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am 24. Mai 2012
Gleich einmal vorweg: Ich habe weder die Bücher von Stieg Larsson gelesen, noch die ältere Verfilmungsreihe gesehen. Es ist mir durchaus bewusst, dass der Mensch von Vergleichen lebt. Jedoch sollte man meiner Meinung nach so objektiv an eine Rezension herangehen, dass man Käufern, welche wie ich keine Vorurteile haben und keine krampfhaften Vergleiche aufstellen können, eine Bewertung des Films, und nicht eine Zusammenfassung aller bisher von dieser Thematik veröffentlichten Werke, abliefert und ihnen eine faire Chance gibt, den Film für sich selbst zu bewerten.

Ich habe den Film also ohne große Erwartungen und Vorkenntnisse im Kino gesehen, da ich ein großer Fan vom Regisseur David Fincher bin und mir der Trailer bereits sehr zugesagt hat. Ich muss sagen, dass mich lange kein Kinofilm derart überzeugt, begeistert und fasziniert hat. Die Atmosphäre ist genial und düster. Für die Erzählung lässt sich der Regisseur genug Zeit, ebenso wie für die Vorstellung der Charaktere. Man wird förmlich in die Geschichte um den berühmten Journalisten Mikael Blomkvist und seiner späteren "Assistentin" Lisbeth Salander hineingezogen. Ich kann durchaus verstehen, wenn manche hier von gewissen "Längen" sprechen, jedoch bin ich, wie gesagt, großer Fan dieser Art von aufbauender und geduldiger Erzählweise, da sie in den letzten Jahre zunehmend schnelleren, handlungsintensiveren Stilen weichen musste. Auf die Geschichte an sich möchte ich hier nicht weiters eingehen, noch möchte ich wichtige Szenen verraten und analysieren. Aber eine sei mir erlaubt: die Vergewaltigungsszene ist wohl mit die härteste, abscheulichste und realistischste, die man in niveauvollen Spielfilmen finden kann, ohne gewaltverherrlichend zu sein. Des Weiteren gibt es noch einige Szenen und Abläufe, die einem nicht so schnell loslassen.

Nach dem Kinobesuch ging mir der Film lange nicht aus dem Kopf, weil ich von der genialen Erzählweise, den mMn sehr gut besetzten Charakteren, der düsteren und tristen Atmosphäre, ja dem Gesamtbild wirklich schwer beeindruckt war. Man darf sich eben KEINEN actiongeladenen, kurzweiligen Thriller mit coolen Sprüchen und schnellen Handlungsabläufen erwarten. Wenn man sich darauf einlassen kann (speziell natürlich, wenn man die älteren Filme und, wie in meinem Fall, auch die Bücher noch nicht kennt), dann erwartet einen ein hochspannender Film, der einen so schnell nicht loslässt. Tolle Extras, eine sehr ansehliche Steelbook-Verkleidung und eine gestochen scharfe Qualität - ganz klare Kaufempfehlung.
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am 2. Juni 2012
Ich hatte bis dato nur die hervorragenden schwedischen Umsetzung gesehen und war gespannt, was mich erwartete.
Ich muss sagen, dass mich der Film noch mehrere Stunden hinterher beschäftigt hat...ein gutes Zeichen.

Erstmal an alle die, die hier einen oder zwei Sterne vergeben haben:
Hört auf her beide Varianten zu vergleichen!!! Das ist eine NEUVERFILMUNG, keine Kopie! David Fincher schafft eine ganz andere Atmosphäre als das Original.

Die Originale sind eher im Stile eines Krimis gehalten, das merkt man ganz deutlich. Finchers Version ist ein waschechter Thriller, der einen von Beginn an an den Eiern packt und bis zum Abspann den Griff nicht lockert. Alleine beim Unterschied der musikalischen Untermalung wird dies ganz deutlich. Die Originale eher sparsam hinterlegt, in Finchers Version ist es treibende, das Tempo erhöhende Musik. Beides funktioniert, macht aber jeweils einen ganz anderen Film daraus.

Ich war vorher auch skeptisch, was Craig in der Hauptrolle betrifft, aber er macht die Sache klasse, man nimmt ihm die Rolle ab. Mara -mir vorher völlig unbekannt- kauft man Lisbeth auch ab. Den einzigen wirklichen Fehler hat Fincher bei der Besetzung des "Bösewichts" gemacht, weil er IMMER der Böse ist. Da hätte er etwas mehr Kreativität beweisen können.

Fazit:
Beide Versionen habe ihre Daseinsberechtigung, beide sind auf ihre Art unterhaltsam. Originale eher nüchtern im Krimi-Stil. Die Neuverfilmung ein echter Thriller.

Man sollte sich den neuen Film ohne Vorurteile anschauen und ihm eine Chance geben.
Ich freue mich jedenfalls auf Teil 2 und 3!!
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am 9. Februar 2016
Man kommt nicht umhin, einen Vergleich mit der Originalverfilmung mit Mikael Nyqvist und Noomi Rapace unter der Regie von Niels Arden Oplev anzustellen: was die Schauspieler angeht, so gefällt mir Daniel Craig besser, da er cooler, aber gleichzeitig nahbarer und verletzlicher wirkt. Selbst in sein nuschelndes Englisch, das wir schon aus Bond kennen, kann man sich nach einer Weile einhören. Als Lisbeth Salander finde ich jedoch Noomi Rapace einfach unschlagbar; an ihre Leistungen kommt Rooney Mara nicht ganz heran, auch wenn sie einen wirklich guten Job macht.
Die Gründe, warum man sich diesen Film jedoch auf jeden Fall kaufen sollte, sind die Regie, die Bildqualität und der Sound. Sie sind so viel besser als diese Frechheit einer Verfilmung der Warner Brothers zum vermeintlichen "Original". Fincher schafft es auch, die immerhin recht komplexte Literaturvorlage so umzusetzen, dass man die Haupthandlung des Films versteht, ohne das Buch notwendiger Weise studiert haben zu müssen.
Insgesamt einer meiner erklärten und nie langweiligen Lieblingsfilme!
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TOP 500 REZENSENTam 21. Juli 2012
Warum nur strafen hier so viele Rezensenten die US-Version ab ? Auch im Vergleich mit der schwedischen Produktion hat mir der Film gut gefallen ... nicht nur weil er (abgesehen vom Ende) näher am Buch ist, sondern v.a. weil er grossartig unterhält, visuell gut umgesetzt wurde, einen Heimkino-tauglichen Soundtrack hat und auch schauspielerisch überdurchschnittliche Leistungen vorweist.
Ich habe beide Filme gesehen und "sogar" das Buch gelesen. Und jede Verblendung hatte Ihren Reiz. Natürlich muss man sich (wenn man das Buch kennt) von seinem eigenen Film im Kopf frei machen - so wie bei jeder Buchverfilmung. Wer das schafft sieht einen atmosphärisch dichten und unterhaltsamen Film, den man ruhig mit dem Attribut "Großes Kino" belegen darf. Auch oder gerade weil hier von Fincher eben NICHT der häufige Hollywood-Fehler begangen wurde, mit viel Blut und/oder Action zu schocken (das wäre bei dem Stoff problemlos möglich gewesen). Gut ausgestattet, detailverliebt und sensibel erzählt Fincher Larssons Geschichte, in der zwei sehr unterschiedliche einsame und durch Niederlagen geschwächte Menschen durch gemeinsame Ermittlungen einem Serientäter auf die Spur kommen ... und sich dabei selber gegenseitig stabilisieren - trotz des zunehmenden Grauen um sie herum. Letzteres wird bis auf wenige Schlüsselszenen mehr erzählt als gezeigt und das ist m.E. auch gut so.
Gemessen an dem ganzen anderen debilen und/oder brutalen Mist der so in unsere Kinos schwappt, ist Finchers Verblendung eine "spannende Wohltat", die aus meiner Sicht drei oder weniger Sterne nicht verdient hat. Dirk
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am 18. Juni 2012
Man kann dem Film "Verblendung" zwei Extrempositionen zubilligen: entweder, man stellt sich auf die Seite der Liebhaber und lobt ihn wegen seiner Aufmachung, Bildgestaltung, Dramaturgie, usw. - oder man vertritt die Hasser-Seite und watscht den Film als vollkommen überflüssig ab!

Ich entscheide mich für die Liebhaberseite, da ich den Film hervorragend finde. David Fincher -ein Meister des Spannungsfilms mit Niveau und Tiefgang- kann die Geschichte herrlich düster, zynisch und mit beeindruckenden Bildern perfekt in Szene setzen. Daniel Craig ist -überraschend!- gut für die Hauptrolle besetzt worden und auch Rooney Mara weiß als Lisbeth Salander voll und ganz zu überzeugen. Der Film setzt das Buch hervorragend um, geht auf alle wichtigen Details gut ein und fängt die nordisch-winterliche Stimmung Skandinaviens so glaubhaft ein, dass man sich beim Filmschauen am Liebsten eine Decke umlegen würde. Abgerundet wird das ganze durch den genialen Soundtrack und die fantastische Musik.

Die Hasser-Seite kann den Film -ebenfalls sehr gut vertretbar- als völlig überflüssig abtun, da die vorhergehende Verfilmung mit Noomi Rapace ebenfalls brilliant ist.

Von daher ist der Film "Verblendung" ein interessantes Beispiel des gekonnten Remakes, bei dem man sich nicht entscheiden kann -oder eben sehr gut entscheiden kann-, ob einem das Original, das Remake oder alle beide gefallen.

FAZIT: Ein hervorragender Film, den man durchaus auch neben dem "Original" sehen kann, ohne enttäuscht zu werden. Es bleibt zu hoffe, dass Fincher die beiden anderen Teile ebenfalls verfilmen wird
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am 21. März 2013
This version (of the first novel in the Stieg Larsson Trilogy) stands on the performance of Daniel Craig alone, although there are good actors in several supporting roles. But see the 3-DVD version with Noomi Rapace for truly unforgettable performances and chilling moments.
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am 30. April 2016
Ich habe weder die Bücher von Stieg Larson gelesen noch die Original Filme gesehen, aber ich mag Daniel Craig und fand insbesondere die Schauspielerin, die Lisbeth spielte, richtig gut. Den Film habe ich mir 2mal angesehen und würde es auch noch ein 3. Mal tun... Klasse Film!
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TOP 500 REZENSENTam 20. März 2015
Man mag von Remakes halten was man will, es ist eben typisch amerikanische Filmidustrie, dass sie lieber selber dreht statt europäische Filme zu synchronisieren.
Ich kenne nun beide Verfilmungen und finde beide auf ihre Weise sehr gut. Diese amerikanische Verfilmung hat eine deutlich schwächere Darstellung von Lisbeth Salander andererseits gefällt mir Daniel Craig deutlich besser als Mikael Blomkvist als Mikael Nyqvist. Ich kenne das Buch nicht, Krimis langweilen mich in Buchform. Ich kann daher nicht sagen, ob die eine oder andere Variante eine bessere Umsetzung der Literaturvorlage ist. Mir ist nur aufgefallen, dass die US Version tatsächlich besser zu verstehen ist. Bei der europäischen Fassung bekomme ich ab einem bestimmten Punkt in den Ermittlungen immer irgendwie Probleme nachzuvollziehen, was da wie zusammenhängt. Die europäische Variante schien mir immer vorauszusetzen, dass man das Buch kannte, weil es hier eben ein Bestseller war. Dieses Gefühl hatte ich bei der US Version nicht. Hier konnte ich den Ermittlungen deutlich besser folgen auch wenn mir die Familienverhältnisse der Vangers immer noch ein wenig undurchsichtig sind (vielleicht sollte ich das Buch doch einmal lesen).
Man kann dem Film auch nicht vorwerfen, dass er typisch amerikanisch wäre. Er ist wirklich gut und ansprechend gemacht, tolle Schauspieler und mit einer guten Umsetzung der Ermittlung. Warum man zwei Varianten eines Romans binnen 3 Jahren braucht, sei mal dahingestellt. Da beide Varianten wirklich gelungen sind, ist es doch schön, die Wahl zu haben.
Ja, das Product Placement nervt und erinnert ein wenig an die James Bond Filme, aber es ist nicht so auffällig und abwegig, dass es stören würde und irgendwie muss man solche Filme in Bollywoodlänge ja gegenfinanzieren, denn ein Blockbuster wird so ein Film nicht unbedingt.
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am 16. Februar 2014
So...nun habe ich auch die Hollywoodvariante vom Schwedischen Autor Stieg Larsons "Män som hatar kvinnor" gesehen.

Im Deutschen heißt es kurz nur "Verblendung" oder im Englischen halt "The Girl with the Dragon Tattoo".

Gestört hat mich an dem Film eigentlich in erster Linie die Entstehungsgeschichte.

Denn gerade mal 2-3 Jahre vorher haben die Schweden den Film bzw. die komplette Milleniumtrillogie gedreht.

Da die Amerikaner anscheinend *pardon*, zu blöde sind einen Film zu synchronisieren, wird mal eben das 5 fache Budget in die Hand genommen und man dreht mit Daniel Craig in der Hauptrolle und David Fincher im Regiesessel einfach einen neuen Film. :messer:

Herausgekommen ist Verblendung 2011.

Um es gleich mal vorneweg zu nehmen...wer die 2009er-Version gesehen hat wird dessen Handlung zu 80% auch in diesem Film erkennen.
Wie weit beide Filme sich an die Romanvorlage halten weiß ich allerdings nicht.

Unglaublich unpassend...ne...richtig DÄMLICH von David Fincher fand ich, dass er Schweden anscheinend als 51. Bundesland der USA betrachtet.
Anders kann ich mir nicht erklären dass alles in Büchern usw. auf Englisch niedergeschrieben wurde.

Rooney Mara hat in der Rolle der Gothic-Hackerin Lisbeth Salander aber eine durchaus gute Figur abgegeben...auch wenn mir Noomi Rapace einen Tick besser und durchgeknallter rüberkam.
Dass Rooney ne Oscarnominierung als beste Hauptdarstellerin eingeheimst hat kann ich schon nachvollziehen.

Des Rätsels Lösung um das verschwunde Mädchen ist zwar in Verblendung 2011 anders als in 2009, aber das ist in beiden Filmen auch eher zweitrangig.

Fazit:

Kurz und Knapp.
Wer die 2009er Verfilmung kennt, der hat eigentlich nicht wirklich einen Grund sich die Neuauflage anzusehen.
David Fincher hat die Filmbudgetkohle anscheinend mehr als einmal zum Fenster rausgeworfen, denn ich frage mich immer wieder warum er das 5-FACHE-Budget im Vergleich zu den Schweden gebraucht hat.

Für einen Film der qualitativ sich vom schwedischen Original nicht abheben kann...sondern in vielen Belangen auch deutlich verliert.
Würden beide Filme gegeneinander Fußball spielen, so hieße das Endergebnis:

Schweden 7 : 4 Hollywood.

Beide Filme haben ihre Stärken, doch Hollywood einfach mehr Schwächen.

Ich gebe ihm mal ne 2-3 oder halt 3 Sterne...und das ist meistens auch den zwei Hauptcharakteren zu verdanken.
Denn an den Rest erinnert sich nach dem Film kein Mensch mehr.
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am 3. Juni 2012
Wie meine Vorgänger möchte ich zuerst einmal darauf hinweisen, dass ich sowohl das Buch von Stieg Larsson als auch die schwedische Verfilmung gesehen habe und zwar versuchen werde, ohne Vergleiche auszukommen, das aber sicher nicht ganz weggelassen werden kann, da das ganze nun mal ein Remake ist und ich mich schon zu Beginn gewundert habe, warum so zeitnahe nach dem schwedischen Film ein Remake gemacht werden muss, zudem die schwedischen Filme ja auch nicht unbekannt sind und auch ihr Geld eingespielt haben.

Die Blu-Ray:
Nun gut, kommen wir nun erst einmal zur Blu-Ray selbst: Die Verpackung ist auch Pappe, schon beim Anfassen entsteht der Eindruck, dass diese nicht lange zusammenhalten wird, auch durch eine Art Lasche auf der Vorderseite wird der Eindruck erweckt, dass bei der Verpackung nicht wirklich auf langfristige Aspekte geachtet wurde. Allerdings gefällt mir, dass hier nicht das übliche Blu-Ray Blau verwendet wurde, sondern vollständige auf schwarz und grau gesetzt wird. Das FSK Logo...nun ja darüber muss man sich nicht mehr aufregen, das ist manchmal eben so. Die Extras habe ich noch nicht gesehen (Film gestern gekauft und gleich geschaut), aber es sind schon einige Extras dabei, die man sich mal anschauen kann.

Der Film:
Der Film überzeugt mich in fast allen Punkten. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und trotz 160 Minuten Länge wird es kein bisschen langatmig oder sogar langweilig, im Gegenteil, die Zeit geht schnell herum, immer wieder passieren Dinge, die die Geschichte voran treiben und dem Zuschauer ab und an ein "Wow" entlocken. Natürlich habe ich, dadurch dass ich vorbelastet bin, den Nachteil, dass ich weiß, wie es ausgeht, aber das habe ich versucht in den Hintergrund zu stellen. Ich denke auch, dass der Film beim ersten Mal schauen noch spannender und besser ist, als danach, aber auch dann weiß er zu überzeugen.

Die Schauspieler:
Daniel Craig ist richtig gut, verkörpert die Rolle gut und entfernt sich somit auch vom James Bond Image, was ich sehr sehr gut finde. Die Rolle des Mikael Blomkvist passt sehr gut zu ihm, er spielt überzeugend und authentisch, sehr gut!
Achtung, Vergleich: Im Schwedischen Original wird Mikael von Mikael Nykvist gespielt, ebenfalls eine gute Besetzung, allerdings passt Daniel Craig besser in das Schema des ja doch irgendwie etwas erotisch wirkend sollenden Mikael Blomkvist.
Achtung, kleiner Spoiler: Immerhin rückt er doch in den Fokus von Lisbeth und hat ja auch eine Affäre mit seiner Kollegin. Deshalb ist Daniel Craig für mich ein Quäntchen besser ;)

Auch Rooney Mara, die mir vorher völlig unbekannt war, ist eine super Besetzung für die Rolle der Lisbeth.
Achtung, Vergleich: Das schwedische Original hat mit Noomi Rapace auch eine super Wahl getroffen, allerdings finde ich die "Besonderheit" von Lisbeths Aussehen ist von Ronney Mara (oder ihren Maskenbildnern) deutlich extremer und somit besser gelungen. Hatte Noomi Rapace ein einigermaßen "normales" Gesicht, wurde Ronney Mara meiner Meinung nach gut entstellt und durch den krassen Kontrast Haarfarbe-Augenbrauen entsteht der aus dem Buch bereits bekannte "Abstoß"-Effekt. Hier punktet Rooney Mara auf jeden Fall, allerdings finde ich in der schwedischen Darstellung sind Lisbeths Charaktereigenschaften besser dargestellt.

Der Vergleich schwedisch-amerikanisch: Der amerikanische Film punktet bei mir dadurch, dass er sich mehr Zeit nimmt, einige Handlungsstränge besser zu erklären, durch den Detailreichtum entstehen am Ende wenig Fragen und man hat das Gefühl über alles Bescheid zu wissen, was passiert ist. Ich habe beide Filme mit meinem Freund geschaut, der die Bücher nicht gelesen hat. Bei der schwedischen Fassung fragte er mich ein paar Mal, warum das jetzt so war, da wenig erklärt wurde. Beim amerikanischen Film konnte ich in Ruhe fernsehen ;) ;) ;)

Das Fazit: Von mir gibt es vier Punkte, ich hätte gerne 4,5 gegeben, aber das geht nun leider nicht. Den halben Stern Abzug gibt es für die Tatsache, dass es ein Remake ist, welches nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, allerdings überwiegen natürlich die vier Sterne, da der Film alles erfüllt, was man an einem Samstagabend braucht: Spannung, Action, Witz, Charme und eine gute Portion Gänsehaut. Super Film, sehr empfehlenswert!
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