holidaypacklist Hier klicken Kinderfahrzeuge Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More HI_BOSCH_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen24
4,8 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:6,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 25. August 2012
Beim ersten anhören war ich noch unsicher. Vieles plätscherte gleichförmig an mir vorbei...
Aber so ganz plötzlich zündeten immer mehr Songs und inzwischen finde ich das Album einfach unglaublich großartig.
Auf Dead End Kings befinden sich viele sehr traurige, zerbrechliche und einfach wunderschöne Songs.
Der erste Zugang ist immer schwer. Das ist man von Katatonia inzwischen schon gewohnt.
Aber im Anschluss entfaltet sich ein ganz großes Album.

Für mich definitiv das Album das Jahres! 5 Sterne sind noch zu wenig.
22 Kommentare|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2012
Die schwedischen Atmo-Könige von KATATONIA gehören zur besonderen Kategorie von Bands, die im Laufe ihrer Karriere stilistische Qualitätssprünge gemacht haben. Ebenso wie ihre Landesgenossen von OPETH, welche sich seit ihrem letztjährigen Longplayer "Heritage" eindeutig zum Seventies-Prog bekennen, befinden sich auch Jonas Renkse & Konsorten in einer sich stets drehenden Aufwärtsspirale - eine Band, die niemals still steht.
Auf dem brandneuen 12-Tracker "Dead end kings" schreitet die Weiterentwicklung des Schweden-Quintetts erneut munter voran. Ihren eigenen musikalischen Visionen folgend gehen KATATONIA den eingeschlagenen Weg des Vorgängers "Night is the new day" konsequent weiter: Stück für Stück werden die rabiaten Gitarrenwände zurückgefahren...dafür immer mehr atmosphärische Komponenten in den Sound eingebaut, die sich ansonsten eher im Pop/Wave/Postrock-Genre verorten lassen. Nicht zuletzt deswegen erinnert der Longplayer desöfteren eindeutig an NICK CAVE , DEPECHE MODE oder eine Metal-Version des THE CURE-Meilensteins "Disintegration". Blöder Vergleich? Probiert's aus!
Es wird gewiss einige Leute geben, die während der 48minütigen Spielzeit seelig einschlummern werden - die pausenlos schwärmenden Keyboardteppiche , Synthies und Streicher laden halt doch eher zum Träumen als zum Ausrasten ein. Ähnlich wie beim eingangs genannten "Heritage"-Album wird der Hörer jedoch weitaus mehr gefordert, als er es auf Anhieb erahnen kann. Denn die oft sperrigen Songaufbauten erschließen sich in der Tat erst nach 4 - 5 Komplettdurchläufen.
Wichtigster Fixpunkt auf Tracks wie "The parting" (idealer Opener!) , "The racing heart" (steht sinnbildlich für die neue Marschrichtung) , "Ambitions" (pures Soundtrack-Format) , "Buildings" (mächtiger Atmo-Wolkenkratzer!) , dem sensiblen "The one you are looking for is not here" (inkl. weiblichen Backing-Vocals) oder dem mit verdrehten Riffing aufwartenden "Hypnone" (heimlicher Superhit!) ist und bleibt die warme Stimme von Jonas Renkse, den jeder Rock/Metal-Kenner problemlos aus 1.000 Sängern raushören kann. Unterstütztend zu den schreiend melancholischen Songaufbauten sorgt der KATATONIA-Fronter quasi pausenlos für Gänsehautmomente - die Refrains! Selten zuvor haben sich Härte und Emotion sooo meisterlich miteinander verbunden.
Während Nummern wie "Leech" , "Undo you" (beide eher naja!) und das insgesamt etwas zuuu verzettelte "Dead letters" zukünftig gewiss nicht zu meinen persönlichen Faves zählen werden, steht das sensationell pumpende "Lethean" dafür in direkter Nachbarschaft zu Alt-Hits wie "Deliberation" , "My twin" oder "Forsaker". Der lichtscheue Stampfer "Final prayer" klingt zunächst arg austauschbar, punktet aber am Ende mit dem bitterbösesten Riff des gesamten Albums. Klasse! Die größte Überraschung des Silberlings haben KATATONIA übrigens komplett ans Ende gestellt: Das ungewohnt tönende "The art of darkening" gefällt durch seine chillige Ausrichtung, bei dem die Band (u.a. mit Bongos und Akustik-Gitarren) einen musikalischen Bogen zu neueren OPETH schlägt. Anfangs pfui - jetzt nur noch hui!
Und da "Dead end kings" zudem auch noch perfekt produziert wurde, und das morbide Coverartwork einfach nur ein Musterbeispiel für bildgewordene Tristesse ist, stehen die 5 Sterne exakt an der richtigen Stelle. Auch über das Jahr 2012 hinaus bleiben KATATONIA die beste schwedische Band der Welt.
11 Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 24. September 2012
Was soll man noch zu Katatonia große Worte verlieren? Für mich sind sie neben Opeth die Band, die so gut wie nichts falsch machen kann. Seit Last Fair Deal Gone Down haben sie mich gepackt und mit jedem weiteren Album aufs Neue begeistert. Mag sein, dass man hie und da von Stagnation auf hohem Niveau reden kann, aber das ist aus meiner Sicht das Haar in der Suppe, das man immer findet, wenn man bewusst danach sucht.

Man kann aber auch die Augen schliessen, einfach in den Kosmos von Katanonia eintauchen und bei jedem Song die Vielschichtigkeit dieser Band aufs neue entdecken. Besonders jetzt wenn Herbst und Winter vor der Tür stehen, entwickelt sich hieraus eine Atmosphäre aus düsterer Melancholie, die von Jonas Renskes Stimme und der ebenso herausragenden Band getragen wird. Selbst knallharte Riffs münden immer gezielt in diese Richtung und erzeugen eine unglaubliche Gänsehaut. Es gibt wenige Bands, die keine Schubladen brauchen, außer die eigene, das ist nicht Prog, das ist nicht Doom, das ist auch nicht Death, das ist einfach Katatonia, Düsterrock im Midtempo, der seines gleichen sucht.

Auch das Songwriting ist nach wie vor eine der ganz großen Stärken der Band und so haben sie eine weitere Platte produziert, die bei mir ganz oben auf der Liste steht.

Wer Opeth, Anathema, My Dying Bride oder auch Paradise Lost (ohne die es Katatonia vielleicht gar nicht geben würde) mag, kann hier bedenkenlos zugreifen und wer Prog ohne Gekniedel hören will ebenso. Ein weiterer Meilenstein einer unglaublichen Band!
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2012
Hier ist es nun also. Das mit bis zum Ende hin mit kaum noch erträglicher Spannung erwartete Album einer Band, die mit diesem Werk endgültig stilprägend sein wird. Katatonia haben es geschafft und eine konsequente Weiterentwicklung innerhalb der letzten Jahre und Alben schlussendlich mit einem Album zu krönen, dass diese Entwicklung vielleicht nicht abschließt, aber zumindest einen Stil begründet, den Jonas Renkse und Co. fortan für sich als Schaffende in Anspruch nehmen können.

Ich beziehe mich im übrigen rein aufs Musikalische, da das Shirt/CD-Package aus England noch nicht eingetroffen ist und ich mich mit Streams und Youtube-Vorab-VÖ's, sowie der MP3-Version in den letzten Tagen nahezu 24/7 mit dem Album beschäftigt habe. Seht es mir nach :-)

Die Trademarks der Band werden auf DEK bis Nahe der Perfektion umgesetzt: Renkses klagende, sich dem Sprechgesang nähernde Strophen, die in schwelgerische, epische Refrains übergehen, getragen von einer druck- und kraftvollen, harten und dennoch immer ergänzenden Instrumentierung. Gewaltig, mitreißend und so monumental, dass es eine wahre Freude ist. Zudem gewinne ich mit jedem Durchlauf das Gefühl, dass man schon seit dem Vorgängeralbum die Songs deutlicher auf Renkses Live-Fähigkeiten zugeschnitten hat. Denn live ist er mittlerweile auch sehr gut zu hören, was in der Vergangenheit bekanntermaßen ja nicht immer der Fall war. Was nicht alleine (aber auch) an seiner Weiterentwicklung als Sänger liegt.

A propos Vorgängeralbum: Ich persönlich finde, dass auf NITND die "Hitdichte" größer war. DEK ist klanglich eher ein Konzeptalbum, die Songs fügen sich ineinander und ergänzen sich zu einem großen Stück Musik. Und dieses beginnt mit einem verhältnismäßig vertrackten "The Parting", welches zwar besagte Trademarks schon deutlich bezeugt, aber seine Grazie und Vielfalt erst nach mehrmaligem Durchlauf entfaltet. Vermeintlich "zu ruhig" die Strophen, zu gewaltig der Ausbruch im Refrain. Zudem mit einer unerwarteten Bridge im Mittelteil ausgestattet. Wie gesagt, anfangs vertrackt ..... mittlerweile gehört es für mich, müsste ich sie denn benennen, zu den Höhepunkten des Albums. Im Gegensatz zum Opener zünden "Lethean", "The Racing Heart" und "First Prayer" sofort und haben jenen "Hiteffekt", den ich auf NITND häufiger konstatieren konnte.

Mit "Lethean" haben Katatonia einen Song geschaffen, der in Worten kaum zu beschreiben ist. Das Riff zur Eröffnung lässt die Kinnlade klappen, in Ergänzung mit Renskes Gesang entfaltet sich anschließend eine musikalische Untermalung der Strophen, wie sie schöner nicht sein kann. Der Refrain strahlt eine Ruhe, Sinnlichkeit und betörende Zufriedenheit aus. Vergleichbar vielleicht mit dem großartigen "Ashen", das trotz Bonus-Track-Status für mich zu herausragenden Werken im Schaffen der Band gehört. "Lethean" wird ein Live-Abräumer, das steht für mich fest, und kann durchaus als Referenz-Song des Albums dienen. Habe schon lange Zeit keinen Song mehr derart oft in so kurzer Zeit gehört. Schade nur, dass er mit einem Fade-Out endet, man hätte die Gitarre noch ein paar Minuten lang zaubern lassen können.

Widerspricht jetzt gerade etwas meiner These, dass DEK eher in seiner Gesamtheit wirkt, ich weiß :-)

Bleibt als Fazit meine Meinung, dass DEK nicht nur eines der Höhepunkte des Musikjahres 2012 sein wird, sondern diese großartige Band schlussendlich ihren Durchbruch schaffen wird. Der Schritt, der mit NITND gesetzt wurde, führt nun unweigerlich zu dem, was die Band verdient längst hat: Anerkennung und Liebe für eine Musik, wie sie keine zweite Band auf diesem Planeten derart schön und intensiv erschaffen kann. Möge DEK möglichst viele Hörer derart glücklich machen wie mich!

Im übrigen könnten Shirt und CD jetzt mal so langsam eintreffen :-)
66 Kommentare|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2012
Das 2009er Album "Night is the new day" hatte mich damals völlig umgehauen und ich war gespannt, wie sie diesen Silberling nochmal toppen wollten. Nun liegt "Dead End Kings" vor und man sieht mich wieder begeistert. Möglicherweise ist die Hitdichte auf der neuen CD nicht ganz so hoch, bzw. springen einen die hervorragenden Melodien und Gesangslinien von Jonas Renkse nicht sofort ins Gesicht. Doch mit der Zeit wird "Dead End Kings" immer größer. Ein extrem homogenes Album, welches die 5 Schweden zusammengezimmert haben. Es ist eine perfekte Mischung aus ruhigen und lauten Tönen geworden. Der Einsatz von Keyboards wurde nochmals etwas verstärkt. Selten haben sie so gegrooved wie auf meinem Lieblingssong "Lethean", welches auch noch ein hervorragendes Gitarrensolo aufweisen kann...eine echte Seltenheit bei Katatonia.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. September 2012
"Dead End Kings" ist zweifellos einmal mehr ein großartiges Album von Katatonia dennoch muss ich auch ein wenig Kritik äußern:

Ich finde Katatonia stagnieren mittlerweile etwas, wobei dies ohne Zweifel auf hohen Niveau. Mit "The Great Cold Distance" scheinen die Schweden ihren Sound perfektioniert zu haben, seitdem sehe ich zumindest keine großartigen Veränderungen mehr. Man muss sich ja nicht bei jeden Album neu erfinden, ich finde nur dass teilweise etwas die Überraschungselemente bei "Dead End Kings" fehlen da musikalisch kaum Änderungen zu den zwei Vorgängern ("Night Is The New Day" und eben "The Great Cold Distance") auszumachen sind. Dadurch besteht die Gefahr dass das Album vielleicht nicht gleich zündet, zumindest war dies bei mir der Fall.
Zumindest "The Racing Heart" (fast schon ein Nachfolgesong zu "Departer"), "Ambitions" und "The One You Are Looking For" haben mich gleich gefesselt wobei ich bei letztgenannten Song vielleicht sogar noch etwas mehr erwartet hätte. Silje Wergeland von The Gathering wirkt ja bei "The One You Are Looking For" mit allerdings ist sie nur dezent im Hintergrund auszumachen was ich schon schade finde, ich denke man hätte hier etwas mehr aus der Zusammenarbeit machen können. Nichtsdestotrotz ist es ein starker Song der aufhorchen lässt.
Das restliche Album braucht Zeit, wenn man sich aber so richtig reingehört entpuppen sich u.a. "Leech", "Hypnone", "Buildings" und "Lethean" als Highlights, einzig der Bonustrack "The Act Of Darkening" fällt stark ab und kann mit den restlichen Album meiner Meinung nach nicht wirklich mithalten. Eigentlich schade, gerade die (EP/Single) Bonustracks entpuppten sich oft bei Katatonia als Highlights (u.a. "Sulfur", "March 4" "Unfurl" oder "Sold Heart"), "The Act Of Darkening" kann mich allerdings nicht wirklich überzeugen. Dass es auch anders geht zeigt das großartige "Second", leider ist diese Bonustrack nur auf der Vinyl Book Edition vertreten und nicht auf der CD / DVD Special Edition.

Wie auch immer "Dead End Kings" ist zweifellos einmal mehr ein großartiges Katatonia Album wo mir lediglich etwas die Überraschungsmomente fehlen. Ich habe darüber hinaus etwas den Eindruck dass Katatonia vielleicht immer noch ein wenig zu sehr in ihren (Doom/Dark) Metal Wurzeln "gefangen" sind und ich dadurch irgendwie in einer bestimmten Stimmung sein muss um die Musik von Katatonia richtig genießen zu können. Bands wie Anathema und The Gathering die eine durchaus ähnliche Entwicklung wie Katatonia durchgemacht haben zeigten den Mut den nächsten (meiner persönlichen Meinung nach logischen) musikalischen Schritt zu machen, vielleicht täte Katatonia ein ähnlicher "Befreiungsschlag" gut. Dies ist aber wie mit meiner Überschrift angedeutet "Kritik auf hohem Niveau...."
77 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2013
Bei Katatonia tu ich mich seit The Great Cold Distance schwer, in die Alben hereinzufinden. Oft dauert es Wochen, bis der Funke überspringt.
Mit Dead End Kings war dies nicht anders.
Die düstere Grundstimmung, Songs die trotz Refrains oft sehr vertrackt sind und eine scheinbar nicht enden wollende Deja-Vu Welle machen Katatonia alles andere als Easy Listening.

Wenn es aber erst einmal "Click" gemacht hat, und jetzt kommt die Prog-Klischee-Phrase überhaupt, dann wird's mit jedem erneuten Anhören nur noch besser.

Zwischen allem was Trademark-Katatonia ist und - für mich zumindest - erstmal nach Stagnation aussieht kommen nach und nach neue Elemente durch, denn Stillstand findet man hier absolut nicht.
Dieses Album "rockt" zwar weniger als die vorherigen, aber der Teufel steckt hier ganz häufig im Detail. Vor allem die Keys und das Drumming sind hier vom allerfeinsten.
Natürlich zeigt sich auch Frontmann Renske wieder von seiner besten Seite und gibt den Songs mit seiner sehr charakterischen Stimme den letzten Kick.

Jeder Song auf dem Album ist fantastisch, nur Undo You will bei mir nicht so ganz fruchten.
Während die meisten Songs klassische, aber doch weiterentwickelte - Achtung, erneuter Klischealarm - progressive Katatonia zeigen, so Lethean und vor allem Dead Letters mit seinem beinah abgefahrenen Riffing die Sache auf die Spitze und bringen mächtig Pepp ins Album.

Die Lyrics haben mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gehauen, aber das ist bei mir sowieso immer nur das Sahnehäubchen und kein Kritikpunkt, höchstens ein Bonus. Solange es keim House/Mouse-Reimen gibt fällt es nicht ins Gewicht.

Empfehlen kann ich die Platte für Fans der Band, aber auch Quereinsteiger. Wobei der einfache, relativ gesehen, Einstieg in Katatonia wohl eher bei Night is the new Day oder The Great Cold Distance liegt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2013
Im Zusammenhang mit Katatonia habe ich oft den Begriff "Darkmetal bzw. Düstermetal" gehört bzw. gelesen. Darunter stellte ich mir bisher immer düsteres "Gegrunze" vor, daher habe ich die Band bisher einfach ignoriert. Nichts könnte aber weiter davon entfernt sein als dieses Album! Was hier geboten wird, ist emotionaler, melodischer, bombastischer, teils sogar progressiver Metal mit einer ruhigen, weichen und melancholischen Stimme. Gefühlvoller geht Metal nicht!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2012
I came across Katatonia after the mastermind behind Ayreon, Arjen Anthony Lucassen enlisted Jonas Renkse on his list of amazing vocalist. I directly picked up Viva Emptiness and I could not believe what I was hearing.

I bought Dead End Kings the day it was released (together with a ticket to their concert in Köln - which by the way I saw last night).

The album continues in the same mood as the previous albums but still very different. It builds up and it evolves. Jonas vocals and melodies are just as amazing as one would expect. Just listen to the Parting or Leech.

What I really love about this release is the way the drums and the base fill the music created by crunchy and heavy riffs (Buildings). Or the switch between clean guitar harmonies and the heavy riffs.

Katatonia does not dissapoint and delivers high class music. it sits on top of my 2012 list together with Threshold's March of Progress and something completely different: Richard Hawley's - Standing at the Sky's Edge they.

P.S. The concert last night was just as amazing. Exceptional sound for a "pretty" heavy band ;)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2012
Ungewohnte Jahreszeit für Katatonia: Die Schweden veröffentlichen mit "Dead End Kings" zum ersten mal seit einer kleinen Ewigkeit wieder ein Album im Sommer und nicht in der dunklen Jahreszeit, die eigentlich doch so perfekt zu dem Quintett zu passen scheint. Praktisch: Gute Musik schert sich einen Dreck um Jahreszeiten.

"Night is the new Day" war unbestritten ein starkes Album, aber auch eines, das den Fan und den normalen Hörer gleichermaßen forderte. Ungewohnt luftig kam zwar mancher Song daher ("Idle Blood"), auch die Akustikgitarren wussten für Überraschungsmomente zu sorgen. Insgesamt sah man sich aber einem relativ progressiven Stück Musik gegenüber, das es erst einmal zu erkunden galt. Natürlich waren Katatonia nie Easy-Listening, und ihre Musik steckt seit jeher voller Details, aber trotzdem war "Night is the new Day" eine kleine Herausforderung und ein Stück weit auch ein Experiment, ein Auskundschaften der eigenen Grenzen. "Dead End Kings" erscheint jetzt wie eine Rückkehr zu den eigenen Kernkompetenzen, zum klassischen" Klangbild wenn man so will. Jonas, Anders und Co. ist es gelungen, richtiggehend die Essenz dessen was Katatonia sind und was sie aus macht aus sich herauszupressen. Daran hat unbestritten die unverwechselbare Stimme einen nicht geringen Anteil, aber vor allem die Keyboards und die Gitarren drücken der Atmosphäre seit jeher ihren Stempel auf und erheben auch "Dead End Kings" über sämtliche Konkurrenten. Man sollte mit derartigen Aussagen ja eigentlich vorsichtig sein, aber irgendwie fühlt man sich an Großtaten wie "Viva Emptiness" und "Last fair Deal gone down" erinnert, wenn man in diesem Langspieler versinkt. Daran hat sicher auch die im Vergleich zum direkten Vorgänger drauf gelegte Schippe Härte maßgeblichen Anteil, die sich zum Beispiel im mit krachenden Riffs aufbegehrenden "Buildings" niedergeschlagen hat. Dem schließen sich Highlights wie das vielseitige "Ambitions", das wunderbar unberechenbare "Dead Letters" und "The One you are looking for is not here" an, ein Duett mit Silje Wergeland (The Gathering), das sich erfolgreich den all zu gängigen Schablonen des gemischten Wechselgesangs verschließt. Weil die Gitarrenfraktion sich hier sehr ruhig und zurückhaltend in Szene setzt, ist dieser Song wohl als Verbindungspunkt zum Vorgänger zu verstehen. Überhaupt schafft es "Dead End Kings" dauerhaft irgendwie vertraut zu klingen, ohne dass man das Gefühl hat Katatonia würden ihre eigene Vergangenheit wiederkäuen. Fakt bleibt, dass es keine Band gibt, die Seelenpein und Melancholie schöner verpacken kann als es Katatonia schon seit einer kleinen Ewigkeit zu tun im Stande sind. Dieses Album ist eine weitere Ladung Superkleber auf dem Genre-Thron der Schweden.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,79 €