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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche hat ein Ende !
Lange habe ich überlegt, ob ich diese Rezenssion überhaupt schreiben sollte, da ich aus vielen Foren weiß, wie sehr unterschiedlich das Hörempfinden eines jeden einzelnen Musikgenießers sein muss. Was für den Einen steril und kalt, ist für den Anderen die Offenbarung, was für den Einen warm und musikalisch ist für den...
Vor 20 Monaten von Kalle veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Verschleissteile! Das böse erwachen kommt dann später.
Über Klang kann man streiten, über Ersatzteile nicht. Mein Sennheiser HD 560 Ovation II ist mittlerweile 22 Jahre alt. Ein ehemaliger High-End Kopfhörer, und er funktioniert immer noch TOP. In der Zeit habe ich 3 mal die Polster und einmal das Anschlusskabel gewechselt. Genau dies geht beim Philipps nicht. Im Grunde ein Wegwerfprodukt. Dies ist ein...
Vor 15 Tagen von Reality veröffentlicht


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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche hat ein Ende !, 22. November 2012
Von 
Kalle (am schönen Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Lange habe ich überlegt, ob ich diese Rezenssion überhaupt schreiben sollte, da ich aus vielen Foren weiß, wie sehr unterschiedlich das Hörempfinden eines jeden einzelnen Musikgenießers sein muss. Was für den Einen steril und kalt, ist für den Anderen die Offenbarung, was für den Einen warm und musikalisch ist für den Anderen langweilig und breiig. Da ich allerdings den X 1 ( jedenfalls für meinen Hörgeschmack ) für wirklich außerordentlich gut gelungen halte, will ich hier trotzdem meine Meinung Kund tun:

Auf der Suche nach einem KH der etwas gehobeneren Klasse habe ich zunächst die üblichen Verdächtigen ausprobiert. Die hörten sich jeweils recht unterschiedlich an, waren in Teilbereichen sehr beeindruckend, trafen in ihrer Gesamtabstimmung meinen Geschmack aber nicht so ganz ( bis ganz und gar nicht ). Während der Eine jeden Ton aus dem Träger sezierte, hörte er sich gleichzeitig kalt und körperlos an, der nächste servierte wundervolle Stimmen, enthielt mir aber gleichzeitig etliche Einzelheiten im Hochtonbereich vor. So ging es weiter, nach fünf Versuchen wollte ich eigentlich schon aufgeben und meine alten KH behalten.

Sollte es denn keinen KH geben, der eine eher warme Abstimmung, schöne klare Stimmen, satten ( aber nicht fetten ) Bass und einen lupenreinen ( nicht nervigen oder zischelnden ) Hochton bringt, der sich zudem so natürlich wie möglich anhört und nicht das ganze Tongeschehen Mitten im Kopf abspielen lässt ?

Niemals wäre ich hier auf Philips gekommen, doch die Rezensionen und auch der Hinweis auf die klangliche Grundtendenz zum HD 650 haben mich hellhörig gemacht.

Angekommen, wunderte ich mich erstmal, dass der Karton gar nicht recht aufgehen wollte. Nach dem Auspacken wunderte ich mich dann allerdings weiter: Die Verarbeitung, die Materialien, der Tragekomfort ( ja Komfort ) war mit Abstand das Beste, was ich bisher in dieser Preisklasse kennenlernen durfte. Design ist ja bekanntlich Geschmackssache, aber man hat sich auf jeden Fall sehr viel Mühe gemacht.

Kommen wir zum Klang ( wie erwähnt, rein subjektiv ) :

Der Gedanke, den Kopfhörer noch irgendwie einspielen zu müssen, kam ( im Gegensatz zu den anderen Kandidaten ) gar nicht erst auf. Bereits nach den ersten Stücken wusste ich, genau der ist es und auf genau diese Abstimmung hast du gewartet - man könnte auch sagen gehofft. Der Hörer blieb gleich auf dem Kopf und altbekannte CDs wurden mit Begeisterung durchgehört.
Der Klang ist schwer zu beschreiben, denn einige Eigenschaften schienen sich bisher gegenseitig auszuschließen, ich will es mal versuchen: Natürlich, harmonisch, lebendig mit einem gewissen Spaßfaktor, durchhörbar, nervfrei, spannend und gleichzeitig relaxt, kraftvolle Stimmen - das waren so die ersten Eindrücke. Trotz kräftigem Bass sehr ausgewogen in den Mitten und Höhen, jedes Detail zu hören ohne das gesamte Stück zu sezieren, fernab von analytisch und kalt, aber auch von verhangen und zu warm. Die Bühne ( sofern man bei einem KH davon reden kann ) reicht ziemlich weit zu den Seiten, kein reines Mitten im Kopf Kino. Insgesamt macht er für mich alles richtig, was man in dieser Preisklasse ( und darüber hinaus ) richtig machen kann. Ich habe weitaus teurere KH gehört, die mir schlechter gefallen haben, eben reine Geschmacksache.

Die Aufnahmequalität einer CD kann man deutlich hören. Bei einer Referenz-CD komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus, aber auch übersteuerte Aufnahmen ( heute leider oft üblich ) kann man sich durchaus anhören. Lediglich bei s e h r stark basslastigen Stücken könnte dem Ein oder Anderen der Bass zu viel werden ( ich kann das an meiner Anlage regeln ), ebenfalls Geschmackssache.
Ich habe seit dem ersten Aufsetzen viele Stunden gehört, eine klangliche Veränderung ist mir bisher nicht aufgefallen, bin nach wie vor begeistert. Zu Eigenschaften an anderen Zuspielern ( außer CDP/BR ) kann ich nichts sagen, jedenfalls scheint mir die Lösung für die kleine Klinke aufgrund der möglichen Hebelwirkung an portablen Geräten nicht so gut gelungen zu sein.

Insgesamt kann ich nur eine klare Empfehlung aussprechen, aber auch die längste Rezension ersetzt nicht den eigenen Klangeindruck nach kürzester Hörzeit. Ich bin bestimmt kein großer Fan von Philips-Produkten, aber was sie mit diesem KH geschaffen haben, halte ich für wirklich außergewöhnlich. Meine Suche hat jedenfalls ein Ende.
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67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fidelio - aber nicht für Beethoven, 7. Mai 2013
Von 
Rounder6 (Alpenrand, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Hallo,
Fidelio ist bekanntlich eine Oper von Ludwig van Beethoven - dafür würde ich den Hörer aber nie und nimmer verwenden wollen und bin damit froh, einen AKG K702 ebenso mein eigen nennen zu dürfen.

Ich will mit der Rezi hier mal der allgemeinen Euphorie und trotz der 4-Sterne-Bewertung einen kleinen Gegenpol geben, und zwar ganz bewußt - und ich habe einige Kopfhörer der Oberklasse und Top-Klasse zu Hause, die es locker mit diesem hier aufnehmen können und zwar nicht nur weil sie hochpreisiger sind.

Zunächst mal an die älteren HiFi-Freaks unter uns, für die HiFi oder gar High End immer schon gut klingende Worte waren und immer noch sind. Trotz dass sich derzeit alle HiFi-Zeitschriften einig zu sein scheinen wie selten zuvor:
Vor 20 Jahren wäre dieser Kopfhörer hier klanglich schlicht und ergreifend durchgefallen. In dieser Zeit war es schon verpönt, wenn ein Verstärker einen Loudness-Schalter feilbot, geschweigendenn man hätte diesen auch benutzt. Linealglatte Frequenzgänge waren angesagt, eine möglichst "naturgetreue" Wiedergabe, unverfälscht - "möglichst nah am Original". Wenn der werte Leser sowas sucht, auf jeden Fall von diesem Hörer die Finger lassen.

Und jetzt der Gegenpol: Wenn die junge Leserschaft was für David Guetta übrig hat (bei mir läuft gerade der 4 Jahre alte und damit aus heutiger Sicht der Schnelllebigkeit schon stark angestaubte Song von Guetta feat. Kelly Rowland "It's The Way you Love Me" - Dauerschleife), wer also gerne die entsprechende Club-Atmosphäre liebt, gerne extrem laute Pegel liebt ohne dass die Ohren auch nur irgendeinen Grund hätten nach "mach das aus" zu brüllen, kommt mit dem Hörer excellent klar. Ich kenne keinen (!) Hörer mit dem man so laut und dabei völlig schmerzfrei weil völlig unverzerrt (und damit gerade noch gesund) derartig laute Pegel hören kann. Absolut beeindruckend.

Der Kopfhörer müßte, nach allem was ich mein eigen nennen darf eigentlich die Welt spalten. Wie kommt's?

Ein AKG K702 (oder auch der vergleichbare AKG K701) hat ganz bestimmt eine andere Zielgruppe von Zuhörern "im Ohr" ("im Auge" kann man ja schlecht schreiben) wie dieser Hörer hier und beide Hörer spiegeln excellent die Änderung von Hörgewohnheiten innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte wider.

Sofern das zuviel an Bass des X1 nicht stört, kann man mit dem Fidelio völlig streßfrei Musik hören. Es gibt nichts, absolut gar nichts, was aufregen könnte. Mit dem AKG K702 undenkbar. Ich habe beim K702 schon geschrieben, dass dieser Hörer jede schlechte Aufnahme gnadenlos aufdeckt - man will schlechtes Material mit dem K702 nicht hören. Mit dem X1 alles kein Problem - jedes auch noch so komprimierte Material wird mit Wucht aus dem Keller weggeblasen.
Kein Wunder - Philips setzt einen 50mm-Treiber ein, eine für Kopfhörer schon extrem große Membran (ich glaube nur Sony mit dem XB-1000 setzt 70mm und damit noch größere Membrane ein). Ergebnis - die Bassleistung ist frappierend. Da ist selbst gut Tiefbass vorhanden, allerdings kann mein SONY MDR Z-1000 tiefere Frequenzen noch druckvoller aber mit deutlich mehr Punch wiedergeben. Der X1 hier hat kugelrunde, satte und eher weiche Bässe. Der K702? ... wird oft als flach empfunden, die Bässe können tief, kommen absolut ohne Wucht, dafür aber knochentrocken.
Die Mitten sind beim AKG K702 deutlich vordergründiger, bzw. der Fidelio stellt sie etwas in den Hintergrund. Oups, stimmt nicht ganz: Chris Jones tiefe Stimme bei "No Sanctuary Here" kommt mit dem X1 eher direkt am Ohr an. Alison Krauss hat aber beim X1 das Nachsehen. Ihre Stimme wirkt leicht aufgedunsen unten rum, die höheren Tonlagen sind deutlich zurückgenommen. Und dennoch - beide Stimmen kann der K702 deutlich besser. Diese Disziplin hat der SONY MDR Z-1000 immer noch besser im Griff als der Fidelio hier obwohl auch er mit einem 50mm-Treiber arbeitet.
Die obersten Frequenzlagen sind immer so eine Sache. Jeder der einen Beyerdynamik bisher bevorzugt (z.B. den DT-990 Edition) wird sofort sagen: Der Philips klingt dumpf. Jeder der eher die zurückgenommene Gangart oben rum liebt (so wie ich) dem sind die Höhen eines Beyers zu spitz, zu aggressiv und auch hier wird, je nach Hörmaterial (z.B. eine Kirchenorgel der Dresdner Frauenkirche) mir selbst der kristall-klare K702 schon manchmal zu nervig. Der Philips hat, wie im übrigen auch der Z-1000 von SONY durch die Größe der Membran hier prinzipiell Nachteile, was die Präzision angeht. Das Konzept zeigt bei beiden Hörern deutlich, dass sich die Physik nicht überlisten läßt, denn hohe Frequenzen bedeutet extrem schnelle Bewegungen der Membrane und die größere Masse der Membrane will erstmal beschleunigt werden. Da helfen die uns heute zur Verfügung stehenden starken Neodymmagnete zwar - es reicht aber nicht. Sowohl dem SONY wie auch dem Fidelio fehlt es an Prägnanz, Spritzigkeit. Zuviel davon klingt wiederum "analytisch" oder "ultrapräzise". Das kann der AKG excellent - nur das weiß widerum auch nicht jedes Ohr zu schätzen.

Das "volle" Klangbild:
Der Fidelio besticht grundsätzlich erstmal dadurch, dass er brutal angenehm klingt. "Brutal" weil er mit Wucht aus dem Keller kommt und "angenehm" weil wie oben schon betont absolut gar nichts störend wirkt. Er hat für "modernes", bassbetontes Hören einen unglaublichen Aha-Effekt zu bieten, der im ersten Moment, z.B. beim Multimediahändler um die Ecke an der Kopfhörerbar, den vielleicht entscheidenden Kaufvorteil bietet. Ich habe an mehreren Stellen bei Amazon schon betont, dass es heute nicht auf eine "aalglatte", "naturgetreue" und damit möglichst nah am Original liegende Reproduktion des Klangbildes ankommt. Interessenten entscheiden heute eher danach, ob das Klangbild zunächst als angenehm empfunden wird. Hier kann und wird der Philips voll punkten.

Ein SONY MDR Z-1000 ist dem Philips ähnlich. Er kann auch Bass, nicht so füllig wie der Philips dafür aber mit deutlich mehr Punch. Er ist ein Verteter der geschlossenen Zunft, ich kenne für meine Ohren keine "bessere" Basswiedergabe. Er hat fast die Räumlichkeit des Philips, für einen geschlossenen Hörer ein sehr gutes Ergebnis. Er ist außerdem immer noch an jedem mobilen Gerät unschlagbar. Keiner kann so laut wie er, bei selbiger Lautstärke eingestellt am Smartphone oder MP3-Player. Der Wirkungsgrad ist unschlagbar. Die direkte Konsequenz: Der SONY verliert wenn's lauter wird, da er leider dazu neigt, gerade im mittleren Bereich und bei komplexen Musikpassagen den Überblick zu verlieren. Ihm mangelt es an Kontrolle. Damit ist er, wie auch der Fidelio, nicht unbedingt für den anspruchsvollen Klassikfan geeignet.

Beethoven's Fidelio hört man am besten mit dem AKG. Keiner der genannten Hörer (und auch sonst keiner im Haus) erreicht diese wahnsinns Räumlichkeit, die der AKG bietet. Da geht sprichwörtlich die Welt auf. Keiner kann Stimmen besser, keiner bringt, entsprechende Musik vorausgesetzt, den Bass so akkurat knorrig rüber wie dieser Hörer aber eben alles ohne Wucht. Spaß, so wie Spaß heute von der jungen Hörerschaft verstanden wird, liefert dieser Hörer nicht - Clubatmosphäre kann der AKG schlicht nicht. Dafür höre ich bei akustischer Musik gespielt mit Stahlsaiten jede einzelne Schwingung, bei einem Schlagzeugbesen jeden einzelnen Faden, das Anzupfen von Saiten - ein Gedicht. All das geht beim Fidelio ein wenig unter. Bei einem Banjo oder einem metallisch klingenden Dobro fehlt die notwendige Härte, also wirkt mit dem Fidelio zu weich und auch der SONY kriegt das nicht ganz sauber hin. Aber: Beim AKG muss ich den Kontrabass in der Kombo leider manchmal suchen (sehr präsent beim SONY, sehr prägnant beim Philips). Die Akkuratesse des K702 verblüfft, wirkt aber manchmal schon fast ein wenig unterkühlt weil zu analytisch. Und wie gesagt, schlechte Aufnahmen werden gnadenlos aufgedeckt, weg damit (auch wenn man die Musik mag!). Andererseits kann der AKG null-komma-null an mobilen Geräten eingesetzt werden. Es verlangt eher nach noch mehr - nämlich einem ordentlichen Kopfhörerverstärker.

Bleibt ein gespaltenes Klang-Fazit: Alle drei Hörer "können" auf ihre Weise, für ihr Einsatzgebiet, für ihre Hörerschaft. Der Philips kann aber eines durchaus von sich behaupten: Für sein Klangbild gehört er zum Besten, was der Markt zu bieten hat und zwar als offener Hörer, da er viel Bass mit einer guten Räumlichkeit kombinieren kann.

Bleiben die anderen Eigenschaften - und da zieht der Philips der Konkurrenz in derselben Preisklasse und darüber hinaus schlicht auf und davon:

Tragekomfort: Aufsetzen - fertig - überragend. Er hat einen leicht erhöhten aber noch nicht unangenehmen Anpressdruck. Das muss aufgrund des höheren Gewichts so sein. Der AKG K702 wirkt an meinem Kopf monströs, der Anpressdruck ist gernger, er sitzt am Ohr auch sehr gut, wenn auch auf meinem Kopf einen Ticken zu lapprig. Kein Problem beim Philips ist das Kopfband.

Verarbeitung: Ein AKG K702 ist schon super verarbeitet, der Z-1000 ebenso aber der Philips legt trotz des geringeren Preises nochmal eine Schippe drauf. Wenn man überhaupt noch irgendwo meckern darf: Die Innenkante des Halterings für die Ohrmuscheln könnte etwas weniger scharfkantig sein.

Kabel: sehr gut aus zwei Gründen: Es ist tauschbar, da an der Muschel ein zum Glück stink-normaler 3,5mm Klinkenanschuss vorhanden ist. Auch wenn Philips kein (kurzes) 3,5mm Klinkenkabel mitliefert, es gibt ganz ordentliche Ware in Zubehör - und ran an den guten MP3-Player damit und Musik auf der Couch geniessen. An lauteren MP3-Playern kann der Philips ganz gut, am SAMSUNG Smartphone kann es dem ein oder anderen bereits den Ticken zu leise sein. Der Philips ist kein Wirkungsgradwunder. Das mitgelieferte Kabel ist von sehr guter Klangqualität, das Kabel des SONY (auch dieser hat einen 3,5mm Klinkenaschluss an der Hörermuschel) legt aber klanglich noch eine Schippe drauf.

Einzig zu bemängeln wäre am Philips noch der standardmäßig angebrachte 6,3mm Klinkenanschluss mit dem dann sehr großen und wuchtigen Adapter auf die 3,5mm Klinke. Ich bleibe bei meiner Meinung: der 3,5er Anschluss sollte standard sein und dann wird ein 6,3er Anschluss aufgeschraubt. Das kann selbst an einer High-End-Anlage wenn überhaupt nur den Ticken-Ticken schlechter klingen. Also Tipp: Ein gutes 3,5mm/3,5mm Klinkenkabel dazu kaufen (z.B. von Oehlbach, KabelDirekt)

Philips ist ganz allgemein mit der Fidelio-Serie ganz gut unterwegs. High-End ist der X1 aber nicht.

Alternative ist der von mir noch nicht angesprochene Sennheiser HD-558. Er kann meiner Meinung klanglich "ausgewogener" und präziser, ist günstiger aber leider auch deutlich schlechter verarbeitet (billigere Materialien). Ich habe zwar einen HD-600 im haus, der aber aufgrund seines Alters (über 15 Jahre, es war einer der ersten) ausser Konkurrenz läuft, da er mittlerweile weich-gespielt ist.

In Summe: gute 4 Sterne.

Gruß, Rounder6
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für meinen Bedarf absolute Spitzenklasse, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Und wieder einmal ein weiterer Kopfhörer in meiner Kopfhörerodyssee.

Wer dazu mehr lesen möchte kann meine Rezension beim Audio Technica ath-m50 vom 05.05.2013 lesen.

Diesen nannte ich bisher mein Eigen und bin auch nach wie vor vom Audio Technica mehr als überzeugt. Warum also noch etwas anderes probieren? Nun ja, ich bin beim Surfen auf einige der durchweg positiven Reviews dieses Kopfhörers aufmerksam geworden und bestellte ihn mir darum testweise mal und wurde auch nicht enttäuscht ;-)

Hören über Kopfhörer ist ja stark subjektiv. Der eine braucht einen analytischen (= Studio) Kopfhörer, der andere möchte eine wärmere Abstimmung, andere mögens mehr basslastig.

Ok, der Philips ist in der Tat nicht unbedingt analytisch abgestimmt, ist aber auch nicht dafür gebaut. Der Kopfhörer soll Spaß machen beim Musik hören und trotzdem klar sein. Ich persönlich mag auch einen kleinen Extrakick im Bassbereich (den der Audio Technica übrigens auch nicht gerade zu wenig hat, de facto sogar mehr als der Philips!).

Aber nun zum Eigentlichen:

Verpackung:

Edel, sehr edel. Passt zum Rest würde ich meinen ;-)

Optik und Haptik:

Holla die Waldfee. Das Teil wird extrem edel. Eigentlich gibt es in diesem Preisbereich absolut nichts vergleichbares. Aluminium, feinstes Leder, die schicke Absetzung der Metallgitter an den Ohrmüscheln, ja schon alleine die Anschlüsse am Kabel. Das Teil ist extrem schick. Respekt an den Designer. Sowas schickes hatte ich im Kopfhörerbereich noch nicht in Händen. Kabel ist übrigens abnehmbar und kann nach Wahl gegen ein anderes getauscht werden (stinknormale 3.5mm Klinke!)

Tragekomfort:

trotz seines nicht gerade geringen Gewichts von guten 350g ohne Kabel ist das Teil auf dem Kopf sowas von leicht. Unglaublich. Das Kopfband spürt man fast garnicht und das samtige Material an den großen Ohrmuscheln liegt superweich auf. Selbst nach Stunden keine schwitzenden Ohren, kein Schweregefühl, nichts. Einfach nur Spitzenklasse. Ich dachte ja schon die Beyerdynamics (DT770 usw.) wären Ohrenschmeichler, aber das Teil stellt selbst die noch in den Schatten. Selbst große Ohren dürften ohne weiteres reinpassen.

Sound:

Für mich... traumhaft! Klarer Bass und auch sehr sehr tief. Die Meinung der Negativrezensenten, dass hier extrem die Mitten und Co. geklaut werden zugunsten des Basses kann ich nicht bestätigen. Die Differenzierung ist sehr klar und selbst bei extremen Tiefbässen sind Vocals und Instrument klar verstänldich. Der Bass ist zwar immer sehr präsent, spielt sich aber nie in den Vordergrung, sondern bleibt immer dezent in seinem Bereich. So macht Musik Spaß.

Wie gesagt: das ist kein Studiokopfhörer, der maximale Frequenztrennung als Maxime gesetzt hat. Dieser Kopfhörer ist ein Musikkopfhörer und als dieser macht er extrem Spaß. Es gibt dutzenden Reviews von professionelle Audioseiten (nicht nur die einschlägigen Pseudoblätter wie Chip.de und co.) die es genau so sehen.

Aufgrund der letzten Monate mit meinem Audio Technica musste ich allerdings auch erst einmal ein paar Tage mit dem guten Stück zubringen, bis ich mich an den Sound gewöhnt hatte. Nun möchte ich Ihn nicht mehr missen und am liebsten auch nicht mehr absetzen. Absolute Spitzenklasse.

Vorweg evtl. noch:

Wenn man sich jahrelang an einen bestimmten Kopfhörer gewöhnt hat, so tendiert man immer dahin den Sound ggf. schlechter (weil anders) als den des alten zu sehen. I.d.R. braucht das menschliche Gehör sogar bis zu 2 Wochen um sich "umzustellen" und die Vorzüge des neuen zu erkennen.
Ich persönlich empfehle jedem bei Kauf eines neuen diesen auch erst einmal einige Tage aufzusetzen und explizit nur mit diesem zu hören. Die Hörprobe im hiesigen Elektromarkt für 2-3 min halt ich eher für sinnlos.

Fazit:

wenn man alle Vorteile des Kopfhörers zusammenzählt ergibt das ein klares Bild: perfekte Optik und Haptik, Sitzkomfort, der seinesgleichen sucht und ein Sound, der durch alle Bereiche einfach extrem Spaß macht, ob nun Metal, Pop, Electro, Konzerte oder was auch immer. Einfach genial, hier stimmt einfach alles.

KAUFEN!!!!!
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79 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klang 5, P/L-V 6 Sterne, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Es ist besonders wichtig, den korrekten Sitz des Fidelio X1 zu beachten... der Bügel muss wegen der angeschrägten Treiber ziemlich mittig auf dem Kopf positioniert sein... die Brille darf im Gegensatz zum AH-D 7100 aufgesetzt bleiben... ;-)

Hardware: COWON J3, KHV LP G93, Kabel: Original Philips 3,5 auf 6,3 Klinke, Einstellung: alles linear

Software:
alles FLAC...

Dire Straits: Brother in Arms, SACD gerippt zu FLAC
Ride across the River: Die Flöte am Start ist etwas zurückhaltend, die Percussion setzt deutlich ortbar ein, kein Schleier. Sehr deutlich und "hoch"
Der Basseinsatz kommt tief, sehr mittig und im Kopf... die Stimme von MK setzt etwas zurückhaltend, leicht hallig ein, und bleibt auch so (anders als beim 7000 und 7100)
Die Bässe sind, wie vom Produzenten gewünscht, tief und enden alle ganz präzise.
Die Grillen zirpen am Ende ganz lebendig um die Wette, wie an einem schönen Sommerabend auf Kreta, das klingt wie in der Natur.

Brother in Arms
Das Gewitter kommt ganz tief und wird dann noch tiefer, ohne die Musik zu "überspielen"... die Gitarre etwas im Hintergrund (beim 7000 eher im Vordergrund!)... der Stimmeinsatz nicht ganz so intim und persönlich wie beim 7000, aber schöner als beim 7100.
Das erste Becken ist leicht belegt, danach scheint das Tuch weggezogen... die Stimme bleibt ganz leicht belegt, zurückhaltend, aber nicht so stark wie beim 7100.

Friedemann Witecka.
FLAC von der SACD "The Beauty and Mystery of Touch"
Aquamarin: das erste "Pling" völlig sauber und überraschend im Raum, der Einsatz des Schlagzeugs sehr überzeugend, der Basseinsatz ebenso, der BLäsereinsatz etwas belegt, aber sauber im Raum... aber nicht so weit vorne wie beim 7100
My blue Star
Abgrundtiefer und durchaus körperlicher Bass am Start.... danach deutlich ortbare und sehr offen klingende Percussion... der hallige Bläsereinsatz wie erwartet nicht wirklich ortbar, sehr diffus...
Passion and Pride
Der Basseinsatz kann sehr überzeugen, der Gitarrenaccord ganz leicht belegt, der Bläsereinsatz minimal diffus, die Percussion sauber und wunderbar ortbar vorne, außerhalb des Kopfes...
Das Schlagzeugsolo vom Marcus Faller:
Jeder Ton sitzt, auch die Geäusche im Hintergrund, die Basstrommel ganz sauber und tief, intensiv, aber ohne zu übertönen...
The Sun at Midnight
Das Holz am Anfang etwas zurückhaltend, aber es klingt wie Holz,, der Bläsereinsatz kommt aus dem Off, ganz sauber, der Einsatz der Percussion sehr schön und absolut überzeugend, das Marimbaphon immer wieder "echt"..., die Percussion sauber im Raum (aber nicht so räumlich wie beim 7000/7100)
Der Bläser zum Schluss schwebt über allem ist gut vorne zu orten...

Loreena McKennitt:
An Ancient Muse: Caravanserai
FLAC von der CD
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen... die Oud (Bouzouki?) am Anfang... so präzise vorne links habe ich sie noch nicht gehört... die Stimme von Loreena setzt leicht warm ein, auch bei den höheren Tönen ist kein nervender Character wahrnehmbar (wie manchmal beim 7100) ....der erste Trommeleinsatz: sauber und tief

Andreas Vollenweider:
Angóh! (FLAC von der CD)
...die Steeldrum etwas mehr im HG als beim 7000/7100, der Bass sehr tief und sauber, die Becken kommen metallisch und sehr räumlich, das Glockenspiel und der tief Bass sauber getrennt, ein echte Freude...

So, das sollte zunächst an Klangeindrücken reichen...

Der Fidelio X1 ist jeden Cent wert, egal ob in .de 30000 Cents oder in .it 20000 Cents...;-)
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist nur mit dem DENEN AH-D-2000 vergleichbar (bei dafür angenommenen 20000 Cents), die Verarbeitungs-Qualität und Univsersalität... mit dem 7100...
Der Tragekomfort ist sogar noch leicht besser als mit den diesbezüglich legendären DENON 2/5/7000.
Ich kann den Fidelio X1 stundenlang benutzen, nur manchmal stört ein leichtes Jucken, bedingt durch Schwitzen und die Velourpolster.

Der richtige Sitz scheint für den Wohlklang des Fidelio X1 eine ebenso wichtige Rolle zu spielen wie eine gewisse Einspielzeit.

Haptisch ist der Fidelio X1 etwa auf dem Niveau des K/Q701, HD 700/800, D2/5/700/7100.
Besonders hervorheben möchte ich das nur links angeschlossene und abnehmbare Kabel mit dem Stereo 3,5mm Klinkenstecker.... wer will, kann also ganz leicht "kabelmäßig" experimentieren....

Was kann der Fidelio X1 nicht so gut wie die DENONS?

Laut...

Und:
Die Außer-Kopf-Lokalisation (ein Teil des "Bühneneindrucks") ist beim Fidelio X1 schlechter als beim 7100 und 7000.
Aber im Vergleich zum Preis mehr als gut....

...ich denke und meine, "man(n)" muss dem X1/00 und sich selbst etwas Zeit geben... und sollte nicht als Schnellschuss eine Meinung veröffentlichen, die er nicht verdient hat... ;-)

Ich habe ihn nun ca. 100 Stunden gehört, und er ist m. E. nach auf jeden Fall der Toppklasse zuzuordnen.
Meine Vergleiche haben neben DENON 5/7000 und dem 7100 auch den HD700, den AKG Q7101, die IE TF10 und Teufel Aureol Fidelity eingeschlossen.
Der X1/00 hat seinen eigenen Klang, und es mangelt an nichts. Auch für DENON Fans der 2/5/7000 ist alles dabei, incl. der Bässe (allerdings nicht ganz so körperlich und beeindruckend ;-)
Er zeigt überzeugend fast alle Stimmen, bildet Instrumente sehr sauber und klar ab, seine Bühne ist nur minimal kleiner als beim K/Q701...
Insgesamt klingt er bei leichter Bassbetonung sehr ausgewogen.

Was ich aber neben dem Klang hervorheben möchte, ist, dass er himmlisch komfortabel sitzt und auch bei längeren Hörsitzungen mit nichts stört.
Dazu kommt noch sein einseitig angeschlossenes Verbindungskabel mit dem gängigen 3,5 mm Stereo-Stecker, das neben dem großartigem Komfort die Möglichkeit bietet, sich im Kabelmarkt frei zu entscheiden.

Mein X1/00 aus dem meist sonnigen Italien darf bei mir bleiben und mir dabei helfen, den Winter und seine langen Abende angenehm zu erwärmen und zu versüßen.
Unter den italienischen Bedingungen darf ich dem X1/00 auf jeden Fall bescheinigen, dass es m. E. n. kein besseres Preis-/Leistungsverhältnis im aktuellen (!) Marktangebot gibt.

Also bitte, nicht einfach wegdiskutieren, sondern selber hören und dann entscheiden!!!

Achtung: Alle hier von mir über den Fidelio X1 geschilderten Eindrücke sind rein persönlich und basieren auf meiner eigenen Hörerfahrung und ca. 20 Tagen intensiven Hörens mit dem Fidelio X1/00.

Danke für's Lesen und viel Spaß beim Hören!

MfG
bernd
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk von Philips, 5. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Der X1 ist für mich die Nummer 1 in der Preis-Leistungsschiene. Das Hörerlebnis grandios, der Tragekomfort schlicht phantastisch.
Für knapp 200 Euro ein sehr leichter, vielseitiger und luftiger Freund, es macht einfach Spaß mal wieder im Sessel Platz zu nehmen und klassischen Klängen, aber auch Trance zu lauschen.
Ich bin kein Audiophiler, aber diese Investition ist jeden Cent wert, probiert es aus.
Getestet wurden auch DT 770 von Beyerdynamic, SOL Republic oder auch Sennheiser HD 558, keiner kam nach meinem Geschmack an das Flaggschiff von Philips ran.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klanglich sehr gut, unübertroffen im Komfort, 6. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Der Höreindruck ist ja bekanntlich bei jedem Menschen anders. Ich habe den Kopfhörer hier bei Amazon gekauft und bin sehr zufrieden.
Der Hörer löst sehr gut auf und klingt unwahrscheinlich räumlich. Details werden gut wiedergegeben. Die Höhen sind nicht zu aufdringlich. Im Gegensatz zu einigen Rezensenten empfinde ich die Bässe nicht als zu prägnant. Ich höre eher leise als laut, da Musik für mich eher entspannende Wirkung haben muss. Ich habe zwischenzeitlich den Lautstärkenpegel auch angehoben, gerade bei sehr basslastingen Stücken, ein "Schrebbeln" kann ich nicht feststellen.
Ich habe den Hörer ausschließlich an der Heimanlage ausprobiert. Schon allein von der Größe her würde ich ihn nicht für den mobilen Gebrauch empfehlen.
Ich höre größtenteils Vinyl und habe den Kopfhörer mit folgenden Schallplatten ausprobiert (Auszug)
Linkin Park - living things
Schiller - Sonne (limited Edition)
Mumfort Sons - Babel
Moby - Innoncents
Trentemoller - the last resort
Trentemoller - Lost
Dominik Eulberg - Diorama
Alan Parsons Project - Tales of Mystery
Alan Parsons Project - I Robot

MP3 Alben
Rone - Tohu Bohu
Röyksopp - Junior
30 Seconds to Marrs - War
Apparat - The Devils Walk
Avril Lavigne - Goodbye Lullaby

Equipment:
Harman Kardon HK 980
Harman Kardon HD 980
Denon DP 35 mit Ortofon 2M Bronze
Abschließend möchte ich noch anmerken, der Kopfhörer verzeiht schlechte Aufnahmen nicht. Heißt, schlecht komprimierte Aufnahmen oder leicht übersteuerte Aufnahmen werden auch dementsprechend ans Ohr weiter gegeben. Die Schuld sollte man dann erstmal bei der Aufnahme oder an seinem Equipment suchen und nicht vorschnell bei dem Kopfhörer die Schuld suchen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feines Stück Technik, 9. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Wie ein Rezensent vor mir beschrieb, bin auch ich eigentlich kein Anhänger von Philips Produkten. Nach eingehender Prüfung diverser Kopfhörer wie dem Philips L1, dem AKG K 701 oder dem B&W P5 blieb ich am Fidelio X1 hängen. Die vorgenannten KH mögen nicht direkt vergleichbar sein und jeder hat seine besonderen Stärken. Während der AKG sehr klar und detailliert vor allem für Klassik klingt, empfand ich den L1 als sehr räumlich mit spürbarem Bass und daher für Pop/Rock recht geeignet. Der P5 war ebenfalls sehr differenziert ohne übermäßiges Bassfundament. Der X1 hingegen ist ein Allroundtalent. Er mag nicht so klar wieder der AKG im Hochtonbereich und bei den Mitten auflösen, jedoch findet er einen guten Kompromiss, weswegen er für alle Musikrichtungen als geeignet erscheint. Subjektiv empfunden klingt er warm und gibt gleichwohl Stimmen und obertonreiche Instrumente angenehm ohne Zischen wieder. Beeindruckt war ich von der klaren nicht übertriebenen und trotzdem sehr präsenten Bassdarstellung. Die Verarbeitung ist sehr gut, leider sind die Ohrpolster offenbar geklebt (was man einige Zeit auch riecht, was jedoch nach einigen Tagen verfliegt). Der X1 ist ein sehr gelungenes Gerät und muss den Vergleich mit den Platzhirschen von AKG, Beyerdynamic usw. nicht scheuen bzw. mit diesen in manchen Bereichen überlegen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Hörer, toll ausgestattet., 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Ein durchdachter, sehr hochwertig gefertigter Kopfhörer, der auf Anhieb überzeugt. Philips hat optisch, haptisch und leistungsmässig ein Top Produkt geschaffen. Der Supereindruck, der einen beim Auspacken überkommt, verlässt einen auch beim Hören nicht. Ich kenne keinen Hörer der 300,- Euro Klasse, der besser ist. Im Gegenteil: In Puncto Musikalität schlägt er weit teurere Modelle. Der Tragekomfort ist 1a. Nach dem ersten Aufsetzen habe ich schnell das Gefühl gehabt: Da ist nur noch Musik !!! Die leichte Schärfe im Höhenbereich hat sich nach mehreren Stunden des Einspielens verloren, er spielt nun absolut verfärbungsfrei. Ich kann Philips nur den Rat geben, im HiFi Bereich seine Produktpalette zu erweitern. Der " Erfinder des CD Players " hat es immer noch drauf !!!!,
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich souverain aufspielender Kopfhöher, 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Ich möchte mich kurz fassen:
- Man hört nicht den Kopfhörer, sondern die Musik
- kann leise und laut aufspielen, und sogar noch lauter. Und das immer ohne Verzerrung (guter KH-Verstärker vorausgesetzt)
- Unglaublich gutes Stereopanorama um den Kopf, nicht im Kopf
- Angenehm, gut zum Langzeithören
- guter Wirkungsgrad
- für den Preis gut

Den Kopfhörer kann man ruhigen Gewissens seinem besten Freund empfehlen.
Ein Kopfhörer für tolle Musikabende zuhaus...
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Kopfhörer. Warum nicht audiophil ?, 26. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber (Elektronik)
Habe den Kopfhörer mit tragbaren Player, Kopfhörerverstärker (Little Dot 1) und Kopfhörerausgang AV Receiver getestet, zeitgleich mit AKG Q701.

Wenn ich so einige Rezensionen lese stellt sich für mich die Frage warum etwas zu wenig Bass (701) als audiophil gewertet wird, etwas zu viel Bass (X1) sofort als Disco-Spaß-Klang abgestempelt wird, auch wenn sonst beim Klang alles stimmt. Audiophil oder Hifi bedeutet doch eigentlich möglichst nah am Original. So gesehen weicht aber jeder dieser Kopfhörer wohl gleich stark nur in verschiedene Richtungen vom original ab.

Der Behauptung dass X1 sehr tief spielt kann ich mich aber auch nicht anschließen. Kann überhaupt irgendein Kopfhörer differenzierten, tiefen, audiophilen Bass liefern? Wenn ja dann welcher und wie? Hört man Musik mit Lautsprechern die wirklich tief spielen können erkennt man dass bei Kopfhörern so einiges einfach nicht zu hören/spüren ist. Tiefere Frequenzen fühlt man wohl mehr als man sie hören kann. Der Bass ist wohl für alle Kopfhörer eine Disziplin die bauartbedingt nicht wirklich beherrscht werden kann.

Der Bass ist aber nun mal ein wichtiger Bestandteil der meisten Musikrichtungen. Wenn man diese originalgetreu wiedergeben möchte, audiophil also, müssen auch die tiefen Frequenzen dementsprechend vertreten sein. Lässt man diese weg fehlt ein wichtiger Teil des Musikstücks. Manche Kopfhörerhersteller entscheiden sich für den starken Abfall im Bassbereich die anderen versuchen diesen Nachteil mit Anhebung im oberen Bassbereich auszugleichen. Ist dieser Schritt weniger audiophil als der erste? Fehlt der Bass da wo er sein sollte ist der Klang auch nicht mehr originalgetreu. Zudem entsteht eine Leere die eben bei anderen Kopfhörern durch die Korrektur mehr oder weniger ausgeglichen wird und dem Klang mehr Fülle verleiht.

Welcher Klang einem lieber ist, ist Geschmackssache. Warum soll aber das eine audiophiler sein als andere?

X1 ist für mich ebenso audiophil wie der Q701. Der Rest ist Geschmackssache
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