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am 6. Dezember 2012
Ich möchte die positiven Stimmen einfach nochmal selbst unterstreichen, da es dieser Kopfhörer einfach verdient hat.

Hier wurden gute Materialien gekonnt zu einem sehr ausgeglichenen Kopfhörer verarbeitet.

Der X1 hat zwar nicht die Spritzigkeit des Beyerdynamic T1, oder die Räumlichkeit eines HD800 Sennheiser, aber schon die Tatsache, dass mir zum Vergleich meine 2 besten Kopfhörer einfallen, die ich je mein Eigen nennen konnte, sagt eigentlich alles aus.

Der Philips ist eine ehrliche Haut, spielt rund ohne Effekthascherei, bietet eine ganz feine Auflösung im Hochton (vor allem für einen 32 Ohm Typ), und lässt sich zur Not sogar mit einem mobilen Player betreiben. An einem passenden Kopfhörervestärker ist er natürlich noch besser aufgehoben.

Natürlich ist es schade, dass sich z.B. die Ohrpolster nicht tauschen lassen, oder der Adapterstecker auf 3.5er Klinke etwas globig wirkt, aber bei dem überragenden Preisleistungsverhältnis ist darauf einfach gepfiffen.
Das gute, lange Kabel, die Verarbeitung und der Tragekomfort sind hingegen einwandfrei.

Fazit: Für sparsame Klangfetischisten ohne Image-Allüren ist der Fidelio genauso geeignet, wie für Unentschlossene, die eigentlich für einen Kopfhörer nicht 'soviel' Geld ausgeben wollen ... und es dann vielleicht doch tun, ohne es vermutlich je zu bereuen.
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am 3. Oktober 2013
Ich möchte mich kurz fassen:
- Man hört nicht den Kopfhörer, sondern die Musik
- kann leise und laut aufspielen, und sogar noch lauter. Und das immer ohne Verzerrung (guter KH-Verstärker vorausgesetzt)
- Unglaublich gutes Stereopanorama um den Kopf, nicht im Kopf
- Angenehm, gut zum Langzeithören
- guter Wirkungsgrad
- für den Preis gut

Den Kopfhörer kann man ruhigen Gewissens seinem besten Freund empfehlen.
Ein Kopfhörer für tolle Musikabende zuhaus...
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am 17. März 2014
Vorab, meine Bewertung des X1 ist natürlich absolut subjektiv (einfach nur 'hören' bzw. 'empfinden') und damit Sie meine Einschätzung besser einordnen können einige Daten zu meinen Musikgewohnheiten:

Parallel zum X1 verwende ich einen geschlossenen Sennheiser HD 380 pro (fürs Schlafzimmer), einen Bose Quiet Comfort 3 Acoustic Noise Cancelling (für Flugreisen) und einen Bose IE2 StayHear (für outdoor) und bin mit allen genannten Kopfhörern im jeweiligen Einsatzgebiet sehr zufrieden.
Als Quellen nutze ich meinen PC mit einer Asus Xonar Essence STX Soundkarte, meinen Laptop mit USB FiiO Olympus E10 KHV und einen iBasso DX50 24/192 HiFi Audiophile Digital Audio Player, jeweils überwiegend mit flac-Dateien.

Der X1 dient ausschließlich zum Musik hören, z.B. Klavierkonzerte von Beethofen, Chopin, ' leichte Klassik wie Lehar, Kálmán, Strauß, Benatzky ' Schlager von Katie Melua, Elvis Presley aber auch Udo Jürgens oder Peter Alexander ' Volksmusik von Gaby Albrecht, Stefanie Hertl '

So, nun zum X1: gekauft vor drei Wochen, nach langem überlegen, ob ich denn wirklich zu meinen vorhandenen Kopfhörern noch einen weiteren brauche.
Gleich vorweg, ich habe den zusätzlichen Kauf absolut nicht bereut und wenn ich bisher 'sehr zufrieden' war bin ich vom Klang des X1 begeistert. Ich höre plötzlich tatsächlich Details, die vorher nicht da waren. Das gilt für flac-Dateien, aber auch für alte Schlager, die ich teilweise von LP auf mp3 digitalisiert habe. Es macht Spaß meine Lieblingsmusik, die ich seit Jahren höre, ganz neu zu hören und meine Frau meint, ich wäre inzwischen süchtig danach Musik mit dem X1 zu hören.
Gerade hochfrequente Stimmen wie die von Rene Flemming oder Hayley Westenra kommen ohne jede Verzerrung absolut natürlich rüber und ich bekomme teilweise eine Gänsehaut, was mir sonst eigentlich nur im Konzertsaal passiert. Auch die Stimme von Helmut Lotti mag ich inzwischen viel lieber über Kopfhörer (ich muss allerdings auch sagen, dass ich keine besonders hochwertige Soundanlage nutze). Als besonderes 'Schmankerl' z.B. das Duett Lotti/Westenra (there's a Sparkle in your Eyes), das ich ohne den X1 als nett aber eben auch nur als 'nett' empfunden hatte. Mit dem X1 plötzlich einfach ein Traumgenuss!

In anderen Rezensionen wird der X1 teilweise als ein klein wenig zu sehr Bass betont beschrieben. Ich selbst gehöre nicht zu den Hörern, die gerne übermäßig Bass hören und ich kann sagen, dass ich den X1 als absolut perfekt im Klangbild über das komplette Frequenzspektrum empfinde. Ich habe inzwischen Equalizer und sonstige 'Klangverbesserer' deaktiviert und höre mit dem X1 ausschließlich nur noch 'original' und in Einstellung Stereo.

Zum Schluss noch das Thema Tragekomfort: ich habe sicher nicht die kleinsten Ohren und am Anfang hat es mich doch etwas gestört, dass ich leichten Kontakt an den Ohrmuschelrändern fühlte (hier war der HD 380 anfangs angenehmer). Inzwischen merke ich davon allerdings kaum mehr etwas und in Summe kann ich sagen, dass ich den X1 auch nach vier bis fünf Stunden noch als angenehm empfinde bzw. gar nicht mehr registriere.

Mein Fazit: auch wenn ich nicht mehr zu den 'Jungen' gehöre und die Fähigkeit, hohe Frequenzen zu hören im Alter ja bekanntlich abnimmt, ich genieße jeden einzelnen Ton und würde den X1 sofort wieder kaufen!

Nachtrag:
nach nunmehr über zwei Jahren in denen ich den X1 fast täglich 1/2 bis 1 Stunde getragen habe bin ich nach wie vor super zufrieden. Für mich nach wie vor einer der besten Kopfhörer.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Kopfhörer hat für den ambitionierten Hörer zwei Einsatzbereiche: Leise-Betrieb aus Rücksicht auf die Umgebung ODER kurze Wiedergabe-Wege direkt vom Signal-Gerät!
Ich habe den PHILIPS getestet und bin sehr sehr zufrieden.
Ich habe einen AKG 701, den zuletzt überragenden Kopfhörer dieser Klasse. Der Vergleich lohnt sich, wie ich meine.
Der PHILIPS kann Sachen, die der AKG nicht kann und umgekehrt.
Die positiven Aspekte:
der PHILIPS passt ungeheuer gut, es weist einen überragenden Tragekomfort auf. AKG war die nie besonders stark in Komfort. Übrigens liegen der AKG, der PHILIPS X1 und der Sennheiser HD700 exakt auf einer Linie und konkurrieren scharf um die Kunden. WEnn Sie eine persönliche Auswahl treffen möchten, suchen Sie nach einer Gelegenheit, wo sie alle drei Geräte vergleichsweise hören können.
Die Stärke des Philips ist der hohe Wirkungsgrad und die ausgezeichnete Abstrahlung. Es gibt keine Lokalisations-Effekte. Die Musik wird ihnen geradewegs ins Ohr geblasen. Die Impedanz liegt bei Nennwert 30Ohm, ein niedriger Wert, der den Hörer für so gut wie alle 6,35mm Klinken-Ausgänge geeignet erscheinen lässt.
Der Frequenz ist nominell sehr breit und lässt auch beim Probehören keine WÜnsche offen. Vorsicht, kann ich nur an dieser Stelle sagen! Das Ohr leidet schnell mal, überbeanspruchen Sie es nicht. Der Kopfhörer hat damit keine Probleme, aber sie vielleicht, im Alter!
Bässe, Mitten und Höhen werden gleichmäßig bedient. Bei normalen Lautstärken kann ich nirgends hören, dass er ins Abbrechen gerät. Die Auflösung beim AKG ist besser, er ist der feinsinnige von beiden. Musikalisch sind sie beide neutral.
Das Kabel beim PHILIPS möchte ich noch erwähnen, ist sehr gebrauchsfreundlich. Es ist flexibel, leicht, strpazierfähig, und stört so gut wie gar nicht. Das Gesamtgewicht liegt bei gut 400gr, aber aufgrund des Tragekomforts merken sie gar nichts. Leder-Kopfband ist obligatorisch, sehr sauber, sehr edel.
Gesamt-Urteil: guter Konkurrent, Sie haben die Wahl!
300 Euro sind nicht zuviel, hier geht die Edelklasse erst los!
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am 16. März 2016
Zu erst einmal zum Versand: Amazon liefrte wie immer sehr schnell und zuverlässig, top!

Statt, wie viele Hersteller, auf reine Plastikkopfhörer zu setzen, verwendet Philips hochwertige Materialen, so z.B. echtes Kalbsleder für den Kopfbügel sowie einen Velourüberzug für die Ohrmuscheln. So scheint das Gerät nicht nur stabil, sondern wirkt auch sehr elegant.
Zur Verpackung: Philips schafft es hier bereits, den ersten Akzent zu setzten. Die Umverpackung wirkt sehr ansprechend und präsentiert einem den Kopfhörer von seiner besten Seite.
In Sachen Optik gibt es im Prinzip nur ein Wort, das die Headphones beschreibt: Eleganz. In diesem Preisbereich findet sich kein vergleichbarer Kopfhörer, der von seiner Optik und Haptik so überzeugt wie der Fidelio X1. Durch das verwendete Aluminium und feinstes Leder sowie das Metallgitter an den Ohrmuscheln wirkten die On-Ears sehr edel. Hier muss ich ein Lob an die Designer aussprechen.
Mich persönlich stört hierbei nur die Tatsache, dass die Ohrpolster nicht austauschbar sind, wie heutzutage eigentlich – vor allem aus hygienischer Sicht – üblich. Gerade bei einem Verkaufspreis um die 300 Euro ist das für mich nicht ganz nachvollziehbar. Philips hat sich die Kritik allerdings zu Herzen genommen und beim Nachfolger, dem Philips Fidelio X2, austauschbare Ohrpolster verarbeitet.
Nun aber zum Tragekomfort: Die Deluxe-Schaumstoff-Ohrmuscheln sind mit einem atmungsaktiven Velour-Finish überzogen, wodurch sich die Kopfhörer sehr weich anfühlen und wirklich ein tolles Tragegefühl hervorrufen. Dabei lassen sich die Ohrmuscheln um 15 Grad neigen, sodass sich die Headphones individuell anpassen lassen können. Die schräg gestellten Lautsprecher liegen so parallel zum natürlichen Winkel der Ohren und liegen sehr angenehm auf der Haut. Die Headphones sitzen locker, drücken nicht und man spürt sie selbst bei längerem Musikhören nur wenig. Allerdings rutscht der Fidelio dadurch auch bei etwas stärkeren Kopfbewegungen.
Des Weiteren verfügen die Over-Ears über einen einstellbaren Bügel mit Netzgewebe, der dazu noch sehr leicht ist. Die Außenseite des Kopfbügels ist aus Echtleder (Kalbsleder) gefertigt, was die Kopfhörer sehr widerstandfähig und flexibel macht. Das Kabel lässt sich abnehmen, ein Fakt, der sicherlich vielen Menschen wichtig ist, da man die Kopfhörer so leichter verstauen kann.
Klanglich überzeugen mich die Headphones auf ganzer Linie: die beiden doppelschichtigen Ohrmuscheln reduzieren Resonanz und Vibrationen, wodurch ein makelloser Klang hervorgerufen wird. Diesen kann man vor allem bei klassischer Musik wunderbar genießen, da dort der Bass nicht so dominiert. Dabei kommt wenn man die Augen schließt ein wahres Konzert-Feeling auf! Der Fidelio besticht dabei vor allem durch seinen sehr angenehmen Klang.
Der Bass überzeugt mich nicht völlig; er ist sehr klar und dazu sehr tief. Damit neigt er dazu, die Mitten zu übertönen. Der Bass ist immer präsent, zum Teil spielt er sich ein wenig zu stark in den Vordergrund.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Klang bei Kopfhörern allgemein sehr subjektiv ist und von Person zu Person sehr unterschiedlich ist. Deshalb muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm der Bass gefällt oder nicht.
Bei diesem Kopfhörer handelt es sich definitiv nicht um einen Studiokopfhörer, nein, es ist ein klarer Musikkopfhörer. Trotzdem müsst ihr euch auch im Klaren sein, dass durch das offene Akustik-Design, welches verhindert, dass sich hinter dem Lautsprechertreiber Luftdruck bildet, Schall nach außen dringt. Und diesen hören natürlich eure Mitmenschen. Solltet ihr also gerade im Zug sitzen, müsst ihr euch genau überlegen, ob ihr euren Nebensitzer von eurer Musik Teil haben lassen wollt, oder ob ihr auf einfache In-Ears zurückgreift.
Die Membran an sich verfügt darüber hinaus über ein spezielles Profil, das gleichbleibende Klarheit sicherstellt und Klangverzerrungen verringert. Die 50 mm Hochleistungs-Neodym-Magneten sorgen dabei für ein dynamisches und stimmiges Gesamtpaket; sie liefern saubere Mitten und geben hohe Frequenzen gut wieder.
Bei gemäßigter Lautstärke ist es noch möglich, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, sobald man allerdings mehr aufdreht, werden die Umgebungsgeräusche fast komplett übertönt.
Das 3 Meter lange Gewebekabel, welches zusätzlich mit Kevlar verstärkt ist, garantiert Musikgenuss ohne Kabelsalat. Hier ist auch der Kabelclip sehr nützlich. Außerdem gibt es einen 6,3mm auf 3,5mm Adapter für die Verwendung unterwegs. Allerdings würde ich euch nicht empfehlen, die Kopfhörer mit einem Smartphone zu verwenden, da der Kopfhörer eine Impedanz von 30 Ohm hat und daher für den mobilen Einsatz nur bedingt geeignet ist. Mit einem entsprechenden Verstärker ist das Ganze natürlich kein Problem, ich würde diesen Kopfhörer aber trotzdem nicht mit mobilen Geräten nutzen und das ist auch, was Philips vorschlägt.

Mein Fazit: Der Philips Fidelio X1 überzeugt sowohl klanglich als auch in Sachen Verarbeitung und Tragekomfort. Mir persönlich gefällt vor allem die Kombination aus Eleganz und Anwendungsfreundlichkeit.
Zu erwähnen bleibt, dass bei einem ehemaligen Verkaufspreis von rund 300 Euro einem persönlich das Gesamtprodukt gefallen muss.
Auch muss man sich im Klaren sein, dass der Kopfhörer wegen seiner offenen Bauweise nicht für unterwegs geeignet ist und man sich so auf das Musikhören in den eignen vier Wänden beschränken muss.
Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, dem kann ich zum Kauf des Fidelio X1 nur raten.
Mein Tipp: Schaut euch den Nachfolger Fidelio X2 an. Hier hat Philips einige Anpassungen vorgenommen, unter anderem auch austauschbare Ohrpolster.

Technische Daten:
Frequenzbereich: 10 – 40 kHz
Empfindlichkeit: 100 dB @ 1mW
Leistungsaufnahme maximal: 500 mW
Verzerrung: <0,1% THD
Impedanz: 30 Ohm
Bauart: offen
ohraufliegend/ -umschließend: nein / ja
Polstermaterial: Velours
Gewicht: 363 Gramm

Pro:
+ toller ausgewogener Klang
+ bestens geeignet für klassische und moderne Musik
+ Verarbeitung und Materialien
+ Tragekomfort

Contra:
- wegen offener Bauweise nicht geeignet für unterwegs
- Ohrpolster nicht austauschbar
- Bass streckenweise zu sehr im Vordergrund
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am 26. November 2013
Habe den Kopfhörer mit tragbaren Player, Kopfhörerverstärker (Little Dot 1) und Kopfhörerausgang AV Receiver getestet, zeitgleich mit AKG Q701.

Wenn ich so einige Rezensionen lese stellt sich für mich die Frage warum etwas zu wenig Bass (701) als audiophil gewertet wird, etwas zu viel Bass (X1) sofort als Disco-Spaß-Klang abgestempelt wird, auch wenn sonst beim Klang alles stimmt. Audiophil oder Hifi bedeutet doch eigentlich möglichst nah am Original. So gesehen weicht aber jeder dieser Kopfhörer wohl gleich stark nur in verschiedene Richtungen vom original ab.

Der Behauptung dass X1 sehr tief spielt kann ich mich aber auch nicht anschließen. Kann überhaupt irgendein Kopfhörer differenzierten, tiefen, audiophilen Bass liefern? Wenn ja dann welcher und wie? Hört man Musik mit Lautsprechern die wirklich tief spielen können erkennt man dass bei Kopfhörern so einiges einfach nicht zu hören/spüren ist. Tiefere Frequenzen fühlt man wohl mehr als man sie hören kann. Der Bass ist wohl für alle Kopfhörer eine Disziplin die bauartbedingt nicht wirklich beherrscht werden kann.

Der Bass ist aber nun mal ein wichtiger Bestandteil der meisten Musikrichtungen. Wenn man diese originalgetreu wiedergeben möchte, audiophil also, müssen auch die tiefen Frequenzen dementsprechend vertreten sein. Lässt man diese weg fehlt ein wichtiger Teil des Musikstücks. Manche Kopfhörerhersteller entscheiden sich für den starken Abfall im Bassbereich die anderen versuchen diesen Nachteil mit Anhebung im oberen Bassbereich auszugleichen. Ist dieser Schritt weniger audiophil als der erste? Fehlt der Bass da wo er sein sollte ist der Klang auch nicht mehr originalgetreu. Zudem entsteht eine Leere die eben bei anderen Kopfhörern durch die Korrektur mehr oder weniger ausgeglichen wird und dem Klang mehr Fülle verleiht.

Welcher Klang einem lieber ist, ist Geschmackssache. Warum soll aber das eine audiophiler sein als andere?

X1 ist für mich ebenso audiophil wie der Q701. Der Rest ist Geschmackssache
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am 2. Juli 2014
Tja was kann ich sagen außer das mich dieser Kopfhörer direkt am ersten Tag überzeugt hat mein Beyerdynamic weg zu geben.

Zu meiner Person:

Ich höre fast nur Elektro-musik wie Dubstep, D'n'B oder Hardstyle und bin mir dessen bewusst das es nicht dem Audiophilen Maßstäben entspricht aber es gibt dennoch sehr Profesionelle DJ's die genau da Hand anlegen um Details zu zaubern die man nie von Elektronischer Musik erwarten würde.

Beispiel Interpreten zu meinem Test waren:
Joe Ford - Culture
Koven - More Than You
Downlink - Against The Machines

Pros:

Kein Badewannen Effekt mehr. (OMG WIE KONNTE ICH OHNE MITTEN LEBEN!!)

Mehr Dynamic. (mehr power in hohen bögen)

Mehr Präzision. (höre plötzlich stellen in liedern die im Beyerdynamic DT 770 Pro versunken sind)

Mehr Soundstage. (das Klangbild hat sich durch das offene Design, sehr deutlich erweitert!)

Mehr Komfort. (weniger drücken trotz höheren Gewichtes)

Mehr Bass?. (hat jetzt mehr nen beats rumble effekt und punch, ist aber hart an der grenze des verschmerzbaren. ein dB mehr wäre mir zu viel, ist halt auf fun signature ausgelegt)

Cons:

Der Beyerdynamic DT 770 Pro besticht durch seine Fähigkeit sehr Angenehm auf Langzeit zu spielen und
einen in meinen Ohren einzigartigen, hallenden Tiefbass abzuliefern, den ich wohl ein wenig vermissen werde.

Beim Fidelio X1 ist es alles ein wenig direkter und balancierter wobei noch ein wenig stärkere Betonung auf dem Bass liegt, dieser aber sehr Präzise bleibt. Allerdings lässt er sich schwer mit dem DT 770 Pro vergleichen. Man könnte sagen er ist ein wenig mehr bloated auf dem Fidelio X1 aber insgesamt ausfüllender und harmoniert vieeeel besser mit den Mitten, wo die ganzen unentdeckten Details nun für mich stecken. :)

Beim Zocken:

In Battlefield 4 macht sich der Detailgrad Unterschied sehr sehr sehr bedeutend bemerkbar. Hab eben 3 Runden gespielt, Eroberung Operation Firestorm, Hainan Resort und Caspian Border. Eins kann ich sagen, im verbund mit meiner Soundblaster Z im Surround modus habe ich einen bemerkenswerten vorteil gegenüber meinem DT 770 Pro festgestellt.

Erstens habe ich den Gegner viel besser im Gefecht heraus hören können um seine position zu ermitteln.
Zweitens war mein Fadenkreuz durch die Soundlokalisierung viel öfter auf Einsatzbereitschaft den nächsten gegner mit meiner Wumme zu konfrontieren und er darauf nicht vorbereitet war, welches mir mir ordentlich punkte verschafft hat.

Ich konnte zeitweise sogar verdammt sicher durch irgendwelche feindliche zonen laufen weil ich wusste das wenn ich keine aktivitäten des feindes in meiner nähe hör, das mir keine gefahr droht, was sich dann schließlich auch so herausgestellt hat.

kurz Fazit:

Ein sehr schönes Upgrade welches sich überaus gelohnt hat und sogar spielerisches Können weiterentwickelt.

EDIT:

Kopfhörer is mir aus eine Distanz von 30 CM aufm Tisch geplumst und nun ist die linke hörmuschel abgeflogen. die schwarzen schrauben welche die muscheln in position des rings halten sind aus fragilem plastik und somit eine soll bruch stelle, daher 2 sterne abzug
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am 18. August 2013
Meine Wahl auf den X1 fiel aufgrund einiger guter Bewertungen in Fachzeitschriften. Nachdem der Preis von ehedem hohen 270,-€ auf nunmehr realistische 170,-€ gefallen war habe ich "zugeschlagen".
In einigen Rezensionen wurde ja bereits sehr ausführlich berichtet wie der X1 im Vergleich zu Kopfhörer-XYZ abgeschnitten hat. Diese Möglichkeiten besitze ich nicht, denke es ist aber auch müßig eine "Doktorarbeit" zu verfassen, die Geschmäcker sind doch zu verschieden.
Deshalb nur einige aufgefallene Details:
Passform -->
für mich nahezu optimal, kann mich nicht erinnern jemals einen bequemeren Kopfhörer getragen zu haben. Auch das eigentlich üppige Gewicht ist somit gut erträglich. So sind auch längere Sitzungen problemlos möglich. Der Hörer ist aber definitiv zu groß für unterwegs. Eher ein Hörer für die Heimanlage.
Verarbeitung -->
Die verwendeten Materialien sind hochwertig, der Hörer wirkt mit dem gebürsteten Alurahmen und dem lederverkleideten Bügel sehr gediegen, weit entfernt vom verbreiteten Plastiklook anderer Kopfhörer. Schade allerdings, dass die Ohrpolster nicht austauschbar sind. Das hat fast den fünften Stern gekostet. Ein Transport-Case oder -Säckchen gehört leider nicht zum Lieferumfang.
Klang -->
Bei einer ersten Hörprobe viel mir sofort ein passendes Wort ein: unaufdringlich.
Da war nichts zu schrill, kein zu dicker Bass, keine aufdringlichen Mitten, einfach ein angenehmer Sound, auch für lange Sessions. Freilich kann der X1 auch ganz anders, je nach angebotenem Musikstück hat er knackige Bässe, kann aber auch Stimmen weich und natürlich wiedergeben. Die räumliche Auflösung fand ich sehr gut. Auch 5.1-Filmwiedergabe hat damit Spaß gemacht.
Fazit -->
Für 170,-€ gibt es derzeit nichts Besseres.
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am 8. September 2013
Habe in erster Linie einen Kopfhörer fürs Sofa an der Hifi Anlage gesucht (Marantz SR6004). Höre neben Electro, Hause, Pop auch gerne Klassik. Würde mich als recht anspruchsvoll aber nicht als ausgesprochner audiophiler Hörer bezeichnen. Ich denke dort bewegt man sich wahrscheinlich auch noch mal in etwas anderen Preisklassen?! Zunächst hatte ich den Sennheiser SD 180 Funkkopfhörer getestet, war damit auch recht zufrieden, nichtsdestotrotz wollte ich vergleichen, bevor ich mich für einen KH entscheide. Da ich letztlich nicht zwingend einen Funk-KH brauche habe ich auf Grund der Bewertungen und Tests in Fachzeitschriften den X1 bestellt. Im Vergleich hatte ich außderdem 2 weitere KH für mobilen Einsatz, Bose AE2w und Philips L1. Die beiden letzeren rangieren für mich klanlich einiges hinter dem Sennheiser und dem X1 und sollen hier nicht weiter erwähnt werden.
Im Vergleich SD180 und X1 ist für mich der X1 der ausgewogenere KH. Ein sehr harmonischer differenzierter und unaufdringlicher Klang. Der Sennheiser ist ein guter Funkkopfhörer, stellt aber die einzelnen Instrumente nicht so fein dar wie der X1 und ist teilweise durch seine Betonung der Höhen etwas "effektlastiger". Habe den Sennheiser auch über Stunden nicht als "nervig" empfunden aber der X1 holt dich ohne Effekthascherei viel packender und authentischer mitten in die Musik. Für mich ein wirklich sehr guter KH den ich gerne weiterempfehle.
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am 4. Januar 2014
Um es kurz zu machen, ja es geht! Ich hatte neben dem Sennheiser HD 600 auch noch den Denon AH-D600EM ins Auge gefasst. Aufgrund der doch insgesamt sehr positiven Rezensionen des X1 von Philips, Habe ich mich entschlossen dem Kopfhörer aus dem Hause Philips eine Chance zu geben. Zumal ich Philips nicht bei den hochwertigen KH auf dem Schirm hatte. Und ich muss sagen ich bin nicht enttäuscht worden. Klare Höhen, kräftige mitten, saftiger Bass. Insgesamt alles sehr ausgewogen mit einem leichten Hang zum Bass, Jedoch ohne zu dominant zu sein. Damit wir uns richtig verstehen, dies ist keine Bassschleuder á la Dr.Dre, es ist ein "Spaß" Kopfhörer. Von Linearität und analytisch ist er weit entfernt, aber ich glaube das soll auch nicht der Anspruch dieses Kopfhörers sein. Er zaubert mir bei Sade oder Dire Straits ein Lächeln aufs Gesicht. Allerdings sollte das Quellmaterial doch schon höherer Qualität sein (AAC 256), da auch der X1 sonst schlechtes Material gnadenlos offenbart. Der Tragekomfort ist auch nach mehrstündigen Aufsitzen sehr angenehm. Selbst mein grosser Eierkopp harmoniert mit diesem KH. Insgesamt spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus. Das haben die Philipstechniker gut gemacht.
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