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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 7. September 2012
Soll's das wirklich schon gewesen sein mit dem Sommer? Man denkt sich's jedes Jahr und meint immer, dieser wäre jetzt aber ein besonders kurzer und kühler gewesen - und muss sich danach jedes Mal von einem neumalklugen Meteorologen weißmachen lassen, dass doch das Wetter "im Jahresmittel" deutlich wärmer war als noch zwölf Monate zuvor. Jahresmittel, pahhh! Da kann man froh sein, dass es so mitfühlende Menschen wie Joey Burns und John Convertino gibt, die mit ihren Kollegen zusammen Platten verfertigen, die die Erinnerung an drückend heiße und staubtrockene Sonnentage konservieren können.

Calexico sind seit jeher Veredelungskünstler - was sollen sie auch machen, wo sie doch schon so früh ihre Berufung und ihren Stil gefunden haben. Und so ist auch ihr siebtes Album "Algiers" eine nicht mehr und nicht weniger als eine willkommene Variation der vorangegangenen Alben, Änderungen werden nur marginal geduldet und auch nur dann, wenn sie der Perfektionierung und der Verfeinerung dienen. "Algiers" hat wieder diese südländischen Sehnsuchtsheuler, "Puerto", "No Te Vayas" und "The Vanishing Mind", Mariachi satt, schmelzende Bläsergruppen, verträumtes Piano, dazu die großen Hymnen an die Liebe wie im fabelhaften "Para", was braucht es mehr?

Dieses "mehr" gibt es dennoch, denn "Sinner In The Sea" klingt bei aller anfänglichen Vertrautheit auch etwas teuflisch, gespenstisch, erinnert gelegentlich an die wilden Tänze der Bad Seeds oder Crime & The City Solution. Auch zu Gast: die behutsam gerockten, teils akkustischen Springsteen-Balladen wie "Fortune Teller" und das zarte "Hush" oder die 70er-Reminiszenzen mit "Maybe On Monday". Das Sextett aus Tucson hält mit diesen Ausflügen die Spannung und verweigert die plumpe Kopie. Welches Algiers dann mit dem Titel gemeint ist, ob das naheliegende afrikanische oder das amerikanische, ließe sich bestimmt ganz fix googeln, wichtig ist es nicht. Den Sommer hat's in beiden, und als Hörer drückt man einfach nur auf "Repeat". mapambulo:blog
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am 26. September 2012
Habe die neue Calexico bestellt ohne irgendwie vorzuhören, da ich das mit Alben dieser Band immer mache. Ich liebe das Sounddesign der Band, speziell die Verschmelzung von Pedal Steel mit Mariachi Folk macht Spaß. Wie immer wird hier wieder groß gecrossovert, die Trademarks Calexicos sind seit jeher die selben (Konzertgitarrengeschrubbe, Mariachi-Trompeten und John Bonham-Gedächtnisdrums von John Convertino, die den filigranen Latino-Rhythmen den Rockstempel aufdrücken). Nach dem songorientierten und abwechslungsreichen (aber auch allzu eingängigen) Vorgänger "Carried To Dust" klingt "Algiers" in sich düsterer, homogener und weit weniger zugänglich. Braucht also mehr Zeit als üblich bei Calexico. Kein Mega-Eklektizismus wie "Feast of Wire", dafür die Bläser und Latino-Elemente im Vordergrund (und vielleicht das Album, das am ehesten dem Livesound der Band gleich kommt). Hier schleicht sich aber doch langsam das AC/DC-Syndrom der Vorhersehbarkeit ein... Trotzdem gibt's Abwechslung etwa bei "Splitter", welches mehr UpTempo-Indie-Dängel-Rock ist als je ein Calexico-Lied zuvor. Auch das progressive "Puerto" mit Synth-Bass und groovy Funk-Parts sticht hervor, so heftig hat man die Jungs lange nicht erlebt. Leider kann Joey Burns' Stimme mit den kräftig aufspielenden Instrumentalisten nicht mithalten. So hat sich sein ehemals cooler Outlawballaden-Narrator-Gesang in ein Julio Iglesias-Schmachten entwickelt, das diesen Liedern weniger gut steht, soll heißen, die Stimme geht im Arrangement oft unter. Ich gebe drei Punkte für das Album und einen Punkt extra für den Mut zu dunkleren, roheren Klängen.
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2016
aber was soll man auch ein album rezensieren. das ist schließlich geschmacksache.
ich hatte allerdings befürchtungen bzgl. der versendung. ist aber alles gut gegangen. auch hierfür hat amazon eine verpackungslösung gefunden ;)
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am 7. September 2012
Tolles Album! Weniger aufdringlich als das Vorgängeralbum, braucht daher auch sicherlich länger um zu wachsen. Klingt für mich definitiv wieder eher wie Album 2 bis 4. „Puerto“ und „No Te Vayas“ sorgen vielleicht sogar für noch mehr TexMex-Stimmung (wobei mir der Sänger-Wechsel bei letzterem nicht ganz so gut gefällt).
Atmosphäre wie bei den Vorgängeralben. In dieser Weise so gut, wie bei keiner anderen Band! Daher auch die volle Punktzahl!
Die üblichen Musik-Zutaten – keine Ausflüge in die arabisch/afrikanische Klangwelt, wie man vermuten konnte! (Albumtitel steht wohl für einen Stadtteil New Orleans, wo die Lieder aufgenommen wurden. Aber auch den Blues findet man hier nicht.)

Die Deluxe-Version mit der Live-Beigabe Spiritoso lohnt sich in jedem Fall! Das ist wirklich mal eine richtig gute Mitgabe!
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2012
Calexico haben es wieder einmal geschafft mich zu überraschen. Ich habe dem Album lange entgegengefiebert und der erste freie Song PARA klang wie ich Calexico gewohnt war. Doch das Album ist wesentlich vielseitiger und vielschichtiger. Es reicht von überraschend sanften, über aufbrausende bis zu fast fröhlichen Stücken. Doch allen Stücken ist gemeinsam, dass Ihnen Ernsthaftigkeit und ein wenig Melancholie anhaftet.
Für mich ist Algiers ein wunderschönes Herbstalbum, indem der verklingende Sommer noch mitschwingt.
Einfach toll.

Einziges Manko für das die Band nichts kann: Ich habe die LP leider mit beschädigtem Cover erhalten, was für mich als Vinyl-Liebhaber leider dem ganzen ein wenig abträglich ist. Diese Beschädigung (mangelhafte Verklebung von Papphülle und bedrucktem Cover) bemerkt man leider erst, wenn die Originalverschweißung entfernt wurde, sodass ich das Album leider nicht zurückgeben/umtauschen kann.

Also zusammenfassend:

Musik/Band/Album: 5 Sterne
Artikel/LP/Hülle: 4 Sterne
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am 20. April 2015
Wer Calexico hört, muss natürlich einen breiten Musikgeschmack haben, weil diese Band in Alternative Country, Tex-Mex-Sound, Weltmusik, Balladen und vielem anderen unterwegs ist.
Während aber viele Vorgänger-Alben oft einen sehr düsteren Sound haben, ist diese Scheibe größteils etwas leichfüßiger und vor allem vielseitiger !

Für mich ist 'Algiers' das beste Album, das diese Band je herausgebracht hat. Aber in den nächsten Tagen erscheint ja das neue....
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am 19. Mai 2013
Meine Rezension erfolgt erst nach 8 Monaten im Besitz des Albums, weil ich darauf vergessen habe... :-). Ein Fauxpas für einen Calexico-Fan der ersten Stunde. Calexico setzen den Weg in Richtung Pop fort, denke ich. Die Wildwest-Soundtrack-Melodien früherer Alben verschwinden zusehends. Sie werden allerdings mehr und mehr durch Ohrwürmer höchster Qualität ersetzt, an denen man sich -siehe mein eigenes Beispiel einer Rezension nach ca. 100x hören- scheinbar nicht so schnell satt hört, wenn man den Sound dieser Ausnahmeband mag. Und eine Ausnahmeband ist Calexico. Der Personalwechsel (Bass, Gitarre 2) hat auch nicht wirklich geschadet, der neue Bassist (Name unbekannt, ist nirgends ausfindig zu machen) trägt nun zum zeitweiligen zweistimmigen Gesang ganz ausgezeichnet bei und der neue Gitarrist (Name ebenso unbekannt, der Typ mit den Koteletten) verleiht vor allem etwa "Epic" einen besonders rhythmischen Touch. Calexico muss man allerdings live erleben, um auch die aktuellen Nummern in der ganz eigenen Inszenierung, die die Leut' rund um Burns-Convertino zustande bringen, zu "verstehen".
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am 4. Dezember 2013
Calexico sind eine grundsymphatische, ehrliche und handwerklich geschliffene Band, die verglichem mit dem, was einem üblicherweise in Deutschland an Musik "öffentlich" (an-)geboten wird, wirklich herausragend sind.
Dieses gilt auch für "Algiers".
Ist für mich eines der Top-3-Alben von Calexico.
Yiihaa!
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am 31. Mai 2013
Es gelingt Musikern selten eine Vielzahl interessanter akustischer Instrumente mit elektronischen Beats zu kombinieren, ohne dass das Werk einem klanglich schwerfälligen Aufguss gleichkommt. Für Calexico aber ist gerade das längst zum Markenzeichen geworden. Ihre Musik ist füllig, saftig, rund und wirkt dennoch nie überladen. So sind die Stücke auf „Algiers“ ein elegantes, eingängiges Potpourri mit wunderschöner Melodik. Auf einen expliziten Stil lassen sich die Musiker nicht festlegen. Sie bewegen sich zwischen Folk-Rock, Latin Jazz und Country und verbinden die Musikstile in faszinierender Weise. Was dabei allen Stücken anzumerken ist: wahre Freude am Musizieren. Anlass zur Freude gibt auch die Klangqualität von „Algiers“. Feinste Facetten, schon swingende, sehr tief reichende Bässe und der sanfte Gesang nehmen den geneigten Hörer gefangen und stellen die Differenzierungsfähigkeit eines Lautsprechers auf eine harte Probe. Ein Album, das man wirklich komplett Durchhören kann und nie die Lust verliert. knut isberner
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am 30. September 2013
Es ist meine erste Calexico-CD. Ich hatte etwas anderes erwartet bei der Info, dass der Name auf einen Stadtteil von New-Orleans zurückzuführen ist. Für mich ist diese CD wie ein vertonter Sommer-Abend. Aber nicht drückend schwül, sondern die Stimmung umschmeichelt einen und lädt zum Träumen ein, am besten wohl zu zweit. Auch wenn mir jetzt vielleicht eingefleischte Calexico-Fans widersprechen, aber ich finde der Gesang erinnert mich oft an Neil Finn, insbesondere an seine Solo-Alben (was von mir positiv besetzt ist). Mir gefällt auch die Instrumentierung, die sich dann doch durch den mexikanischen Einfluss von anderen Bands unterscheidet. Und auch wenn es OT ist: wer die Möglichkeit hat, sollte diese Band live erleben!
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