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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Neuen nichts Falsches
Je mehr man in diesen Tagen über Chan Marshall zu lesen bekommt, desto häufiger fragt man sich, warum in aller Welt es ihr denn so viele Menschen übel nehmen, dass sie offensichtlich nicht mehr dieselbe ist, die sie vor sechs Jahren noch war. Zu dieser Zeit hatte sie gerade die tatsächlich wundervolle Platte „The Greatest“...
Veröffentlicht am 31. August 2012 von Mapambulo

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Songwriting
Nach ca. 30-maligem Durchhören zu allen Tages- und Nachtzeiten bin ich noch immer nicht überzeugt von SUN.
Es geht mir gar nicht darum, dass Cat Power nun elektronischere, schnellere, (vermeintlich) optimistischere Lieder in die Welt trägt oder sich von ZADR mixen lässt – alles ihre Entscheidung und somit natürlich im besten Sinne gutes...
Veröffentlicht am 20. September 2012 von Nero Thal


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Neuen nichts Falsches, 31. August 2012
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Je mehr man in diesen Tagen über Chan Marshall zu lesen bekommt, desto häufiger fragt man sich, warum in aller Welt es ihr denn so viele Menschen übel nehmen, dass sie offensichtlich nicht mehr dieselbe ist, die sie vor sechs Jahren noch war. Zu dieser Zeit hatte sie gerade die tatsächlich wundervolle Platte „The Greatest“ veröffentlicht, ein Meilenstein entrückten, düsteren Singer-Songwriter-Pops – ein jeder gab vor, nichts lieber zu tun, als mit ihr mitleiden zu wollen. Dass Cat Power das dann tatsächlich auch tat, war der Preis, den sie für all die Umarmungen und Sympathieadressen zahlen musste – Alkohol, Drogen, Zusammenbrüche, sie absolvierte das komplette Programm und es darf als ein kleines Wunder gelten, dass sie, mittlerweile Teenagermutter, aus dem Strudel wieder herausgefunden hat und wieder Musik zu machen bereit war.

Und diese klingt dann halt auch ein wenig anders, weil das Leben, ihr Leben ein wenig anders geworden ist. Insofern ist „Sun“ natürlich nicht „The Greatest II“, sondern ihre Kehrtwende, ihre Zäsur, ihre Überlebensplatte geworden und man muss kein großer Sprachdeuter sein, um darauf auch die passenden Textpassagen zu entdecken. Dem schönen „Nothin But Time“ als Duett mit Iggy Pop darf man dabei ganz sicher eine Schlüsselrolle zuweisen – zu satten Arrangements singt Marshall dort „You wanna live your way of livin’ … the world is just beginning, it’s up to you to be a superhero, to be like nobody.” Dem Guardian schob sie den ungereimten Satz hinterher: “I can still smile and laugh and know that in my heart I'm making the right choices for myself. Maybe somebody else doesn't agree but that's not my problem.”

Sicher, die Stimme ist zwar noch rauh, aber das Fragile, das Unnahbare und Geheimnisvolle früherer Songs ist unwideruflich dahin – Marshall hat dagegen hörbar Spaß an elektronischen Verästelungen, an kratzigen Gitarren und geloopten Beats gefunden. Der Einstieg mit “Cherokee” ist mehr als geglückt, auch “Sun” und “Ruin” zeugen von Spieltrieb und Spaß an der Überraschung – etwas Latinoflair, ein paar Takte Tanzmusik, das ist in der Tat neu. Nicht jedes der Stücke auf der Platte wirkt so geschlossen wie der Auftakt, “Always On My Own” zerfällt ein wenig, “Silent Machine” böllert etwas unbeholfen, dafür können “Human Being” und “Real Life” mit klugen Ideen punkten.

Die Texte dazu behandeln sowohl das große Ganze als auch manches persönliche Dilemma, mal ist es die ratlose Arroganz der westlichen Welt (“I’ve seen gypsies who made it all the way, and kept going, kept rolling with nowhere to go … what are we doing? We’re sitting on a ruin“, Ruin), (ur)menschliche Befindlichkeiten (“You got the right to scream, you got your own voice…”, Human Being), dann wieder ihre eigene Wut und Befreiung (“3, 6, 9”) – sie springt zwischen den Themen wie den Stilen einher und setzt sich auch gern mal zwischen die Stühle.

Der Killertrack, ja auch so etwas gibt es neuerdings auf Cat-Power-Alben, steht ganz am Schluß – „Peace And Love“ schüttelt alles noch einmal kräftig durch, gibt den Erwartungen den letzten Tritt und feiert mit allerlei Wortspielereien die neue Freiheit. Gut möglich, dass Marshall mit diesem Album einen Schritt geht, den viele frühere Anhänger nicht bereit sind mitzugehen. Ganz offensichtlich geht es ihr jedoch gut dabei und – das nur am Rande – die neue Kurzhaarfrisur steht ihr wirklich fabelhaft. mapambulo:blog
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfolgreicher Blindkauf., 7. September 2012
Nachdem ich in einer Musikzeitschrift ein sowohl verstörendes, aber gleichermaßen charmantes Interview mit Cat Power gelesen habe, bin ich auf die toll gestaltet und ausgestattete Vinyl Edition des Albums gestoßen und griff einfach mal zu. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht, aber diesmal hat es sich gelohnt. Ich kann 'Sun' also bisher mit keinem Vorgänger-Album der Dame vergleichen, das wird sich aber noch ändern, da ich definitiv neugierig geworden bin.

Das von ihr komplett selbst eingespielte glänzt mit vielen tollen Ideen und Einflüssen. Man merkt den Songs an, dass Chan mit viel Mühe und Innovation gearbeitet hat, sie hat 6 Jahre daran gefeilt .

Es geht los mit dem brillianten Starter und zugleich ersten Single 'Cherokee': schöne Beats überlagert mit Drums, Klatschen und - dem dominantesten Instrument auf der Platte - einem Piano.

Ein weiterer Favorit, 'Ruin' wird von einer rührenden Piano-Melodie getragen, während Chan mit rauer und lockerer Stimme über die Welt klagt: 'What are we doing? We’re sitting on a ruin' oder 'Bitching, complaining when some ṗeople who ain’t got shit to eat' - und das nimmt man ihr ab.

Lyrisch eher lässig kommt auf '3,6,9' sogar ein Vocoder zum Einsatz. Eigentlich ein für mich schlechtes Zeichen in jeglicher Musik, hier funktioniert es aber noch. Auch wenn hier vielleicht ein paar zu viele Ideen in einen Song untergebracht werden, ist diese bluesige Nummer mit fast rappendem Gesang sehr gelungen.

Einige Songs kommen zwar etwas predigend daher: 'We all have to make those mistakes' auf dem leicht düsteren 'Human Being', oder auf dem coolen 'Real Life' ('I met a preacher, ...'). Das alles aber auf eine sehr ehrliche Art, sodass man ihren Geschichten gerne zuhört.

Mein absoluter Favorit ist der ebenfalls von einem charmanten Piano begleiteten Uptempo-Song 'Manhattan' - der wohl poppigste Moment auf 'Sun' - der mit einem elektronischen Beat beginnt, auf den sich nach und nach tolle Drums legen. Dazu eine tolle Melodie und verträumte Vocals. Ein Ohrwurm.

Ich kann und will den Sound ungern kategorisieren, ich las im Netz schon von 'Cat For Lashes', das liegt nicht ganz fern. So hört man z.B. auf ruhig-düsteren 'Always On My Own' leichte Einflüsse in der Instrumentalisierung. Das gilt aber keinesfalls für die ganze Platte, Cat Power definiert hier ihren ganz eigenen, reifen Sound. Nicht alle Songs sind durchweg elektronisch, so gibt es sowohl knackigen ('Silent Machine' ), als auch ruhigen Pop-Rock ('Nothing But Time', schönes Duett mit Iggy Pop). Ein paar Aussetzer hat 'Sun', beispielsweise den Titel-Track, trotzdem habe ich mit 'Sun' einen richtig guten Fang gemacht. Der tollen limitierten Vinyl-Edition liegt noch eine 7" LP mit 2 Bonus Tracks bei (diese sind auch im Download-Code enthalten) - ein sich lohnendes Paket.

Eins meiner Highlights in diesem Jahr - 5 Sterne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen treffender hätte der Albumtitel nicht gewählt werden können, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Ich bin überwältigt von dieser Platte.
Mein Vorgänger hat eigentlich schon alles gesagt, was diese Platte ausmacht.
Auch wenn man so schön mitleiden konnte bei ihren bisherigen Platten und ich an so ziemlich jeder Zeile und Melodie von ihr hing, so ist dies hier die wirkliche Offenbarung für mich. Es passt, alles.
Ihre Stimmfarbe und jene zerbrechlichen Abgründe sind unverkennbar geblieben, das macht Chan Marshall aus, das wird auch so bleiben - aber jene Synergie von Abgrund und Lebenslust lässt erahnen wie treibend diese Kraft ist, auch für einen selbst.
Wer an den alten Sachen von Cat Power hängt, sollte sich darauf einlassen und einfach nur irgendwann staunen, was diese Frau uns hier gegeben hat.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Songwriting, 20. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Nach ca. 30-maligem Durchhören zu allen Tages- und Nachtzeiten bin ich noch immer nicht überzeugt von SUN.
Es geht mir gar nicht darum, dass Cat Power nun elektronischere, schnellere, (vermeintlich) optimistischere Lieder in die Welt trägt oder sich von ZADR mixen lässt – alles ihre Entscheidung und somit natürlich im besten Sinne gutes Recht.
Bei aller Liebe, für mich bleibt nun letztlich die Frage nach der Qualität des Songwritings. Dieses überzeugt mich nur in ganz wenigen Momenten – zum Beispiel beim Opener.

Doch noch eine Anmerkung zur Produktion: für mich klingen Beats und Sound wie aus der zweiten Hälfte der 90er.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ziemlich anders, 11. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Tut mir leid, aber man hat den Eindruck, als seien die Stücke so gemacht, dass sie potentiell für einen Werbespot eines Telekommunikationsanbieters in Frage kämen. Sehr poppig und rythmisch überfrachtet, dabei sehr viel aus dem Computer. Was Chan Marshall früher auszeichnete, vermisst man hier stark. Sicherlich nicht ohne Qualität, aber die ganze Elektronik macht die Musik zu etwas ganz anderem. Ihre Stimme ist nach wie vor grandios...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rockerin, die Piratin unter den sensiblen Singer/Songwriterinnen ist zurück, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Die Rockerin, die Piratin unter den sensiblen Singer/Songwriterinnen ist zurück. Keine wie Dillon, keine wie Lykke Li, keine wie irgendeine dieser derzeitigen Favoriten die Kunsthochschulabsolventinnen so haben ist Chan Marshall alias Cat Power.

Eine amtliche Psychose ist ihr diagnostiziert worden, mehrfach schon pendelte sie zwischen eindeutig gesundheitsgefährdenden Alkohol- oder illegalen Drogenkonsum und dem Überwinden solcher Probleme – die wortlos abgebrochenen Shows vor bald einer Dekade, sie sind Teil ihrer Legende geworden, auch wenn es gar nicht so viele waren.

Tja Amy, Chan Marshall ist zur rehab gegangen, inzwischen legt sie ihr neuntes Album vor und schau nur, was aus ihr geworden ist (hättest du es auch mal gemacht). Mit dieser Marshall kann man wirklich Pferde stehlen gehen, und nicht nur auf dem Sofa Narcoticas zu sich nehmen und von derlei Vorhaben erzählen.

Nach sechs Jahren nun das erste Eigenmaterial der in den Neunzigern sich eine eingeschworene, äußerst Treue, vorwiegend weibliche, leise sprechende, sich schwarz kleidende und nachts selten das WG-Zimmer verlassende Fanschar erspielt habenden Marshall. Geschafft hat sie das mit entrückt sensitiven, schonungslosen Einblicken in ihr verletzlich-depressives Seelenleben, allen voran mit ihren Alben drei und vier, „What Would The Community Think“ und dem Indie-Monument „Moon Pix“.

Wer Ende der Neunziger PJ Harvey hörte, hörte auch Cat Power (um nicht selten bei Feist zu landen). Dabei war Marshall von all diesen damaligen wie heutigen Indie-Damen immer die rockigste, all ihre Songs entstanden auf der Gitarre, nicht am Piano, erst ihr jetziges Album bildet da eine Ausnahme, zudem immer die betrunkendste, immer die unberechenbarste, kurz, immer diejenige, deren feminine Feinfühligkeit nur eine Facette ihrer Persönlichkeit abbildete.

Sie schwamm sich erfolgreich frei nach dem Millennium, mit Pauken und Trompeten und lauten Rockriffs, Konzertskandalen, Klinikaufenthalten und zwei der vielleicht besten reinen Cover-Alben der jüngeren Pop-Geschichte. „Satisfaction“ von den Stones zu covern ohne dass man es wiedererkennt und es trotzdem ein toller Song bleibt, nötigte nicht nur Musikjournalisten allerhöchsten Respekt ab, sondern auch stetig mehr und mehr Berufskollegen.

Das letzte jener Cover-Alben vor vier Jahren war nun also auch das letzte musikalische Lebenszeichen von Cat Power, abgesehen von Background Vocals auf Beck‘s „Modern Guilt“ (auf „Orphans“ und „Walls“), Marianne Faithfull‘s „Easy Come, Easy Go“ oder Eddie Vedder‘s Ukulelen-Solo-Album. Und auch wenn die Pause zum letzten Eigenmaterial noch länger war, das konnte nun wirklich keiner erwarten: Nicht die abgeschnittenen Haare, nicht ein positiv konnotierter Albumtitel namens „Sun“, nicht Friedenspfeife rauchende Songtitel wie „Human Being“ oder „Peace & Love“ verwundern am meisten hier, nein, es ist der Sound. Affirmativ, lebens- und zukunftsbejahend klingt „Sun“, mit vielen Uptempo-Beats aus der Drum-Machine, sommerlich-elektronischen Keyboardklängen, die bisweilen sogar karibisch ausfallen und Botschaften voller Versöhnung und Vergebung kommunizieren. Die eindimensionale Fanschar aus den Neunzigern hatte sie zum Glück schon vor Zeiten vor den Kopf gestoßen, dennoch irritiert ein Cat Power-Album gänzlich ohne depressive Momente zunächst arg.

Aber wie fulminant und geradezu hinreißend sich eine der Zukunft zugewandte Cat Power anhört! Ob im pulsierenden Rock-Stomper „Silent Machine“, im lässig Finger schnippenden „3, 6, 9“ oder in der Hymne dieses Albums und Cat Powers derzeitiger Lebensphase schlechthin, „Ruin“. „What are we doing? We’re sitting on a ruin”, die Welt ist schlecht, aber jetzt wird dazu getanzt und nicht geheult! Von der Boulevardpresse nicht unbeachtet blieb ihre Trennung um ihren 40. Geburtstag Anfang des Jahres von einem bekannten Schauspieler mit dem Marshall nicht nur vier Jahre zusammen war, sondern für ihn und seine Tochter auch nach Los Angeles umzog. Doch kein Wort bitterer Tränen oder depressiver Stimmungen, selbst resümierenden Momenten wie auf „Cherokee“ („Never knew love like this/never knew pain like this“) wohnt eine beeindruckende Stärke inne.

Ja und wenn dann noch im 11-minütigen Ratschlag-Song für die Teenager-Tochter des Ex („It’s up to you / to be like nobody / It’s up to you / to be a superhero”) Iggy Pop erhaben und souverän miteinstimmt und brummt „you’re world is just beginning“, dann entwaffnet Chan Marshall auch den letzten Skeptiker und wir alle sagen ja zur Sonne, ja zur Zukunft und ja zum Leben.

MQ
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5.0 von 5 Sternen Vollendet, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Aus dem rohen Diamant der 90er Jahre ist ein schillerndes Juwell geworden. Überwältigend. Eigentlich sollte Cat Power in einem Atemzuge mit Sinead O'Conner genannt werden. Vielleicht nicht so virtuous wie Kate Bush, vlt. nicht so experimentell wie Tori Amos aber vom Ausdruck und Relevanz eindeutig auch in derem Universum zuhause.
Schon beim ersten Song 'Cherokee' bekomme ich eine Gänsehaut ohne zu wissen warum, oder worum es geht. Beim zweiten (Titel-) Stück 'Sun' ist ein weiterer Wunderbarer Song der auch für sich stark genug gewesen wäre, zum Opfer des immer sinnloser werdenen Loudness War geworden.
Warum das Label MATADOR bei so einem Unsinn mitmacht ist mir schleierhaft. Man könnte genausogut ein komplettes Album von Kate Bush durch einen Gitarren-Verzerrer niedermetzeln.

Musikalisch dennoch ein perfektes Album!
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5.0 von 5 Sternen neues von cat power, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
ich habe viel musik von cat power.
also war ich gespannt auf ihr neues album,
dass anders ist als ihre bisherigen platten. etwas mehr elektronisch - ich mag s
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum all das öffentliche Lob?, 24. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war immer schon ein großer Fan von Chan Marshall. Ihre Platten - so unterschiedlich sie waren - waren stets erfüllt von ihrem Charisma, von dieser dringlichen Atmosphäre, wie sie fast nur diese Frau zustande bringt. Und nun dieses: nicht eine nennenswerte Idee, die auch nur an den schlechtesten Song ihrer gesamten Karriere heranreicht. Vielleicht denke ich in 20 Jahren, dass ich einen Klassiker verkannt habe; viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass diese Musik als das gesehen wird, was sie ist: entsetzlich fad.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für "Cat Power"-Kenner, sondern auch für -Kennenlerner, 6. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sun (Audio CD)
Wer von der Songwriterin Chan Marshall oder Charlyn Marie Marshall, wie Cat Power mit bürgerlichem Namen heißt, wieder ein depressives und düsteres Album erwartete, sieht sich mit der neuen CD "Sun" veränderten Tatsachen gegenüber, denn mit diesem Werk verleiht sie ihrer neuen Persönlichkeit Ausdruck. Sie hat sich nicht nur optisch, mit ihrem Kurzhaarschnitt, verändert.

Cat klingt immer noch ein wenig melancholisch, aber eben auch lebensbejahend, was man besonders deutlich in "Nothin but time" hören kann, einem Duett mit Iggy Pop, aber auch in den anderen Songs.

2006 verschwand Chan Marshall von der Bildfläche, nachdem sie es öffentlich machte, mit Drogen, Alkohol und Depressionen Probleme zu haben. Diese hat die Mutter eines Teenagers anscheinend bewältigt und taucht nach 6 Jahren in der Versenkung mit neuen Klängen wieder auf. In ihre Musik hat die Elektronik Einzug gefunden. Sie produzierte das komplette Album und spielte auch den größten Teil der Musik selbst ein. "Sun" klingt zeitgemäß, aber in einigen Passagen handwerklich ein wenig unfertig. Doch ihre Art zu singen verleiht dem Album dennoch den typischen "Cat Power"-Stil, allerdings nicht mehr so zerbrechlich und entrückt, wie man es noch von "The Greatest" (2006) oder Jukebox" (2008) kannte.

Diese CD, ihr neuntes Studioalbum, ist nicht nur für "Cat Power"-Kenner, sondern auch für -Kennenlerner zu empfehlen.
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