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Kundenrezensionen

150
4,2 von 5 Sternen
Schmidt Spiele 40867 - Der verzauberte Turm, Kinderspiel des Jahres 2013
Preis:19,09 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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171 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auch zu diesem Spiel habe ich mal wieder ein Video erstellt, in dem ich das Spiel und den Spielablauf einmal im Detail vorstelle. Wer also mal einen "live"-Eindruck von dem Spiel bekommen möchte, einfach das Video schauen, ich denke danach sollte man wissen, ob das Spiel etwas für einen ist.

Generell lässt sich sagen, dass das Spiel wirklich, wie so oft bei Drei Magier Spiele sehr, sehr hübsch aufgemacht ist. Zwar sind die Spielfiguren relativ schlicht gehalten, und die Prinzessin leider, aus verständlichen Gründen, aus Plastik, aber die grafische Aufmachung, die Schlüssel, der Turm sind sehr gelungen. Wobei man sich natürlich fragt, gerade bei Jungs, wie lange eine Prinzessin aktuell ist

Die Magnete sind auch in diesem Fall keine einfache Effekthascherei, um die ein Spiel gebaut wurde, sondern sehr sinnvoll eingesetzt. In erster Linie ist es ein reines Würfel-Laufspiel, mit ein wenig Taktik und ein wenig Bluffen, wobei natürlich die ganz Kleinen die Bluffkomponente eher selten durchschauen. Der Einfluss auf das Spielgeschehen ist genau genommen ziemlich vom Glück bestimmt. Das Spiel kann nach einer Runde zu Ende sein, wenn der erste Schlüsselfinder sofort das richtige von 6 Schlössern findet, oder auch ganze 6 Runden gehen, das hängt letztlich wirklich nur vom Zufall ab. Aber sowas stört meistens eher die größeren, spielerfahreneren Mitspieler, wenn Kinder, nach einer Regeleinführung, unter sich spielen, haben sie oftmals lange Freude an dem Spiel.

Das Spiel ist zwar für zwei - vier Personen, letztlich ist es aber ein reines Zwei-Personen-Spiel, das auch von mehr Spielern gespielt werden kann, sich die anderen Mitspieler dann aber einfach abwechseln, die gleiche Spielfigur zu spielen und gemeinsam gewinnen oder verlieren. Aber auch das stört die Kleinen in der Regel nicht, daher kann ich dieses Kinderspiel nur sehr empfehlen.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 13. März 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Für uns als Familie mit 2 Jungs im Alter von gerade noch 6 und 8 Jahren sind Spiele ein wichtiger Anteil unserer Freizeitgestaltung. Und besonders gern stürzen wir uns drauf, wenn sie so liebevoll märchenhaft ausgestattet sind wie DER VERZAUBERTE TURM.

Zum Spielablauf:
Am perfektesten passt DER VERZAUBERTE TURM für 2 Spieler, die dann als Zauberer und Robin gegeneinander antreten. Wenn Robin nicht hinsieht, versteckt der Zauberer den Schlüssel zum Turm unter einer der Mulden des Spielplans, die danach mit den dafür vorgesehenen Plättchen abgedeckt werden. Ziel des Spiels ist es, dass Robin den Schlüssel findet und die Prinzessin befreit.
In jeder Runde wird gewürfelt: Der Symbolwürfel entscheidet, wer zuerst ziehen darf und der Zahlenwürfel bestimmt, wie weit die Figuren ziehen dürfen. Der Zauberer weiß zwar, welches das richtige Feld ist, muss aber kleine Extrastrecken laufen, um den Vorteil wieder auszugleichen.
Ziehen nun Robin oder Zauberer auf die Mulde, unter der das Versteck liegt, sorgt der Magnet unter der Figur dafür, dass der Schlüssel mit einem deutlich zu hörenden "Klack" angezogen wird. Ist es der richtige Schlüssel, springt die Prinzessin mit einem Freudensprung aus dem Turm - wenn nicht, beginnt eine neue Runde.

Und unser Fazit:
DER VERZAUBERTE TURM ist letztlich ein Würfelwettrennen mit hohem Glücksfaktor. Das Spielmaterial ist liebevoll gestaltet, die Anleitung leicht verständlich. Der immer (mehr oder weniger) gleiche Spielablauf sorgt zwar für schnelle Abnutzung beim Spaß, dennoch sind unsere Kinder noch in einem Alter, wo man sie mit einem Würfelrennen schneller - und auch immer wieder - begeistern kann als mit komplizierten Strategiespielen. Von uns ein klares "Daumen hoch"!
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68 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die "Spiele von "Drei Magier Spiele" zeichnen sich normalerweise durch ansprechende Illustrationen, gute Spielideen und Unterhaltungspotenzial für die ganze Familie aus. Außerdem sind sie, sieht man beispielsweise auf "Geistertreppe" und "Nacht der Magier" qualitativ hochwertig produziert. Schade, dass "Der verzauberte Turm" hier in einigen Punkten nicht mithalten kann, obwohl das Spiel ebenfalls vom selben Hersteller produziert wurde.

Doch der Reihe nach:

"Der verzauberte Turm" ist ein Spiel, das in der Schachtel gespielt wird. Im Karton befindet sich ein mit Mulden versehenes Plastikinlay auf das der Spielplan gelegt wird. Über jeder der Kunststoffmulden liegt ein kleiner Pappchip, der das jeweilige Loch abdeckt. Außerdem gehören zum Spiel ein blauer Kunststoffturm, eine gelbe Plastikprinzessin, und zwei Holzfiguren: Der Junge Robin und der der Prinzessin in Beugehaft haltende Zauberer. An der Unterseite der Holzfiguren befinden sich Magente, denn es gilt, den heimlich vom Zauberer versteckten Metallschlüssel zu finden. Vor jeder Runde sucht sich der Spieler, der den Zauberer steuert eine Kunststoffmulde für den Schlüssel aus - und versteckt ihn darin. Nun müssen Robin und der Zauberer um die Wette laufen. Während Robin den Schlüssel suchen muss, weiß der Zauberer verständlicherweise jedes Mal, wo der Schlüssel zu finden ist. Jedoch hat Robin einen Vorteil: Der Zauberer muss einen weiteren Weg zurücklegen, um an den Schlüssel zu kommen. Gewürfelt wird pro Runde von Robin (mit einem Zahlenwürfel) und vom Zauberer (mit einem Symbolwürfel). So wird die Reihenfolge festgelegt (manchmal startet Robin als Erster, manchmal der miese Magier). Wer den Schlüssel gefunden hat, darf ihn an einem der sechs Schlüssellöcher des Turms ausprobieren. Springt die Prinzessin (die auf einer kleinen Stahlfeder im Turm steckt) heraus, hat der Schlüsselfinder das Spiel gewonnen. Sperrt der Schlüssel nicht, folgt die nächste Runde. Und das eben bis zu sechs Mal, je nachdem, wie schnell das richtige Schlüsselloch gefunden wird...

Leider ist das Spiel stark repetitiv, sprich, es wiederholt sich ständig. Und besteht letztendlich aus reinem (Würfel-)Glück. Klar macht es sehr jungen Spielern Spaß, den Schlüssel heimlich verstecken zu dürfen, und auch die Suche danach kann sich für kleine Spieler als spannend entpuppen. Doch unterhaltsam ist das für die ganze Familie leider nicht. Übrigens ist das Spiel auch mit mehr als zwei Spielern spielbar, dann wird abwechselnd Robin von den Spielern gesteuert, Zauberer hingegen kann immer nur eine(r) sein.

Ebenfalls wenig augenschmeichlerisch: Die Holzfiguren und die Prinzessin sind aus einfachsten geometrischen Formen gestaltet - und die Prinzessin ist (ob ihres Gewichts und der damit zusammenhängenden Spring- und Flugtauglichkeit) aus Kunststoff. Obwohl ich ein großer Freund hölzerner Spielfiguren bin, hätte es mir hier besser gefallen, wenn alle Figuren aus Plastik, dafür aber realistisch gestaltet worden wären. Auch hadere ich mir der doch recht altbackenen "Damsel in distress"-Grundidee. Zu rettende Mädchen sind wirklich recht angestaubt, wo bleiben im Spiel starke Frauencharaktere, also eine Prinzessin, die pfiffigerweise auch den Schlüssel finden kann?

Das Spiel wurde - wie schon viele andere aus dem "Drei Magier Spiele"-Verlag - sehr ansprechend von Rolf Vogt illustriert und gestaltet, eine vierfarbige und mehrsprachige Anleitung liegt bei.

Ich befürchte, dass das Spiel nicht über die längste Lebenszeit verfügt. Schnell ist ein Muldenabdeckchip verloren, und auch der Turm mit der Stahlfeder wurde nicht für die Ewigkeit produziert...

Insgesamt vergebe ich gerade noch drei Sterne. Spielspaß und Inhalt sind vom Preis-/Leistungsverhältnis her nicht in Ordnung, sehr junge Spieler könnten aber eine gewisse Zeit Spaß am Spiel haben, Eltern spielen das Ganze mangels Herausforderung eher widerwillig. Somit von mir hier definitiv eher eine Kaufempfehlung für die "Geistertreppe" für sehr junge Spieler oder das in der Dunkelheit spielbare "Nacht der Zauberer" für etwas ältere, beide aus dem selben Spieleverlag.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2013
Schon vor dem ersten Spiel brach die Halterung ab, mit der die Prinzessin in ihrem Turm gehalten wird. Was ich zunächst als Pech bzw. eigene Ungeschicklichkeit abtat, scheint aber eher ein Konstruktionsfehler zu sein, denn ich habe dieses Problem nun schon öfter gehört/gesehen. Schmidt Spiele schickt zwar für ca. 3€ (inkl. aller Portokosten) schnell Ersatz, aber trotzdem darf ein Kinderspiel nicht so filigran gebaut sein. (Vor allem, da man das Spiel ja gar nicht spielen kann, wenn die Prinzessin nicht im Turm bleibt)
Sonst finde ich das Spiel wirklich nett und meine Kinder (5 + 7) hatten viel Spaß daran, auch wenn sie sich erst daran gewöhnen mussten die Figuren über das Feld zu schieben und nicht immer direkt auf die Position zu setzen.
Obwohl das Spiel die ersten Male wirklich lustig war, kann ich hier auch weder die sehr guten Rezensionen, noch die Auszeichnung "Kinderspiel des Jahres" nachvollziehen. Schon unser siebenjähriger Sohn (zählt noch als Kind denke ich)fand es eher lästig und langweilig, daß nur der Zauberer von einem Spieler alleine gespielt wird, man sich aber sonst mit der verbleibenden Figur immer abwechseln muß. (Da es sich also eh um ein 2 Spieler Spiel handelt, in dem man die Figur abwechselnd bewegt, ist die Begrenzung der Spielerzahl auf 4 wahrscheinlich nur zur Vorbeugung gegen Langeweile der wartenden Spieler)
Alles in allem ein netter kurzer Zeitvertreib für jüngere Kinder (natürlich nur so lange die Plastikteile halten)für etwas ältere Kinder sollte man sich etwas anderes suchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Am 8. Juli 2013 wurden die Spiele des Jahres gekürt. Neben Hanabi von Antoine Bauza als Spiel des Jahres 2013 wurde Der verzauberte Turm als Kinderspiel des Jahres 2013 ausgezeichnet.

Damit hat der Verlag Drei Magier Spiele nach Das magische Labyrinth als Kinderspiel des Jahres 2009 erneut die begehrte Trophäe auf dem Spielemarkt einheimsen können, die nicht nur ein Prädikat für besonderen Spielspaß, sondern auch ein absatzförderndes Prädikat im umkämpften Spielwarensegment ist.

Die Jury hat ihre Wahl fundiert begründet:

"Hanabi überzeugt durch einen bislang einmaligen Mix aus kooperativen, kommunikativen und deduktiven Spielelementen. Die falsch herum gehaltenen Karten sorgen nicht nur für einen ungewohnten Anblick, sondern sie fördern auch das konzentrierte Zusammenspiel.

Es fasziniert, wie die Gruppen von Partie zu Partie besser harmonieren und lernen, aus klugen Tipps die richtigen Schlüsse zu ziehen. Gelingt ein legendäres Karten-Feuerwerk, ist die Freude groß."

Der verzauberte Turm wurde von Inka und Markus Brand konzipiert. Bei dem Spiel handelt es sich um einen magnetischen Wettlauf für zwei bis vier vorahnende Gedächtnismeister ab 5 Jahren. Doch nicht nur Kindern macht das turbulente Spiel Spaß. Auch die mitspielenden Eltern werden jede Menge Heiterkeit beim Kampf um den Turm haben.

Das Spielprinzip

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: ein Spieler hat die Aufgabe, den silbernen Schlüssel zum Turm zu verstecken, in dem die Prinzessin gefangen ist. Doch auch wenn der Türöffner unter den zahlreichen Feldern entdeckt worden ist, ist die Prinzessin noch nicht befreit. Denn sechs Schlüssellöcher stehen zur Wahl und kommen in Frage. Auch der gegnerische Spieler versucht sich im Wettlauf um den Schlüssel und die Rettung der Prinzessin - wer wird am Ende der Sieger sein?

Jede Partie dauert im Schnitt zwischen einer Viertelstunde und dreißig Minuten. Gerade zu Beginn sind die Runden ein wenig langwieriger, wenn in dem Regelheft nachgeschlagen werden muss. Doch auch kleine Kinder ab fünf Jahren haben das Regelwerk rasch intus und können mitspielen.

Wie von Drei Magier Spiele gewohnt, ist auch Der verzauberte Turm mit viel Liebe zum Detail konzipiert worden. Natürlich darf auch Kommissar Zufall nicht fehlen, denn wenn das richtige Schlüsselloch bereits im ersten Versuch entdeckt wird, hat das weniger mit Zufall als mit strategischem Denken zu tun. Das tut der Spielfreude jedoch keinen Abbruch.

Meine beiden sechs und zehn Jahre alten Söhne hatten Spaß mit dem Spiel und ließen jeder Runde eine weitere folgen. Sie kamen schnell mit dem Regelwerk klar und nehmen das Spiel auch nach einigen Wochen gern in die Hand, um die Prinzessin aus dem Turm zu befreien.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2015
Meine Tochter hat das Spiel von einem Kameraden zum 8. Geburtstag bekommen, und wir waren gespannt darauf, weil es ansprechend aufgemacht ist und die Auszeichnung "Spiel des Jahres" normalerweise Spielspaß verheißt. Leider stellte sich heraus, dass das Spiel für die Altersgruppe etwas zu simpel ist. Meine Tochter verlor nach zwei Spielen die Lust, ihr neunjähriger Bruder nach einem. Auch wir Eltern standen nach der ersten Partie da und fragten uns: Das soll alles sein? Seither liegt es in der Ecke. In dem Spiel gibt es keine Entwicklung, keine Dynamik und der Spielverlauf lässt sich kaum beeinflussen. Die einzige Eigenleistung besteht darin, sich zu merken, welche Schlösser man schon ausprobiert hat und (für Robin), in welchen Mulden man schon gesucht hat. Ansonsten handelt es sich um reines Würfelglück. Letztendlich ist es ein etwas peppiger aufgemachtes Würfel-und-Zieh-Spiel. Ich kann mir vorstellen, dass es für 4-6jährige attraktiv ist - dazu tragen die lustige Gestaltung, die Idee mit der springenden Prinzessin und die Möglichkeit bei, die Rolle des bösen Zauberers einzunehmen und den Schlüssel zu verstecken. Daher drei Sterne. Aber leider ist es nicht gelungen, eine Idee zu entwickeln, die Spielspaß für die ganze Familie bietet. Und schließlich finde ich die Spielidee mit der hilflosen Prinzessin, die gerettet werden muss, reichlich angestaubt.
Wer gerne märchenhafte Szenarien mit bösen Zauberern und Helden hat und zugleich ein spannendes Familienspiel ab ca. 6 Jahren sucht, das witzige Effekte mit detektivischem Spürsinn, Kooperation und strategischem Denken verbindet, dem würde ich das Kinderspiel des Jahres 2008 empfehlen: "Wer war's?"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2014
Leider war bereits beim 3. Spielen die Prinzessin kaputt, ohne geht's nicht. Das gab Tränen an Weihnachten... Von einem Kinderspiel erwarte ich eine bessere Verarbeitung.
Ersatzteil wird beim Hersteller nur gegen frankierten Rückumschlag zugesendet. Sollte sich mal ein Beispiel an LEGO nehmen: Dort erhält man Ersatzteile auf E-Mail-Anfrage kostenlos (wir erhielten sogar noch ein kleines Geschenk als Entschuldigung) So zieht man sich Stammkunden!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wieder ein Spielehit von Drei Magier für Kinder ab 5 - getestet mit bis zu 5 Kindern in einer Spielrunde, zwischen 5 und 6 Jahren.

Verpackung:
Stabil und ansprechend gestaltet. Vorne drauf sieht man schon um was es geht. Auf dem Rand des inneren Kartons ist die Tür zum Zauberer abgebildet. Hier startet der Zauberer auch im Spiel, nämlich auf einer Spielplanerweiterung die an den Karton angelegt wird.

Inhalt:
Spielanleitung, Spielplan aus Karton mit Aussparungen für die Verstecke und den Turm, Spielplanerweiterung zum Anlegen an die inner Schachtel, 1 Schlüssel + ein Ersatzschlüssel (!), Plastikturm aus zwei Teilen, runde Kartonplättchen, 3 große Spielfiguren, 2 Spezialwürfel - der Plastikeinsatz mit Aussparungen für die Schlüsselverstecke, die Figuren und den Turm, gehört mit zum Spielmaterial

Idee:
Die Prinzessin soll aus dem Turm geholt werden. Auf den Weg machen sich Robin und der Zauberer. Wer zu erst den Schlüssel findet und dann auch am Turm das passende Schloss dazu, dem gehört die Prinzessin

Spielregel:
relativ einfach
Ein Spieler spielt den Zauberer, der außerhalb des Kartons erst mal einige Schritte laufen muss, bevor er den Schlüssel holen kann, den er auch selbst unter einem Kartonplättchen versteckt hat.
Die anderen kennen das Schlüsselversteck nicht und spielen gemeinsam den Robin, der sofort mit der Suche auf dem eigentlichen Spielplan beginnen kann.
Wer wieviele Schritte gehen darf, bestimmen die beiden Würfel, einer mit den Figuren darauf und einer mit je zwei Ziffern zwischen 3 und 5 pro Seite.
Die Figuren sind magnetisch und wenn der Spieler über ein Versteck zieht in dem sich der Schlüssel befindet, wird er von dem Magnet angezogen. Jetzt darf man eins von 6 Schlössern ausprobieren. Ist es das Richtige, springt die Prinzessin aus dem Turm, ist es das Falsche, beginnt die nächste Suchrunde. Das benutzte Versteck wird mit einem umgedrehten Chip gekennzeichnet.

In der Praxis:
Die Kinder hatten das Spiel nach zwei begleiteten Runden soweit begriffen, dass sie es weitgehend alleine spielen konnten.
Zauberer und Robin waren gleichermaßen begehrt, sodass es keinen Streit gab wer nun den Zauberer und wer den Robin spielen soll.
Wir haben das Würfeln und Ziehen so geregelt, dass jeder nur mit seiner Figur ziehen darf und zwar egal wer die Schritte erwürfelt hat, wobei die Robinspieler reihum würfeln und ziehen. Würfelt der Zauberer für Robin Schritte, wird Robin von einem Robinspieler (links vom Zaubererspieler)gezogen.
Manche Spielrunden sind sehr kurz. Es gab aber auch Runden, die dauerten, weil sich nicht auf die Verstecke konzentriert wurde, über die man schon erfolglos drüber marschiert war, oder zum Beispiel der Zauberer vergessen hatte, wo der Schlüssel ist, oder halt eben immer das falsche Schloss ausprobiert wurde.
Den Kindern macht das Spiel Spaß. Sie finden es spannend das Versteck zu suchen oder das Schloss auszuprobieren. Wenn die Prinzessin aus dem Turm hüpft gibt es immer Gelächter.
Dementsprechend werden seither immer mehrere Spielrunden gemacht. Inzwischen beraten sich die Robinspieler auch gegenseitig, bei der Wahl der Verstecke.

Gefördert wird vor allem die Merkfähigkeit und das Sozialverhalten. Dazu ist das Spiel durch die vielen Absprachen vor und während dem Spielen auch sehr kommunikativ.

Kritik:
Für 5 und 6 Jährige ist das Spiel genau richtig, ich denke aber, dass die Altersspanne doch sehr eng begrenzt bleibt, weil keine Variationen der Schwierigkeit möglich sind.
Das Spiel besteht fast nur aus Teilen die unersetzlich sind.
Für die runden Chips gibt es keine Vertiefung zur Aufbewahrung.
Es ist nicht bis ins Detail geregelt wer wann zieht (darf der Zauberer mit der Robinfigur ziehen, weil er mit Würfeln dran war?)
Die Prinzessin ist nicht rosa (soll ich schreiben :) )

Update August 2014
Das Spiel wurde sehr oft gespielt, leider leierte zuerst die Halterung des Turmes aus, sodass ihn immer ein Erwachsener aufbauen musste und vor einigen Wochen gab auch die Prinzessin das Hüpfen auf. Das Spiel ist nun nicht mehr spielbar - schade! - und nun doch ein Stern Abzug

Fazit:
Schönes, gut durchdachtes Spiel mit hohem Aufforderungscharakter, das gleichermaßen spannend und spaßig ist.
Die 4 Sterne vergebe ich vor allem deshalb, weil die Kinder so andauernd begeistert spielten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2015
Ich kann nicht verstehen wie man dieses spiel zum kinderspiel des jahres wählen konnte. Sobald einer den schlüssel gefunden hat kann der andere eigentlich aufhören zu spielen. Es fehlt meiner meinung nach die möglichkeit dann noch aktiv in den spielverlauf einzugreifen. Das ganze spiel besteht also darin zu würfeln bis einer den schlüssel findet. Dann hat man entweder glück und der schlüssel passt und die plastik prinzessin springt raus oder man hat pech und muss nochmal von vorne anfangen. Für kinder bis 5 mag das noch ok sein aber ab dann langweilen die kinder sich spätestens nach der 3. runde zu tode. Leider im vergleich zu zb "schnappt hubi" völlig enttäuschend und langweilig.
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am 12. Juni 2014
Das Spiel ist toll aufgemacht. Allerdings ist es halt immer das Gleiche und mein Sohn fands schnell langweilig. Habe mich gewundert, dass die das Spiel des Jahres wurde. Schade.
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