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am 6. November 2012
Nun konnte ich den HomeCooker einige Wochen über die Testcommunity „Konsumgöttinnen“ testen und möchte nun mein abschließendes Fazit hierzu schließen.

Philips hat den HomeCooker in Zusammenarbeit mit Jamie Oliver entwickelt und er soll den geplagten Hausfrauen den Koch-Alltag erleichtern indem er eigenständig Speisen umrührt, so dass diese beim Anbraten oder Kochen nicht mehr anbrennen können. Darüber hinaus wird ein Schneideturm mitgeliefert, um die Lebensmittel in Raspel oder Scheiben schneiden zu können.
Insgesamt umfasst das Set von unten nach oben:
• Basis mit Display, hier kann man die Temperatur von 40°C bis 250°C einstellen und bestimmen, ob umgerührt werden soll oder nicht. Darüber hinaus kann man auch einen Timer benutzen, der dann automatisch auf eine Warmhaltefunktion umschaltet.
• Ein Hitzeschutzring
• Ein Edelstahltopf mit dem Rührer
• Ein Pastakorb
• Ein Dampfgarkorb mit Dampfgareinsatz
• Und ein Glasdeckel
Beigefügt erhält man noch ein Kochbuch mit einigen Rezeptvorschlägen.
Das Ganze war stabil verpackt. Gekommen ist der Homecooker in schwarz, es gibt ihn aber auch noch in weiß. Ich mag keine weißen Haushaltsgerät, besonders wenn sie in Kontakt mit Möhren oder dergleichen kommen… ;) Also bin ich ganz froh über den schwarzen Kochhelfer! Da ich aber eine Verfechterin bunter Farben bin wäre in Zukunft eine größere Auswahl an Farben sehr wünschenswert. :)
Kosten soll das Set im Handel 399,99 € oder momentan 389,00 € über amazon. Wenn man sich das alles genauer betrachtet stellt sich mir die Frage: Wofür? Eine Platte, vermutlich Induktion, mit Timer und Gradangaben. Dazu ein Rührwerk. Ein Topf, der nicht gerade hochwertig aussieht. Und allerlei Plastikeinsätze. Abgerundet wird das Ganze durch einen Glasdeckel. Ach, halt! Den wackeligen Schneideturm mit Einsätzen gibt’s ja noch obendrauf! Eine Induktionsplatte mit Timer und Gradangaben gibt es beim Discounter oder anderswo für 40 – 60 €. Einen riesigen Topf mit Glasdeckel, gerne induktionsgeeignet, bereits ab 20 – 40 €… Keine Ahnung, was ein Rührwerk kostet, aber ich wette, nicht die Welt. Plastikzeug… Naja, vernachlässigbar. Eine hochwertige Reibe bereits für 50 €. Was genau rechtfertigt nun die Kosten von fast 400 €?!

Getestet habe ich verschiedene Gerichte: Kürbisrisotto, Germknödel, Rosmarinkartoffeln und eine Kürbissuppe.
Für das Kürbisrisotto habe ich den Schneideturm getestet. Den Kürbis und eine Pastinake geschält und in Schneideturm-kompatible Stücke geschnitten. Olivenöl in den HomeCooker Topf gegeben und auf 170°C erhitzt. Dann haben wir die Rührfunktion gestartet und die Kürbisspalten in den Schneideturm gegeben... Und in den Topf fallen: Schöne, gleichmäßige Kürbisraspel! ABER: der Schneideturm ist meiner Meinung nach sehr laut. Und: er wackelt stark sobald man ihn los lässt. Stabil sieht meiner Meinung nach anders aus. Was mich am meisten geärgert hat: es bleiben Teile des Kürbisses oberhalb der Schneideplatte hängen. Mit etwas auf und ab bewegen des mitgelieferten "Stopfers" konnten zwar einige Reste beseitigt werden, jedoch bei weitem nicht alle.

Die Zubereitung der Germknödel hingegen hat mich komplett überzeugt!!! Mit Hilfe des mitgelieferten Garkorbes sind die Germknödel wunderbar aufgegangen und haben sehr lecker geschmeckt! Richtig luftig und fluffig!!! Dabei habe ich auch noch getestet, wie schnell der HomeCooker Wasser zum kochen bringt. Eigentlich mache ich das immer im Wasserkocher, der braucht hierfür knappe 5 Minuten (mit der Stoppuhr gestoppt ;) ). Nun wollte ich sehen, wie schnell der HomeCooker hierzu im Vergleich ist. Also 1,5 l Wasser bei 250°C erhitzt und der Timer teilt mit, dass dies etwa 10 Minuten benötigt... Zwischenergebnis: 1:0 für den Wasserkocher.
Nun zu den Rosmarinkartoffeln: Meine persönliche größte Enttäuschung!!! Als ich die leckeren knusprigen Rosmarinkartoffeln im beigefügten Kochbuch auf Seite 40/41 gesehen habe ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen und ich wollte sie sofort testen. Dabei habe ich mich genau an das Rezept gehalten. Gesagt, getan. Kartoffeln geschält, kleingeschnitten, im Garten Rosmarin geerntet. Den Topf auf 250°C hoch geheizt, 4 EL Olivenöl zugegeben, Kartoffeln und Rosmarin zugefügt und den Timer auf 70 Minuten gestellt. Da ich von Natur aus ein ungeduldiger und auch misstrauischer Mensch bin stand ich alle paar Minuten vor dem Topf und beäugte die Rosmarinkartoffeln. Nach 30 Minuten fingen sie an, an den Rändern auseinander zu fallen. Halt, was ist das denn?! Im Kochbuch sehen die aber kein bisschen zerfallen aus!!! Ok, mal ein Stückchen Kartoffel probieren... Hm, mehr als weich. Aber kein Fitzelchen gebräunt! Sehen aus wie nackige Salzkartoffeln, nix mit knusprig! Oder... Stopp! Doch, da ist was Knuspriges! Der Topfboden sieht so richtig lecker knusprig aus!!! Schön eingebrannt, juche! Und was soll ich jetzt mit den restlichen 40 Minuten Garzeit, die der Fernsehkoch mir vorschlägt anfangen?! Die Kartoffeln zu Püree verarbeiten? Oder gar endgültig in den Topfboden einbacken lassen?! Ich entscheide mich dagegen und esse nackige, sehr dezent nach Rosmarin schmeckende, Salzkartoffel-anmutende, kein bisschen knusprige Kartoffeln. Als Dreingabe gibt es einen fahlen Beigeschmack. Ohne mich rühmen zu wollen, ich koche gut und backe fantastisch. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten. Bin ich zu doof knusprige Rosmarinkartoffeln im HomeCooker zuzubereiten?! Oder... Nein, man wird mich doch nicht für dumm verkaufen wollen...? Recherchen im Internet brachten zu Tage, dass nicht nur ich unfähig bin, auch anderen Leuten gelingen keine knusprigen Kartöffelchen im angeblichen Wundergerät. Eher ein vergleichbarer Brei... Ich würde mich unwahrscheinlich über eine Livevorführung von Philips, oder auch gerne von Jamie, freuen in der sie mir zeigen, wie der HomeCooker wahrhaft knusprige Rosmarinkartoffeln zaubert!

Als Letztes kam die Kürbissuppe dran. Dafür zunächst beide Kürbisse schälen und in Würfel schneiden. Den HomeCooker auf 250°C heizen, Olivenöl darin erhitzen und Kürbiswürfel zugeben. Alles 15 Minuten lang anbraten… Hm… Irgendwie wird nur die unterste Schicht Kürbis angebraten, die oberen Schichten gelangen überhaupt nicht auf den Boden… Eine bessere Umwälzung wäre hier doch sehr wünschenswert. Anschließend habe ich den etwas dürftig angebratenen Kürbis aus dem Topf entfernt und bin mit der zweiten Ladung Kürbis genauso verfahren. Auch hier das gleiche Ergebnis: wenig angebraten… Dann habe ich die gesamten Würfel in den Topf gegeben, die Temperatur auf 130°C reduziert, Brühe zugegeben bis der Kürbis bedeckt war und anschließend alles eine Stunde mit geschlossenem Deckel geköchelt. Zum Abschluss den Rührarm entfernt und die restlichen Stückchen püriert. Mit etwas Salz und Chiliflocken abgeschmeckt und fertig! Fazit: Schmackhafte Suppe. Aber die Suppe wird genauso schmackhaft mit einem stinknormalen Topf. Das Volumen des HomeCookers war fast zu klein hierfür, da ich Suppe immer auf Vorrat koche und diese dann portionsweise eingefriere. Wünschenswert wäre ein zweiter Rührarm, der vielleicht eine zweite Rührebene enthält, so dass nicht nur die Speisen direkt am Boden, sondern auch weiter oben umgerührt werden.
Meine Meinung zum HomeCooker: Gute Idee, noch nicht ganz ausgereift. Preis-Leistungsverhältnis stimmen für mich nicht.
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am 30. März 2013
Der Jamie Oliver Homecooker ist an für sich eine wirklich nette Sache, besonders das automatische umrühren hat mich sehr interessiert und wurde schon mehrfach ausprobiert. Bislang hat noch nichts angesetzt, und es ist für mich mit drei Kindern doch sehr sehr nett, nicht immer daneben stehen zu müssen. In der Zwischenzeit kann ich mich um andere Dinge kümmern, während das Essen in der Küche steht und zubereitet wird und auch ständig umgerührt wird.
Der Schneidturm ist an für ganz praktisch, aber bei härterem Gemüse fängt er an zu "hoppeln". Außerdem hat er einen ziemlichen Streuwinkel. In den Topf hinein okay, aber da ich ihn auch für Salate oder meine Suppenwürze benutzt habe, musste ich im näheren Umkreis des Schneideturms ein wenig putzen nach der Benutzung.
Die rostfreien Klingen sind guter Qualität und sehr scharf - mein Daumen hat sich davon schnell ein Bild machen dürfen.
Trotzdem finde ich ihn ein wenig umständlich zusammen zu bauen und zu reinigen, das hätte man sicherlich etwas geschickter lösen können.
Dass aber so gut wie alle Teile spülmaschinenfest sind, ist prima!
Eine kleine Pro/Contra Liste konnte ich mittlerweile erstellen:

Pro:
+ Selbständiges umrühren - toll! Bislang hatte ich hierbei nichts zu meckern.
+ Integrierte Zeitschaltuhr - klasse!
+ Signalton - in ausreichender Lautstärke.
+ recht einfach zusammen zu bauen / auseinander zu nehmen / zu reinigen.
+ Besonders toll finde ich die verschiedenen Temperaturen, auch in Fahrenheit einstellbar.
+ Das Auftauen von Lebensmitteln im Topf ist um Weiten schonender als zB in der Mikrowelle.
+ Das Ganze ist auch für eine größere Familie wie uns (5 Personen) geeignet - hier hatte ich anfänglich etwas Sorge, dass die Topfgröße nicht ausreichend sein könnte. Hat sich aber als falsch erwiesen, bislang wurden wir allesamt satt.
+ Die Kabelaufwicklung gefällt mir, so liegt kein Kabel unnötig herum wenn man den Homecooker mal nicht braucht oder auch mal wohin mitnehmen möchte.
+ Dampfschale, Nudeleinsatz und Dampfkorb können gleichzeitig verwendet werden, wenn mal größere Gerichte anstehen.
+ Die Warmhaltefunktion gefällt mir natürlich auch sehr gut. Gerade, wenn Speisen nach dem kochen aber vor dem servieren noch kurz durchziehen sollen oder generell, man das Essen genießen möchte und sich Zeit nimmt.
+ Es passen auch große Stücke in den Schneidturm, nur besonders große müssen zerteilt werden bevor sie eingefüllt werden.
+ Der Nudeleinsatz ist klasse, so muss man keine Nudeln mehr abgießen sondern kann sie gleich mitsamt dem Einsatz herausholen und abtropfen lassen.
+ Überhitzungsschutz. Allerdings setze ich diesen bei Geräten solcher Art generell voraus.

Contra:
- Der Einschaltknopf auf der Hinterseite - zum reindrücken - gefällt mir nicht so gut / halte ich nicht für so wirklich praktisch.
- Der Schneidturm "hoppelt" manchmal etwas, hat auch etwas Mühe mit hartem Gemüse wie Karotten, Sellerie.
- Leider auch ist doch ein recht großer Spalt zwischem dem Deckel und dem Scheibenhalter, so bleiben darin doch noch recht große Reststücke übrig. Ich verstehe zwar, dass ein gewisser Spalt sein muss, sonst läuft man Gefahr, das Plastik des Stopfers mitzuhobeln, aber optimal finde ich das Ganze so auch nicht.
- Die Griffe des Topfes sind ein wenig klein - man kann die Finger nicht einhaken um den Topf zu tragen. Warum das so designed wurde, verstehe ich ehrlichgesagt nicht.
- Mein Mann findet den Topf nicht optimal zu reinigen. Zu viele Kanten, die Schrauben im Deckel nerven ihn sowie die Aussparung für den Rührerarm.
- Man braucht natürlich schon zwei Steckdosen - oder einen Mehrfachstecker -, wenn man beide Geräte gleichzeitig verwenden möchte.
- Das beiliegende Kochbuch fand ich ein wenig mau. Es wirkt eigentlich ganz gut, hat eine schöne dicke - aber das ist eine Mogelpackung, da nur die Hälfte auf Deutsch ist, die andere Hälfte auf Französisch, mit den selben Rezepten.
- Das Handbuch finde ich dringend verbesserungswürdig; ich habe mich blöd gesucht nach genaueren Anleitungen wie zB: wie taue ich etwas im Topf auf? Wie viel Wasser gehört in den Topf, wenn man den Nudeleinsatz mit hineingibt, und wie viel gramm Nudeln passen hinein? Welche Schneidscheibe für welches Gemüse? Das alles musste ich doch selbst herausfinden bzw. versuche es noch immer herauszufinden um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Einfach kleine Richttabellen wie bei meinem Dampfdrucktopf, denn sowas ist sehr hilfreich, und man kommt läuft nicht so einfach Gefahr, alles zu versauen weil man praktisch nichts weiß und alles selbst herausfinden muss.
- Auch keine Ahnung ob es nicht einfach eigene Blödheit ist, aber mir läuft das Wasser beim Nudelkochen immer über, bzw. in die Aussparung für den Rührarm. Durch das Loch im Topf nach unten, so dass ich am Ende immer angebranntes Nudelsalzwasser auf der Heizplatte habe. Dieses lässt sich zwar leicht entfernen, aber siehe ein Punkt weiter oben, ich habe einfach keine Ahnung, ob ich zu viel Wasser drin habe / zu viel Nudeln oder woran es sonst hakt. Vielleicht ist es auch normal?
- Was ich leider auch sagen muss: nach nicht einmal zwei Wochen ging der Rührarm schon nicht mehr. Sehr ärgerlich, aber ich hoffe / nehme an, Philips nimmt sich dieses Problemes sehr schnell und zuverlässig an (Pro!). Zumal der Kundendienst wirklich sehr nett, entgegenkommend und hilfreich ist (Doppelpro! Man wird als Kunde nicht allein gelassen!)

Leider konnte ich seither nicht mehr mit dem Homecooker kochen da der Rührarm nach zwei Wochen streikte, aber Milchreis, gebrannte Mandeln und diverse andere Dinge wollte ich gerne noch damit ausprobieren.
An dieser Stelle muss ich den Philips Kundendienst noch einmal loben, der sich sehr schnell um solche Dinge kümmert.

Ich denke, der Homecooker steckt noch mehr oder weniger in Kinderschuhen. Wer ihn überlegt zu kaufen, in der Hoffnung, ein in etwa gleichwertiges Gerät zum Thermomix zu bekommen, den muss ich ganz klar enttäuschen. Die beiden Geräte sind in keinster Weise zu vergleichen. Der Thermomix verfügt nach wie vor über die weit ausgefeilteren Funktionen, während die einzige tatsächliche Neuigkeit beim Homecooker diese ist, dass er selbständig umrührt. Alles andere kann man mit Dämpfschalen, Dampfdrucktöpfen, Schneidemaschinen, gängigen Pfannen und Töpfen ebenso herbeiführen.
Natürlich brauchen diese Platz auf dem Herd, aber der Homecooker ist nun auch nicht gerade sehr klein, und ob er im Gegenzug weniger Strom verbraucht, weiß ich leider nicht.
Ein eventuelles Plus des Homecookers gegenüber des Thermomixes ist wohl, dass man durchaus genug für fünf Personen zubereiten kann, während der Thermomix meines Wissens nach eher für maximal vier Personen geeignet ist. Hierbei kann ich mich aber nur auf Hörensagen stützen, nicht auf eigene Erfahrung.
Es ist eine nette Spielerei, aber eine wirkliche Küchenhilfe meiner Meinung nach nicht. Und hierfür empfinde ich den Preis von 399 € ganz klar als zu hoch - Jamie Oliver und Philips, von denen ich nach wie vor viel halte - hin oder her.
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am 1. November 2012
Nun ist der Homecooker seit fast zwei Wochen bei mir im Einsatz und ich denke, ich habe inzwischen genug damit gearbeitet, um ein Fazit ziehen zu können und von meinen Erfahrungen zu berichten.

Ich habe in der Zeit verschiedene Dinge zubereitet, um alle Funktionen des Homecookers zu testen: Suppen gekocht, Fleisch angebraten, Nudeln gekocht, Gemüse gedämpft, Gemüse geraspelt und geschnitten und verschiedene Rezepte von Jamie Oliver ausprobiert.
Mein Fazit nach vielen Versuchen: Mehr als eine Spielerei bei der Küchenarbeit ist der Homecooker nicht. Weder hat er mir besonders viel Zeit beim Kochen und Zubereiten gespart, noch haben mich die einzelnen Funktionen wirklich überzeugt.

Mal etwas genauer zu den einzelnen Punkten, die ich erwähnenswert finde:

- Umrühren: Zwar kann der Homecooker mit seinem Rührarm das Essen automatisch umrühren, mich hat die Funktion aber nicht überzeugt. Erstens gibt es nur eine einzige mögliche Rührgeschwindigkeit, die für viele Gerichte einfach nicht passt. Zweitens kam der Rührarm mit vielem, was er umrühren sollte, nicht wirklich zurecht: Kleine Mengen (z.B. eine kleingeschnittene Zwiebel, die angedünstet werden sollte) werden zum Teil so an den Rand geschoben, dass sie die Bodenfläche nicht mehr berühren und vom Rührarm nicht mehr erreicht werden können. Der Rest wird von dem Rührarm so vor diesem hergeschoben, dass eigentlich nur ein kleines Häufchen direkt vor dem Arm Bodenkontakt hat und die restliche Fläche nicht wirklich genutzt wird. Da ist es kein Wunder, dass das Anbraten lange dauert, wenn immer ' der Fläche umsonst heiß sind und die Lebensmittel alle an einer Stelle sind! Bei größeren Mengen, z.B. 1 kg Hackfleisch, das ich anbraten wollte, war der Rührarm auch wieder überfordert, entweder er hat alles vor sich hergeschoben oder hat unter dem noch rohen Fleisch durch gerührt, sodass die oberen Schichten nie an den Boden gekommen wären, wenn ich sie nicht selber von Hand untergehoben hätte. Erst, als das Fleisch durch das Anbraten und Umrühren von mir locker genug war, kam der Rührarm damit zurecht. Aber wo bleibt die Zeit- und Arbeitsersparnis, wenn ich doch wieder danebenstehen muss, damit es richtig funktioniert?
Was der Rührarm gut kann, sind eher homogene und lockere/flüssige Massen wie z.B. das geröstete Müsli von Jamie Oliver, Suppen oder z.B. Milchreis.

- Schneideturm: Der Schneideturm braucht eine eigene Steckdose, was wohl nicht in jeder Küche so einfach sein wird. Außerdem sind mir bei allem, was ich geschnitten habe, zu viele Reste im Turm geblieben, die ich mühsam von Hand herausholen musste. Positiv ist zu bemerken, dass die Messer sehr gut sind und schön schneiden, allerdings kann das jede halbwegs hochwertige Küchenmaschine genauso.

- Zeit: Alle Rezepte, die ich mit dem Homecooker gemacht habe, haben mir viel zu lange gedauert. Das lag nicht etwa nur daran, dass ich besonders zeitaufwändige Rezepte gekocht hätte; auch Rezepte, die ich vorher schon oft genug auf herkömmliche Art gekocht habe, haben mit dem HC deutlich länger gedauert. Dazu kommt dann noch der nächste Punkt:

- Stromverbrauch: Den genauen Stromverbrauch habe ich nicht herausgefunden, allerdings habe ich gelesen, dass der HC 1500 Watt braucht. Wenn ich nun ein Gericht koche, für das der HC 90 Minuten oder länger braucht, ist das für mich einfach ein inakzeptabler Stromverbrauch! Da würde ich auf dem Herd oder im Backofen deutlich weniger Energie verbrauchen.

- Nudeleinsatz: Der Siebeinsatz hängt in dem Topf so hoch, dass man viel mehr Wasser kochen muss, als man in einem normalen Topf bräuchte. Gerade vorhin habe ich Nudeln gekocht und habe mehr als dreimal so viel Wasser gebraucht wie sonst (und trotzdem waren die Nudeln nur gerade so bedeckt). Dieses Wasser muss ja auch erstmal aufgeheizt und zum Kochen gebracht werden, was dementsprechend lang gedauert hat (und wieder unnötig viel Energie verbraucht).

- Fehlende Funktionen: Damit der HC ein für mich wirklich sinnvolles Gerät wäre, fehlen ihm definitiv die Möglichkeit zu Pürieren (dafür braucht man wieder einen extra Pürierstab), Teig zu kneten oder z.B. Sahne oder Eischnee zu schlagen.

- Positives: Da alle Teile spülmaschinengeeignet sind, ist die Reinigung des HC recht einfach. Alle Teile wirken auf mich recht hochwertig verarbeitet. Das Gerät ist leicht und intuitiv zu bedienen. Die Zeitschaltuhr funktioniert einwandfrei und das akustische Signal nach Ablauf der Zeit ist gut zu hören.

Fazit: Der Homecooker hat für mich einfach zu wenige Funktionen, die seinen hohen Preis rechtfertigen würden. Nüchtern betrachtet ist er ein Topf, der selbstständig umrührt (aber, wie oben erwähnt, nicht einmal das tut er ordentlich) und sich zeitgesteuert selbst abstellt, mit einem ganz gut funktionierenden Schneideturm dazu. Selbst, wenn diese Funktionen mir ausreichen würden, wäre mir dafür der Preis schon zu hoch. Da aber noch die vielen negativen Punkte, die ich oben aufgezählt habe, dazukommen, dann steht es für mich außer Frage, dass ich den Homecooker zurückschicken werde und lieber weiterhin mit meinen normalen Töpfen, meiner Küchenmaschine und einem Dampfkocher arbeiten werde.
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Farbe: Schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich war auf den Philips HomeCooker sehr gespannt, da ich etwas ähnliches noch nie gesehen habe.
Auch stellt man sich vorab die Frage; braucht man so ein Gerät wirklich?
Erst recht, wenn man den, doch nicht ganz unerheblichen, Anschaffungspreis bedenkt.

Meine Frau, als passionierte Hobbyköchin, war jedenfalls sofort begeistert.

Beim Auspacken des HomeCooker hatte ich gleich ein gutes Qualitätsgefühl.
Alle Komponeneten sind gut verarbeitet und machen einen hochwertigen und langlebigen Eindruck.
Ich muss sagen, dass Philips in letzter Zeit sehr innovative Produkte in guter Qualität auf den Markt bringt.

So konnte es meine Frau kaum abwarten etwas mit dem Gerät zu kochen.

Wir waren etwas wagemutig und wollten ein Gulasch zubereiten (was ja nicht unbedingt zu den empfohlenen Gerichten gehört).
Zuerst die Zwiebeln anbraten, was mit dem automatischen Umrührer super funktioniert (nichts brennt an), dann das Gulasch (natürlich nicht zu große Stücke) und "bruzzeln" bei konstanter Temperatur.
Der automatische Umrührer hat die Stücke behäbig aber unerbittlich durchmengt.

Der Topf hat im Übrigen ein erstaunlich großes Fassungsvermögen.

Was soll ich sagen; das Ergebnis war gleich im 1. Versuch super.
Natürlich haben wir des Öfteren nachgeschaut ob auch alles klappt - das hat es.

Der Cutting Tower ist ein praktisches Zubehör und wertet das Kochsystem auch noch optisch auf.
Praktisch, z.B. bei einer Hackfleischsoße für Lasagne, wenn man die frisch geriebenen Karotten direkt in den Topf befördert.

Die ganzen Möglichkeiten möchte ich nicht aufzählen, das kann man woanders nachlesen.

Fazit:

Natürlich ist der Philips HR1050 HomeCooker kein Universalgenie aber er erleichtert die Arbeit für bestimmte Gerichte deutlich.
Der Anschaffungspreis ist nicht unerheblich aber der HomeCooker ist schon etwas außergewöhnliches und spricht sicher eine bestimmte Zielgruppe an.
Für uns jedenfalls ein tolles Gerät mit dem das Kochen Spaß macht.
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am 2. Dezember 2012
Auf den HomeCooker bin ich aufmerksam geworden, weil ich mittags oft gehetzt bin, etwas auf den Tisch zu bekommen. In der Zeitschrift „Lecker“ habe ich dieses Gerät entdeckt und sofort davon geträumt, dass mir der HomeCooker schön was köchelt, während ich unterwegs bin. Ich hole mein Kind von der Schule ab, wir kommen heim und Essen ist fertig!

Die letzten 3 Wochen konnte ich den HomeCooker auf Herz und Nieren prüfen:

Zum Lieferumfang gehört ein Topf mit Rührarm, ein Sieb zum Nudeln und Reis kochen, ein Dämpfkorb mit Einsatz für empfindliches Gargut (z.B. Lachs,...) und ein Schneideturm mit 5 Scheiben zum Raspeln (grob und fein), Schneiden (grob und fein) und für Julienne-Streifen.

Zum Gerät:
Die Bedienungsanleitung ist ausreichend, da das Gerät kinderleicht zu bedienen ist. Zudem ist es eigentlich selbsterklärend. Man kann zwischen 40 Grad (Auftauen), 70 Grad (Warmhalten), 90 Grad (Garziehen), 110 Grad (Kochen), 130 Grad (Dämpfen), 175 Grad (Braten) und 250 Grad (Turbo) wählen.
Somit ermöglicht der HomeCooker das Dämpfen, Kochen, Backen, Schmelzen, Warmhalten und Aufwärmen.

Im Display gibt man die gewünschte Temperatur und die gewünschte Zeit ein. Er zählt diese Zeit rückwärts und es ertönt ein Signal, wenn die Garzeit beendet ist. Man kann den HomeCooker auch ohne Zeitangabe starten, dann zählt er aufwärts. Nach 99 Minuten schaltet er sich aus Sicherheitsgründen automatisch ab.

Zum Topf:
Der Topf fasst 2,5 l und ist für eine 5-köpfige Familie ausreichend. Er ist sehr leicht zu reinigen und lässt sich tropffrei schütten. Selbst Karamell-Reste lassen sich durch einfaches Einweichen problemlos entfernen. Der Rührarm dreht sich langsam, aber er lässt nichts anbrennen.

Zum Schneideturm:
Der Schneideturm ist so konzepiert, dass er direkt in den Topf zerkleinert. Für andere Schüsseln ist der Abstand etwas groß, man sollte die Schüssel direkt unter den Turm halten, sonst streut er über die Arbeitsplatte. Reste bleiben bei richtiger Handhabung genauso viel oder wenig, wie bei herkömmlichen „Küchen-Schneide-Maschinen“. Die Raspelscheiben haken allerdings ein wenig beim Wechseln, da sollte man gut auf seine Finger aufpassen oder ein Küchentuch verwenden. Er hat eine etwas kleine Einfüllöffnung, aber damit kann man leben. Das Ergebnis ist alles in allem zufriedenstellend.

Alle Teile des HomeCookers (außer der Heizplatte natürlich) sind spülmaschinengeeignet.

Frage:
Braucht man den HomeCooker?

Der HomeCooker ist auf den ersten Blick keine Zeitersparnis, da sich die Garzeiten nicht ändern. Aber der große Vorteil ist: Man kann ihn, wenn er die Zieltemperatur erreicht hat, einfach alleine lassen und sich anderen Dingen widmen. Das Kochen mit meinem Kind hat mir besonders viel Spaß gemacht. Ich musste nicht ständig ein Auge auf Töpfe und Pfannen haben. Besonders eignet sich der HomeCooker zum Schmoren. Gerichte wie Gulasch, Bolognese, Chili, eine richtig gute Tomatensoße gehen meistens ruck-zuck im Ofen oder im Topf selbst gerührt. Aber gerade diese Gerichte werden immer leckerer, je länger man sie schmort. Dafür schätze ich den HomeCooker besonders.
Einwände sind oft: Das kann ich mit einem guten Messer auch, nur mit weniger Abwasch. Oder: Der kann doch nur kochen und rühren. Ja! Aber mit diesem Argument könnte man auch Mixer und Rührgeräte verbannen und wieder den Schneebesen schwingen.
Lebensnotwendig ist der HomeCooker nicht, aber er ist mir eine Erleichterung in der Küche und er macht einfach Spaß!
Ein paar kleine Verbesserungsvorschläge: Eine Zeitschaltuhr, mit der man den Start vorprogramieren kann und die Möglichkeit auf mehr als auf 99 Min. programmieren zu können (z.B. 3 Std. Gulasch oder Nieriggaren über mehrere Stunden). Ein bisschen günstiger könnte er sein. 199,00 € ist er auf jeden Fall wert, bei 399,00 € muss man länger überlegen.

Fazit:
Der HomeCooker ist mir eine echte Hilfe. Man muss erst lernen mit ihm um zu gehen, teilweise etwas anders Kochen. Aber es macht Spaß vieles mit ihm aus zu probieren und verschafft mir Zeit, in der ich mich um andere Sachen kümmern kann und das Signal meldet dann: "Essen ist fertig!"
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am 13. Dezember 2012
Bestellung + Versand
Bestellung über Phillips war sehr einfach. Mit einem Pay-Pal Konto kann schnell und einfach bezahlt werden und der Artikel geht gleich in den Versand. Wir haben Samstag Abend bestellt, Montag kam die Bestätigung, Dienstag Vormittag war er da.

Verpackung
Der HC war doppelt verpackt: Ein Versandkarton und ein Artikelkarton. An der Seite der 2. Kiste waren eindrückbare Griffe, sodass man diesen auch leicht heraus bekam. Dazu ein paar Flyer und ein Gutschein für die nächste Phillipsbestellung. Alles war soweit bruch und stoß sicher verstaut und alle Teile einzeln in Tüten gesteckt.

Erster Eindruck
Der erste Eindruck war positiv. Alles wirkte stabil. Der Topf war was schwer, aber gut … Das Kabel vom HC wirkte was kurz, da ich aber genug Steckdosen in der Küche habe, war das ok. Leider muss das Kabel einfach in den Sockel gesteckt werden (keine Aufwicklung). Der Schneideturm hat dagegen eine praktische Kabelaufwicklung unter dem Fuß. Praktisch ist auch, dass der Schneideturm separat ist, so kann man auch in andere Schüsseln arbeiten.
Beim ersten Einschalten verbreitete sich ein unheimlicher Gestank (der hat auch nach einer Woche nicht nachgelassen).
Überrascht war ich auch davon, dass man keine Nudeln und Sauce zusammen kochen kann. Irgendwie hatte die Werbung bei mir den Eindruck erweckt.
Gut fand ich auch das benutzerfreundliches Designe. Keine unnötigen Knöpfe und hunderte Einstellmöglichkeiten.

Technische Daten + Lieferumfang
Technisch gesehen hat das Gerät folgende Funktionen:
Temperatur kann zwischen 40 und 250 C° in 10er Schritten einstellbar, Zeitschaltuhr von 0-99 Minuten mit Abstellautomatik (Rührarm stoppt, wenn Zeit abläuft), intuitive Bedienung, alle losen Teile sind spülmaschinenfest, Leistung 1500 + 200 Watt, 2 Geschwindigkeitsstufen am Schneideturm, der Topf hat nur eine Einstellung, rutschsichere Füße, Kabellänge HC 1m, Kabellänge Schneideturm 1,2m
Gewicht mit Verpackung: ca. 10 kg
Materialien: Edelstahl und Kunststoff
Farbe: schwarz (gibt es aber auch in weiss)
Lieferumfang:
HomeCooker, Schneideturm, Rührarm, Jamie Oliver-Rezeptbuch (plus zusätzliche online Rezepte), Dampfkorb, Dampfschale, Nudeleinsatz, Edelstahltopf, 5 Scheiben zum Schneiden und Zerkleinern, Glasdeckel, Hitzeschutzring

Praxistest
1. Aufwand bis zum Start:
Alle Teile in die Spülmaschine und schon kann man alles nutzen. Die Aufwärmphase ist sehr lang. Ich glaub das liegt größtenteils am Topf. Er scheint nicht so hochwertig wie zb. WMF zu sein. Aber prinzipiell sofort einsatzbereit.
2. Zeitersparnis
Beispiel Nudeln: Wasser kochen dauert locker doppelt so lange, wie am Herd. Man kann sie auch nur schwer kochen, da viel Wasser im Topf sein muss, um schon kleine Mengen Nudeln zu bedecken. Wir hatten 300-400g Nudeln im Sieb und mussten dann soviel Wasser drin haben, dass dieses in der Mitte überkochte und auf Heitzplatte und dann ins Gehäuse lief (bekommt man auch nicht raus, wenn man den Sockel nicht aufschrauben will).
Beispiel Milchreis: Der Topf lief etwas über 60 Minuten, sonst brauch ich 40-45. Der Reis war verkocht und eher breiig, kein Biss.
Beispiel Bratkartoffeln: Der Topf war schon nach einigen Minuten mit einer harten Kruste bedeckt. Auch zusätzliches Öl verhinderte nicht, dass sich die Kartoffeln am Boden verklebten. Resultat waren matschige Kartoffeln ohne Form und Kruste. Zeitlich dauerte es auch länger (aufwärmen dauert hier länger). Dazu kommt noch die Zeit für die Reinigung, denn den Topf konnte man so nicht in die Spülmaschine stecken.
3. Reinigung
In der Regel wurde alles in der Spülmaschine sauber, sei denn man brät etwas an. Leider wies der Rühram nach einer Woche Dauereinsatz schon Absplitterungen auf. Auch sollten die Messer vom Schneideturm eher von Hand gereinigt werden. Diese sind nicht aus einem Stück und haben fiese Kanten, in denen sich alles mögliche absetzt.

Verbesserungswünsche
Was mir hier definitiv fehlt: Waage, Knetfunktion, evtl. weiteres Zubehör zum Eis bereiten, backen oder auch ein größerer Topf zum Aufrüsten. Der Schneideturm sollte auch Mehl mahlen können oder Eis zerkleinern. Wenn man eine so große Küchenmaschine entwickelt, sollten wirklich alle nötigen Funktionen für die Küche abgedeckt werden. Man will ja nicht zwingend 5 große Maschinen stehen haben. Wenn man diese Maschine mit anderen vergleicht, dann schneitet der HC eher schlecht ab, schließlich kann er quasi nur rühren.

Preis-Leistung
Ich konnte den HC leider nur eine Woche testen, da dann der Schneideturm beim Reiben von Kartoffeln gänzlich den Geist aufgab (Motorschaden). Ich hatte dann auch keine Lust ihn umzutauschen, da sich auch an anderen Stellen große Schwächen zeigten. Beispielsweise ist der Boden vom Topf nicht glatt verlötet, kleine Ritzen und Öffnungen lassen beim Säubern Wasser zwischen die Böden. Zudem sind die Griffe nicht gut angebracht (wackeln). Keine Beschichtung des Bodens (brennt schnell an, bleibt stark dran kleben → von Hand vorsäubern). Rührarm war nach einer Woche deutlich verkratzt und wies Absplitterungen am Rand auf. Nudelsieb ist suboptimal, da es zu hoch hängt. Wenn man in mehreren Lagen arbeitet, braucht man deutlich mehr Zeit (unten: Gemüse weich, oben: Fisch noch kalt). Suppe rühren kann er, da brennt wirklich nichts an … aber bei allem anderen nervt der Arm nur. Schließlich kann man die Geschwindigkeit nicht einstellen. Außerdem stoppt der, wenn die Zeit abläuft, was schonmal dazu führen kann, dass etwas durch die Restwärme anbrennt. Wenn man dann dafür auch noch knapp 400 Euro gezahlt hat, finde ich das völlig überzogen. Da hätte man mehr Qualität rein stecken sollen, damit man auch wirklich für die nächsten 20 Jahre ein gutes Gerät hat.

Fazit
Ich würde ihn nie wieder kaufen, dafür hat er einfach noch viel zu viele Schwächen. Sieht teilweise aus, als wenn er in der Entwicklung einfach zum Verkauf gegeben wurde. Zudem braucht er viel Platz. Und dass er nach einer Woche nicht mehr einsatzfähig war, setzte dem ganzen die Krone auf. Lieber Finger weg lassen und auf eine richtige Küchenmaschine sparen.
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am 12. Oktober 2012
Bei mir ist der Homecooker seit ca. 5 Wochen in Gebrauch und ich nutze ihn fast täglich. Ich bin absolut begeistert. Er erleichtert mir als berufstätiger Mutter das Kochen auf eine äußerst angenehme Weise. Der Homecooker ist ein wahres Multitalent, für mich ein Stückchen Luxus und eine riesengroße Hilfe!

Er ist ein Küchentool, das schneidet, raspelt, rührt, dampfgart und kocht. Ein Rezeptbuch mit vielen tollen Ideen liegt dem Gerät bei, außerdem kann man im Internet schon jetzt eine beachtliche Auswahl an Rezepten finden. Eigene Rezepte lassen sich natürlich auch ganz leicht realisieren. Er wirkt edel in seiner Optik, ist sehr gut verarbeitet und einfach in der Handhabung. Er lässt sich leicht reinigen und die meisten Zubehörteile (bis auf das Basiselement mit Heizplatte und das Schneidewerk an sich) sind spülmaschinenfest. Das Display im Funktionsfeld lässt sich ganz unkompliziert bedienen. Hat man anfangs noch „Respekt“ und ist vorsichtig und zurückhaltend, so hat man den „Dreh“ schnell raus und weiß genau, was man wie und wo einstellen muss. Zu dem im Lieferumfang enthaltenen Schneideturm gehören 5 verschiedene Schneidescheiben (grobe Raspelscheibe, feine Raspelscheibe, grobe Schneidescheibe, feine Schneidescheibe, Julienne-Scheibe), mit denen man bequem Gemüse, wie z. B. Gurken, Karotten, Lauch, Zwiebeln und sogar bestimmte Käsesorten zerkleinern kann. Besonders praktisch ist hier, dass der Schneideturm so entwickelt wurde, dass er sich dem Homecooker in seiner Form genau anpasst, das zerkleinerte Gemüse sofort in den Topf fällt und so zur weiteren Verwendung dort verbleiben kann, ohne es noch einmal umfüllen zu müssen. Das Schneidewerk lässt sich natürlich auch einzeln benutzen, z. B. für Salat. Der Homecooker rührt selbständig, so dass man beim Kochen lediglich die Zutaten in den großzügigen 3-l-Topf (die Menge reicht für meine 4-köpfige Familie locker aus) geben muss, den Rest erledigt er von selbst. Die Temperatur lässt sich von 40 – 250 ° einstellen und der Timer reicht bis 99 Minuten. Ein akkustisches Signal signalisiert, wenn eine Speise entweder fertig gegart ist, eine neue Zutat hinzugefügt oder ggf. die Temperatur geändert werden muss. Zum Dampfgarzubehör zählen ein Nudeleinsatz, Dampfkorb und Dampfschale, so dass man mehrere Zutaten gleichzeitig dampfgaren kann. Ganz besonders ist hier zu erwähnen, dass man durch den automatischen Rührvorgang die Hände für andere Dinge frei hat.

Ich habe mit ihm schon viele leckere Gerichte zubereitet und den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Früher habe ich z. B. nicht gerne Milchreis oder Risotto zubereitet, weil mir das ständige Rühren einfach zu zeitintensiv war, jetzt gibt es diese leckeren Sachen bei uns regelmäßig, da die Zubereitung mehr als einfach ist. Ob nun z. B. Bratkartoffeln, Gulasch, Bolognesesoße, Suppen oder auch gedünsteter Fisch, alles lässt sich unkompliziert zubereiten. Es macht viel Spaß, mit ihm zu kochen.
Mir persönlich gefällt auch sehr gut, dass das Schneidewerk nicht fest mit dem Cooker verbunden ist, so dass man es bei Nichtgebrauch wegstellen kann. So nimmt das Kochelement mit seinem Topf und seinen Aufsätzen gar nicht so viel Platz weg, weil er in die Höhe und nicht in die Breite geht. Von der Breite her nimmt er nicht mehr Platz ein als ein großer Topf. Ein wenig Platz sollte man natürlich schon für ihn „übrig“ haben.

Lebensnotwendig ist der Homecooker sicherlich nicht, aber ein großer Helfer in der Küche. Meiner Meinung nach auf jeden Fall absolut empfehlenswert - ich möchte ihn nicht mehr missen und gebe ihn definitiv nicht mehr her!
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am 1. Dezember 2012
Als Lecker Scout habe ich den HomeCooker in schwarz für einen Monat zum testen bekommen.
Ich selber habe eine 12 Monate alte Tochter und bin berufstätig, so dass ich mir von dem Gerät eine Erleichterung für den Alltag versprochen habe. Ich koche fast täglich mit frischen Zutaten, viel Gemüse und wenig Fleisch.
Das Auspacken

Der HomeCooker wird in einem gigantisch großen Karton geliefert und ist sicher und gut verpackt. Neben dem eigentlichen Cooker sind auch noch ein Schneideturm mit Zubehör und ein Rezeptbuch dabei. Eine Bedienungsanleitung wird natürlich auch mitgeliefert.
Der Cooker wirkt gut verarbeitet und auch das Zubehör (leider viel aus Kunststoff) sieht hochwertig aus. Alles ist schnell ausgepackt und zusammengesteckt. Alles funktioniert intuitiv, die Bedienungsanleitung musste ich nicht lesen.

Das Kochen
Der HomeCooker heizt schnell hoch und man kann zügig mit dem Kochen anfangen. Die Zutaten werden wie in einem „normalen“ Kochtopf nach und nach dazugegeben. Der Cooker rührt dabei kontinuierlich weiter.
Größere Mengen an frischem Gemüse (ab 6 Portionen) müssen leider Portionsweise angebraten werden, weil sonst noch alles gleichmäßig gegart werden kann. Bei Hackfleisch ist es wichtig, dass man das Fleisch gleichmäßig im Cooker verteilt, weil der Rührarm sonst Probleme hat es gleichmäßig krümelig zu braten.
Dämpfen funktioniert hervorragend, ich hatte z.B. im Cooker eine Suppe am köcheln und habe im Dämpfaufsatz auch noch Garnelen dazu gemacht.
Angefangen habe ich mit den Rezepten aus dem Kochbuch und von der Homepage um ein Gespür für das Gerät zu entwickeln dann habe ich komplett frei gekocht. Es funktioniert sehr gut, die Garzeiten waren nur generell länger als beim selber rühren auf dem Herd.

Das Schneiden
Der Schneideturm hat mich leider nicht so überzeugt. Er muss unbedingt festgehalten werden, sonst springt er über die Arbeitsfläche. Die mitgelieferten Schneidemesser sind gut, aber auch nicht perfekt. Es bleibt immer noch ein relativ großer Rest an Zutaten im Schneideturm übrig. Leider kann man auch nur zwei Geschwindigkeitsstufen auswählen.

Die Reinigung
… hat mich sehr überzeugt! Alles ist Spülmaschinenfest, so dass man sich den Abwasch sparen kann. Allerdings ist je nach dem, was man kocht auch gleich die halbe Spülmaschine gefüllt – aber das war mir egal  .

Das Rezeptbuch
Das Buch beinhaltet leider nicht so viele Rezepte, wie ich mir anfangs erhofft habe, aber auf der Philipps Home Page gibt es weitere Rezepte. Koch-Communitys bieten auch immer mehr an!

Das Fazit
Dieses Gerät ist sicher nicht die Eierlegendewollmilchsau, aber es kann durchaus eine Erleichterung im Alltag sein. Durch das nicht mehr notwendige am Herd stehen, kann man die Zeit sinnvoller nutzen. Gerade wenn man vielleicht nicht berufstätig ist und mehrere Kinder hat, dann ist es sicher praktisch, das Essen einfach 90 Minuten neben her köcheln zu lassen.
Ich werde den HomeCooker nach Beendigung des Testes zurück schicken, weil wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, muss es meist schnell gehen und dann kann ich leider keine verlängerten Garzeiten brauchen. Hinzu kommt, dass ich das Gerät ja auch irgendwo unter bringen muss und ich bereits eine Küchenmaschine habe.

[...]
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am 26. November 2012
Der Homecooker ist ansich ein super Gerät, aber die Anschaffung muss schon gut überlegt werden. Ich habe viele verschiedene Sachen ausprobiert, bin aber nicht zu 100 % zufrieden.

Die Optik ist sehr schick, der Aufbau super einfach.
Das beigelegte Kochbuch von Jamie Oliver war überhaupt nichts für uns.
Es fehlen irgendwie noch allgemeine Angaben, wie lange etwas dauert - aber mit Übung bekommt man alles hin :)

Angefangen habe ich mit Milchreis. Bis die Milch gekocht hat, sind mind. 10 Minuten vergangen (dauert niemals so lange im Topf). Das Highlight war, dass ich nicht einmal selbst umrühren musste. Nach dem Kochen habe ich den Timer auf 30 Minuten gestellt und hatte somit ohne Unterbrechnung Zeit für den Haushalt. Der Rührarm ist ziemlich langsam und man kann ihn auch nicht verstellen (die Schnelligkeit)- war aber super für Milchreis. Bei dem ersten Gebrauch hat das Gerät ziemlich gestunken, aber das war nicht weiter schlimm.

Dann war chinesisches Essen an der Reihe. Ich wollte die Möhrchen im Schneideturm zerkleinern, leider hat das überhaupt nicht geklappt. Ansonsten hat aber alles andere geklappt. Auch hier war die Schnelligeit des Rührarms ausreichend. Ich habe wieder den Timer aktiviert und hatte wieder ein bisschen Freiraum. Die Klingen des Schneideturms sind recht scharf, aber das muss ja auch so sein - Vorsicht beim Wechseln. Den Reis zum Essen konnte man nicht gleichzeitig im Homecooker machen, also musste ich trotzdem noch den Herd anschmeißen - großer Minuspunkt.

Nun habe ich Rührei probiert, das war der reinste Reinfall. Der Rührarm ist viel viel zu langsam dafür, ich habe also alles selbst gerührt. Auch von der Zeit hat es einfach zu lange gedauert. In der Pfanne wäre ich dreimal so schnell gewesen.

Das beste Rezept war: gefüllte Paprika - einfach ein Traum. Im Topf die Sauce zubereitet und im Dampfkorb die Paprika zubereitet. Auch hier hat es sehr lange gedauert, allerdings habe ich es auch nie geschafft ohne es anbrennen zu lassen. Hier im Homecooker ist nichts passiert. Die Zwiebeln habe ich im Schneideturm zerkleinert. Diesmal hat es funktioniert. Allerdings ist er laut und das ganze matschige hat sich auf dem Tisch verteilt (hatte ein Schälchen drunter gestellt - es ist aber alles rumgespritzt).

Auch Hühnersupper hat wunderbar im Homecooker geklappt.

Ich fasse mal meine Vor- und Nachteile zusammen.
Vorteile:
- Timerfunktion (gibt Signal)
- Rühren fällt gegebenfalls weg - Zeitersparnis
- schickes Design
- sehr einfaches Bedienen
- Schneideturm (wenn er dann funktioniert)
- der Herd bleibt sauber :)

Nachteile:
- Gerichte dauern teilweise viel zu lange - Stromverbrauch
- man kann nicht alles auf einmal machen und muss warten oder zusätzlich den Herd anschmeißen
- hoher Anschaffungspreis
- es tropft immer und die Arbeitsplatte ist nach dem Kochen immer nass
- Topf sehr groß - Spülmaschine ist dann gleich voll
- ging nicht immer super sauber
- Rührarm hat nur eine Stufe - Schnelligkeit kann nicht verstellt werden
- Schneideturm hat nicht immer funktioniert und wenn doch wurde alles vollgespritzt

Also ich bin schon sehr zufrieden, doch 400 Euro sind es mir einfach nicht wert, dafür dauern die Gerichte viel zulange - eigentlich sehr Schade.
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am 10. Oktober 2012
Ich benutze den Homecooker von Philips inzwischen seit knapp 6 Wochen mehrfach in der Woche und bin heute noch genauso begeistert wie am ersten Tag!
Mit dem Homecooker macht das tägliche Kochen wieder richtig Spaß und ich möchte ihn nicht mehr missen.
Viele Rezepte wurden bei uns schon damit ausprobiert, spezielle Homecooker Rezepte von Jamie Oliver, aber auch Eigenkreationen.
Die Funktionen des Cookers erklären sich eigentlich von alleine, aber auch das beiliegende Handbuch ist sehr verständlich geschrieben. Somit lernt man schnell, welches Gericht am besten auf welcher Temperatur zubereitet wird und wie lange es kochen muss.
Zu dem kompletten Lieferumfang gehören neben dem Homecooker mit Topf, Rührarm, Deckel, Nudelsieb, Dampfschale und Dampfkorb auch noch ein Schneideturm, der mit verschiedenen Schneideaufsätzen versehen werden kann.
Mit diesen Geräten kann man folgendes erledigen: zerkleinern, schneiden, raspeln, reiben, automatisch essen umrühren, dämpfen, auftauen, köcheln, kochen und braten.
Da das Essen automatisch umgerührt wird und sich der Homecooker von alleine ausschaltet, brennt kein Gericht mehr an. Der Vorteil: Man muss nicht neben dem Topf stehen bleiben, sondern kann sich um andere Dinge kümmern und sogar das Haus verlassen, während das Essen gart, es kann nichts passieren!
Alle Teile können als Turm platzsparend zusammengebaut werden, so dass das Gerät in der Breite nicht mehr Platz weg nimmt als ein großer Kochtopf.
Außerdem ist es ein Vorteil, dass alle Zubehörteile (bis auf die zwei Elektroteile) spülmaschinengeeignet sind und sich auch ansonsten einfach säubern lassen. Die Qualität und Haltbarkeit aller Teile ist super.
Der Topf fasst als Maximalgrenze zum Kochen 3 Liter. Je nach Gericht und Appetit reicht die Essens-Menge für eine Familie mit 4-6 Personen.
Zusammenfassend kann ich aus meiner Sicht bestätigen, dass der Philips Homecooker sein Geld wert ist und ich froh bin, das ich ihn habe!
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