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Kundenrezensionen

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am 25. Juli 2013
Nie habe ich ein liebevoller gestaltetes Game gespielt. Abgesehen von den traumhaften Artworks hat mich die Musik jede Sekunde in ihren Bann gezogen. Man darf es meiner Meinung nach vom Inhalt und Aufbau her nicht mit Deponia oder Edna vergleichen, aber gerade das macht auch einen Teil des besonderen und einzigartigen Charmes dieses Adventures aus, wie ich finde.
Ich empfehle es allen, die das innere Kind in sich suchen.
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am 23. Juli 2013
Daedalic Adventures muss man einfach lieben. Diese Firma schafft es einfach wunderschöne und intelligente Geschichten zu schreiben. Diese hier ist keine Ausnahme. Die Hintergründe sind traumhaft, die Animationen auch wenn nicht flüssig, sehr schön (manche mehr, manche weniger), der Soundtrack toll und die Charaktere allesamt liebevoll knuffig. Ich hatte kurze Zeit angst, dass bei diesem Rating (ab 0 Jahren) das Spiel zu banal wird, aber es ist einfach eine wunderschöne Geschichte. Ich bin noch dabei alle mitgelieferten Hörspiele zu hören (bin erst bei nummer 5 von 8) und ich muss sagen, sie sind alle sehr knuffig und niedlich. Ich muss es nur noch zu Ende hören, um sicherzugehen, dass da keine zu böse Geschichte dabei ist, damit ich sie meiner 5/3 Jahre altem/n Neffen/Nichte schenken kann, aber bislang schauts gut aus.

Einziges Manko: Programmiertechnisch ist die Version aus der Box die reinste Katastrophe. Ladet euch so schnell wie möglich den Patch runter, ansonsten gibts neben diversen Kleinigkeiten einen spielbeendenden Fehler im 2. Akt. Und installiert den Patch bevor ihr das Spiel startet, ansonsten ist euer Savegame unbrauchbar, da ihr von Graphikfehlern verfolgt werdet, die die Atmosphäre zerstören. Das soll nur eine Warnung sein, da durch den Patch der Fehler komplett behoben wird und ihr dadurch ein absolut erstklassiges Spiel vor die Nase gesetzt bekommt.

Ich als unfähikus, musste für zwei Sachen in die Komplettlösung schauen.
Einmal dafür, dass ich nicht wusste wie ich an das Blausaftfass komme.
Einmal hab ich Vordergrund ignoriert und damit einen Gegenstand nicht erhalten.
Ansonsten sollte man eigentlich alles ohne Komplettlösung und nur mit reiner Logik lösen können.

Topp Spiel
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am 17. September 2013
Irgendwann vor Monaten sah ich einige Bilder zu The Night of the Rabbit und war enttäuscht, dass das Spiel damals noch nicht auf dem Markt war ^^
Aber jetzt konnte ich es endlich spielen und in vollen Zügen genießen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.

Optik:
Wie man es von Daedalic gewohnt ist, erwarten den Spieler wunderschöne, handgezeichnete Figuren und Hintergründe, gepaart mit hübschen Partikeleffekten und guten Animationen.
Die Umgebungen sind toll gestaltet und es gibt etliche Hingucker.

Sound/Musik:
Die Sprecher sind durchweg wieder sehr gut. Selbst Jerry, dessen Stimme ich zu Anfang noch sehr unpassend fand, fügt sich doch wunderbar in die Spielwelt ein.
Auch die Umgebungsgeräusche passen wunderbar in die Umgebungen. Die Welt wirkt lebendig.
Und der Soundtrack! Einer der besten, die ich bisher im Adventure Genre gehört habe. Er besitzt einen ganz eigenen Charakter und verbreitet eine nahezu märchenhafte Stimmung.
Was bin ich froh, dass der mitgeliefert wurde, so kann ich ihn auch jetzt noch genießen. :D

Gameplay:
Wie gewohnt, sammeln wir Gegenstände ein, kombinieren sie miteinander oder der Umwelt, und unterhalten uns mit NPCs.
Im Laufe des Spiels bekommen wir einige Zauber, die mir gut gefallen haben. Besonders der erste. :3
Schade nur, dass sie sehr selten zum Lösen von Rätseln eingesetzt werden konnten.
Allgemein waren die Rätsel dieses Mal recht knackig. Selbst ich, die ich gerne und viele Adventures spiele, musste ein paar Mal in eine Lösung schauen.
Mein persönliches Highlight im Spiel war außerdem das Quartettspiel. Es war zwar nicht besonders sinnvoll, hat aber großen Spaß gemacht, war mit toller Musik untermalt und schön in Szene gesetzt.

Story:
Am Anfang wirkt alles noch recht kindlich und der Eindruck schwindet vorerst auch nicht. Spätestens aber nachdem wir unseren ersten Zauber gelernt haben, begint sich ein leises, mulmiges Gefühl breit zu machen. Und am Ende ist alles doch etwas komplexer als erwartet. Sehr zu meiner Freude. ^-^

Fazit:
Ich habe schon einige Adventures von Daedalic gespielt. Ich liebe sie alle. Aber dieses hier am meisten.
Es vereint viele tolle Elemente in sich und verzaubert einen so, dass man nicht aufhören kann, ehe das letzte Geheimnis gelüftet ist.
Außerdem ist die Verpackung ein wahrer Augenschmauß, ebenso wie der Inhalt.
Das einzige, was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine Collectors Edition, in der das Kartenspiel in echt vorhanden ist. ;)
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am 29. September 2015
Wie fast alle Spiele von Daedalic. Dies sticht aber nochmal besonders heraus. Nicht nur die Grafik ist wunderbar. Auch die Stimmen und die Musik.

Nett finde ich auch in der Boxed-Version der "Kopierschutz", eine kleine Münze durch die man wie Jerry im Spiel durchsehen muss um die richtigen Figuren im Handbuch zu erkennen. Leider ist dies nur 1x erforderlich.

Einige werden sich vielleicht an dem etwas hochnäsigen Hauptcharakter etwas stören der für seine 12 Jahre ein ganz schöner Besserwisser ist. Sein Kinderzimmer jedoch aussieht wie das eines 8-jährigen. Auch die Rätsel sind teilweise nicht einfach, ich schaue da zwischenzeitlich doch manchmal in die Lösung.

Zu guter Letzt buggt das Spiel auch noch gegen Ende etwas, so dass man den Charakter teilweise nicht mehr laufen sieht sondern er auf einmal am dem Punkt wo man geklickt hat wieder auftaucht.

Trotz allem finde ich es wunderschön und es ist neben "The Whispered World" und "Deponia" eines der schönsten Spiele welches ich von Daedalic besitze.
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am 22. Mai 2015
Ich bin auf dieses Spiel zufällig gekommen, als ich überlegt habe ein anderes zu kaufen. Dann habe ich auf Youtube ein passendes Lets Play dazu gefunden und war schon nach wenigen Minuten hin und weg von dem Spiel. Ich habe es also gekauft und ich gebe zu, ganz ohne Cheats kam ich nicht aus, da manche Rätsel für mich als absoluten Newbie dann doch ein wenig verquer waren. Jetzt dürfte ich etwa das erste Drittel des Spiels geschafft haben und ich bin völlig begeistert.

Die Bilder sind wunderschön, die Geschichte ist sehr hübsch gemacht und die Figuren sind mir rasend schnell ans Herz gewachsen. Die Rätsel sind nach der ersten Eingewöhnungszeit zwar manchmal schon noch ziemlich knifflig, aber wenn man wirklich alles anschaut und mit jedem im Spiel spricht, geht es immer irgendwie weiter. Ich kann nur eine absolute Kaufempfehlung abgeben!
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am 15. Juni 2013
"The Night of the Rabbit" ist definitiv eins der schönsten Adventures, die ich je gespielt habe. Aber Vorsicht: Wer Slapstick, Explosionen oder zotigen Humor erwartet (wie in dem - meiner Ansicht nach nicht wirklich zu Recht - viel gelobten "Deponia"), wird enttäuscht sein. TNOR ist vollkommen anders angelegt. Die Handlung ist ruhig und fast besinnlich. Dafür wartet es mit jeder Menge wunderschönen handgezeichneten Hintergründen auf, und selbst Räume, die man nur für einen kurzen Subplot betritt, sind mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Musik ist großartig, ohne zu nerven, und man sollte sich definitiv die Zeit nehmen, sich den mitgelieferten Soundtrack anzuhören. Zusätzlich gibt es einen Haufen Figuren der unterschiedlichsten Art, von denen es mir vor allem Ursula, die kleine Eule (meiner Meinung nach die absolut niedlichste Eule der Welt), und der "Grünhut", der einen ständig und auf äußerst kreative Art beleidigt, angetan haben (hier sollte auch der großartige Sprecher des "Grünhuts" erwähnt werden, welcher der Figur äußerst humorvoll und mit viel Charme Leben eingehaucht hat).

Wo wir gerade bei dem Thema Sprecher sind: Die vielerorts geäußerte Kritik an den deutschen Sprechern kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Sie haben mich alle überzeugt und vor allem Jerrys Sprecher gelingt es, seiner Figur viel Tiefe zu verleihen und den Spieler bei Laune zu halten - was nicht gerade leicht ist, wenn man - wie das als Hauptfigur nun mal so ist - das Gros der Dialoge bestreitet.

Kurz zur Handlung: Wow! Wie gesagt, das Tempo ist vor allem am Anfang sehr ruhig, aber wenn die Geschichte erst mal an Fahrt aufgenommen hat, ist Gänsehaut garantiert. Es gab mehrere Momente, an denen ich gerührt, schockiert, mit offenem Mund und gegen Ende sogar ein bisschen verstört vor dem Bildschirm saß.

Und noch ein kleiner Hinweis: Dieses Spiel ist kein Anfänger-Adventure. Einige Rätsel waren ziemlich knifflig und man bekam Hinweise zu deren Lösung nur ein einziges Mal präsentiert. Es lohnt sich also, wachsam zu sein. Ich musste einmal die Komplettlösung zu Rate ziehen, und vielleicht sollte man das in Betracht ziehen, bevor man sich den Spaß verderben lässt.

Wie einige andere Rezensenten vor mir kann auch ich nur sagen: Die hübschen Gimmicks wie Quartettkarten, Tautropfen und Aufkleber sammeln und die Möglichkeit, mit anderen Figuren Quartett zu spielen und dadurch wunderschön gestaltete zusätzliche Karten zu ergattern, finde ich äußerst gelungen.

Es gab in meinen Augen nur ein paar kleine Schwachstellen. Witzigerweise ging es mir anders als den meisten Rezensenten: Ich hätte mir an einigen Stellen ein paar mehr Dialogoptionen gewünscht, die sich nach und nach mit der Handlung ergeben. Und wie bereits angedeutet entwickelt sich die Geschichte am Anfang vielleicht ein bisschen zu langsam und aufgrund der vielschichtigen Handlung hatte ich ab und zu ein bisschen das Gefühl, nicht so recht zu wissen, in welche Richtung das alles führt. Umso mehr überrascht und begeistert hat mich das Ende: Es gab keine Ausflüchte à la "das war alles nur ein Traum", was mich ziemlich geärgert hätte. Stattdessen wird die Auflösung nicht nur in einer großartigen (und wie in einer anderen Rezension bereits erwähnt angenehm ausführlichen) Cutscene präsentiert, sie ergibt auch von vorne bis hinten Sinn. Alle Achtung.

Also: trotz kleinerer Mängel fünf Sterne für ein tolles Adventure.
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am 1. September 2014
Dieses Spiel hat mich nachhaltig fasziniert und in seinen Bann gezogen. Es war jedes Mal eine Freude, in die märchenhafte Welt von Mauswald gezogen zu werden; all dies wird mit wunderschöner Musik und gelungenen, liebevollen Hintergründen untermalt. Gerade deshalb finde ich es sehr schade, dass es von vielen Szenen teilweise nur wenige oder gar nur einen Bildschirm, falls das so heißen mag, zu entdecken gibt und die Welt, die sicherlich sehr viel Potential besitzt, eine eher klein zu nennende ist. Ich hatte stets ein wenig das Gefühl, noch mehr von dieser liebevollen Umgebung sehen zu wollen – das zu ersuchende Bonusmaterial, allen voran die netten Hörbuchstories, waren dabei ein gutes und gern benutztes Goodie.

Ich persönlich mochte die Synchronsprecher, allen voran Martin Sabel (der mir schon als Schlüsselmeister in 'Edna bricht aus' aufgefallen ist) als Marquis de Hoto. Sicher, manche Dialoge sind ein wenig langatmig gehalten oder aber betont langsam gesprochen. Wer Geduld hat, wird sich daran nicht stören, denn das man für dieses Spiel ein Quentchen Geduld mitbringen muss, ist wohl Voraussetzung. Die Story beginnt beschaulich und nimmt nur selten ein schnelleres Tempo auf, stattdessen gibt es unter anderem knackige Rätsel (für die ich manchmal, ich muss es zugeben, im Internet recherchieren musste) und die Möglichkeit, genanntes Bonusmaterial zu sammeln und jedwedem Bewohner die Quartettkarten um die Ohren zu hauen.

Von mir gibt es fünf Sterne, da dieses Spiel auf jeden Fall zu meinen Lieblingen gehört und ich über diese kleineren Mängel, die sicher auch Ansichtssache sind, hinwegsehen kann. Ich hoffe definitiv auf einen weiterführenden Teil!
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am 11. November 2013
Ich bin großer Daedalic-Fan, habe aber um dieses Spiel bisher einen Bogen gemacht. Der "dumme" Grund dafür war, dass ich dachte, dass es sich ausschließlich an die ganz junge Zielgruppe richtet. Da ich aber von "Goodbye Deponia" vor Kurzem wieder extrem begeistert war, juckte es mich sehr in den Fingern, "The Night of the Rabbit" doch noch eine Chance zu geben. Und ich bin SEHR froh, dass ich mich letztendlich doch dazu entschlossen habe!

Zur Handlung: Jerry Haselnuss befindet sich in einer Situation, die jedem von uns in seinem Leben schon einmal begegnet ist: Die Sommerferien sind vorbei, und in 2 Tagen geht die Schule wieder los. Es bleibt also nur mehr sehr wenig Zeit, den Zauber des Sommers auszunutzen und auf Abenteuersuche zu gehen. Als Jerry am Morgen, an dem das Spiel losgeht, aufsteht, weiß er noch nicht, dass sein Abenteuer sehr viel größer sein wird, als er je zu träumen gewagt hätte. Sollte an diesem Tag sogar sein größter Wunsch, ein Zauberer zu werden, endlich in Erfüllung gehen? Das verspricht ihm zumindest der weiße Hase mit den roten Augen, der plötzlich auftaucht und ihn einlädt, mit in eine andere Welt namens "Mauswald" zu kommen und sein Zauberschüler zu werden..

Man hört es vielleicht schon, alles klingt wie der Beginn eines schönen Märchens, und das "weiße Kaninchen", das vermutlich jeder aus einer anderen Geschichte kennt, verstärkt diese Vermutung noch. Und genau das ist "The Night of the Rabbit" im Grunde auch, doch meiner Meinung nach auch noch so viel mehr! Alles an diesem Spiel ist einfach wunderschön, das fing für mich schon mit der Stimmung im 1. Bild an - es fiel mir so einfach mich an meine eigenen letzten Sommerferientage zurück zu erinnern, an diesen Entdeckerdrang, diese Unschuld und diese Sorglosigkeit. Und auch wenn im Spiel die meisten Dialoge, Hintergründe und Zeichnungen sehr naiv und kindlich gehalten sind, so glaube ich im Nachhinein zu verstehen, dass es genau so sein musste. Das was mich anfangs vom Spiel abgeschreckt hatte würde ich im Nachhinein als gute Entscheidung bezeichnen.
Und das Spiel hat noch so viel mehr an Zauber zu bieten: Ich fühlte mich die ganze Zeit über wie zu Hause, fast so, als würde ich nach langer Zeit zurückkommen, um alte Freunde wieder zu treffen. Vielleicht lag das daran, dass ich als Kind sehr viele Bücher mit Wichteln und Mäusen gelesen habe, deren Welt ich mir genau so vorgestellt habe, wie dieses Spiel sie zeigt. Im Spiel kann man auch kurze Hörbücher freischalten, die mich noch mehr an diese Geschichten von früher erinnerten, was mich "The Night of the Rabbit" nur noch mehr lieben ließ.

Ansonsten ist es ein klassisches Adventure, mit teilweise sehr fordernden Rätseln, an denen ich auch schon einmal etwas länger hing. Zusätzlich zu den Geschichten kann man auch noch Tautropfen, Sticker und Quartett-Karten sammeln, mit denen man sogar gegen fast alle Charaktere Quartett spielen kann. Es steckt also wirklich viel Inhalt in dem Spiel, obwohl das Adventure auch so schon sehr groß und vollgestopft mit liebevollen Details ist. Gesondert muss auch die Musik erwähnt werden, die ebenfalls außergewöhnlich gut ist. Ich bin von Daedalic sehr gute Musik gewöhnt, aber in diesem Spiel muss ich sie wirklich noch einmal ansprechen. Sie passt super in das Setting, und wird immer an den perfekten Stellen eingesetzt. So wirkt der schöne Sommertag gleich noch realer, und auch die etwas ernsteren Sequenzen im Spiel gewinnen an Intensität. Davon gibt es nämlich auch welche, und ich für meinen Teil war sehr überrascht, als "The Night of the Rabbit" mitten in der Geschichte plötzlich eine andere Wendung nahm. Ich war an dieser Stelle sehr ergriffen, und konnte mir auch ein paar Tränen nicht verkneifen. Im selben Moment war ich fasziniert und begeistert, wie meisterhaft die Macher diese Gefühle bei mir auslösen konnten. Einige Textstellen des besagten Moments bekomme ich auch nicht mehr aus dem Kopf, und haben mich sehr zum Nachdenken gebracht.

Mein Fazit: Ein qualitativ sehr hochwertiges Spiel, mit herzerwärmender Geschichte und Charakteren, liebevoll gestalteter Welt, einem befriedigendem Ende, das aber durchaus auf einen zweiten Teil hoffen lässt, und sehr viel Bonus-Inhalt für ein Adventure.
Was aber vielleicht zu erwähnen ist - "The Night of the Rabbit" kommt zwar wie die Deponia- oder Harvey-Reihe von Daedalic, allerdings steckt ein anderes Team dahinter, weshalb sich der Stil (und vor allem der Humor) beträchtlich von den anderen Spielen unterscheidet! Mich konnte dieses Spiel aber absolut überzeugen, und hat für mich dasselbe Niveau wie seine Kollegen - wobei man hier auch Äpfel mit Birnen vergleichen würde.
Somit also von mir eine Kaufempfehlung! Und nicht von der kindlichen Aufmachung abschrecken lassen! :)
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am 13. März 2014
Was bei diesem Adventure sofort heraussticht, ist die wunderbare Musik, welche dem Spiel auch als extra CD beiliegt. Traumhafte, gemalte Hintergründe im Spiel sorgen für das gewisse Etwas, um sich in die Geschichte einzufühlen. Die Story an sich ist durchaus spannend und interessant, auch wenn ich nicht alle Rätselschritte für nützlich, geschweige denn sinnvoll für den Fortlauf der Geschichte befand. Einige der deutschen Synchronsprecher (darunter leider auch der Hauptcharakter) passen so ganz und gar nicht zu ihren Figuren. Die Stimme von Jerry nervt irgendwann ziemlich und ist auch je nach Situation sehr unpassend intoniert.
Im Gegensatz zu "The Whispered World" (ebenfalls von Daedalic und noch mehr zu empfehlen!) haben die Entwickler es hier leider nicht hinbekommen verschiedene Antwortmöglichkeiten für Jerry einzubringen. Wenn ich mal nicht weiter wusste und einfach rumprobieren musste, wurde ich es schon recht schnell leid mir immer wieder das gleiche "Das nützt hier nichts" anhören zu müssen...
Trotz allem ist die Story wirklich gut und die Spielwelt ist für ein Adventure dieser Art riesengroß. Allein in Mauswald habe ich viele Stunden verbracht. Die Rätsel sind nicht immer einfach und vom Verständnisgrad eigentlich nichts für Kleinkinder. Oft fehlt es den Rätseln auch an Logik, weshalb ich mehrmals an der Lösung vorbeigelaufen bin und mich dann später fragte, warum das jetzt richtig sein soll. Die Atmosphäre dieses Point and Click-Adventures ist dennoch großartig! Wer sich also mit kleinen Unstimmigkeiten anfreunden kann und die Logik der Rätsel nicht so ernst nimmt, für den kann "The Night of the Rabbit" zum neuen Lieblingstitel werden.
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am 21. Juni 2014
Ein gutes Jahr habe ich gebraucht, um dieses Adventure endlich zu Ende zu spielen. Ich musste mich am Ende dazu zwingen, weil ich das Ganze Bild haben wollte. Ich habe auch alle anderen Adventures von Daedelic und war von allen angetan wenn nicht gar begeistert. Leider nicht bei "The Night of the Rabbit".

Der Spielcharakter "Jerry Haselnuss" ist eine so trockene, spröde, spießige Figur wie der Name vermuten lässt. Er ist ein furchtbarer Streber der ständig aufpasst, dass er sich an seinen Inventargegenständen nicht verletzt und Freude an einer vorbeifliegenden Biene hat und gleich am liebsten ein Gedicht darüber verfassen würde. Dann weißt er verbal auch noch ständig auf das offensichtliche hin. Die Umgebung während des Spiels hat die meiste Zeit dieselbe Qualität. Der Hauptteil des Spiels findet in "Mauswald" statt, wo die meisten Charaktere ähnlich drauf sind. Es gibt keinen wirklichen Humor, schon gar keinen schwarzen.

Man könnte denken die ganze Gestaltung des Spiels richtet sich an Grundschulkinder, jedoch ist dafür vermutlich der Entwurf der Rätsel und der Geschichte wieder zu komplex.
Für einen Erwachsenen trieft dieses Spiel einfach viel zu sehr von Schmalz. So viel Toleranz man auch für eine Märchengeschichte aufbringen mag. Man kann das Spiel über weite Strecken eigentlich nicht ernst nehmen.

Was die Handlung betrifft, so kommt diese nur sehr langsam in Gang. Mit mehreren Handlungsteilen wird man sehr früh konfrontiert (die Echsen, die eingeschlagenen Nägel in den Portalbäumen, der große Zauberer Zaroff, der Lehrer zur Ausbildung zum Magier) aber die Zusammenhänge werden wirklich erst ganz am Ende aufgeklärt, so dass man über weite Strecken einfach seltsame Ereignisse und Begebenheiten zur Kenntnis nehmen muss. Dies fand ich etwas unglücklich gelöst im Vergleich zu anderen Geschichten.

Erst die letzten Szenen während der Konfrontation mit Zaroff erwecken wieder etwas mehr Interesse.

Technisch ist das Spiel so gut wie andere Daedelic-Spiele, eine gute Grafik, gute Sprachausgabe. Aber das hilft leider nichts, wenn der Inhalt nicht trägt.
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