Kundenrezensionen


55 Rezensionen
5 Sterne:
 (20)
4 Sterne:
 (12)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (10)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemütlich, taktisch und unterhaltsam.
Ganz anders als die sogenannten Trends unserer Zeit, bietet Deadelic hier entschleunigtes und taktisches Rollenspiel in der Welt des schwarzen Auges. Keine "fast-paced" Fingerübungen, keine 5 Millionen sinnlosen Items und keine kinoartigen Zwischensequenzen.

Blackguards ist zum Glück frei vom Zeitgeist und somit richtig schön altmodisch...
Vor 7 Monaten von Lothar Schmitz veröffentlicht

versus
35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Genre-Neulinge
Da musste erst ein neues DSA-Rollenspiel her, um aus mir einen Gambler zu machen. Early Access, so der Name des Community nahen Entwicklungskonzepts, auf das ich mich Anfang Dezember einließ. Geneigte Käufer zahlen einen Bruchteil des Neupreises für ein unfertiges Computerspiel und dürfen dafür schon weit vor dem offiziellen Release mitmischen...
Vor 7 Monaten von Erlkoenig veröffentlicht


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemütlich, taktisch und unterhaltsam., 27. Januar 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Ganz anders als die sogenannten Trends unserer Zeit, bietet Deadelic hier entschleunigtes und taktisches Rollenspiel in der Welt des schwarzen Auges. Keine "fast-paced" Fingerübungen, keine 5 Millionen sinnlosen Items und keine kinoartigen Zwischensequenzen.

Blackguards ist zum Glück frei vom Zeitgeist und somit richtig schön altmodisch.

Das taktische RPG beginnt mit der Erstellung des Protagonisten und bietet hier zwei Möglichkeiten der Charaktererstellung.

Erstens kann schnell und unkompliziert ein Avatar zum Leben erweckt werden, oder man definiert manuell und per Würfelwurf die Eigenschaften und Talente des Helden.

Das Abenteuer beginnt mit einer kurzen Einführung und stellt dann zügig die einzelnen Partymitglieder vor. Hier punktet Blackguards das erste Mal deutlich. Die Helden sind nicht charakterfrei, sondern haben ein erkennbares Profil und bringen den Spieler immer wieder zum schmunzeln oder zum nachdenken. Die Dialoge sind erwachsen und nie kindisch oder albern. In diesen kurzen Pausen wird die Geschichte transportiert und die Zusammenhänge werden erläutert. Das ist kein Triple-A Kino wie es ein Dragon Age inszeniert, aber es erfüllt seinen Zweck und es hat Stil.

Der Kern dieses Rollenspiels ist aber eh nicht die Story, dass sind nämlich die rundenbasierten Kämpfe.

Und hier punktet Blackguards so richtig. Die binären Prügeleien sind nämlich richtig gut inszeniert und machen Spaß. Die Entwicklung der Charaktere und Ihre Ausrüstung machen hier den klaren Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage. Wer sinnfrei Punkte verteilt und absichtslos alles anlegt was geht, wird sich wundern und wird den Schwierigkeitsgrad als unverschämt hoch bezeichnen. Wer das System verstanden hat, und so schwierig ist das nicht, wird den Ansprüch eher als mittelmäßig empfinden. Hier ist aber genau das Problem von Blackguards. Mit einem durchdachten Tutorial, dass aufzeigt wie das DSA System funktioniert, wäre der Einstieg erkennbar einfacher. Bei all der Kritik über das nicht treffen des Gegners und dem extremen Schwierigkeitsgrad ist anzunehmen, dass eben das System nicht verstanden wurde.Und ganz so trivial ist es nun auch wieder nicht.

Auch das fehlende Anzeigen der Würfe im Kampflog macht die Sache nicht immer nachvollziehbar. In diesem Log wird nur sehr vereinfacht dargestellt was denn gerade so passiert ist, dass ist aber unzureichend und hilft hier kaum weiter. Ich glaube aber auch das Deadelic nicht ganz auf die Würfel setzt, und hier "künstlich" Einfluß auf Treffer und Trefferpunkte nimmt. Das würde dann plausibel erklären, warum diese Würfe nicht angezeigt werden.

Das ist aber auch Wurscht, weil das System gut funktioniert und am Ende die Charakterentwicklung, die Ausrüstung und die Taktik über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Die Ausrüstung im Spiel könnte allerdings etwas vielfältiger sein, dass hätte dem Ganzen gut getan. Rüstungen, Waffenangebote, Tränke usw. werden hier einigermaßen langweilig und pragmatisch angeboten.

Trotzdem hat mir das Game in rund 60 Stunden richtig Spaß gemacht und ich kann es jedem Spieler empfehlen dem Taktik, eine klassische Fantasygeschichte und Gemütlichkeit wichtiger sind, als 5 Mausklicks pro Sekunde und "Triple-A Aktion-Gekloppe".

4,5 Sterne von mir dafür.

Best
ZG
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Taktik, Taktik, Taktik, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Die Qual der (Nicht-)Wahl

Egal, wie böse die Charaktere zu Beginn einer (spielerischen) Reise auch dargestellt werden - hier als Mörder, Diebe oder Brandstifter -, meist bleibt es dem Spieler überlassen dem vordefinierten Handlungsverlauf seinen Stempel aufzudrücken und sich ein Stück weit selbst für die kommende Handlung verantwortlich zu fühlen. Nicht anders ist es hier: Ab und an darf der Spieler eine Entscheidung treffen, die durchaus eine geringe Tragweite besitzt und ihren Tribut fordert. So erlauben die Entwickler beispielsweise im Quest "Bruderliebe" sogar das Ermorden von Unschuldigen. Zwei Charaktere erzählen ihre Sicht der Geschichte und bitten die "Helden" um Hilfe. Die Wahrheit ist dabei leicht in Erfahrung zu bringen und trotzdem wird dem Spieler die Wahl gelassen. Was siegt? Der eigene Gerechtigkeitssinn oder die Gier nach einem teuren Buch zum Erlernen eines Zauberspruchs? Egal, wie die Entscheidung ausfällt, Einfluss auf das Spiel haben diese und andere Weggabelungen im Spiel nur wenig. Die wichtigen Storyelemente sind vorherbestimmt und treffen den Spieler unvorbereitet und lassen bisweilen auch Frust aufkommen. An Wendungen mangelt es in "Blackguards" definitiv nicht.

Dazu zählt auch der Umgang mit den Charakteren, die dem Spieler im Laufe des Spiels zur Verfügung stehen. So werden radikale Veränderungen in der Zusammensetzung vorgenommen, ohne, dass noch einmal eingegriffen werden könnte. Zwar werden die getragenen Gegenstände (nachträglich) in das gemeinsame Inventar verlagert, aber der Verlust der Kampfkraft sitzt tief. Der Hohn des Ladebildschirms - "Speichere häufig" - tut sein Übriges dazu. Auch im späteren Verlauf ist es nicht weit her mit der Durchsetzungskraft des Spielers, wenn die anderen Mitglieder der "Heldengruppe" ihn einfach überstimmen und fortan ein Charakter nur noch mit starken Einschränkungen in die Kämpfe eingreifen kann - zumindest für ein ganzes Kapitel!

Sechs Ecken und ein Kreis zum Glück - das Kampfsystem

Daedalic bietet ein rundenbasiertes Strategiespiel (mit Rollenspielcharakter), das voll und ganz einschlägt. Die Areale aus Hexagonfeldern bieten genügend taktische Möglichkeiten. Vom Vorschicken des Zwergs, um aus zweiter Reihe über ihn hinweg zu stoßen (zum Beispiel mit dem Speer) oder zu zaubern - der Zwerg blockiert das Sichtfeld nicht - bis zum Ausnutzen des Geländes ist alles möglich. Kisten werden umgeworfen, Engpässe mit Fallen blockiert, mit Magie unüberwindbare Wände erzeugt. Von stupiden Schlagabtausch-Orgien ist weit und breit nichts zu sehen, denn meist würde man diese schlechtweg verlieren. Einfallsreichtum ist gefragt.
Jeder Held kann im Laufe des Spiels bestimmte Fähigkeiten erlernen und diese sind allesamt in einem praktischen Ringmenü untergebracht. Selbst tiefgehende Entscheidungen, wie einen Zauber einer bestimmten Stufe zu sprechen, lassen sich so mit drei Klicks realisieren. Alternativ nutzt der Spieler die Hotkeyleiste, auf der für jeden Charakter separat bestimmte Befehle abgelegt werden können. Ein Wuchtschlag oder Heilungszauber wird nicht selten benötigt. Stark gelöst ist in diesem Zusammenhang die Kurzzusammenfassung der Eigenschaften, sodass jederzeit klar ist, was zum Beispiel ein Zauber in welcher Stufe bewirkt. Auch die jeweiligen Erfolgswahrscheinlichkeiten werden beim Überfahren mit der Maus des Gegners angezeigt. Manchmal ist das nicht ganz logisch ausgefallen: Starke Attacken haben ohne Grund eine höhere Chance als normale, daher lohnt sich das Durchschalten der Varianten immer wieder.

Rückblenden und -schläge

Neue Rüstungen, Waffen und Ausrüstung, wie Tränke, Gifte oder neue Zaubersprüche wecken seit jeher die eigene Gier - besser, stärker! "Blackguards" entreißt den Spieler zwischendurch aus dieser Spirale, dem Verdienen und Ausgaben von Abenteuerpunkten, indem die Handlung in der Vergangenheit spielt und sämtliche Fortschritte ebendieser angehören. Die gerade erworbene Axt oder Rüstung ist verschwunden, eine Fackel und eine schwache Robe kleiden den Helden. Leichter lässt sich eine ausführliche Geschichte mit Hintergründen nicht lebendig erzählen, allerdings ist es wirklich müßig sich an diesen Stellen zu motivieren, wenn alle bisherigen Verdienste (für den Moment) wieder egalisiert sind.

Einige der Kämpfe sind hart und zäh. Die künstliche Intelligenz (KI) der Gegner ist zwar nicht übermäßig entwickelt, aber mitunter ist das (Würfel-)Glück dem Gegenüber deutlich treuer als den eigenen Recken und Zauberern. Glückstreffer mit hohen Schadenspunkten und daraus entstehenden Folgeschäden - ein Sturz bei einer nicht gelungenen Körperbeherrschungsprobe führt zu einer Runde Aussetzen - sind ärgerlich und kaum zu vermeiden. Oder der Gegner ist mit vergifteten Waffen ausgestattet während der Heiler mit dem Klarum Purum-Zauber, der die Wirkung von Gift aufheben könnte, bereits in der ersten Spielrunde ausgeschaltet wurde und nun im Dreck liegt. Auch der Kampf-Marathon in Kapitel Zwei, bei dem die Helden an drei Tagen jeweils drei Kämpfe hintereinander absolvieren müssen, ohne eine Chance auf Heilung oder Auffüllen der Tränke in den Gürteln zu haben, hinterlässt Spuren. Eine falsche Entscheidung, ein unglücklicher Glückstreffer des Gegners und schon muss der entsprechende Kampf noch einmal gespielt werden. Dennoch, die KI birgt auch Vorteile für den Spieler, denn gegnerische Handlanger laufen gerne durch brennende Lagerfeuer oder bleiben auf angezündeten Kisten stehen - harter Feuerschaden und ein schneller Tod sind ihnen gewiss!

Fähigkeiten und die Schadensgrenze

Die hart erarbeiteten Abenteuerpunkte (AP) dienen unmittelbar nach dem Erfüllen von Quest oder dem siegreichen Verlassen eines Kampfes dazu, dass Talente, Eigenschaften oder Zauber gesteigert werden können. Wer hier eine genaue Vorstellung von seinen Figuren und deren Aufgabe vor dem inneren Auge hat, ist klar im Vorteil. Der rüstige Zwerg als Tank, mächtige Zauberer im Hintergrund als Damage Dealer und Healer und ein Fernkämpfer mit Bogen oder Armbrust vielleicht? Entscheidungen müssen getroffen werden: Magiekundige Figuren gibt es je nach Auswahl zu Beginn recht viele im Spiel, sodass es sich zu überlegen lohnt, ob zum Beispiel ein Bogenschütze sich selbst mit verstärkenden Zaubern beglücken darf; eben alles eine Frage der Taktik. Allerdings lohnt es sich wirklich darüber nachzudenken, dann AP gibt es in diesem Spiel nicht unendlich viele. Die Nebenquests bieten zwar wertvolle Erfahrungen in Form von Dukaten, AP und Ausrüstungsgegenständen, aber die Charaktere müssen sich spezialisieren, denn die Handlung bringt immer stärkere Gegner und intensivere Kämpfe mit sich.

Das klassische Pen & Paper Rollenspiel "Das Schwarze Auge" (DSA) dient als Grundlage für dieses Spiel und so sind Eigenschaften, Talente und Zauber zwar generell vorhanden, aber nur auszugsweise vertreten. Für die Papiervariante gibt es unter anderem ganze Erweiterungen, die sich nur mit Zaubersprüchen beschäftigen, hier hat sich Daedalic auf eine Auswahl von 24 beschränkt. Für den Neuling bleibt es übersichtlich und die Spielbalance bleibt in der Waage, alte DSA-Hasen werden den einen oder anderen effektiveren Spruch vermissen. Auch die Schadensgrenzen sind ziemlich eng gesteckt. Diese liegen irgendwo um zwanzig Schadenspunkte herum, damit kann im späteren Verlauf nicht mehr viel erreicht werden.

Aventurien in Bild und Ton

Weich wirken die Landschaft und die Welt: Alles ist animiert, über allem liegt ein leichter Schleier. Die Grafik wirkt nicht immer zeitgemäß und an einigen Stellen ist deutlich spürbar, dass der Fokus auch nicht auf brillanten Darstellungen liegen soll, wichtig war den Entwicklern der Spielspaß und der ist gegeben. Mühe und Arbeit wurden trotzdem investiert: Cutscenes zum Beispiel zeigen immer die aktuellen Darstellungen der Helden, orientieren sich also am aktuellen Ausrüstungszustand.
Beim Ton fehlt die Liebe zum Detail. Die Hintergrundbeschallung wird bei über vierzig Stunden Spielzeit aufdringlich mit ihren monotonen Klängen und insbesondere in Kämpfen nerven die Meldungen der Charaktere: Es ertönt das öde "Ich wurde vergiftet" - bei jedem Treffer. Eine echte "Neuigkeit" für den Spieler, die er um ein Haar verpasst hätte. Nichtsdestotrotz: Wie bereits bei "Harveys neue Augen" liegt auch hier der Soundtrack auf einer extra CD bei.
Namhafte Sprecher leihen ihre Stimmen den Charakteren und außerhalb der Kämpfe, in den Dialogen und Zwischenszenen, überzeugt der Cast. Christine Pappert (Aurelia), Peter Weis (Naurim), Klaus Dittmann (Zurbaran), Clemens Gerhard (Takate), Verena Wolfien (Niam) und Vanida Karun beziehungsweise Erik Schäffler (weiblicher oder männlicher Protagonist) sprechen lebhaft und vermitteln die Informationen angenehm.

Kurzum: "Blackguards" bietet eine Mischung aus einem Hauch von DSA gepaart mit einem klassischen Hexagon-Strategie Bollwerk, das viele Stunden für Spaß und rundenbasierte Action sorgt. Eine brauchbare Handlung liefert im Hintergrund die Motivation von Kampf zu Kampf zu ziehen, und immer wieder neue Taktiken und Ideen auf den virtuellen Schlachtfeldern auszuprobieren. Die Zwölfgötter zum Gruße - Rondra voran! Auf in den Kampf, es lohnt sich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Genre-Neulinge, 24. Januar 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Da musste erst ein neues DSA-Rollenspiel her, um aus mir einen Gambler zu machen. Early Access, so der Name des Community nahen Entwicklungskonzepts, auf das ich mich Anfang Dezember einließ. Geneigte Käufer zahlen einen Bruchteil des Neupreises für ein unfertiges Computerspiel und dürfen dafür schon weit vor dem offiziellen Release mitmischen. Das kann freilich auch in die Hose gehen, führte mich im Fall von Blackguards aber zu ungetrübtem Spielspaß, von dem ich auch deshalb schon heut' zu berichten weiß.

Was Blackguards kann:

- Blackguards ist ein Rollenspiel mit Schwerpunkt auf rundenbasierten Kämpfen. Hexagon-Maps von beruhigender Symmetrie und knausrig abgezählte Bewegungspunkte erinnern verdächtig an Klassiker wie Disciples und Heroes of Might and Magic - insbesondere aus isometrischer Perspektive. Tatsächlich gibt es sich alle Mühe, Oldschool-Flair zu versprühen, das in Kombi mit so viel taktischer Tiefe auf eine überschaubare Käuferschaft zielen dürfte.

- Und siehe da: Schon die Charakterentwicklung baut auf Erfahrung. Mein Magus wählte aus acht Attributen, 20 Talenten, 24 Zaubern à vier Wirkungsvarianten und 39 Sonderfertigkeiten. DSA-Vorkenntnisse helfen. RPG-Veteranen stellen bald fest, dass das Einmaleins des Genres Voraussetzung darstellt. Sprich, dass Spezialisierungen Wunder wirken und die Kuh am Heck fett ist. Auch in Waffenkammer und Kleiderschrank langt man besser nach sorgfältigem Studium aller Zahlen. Hinzu kommt ein Weinkeller voller Gifte und Tränke mit unterschiedlichen Werten und Wirkungsdauern. So weit ist Blackguards ganz Rollenspiel.

- Von Beginn an zeigt uns der Schwierigkeitsgrad der Scharmützel, wo der Angroscho die Locken hat. Attacken treffen mit abhängiger Wahrscheinlichkeit, unsichtbare Fallen durchkreuzen jeden Plan und wichtige Gegenstände auf dem Feld verschieben Prioritäten. Von den zahllosen Spells ganz zu schweigen. Zwerge sind an sich schon kaum zu ertragende Zeitgenossen, ein gekonnt verpackter auf Axxeleratus und Hammerschlag aber kann Schlachten im Alleingang rocken. Nicht selten entscheiden Buffs und Debuffs über Sieg und neuerliches Laden, während ein spektakulärer Massenvernichtungszauber versehentlich Löcher in die eigenen Reihen reißt. Gefühlt sind Strategie und Taktik wenige Grenzen gesetzt. Heißt aber auch, diese auszureizen, um kniffliger Lagen Herr zu werden.

- Story und Sprachausgabe stimmen. Zusammen sorgen sie für so viel Ambiente, dass man Partymitglieder liebgewinnt (ja, sogar den Zwerg) und gespannt auf den Fortgang der Handlung lauert.

Was Blackguards nicht kann:

- Blackguards ist kein Rollenspiel nach DSA-Vorschrift. Wer die im Sommer des letzten Jahres veröffentlichte Neuauflage der Schicksalsklinge punkto Regelwerk für nachlässig hielt, wird dieses Mal beide Augen zukneifen müssen. Zauber wurden mitunter künstlerisch interpretiert. Überhaupt will Blackguards kein ganzes Rollenspiel sein. Wenigstens 80 Prozent der Aufmerksamkeit gebühren den rundenbasierten Kämpfen. Modische Abwechslung, Reiserei und Gesprächsführung sind allenfalls welke Salatbeilage. Ein Beispiel: Magi tragen eine nichtssagende Standard-Robe, die es nicht einmal zu kaufen gibt. Findet man die Teile nicht, läuft der Zauberwirker in einem Mix aus Lederwams und Kaftan durchs Großemirat Mengbilla. Individualisierung is' nicht. Entsprechend scharf sollte man auf die Hauptattraktion sein, um bei gut 50 Stunden Spielzeit, die flott zusammenkommen, nicht Lust und Laune zu verlieren.

- Grafische Kunststückchen bleiben aus. Dabei genügt die Optik bei Kampfgeschehen allemal. Nur in den Städten und Zwischensequenzen springen die Defizite ins Auge. Auch hier wird offensichtlich, wohinein die Entwicklungszeit floss. Leider schmälert das den Gesamteindruck.

- Blackguards ist nichts für Rookies im Genre. Wer die eigene Party verzieht, merkt vielleicht erst in Schlüsselkämpfen, dass die Wurzel des Versagens viel tiefer reicht. Kampf zwei des fünften Aktes ist so ein Check. Und bei jedem Scheitern stellt sich die Frage, ob es nun am Equipment, der Skillung oder dem Vorgehen im Schlagabtausch selbst liegt. Für die fälligen Analysen braucht es Geduld und Experimentierfreude.

Kurzum: Blackguards ist eine Spielwiese für Liebhaber rundenbasierter Taktik. Der konstant hohe Schwierigkeitsgrad ist aber auch Alleinunterhalter. Wer sich damit begnügen kann, wird gesäumt von Retortennebenquests durch die fordernde Haupthandlung geleitet. Liebe zum Detail abseits der für die Kämpfe relevanten Zahlen gibt es kaum. Schon die magere Charaktergenerierung deutet die Richtung, in die es geht. Mehr als drei Sterne werden es deshalb nicht. Fans der Spielmechanik dürfen sich gern an denen orientieren, die ich beim Spielspaß vergeben habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Strategiegame mit Charme und Atmosphäre incl. Ärgernissen!, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Süchtig hat mich das Game klar gemacht! Ich liebe DSA und Rundenstrategie!
Das Game ist schon etwas oldschool, was ich aber klasse finde. Man muss halt auchgucken was man kauft und von daher versteh ich manche krassen Kritiken nicht!
Die Story und der Hauch von RPG sind natürlich nur Bei-und Geschmackswerk für rundenbasierend Kämpfe in Massen.
Unterhalten hat mich die Geschichte dennoch, aber man darf halt auch keine Handlungsfreiheit beim RPG Teil erwarten.
Grad ab der Hälfte kommt das durchaus komplexe DSA-System zur Geltung und WAS und WIE man skillt ist nicht ganz unbedeutend.
Für DSA-Fremde teils sicher verwirrend, aber je nach skillung kann man auch manchen Kampf ganz anders gewinnen als bei Diabolo z.B. - da ist hier schon eine strategische Tiefe vorhanden.
Bezüglich Präsentation kann ich net meckern...passt! Wer da meint die Grafik sei überaltert einfach falsche Ansprüche an das Spielkonzept und das ist an sich herrlich klassisch und dafür gut aufbereitet!
Herrlich klassisches Game was mich bei der Stange hielt!
ABER mehr als 4/5 werden es nicht leider!
Mit dem Item-Interface kann ich grad noch so leben. Auch wenn es lang her ist das ich mir Item-Eigenschaften lieber aufgeschrieben hab als sie Ingame zu vergleichen - was zwar oldschool, aber auch ervig ist. Das Skillen und die Auswahl von Items macht viel Spaß aus und ist auch teils spielrelevent. Komfortabler sollte das aber vom Interface her heute gehen!
Damit kann ich noch gut leben, aber bei aller Begeistung für Atmosphäre, Regel-Tiefgang und DSA-Flair....
Teils ist das Spiel einfach unba (unbalanciert).
Da sind manche Kämpfe soo einfach das man statt Strategie nur kloppen muss und auch Ingame Alternativen sinnlos sind UND teils wirds soo haarig das es nervig wird und auch auch Buffs etc. kaum was bringen... das stört da Gesamtbild....
Insgesamt aber nen geiles Game mit ein paar Fruststrecken...
Suchtfaktor bei mir bei 99% - aber zock halt schon über 30 Jahre....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial gemacht - Den kauf absolut Wert, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Huch, man kann da ja auch mal verlieren. KLASSE Spiel also. ^^
Die KI ist strak gemacht. Jedes Auseinandersetzung ist anders und die Missionen machen einfach Spaß. Man kann sich wg. der hohen Komplexität gerade am Anfang verskillen und muss das Game vielleicht nochmals durchspielen, aber das macht dann eigentlich noch mehr Spaß. Denn gerade die vielen Möglichkeiten die Charaktere zu gestalten ist genial. Und somit ist es für einmal durchsspielen zu schade. Im Rundenbassierenden "Hexfeldaction"-RolePlay Genere ist es mMn absolut top und nur weiterzuempfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für Liebhaber, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Ist ein gutes Spiel für DSA-Liebhaber. Regelsystem etwas vereinfacht mit Prozentangaben für Treffer und Zauberchancen. Ein Großteil des Spiels läuft jedoch über Glück und Rätsellösen. So muss man oft in den linear abzuarbeitende Schlachtkarten (keine wirklich freie Welt) das Rätsel um interagierbare Gegenstände lösen ( rausfinden was passiert, um dann einen Handlungsplan festzulegen) und dann die Kämpfe mit etwas Glück (mal trifft man 3 Mal nicht und verliert daraufhin, beim näechsten Mal trifft man 2 Mal mit ner Spezialattacke und ist ohne wesentliche Verluste siegreich) bestehen. Charakterentwicklung und Spielstil sind DSA typisch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DRM freies Spiel, relativ günstig zu bekommen, macht Spaß bis zum Schluß ! Wiederspielwert vorhanden !, 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Zugeschlagen habe ich bei diesem Spiel, weil es ausnahmsweise mal DRM frei ist, ich "Das schwarze Auge" mag (besonders als Pen & Paper) und Strategiespiele auf Hex Feldern interessant sind. Hinzu kommt, das klassische RPG's in der ersten Hälfte 2014
sehr rar gesät sind.

Da ich gerne weiß, was ich kaufe, ob es ein Spiel ist Musik oder Bücher, habe ich die relevanten Tests gelesen und mir die Demo Version runtergeladen und installiert. Nun ist die Demo Version eine nicht 100% fertige Version, die auch nicht Patch fähig ist.
Leicht frustrierend habe ich die Demo Version gespielt und trotzdem beschlossen, die Voll-Version zu kaufen, da diese auch relativ günstig (PC Version) zu haben ist.

Man sollte auf jeden Fall, den aktuellsten PATCH, installieren (Patch 1.3) , der das Spiel, meiner Meinung nach, gewaltig nach vorne bringt. Viele Fehler wurden hier beseitigt !

Das Spiel ist soilde, handwerklich gut gemacht, Grafisch keine bombastische Überraschung aber durchaus sehenswert, das Spiel selber, macht Spaß. Seine Charaktere kann man inviduell, mit Hilfe von Erfahrungspunkten, in seinen Werten steigern.
Hängt natürlich vom Charakter ab, welche Werte man steigern sollte, also beim Magier eher Astralenergie und Magiekunde, beim Kampf Zwerg eher Konstitution und Lebenspunkte und Körperkraft, bei einer Elfe eher den Bogen (schießen) Wert.

RPG erfahrene Spielen benötigen KEINE Vorkenntnisse über Das schwarze Auge, nützlich wären diese allerdings allemal, da man
am Anfang, der Charaktererschaffung entscheiden kann, ob man die Grundwerte manuelll (einzeln nach DSA Regeln) oder automatisch generieren möchte, muss man aber nicht.

Auf klassischen Hex Feldern, verteilt man seine Protagonisten und schaut, welche Vorteile man aus den Umgebungsobjekten erhalten kann, ob man lieber von hinten mit der Ambrust/Bogen schießt, seinen Zauberer fiese Feuerbälle schleudern lässt oder seine(n) Kämpfer nach vorne schickt und anständig draufhaut.

Es gibt reichlich zu tun, Langeweile kommt nicht auf, häufiges Speichern ist sinnvoll, obwohl der neuste Patch auch dafür sorgt, das automatisch zwischengespeichert wird.
Es gibt 4 Akte, wobei man bei jedem einzelnen Akt eine Zunahme der Schwierigkeit, durchaus bemerkt (logisch, sonst wäre es ja langweilig). Also immer schön die Erfahrungspunkte nutzen, um seine Werte zu steigern.

Ich empfehle: alle Quests und davon gibt es reichlich, mitnehmen, besonders die Arena Kämpfe, um die Erfahrungspunkte zu bekommen !

Schönes Spiel und eines der wenigen, bei dem ich einen Wiederspielwert erkenne, weil es doch Spaß macht, zu wissen, ob man das ganze, nicht auch völlig anders, hätte (durch-)spielen können.

Für Strategen, "Das schwarze Auge" Fans und Hex Feld Enthuisasten eine klare Kaufempfehlung ! Auch deswegen, weil es mittlerweile sehr günstig zu haben ist und man kein Steam Konto oder ähnliches benötigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Mischung aus Taktik und Rollenspiel !, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Meiner Meinung nach eine wirklich gelungene Mischung aus Taktik und Rollenspiel.

Primär handelt es sich um ein schönes Taktikspiel in dem man in rundenbasierten Kämpfen teilweise recht knackige Gegner zu bezwingen oder andersadrtige Aufgaben zu lösen hat. Die vielen unterschiedlichen Schlachtfelder sind grafisch nett gestaltet und je nach Schlachtfeld kann man mit unterschiedlichen Teilen der Umgebung interagieren (Gebüsche anstecken, Kisten umwerfen, Fässer sprengen, etc.) oder es wird mit einem interagiert (Fallen, widerspenstiges Terrain wie Sumpf, etc).

Die Story ist gelungen (aber erwartet nicht zu viel), das Steigern der Helden macht Spass und die unterschiedlichen Ausrüstungen komplettieren das insgesamt runde Bild des RPG Teils - wie gesagt, der Rollenspiel Teil ist eher sekundär, ist aber dennoch gelungen und macht Spass.

Das das ganze in Aventurien spielt ist sicher auch noch ein zusätzliches Plus für alle DSA Fans.

Kann das Spiel nur wärmstens empfehlen !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Taktik RPG in DSA Welt für Fortgeschrittene, 24. Januar 2014
Von 
GeneralGonzo "Strategieexperte" (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Wer kennt noch "Final Fantasy Tactics", "Disgaea" oder die "Fire Emblem" Reihe, die es ja nie auf den PC geschafft haben? Diese Spiele bieten in erster Linie feinste Taktik Kost mit Rollenspielelementen, der Weiterentwicklung der eigenen Charaktere.
In die gleiche Kerbe stößt auch "Blackguards", nur angesiedelt in dem bekannten "Das Schwarze Auge" Universum.

In diesem Abenteuer wird unser Hauptcharakter zu unrecht des Mordes an einer Prinzessin beschuldigt, muss sich aus dem Gefängnis befreien und die wahren Hintergründe der Tat aufklären, wobei ihm im Laufe der Geschichte weitere Abenteurer, allesamt mit zwielichtiger Vergangenheit, den sog. Blackguards, zur Seite stehen. Dieser Plot wird in 5 mehr oder weniger umfangreichen Kapiteln erzählt. Dabei sind nämlich Kapitel 2 und 4 von der Spielzeit her sehr übersichtlich (ca. 3-5 Stunden) und die Kapitel 1,3 und 5 laden zusätzlich neben dem recht linearen Plot zu zusätzlichen Nebenquests ein.

Man steuert im Verlaufe des Spiels eine Abenteurergruppe aus bis zu 4 Charakteren, die man ausser dem selbst erstellten Hauptcharakter wie in "Dragon Age" beliebig tauschen kann.
Den Hauptcharakter kann man nach DSA Regeln umfangreich selbst erstellen, wobei aus einem Pool von rund 9.000 Abenteuerpunkten Fertigkeiten, Talente etc. selbst und ausgiebig bestimmt werden können.
Als Klassen stehen allerdings nur Krieger und Magier zur Erstellung zur Individualisierung zur Verfügung. Zusätzlich gesellen sich noch Bogenschützen zur Gruppe oder man bastelt sich diesen anhand Vergabe der Abenteuerpunkte selbst.
Mehr als diese 3 vorgegebenen Klassen gibt es nicht.

Hauptsächlich wird in Blackguards gekämpft. Diese Kämpfe sind klassische rundenbasierte Taktikgefechte analog den o.g. "Fantasy Tactics" bzw. "Fire Emblem": auf einer in Hexfelder aufgeteilten Karte bewegen sich je nach Initativwerten Gegner und Spielgruppe rundenweise und können sich dabei eine bestimmte Anzahl Felder bewegen, Aktionen wie Zauber oder (Fern)Angriffe ausführen. Die Ergebnisse werden analog dem DSA Rollenspielsystem ausgewürfelt (verfolgbar in einem zuschaltbaren extra Fenster), wobei alle Werte der Ausrüstung, Charaktere etc. herangezogen werden. Dies kann dazu führen, dass man bei Pech durchaus öfter nicht trifft, also alles in allem ein wenig Zufall auch mitspielt - nicht jedermanns Sache. Besonders Zauber sind davon betroffen, haben diese doch auch eine prozentuale Erfolgschance, die sich aber mit Vergabe von Punkten steigern lässt. Die Kämpfe sind allesamt sehr anspruchsvoll und die KI agiert durchaus clever, besonders auf den höheren Schwierigkeitsgrad sind die tKämpfe teils extrem kniffelig. Ein Fest für Taktiker.
Nach den Kämpfen oder das Absolvieren von Quests bekommt man Abenteuerpunkte, die man beliebig in die Charaktere und deren sehr umfangreiche Gestaltung investieren kann.
Anfänger und Neulinge im DSA Universum werden hier das Problem bekommen, u.U. ihre Charaktere zu verskillen, was auch leider im Verlauf des Spiels nicht mehr rückgängig zu machen ist und in späteren Kapitel zu unlösbaren Kämpfen führen kann(!).
Die Gruppe lässt sich natürlich RPG typisch mit allerlei gefundener und in Shops zu erwerbender Ausrüstung ausstatten: von der Rüstung bis zum Gürtel und den versch. Waffen ist alles dabei. Einen wirklichen Sammeltrieb wie in Action RPGs wird man aber nicht erleben, dazu ist der "Loot" zu gering.
Die Geschichte wird zwischen den Kämpfen in sehr gut vertonten (deutsch!) Zwischensequenzen erzählt und auch in den Kämpfen lassen die Helden tolle und sarkastische Sprüche (der Zwerg sag ich nur!!), die sehr zur guten, düsteren Atmosphäre beitragen. Auch gibt es die Möglichkeit, Quests für die anderen Charaktere zu erhalten, wenn man in den teilweise multiple choice Antworten die richtigen wählt ;-)

Die Grafik ist durchaus ansehnlich, teils aber etwas dunkel und die Schlachtfelder lassen sich leider nicht drehen, sondern nur etwas zoomen, was bei Zeiten etwas unübersichtlich ist.

Insgesamt vergebe ich 5 Sterne aus folgenden Gründen:
+ tolles Taktik RPG mit viel Anspruch an Hobbygeneräle
+ gut umgesetztes DSA Regelwerk
+ erstklassige Vertonung in deutsch mit sehr guten Sprechern
+ interessante Geschichte
+ reichlich Gelegenheit, seine Charaktere intensiv zu individualisieren
+ fairer Preis
+ guter Umfang (ca. 20 Stunden Spielzeit)
+ Wiederspielbarkeit durch die Charakterentwicklung
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Bestes Spiel 2014, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] (Computerspiel)
Hatte das Spiel schon im Frühjahr gekauft. Anfangs irgendwie aber den Zugang nicht so richtig gefunden (schwaches Tutorial). Jetzt im Spätherbst (Regenwetter) hatte ich es nochmal mit etwas mehr Ehrgeiz und auch den finalen Patches nochmal angefangen.

Nach 25h Spielzeit (Kapitel 2 gerade angefangen von insgesamt 4) kann ich nun sagen für mich ist dieser Titel die absolute Empfehlung. Das erste Spiel seit XCOM: Enemy unknown, welches mich wieder so richtig in seinen Bann zieht.

Das Gesamtkonzept macht einfach super Spaß. Das Game ist mittel bis schwer, es gibt wenig Erfahrungspunkte, man muss sich gut überlegen wo man in Talente investiert. Der Skillbaum ist sehr gut gelungen und auch toll umfangreich. Geld ist knapp - hier das Gleiche - bloß keine Fehlinvestition.
Hat man sich wohlüberlegt hochgelevelt und in die richtige Ausrüstung investiert, dann gehen die meisten Kämpfe gut von der Hand. Es gibt jedoch auch richtig schwere (z.B. die Arena der beiden Zwerge in einem Nebenquest). Hier kann man sich richtig reinhängen und muss sich jeden Schritt genauestens überlegen.
Also ein Game für Taktiker, die auch mal 15min nur überlegen wie denn nun die Erfahrungspunkte am besten verteilt werden.

Das Game macht Spaß, da es sich vom Easy Going Einheitsbrei abhebt und so richtigen Tiefgang bietet.

Die Story ist sehr gut gelungen und motivierend. Die Dialoge sind witzig und erwachsen.

Die Grafik finde ich mehr als ausreichend für diese Art von Spiel. Was brauch ich Lippenbewegungen - hier geht es um ein Taktikspiel und nicht um eine Videoshow für sinnfreie Ballerfreunde.

Man muss sich aber anfangs bemühen das Spielprinzip zu verstehen. Hab anfangs z.B. nicht gerastet (Proviant essen) und dadurch nicht gewusst, dass man am Morgen komplett geheilt und die Zauberpunkte wieder aufgefüllt sind.

Freu mich jedenfalls auf den Rest des Spiels (das Geld hat sich bis jetzt schon geloht) und hoffentlich auf eine Fortsetzung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac]
Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac] von EuroVideo Bildprogramm GmbH (Mac OS X 10.7 Lion, Windows 7 / 8 / XP)
EUR 15,78
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen