doch dann nimmt der Indizienprozess eine erschreckende Wendung und der jungen Staatsanwältin Daria DeBianchi und Detective Manny Alvarez bleibt nichts anderes übrig, als Kontakt mit William Bantling aufzunehmen. Cupido sitzt seit zehn Jahren im Todestrakt des Florida State Prison ein und ist zu einem Deal mit der Staatsanwaltschaft bereit, einem Deal mit einem sehr hohen Preis. …

Der Prolog führt den Leser einige Jahre zurück zur schicksalshaften Begegnung von Gabriella mit Reid, einem äußerst charmanten, attraktiven jungen Mann, zu dem Gabby sich gleich hingezogen fühlt. Schon leicht angeheitert folgt sie Reid nach Hause, eine tödliche Entscheidung für die junge Steuerberaterin. Danach wechselt Jilliane Hoffman schnell zum aktuellen Fall in Miami und zu ihrer Protagonistin Daria DeBianchi.

Die Staatsanwältin mit italienischen Wurzeln, die mit ihren knapp 1,50m und den rotbraunen Haaren so gar nicht wie eine Italienerin aussieht, sieht in dem aktuellen Prozess ihre Chance, um die Karriereleiter hinaufzusteigen. Angeklagt ist ein junger, attraktiver wie reicher Mann, der sich medienwirksam von seinen Anwälten vertreten lässt. Schlecht an dem Fall ist, dass alle Anklagepunkte sich rein auf Indizien stützen und Jilliane Hoffmann erklärt hierbei auch anschaulich und verständlich das komplizierte Verfahren bis ein Fall schließlich vor einem Geschworenengericht landet.

Der Fall entwickelt sich äußerst komplex, in dessen Verlauf auch C.J. Townsend eine Rolle spielen wird, die Staatsanwältin, welche Cupido vor rund 10 Jahren in die Todeszelle geschickt hat. Und auch Manny Alvarez ist ein alter Bekannter und hat bereits bei dem Cupido- wie auch beim Morpheus-Fall mitgearbeitet. Daria und Manny arbeiten eng zusammen, Streitereien zwischen den beiden so willensstarken Charaktere sind vorprogrammiert und Jilliane Hoffmann nimmt sich auch Zeit, etwas auf das Privatleben von Daria einzugehen.

Die reine Thrillerstory hat die Autorin vielschichtig, wendungsreich und hochspannend angelegt, zumeist verfolgt man die Arbeit von Daria und Manny, ab und an wechselt die Autorin aber auch zu C.J. und mit der Zeit erfährt man auch die Hintergründe zu Cupido und Morpheus, was nicht ganz verkehrt ist, da die Veröffentlichungen der beiden Vorgänger der Trilogie ja schon ein wenig her sind.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der Trilogie, dessen Ende jedoch Hoffnung auf einen Fortgang der Geschichte macht.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rache ist so süß..., 24. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Vorab möchte ich betonen, dass ich die beiden Vorgängerromane um den Detective Manny Alvarez ("Cupido" und "Morpheus") nicht kenne und somit völlig unvoreingenommen und ohne jede Erwartung begann das Buch zu lesen.

Der erste Teil des Buches fesselte und schockte mich zugleich so sehr, dass ich erst gar nicht wusste, was das mit dem Roman nur werden soll. Wirklich sehr vielversprechend. Danach geht dann erst die eigentliche Handlung los, Teil 1 würde ich eher als eine Art Prolog bezeichnen.

Zunächst einmal lernt der Leser Staatsanwältin Daria DeBianchi kennen, die einen Mordfall zu klären hat. Eine junge Frau wurde bestialisch zugerichtet aufgefunden, offenbar vergewaltigt und gefoltert. Bei der Aufklärung des Falls wird Daria von Detective Alvarez unterstützt, einen Riesen von Mann, von dem sie so gar nicht weiß, was sie von ihm halten soll. Im Laufe der Ermittlungen wird schnell klar, dass der Mord an Holly Skole nicht der einzige seiner Art ist und die Vermutung liegt nahe, dass hier ein Snuff- Club sein Unwesen treibt und nur einer weiter helfen kann, der Serienmörder Bill Bantling, den die Medien als Cupido kennen. Nebenher wird man Begleiter von C. J. Townsend, die früher einmal mit Alvarez zusammengearbeitet hat und selber Opfer von Bantling gewesen ist. Beide Handlungsstränge haben nur bedingt etwas miteinander zu tun und finden mehr oder weniger am Ende des Romans mehr schlecht als recht zusammen.

Jilliane Hoffman hat eine ansprechende und fesselnde Art zu schreiben, keine Frage und man merkt auch, dass sie selber einmal Staatsanwältin gewesen ist und sich bestens auskennt. Gut gefallen hat mir vor allem, wie sie die Gefühlswelt der Staatsanwältin Townsend beschreibt, die selber Opfer eines Verbrechens gewesen ist und sich immer noch verfolgt fühlt und kaum ein normales, freies Leben führen kann. Auch die Idee des Snuff- Clubs habe ich so noch nicht gelesen und die Opfersequenzen waren wirklich angsteinflößend.

Dennoch hat mich das ein oder andere gestört. Ich glaube, dass die Story auch ohne die ständige Erwähnung der Vorgängerfälle Cupido und Morpheus ausgekommen wäre, ein paar Sätze zu Bantling hätten mir auch gereicht. Leser, die die anderen Bücher kennen, werden von dem ständigen Ansprechen der anderen Fälle sicher schnell genervt gewesen sein. Die Autorin hätte dann allerdings mehr machen müssen, um ihren Fall spannend zu gestalten. Auch gestört hat mich die holprige Liebesbeziehung zwischen Daria und Manny, da hätte die Autorin entweder alles geben müssen oder diese ganz weglassen sollen, denn so war diese leichte Anbandelung eher nervig.

Äußerst unbefriedigend fand ich den Schluss, der so plötzlich kam und aus meiner Sicht doch viel zu einfach gestrickt war. Ich möchte an der Stelle nichts verraten, aber man verfolgt fast 450 Seiten lang mit Spannung den Fall und auf den letzten 40 Seiten passiert dann so viel auf einmal, dass ich das als Leser nicht abkaufen kann, dass es so einfach ist. Für mich wirkte das mehr hingeklatscht, dass man nach fast 500 Seiten nun endlich mal zum Ende kommen muss, natürlich mit Cliffhanger.

Fazit: Die Idee der Story war wirklich gut und schreiben kann Frau Hoffman auf jeden Fall, allerdings konnte mich dieser Thriller nicht vollends überzeugen. Nur bedingt zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven., 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Nachdem in Miami eine bestialisch zugerichtete Frauenleiche gefunden wird, kommen der Ermittler Manny Alvarez und die Staatsanwältin Daria einem ,,Club" auf die Spur, der junge Frauen vor laufender Kamera quält. Ausgerechnet der im Todestrakt sitzende William Bantling ist der Einzige, der in dem Fall Namen nennen kann. Doch nach einem ausgehandelten Deal kommt alles anders... .
Argus ist die Fortsetzung von ,,Cupido (1. Band) und ,,Morpheus" (2.Band) und defintitiv genauso spannend. Da zwischendurch immer wieder die vergangenen Fälle aufgegriffen werden, ist es auch möglich ,,Argus" ohne Vorwissen zu lesen.
Jilliane Hoffmann ist es gelungen, alte Erzählstränge glaubhaft weiter zu führen und neue damit zu verknüpfen. Sie gibt wieder einen guten Einblick in das Rechtswesen der USA und erklärt die verschiedenen Verwahrens- und Ermittlungsweisen.
Die Figuren wirken lebensnah und werden gut charakterisiert. Besonders die Staatsanwältin Daria wird detailliert beschrieben und auch ihre Gedankenwelt kommt zum Ausdruck.
Das Erzähltempo wird an manchen Stellen rasend schnell, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag, weil man unbedingt wissen möchte, wie es ausgeht.
Besonders gut hat mir gefallen. dass die Handlung aus mehren Perspektiven geschildert wird. So erfährt man z.B, was in Bantlings Kopf vorgeht und was die Ermittler denken.
Aber Achtung: Auch wenn hier die schrecklichen Szenen nicht haargenau beschrieben werden, ist es kein Buch für Menschen mit schwachen Nerven. Die Morde sind sehr brutal und angsteinflössend.
Wer jedoch gerne Thriller liest, der kann sich bei ,,Argus" auf viel Spannung freuen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannende Fortsetzung zu Cupido und Morpheus, doch leider nicht so schockierend, 8. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Da es schon viele Jahre her ist seit ich Cupido und Morpheus gelesen habe, fand ich die Anspielungen und Rückblicke sehr hilfreich, auch wenn ich mir vorstellen kann, das sie manchen von euch vielleicht etwas zu detailliert sein werden.

Ich werde jetzt nicht zu sehr auf die Handlung im speziellen eingehen, da das schon einige vor mir gemacht haben und das bestimmt viel besser können, sondern ehr die allgemeine Spannung bewerten.

Wie viele finde ich den ersten Teil unglaublich spannend erzählt und es gibt einen tollen schockierenden neuen Fall. Leider scheint sich dieser allerdings ziemlich zu ziehen und wird auch nicht sehr konkret beschrieben, da es an Beweisen und Ansätzen fehlt. Anstatt also viele Details zu nennen werden einige Rückblicke zu Cupido und Morpheus erzählt und neue Zusammenhänge gezogen.

Im Zweiten Teil muss ich mich leider auch den anderen anschließen, dass es viel zu schnell zu Ende geht und unglaublich wenig aus der Spannung gemacht wird. Außerdem bleibt unglaublich viel offen, sodass man davon ausgehen kann, dass es einen 4. Teil gibt, der dann hoffentlich einiges zu bieten hat, und die angedeutet spannende Geschichte aufgreift.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unreflektierte Protagonistin und Niveau der B..D-Zeitung, 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Argus (Taschenbuch)
Nach der Lektüre von Cuppido war ich begeistert von Frau Hoffman. Morpehus erschien mir schon etwas schwächer, aber immerhin noch mit solidem Spannungsaufbau.
Schon wieder Serienmörder und Folter: ok, geschenkt. Davon handelt der typische amerikanische Thriller eben. Mehr erwartet man ja auch nicht, aber Argus ist wohl einer der schlechtesten Thriller, die ich je gelesen habe: die Protagonistin Daria ist einfach nur unsympathisch und es fragt sich, wie jmd. mit sowenig Reflexionsvermögen und Intellekt einen Uni-Abschluss geschafft haben soll, der einen zum Staatsanwalt befähigt. Es scheint so, als sei es in Frau Hoffmans Welt die einzige Aufgabe eines Staatsanwalts möglischst schnell einen Beschuldigten möglichst lange wegzusperren oder besser noch: ihn in den Todestrakt zu schicken. Insbesondere die Begeisterung der Autorin für die Praktizierung der Todesstrafe in den USA geht dem durchschnittlich gebildeten Leser irgendwann gehörig auf die Nerven. Vielleicht muss man konservativer Republikaner sein, um es toll zu finden, wenn "die bevorzugte 'Vollzugsmethode der gute alte elektrische Stuhl gewesen war"...?
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein "wässriger Aufguss", 28. November 2012
Von 
J. Holborn "Joho" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Hier haben schon viele geschrieben, dass es sich um den „3. Aufguss“ handelt. Das ist auch leider nur allzu wahr , und wie es mit Aufgüssen so ist, werden sie nicht besser sondern dünner und weniger gehaltvoll.
Streckenweise wurde umfangreich aus dem ersten Band „Cupido“ nacherzählt, was für den Leser, der sich noch gut daran erinnert, doch ermüdend war. Auch „Morpheus“ wurde noch einmal rekapituliert. Okay, für die, die beide Bücher noch nicht kannten sicher interessant. Aber viel zu episch ausgewalzt und mit den ganzen Emotionen der betroffenen Staatsanwältin C.J. Townsend gekrönt. Gähn…Die Staatsanwältin Daria, die in diesem Buch zusammen mit Manny Alvarez (der als Ermittler auch aus den beiden Vorgängerromanen bekannt ist) gegen einen brutalen Mörder Anklage erhebt, reichte wohl als Protagonistin nicht aus, um genug Spannung zu erwecken. Sympathisch oder charismatisch fand ich sie allerdings auch nicht. Der aktuelle Fall beschränkt sich bis auf ein paar kurze spannende Szenen auf juristisches Geplänkel und Ermittlungsarbeit. Da musste dann für etwas mehr „Gehalt“ doch wieder C.J. Townsend herangezogen werden und auch der Täter „Cupido“ wurde noch mal wieder ins Spiel gebracht. Richtig daneben fand ich aber den Schluß. Vorher alles so detailliert und dann plötzlich hopplahopp und fertig?? Es wird wohl noch einen vierten Aufguss geben, für den man sich einen großen Teil aufgehoben hat, denn „fertig“ kann ich hier eigentlich nicht sagen. Aus der Story hätte viel mehr gemacht werden können und es hätte viel mehr Nervenkitzel, so wie in „Cupido“ geben können. Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hochspannend, aber am Ende fühle ich mich betrogen, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Argus (Taschenbuch)
Jede Seite des Buches habe ich verschlungen. So wie ich alle Bücher von J. Hoffman verschlungen habe. Die Haupterzählung geht sehr gut los, reisst einen mit und fesselt.
Dass irgendwann Cupido ins Spiel kommt war ja schon im Umschlagstext angekündigt. So entwickelt sich ein zweiter Erzählstrang. Auch dieser spannend und gut erzählt. Warum die angekündigte Triologie nicht zu einem guten Abschluss bringen? So weit so gut.

Aber kurz vorm Ende, wenn die Seiten weniger werden, habe ich mich gefragt wie die Sache aufgelöst werden soll. Wie auf so wenigen Seiten 2 Geschichten zu Ende erzählen? Über 450 Seiten Fragen über Fragen....und dann? NICHTS! Offenes Ende!! Was soll das? Ein Cliffhanger in der einen Geschichte und ein mysteriöses Kopfkino in der anderen Sache. Ich fühl mich irgendwie betrogen...
Kurzzeitig habe ich gehofft dass dies ein Trick der Autorin ist um an dieser Geschichte im nächsten Buch fortzufahren, aber das war wohl ein Trugschluss. Schade.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Barbie als Staatsanwältin, 9. August 2013
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Argus (Gebundene Ausgabe)
Das bewährte, aber mittlerweile doch etwas überbemühte Schema: Die Schöne und der Psychopath. Das heißt: Junge, sexy Frau gerät ins Visier eines zu monströsen Schlitzereien neigenden Schwerstkriminellen, verfängt sich naiv in seinem Netz, gerät in höchste Gefahr und wird am Ende von einem coolen,attraktiven Helden errettet.
Wer das noch nicht bis zum Überdruss gelesen hat, der kann sich hier mit Daria Di Bianci bekannt machen, sie ist schön, jung, rothaarig und sexy, dazu ein einsamer Workaholic und Staatsanwältin mit erschreckend schlechten Nerven. Jedesmal, wenn ein böser Bube sie nur ansieht, lässt sie was fallen oder wirft einen Stuhl um, außerdem hat sie beängstigend wenig Praxiserfahrung, so war sie zum Beispiel noch nie in einem Gefängnis, und erscheint bei ihrem ersten Besuch im Hochsicherheitstrakt auch völlig unvorbereitet und ohne die Anweisungen gelesen zu haben prompt im Monster-High-Heels und knappem Röckchen. Man mag sie sofort. Sie plappert auch bei jeder passenden Gelegenheit wie eine Barbie mit Sprachchip , dass sie auch für diesen harmlosen Eierdiebstahl die Todesstrafe beantragen kann und wird und eine Führungsposition will sie ohnehin. Dafür wird auch gern gelogen betrogen und vertuscht. Echt sympatisch, das Mädel..... Als Sidekick hat sie Manni, einen doppelt so großen, doppelt so schweren und doppelt so alten Ermittler, welcher auch als Bindeglied zur Hauptperson Nr. 2 dient, C.J. Townsend, Heldin aus den Vorgängerbüchern "Cupido" und Morpheus". Nein, man muss diese Bücher nicht vorher gelesen haben, Jillane Hoffman erzählt sicherheitshalber alles noch mal. Viele loben das Buch als spannend. Ich muss leider sagen, ich habe mich selten so gelangweilt. Ganze Kapitel geht es nur um die Gefühle , die Daria für ihren neuen Aufriss hat,aber nicht haben darf oder will, es kann auch sein, dass der Besuch des ( ich zitiere) "kleinen , heißen Krachers von der Staatsanwaltschaft" beim Serienkiller im Knast erst aus ihrer, dann aus seiner Sicht erzählt wird. Es kann auch sein, dass C.J. seitenlang auf einen Parkschein starrt, der schockierenderweise nichts weiter getan hat, als auf ihrem Tisch zu liegen und dort auf sie zu warten. Ja, da wäre ich auch platt, sonst machen die Parkscheine Breakdance oder backen wenigstens Pfannkuchen. Auch klasse die Szene, in der C.J. die Anwesenheit des Bösen spürt, dann gerettet wird und dann tapfer sagt, sie komme schon allein klar, danke, man möge sie doch bitteschön ein halbes Stündchen alleine lassen. Das ist wie im Horrorfilm, wo das Busenwunder auf der Flucht immer die Treppe hoch statt aus dem Haus rausrennt. Klar, man hat ja auch einen der gefährlichsten Killer aus lauter Dummheit irgendwo auf freiem Feld verloren. Irgendwann habe ich eigentlich nur noch drauf gewartet, dass die beiden Mausis im Showdown nackt bis auf die High Heels im Folterkeller aneinandergekettet sitzen und dem sicheren Tod entgegenzittern, bevor der 2 Meter große muskelbepackte Hero sie wie zwei Footbälle unter den Arm klemmt und aus der Patsche holt. Laut Daria ist das ja eine sexy Vorstellung. Für mich war es ein Groschen-Krimi auf unterstem Niveau, frei von Spannung und stellenweise einfach nur peinlich. Wenn es in der amerikanischen Justiz so zugeht, wie in diesem Buch ( und Frau Hoffman hat ja angeblich einschlägige Berufserfahrung), dann kann man nur beten, dass man in den Vereinigten Staaten nie in die Hände eines Polizisten, geschweige denn eines Staatsanwaltes gerät, denn die Chancen, dass es sich um geballteste Inkompetenz handelt, stehen gut...... .
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Argus
Argus von Jilliane Hoffman
EUR 9,99
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