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Kundenrezensionen

12
4,3 von 5 Sternen
Down IV Part 1-the Purple Ep
Format: Audio CDÄndern
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am 12. Dezember 2012
Seit dem Release höre ich die EP immer wieder und bin was meine Meinung dazu angeht echt zerrissen.

Einerseits sind Songs wie Open Coffins, Curse is a Lie und Misfortune Teller extrem lässig und sehr gut inszeniert - andererseits vermisse ich bei der Gitarrenarbeit von Pepper und Kirk die Spielfreude und Ideen von den vorherigen Scheibletten.

Einerseits ist die Stimme von Phil wieder auf echter Höhe und er bringt es auch gut rüber, andererseits irgendwie zu glatt ....

Nun muss man leider auch noch vermuten das sich die Veröffentlichungen der Folge-EPs etwas länger hinziehen als ursprünglich geplant, immerhin steht noch der Release von Phils Soloalbum aus und das muss dem Marketing ja auch erstmal recht sein ...

Wie auch immer. Eine gute halbe Stunde Retro vom allerfeinsten. Und man kann es immer immer wieder hören, gerade Open Coffins hat irgendwas was man nicht so recht greifen kann. Misfortune Teller hat auch mächtig Druck.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2012
Als das brilliante DOWN-Debüt "Nola" vor exakt 17 Jahren veröffentlicht wurde - ach herrje, ich werde alt! - , war dies auch gleichzeitig die Geburtsstunde einer Legende. Das musikalische All-Star-Projekt aus New Orleans warf 1995 fast ohne Vorwarnung einen waschechten Rock/Metal-Klassiker auf den Markt, der auch noch heute zum essentiellen Pflichtprogramm gehört. Und damit meine ich jede einzelne gespielte Note! Mit den Nachfolge-Werken "A bustle in your hedgerow" und "Over the under" setzte der Freundeskreis aus CROWBAR/PANTERA/C.O.C./EYEHATEGOD-Mitgliedern die Tradition des staubtrockenen, bluesgetränkten Southern-Metal erfolgreich weiter...auch wenn beide Alben für mich persönlich eher unter die Kategorie "Kann man haben - muss man aber nicht!" fallen.
Freudigerweise ist vor einigen Wochen die sogenannte "Purple E.P." erschienen - die erste von insgesamt vier Mini-Alben, mit denen DOWN ihre Fans in nächster Zeit zufrieden stellen wollen bzw. werden. Wurde aber auch mal wieder Zeit! An der unvergleichlichen Faszination des Erstlings kann sich der 6-Tracker zwar nicht jederzeit messen. Und dennoch gefällt mir die "Purple E.P." doch um einiges besser als die direkten Vorgänger.
Zunächst die Kritikpunkte: Der Spielzeit von 33 Minuten hätte hier und da etwas Auflockerung gut getan, denn eine vernebelte Stoner-Ballade wie "Jail" vermisst man ebenso wie einen beherzten Groove-Rocker á la "Stained glass cross". Insofern wirken die neuen Songs teilweise etwas gleichförmig - zumindest für meine klangverwöhnten Ohren. Aber zum Glück ist das noch immer Geschmackssache.
Die musikalische Klasse kann man DOWN hingegen zu keiner Zeit absprechen. Kaum eine andere Band kann derart beeindruckend die Muskeln spielen lassen, und dabei gleichzeitig die Seele wärmen. Neue Nummern wie "The curse is a lie" , "This work is timeless" , "Levitation" oder das hitverdächtige "Witchtripper" stehen für jeden BLACK SABBATH-Fan erneut offen wie ein Scheunentor, wobei die knarzig-düsteren Retro-Riffs immer wieder von lichtdurchflutenden Melodien aufgehellt werden. Nicht jeder Song entpuppt sich anfangs als Ohrwurm...und doch haken die beiden Gitarristen Pepper Keenan und Kirk Windstein immer wieder beim Hörer nach, um ihn im nächstbesten Moment auf ihre Seite zu ziehen. Bestes Beispiel: Das grandiose "Open coffins" klingt anfangs nach typischem Southern/Sludge/Doom-Futter, entwickelt sich aber am Ende zur fieberträumenden Jam-Session mit Langzeitwirkung. Der beste DOWN-Songs seit dem Debüt! Man hört der "Purple E.P." das positive Proberaum-Flair wirklich überdeutlich an: Authentisch zeitlose Rockmusik von Freunden für Freunde! Stimmlich hält sich Phil Anselmo leider ungewohnt zurück, so dass seine formidablen, klaren Gesangslinien (á la "Stone the crow") diesmal etwas im Verborgenen bleiben. Macht aber auch nix, denn der Mann wird von den Fans ja vor allem für seine rauchig-heiseren Vocals verehrt, die es hier erneut im Überfluss auf die Ohren gibt. Mit dem derb schrotenden Rausschmeißer "Misfortune teller" (wächst und wächst und wächst!) setzt das New Orleans-Quintett dem Mini-Album das verdiente Sahnehäubchen auf, wobei man bei der zweiminütigen Stille am Ende dann doch über Sinn oder Unsinn diskutieren kann.
Kurze Scheibe, kurzes Fazit: Mit der "Purple E.P." haben DOWN die Erwartungshaltung enorm angeheizt. Wenn die Band dieses Level auf dem folgenden E.P.-Triple noch ausbauen kann, dann stehen jedem Rock/Metal-Fan goldene Zeiten bevor. Dicke vier Sterne für ein tolles Studio-Comeback!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2013
Ich kann den mantrahaft heruntergebeteten Aussagen, "früher" wäre in Bezug auf harte Musik alles besser gewesen, meist gar nichts abgewinnen, da jede Zeit ihre akustischen Diamanten offenbart, wenn man offenen Ohres durchs Leben marschiert. Gerade bei DOWN trifft diese Beurteilung aber leider zu, da diese Band an das mittlerweile 18 Jahre zurückliegende Debut "NOLA" nie auch nur annähernd anschließen konnte. Konnten mich schon "Down II" und "Over the under" nur sehr beschränkt begeistern, legen die (mittlerweile) Altrocker bei der "Purple-EP" noch einmal nach - leider im negativen Sinne.

Die Musik auf "DOWN VI Pt.1" wirkt zerfahren, unausgegoren, stringentes songwriting, packende riffs oder Melodien habe zumindest ich bis auf wenige Einsprengsel (z.B. die wunderschöne zweistimmige Gitarren-Passage bei "This work is timeless" oder das treibende Riff von "Misfortune teller") nicht entdecken können. Im Vergleich zum ausdifferenziert produzierten Sound auf NOLA sieht man sich seit "DOWN II", "Over the under" und nun auch "DOWN VI" einem ach so "ehrlichen" Sound konfrontiert, der mir leider zu matschig/unausdifferenziert daherkommt. Es soll alles so "alt", "ehrlich" und "unbehandelt" wie nur irgendmöglich klingen, was wohl ein urtypisches Symptom der allseits präsenten Vergangenheitsglorifizierung der Rock/Metal-Szene an sich darstellt.
Zudem kann die Gesangsleistung von Philipp Anselmo nicht einmal ansatzmäßig mit seinen herausragenden stimmlichen Performances aus den 90er Jahren mithalten. Das letzte Mal konnte mich Hr. Anselmo auf dem Debut seines Sideprojektes "Superjoint Ritual" überzeugen, wenngleich die musikalische Qualität dieses Outputs ansonsten kaum erwähnenswert war.

Darf man solche Worte über Ikonen überhaupt in den Mund nehmen? Ist das nicht Gotteslästerung? Ich bin mir bewusst, dass die Mitglieder von DOWN sich jeweils einen Legendenstatus erarbeitet haben, auch ich selbst kann mich als Pantera/DOWN/Crowbar Fan der ersten Sunden bezeichnen. Vielleicht sind die Erwartungen daher höhere, als an andere Bands, andererseits - wären die Reaktionen auf "DOWN IV" dieselben, wenn das Album von einer unbekannten Band veröffentlicht worden wäre? Bei der Musik von DOWN wird immer ein Lebensstil, eine "Ehrlichkeit" und nicht zuletzt die Leistungen aus der Vergangenheit mit beurteilt.
Für mich persönlich überwiegt der Eindruck, dass DOWN musikalisch alles gesagt haben - damit haben sie immerhin mehr erreicht, als der Großteil anderer Bands, das allein steigert die Qualität/Relevanz ihre Outputs in der Gegenwart jedoch nicht.

"This work is timeless"? Leider nein.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein paar Songs aufnehmen, diese raushauen und sich wieder um das nächste Projekt kümmern, dort vielleicht auch ein wenig experimentieren. Klingt irgendwie oldschool und erinnert an Zeiten, als Bands im Jahresrhythmus ihre Scheiben unter die Leute brachten. So ähnlich machen es die kultigen Down jetzt wohl auch. Und so kommt Down IV Stück für Stück in Form von vier einzelnen EPs in den nächsten Monaten heraus. Part I - The Purple EP macht den Anfang.

Von Experimentierlaune ist hier allerdings noch nichts zu merken. Denn die sechs hier zu hörenden Songs sind Down in Reinkultur. „This work is timeless“ nennt sich einer der coolsten Nummern auf der EP und genau das ist auch das Motto der rund 33 Minuten. Die New Orleans-Soupergroup klingt mal wieder, als seien sie irgendwo in der Zeit stecken geblieben. Modernität, Oldschool? Alles egal. Der eigene Ausdruck zählt.

Das Bluesige des letzten Albums Over the under hat man wieder ein wenig über Bord gekippt und es geht etwas härter zu Gange. Bei „Levitation“ wird man glatt von 80er-mäßigen Metalriffs begrüßt, bevor sich die Nummer in einen altmodischen Heavy-Track verwandelt. Das Flair alter Nola-Tage ist sofort wieder da. Noch mehr beim schleifend doomigen „Open coffins“ oder dem trockenen, sehr schmutizgen „The curse is a lie“. Straight und treibend auf die Mütze geht es dafür mit dem hittigen „Witchtripper“ und dem bereits genannten „This work is timeless“, mit seinen feinen Doppel-Leads, bevor mit „Misfortune teller“ noch einmal die volle Matsch-Breitseite folgt.

Kompromisslosigkeit und Wucht - das waren schon immer zwei Begriffe, für die Down standen. Und hier gibt es sie in purster Form, mit einer Band die sich voll im Saft stehend zeigt. Keine perfekten Songs zwar, aber wieder ziemlich cool. Das macht definitiv Appetit auf die nächsten drei Teile von Down IV!
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am 18. März 2015
Wer Down kennt.. Jedes Album was die rausbringen ist einfach Super Produziert und einfach Genial. Die CD kam Nagelneu an. So gefällt das.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2013
Grandios ist die Idee der "Supergroup" statt einem Album 4 EPs rauszubringen und bei jeder ein anderes Thema aufzugreifen.
Bei Down IV - The Purple EP werden die Songs ähnlich den Anfangstagen der Band relativ rau präsentiert. Gehen sofort ins Ohr und verheißen Lust auf Mehr!
Alleine der Opener Witchtripper geht ins Ohr wie damals schon Stone The Crow oder Bury me in Smoke! Da fehlen nur noch mehr Konzerte hier in Deutschland!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2012
Für alle die sich mit Over the Under nicht anfreunden konnten (ich gehöre selber nicht dazu), the Purple Ep stellt eine Rückkehr zum Sound und Stile der ersten beiden Meilensteine dar. Die Songs sind allesamt sehr überzeugend vorgetragen und überraschen mit abwechslungsreichen Strukturen sowie einer Brise mehr Progressive als in den Alben zuvor. Der Gesang ist nicht so aggressiv wie auf Nola, was manch einer als Kritikpunkt sehen mag. Ich persönlich kann von diesem 30 minütigen player nicht genug bekommen! Die Platte des Jahres?
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am 13. August 2013
geile scheibe und endlich mal wieder etwas von dieser band, geile riffs und echt mal wieder was auf die ohren
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am 27. August 2013
Kollege steht auf diese Art von Musik und wollte diese CD unbedingt haben. Hab sie ihm besorgt und er meinte nach dem ersten anhören - Gott sei Dank nicht in meiner Gegenwart ;) - : Cooles Teil!
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2012
Genau das richtige Mittel um auch das letzte laue Sommerlüftchen wegzublasen. Es ist angerichtet, Michael Myers kann kommen. Auf leisen Sohlen gewinnt der Opener Levitation langsam an Fahrt. Bowers und Bruders beschleunigen das Ganze mit furztrockenem Groove. Windstein und Keenan steigen mit wunderbaren Melodiebögen ein die in zentnerschweren Riffs münden bis Meister Anselmo an ungewohnt kurzer Leine übernimmt. Oder soll ich sagen, Anselmo hat einen Weg gefunden, seine unbändige Power in gezielten Dosen abzugeben – mir gefällts. Es folgen mit Witchtripper und Open Coffins zwei weitere Down Originals. Dann ein in jeder Beziehung faszinierendes Dreierpack mit The Curse, This Work Is Timeless und Misfortune Teller. Perfekter Sludge-Doom, der kein Blatt mehr an den Bäumen hängen lässt.
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