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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Archaische Wahrheiten im experimentellen Chaos
Nach Erscheinen der Aufnahmen des Miles Davis Quintet von dessen Europa-Tournee 1967 im Jahre 2011 kommt nun unter dem Titel Miles Davis Quintet. Live in Europe 1969. The Bootleg Series Vol.2 gleich eine 4 CD-Box auf den Markt. Davon sind 3 CDs Mitschnitte der Auftritte beim Antibes-Festival (CD 1+2) sowie Stockholm (CD 3) und eine DVD von den Berliner Jazztagen. Der...
Vor 23 Monaten von Gerhard Mersmann veröffentlicht

versus
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schon zu viel Fusion
Tja, das ist meine persönliche Meinung zu Miles Davis: Mir gefällt von ihm alles, was er bis ca. 1967 gemacht hat, aber dann als er begann mit allen möglichen Klangexperimenten zu hantieren, kann ich keine klare Konzepte und vor allem auch klar strukturierte Melodien und Rhythmen hinter seinen Stücken erkennen.

Die auf den hier angebotenen...
Vor 13 Monaten von Musikhörer veröffentlicht


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Archaische Wahrheiten im experimentellen Chaos, 3. Februar 2013
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Bootleg Box Nr.2: Live 1969 (Audio CD)
Nach Erscheinen der Aufnahmen des Miles Davis Quintet von dessen Europa-Tournee 1967 im Jahre 2011 kommt nun unter dem Titel Miles Davis Quintet. Live in Europe 1969. The Bootleg Series Vol.2 gleich eine 4 CD-Box auf den Markt. Davon sind 3 CDs Mitschnitte der Auftritte beim Antibes-Festival (CD 1+2) sowie Stockholm (CD 3) und eine DVD von den Berliner Jazztagen. Der große Unterschied zu den Aufnahmen von 1967 sind zum einen die personellen Wechsel im Quintett, denn es sind nur noch Miles Davis und Wayne Shorter übrig geblieben, Herbie Hancock wurde durch Chick Corea, Ron Carter durch Dave Holland und Tony Williams durch Jack DeJohnette ersetzt. Diese Umbesetzungen sorgten zum anderen geradezu für eine Entfesselung der Band, was zu einer noch größeren Experimentierfreudigkeit und Dynamik geführt hat. Und Miles Davis scheint auf den vorliegenden Einspielungen wie ausgewechselt. Er präsentierte sich drogenfrei und vor Kraft strotzend, was eine enthemmende Wirkung auf sein Spiel und die von ihm an den Tag gelegte Toleranz hatte.

Dieses Miles Davis Quintet, das immer den Beinamen Lost Quintet trug, weil kaum Aufnahmen vorlagen, die seinen richtungsweisenden Einfluss dokumentierten, ist nun durch die vorliegende Edition aus dem Zustand des Verlorenseins zurück geholt worden. Es sind im positiven Sinne historische Dokumente, weil der Übergang von Miles Davis selbst von der Modalität in eine von Fusion, Funk, Rock und psychedelische Moderne in beeindruckender Qualität zugänglich gemacht wurden. Seine Interpretation von Round Midnight (CD 1, Antibes), bei der er das Thema der Ballade mit einer modalen Wucht anbläst, als ginge es um eine testamentarische Festschreibung, um dann in ein Beschleunigungslabyrinth zu entschwinden, bei dem jede Rückkehr ausgeschlossen zu sein scheint, ist die wohl eigenwilligste dieses Stückes, die in der Jazz-Geschichte vorliegt. No Blues (CD 2) wird durch Davis Phrasierungen und die psychedelischen Eskapaden Chick Coreas und die lyrischen Etüden Wayne Shorters zu einem Referenzstück für archaische Wahrheiten im experimentellen Chaos. Und in Bitches Brew (CD 3) zeigen Jack DeJohnette und Dave Holland, wie strukturbildend Beschleunigung werden kann, wenn sich Individuen wie Davis und Shorter, die zu diesem Zeitpunkt wohl keine Grenzen mehr wahrnehmen wollten, auf halsbrecherische Exkursionen begaben.

Auf der DVD von den Berliner Jazztagen (mono, exzellente Qualität) wird dann auch sichtbar, wie zweifelsfrei und cool dieses Quintett zu Werke ging. Ob bei den Phrasierungen bei Directions, den kongenialen Tempiwechseln bei Bitches Brew, den Spannung erzeugenden Staccati bei It's About That Time, den lyrischen Pausen bei I Fall In Love So Easily oder den bewußt erzeugten Dissonanzen bei Sanctuary, hier bekommt man auch zu sehen, wie es in einem Labor, in dem an den Grundzügen musikalischer Zukunft gearbeitet wird, zugeht. Es wird gänzlich auf verbale Kommunikation, Gestik und Mimik verzichtet, ausschlaggebend ist die absolute Sicherheit am eigenen Instrument, die Gewissheit mit kongenialen Partnern unterwegs zu sein und ein überbordendes Selbstbewusstsein aller Akteure, ohne es ostentativ zur Schau stellen zu müssen.

Miles Davis Quintet. Live in Europe 1969. The Bootleg Series Vol.2 ist ein einzigartiges Dokument der Geschichte des modernen Jazz, eine Hommage an die konzeptionelle Offenheit, den Mut zum Experiment und eine so wohl nie wieder da gewesene Gemeinsamkeit von Ausnahmemusikern.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da freut man sich schon auf Volume 3, 25. Januar 2013
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Rezension bezieht sich auf: Bootleg Box Nr.2: Live 1969 (Audio CD)
Da ist es nun endlich, das Volume 2 der neuen Bootleg Serie.
Diesmal wird das "Lost Quintet", das 3. große Miles Davis Quintet, von dem es kein Studioalbum gibt, vorgestellt.

Das Konzert vom 25. Juli 1969 gab es schon mal vor 20 Jahren auf CD. Der Titel des Japanischen (Sony) Albums heißt: "1969Miles - Festiva De Juan Pins" und hat die Katalognummer SRCS 6843. Diese Scheibe ist schon seit Jahren vergriffen.
Auch auf zwei Bootleg Alben ist das Konzert zu finden. Nun also als Disk 1 in dieser Compilation.

Vom Konzert am 26. Juli 1969 war bisher nur der Titel " I Fall in Love Too Easily" offiziell veröffentlicht. Und zwar auf Disk 4 des BoxSets "Music Forever & Beyond" von Chick Corea. Hier nun das komplette Konzert als Disk 2.

Die CD Nr. 3 enthält den größten Teil des ersten Konzertes und ein Stück (This) der zweiten Show. Chick Corea hatte Probleme beim 1st Concert mit seinem Electric-Piano, so dass er nach ein paar Minuten aufgab und das Konzert auf dem Acoustic-Piano bestritt. Das ist wohl auch der Grund für das untypische Programm dieses Quintets mit "Paraphernalia", Nefertiti" und "Masqualero".

Die DVD enthält das Konzert von den Berliner Jazztagen. Leider ist das Originalformat PAL nach NTSC konvertiert worden. So kann man nur hoffen, dass RBB das Konzert noch einmal im TV wiederholt. Im Radio RBB Kultur Radio lief die Show am 19. Juni 2009 schon mal als Re-Broadcast. Trotzdem ist die Bildqualität viel besser als alles, was ich bisher von dem Konzert gesehen habe.
Natürlich hat auch hier wieder die Deutsche Gründlichkeit zugeschlagen und dieser bei Jazz-DVDs völlig überflüssige FSK Aufkleber pappt wieder direkt auf dem Cover und nicht etwa auf der Cellophanfolie.

Alles in allem ein lohnenswertes Album, wenn man die Musik noch nicht hatte.
Was die Macher aber geritten hat, die Liner Notes und detaillierten Infos auf die Rückseite des beiliegenden Posters zu drucken, ist mir schleierhaft. Dafür ziehe ich einen Stern ab.
Ein Lob noch an Amazon, die das Album pünktlich geliefert hat.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem hervorragend!, 16. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: Bootleg Box Nr.2: Live 1969 (Audio CD)
Fantastisch! Jeden Cent Wert! Knallt! Auf dem Weg zum Hurengebräu, die Trompete noch unverstärkt, der Bass noch akustisch, aber schon fast funkend, tolle Platte!!!
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schon zu viel Fusion, 24. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bootleg Box Nr.2: Live 1969 (Audio CD)
Tja, das ist meine persönliche Meinung zu Miles Davis: Mir gefällt von ihm alles, was er bis ca. 1967 gemacht hat, aber dann als er begann mit allen möglichen Klangexperimenten zu hantieren, kann ich keine klare Konzepte und vor allem auch klar strukturierte Melodien und Rhythmen hinter seinen Stücken erkennen.

Die auf den hier angebotenen Produkt zu hörende vier Konzerte (3 auf CD, 1 mal auf DVD) sieht und hört man zwar, welche großartige Musiker hier zu Werke gehen, aber wie gesagt, ich persönlich mag lieber Jazz, der ohne elektronische Instrumente (hier sitzt Chick Corea bereits hinter dem E-Piano) auskommt. Ausnahme ist das auf CD 3 gebannte Konzert in Stockholm, wo Corea's E-Piano nicht funktionierte und er auf dem akustischen Piano spielte. Dieses Konzert hört sich für mich an, wie Jazz mit seinen vielen kreativen Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Stücke sein sollte. Daher insgesamt für die Musik aus meiner Sicht 3 Sterne.

1-Stern Abzug haben sich die Produzenten dieser CD-Box bei mir eingehandelt, da sie die Informationen zu den Konzerten auf die Rückseite eines ca. A3-Posters gedruckt haben. Vollkommen unhandlich - Kundenfreundlich sieht anders aus.
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Bootleg Box Nr.2: Live 1969
Bootleg Box Nr.2: Live 1969 von Miles Davis (Audio CD - 2013)
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