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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk
Die GESCHICHTE von "God of War 3" knüpft direkt an den Cliffhanger seines Vorgängers an. Für alle, die sich mit der Reihe nicht auskennen, hier eine Zusammenfassung über die vergangenen Ereignisse (SPOILER TEIL 1 & 2):

I. Als Kratos mit seinem Heer von Spartanern gegen eine Armee der Barbaren kämpfte, war er der Niederlage nah. Er...
Vor 22 Monaten von Gert Bohl veröffentlicht

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurz(weilig)
Ich habs mir jetzt endlich mal für einen niedrigen Preis gegönnt, nachdem es schon so lange draußen ist und muss sagen, dass ich das Spiel ziemlich überbewertet finde. An 2 Abenden war es durch und nebenbei auch 80% der Trophäen, ohne auf diese geachtet zu haben. Die Inszenierung und Grafik ist durchaus der Hammer, wenn auch die brutalen...
Vor 15 Monaten von Steffen E veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 3. Januar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Die GESCHICHTE von "God of War 3" knüpft direkt an den Cliffhanger seines Vorgängers an. Für alle, die sich mit der Reihe nicht auskennen, hier eine Zusammenfassung über die vergangenen Ereignisse (SPOILER TEIL 1 & 2):

I. Als Kratos mit seinem Heer von Spartanern gegen eine Armee der Barbaren kämpfte, war er der Niederlage nah. Er flehte den Gott des Krieges, Ares, an, ihm Macht zu verleihen und bot seine Seele im Tausch für diese Macht an. Ares willigte ein und so tötete Kratos den Anführer der Barbaren. Fortan zog er im Namen Ares in die Schlacht und errang viele Siege. Er steigerte sich in die Kämpfe hinein und wurde durch den Einfluss von Ares immer zorniger. Seine Wut war so groß, dass er eines Tages, beim Plündern einer Stadt, in Rage seine Frau und sein Kind tötete. Als er sah, was er getan hatte, verfluchte er Ares und schwor, ihn zu töten. Die Asche seiner Familie legte sich auf seine Haut und er wurde bekannt unter dem Namen "Geist Spartas", auf ewig verfolgt von den Alpträumen seiner Tat. In einem Duell besiegte Kratos schließlich Ares, indem er die Büchse der Pandora, gefunden in einem Labyrinth auf dem Rücken des Titanen Kronos, öffnete und mit der in ihr enthaltenen Macht den Gott tötete. Schließlich kürte die Göttin Athene ihn zum Kriegsgott.

II. Nun war es an den Soldaten Spartas, in seinem Namen durchs Land zu ziehen und Städte zu zerstören. Kratos war unersättlich, da die Götter ihn nicht von seinen Alpträumen befreiten, und er stoppte auch nicht als Athene es ihm befahl. Als er Rhodos angriff, wurde durch einen Falken der Koloss der Stadt zum Leben erweckt und Kämpfte gegen Kratos. Zeus, anscheinend auf seiner Seite, gab ihm die Klinge des Olymp und er nahm das Geschenk an. Doch nachdem er mit dem Schwert seinen Feind besiegt hatte, raubte es ihm seine Kraft und Zeus tötete Kratos für seine Zerstörungswut, der daraufhin in das Reich des Hades fiel. Die Titanin Gaia nahm Kontakt zu Kratos auf, verbündete sich mit ihm und verhalf ihm aus dem Reich des Hades. Sie gab ihm Anweisung, zu den Schicksalsgöttinnen zu wandern, um in die Zeit zurück zu reisen und Zeus zu töten. Nach einem langen und beschwerlichen Weg gelingt es Kratos, die Schicksalsgöttinnen zu finden. Als sie ihm nicht freiwillig helfen, ermordet er sie und hindert Zeus, seine Tat zu vollenden. Zeus kann fliehen, da sich Athene für ihn opfert. Kratos reist in die Zeit zurück, als der Krieg mit den Titanen wütete. Er informiert Gaia über die Situation und reist mit ihr in die Gegenwart, um zusammen mit den Titanen in den Kampf zu ziehen.

Kratos erklimmt nun also auf dem Rücken von Gaia den Berg des Olymps. Dabei werden uns erst einmal einige Gegner vor die Füße geworfen, an denen wir unsere Fähigkeiten testen, vor allem sollen wir uns aber mit der Steuerung vertraut machen. Ist das erst mal geschafft, erwarten uns weitere Herausforderungen: Die Götter selbst wollen verhindern, dass wir Zeus töten und stellen sich uns mit aller Macht in den Weg. Klar können wir das nicht auf uns sitzen lassen und schnetzeln uns dabei auch durch die Kinder des Olymps.

Während wir am Anfang des Spiels noch einen vollen Lebens-, Mana- und Fähigkeitenpunktebalken sowie die Klingen der Athene auf der höchsten Stufe besitzen, müssen wir, typisch für die gesamte Reihe, erst einmal von dieser Macht Abstand nehmen. Als wir von Gaias Rücken fallen, finden wir uns im Reich des Hades wieder - deutlich geschwächt, aber unser Ziel stets fest vor Augen.

Im Vergleich zu den Vorgängern hat sich im GAMEPLAY wenig getan. Das verheißt nichts schlechtes, schließlich gingen Kämpfe und Rätsel schon immer gut von der Hand. Die grundlegende Tastenbelegung ist gleich geblieben (x: springen, Viereck: leichter Angriff, Dreieck: schwerer Angriff, Kreis: packen, linker Analogstick: bewegen und rechter Analogstick: ausweichen). Anstatt mit dem Steuerkreuz eine von vier Götter-/Titankräften auszuwählen, die beim Einsetzen Mana verbrauchen, schalten wir im Verlauf des Spiels vier verschiedene Waffen frei, die für die Gegnertypen besser oder eben schlechter geeignet, manchmal aber auch Voraussetzung zum Sieg sind. Standardangriffe und freigeschaltete Kombos können wir immer einsetzen, Spezialangriffe kosten hingegen Mana, wobei für jede Waffe ein Spezialangriff zur Verfügung steht, die wir noch verbessern können. Wir kehren ab und an auch zu bereits besuchten Schauplätzen zurück, in der Regel ist aber nur ein Waffentyp wirklich nützlich, um dort etwas Neues zu entdecken: Die Nemeiischen Löwen.

Fähigkeiten hingegen, die wir uns ebenfalls im Verlauf des Spiels aneignen, lassen uns viel öfter neue Aspekte an alten Schauplätzen entdecken. Leider ist es nicht möglich, weiter auf diese Fähigkeiten einzugehen, ohne die Geschichte zu Spoilern, deshalb muss ich an dieser Stelle schweigen. Es sei aber noch gesagt, dass sie sich, genau wie die Waffen, äußerst gut ins Spielgeschehen einfügen, also sowohl das Gameplay sinnvoll erweitern als auch mit der Geschichte harmonieren. (Der Einsatz von Fähigkeiten verbraucht natürlich Fähigkeitenpunkte.)

Unseren Charakter verbessern wir durch rote ORBS, die wir für die Vernichtung von Gegnern erhalten oder in Truhen finden. Es gibt drei Typen von Orbs: Rote geben Erfahrung, Grüne laden Gesundheit und Blaue laden Mana auf. Haben wir genug rote Orbs gesammelt, können wir eine unsere Fähigkeiten oder Waffen verbessern und schalten so neue Kombos frei, die uns im Kampf äußerst nützlich sind. Die maximale Anzahl an Gesundheits-, Mana- und Fähigkeitenpunkte lassen sich durch Gorgonenaugen bzw. Phönixfedern oder Minotaurenhörnern verbessern. Anders als in den Vorgängern müssen wir anstatt 5 nur noch 3 dieser Gegenstände finden, um eine Verbesserung zu erhalten. Das ist leichter gesagt als getan, denn dafür wollen erst einmal die teils gut versteckten Truhen gefunden werden, die diese enthalten. Das bedeutet: Aufpassen und Augen aufhalten!

Spielen wir mal nicht aktiv, weiten sich unsere Augen ganz automatisch, denn dann dürfen wir eine der tollen Zwischensequenzen bestaunen. Die sind entweder richtig klasse animiert oder künstlerisch angehaucht und damit ganz im Stil des Intros. Mir haben beide Arten sehr gut gefallen und beide tragen zur großartigen PRÄSENTATION des Spiels bei. Fantastisch in Szene gesetzt sind auch die BOSSGEGNER, bei denen es sich größtenteils um griechische Götter handelt. Mal müssen wir im "normalen" Kampf gegen sie antreten, mal unsere Fingerfertigkeit in Quicktime-Events unter Beweis stellen. Hier und da werden aber auch ganz andere Aufgaben gestellt wie senkrechte Flugeinlagen, bei denen wir Trümmern und sonstigen Hindernissen ausweichen müssen, oder das Lösen verschiedenster Rätsel. Für Abwechslung ist also gesorgt und so kommt nie Langeweile auf.

Viel KRITIK habe ich am Spiel wirklich nicht, aber ein paar Punkte sollten trotzdem erwähnt werden. So sind die relativ festen Kameraeinstellungen an wenigen Stellen schlecht gewählt und ob es von den Entwicklern durchgedacht war, beim Entlanghangeln an einem Seil SO nah an Kratos heranzuzoomen, lässt sich stark bezweifeln. Zwei von vier Waffentypen sind für das weiter kommen nicht zwingend notwendig und so kommt man mit den Verbannungsklingen und den Nemeiischen Löwen im Prinzip durch das gesamte Spiel. Mir hätte es gefallen, wenn die übrigen Waffen nicht nur einen Vorteil im Kampf gegen bestimmte Gegner gehabt hätten, sondern Voraussetzung für den Sieg gewesen und außerdem in der Spielwelt zum Einsatz gekommen wären, sei es um versteckte Truhen zu finden oder um zum Lösen der Rätsel beizutragen.
Die BRUTALITÄT im Spiel sucht auch unter anderen Genrevertretern Ihresgleichen, am meisten blieb mir die Szene im Gedächtnis, in der man aus der Perspektive eines Gottes beobachtet, wie Kratos einen erbarmungslos zusammenschlägt und ermordet. Das Spiel ist nichts für schwache Nerven, man enthauptet und trennt andere Gliedmaßen vom übrigen Körper, und es fließt immer sehr, sehr viel Blut. So ist mir Kratos zwischendurch selbst unsympathisch geworden, aber er ist nun mal ein Anti-Held und hat allen Grund für seinen unendlichen Zorn. Jeder muss selbst entscheiden, ob das einem nicht "zu krass" ist.

FAZIT
"God of War 3" ist ein unglaublich gutes Spiel. Durchdachtes Gameplay, eine fesselnde Geschichte, die einen würdigen Abschluss findet, und vor allem die bombastischen Zwischensequenzen als Teil der tollen Präsentation heben es nicht nur unter Genrekollegen, sondern Spielen im Allgemeinen hervor. Außerdem wird viel Abwechslung geboten und so sind die wenigen Kritikpunkte an der Kameraführung (die meistens auch wirklich gut ist!) und Einbindung der Waffenpluralität nebensächlich. Wer mit dieser extremen Darstellung von Gewalt nicht klar kommt, sollte unbedingt einen großen Bogen um das Spiel machen. Allen anderen kann ich den Abschluss der Saga nur wärmstens empfehlen. Ich selber habe vorher die "God of War HD Collection" gespielt, die mir auch viel Spaß gemacht hat. Sie ist wegen vieler Bezüge auf die Handlung im Spiel empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig, wenn man im Großen und Ganzen über die Story bescheid weiss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FULMINANTER KAMPF DER GÖTTER, 17. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
God of War war, meiner Meinung nach, schon auf der PS2 der beste Slasher.

Auf der PS3 übertrifft Kratos noch seine Vorgänger, und das nicht nur in Sachen Grafik. Die Story ist eine fantastische Einführung in die griechische Mythologie ohne historischen Anspruch. Die Grafik ist top, die Endgegner (griechische Götter und Halbgötter) so gigantisch das es einem dem Atem raubt. Von der Größe am ehesten vergleichbar mit den Riesenendgegnern von Shadow of Colossus, obwohl diese beiden Spiele nicht vergleichbar sind. Während Shadow of Collossus eher den ruhigen "Zenspieler" anspricht, gibt God of War 3 richtig Gas, und läßt das fliegen der Klinge durch seine Gegner zur Metzelorgie werden. Jump and Run Einlagen, forderndes Hack and Slay (blocken&Combos) und Rätsel ergeben insgesamt ein superstimmiges Bild.

Soundkulisse, wie auch die furiose Musikuntermalung (insbesondere bei 5.1 Sound), eine einsteigerfreundliche intuitive Bedienung, wie auch die Handlung der Story mit ihren mehr oder weniger überraschenden Wendungen, die unserem Hauptprotagonisten auch mal die weltlichen, weiblichen Freuden geniessen lassen, wie auch der hohe Gewaltgrad, runden die ganze, in allen Belangen, bombastische Spieleinszenierung ab, und machen das Ganze zu einem unvergesslichem Erlebnis.

Auf der Slasherebene gibt es auf der PS3 nur einen Titel, der aber nicht ganz mithalten kann. Dantes Inferno. Die Spielbarkeit ist hervorragend, Rätsel gelegentlich schwer, aber nicht unlösbar. Settings abwechslungsreich und wunderbar dargestellt. Die im Laufe des Spiels erworbenen Fähigkeiten sinnvoll, besonders bei den herausfordernden Endgegnern. Die Waffenauswahl, mit dem üblichem Scillsystem, wodurch sich erworbene Fähigkeiten auf die Waffen übertragen lassen, sind sinnvoll, und helfen insbesondere bei elementeanfälligen Bossgegnern.

Die Geschichte schließt nahtlos an die ersten beiden PS2-Teile an. Wer sich also dieses Schmankerl der Videogeschichte kaufen will, sollte sich überlegen die Teile 1 und 2, die es mittlerweile auch als HD-Version zusammengefaßt in einem Spiel auf PS3 gibt, vorher zu spielen. Wie im folgendem Absatz dargelegt, sollte man hier auf die Pegi-Versionen zurückgreifen, da diese unbeschnitten sind.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen von Kratos, ist die deutsche Version identisch mit der europäischen und UK-Pegi Version von Teil 3, und mußte deshalb auch keine Einschnitte hinnehmen. Bei der UK-Version ist davon auszugehen, das es im Gegensatz zur europäischen Pegi-Version, weder eine deutsche Sprachausgabe, noch deutsche Untertitel vorhanden sind.

Jeder der auch nur ansatzweise für dieses Spielegenre etwas übrig hat, wie auch Konsolenspielsammler, aber auch diejenigen die mit diesem Spielegenre noch garnicht in Berührung kamen, sollten allein der Inszenierung wegen, und zu dem jetzigen moderaten Preis, bedenkenlos zugreifen!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahre Spieleperle! Warum, seht ihr in den folgenden Zeilen..., 9. Juli 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Steuerung:
Die Steuerung ist im Vergleich zu den Vorgängern sehr verbessert worden. Es spielt sich jetzt viel flüssiger und lockerer. Dennoch ist es einem nicht möglich, während einer Combo zu blocken oder auszuweichen. Wer also auf Button-Smashing setzt, wird auf höheren Schwierigkeitsgraden eine harte Zeit haben. So bin ich mit der Steuerung nicht ganz zufrieden. Schließlich kann man nicht voraussehen, wann der Gegner einen Angriff startet und so dann die Länge der eigenen Combo timen.

Schwierigkeit:
Ich finde die Schwierigkeit in Relation zum zweiten oder ersten Teil doch eher einfach. Der Titel an sich gehört jedoch zu den schwereren Spielen unserer Zeit. Wer sonst nur moderne Shooter zockt, kann gleich auf „Spartaner (einfach)“ starten. Ich habe alle drei Teile auf normal gespielt und brauchte beim ersten Teil etwa 20 Versuche für den Endboss. Im zweiten Teil waren es nur mehr zwei Versuche und so nimmt das seinen Lauf. Alles in Allem bin ich mit dem Schwierigkeitsgrad aber sehr zufrieden. Er ist auf „Gott (normal)“ herausfordernd, aber nicht unfair schwierig wie der erste Teil.

Spielmechanik:
Der Run besteht zur Gänze aus Hack and Slay, Jump and Run und seltenen Rätseln. Mit dem Hack and Slay war ich schon im ersten Teil sehr zufrieden und trotzdem wird es immer wieder verbessert und aufgehübscht. Die Jump and Run Passagen wurden endlich auf einen akzeptablen Level gebracht. Dieses Element ist seit Teil eins Bestandteil der Spielmechanik und ließ sich trotzdem grauenhaft steuern. Bis in diesen Part, denn jetzt glitcht man nicht mehr über scheinbar eingefettete Holzbalken, sondern klettert meistens an zertrümmerten Wänden hoch oder entlang. Die Sprünge sind flüssig und schön animiert. Rätsel kommen kaum noch vor und die, die es geschafft haben, sind nicht wirklich anspruchsvoll. Stört mich aber nicht, da ich in einem Hack and Slay keine Rätsel brauche.

Waffen:
Neben unseren „Chaosklingen“, die alle paar Minuten ihren Namen wechseln, aber im Prinzip immer die gleichen Messer sind, gibt es auch im dritten Ableger eine größere Auswahl. Die meisten Waffen unterscheiden sich optisch nur gering und haben unterschiedliche Fähigkeiten, die man zwangsweise einsetzen muss und zudem jederzeit verwenden kann. Da kann man nicht meckern.

Storyverlauf:
Der Run verläuft ziemlich streng linear. Nebenquests gibt es wie schon immer keine und Entscheidungsfreiheiten gibt es nicht im Geringsten.

Fazit:
Dadurch dass die Jump and Run Passagen spürbar überarbeitet worden sind, bin ich auch endlich mit der Spielmechanik zufrieden. Hack and Slay vom Feinsten und ab und an ein Rätsel. Der mittlere Schwierigkeitsgrad ist fordernd, jedoch nicht unfair, wobei die Steuerung noch ihre Schwächen in Sachen Reaktion hat. Wie gewohnt ist der Verlauf sehr linear. Im Gesamten wurde im dritten Teil das Gameplay zu einem wahren Glanzpunkt des Titels.
Für’s Gameplay gibt’s von mir 22/25 Punkte.
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Story:

Handlung (ACHTUNG: Spoiler v. Teil 1 und 2):
Nachdem wir in Teil eins unseren Diensten nicht mehr Folge leisten wollten, trieben uns zusätzliche Rachegelüste aufgrund unserer toten Familie zu Ares. Binnen uns die Götter ihren Segen gaben, versuchten wir mit Hilfe der Büchse der Pandora erfolgreich den Kriegsgott zu vernichten und nahmen seinen Platz ein. Im zweiten Teil wendete sich das Blatt jedoch gewaltig. Unser Egoismus schoss uns ins aus und die Götter waren uns nicht mehr freundlich gesinnt. Zeus, Vater oder König aller Götter, hat uns verraten und so wollen wir auch ihm ans Leder. Diesmal vergebens, denn einen Gott tötet man nicht einfach so. Mithilfe der Schicksalsgöttinnen (oder so ähnlich, leider vergessen) gelingt es uns, unseren Tod durch Zeus zu verhindern, indem wir ein Zeitportal benutzen. Dadurch gelang es uns anschließend die Titanen um Hilfe zu bitten. Sie begleiten Kratos in unsere Zeit und erklimmen so zusammen den Olymp. Damit beginnt der dritte Teil und die Jagd auf Zeus.

Protagonist:
Wir kämpfen natürlich im Körper von Kratos, unser ehemaliger Spartaner, der mit Hilfe der Büchse der Pandora den Kriegsgott Ares umgelegt hat. Er ist wie immer von Wut befallen und kennt keine Gnade oder Mitgefühl.

Charaktere:
Erwähnenswert wären da Athene, Zeus und Pandora. Das sind so die Charaktere, die sich durch das ganze Spiel ziehen. Zu denen baut man am ehesten eine Beziehung auf, was mir bei Pandora eigentlich am besten gefallen hat. Wird euch wahrscheinlich erst gegen Ende hin genauso gehen.

Ende (OHNE Spoiler):
Nachdem mich die Trilogie derart positiv überrascht hat, waren meine Erwartungen dementsprechend groß. Ich sag’s so, wie’s ist: Sie wurden nicht erfüllt. Ich habe auf ein Ende gehofft, dass mich so flashed, dass ich die erste Minute in den Credits den Mund offen habe. Nachdem die ganze Reihe jedoch weniger Wert auf die Story legt, war dem nicht so. Das ist aber Gemecker auf gehobenem Niveau. Das Ende ist noch immer besser, als bei einem 0815 Shooter.

Fazit:
God of War war nie aufgrund der Story berühmt. Mittlerweile finde ich, dass die Geschichte doch tiefer geht, als in den ersten beiden Teilen. Auch das Aufbauen von Beziehungen hat hier besser geklappt. Zu große Erwartungen dürft ihr nicht haben, dann werdet ihr positiv überrascht sein.;)
Für die Story gibt’s von mir 18/25 Punkte.
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Atmosphäre:

Setting:
Die Meisten dürften wissen, worum es in der Reihe geht. Die Thematik befasst sich mit der griechischen Mythologie und das in epischer Aufmachung. Minotauren, Skelette oder Zyklopen gehören zum Alltag. Daneben lassen sich noch Götter und Titanen finden, die meistens extrem groß und episch dargestellt werden. Als Beispiel nehmen wir den Gott Poseidon. Dem begegnen wir nämlich schon zu Beginn. Anstatt ihn so ins Spiel zu setzen, wie er auf den meisten Bildern zu sehen ist, wird er zuerst als Mensch beschrieben und ein paar Minuten später kämpft er mit seinem Dreizack, der zehn Mal so groß ist wie Kratos. Dabei reitet er auf einem Tentakel-/Pferdegemisch auf dem Größenniveau eines Berges.

Animationen:
Die Animationen sollen wie auch in den Vorgängern die Wut und den Zorn von Kratos ausdrücken. Nahezu alle Bewegungen wurden merklich überarbeitet und gefallen mir viel besser. Generell waren die optischen Handlungen sehr atmosphärisch und lobenswert programmiert.

Gegnerdesign:
In einem CoD begegnen einem zahlreiche Menschen, die sich meist in ihrer Kleidung unterscheiden. In einem GoW begegnen einem zahlreiche Monster, die sehr detailreich und unterschiedlich kreiert wurden. Für eine gelungene Atmosphäre zählt die Liebe zum Detail und die wurde hier auf alle Fälle präsentiert. Ob nun ein Minotaur noch einen Schnauf von sich gibt, während man ihm brutal den Hals umdreht oder ob Helios noch ängstlich durch die Gegend starrt, während man seinen Kopf in den Händen hält, spielt dabei keine Rolle. Solche Sachen fallen mir sofort auf und ich bin immer froh zu sehen, wie man sich da Mühe gegeben hat, dem Spieler wirklich ein Erlebnis zu bieten.

Soundtrack:
Auch der Soundtrack ist nicht zu verachten. Im Gegenteil: Nach alter GoW-Manier bekommen wir wieder episch inszenierte Kirchenmucke geboten. Die passt sich der jeweiligen Situation an und spielt nicht in der Dauerschleife durch den ganzen Run. Vom Soundtrack könnt ihr euch auf Youtube selbst ein Bild machen. Mein Favorit ist das Gesang von Pandora, wenn man sich in ihrer Nähe befindet.

Fazit:
Die Atmosphäre bleibt weiterhin der Glanzpunkt der Trilogie. Nachdem die HD-Collection von mir schon 24 Punkte bekam, bleibt mir hier nicht viel Spazi. Auch God of War 3 ist nicht perfekt, aber die volle Punktzahl ist hier dank Liebe zum Detail in jeder Hinsicht wohl verdient.
Für die Atmosphäre gibt’s von mir 25/25 Punkte.
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Technik:

Grafik:
Man mag dank fehlender Hardware nicht jeden Mitesser auf Kratos Nase sehen, aber God of War hat seinen eigenen Grafikstil, der mir auch in zehn Jahren noch gefallen wird. So muss das sein. Die Schatten sind dynamisch und scharf. Die Kanten sind selten bis gar nicht am Flimmern. Das Wasser spiegelt wie es muss und die Lichteffekte kommen vor allem in dunklen Räumen gut zur Geltung. Meiner Meinung nach fehlt es der Optik an nichts.

Sound:
Eine THX-Zertifizierung bekam dieser Ableger nicht, jedoch habe ich nichts zu bemängeln. Es lässt sich in Dolby Digital (5 Kanäle) spielen, die Effekte knallen satt und kräftig aus den Boxen und die Stimmen wurden endlich lauter. In GoW 1 und 2 habe ich kaum etwas verstanden. Dieser Fehler wurde wahrgenommen und verbessert.

Cutscenes:
Die meisten Cutscenes laufen mit Ingame-Grafik, wobei mir diese so gefällt, dass ich oft nicht merke, ob die Szene gerendert ist oder es sich doch um Ingame-Grafik handelt. Von daher bleibt der Punkt neutral.

Umfang:
Der Singleplayer bietet vier Schwierigkeitsgrade. Für einen Run auf normaler Schwierigkeit benötigt man etwa acht bis 15 Stunden. Anschließend gibt es noch einen Herausforderungsmodus, der zusätzlich Zeit frisst. Alles in Allem ist der Umfang nichts Besonderes aber ausreichend.

Ladebildschirm:
Der Ladebildschirm nimmt nicht das Ausmaß eines Skyrims oder Duke Nukems an, jedoch wäre es mir für häufige Tode auf hohem Schwierigkeitsgrad doch zu lange. Kleiner Kritikpunkt am Rande. Für Casual-Gamer sollte er akzeptabel sein.

Stabilität:
Das Spiel ist mir nie abgestürzt und ich habe auch keine Frameeinbrüche wahrgenommen, obwohl teilweise schon viele Gegner auf einmal am Schirm kämpften. Bei der Grafik bewundernswert.

Fazit:
Dank des Exklusivtitels konnte man sich auf die Hardware der PS3 spezialisieren und viel Potenzial nutzen. Ich wurde in Sachen Grafik und Stabilität positiv überrascht. Auch der Sound und Umfang haben meine Erwartungen erfüllt. Ein kleiner Kritikpunkt aufgrund des Ladebildschrims, der bei häufigem Sterben zu lange sein könnte.
Für die Technik gibt’s von mir 23/25 Punkte.
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Gesamtbewertung:
God of War 3 merzt viele Schwächen seiner Vorgänger aus und selbst gelungene Elemente wurden überarbeitet bzw. verbessert. Der letzte Teil der Trilogie legt in Sachen Atmosphäre und selbstverständlich Technik eine ordentliche Schippe drauf. Die Story wurde so gut es geht vertieft und das Gameplay glänzt jetzt auch im Jump and Run Bereich. Viele Dinge wurden hier fast schon perfektioniert. Eine wahre Spieleperle.

Für „God of War® III“ gibt’s von mir 88/100 Punkte.

Das Spiel bekommt somit eine 5-Sterne-Wertung und ist eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Game, 27. Januar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Diejenigen die überlegen sich dieses Game zu holen, von mir ne klare Kaufempfehlung. Die Grafik des Spiels ist auf einem sehr hohen Niveau und Detailgetreu, die Story wird meiner Meinung nach flüssig erzählt und spielt sich auch dementsprechend. Das Gameplay ist sehr nah an die Vorgänger GoW 1 und GoW 2 angelegt, nur kleinere Abweichungen z.B. beim öffnen von Truhen etc. Und was in nem GoW natürlich nicht fehlen darf ist Blut und Brutalität. In GoW 3 kommt jeder Fan wieder auf seine Metzelkosten. Von einfacher Enthauptung bis zur derben Gliedmasenabtrennung und Innereibeschauung ist alles dabei. Auch der Ingamesound hat mich wieder positiv gestimmt. Das einzige manko ist die etwas kurze Story, die man in etwa 10 Stunden absolviert hat. Für mich aber dennoch ein absolutes Topgame das ein Muss für jeden PS3-Benutzer ist. 5 Sterne von mir.
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5.0 von 5 Sternen GOD OF WAR 3 Hammer spiel, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Die Story von dem Antiheld Kratos ist einfach super. Ich spiele das immer wieder druch und die Grafik auf der PS3 ist einfach super.

Jedem der action mag sollte hier zugreifen man darf sich nur nicht ärgern wenn man mal an einer Stelle scheitert und einen längeren weg erneut gehen muss. Auch die Rätsel könnten mit unter etwas knackiger sein. Aber die stehen einfach nicht im Vordergrund wenn man die Griechischen Götter und Titanen besiegt ;-)
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5.0 von 5 Sternen Sehr geil :), 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Da ich schon alle andere God of War teile gespielt habe wollte ich denn ausprobieren.
Ich muss sagen ich bin von grafik und der story sehr beeindruckt :) . Habe das spiel selber mittlerweile 5x durch und ich würde es immer wieder spielen :) .
Das einzige mako ist das es kaum unterschiede gibt zu denn anderen teilen. Etwas neues im strategischen- Rätsel- und Actionspiel wer schon abwechslungsreich. Z.b. das man über die ganze Welt die mit der Story zu tuen hat laufen kann und nicht strikt die Wege vorgegeben kriegt .

Nichts desto trotz 5/5 Sterne :)
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5.0 von 5 Sternen God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3], 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
eine sehr gute Spiel God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] . . . . . . . .
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5.0 von 5 Sternen Ein hammermäßiges Spiel, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ein Super Spiel mit tollem Abschluss der Serie. Alles was bei den Teilen davor gut war, wurde hier verbessert. Supertolle und spannende Action-Sequenzen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gutes spiel, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Sehr gutes Spiel macht richtig Laune optisch sehr gut kann man auch ruhig öfters durchspielen.
Besonders die gigantischen Boss kämpfe machen richtig Laune. Die Quick time events sind zwar zu leicht aber schön anzusehen
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4.0 von 5 Sternen Gutes Finale in Sachen God of War, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] (Videospiel)
Gutes Spiel mit sehr guter Grafik, fast alle wichtigen Charaktere der griechische Mythologie kommen in dem Spiel als Zwischen Gegner vor,bis hin zum Finale gegen Zeus. Da das Spiel sehr Brutal ist, gehört das Spiel auf keinen Fall in Kinderhände.
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God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3]
God of War 3 [Essentials] - [PlayStation 3] von Sony Computer Entertainment (PlayStation 3)
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