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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen253
4,3 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:4,99 €
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am 15. Februar 2013
Dieses Buch spielt in den 70ern in einem Kleinen Ort in Irland und erzählt die Geschichte des absolut ehrlichen, jedoch weltfremden irischen Farmers Jamie McCloone, 41 Jahre jung, der nach dem Verlust seines geliebten Onkels mit Hilfe seiner besten Freunde sein Leben grundlegend ändern möchte. Eine Frau muss her.
Und so kommt die streng erzogene, jedoch sehr sympathische Lehrerin Lydia ins Spiel, die durch ihre autoritären Eltern 40 Jahre lang kein eigenes Leben führen konnte. Sie möchte nicht als alte Jungfer enden und gibt eine Heiratsanzeige auf, auf die, wie sollte es anders sein, auch Jamie antwortet.

Die Geschichte ist so aufgebaut, dass aus zwei Sichtweisen, nein eigentlich drei, erzählt wird. Einmal erfahren wir alles über Jamies jetziges Leben, seinen Wunsch nach Veränderung, seine grundehrlichen Eigenschaften, seine Probleme und sein wirklich nettes Wesen, auch wenn sein Äußeres wohl alles andere als ansprechend ist. Zumindest in der Welt außerhalb der kleinen Ortschaft in der Jamie lebt. Jamie hat trotz seiner 41 Jahre keinerlei Erfahrung mit dem anderen Geschlecht. Daher benötigt er bei der Suche nach einer Frau die Hilfe seiner besten Freunde, der resoluten Rose und ihres Ehemannes Paddy.
Diesen Charakter muss man einfach mögen.

Die andere Sichtweise erzählt Lydias Geschichte. Sehr behütet ist sie, ebenfalls 41 Jahre jung, ganz nach den Wünschen ihrer strengen Eltern aufgewachsen. Nach dem Tod des dominanten Vaters pflegt sie ihre leicht verbitterte Mutter Elisabeth, der nichts gut genug ist und die an allem etwas zu mäkeln hat. Doch in Lydia schlummert ebenso der Wunsch nach Veränderung. Und so gibt sie schließlich eine Heiratsanzeige auf. Auch Lydia hat keinerlei Erfahrung mit dem anderen Geschlecht, denn wie Jamie, ist sie nicht gerade das, was man rein äußerlich betrachtet als schön bezeichnen würde. Dennoch ist Lydia im Gegensatz zu Jamie äußerst diszipliniert und legt großen Wert auf ihre Erscheinung und auf ihre Kleidung. Doch gerade ihr Wesen ist sehr sympathisch und hat mich gleichermaßen von Anfang an begeistert.

Die dritte Sichtweise zeigt ein Bild von Jamie, welches das genaue Gegenteil der überaus amüsant beschriebenen Gegenwart zeigt. Und das ist die Geschichte aus Jamies Kindheit. Einem Kind ohne Namen, die Nummer 86 in einem düsteren Kinderheim in Irland. Es hat mir schier das Herz zerrissen zu lesen, was dem Jungen alles angetan wurde. Jamie wurde als Säugling in einer Zeitung eingewickelt, in einer Einkaufstüte eingepackt, in diesem Heim abgegeben. Von da an begann ein unsäglicher Leidensweg mit unglaublichen Misshandlungen, die diese Kinder, auch Jamie, über sich ergehen lassen mussten. Unfassbar, dass diese Zustände solcher Heime bis in die 90er Jahre noch Realität in Irland waren.

Die Autorin hat diese 3 Sichtweisen äußerst geschickt miteinander verwoben. Mit der Zeit wird klar, dass die beiden augenscheinlich so unterschiedlichen Personen Lydia und Jamie gar nicht so unterschiedlich sind. Sie verstehen sich bei ihrem ersten Treffen sogar sehr gut, haben einen Draht zueinander, auch wenn die Umstände dieses Treffens alles andere als positiv sind. Ich hab sehr gelacht… :-) Die Geschichte aus Jamies Kindheit erklärt so manchen Umstand, der Jamie auch heute noch das Leben erschwert. Und doch hat dieser Mann so viel Positives an sich und verdient es einfach, dass die Menschen ihn sehen und mögen. Doch ob und wie die Mission „Heiratsanzeige“ weiter geht, dass lesen Sie besser selbst.

Ich liebe diese Geschichte! Sie hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Keine Sekunde, kein Satz dieses Buches war langweilig oder langatmig. Jeder Charakter wurde so anschaulich beschrieben, dass ich das ganze quasi wie einen Film vor mir sehen konnte. Dieses Buch ist demnach absolut empfehlenswert.

Einen Punkt möchte ich jedoch noch anmerken: Die Rechtschreibung, oder die Formatierung, zumindest in der Kindle-version, war manchmal sehr verworren. Sehr oft waren Worte, die eigentlich aneinander gehören, auseinander geschrieben (z.B. zerbrech lichen, Rosinen keks, eigent lich, Myria den, … ) Mich würde mal interessieren, ob andere dieses Problem auch haben.
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Der (leicht lesbare) Roman besteht aus drei Erzählungen, die miteinander verwoben sind. Es sind dies die Geschichten von dem Farmer Jamie McCloone und der Lehrerin Lydia Devine sowie der Rückblick auf die prägende Kindheit von Jamie McCloone in einem katholischen Waisenheim. Verschneidungen zwischen den Protagonisten entwickeln sich, der Zufall spielt dabei eine (über)große Rolle. Das gibt dem Roman naive Züge.

Bei der Beschreibung des ländlichen Irlands wird deutlich, dass Autorin Christina McKenna dort aufgewachsen ist. Die Charakterstudien sind gelungen und bewirken, dass die Leser in die Romanwelt eintauchen können. Die Beschreibungen wirken authentisch. Der Roman ist facettenreich, er ist melancholisch, humorvoll und durch die Heimgeschichten auch sozialkritisch. Die Entwicklung am Ende kommt unerwartet.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Juli 2014
Was für ein schönes Buch ist das denn?! Lustig, tragisch, niederschmetternd-traurig, herzzerreißend und mit Happy-End - mit einem Wort: Wunderbar!
Selten in letzter Zeit habe ich einen Roman gelesen, der mich so traurig und glücklich zugleich gemacht hat, selten tat es mir so leid, dass ein Buch irgendwann zu Ende war - ich hätte ewig weiterlesen können! Ich habe mit Jamie mitgelitten und mit gehofft, mir waren Rose und Paddy mit ihrer einfachen, derben Sprache genauso sympathisch wie Lydia, die mit 40 Jahren immer noch auf der Suche nach ihrem "echten Leben" ist.
"Der übersehene Mann" ist ein Roman, in dem man sich sofort "zu Hause" fühlt, man kann sich sowohl Jamies verlottertes Farmhaus, wie auch die Umgebungen der anderen Protagonisten sehr plastisch vorstellen, und alle Figuren, die in diesem irischen Nest auf der Suche nach dem Glück sind, wachsen einem ans Herz.
Natürlich gibt es auch Schwachstellen: Da wäre zum einen das schauerliche und hanebüchene Lektorat zu nennen, und es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass Lydia, eine der Hauptprotagonistinnen im Buch und von Beruf Lehrerin, ständig die Grammatik und orthografischen Fehler anderer Leute verbessert. Da hätte sie beim Lesen dieser Geschichte viel zu tun gehabt, denn das gesamte Buch ist so himmelschreiend schlecht lektoriert, dass man über manche Sätze zwei Mal drüber lesen muss, damit sie sich erschließen.
Zum anderen ist der Roman auf den letzten Seiten "zu schnell fertig". Lässt sich die Autorin zuvor sehr viel Zeit, um ihre Szenerien liebevoll auszuschmücken und detailliert zu beschreiben, so kreiert sie auf den letzten 50 Seiten eine etwas schluderige Heile-Welt-Auflösung, die nicht ganz zum Stil des übrigen Romans zu passen scheint.
Und dennoch ist es ein wunderbares Buch! Das Schicksal der Kinder in irischen Waisenhäusern bzw. in den sogenannten "Magdalene Laundries", über das die Autorin auf einer zweiten Zeitebene erzählt, ist erschreckend gut und realistisch eingefangen und dennoch niemals voyeuristisch, und es will so gar nicht zu der beschaulich-ländlichen Idylle passen, die die Autorin auf ihrer ersten Zeitebene darlegt. Dieser Kontrast ist oft regelrecht schmerzhaft, und wenn man die fürchterliche Leidensgeschichte des Kindes "Sechsundachtzig" liest, dann möchte man dieses Kind dauernd nur in die Arme nehmen und halten und beschützen und nie mehr loslassen.
Und weil Christina McKenna diesen Spagat hinbekommt, weil sie es vermag, im Leser etwas zu berühren und anzustoßen, und weil sie ein sehr aktuelles (nicht nur irisches) Thema (denn auch in Deutschland gab es solche kirchlich geführten Waisenhäuser oder Besserungsanstalten für Kinder und/oder ledige Mütter, von denen der Staat letztlich jahrelang profitierte, weil darin nicht entlohnte Zwangsarbeit herrschte und im Namen des Herrn Kinder und junge Frauen kräftig geprügelt und misshandelt wurden) sehr gut aufarbeitet und emotional, ohne auf die Tränendrüse zu drücken, erzählt, genau deshalb verzeiht man ihr auch ihr etwas hingepusseltes Happy-End. Man verzeiht es ihr auch deshalb, weil man hofft, dass jetzt endlich bei "Sechsundachtzig" eine Wunde zumindest ein wenig vernarben und "Sechsundachtzig" zu Jamie werden kann, der doch noch eine Tür in dieses Leben finden darf.
Jammerschade, dass es dieses Buch nicht in Papierform (und besser lektoriert) gibt - ich würde es sehr gerne sehr oft verschenken wollen!
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am 4. März 2013
Um es gleich mal vorwegzuschicken: ich habe schon lange nicht mehr so geschluchzt wie am Ende dieses Buches! Es dauert ein wenig, bis man in die fremde Welt der Protagonisten eintaucht, obwohl man irgendwann feststellt, dass sie so fremd gar nicht ist.

Eins allerdings ist und bleibt Gott sei Dank fremd bis zum Schluß und wird immer fremder und immer schlimmer: die Erlebnisse von Nummer sechsundachtzig im Waisenheim. Ich gestehe, dass mir beim Lesen mehrmals abwechselnd die Galle und die Tränen hochgestiegen sind!

Es ist ein langsames Buch, eine bedächtig und sehr sorgfältig erzählte Geschichte, die mit Detailtreue und Lebensnähe überzeugt. Am Anfang konnte ich das Lesen noch leicht unterbrechen (der liebe Alltag!), aber als es dann dem Ende zu ging, wurde es zwei Uhr morgens und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die gesamte Situation und die Lebenslinien der Protagonisten auflösen. Es war Spannung pur! Fast wie bei einem Krimi!

Der Schluss kam für mich überraschend - und das Schöne ist, dass er Glück andeutet, aber nicht mit dem Holzhammer einbleut. Es sind Möglichkeiten offen, die zu einem schöneren und lebenswerteren Leben führen können.
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am 12. August 2013
sehr spannend geschrieben. Ein wirklich super gutes Buch. Vor allen >Ding der Schreibstil und der versteckte Humor / Ironie haben mir gefallen. Unerwarteter Ausgang.
Kann ich nur weiterempfehlen. Viel Spass damit und viel Freude
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am 24. Juli 2013
ganz sanft spinnt dieses Buch einen feinen Faden hin zu einer dichten Geschichte·
Sehr lesenswert und am Ende doch immer noch überraschend traurig schön ·…
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am 6. September 2013
Der Roman ist stilistisch ansprechend. Die Umstände, die geschildert werden, insbesondere die Vorkommnisse im Waisenhaus, sind zutiefst erschütternd. Aber der Glaube an die tatkräftige Mitmenschlichkeit und Humanität überwiegt.
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am 24. August 2013
Es dauert eine Weile, bis der erste Spannungsbogen beginnt. Ist man dann endlich in der Geschichte, dann werden manche Nebensächlichkeiten bis ins Detail ausgeschildert. Dies führt dann leider dazu, dass das Buch etwas langatmig wirkt.
Zum Ende jedoch nimmt das Buch wieder Fahrt & Spannung auf. Dies hat dann zwischenzeitliche Schwachstellen wieder wett gemacht.
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am 21. Mai 2013
Das Buch war gut geschrieben. Zum ENDE WURDE ES SEHR SPANNEND UND ICH KONNTE NICHT AUFHÖREN ZU LESEN. Wirklich lesenswert.
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am 16. August 2014
Zuerst wollte ich das Buch gar nicht anschauen. Alles schien auf eine der üblichen Schnulzen hinzuweisen. Umso größer war dann die Überraschung, die Handlung ist spannend und lustig zugleich, die Charaktere werden liebevoll und lebendig gestalte, selbst die Nebenpersonen wirken authentisch. Ich wurde richtig gefangen genommen! Unbedingt lesenswert!
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